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1. WO2012013681 - POLYISOCYANATES PRÉSENTANT DES GROUPES URÉTHANE HAUTEMENT FONCTIONNELS

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[ DE ]

Patentansprüche

Hochfunktionelle Urethangruppen aufweisende Polyisocyanate, erhältlich durch

- Umsetzung mindestens eines tertiären Di- oder Trialkanolamins (A) mit

- mindestens einem Polyisocyanat (B) mit einer Funktionalität von mehr als 2, das mindestens eine Isocyanurat, Biuret, Uretdion und/oder Allophanatgruppe aufweist und aufgebaut ist aus aliphatischen und/oder cycloaliphatischen Isocyanaten,

unter Reaktionsbedingungen, unter denen zwischen (A) und (B) Urethangruppen gebildet werden, mit der Maßgabe, daß

- das molare Verhältnis von NCO-Gruppen zu OH-Gruppen zwischen (B) und (A) mindestens 3:1 beträgt.

Hochfunktionelle Urethangruppen aufweisende Polyisocyanate gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Polyisocyanat (B) um Isocyanuratgruppen aufweisende Polyisocyanate auf Basis 1 ,6-Hexamethylendiisocyanat mit einer Viskosität von 600-3000 mPa*s handelt.

Hochfunktionelle Urethangruppen aufweisende Polyisocyanate gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Trialkanolamin (A) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus 5-[Bis(2'-hydroxyethyl)amino]-3-oxa-pentan-1 -ol, Triethanolamin, Tripropanola- min, N-Ethyldiethanolamin, N-Methyldiethanolamin und N-Butyldiethanolamin.

Hochfunktionelle Urethangruppen aufweisende Polyisocyanate gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Trialkanolamin (A) um Triethanolamin handelt.

Hochfunktionelle Urethangruppen aufweisende Polyisocyanate gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der Verbindung (A) 10 bis 70% der insgesamt eingesetzten Menge an Hydroxygruppen aus einem Diol (A1 ) und/oder Polyol (A2) stammen.

Verwendung von hochfunktionellen Urethangruppen aufweisende Polyisocyanate gemäß einem der vorstehenden Ansprüche in Zweikomponenten-Beschichtungsmassen.

Zweikomponenten-Beschichtungsmassen, enthaltend

- mindestens ein hochfunktionelles Urethangruppen aufweisendes Polyisocyanat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6,

- mindestens eine Verbindung mit mindestens 2 gegenüber Isocyanatgruppen reaktiven Gruppen,

- optional Lösungsmittel, Pigment, Additive und/oder Verdicker.

Verfahren zur Herstellung von Polyurethanlacken, dadurch gekennzeichnet, dass man ein hochfunktionelles Urethangruppen aufweisendes Polyisocyanat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 mit mindestens einem Bindemittel umsetzt, welches mit Isocyanat reaktive Gruppen enthält.

Verfahren zur Herstellung von Polyurethanlacken, dadurch gekennzeichnet, dass man ein hochfunktionelles Urethangruppen aufweisendes Polyisocyanat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 mit mindestens einem Bindemittel ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyacrylatpolyolen, Polyesterpolyolen, Polyetherpolyolen, Polyurethanpolyolen, Po-lyharnstoffpolyolen, Polyetherolen, Polycarbonaten, Polyesterpolyacrylatpolyolen, Poly-esterpolyurethanpolyolen, Polyurethanpolyacrylatpolyolen, Polyurethanmodifizierten Al-kydharzen, Fettsäuremodifizierten Polyesterpolyurethanpolyolen, Kopolymerisaten mit Al-lylethern und Co- bzw. Propfpolymerisaten aus den genannten Stoffgruppen umsetzt.

Verwendung von hochfunktionellen Urethangruppen aufweisenden Polyisocyanaten gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 als Härter in Polyurethanlacken.

Verwendung von hochfunktionellen Urethangruppen aufweisenden Polyisocyanaten gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 als Härter bei refinish-, Holz- oder Großfahrzeug-Lackierungen.

Verwendung von hochfunktionellen Urethangruppen aufweisenden Polyisocyanaten ge mäß einem der Ansprüche 1 bis 6 als Härter in Lacken, Klebstoffen und Dichtungsmas sen.