PATENTSCOPE sera indisponible quelques heures pour des raisons de maintenance le mardi 19.11.2019 à 16:00 CET
Recherche dans les collections de brevets nationales et internationales
Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO2009144232) ÉBAUCHE POUR BOÎTE PLIANTE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Beschreibung

Faltschachtelzuschnitt

Die Erfindung bezieht sich auf einen Faltschachtelzuschnitt mit mehreren Bodenabschnitten und wenigstens vier daran angelenkten Seitenwandabschnitten.

Viele Faltschachteln sind für die Aufnahme größerer Volumina bestimmt, müssen jedoch bei Ihrem Transport entweder nur kleine oder keine Volumina umschließen.

Andererseits sollen die Faltschachteln einfach aufrichtbar sein und standfest stehen.

Zudem können derartige Faltschachteln auch Innenbeutel aufweisen, die den Inhalt beispielsweise gegen Feuchtigkeit zu schützen vermögen.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Faltschachtelzuschnitt zu schaffen, der zu einer Faltschachtel aufgerichtet werden kann, die einen wenigstens teilweise flachliegenden und einen völlig aufgerichteten Zustand aufzuweisen vermag.

Diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jeweils zwei Bodenabschnitte symmetrisch zueinander angeordnet sind.

Hierdurch wird es ermöglicht, eine flachgelegte Verpackung vorzusehen.

Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn die Symmetrielinie als Bodenfaltlinie ausgebildet ist.

Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es aber auch, wenn die Seitenwandabschnitte symmetrisch zur Bodenfaltlinie angeordnet sind.

Dadurch wird ein symmetrischer Aufbau der Faltschachtel sichergestellt.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch vor, wenn an den außenliegenden Seitenwandabschnitten Verbindungsabschnitte angelenkt sind.

Mit diesen Verbindungsabschnitten kann der Zuschnitt zur Verpackung verbunden werden. Dabei ist es denkbar, daß die Verbindung als Flossennaht ausgebildet wird.

Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es erfindungsgemäß auch, wenn in Längsrichtung der Bodenfaltlinie mehrere Bodenabschnitte vorgesehen sind.

Hierdurch kann ein im aufgerichteten Zustand der Verpackung geschlossener Boden gestaltet werden.

Eine weitere sehr vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung liegt auch dann vor, wenn die außenliegenden Bodenabschnitte eine kreisabschnittförmige oder zwickeiförmige Kontur aufweisen, die gegen die inneren Bodenabschnitte gerichtet ist.

Dabei ist es äußerst vorteilhaft, wenn die größte Ausdehnung der kreisabschnittförmigen oder zwickeiförmigen Kontur zu den Seitenwandabschnitten hin angeordnet ist.

Durch eine derartige Ausgestaltung wird sichergestellt, daß beim Aufstellen einer flachliegenden Verpackung diese Bodenabschnitte jeweils zu einem ebenen Bodenteil aufgerichtet werden.

Es hat sich weiterhin als äußerst vorteilhaft erwiesen, wenn in den äußeren Bodenabschnitten Faltlinien vorgesehen sind, die vom Treffpunkt der kreisabschnittförmigen oder zwickeiförmigen Kontur auf der Bodenfaltlinie zu den Außenkanten der äußeren Seitenwandabschnitte verlaufen.

Durch diese Ausgestaltungwird ein noch besseres Auffalten der Bodenabschnitte sichergestellt. Der Boden wird zusätzlich versteift.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung liegt auch dann vor, wenn im Bereich des Treffpunktes der kreisabschnittförmigen oder zwickeiförmigen Konturen und der Bodenfaltline hakenförmige Abschnitte vorgesehen sind.

Diese hakenförmigen Abschnitte verhaken sich und verhindern so ein ungewolltes Zurückfalten des Bodens. Der aufgefaltete Boden ist dadurch sehr stabil.

Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es, wenn an der Außenbegrenzung der äußeren Bodenabschnitte im Bereich der Bodenfaltline hakenförmige Abschnitte vorgesehen sind.

Auch diese äußeren hakenförmigen Abschnitte vermögen sich zu verhaken und so ein Zurückfalten des Bodens zu verhindern.

Erfindungsgemäß hat es sich auch als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn ein mittlerer Bodenabschnitt vorgesehen ist, der von den angrenzenden Seitenwandabschnitten ausgehend eine sich vergrößernde Längserstreckung aufweist.

Sehr vorteilhaft ist es dabei, wenn die Länge des Bodenabschnittes im Bereich der Bodenfaltlinie größer ist als im Bereich der Seitenwandabschnitte.

Ebenfalls sehr vorteilhaft ist es auch, wenn im Bereich der Bodenfaltline eine Einschnürung der Kontur des mittleren Bodenabschnittes vorgesehen ist.

Durch eine derartige Ausgestaltung des mittleren Bodenabschnittes werden die äußeren Bodenabschnitte bei Auffalten geleitet und in die vorgesehene ebene Position gebracht. Der Boden wird geschlossen.

Eine weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt auch dann vor, wenn an den Bodenabschnitten im Bereich der Bodenfaltlinie Widerhaken und/oder Aufnahmen für Widerhaken vorgesehen sind.

Durch die Widerhaken und die Aufnahmen werden die Bodenabschnitte miteinander verbunden und ein Zurückfalten wird verhindert.

Es hat sich für eine Faltschachtel, hergestellt aus einem Zuschnitt nach einem der vorangehenden Ansprüche, als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn beim Aufrichten eines W- förmig vorgefalteten Zuschnittes die Bodenabschnitte ineinander eingreifen und zusammen einen wenigstens annähernd ebenen Boden bildet und dabei fest ineinander eingreifen.

Es wird dadurch eine sicher stehende und stabile Verpackung mit großem Volumen erzeugt.

Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele veranschaulicht.

Dabei zeigen:

Fig. 1 einen Zuschnitt mit mehreren Bodenabschnitten und nach innen gerichteten Verrastungen,

Fig. 2 einen weiteren Zuschnitt mit anders gestalteten Bodenabschnitten mit nach innen gerichteten Verrastungen,

Fig. 3 einen dritten Zuschnitt mit nach aussen gerichteten Verrastungen.

Mit 1 ist in Fig. 1 ein Zuschnitt mit zwei mittleren Bodenabschnitten 2 und 3 bezeichnet. Die Bodenabschnitte 2 und 3 sind durch eine Faltlinie 4 voneinander getrennt. In der Nähe der Faltlinie 4 sind in den mittleren Bodenabschnitten 2 und 3 hakenförmige Einschnitte 5 und 6 vorgesehen. Von der Faltlinie 4 ausgehend wird die Breite der mittleren Bodenabschnitte 2 und 3 größer, so daß ein Vorsprung 7 gebildet wird. Von diesem Vorsprung 7 aus werden die mittleren Bodenabschnitte 2 und 3 wieder schmaler um die Breite der angrenzenden Seitenwandabschnitte 10 und 11 anzunehmen, die über je eine Faltlinie 12 und 13 an den mittleren Bodenabschnitten 2 und 3 angelenkt sind.

Seitlich der Seitenwandabschnitte 10 und 11 sind jeweils auf beiden Seiten weitere Seitenwandabschnitte 14, 15, 16 und 17 über Faltlinen 18, 19, 20 und 21 angelenkt.

An den von den Seitenwandabschnitten 10 und 11 abgewandten Seiten der Seitenwandabschnitte 14, 15, 16 und 17 sind Verbindungsabschnitte 22 und 23 vorgesehen. Diese werden mit den Seitenwandabschnitten 16 und 17 verklebt. Es ist auch denkbar, daß vier Verbindungsabschnitte 22 und 24 sowie 23 und 25 vorgesehen sind, die jeweils beim Aufrichten der Verpackung zu einer Flosse verbunden werden können. Die Verbindungsabschnitte 22, 23, 24 und 25 sind über Faltlinien 26 an den Seitenwandabschnitten 14, 15, 16 und 17 angelenkt.

An den Seitenwandabschnitten 14, 15, 16 und 17 sind noch Bodenabschnitte 30, 31, 32 und 33 über Faltlinien 34, 35, 36 und 37 angelenkt und mit in Verlängerung der Faltlinie 4 liegenden Faltlinien 38 und 39 voneinander getrennt.

Die Bodenabschnitte 30, 31, 32 und 33 sind im Bereich des inneren Endes der Faltlinien 38 und 39 mit hakenförmigen Einschnitten 40 und 41 versehen, die beim Auffalten des Zuschnittes zu einer Verpackung in die hakenförmigen Einschnitte 5 und 6 der mittleren Bodenabschnitte 2 und 3 einzugreifen und mit diesen zu verrasten vermögen.

Über Faltlinien 42 sind an den Bodenabschnitten 30,31,32 und 33 Verstärkungsabschnitte 43 angelenkt. Die Faltlinien 42 verlaufen jeweils von den Schnittpunkten der Faltlinien 38 und 39 mit den hakenförmigen Einschnitten 40 und 41 zu den Faltlinien 26. Beim Auffalten einer aus dem Zuschnitt 1 gebildeten Verpackung erleichtern die Verstärkungsabschnitte 43 das Auffalten und versteifen zusätzlich den gebildeten Boden.

Beim Flachlegen des Zuschnittes 1 werden die Bodenabschnitte 2, 3, 30, 31, 32 und 33 nach innen zwischen die Seitenwandabschnitte 10, 11, 14, 15, 16 und 17 gefaltet, so daß sich von der Seite betrachtet eine W-förmige Ausgestaltung ergibt.

In diesen Zuschnitt kann ein entsprechend der W-förmigen Gestaltung geformter Folienbeutel eingelegt werden, der zum Beispiel feuchtigkeitsempfindliches Material enthalten kann, das Volumen zulegt. Der Folienbeutel kann zusätzlich zu seiner Funktion als Feuchtigkeitsbarriere auch als Fettbarriere dienen, so daß im Beutel enthaltenes Fett nicht in das Kartonmaterial des Zuschnittes 1 gelangen kann.

Der Folienbeutel kann dabei einerseits mit Klebepunkten oder Klebelinien an den Seitenwandabschnitten 10, 11, 14, 15, 16 und/oder 17 angeklebt sein und/oder in die Nähte aus den Verbindungsabschnitten 22, 23, 24 und 25 mit eingeklebt werden.

Die so flachgelegte Verpackung kann somit einfach und platzsparend transportiert werden.

Soll nun die Verpackung aufgerichtet werden, werden die Nähte bzw. Flossennähte aufeinander zu gedrückt. Dadurch wird die Einfaltung der Bodenabschnitte 2, 3, 30, 31, 32 und 33 verringert. Die Bodenabschnitte 30,31, 32 und 33 werden durch die Vorsprünge 7 geleitet, so daß die aus den Schnittlinien 5, 6, 40 und 41 gebildeten Widerhaken ineinander einzugreifen vermögen. Die Formgebung der einzelnen Bodenabschnitte 2, 3, 30, 31, 32 und 33 ist so aufeinander abgestimmt, daß das Eingreifen der Widerhaken genau dann erfolgt, wenn der aus den Bodenabschnitten 2, 3, 30, 31, 32 und 33 gebildete Boden eben ausgefaltet ist.

Durch das Einhaken der Widerhaken ist der Boden äußerst stabil und standfest.

In der Fig. 2 ist eine weitere Ausgestaltung der Bodenabschnitte gezeigt, bei der die mittleren Bodenabschnitte 202 und 203 eine abgerundete Ausgestaltung aufweisen.

Es ist aber auch, wie in Fig.3 dargestellt, denkbar, daß anstatt der nach innen zeigenden widerhakenförmigen Einschnitte 5, 6, 40 und 41 nach außen gerichtete Widerhaken 305 und 306 vorgesehen sind, die in Ausnehmungen 307 und 308 in den mittleren Bodenabschnitten 302 und 303 vorgesehen sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die mittleren Bodenabschnitte 302 und 303 eckig gestaltet und weisen im Bereich der Faltlinie 4 ihre größte Breite auf. Das zwangsweise Eingreifen der Widerhaken 305 und 306 in die Ausnehmungen 307 und 308 erfolgt in diesem Fall bei einer gegenüber dem fertigen Zustand geringfügig weiter aufgefalteten Verpackung.

Es ist auch denkbar, daß weitere Wand- und Bodenabschnitte vorgesehen sind und so eine Verpackung geschaffen wird, die mehr Ecken aufweist als die dargestellten Beispiele. Es ist dabei auch denkbar, daß die Verpackung nur vier Seitenwandabschnitte und Bodenabschnitte aufweist und so eine annähernd rechteckige Verpackung aufgefaltet werden kann.

Für den Zuschnitt 1 kann Karton zum Einsatz kommen, der unbeschichtet ist oder aber auf seiner Innen- und/oder Außenseite eine Beschichtung aufweist. Zudem ist es denkbar, daß auf der Innen- und/oder Außenseite Aufdrucke vorgesehen sind.