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1. (WO2005069027) PROCEDE D'HYPERPOLARISATION DE NOYAUX ATOMIQUES ET DISPOSITIF CORRESPONDANT
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Hyperpolarisation von Atomkernen durch optisches Pumpen in einer Probenzelle, wobei eine mittels
Laserlicht erzeugte Polarisation eines Elektronenspins einer optisch pumpbaren Spezies in einem Gemisch auf den Kernspin eines zu hyperpolarisierenden Atoms übertragen wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass Bestandteile des Gemisches und/oder für die Hyperpo- larisation inerte Verbindungen derartig in die Probenzelle geleitet werden, dass das Gemisch die Innenwände der
Probenzelle nicht, oder in geringem Ausmaß berührt.

2. Verfahren nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gemisch in Strömungsrichtung geneigt, insbesondere in einem 45° -Winkel zur Längsseite in die Probenzelle geleitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gemisch mit optisch pumpbarer Spezies und zu hyperpolarisierenden Kernen als Freistrahl in die Probenzelle geleitet wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Mantelstrom aus einer inerten Verbindung zur Abtrennung des Gemisches von den Innenwänden in die Probenzelle geleitet wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Laserlicht senkrecht zur Strömungsrichtung des in der Probenzelle fließenden Gemisches in die Probenzel- le eingestrahlt wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass Laserlicht im Gegenstrom zur Strömungsrichtung des in der Probenzelle fließenden Gemisches in die Probenzel- le eingestrahlt wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gemisch an der Stelle ausgekoppelt wird, an der die Intensität des Lasers am größten ist.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wände der Probenzelle gekühlt werden.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Spinaustausch indirekt über eine nicht optisch pumpbare Spezies auf den Kernspin eines zu hyperpolarisierenden Kerns übertragen wird.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem 129Xe, 3He oder 13C02 hyperpolarisiert wird.

11. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Patentansprüche 1 bis 10,
gekennzeichnet durch
mindestens ein Mittel, das die Bestandteile des Gemisches aus optisch pumpbarer Spezies und zu hyperpolarisierenden Kernen, und / oder anderen, für die Hyperpolarisation i- nerten Verbindungen, derartig in die Probenzelle leitet, dass das Gemisch die Innenwände der Probenzelle nicht, oder in geringem Ausmaß berührt .

12. Vorrichtung nach Patentanspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der oder die Ein- und/oder Auslassstutzen zur Längsachse der Probenzelle um einen definierten Winkel, insbe- sondere um 45° geneigt sind.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
gekennzeichnet durch
mindestens eine Düse als Mittel .

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Mittel einen Freistrahl zur Injektion des Gemisches in die Probenzelle ausbildet.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oder die Mittel einen Mantelstrom für das Gemisch ausbildet.

16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Laser derartig angeordnet ist, dass das Laserlicht senkrecht und/oder im Gegenstrom zur Flussrichtung des Gemisches in die Probenzelle eingestrahlt wird.

17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oder die Eintrittsfenster der Probenzelle für das Laserlicht einen größtmöglichen Abstand zum Eingang der Probenzelle für die optisch pumpbare Spezies aufweisen.

18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 17,
gekennzeichnet durch
mindestens einen Vorratsbehälter für eine chemische Spezies .

19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass der oder die Vorratsbehälter in der oder den Versorgungsleitungen der Vorrichtung angeordnet sind.

20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 19,
gekennzeichnet durch
Mittel zur Kühlung der Probenzellenwände .