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Paramétrages

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1. WO2005063681 - PROCEDE DE FABRICATION D'UNE ETHYLAMINE

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Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung eines Ethylamins durch Umsetzung von Ethanol mit
Ammoniak, einem primären Amin oder einem sekundären Amin in Gegenwart von Wasserstoff und eines Heterogenkatalysators, dadurch gekennzeichnet, dass man ein biochemisch hergestelltes Ethanol (Bio-Ethanol) einsetzt, in welchem zuvor durch In-Kontakt-Bringen mit einem Adsorber Schwefel und/oder schwefelhaltige Verbindungen abgereichert wurden.

2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch zur Herstellung von Mono-, Di- und/oder Triethylamin durch Umsetzung des Ethanols mit Ammoniak.

3. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man ein fermentativ hergestelltes Ethanol einsetzt.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man Ethanol einsetzt, in welchem zuvor durch In-Kontakt-Bringen mit einem Adsorber C2-ιo-Dialkylsulfide, C2-ιo-DialkylsuIfoxide, 3-Methylthio-1 -propanol und/oder S-haltige Aminosäuren abgereichert wurden.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man Ethanol einsetzt, in welchem zuvor durch In-Kontakt-Bringen mit einem Adsorber Dimethylsulfid abgereichert wurde.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Adsorber um ein Kieselgel, ein Aluminiumoxid, einen Zeolith, eine Aktivkohle oder ein Kohlenstoffmolsieb handelt.

7. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Zeolith um einen Zeolith aus der Gruppe natürliche Zeolithe,
Faujasit, X-Zeolith, Y-Zeoiith, A-Zeolith, L-Zeolith, ZSM 5-Zeolith, ZSM 8-Zeolith, ZSM 11 -Zeolith, ZSM 12-Zeolith, Mordenit, beta-Zeolith, Pentasil-Zeolith, Metal Organic Frameworks (MOF) und Mischungen hiervon, die ionen-austauschbare Kationen aufweisen, handelt.

8. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeolith ein molares SiO /AI2O3-Verhältnis im Bereich von 2 bis 100 aufweist.

9. Verfahren nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Kationen des Zeoliths ganz oder teilweise gegen Metallkationen ausgetauscht sind.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adsorber ein oder mehrere Übergangsmetalle, in elementarer oder kationischer Form, aus den Gruppen VIII und/oder IB des Periodensystems enthält.

11. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Adsorber Silber und/oder Kupfer enthält.

12. Verfahren nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Adsorber 0,1 bis 75 Gew.-% des Metalls bzw. der Metalle enthält.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber bei einer Temperatur im Bereich von 10 bis 200 °C erfolgte.

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber bei einem Absolutdruck im Bereich von 1 bis 200 bar erfolgte.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber
Schwefel und/oder schwefelhaltige Verbindungen um ≥ 90 Gew.-% (berechnet
S) abgereichert wurden.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber Schwefel und/oder schwefelhaltige Verbindungen um ≥ 95 Gew.-% (berechnet S) abgereichert wurden.

17. Verfahren nach einem der Asprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber Schwefel und/oder schwefelhaltige Verbindungen um ≥ 98 Gew.-% (berechnet S) abgereichert wurden.

18. Verfahren nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber
Schwefel und/oder schwefelhaltige Verbindungen auf < 2 Gew.-ppm (berechnet S) abgereichert wurden.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber Schwe- fei und/oder schwefelhaltige Verbindungen auf < 1 Gew.-ppm (berechnet S) abgereichert wurden.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber Schwefel und/oder schwefelhaltige Verbindungen auf < 0,1 Gew.-ppm (berechnet S) abgereichert wurden.

21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vorherige In-Kontakt-Bringen des Ethanols mit dem Adsorber in Abwesenheit von Wasserstoff durchgeführt wurde.

22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eingesetzte Ethanol zuvor in flüssiger Phase mit dem Adsorber in Kon- takt gebracht wurde.

23. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung des Ethanols mit Ammoniak, einem primären Amin oder einem sekundären Amin bei einer Temperatur im Bereich von 80 bis 300°C durchführt.

24. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung des Ethanols mit Ammoniak, einem primären Amin oder einem sekundären Amin in der Flüssigphase bei Drücken im Bereich von 5 bis 30 MPa oder in der Gasphase bei Drücken im Bereich von 0,1 bis 40 MPa durchführt.

25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass man für die Umsetzung des Ethanols mit Ammoniak, einem primären Amin oder einem sekundären Amin als Heterogenkatalysator einen Hydrier-/Dehydrier- katalysator einsetzt, der ein Metall der Gruppe VIII und/oder IB des Periodensystems enthält.