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1. WO2004101462 - PROCEDE DE PRODUCTION DE POUDRES POLYMERIQUES

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung von Polymerpulvern durch Verdampfen der flüchtigen
Bestandteile aus wässrigen Dispersionen filmbildender Polymere P, dadurch
gekennzeichnet, dass die wässrige Polymerdispersion vor dem Verdampfen der
flüchtigen Bestandteile noch Trocknungshilfsmittel T aufweist, die in einer Menge von 0,1 bis 80 Gew.-%, bezogen auf das Polymer P der Dispersion, zugegen sind, wobei als
Trocknungshilfsmittel T Polymerisate verwendet werden, die aus
carboxylgruppenhaltigen Wiederholungseinheiten und mindestens 5 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Polymerisate, an Wiederholungseinheiten mit hydrophoben
Seitengruppen aufgebaut sind.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die als Trocknungshilfsmittel
T verwendeten Polymerisate in einer Menge von 1 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das
Polymer P der Dispersion zugegen sind.

3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als
Trocknungshilfsmittel T verwendeten Polymerisate in einer Menge von 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Polymer der Dispersion zugegen sind.

4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als
Trocknungshilfsmittel T verwendeten Polymerisate eine Molmasse (Gewichtsmittel Mw)
von 500 g/mol bis 50000 g/mol aufweisen.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als
Trocknungshilfsmittel T hydrophob modifizierte Polyelektrolyte zum Einsatz kommen, die
aus

(a) 95 - 50 Mol-% Wiederholungseinheiten der Formel (I) mit

-C5-Alkyl
-CH2-CO-OY


all, Erdalkalimetall oder NH4

und

(b) . 5 - 50 Mol-% Wiederholungseinheiten der Formel (II) mit

und

(c) 0 - 30 Mol-% sonstiger Monomerer, die durchradikalische Polymerisation erhalten werden,

aufgebaut sind.

6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als
Trocknungshilfsmittel T Copolymerisate aus olefinisch ungesättigten Mono- oder
Dicarbonsäuren, oder einem Anhydrid dieser Säuren oder eines Gemisches dieser
Monomeren (Monomere a) mit einpolymerisierten C2- bis C 0-Alk-1 -enen (Monomere b) und gegebenenfalls weiteren radikalisch polymerisierbaren Monomeren (Monomere c) eingesetzt werden.

7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als
Trocknungshilfsmittel T Homo- oder Copolymerisate von mit Emulgatoren ganz oder teilweise veresterten olefinisch ungesättigten Mono- oder Dicarbonsäuren eingesetzt werden.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das
Polymer in der Dispersion ein Styrol-Butadien-Copolymer ist.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das
Polymer in der Dispersion eine Glasübergangstemperatur Tg unterhalb 65°C aufweist.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Polymerdispersion zusätzlich wenigstens einen Emulgator in einer Menge bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Polymer enthält.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das
Verdampfen der flüchtigen Bestandteile aus der wässrigen Polymerdispersion nach
einem Sprühtrocknungsverfahren erfolgt.

12. Polymerisat-Pulver, erhältlich durch ein Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11.

13. Polymerisat-Pulver nach Anspruch 12, umfassend:

i wenigstens ein filmbildendes Polymer P,
ii 0,1 bis 80 Gew.-%, bezogen auf das Polymer P, Trocknungshilfsmittel T, die aus
carboxylgruppenhaltigen Monomeren und mindestens 5 Mol-% bezogen auf die
Gesamtmenge der Polymerisate an Monomeren mit hydrophoben Seitengruppen
aufgebaut sind,
iii gegebenenfalls neutrale oberflächenaktive Verbindungen in einer Menge bis 10
Gew.-%, bezogen auf das Polymer P, und
iv gegebenenfalls Füllstoffe, Pigmente, Anticakingmittel und/oder übliche Hilfsmittel.

14. Verwendung des Polymerisatpulvers nach Anspruch 12 oder 13 als Cobindemittel in mineralischen Bindebaustoffen und gebrauchsfertigen Bindebaustoffzubereitungen oder als Bindemittel in Anstrichmitteln, Lacken, Klebstoffen, Beschichtungs- und
Dichtungsmassen, Bauklebstoffen und in Kunstharzputzen.

15. Mineralischer Bindebaustoff, enthaltend ein Polymerpulver gemäß einem der Ansprüche 12 oder 13.

16. Mineralischer Bindebaustoff nach Anspruch 15 in Form einer Trockenmörtelzubereitung, bestehend aus

10 bis 60 Gew.-% mineralisches Bindemittel,
0,1 bis 30 Gew.-% Polymerpulver gemäß einem der Ansprüche 12 oder 13,
- bis zu 25 Gew.-% für mineralische Bindebaustoffe übliche Hilfsmittel und
als Restmenge Zuschläge wie Sand, Füllstoffe, Pigmente, natürliche Fasern
und/oder synthetische Fasern.

7. Mineralischer Bindebaustoff nach Anspruch 15 in Form einer Bauklebstoff- Trockenzubereitung bestehend aus

15 bis 50 Gew.-% mineralisches Bindemittel
0,5 bis 10 Gew.-% Polymerpulver, gemäss einem der Ansprüche 12 oder 13

0,1 bis 25 Gew.-% für Bauklebstoffe übliche Hilfsmittel
30 bis 80 Gew.-% für Bauklebstoffe übliche Zuschläge