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1. WO2001077426 - COLLANT

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[ DE ]

Strumpfhose

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Strumpfhose durch Rundstricken, bei welchem über die Hohe der Strumpfhose Maschenreihen aus einem umwundenen Elasthanfaden und vorzugsweise Maschenreihen aus einem Polyamid-und/oder Naturfaserfaden gestrickt werden.
Strumpfhosen werden üblicherweise mit einem Bundband bzw. mit einem gestrickten Doppelrand versehen, welche den Halt der Strumpfhose im Huftbereich sichern. Sowohl die Herstellung als auch das Anbringen des Bundbandes sowie das Stricken des Doppelrandes stellen aufwendige Arbeitsvorgange dar. Außerdem ist das Bundband sowie der Doppelrand für die Trägerin häufig unangenehm. Strumpfhosen nach dem Stand der Technik sind beispiels-weise m den US-PSen 3 651 670 oder 3 933 013 geoffenbart.
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Verfahren zum Herstellen einer Strumpfhose zu schaffen, die einen einwandfreien Tragesitz ohne Bundband oder Doppelrand gewährleistet. Das erfm-dungsgemaße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß zumindest m Abschnitten des ohne Haltebund ausgebildeten Hosenteiles eine größere Anzahl von oder engere Elasthanmaschen gestrickt werden und/oder dickere Elasthanfaden als im Beinteil verwendet werden, oder daß zumindest m Abschnitten des ohne Haltebund ausgebildeten Hosenteiles Elasthanmaschenreihen mit geringerer Hohe und/oder aus dickerem Faden gestrickt werden als im Hosenteil vorgesehene, vorzugsweise abwechselnd mit den Elasthanmaschenreihen gestrickte Polyamidmaschenreihen.

Vorzugsweise werden m den Hosenteil zusätzliche Elasthan-faden eingestrickt. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden im Hosenteil Elasthanmaschenreihen aus einem umwundenen Elasthanfaden vorgesehen, die nur teilweise mitgestrickt wer-den. Die vorstehend erörterten Maßnahmen bzw. die Kombination dieser Maßnahmen ermöglichen die Erzielung eines einwandfreien Haltes der Strumpfhose ohne das Erfordernis eines gesonderten Haltebundes, wie eines Bundbandes . Das Prinzip der Erfindung ist beispielsweise ebenso auf rundgestrickte Slips oder andere derartige sitzhaltige Bekleidungsstücke anwendbar.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausfuhrungsbei-spiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen naher erläutert, die m Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Strumpfhose und m den Fig. 2 Detaildarstellung von zwei Strickmustern zeigen. Bei der m den Zeichnungen dargestellten Stumpfhose 1 ist die Haltefunktion m den Hosenteil 2 selbst verlegt, d.h. es ist kein Bundband od.dgl. vorgesehen. Dies wird beispielsweise durch Stricken von abwechselnden horizontalen Maschenreihen 3 aus einem umwundenen Elasthanfaden und Maschenreihen 4 aus Po-lyamid- und/oder Naturfaserfaden erreicht, wobei die Elasthanmaschenreihen 3 mit kleinerer Hohe bzw. enger gestrickt werden als die Polyamidmaschenreihen 4. Alternativ oder zusätzlich können die Elasthanmaschenreihen aus dickeren Elasthanfaden gestrickt werden als die im Hosenteil 2 vorgesehenen Polyamidma-schenreihen.
Es können aber auch im Hosenteil nur Elasthanmaschenreihen vorgesehen werden und zumindest m Abschnitten des Hosenteiles eine größere Anzahl von oder engere Elasthanmaschenreihen ge- strickt werden und/oder dickere Elasthanfäden als im Beinteil 5 verwendet werden. Außerdem können im Rahmen der Erfindung bei jeder der Hosenteilausführungen zusätzliche Elasthanfäden eingestrickt werden.
Gegenüber einer normal gestrickten Strumpfhose mit Bundband ist das Grundmaterialmengenverhältnis von Elasthan zu Polyamid beispielsweise von etwa 40:60% auf etwa 30:70% verändert, um den einwandfreien Sitz der Strumpfhose im Hosenteil 2 zu gewährleisten.
Eine andere Alternativlösung besteht erfindungsgemäß darin, daß im sogenannten Vorstoßbereich unterhalb des Hosenrandes ein Streifen aus einem umwundenen Elasthanfaden gestrickt wird. Dabei wird beispielsweise die Anzahl der Elasthanmaschenreihen wesentlich erhöht, z.B. um 30-50%, und es wer-den Reihen mit geringerer Höhe bestrickt.
Im Rahmen der Erfindung können im Hosenteil an bestimmten Stellen auch aus einem umwundenen Elasthanfaden bestehende Maschenreihen vorgesehen werden, die nur teilweise mitgestrickt werden, so daß die Haltefunktion des Hosenteiles durch diese Bindungsänderungen zusätzlich beeinflußt werden kann.