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1. WO1997042868 - DETERMINATION DE LA CONCENTRATION DE GLUCOSE TISSULAIRE

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Bestimmung und Überwachung der Konzentration von Gewebeglucose, bei welchem eine Perfu- sionslosung (18) als Flussigkeitssaule unter Durch- stromung einer im Gewebe (10) implantierten Mikrodialysesonde (12) zu einer vorzugsweise extrakorpo- ral angeordneten Meßzelle (14) gefordert wird, und bei welchem der Glucosegehalt der Perfusionslosung
(18) im Durchfluß durch die Meßzelle (14) aus kontinuierlich abgetasteten Meßsignalen ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstrom der
Perfusionslosung (18) für die Dauer von Dialyse- Intervallen (T ) im Zeitmittel reduziert wird (V ) , und daß das während eines jeden Dialyse- Intervalls (T ) durch die Mikrodialysesonde (12) perfundierte
Volumen der Perfusionslosung (18) in einem jeweils anschließenden Transportintervall (T ) mit höherem
Volumenstrom (V ) zu der Meßzelle (14) weiterge- fordert wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Perfusionslosung (18) vor dem Durchfluß
durch die Mikrodialysesonde (12) mit Glucose ver- setzt wird, wobei eine vorbestimmte, vorzugsweise im physiologischen Bereich liegende Ausgangskonzentration eingestellt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Volumenstrom (V ) der Perfusions- lösung (18) während der Transportintervalle (T ) so eingestellt wird, daß sich der Glucosegehalt der Perfusionslosung (18) beim Durchfluß durch die Mikrodialysesonde (12) um weniger als 10%, vorzugswei- se weniger als 5% ändert.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstrom (V ) der
Perfusionslosung während der Dialyse-Intervalle (T ) so eingestellt wird, daß sich der Glucosegehalt der Perfusionslosung (18) beim Durchfluß durch die Mikrodialysesonde (12) im wesentlichen an die Konzentration der Gewebeglucose angleicht.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß aus den beim Durchfluß des mit höherem Volumenstrom (V ) perfundierten Volumens der Perfusionslosung (18) an der Meßzelle (14) abgetasteten Meßsignalen ein Grundlinienwert bestimmt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der Gewebeglucose aus dem Extremwert oder dem Integralwert
der während eines jeden Transportintervalls (T ) an der Meßzelle (14) erfaßten Meßsignale bestimmt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Konzentration der
Gewebeglucose das Verhältnis des Extremwerts und des Grundlinienwerts des als Peak oder Dip ausgebildeten Signalverlaufs der Meßsignale gebildet wird, und daß das genannte Verhältnis mit dem Wert der Glucose-Ausgangskonzentration und gegebenenfalls einem vorgegebenen Kalibrierwert multipliziert wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gültigkeitsprüfung der Meßsignale der durch den Zeitabstand (T + T ) der
Transportintervalle (T ) vorgegebene zeitliche Abstand der Extremwerte der Meßsignale überwacht wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalverlauf der wahrend eines jeden Transportintervalls (T 2 ) an der Meßzelle

(14) erfaßten Meßsignale zur Gültigkeitsprüfung des ermittelten Glucosegehalts ausgewertet wird, wobei bei einem im Vergleich zur eingestellten Glucose- Ausgangskonzentration höheren Konzentrationswert ein Peak und bei einem geringeren Konzentrationswert ein

Dip als gültige Signalform erwartet wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangskonzentration der
Glucose auf einen Unterzuckerungswert eingestellt wird, und daß bei einem Dip im Signalverlauf der
Meßsignale ein Unterzuckerungsalarm ausgelost wird.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 10, da- durch gekennzeichnet, daß die Ausgangskonzentration der Glucose phasenweise alternierend auf einen Unterzuckerungswert und einen Uberzuckerungswert eingestellt wird, und daß bei einem Dip im Signalverlauf der Meßsignale wahrend der Phase der einge- stellten Unterzuckerungskonzentration und bei einem Peak während der Phase der eingestellten Überzucke- rungskonzentration ein Warnsignal ausgelöst wird.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da- durch gekennzeichnet, daß zur qualitativen Mustererkennung des Signalverlaufs der Meßsignale die im Zeitabstand (T 1 + T 7 ) der Transportintervalle (T 2 ) erfaßten Extremwerte mit dem jeweils zugeordneten Grundlinienwert verglichen werden, wobei bei einem im Vergleich zum Grundlinienwert größeren Extremwert ein Peak und bei einem kleineren Extremwert ein Dip als Signalform erkannt wird.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12 , da- durch gekennzeichnet, daß die Perfusionslosung (18) während der Dialyse-Intervalle (T ) jeweils in
mehreren, in zeitlichem Abstand (38) voneinander erfolgenden Förderschüben (36) durch die Mikrodialysesonde (12) gefördert wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Förderschub (36) ein dem Inhalt der
Mikrodialysesonde (12) im wesentlichen entsprechendes Volumen der Perfusionslosung (18) weitergeför- dert wird.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Forderpausen (38) zwischen den Forderschuben (36) so bemessen werden, daß der Glu- cosegehalt des momentan m der Mikrodialysesonde
(12) befindlichen Volumens der Perfusionslosung
(18) im wesentlichen an die Konzentration der Gewebeglucose angeglichen wird.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Volumenstrom (V ) der
Perfusionslosung (18) für die Dauer der Dialyse- Intervalle (Ti ) auf einen konstanten Wert (Vo) re- duziert wird.

17. Meßanordnung zur Bestimmung und Überwachung der Konzentration von Gewebeglucose, mit einer in das Gewebe (10) implantierbaren, eingangsseitig über eine Perfusatleitung (21) mit einer Perfusionslosung (18) beaufschlagbaren und ausgangsseitig über eine Dia- lysatleitung (22) mit einer Durchfluß-Meßzelle (14) verbindbaren Mikrodialysesonde (12), und einer in der Perfusat- oder Dialysatleitung angeordneten Fordereinheit (26) zur Forderung der Perfusionslosung über die Mikrodialysesonde (12) zu der Meßzelle (14) gekennzeichnet durch mindestens ein mit der Perfusatleitung (21) verbindbares Reservoir (20), welches gelöste Glucose in einer vorgegebenen Ausgangs- konzentration enthalt.

18. Meßanordnung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch zwei mit der Perfusatleitung verbindbare Glucose- reservoire, welche gelöste Glucose in voneinander verschiedener Konzentration enthalten.

19. Meßanordnung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Glucose enthaltende mindestens eine Reservoir (20) über ein Schaltventil mit der Perfusatleitung (21) verbindbar ist.

20. Meßanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinheit als eine vorzugsweise intervallweise betreibbare Dosierpumpe (26) ausgebildet ist.