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1. WO1997018929 - RASOIR ELECTRIQUE

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Trockenrasierapparat

Die Erfindung bezieht sich auf einen Trockenrasierapparat mit einem in einem Gehäuse angeordneten Elektromotor und mit wenigstens einem Scherkopf bestehend aus zwei einem gemeinsamen Obermesser zugeordneten Untermessern, die von einem Antriebselement gegen die Federkraft wenigstens eines Federelementes gegenläufig antreibbar angeordnet sind.

Aus der AT-PS 228 677 ist es bekannt, die von einem Vibrationsmotor erzeugten und auf das Gehäuse übertragenen mechanischen Schwingungen dadurch zu reduzieren, daß die beiden Magnetschenkel und die von ihm mitbewegten Massen des Vibrationsmotors so geformt und bemessen sind, daß die Schwerpunkte der beiden von den Magnet-schenkeln und den mitbewegten Massen gebildeten Systeme in der dem Nulldurchgang ihrer mechanischen Schwingungen entsprechenden Lage dieser Systeme zumindest angenähert zusammenfallen. Unabhängig von dieser am Vibrationsmotor durchgeführten Vibrationsreduzierungsmaßnahmen werden die zum Antrieb von einem Untermesser erforderlichen Antriebsschwingungen bei der Ausführungsform nach Fig. 4 mittels eines auf zwei am Untermesser vorgesehenen Mitnehmerstiften einwirkenden doppelarmigen Hebels auf das Untermesser übertragen. Mangels Ausgleich der hier in Schwingungen versetzten Masse des Untermessers werden diese Schwingungen zwangsläufig auf das Gehäuse des Trockenrasierapparates übertragen. Die Bewegungsübertragung von dem doppelarmigen Hebel auf die Mitnehmerstifte unterliegt erheblichem Verschleiß, wobei mit zunehmendem Verschleißanfall ansteigende Schlaggeräusche bei jeder Änderung der Schwingungsrichtung entstehen. Derartige störende Schlaggerausche ergeben sich auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 werden die beiden Untermesser von den Schwingarmen gegen den Druck von am Gehäuse des Trockenrasierapparates anliegenden Federn bewegt. Demzufolge werden die sämtlichen Schwingungen des Schwingsystems auf das Gehäuse übertragen, so daß dieses unangenehm spürbar vibriert. Darüber hinaus sind die auf dem Mitnehmerstift des Untermessers einwirkenden Schwingarme nebeneinander versetzt angeordnet, wodurch ein Drehmoment auf die Untermesser ausgeübt wird, derart, daß eine exakte Schwingbewegung in Längsrichtung der beiden Untermesser nicht gegeben ist. Darüber hinaus ist bei jeder in den Fig. 4, 5 und 6 die für eine gute Schneidwirkung erforderliche Anlage des bzw. der Untermesser nicht gegeben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trockenrasierapparat der eingangs genannten Art zu verbessern, insbesondere einen Trockenrasierapparat zu schaffen, bei dem Vibrationen und Laufgeräusche weitgehend vermindert sind und der preiswert herstellbar ist.

Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Trockenrasierapparat der eingangs genannten Art durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Das die beiden Untermesser in Schwingung versetzende Antriebssystem nach der Erfindung weist eine Vielzahl von Vorteilen auf. Das Antriebssystem besteht aus einem in sich geschlossenen Kraftsystem, das aufgrund seiner kraftfreien Anordnung zum Gehäuse keine Vibrationen auf das Gehäuse übertragen kann. Das Antriebssystem arbeitet aufgrund seines vollständigen Massenausgleichs vibrationsfrei. Das Antriebssystem mit seinen Bauelementen ist unempfindlich gegen Fertigungstoleranzen und Verschleiß. Das bzw. die auf die Untermesser einwirkenden Federelemente sorgen, unter Einbeziehung der von dem Elektromotor angetriebenen Antriebselemente für einen permanenten Toleranzausgleich und wandeln die kinetische Energie der Untermesser in nutzbare potentielle Energie um. Demzufolge verbraucht der Antrieb weniger Energie als andere bekannte Untermesser in Bewegung versetzende Antriebssysteme. Bei Verwendung eines Rotationsmotors kann in Verbindung mit einem elliptisch geformten Rotor die Schneidfrequenz der Untermesser verdoppelt werden. Darüber hinaus zeichnet sich der Antrieb durch eine deutlich geringere Geräuschentwicklung aus, da die vorgesehenen Federelemente auch auftretenden Verschleiß an bewegbaren Bauelementen ausgleichen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß diese in einer Vielzahl von Trockenrasierern mit unterschiedlich ausgebildeten Scherköpfen bzw. Schneidsystemen eingesetzt werden kann. Das Antriebssystem nach der Erfindung kann bei Trockenrasierapparaten, die sowohl mit einem Scherkopf als auch mit mehreren Scherköpfen ausgestattet sind, eingesetzt werden. Die Scherköpfe als solche können ausschließlich als Kurzhaarschneider oder auch als Langhaarschneider ausgebildet sein und als Kombination von Kurzhaarschneider und Langhaarschneider eingesetzt und von dem Antriebssystem nach der Erfindung angetrieben werden. Ferner können die Scherköpfe sowohl fest als auch schwenkbar als auch schwimmend auf dem Gehäuse eines Trockenrasierapparates oder in einem auf dem Gehäuse eines Trockenrasierers aufsetzbaren Scherkopfrahmen angeordnet sein.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Führungselement durch eine Achse gebildet ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Fuhrungselement durch eine einzige Ache gebildet. Vorzugsweise ist nach einer Ausführungsform der Erfindung die Achse des Führungselementes mit den Untermessern in zwei Tragelementen gelagert. Die Verwendung von Tragelementen für die Achse des Führungselementes ermöglicht im Rahmen der Erfindung eine Vielzahl von unterschiedlichen Ausführungsformen. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Achse des Führungselementes in den Tragelementen bewegbar gelagert. Unter bewegbar im Sinne der Erfindung sind alle Bewegungsrichtungen und Bewegungsarten zu verstehen.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Achse des Führungselementes in den Tragelementen in und entgegen einer vertikalen Richtung bewegbar gelagert. Mittels dieser vertikalen Bewegbarkeit der Achse ist es beispielsweise möglich, den für eine optimale Schneidwirkung erforderlichen Andruck der Untermesser an das Obermesser zu steuern oder nach einer anderen Ausführungsform den Scherkopf bzw. jeden der vorgesehenen Scherkopfe in und entgegen der vertikalen Richtung schwimmend zu lagern.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Tragelemente federnd gelagert, wodurch wie zuvor bereits ausgeführt, entweder der Andruck der Untermesser an das Obermesser oder eine schwimmende Bewegung des bzw. der Scherkopfe in und entgegen einer vertikalen Richtung steuerbar ist.

Nach einer relativ einfachen und preiswert herstellbaren Ausführungsform der Erfindung sind die Tragelemente am Gehäuse fest angeordnet.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in jedem der Untermesser ein Wandelement zur Abstützung eines Federelementes vorgesehen. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen den beiden Untermessern ein der Antriebsbewegung der Antriebselemente entgegenwirkendes Federelement vorgesehen. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist jedem Untermesser ein Federelement zugeordnet, das einerseits an einem Wandelement des Untermessers anliegt und andererseits mit dem Führungselement kraftschlüssig oder formschlüssig gekoppelt ist. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist die kraftschlussige Koppelung des Federelementes mit dem Führungselement durch einen Anschlag am Führungselement gebildet. Mittels der kraftschlüssigen Koppelung des Federelementes mit dem Führungselement unmittelbar oder mittelbar durch einen Anschlag am Führungselement ist gewährleistet, daß keine Schwingungen der hin- und herbewegten Massen der Untermesser auf das Gehäuse des Trockenrasierapparates übertragen werden. Um mit Sicherheit jegliche Übertragung von Schwingungen auf das Gehäuse auszuschließen, ist in weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform zwischen jedem Tragelement und diesem benachbarten Anschlag am Führungselement ein Abstand vorgesehen, der eine Berührung des Anschlages mit dem Tragelement ausschließt.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedem Untermesser ein Federelement zugeordnet, das mit einem Federende an einem Wandelement des Untermessers und mit dem jeweils anderen Federende an einem gemeinsamen Abstützelement anliegt. Das Abstützelement ist nach der Erfindung mit dem Führungselement selbst zentrierend koppelbar. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Abstüzelement als Bügel ausgebildet und mittels in den beiden Bugelenden vorgesehenen Lagern mit dem Fuhrungselement gleitbar gekoppelt. Diese Ausführungsform nach der Erfindung gewährleistet in hervorragender Weise eine ständige Selbstzentrierung der in Schwingung versetzten Untermesser unter Einbeziehung des bzw. der auf die Untermesser einwirkenden Federelemente sowie der einerseits an den Wandelementen der Untermesser und andererseits an dem von dem Elektromotor angetriebenen Spreizelement anliegenden Antriebselementen.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist in jedem der Untermesser ein Wandelement für das Antriebselement vorgesehen. Vorzugsweise ist ein Wandelement eines Untermessers einerseits von dem Antriebselement und andererseits von dem Federelement beaufschlagbar. Die gleichzeitige Nutzung eines Wandelementes als Abstutzelement für das Federelement als auch Anlageelement für das Antriebselement hat eine relativ geringe massearme Ausführungsform der beiden Untermesser zur Folge.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist das auf die Untermesser einwirkende Federelement als Druckfeder ausgebildet. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das auf die Untermesser einwirkende Federelement als Zugfeder ausgebildet. Die Federelemente dienen bei allen Ausführungsformen der Erfindung als Energie- Speicher und wandeln die kinetische Energie der Untermesser nach Bewegungsumkehr der beiden Untermesser in nutzbare potentielle Energie um. Darüber hinaus sorgen diese Federelemente mittels ihrer Federspannung insbesondere einer gegebenen Vorspannung für einen permanenten Toleranzausgleich.

Die gegenläufige Bewegung der Untermesser auf der als Führungselement dienenden Achse gegen die Federkraft von wenigstens einem Federelement erfolgt über Antriebselemente, die unterschiedliche Ausführungsformen zulassen. Nach einer Ausführungs-form ist das Antriebselement als ein um eine Achse schwenkbar gelagerter einarmiger Hebel ausgebildet. Nach einer anderen Ausführungsform ist das Antriebselement als ein um eine Achse schwenkbar gelagerter doppelarmiger Hebel ausgebildet. Beide Ausführungsformen weisen eine Gemeinsamkeit auf, die dann besteht, daß die Achse eines jeden schwenkbar gelagerten Antriebselementes im wesentlichen auf einer vertikalen Linie vorgesehen ist, die durch eine gedachte Verlängerung einer von einer Abrollkurve beaufschlagten ebenen Wandfläche eines Wandelementes eines Untermessers bestimmt ist.

Um bei der Bewegungsüberleitung von den Antriebselementen auf die Untermesser Reibungskräfte weitgehend auszuschließen, ist das Antriebselement als ein über eine Abrollkurve auf ein Wandelement des Untermessers einwirkender Hebel ausgebildet. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Abrollkurve an dem als Hebel ausgebildeten Antriebselement vorgesehen. Nach einer alternativen Ausführungs-form hierzu ist die Abrollkurve an dem Wandelement des Untermessers vorgesehen.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Abrollkurve symmetrisch ausgebildet. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Abrollkurve asymmetrisch ausgebildet. Die jeweilige Kurvenform der Abrollkurve wird beeinflußt durch ein die Hebelwirkung der Antriebselemente auslösende Spreizelement, das vom Elektromotor angetrieben ist. Bei Verwendung eines Rotors mit eliptisch geformter Außenwand zur Steuerung der hin und hergehenden Bewegung der auf die beiden Untermesser einwirkenden Antriebshebel wird eine symmetrisch ausgebildete Abrollkurve an den an den Untermessern anliegenden Enden der Antriebselemente bevorzugt.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Antπebselement als Schwingbrucke ausgebildet ist. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist das Antriebselement durch wenigstens zwei identisch ausgebildete Schwingbrücken mit gegenläufig zueinander vorgesehenen Schwing elementen gebildet. Zur Herstellung der die Gegenlaufigkeit der Untermesser bewirkenden Schwingbrucken ist aufgrund deren gezielt identisch gestalteten Formgebung lediglich eine Spπtzgußform erforderlich, wodurch die Herstellkosten gering gehalten werden können.

Nach einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist eine Schwingbrucke mit wenigstens zwei gegenläufig bewegbaren Schwingelementen vorgesehen Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der als Antπebseelemente einsetzbaren Schwingbrücken einschließlich zugeordneter Spreizelemente sind in den Ansprüchen 32 bis 36 angegeben

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen zwei benachbarten Enden der um die Achsen schwenkbar gelagerten Antriebselemente ein von einem Elektromotor angetriebenes Spreizelement vorgesehen. Vorzugsweise besteht der Elektromotor aus einem Gleichstrommotor. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Spreizelement durch einen Rotor mit einer eliptischen Fuhrungs-bahn zur Bewegungsübertragung auf die Antriebselemente gebildet. Eine alternative Ausführungsform hierzu zeichnet sich dadurch aus, daß das Spreizelement durch einen Kurbeltrieb gebildet ist.

Um eine gute Anlage der Untermesser an dem Obermesser und damit ein gutes Schneidergebnis zu gewährleisten, sind die Untermesser mittels wenigstens einem Federelement an dem Obermesser gehalten. In weiterer Ausgestaltung dieser Maßnahme sind die Untermesser mittels einer federnden Lagerung der Tragelemente in Anlage an dem Obermesser gehalten.

Nach einer anderen Ausführungsform hierzu ist jedes Untermesser mittels eines an einer Gehausewand anliegenden Federelements in Anlage an dem Obermesser gehalten. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist das Obermesser bewegbar gelagert. Die Bewegbarkeit des Obermessers kann sowohl durch eine bewegliche Befestigung des Obermessers in einem auf das Gehäuse des Trockenrasierers aufsetzbaren Scherkopfrahmen oder durch eine bewegliche Anordnung in einem Obermesserrahmen oder durch eine bewegliche Anordnung eines Obermesserrahmens mit Obermesser gegeben sein. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist das Obermesser schwenkbar gelagert. Nach einer weiteren Ausführungsform ist das Obermesser in und entgegen vertikaler Richtung schwimmend gelagert. Die bewegbare Lagerung des Obermessers gewährleistet entweder eine gute Anlage des Obermessers an den Untermessern, d.h. ein gutes Zusammenwirken dieser beiden Schneidteile, oder aber die Ausbildung von bewegbaren Scherköpfen derart, daß diese Scherköpfe um eine Schwenkachse schwenkbar oder aber nach einer anderen Variante in und entgegen einer vertikalen Richtung auf- und abbewegbar im Scherkopfrahmen oder auf dem Gehäuse des Trockenrasierapparates gelagert sind.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Federelement auf der durch eine Achse gebildeten Führungsbahn angeordnet. Durch diese Anordnung ist eine eindeutige Zuordnung sowie Lagerung des Federelementes im Bezug auf das Antriebssystem sowie die hin- und herbewegbaren Untermesser gegeben. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens eine als Achse ausgebildete Führungsbahn in einem in den Tragelementen gelagerten Rahmen gehalten. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform ist der Rahmen in den Tragelementen schwenkbar gelagert. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens eine Achse in dem Rahmen schwimmend gelagert.

In der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen sind einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:

Fig. 1 einen Schnitt durch den oberen Teil eines Trockenrasierapparates mit zwei auf einer Führungsbahn angeordneten Untermessern, die von zwei schwenkbar gelagerten Antriebselementen unter Einwirkung eines von einem Elektromotor angetriebenen Spreizelementes gegen die Federkraft eines Federelementes gegenläufig antreibbar sind, wobei die Führungsbahn in auf dem Gehäuse fest angeordneten Tragelementen gelagert ist,

Fig. 1 .1 eine Sicht auf ein als Rotor ausgebildeten Spreizelement, Fig. 2 eine Schnittdarstellung eines Trockenrasierapparates nach Fig 1 mit einer

Lagerung der Führungsbahn in federnd gelagerten Tragelementen,

Fig. 3 einen Trockenrasierapparat nach Fig. 2 mit sich kreuzenden Antriebselementen sowie mit einem auf die beiden Untermesser einwirkenden als Zugfeder ausgebildeten Federelement,

Fig. 4 einen Trockenrasierapparat nach Fig. 2 mit einem Führungselement, mit bewegbar gelagerten Tragelementen und auf die beiden Untermesser einwirkenden Federelementen,

Fig. 5 einen Trockenrasierapparat nach Fig. 3 mit Untermessern, die jeweils endseitig mit einem Federelement beaufschlagt sind,

Fig. 6 einen Trockenrasierapparat weitgehend nach Fig. 5 mit zwei Untermessern, die jeweils endseitig von einem Federelement beaufschlagt sind,

Fig. 7 einen Trockenrasierapparat nach Fig. 5 mit zwei Untemessern und einem die

Untermesser umgreifenden U-förmigen Abstützelement sowie mit zwischen dem Abstützelement und dem jeweiligen Untermesser angeordneten Federelementen,

Fig. 8 einen Trockenrasierapparat nach Fig. 2 mit einem als Kurbeltrieb ausgebildeten auf die Antriebselemente einwirkenden Spreizelement,

Fig. 9 einen Trockenrasierapparat mit am Gehäuse vorgesehenen Tragelementen, in denen ein um eine Schwenkachse Z schwenkbarer Rahmen gelagert ist, wobei die gegeneinander bewegbaren Untermesser mittels einer Fuhrungs- bahn in dem Rahmen gehalten sind,

Fig. 10 einen Trockenrasierapparat weitgehend nach Fig. 9 mit auf Wandelemente der Untermesser einwirkende Antriebshebel die mit Hilfe eines Kurbeltriebes die Antriebsbewegung auf die Untermesser übertragen, Fig. 1 1 einen Schnitt durch einen mit einem Scherkopf ausgestatteten Trockenrasierapparat mit am Scherkopfrahmen in und entgegen der vertikalen Richtung auf- und abbewegbarer Folie,

Fig. 1 2 einen Schnitt durch den oberen Teil eines Trockenrasierapparates nach Fig.
9 mit zwei Scherköpfen, die mittels einer Schwenkachse schwenkbar gelagert, wobei die parallel zueinander angeordneten Untermesser mittels eines gemeinsamen Antriebshebels unter Einbeziehung eines Spreizelementes antreibbar sind,

Fig. 1 3 eine perspektivische Darstellung des oberen Teiles eines Trockenrasierapparates mit abgenommenem Scherkopf,

Fig. 14 eine perspektivische Darstellung einer Schwingbrücke,

Fig. 1 5 eine perspektivische Darstellung von zwei als Schwingbrücken ausgebildeten Antriebselementen, die über Kurbelelemente und einen Doppelexzenter mit einem Elektromotor gekoppelt sind.

In Fig. 1 ist ein Trockenrasierapparat mit einem im Gehäuse 10 angeordneten Elektromotor 1 1 und mit wenigstens einem Scherkopf SK, bestehend aus zwei einem gemeinsamen Obermesser 13 zugeordneten Untermessern 1 und 2, die von jeweils einem Antriebselement 5 und 6 gegenläufig und gegen die Federkraft wenigstens eines Federelementes 4 antreibbar angeordnet sind, dargestellt. Das Untermesser 1 ist mittels zweier Wandelemente 21 und 210 und das Untermesser 2 mittels zweier Wandelemente 20 und 200 auf einem gemeinsamen Führungselement 3 in und entgegen einer horizontalen Richtung B - Pfeilrichtungen B - gleitend geführt. Das Führungselement 3 ist beispielsweise als Achse 33 ausgebildet und zu Zwecken einer einwandfreien Führung der beiden Untermesser 1 und 2 durch in den Wandelementen 20, 21 , 200 und 21 0 vorgesehene Lagerbohrungen 37 hindurchgeführt. Zwischen den beiden gegenüberliegenden Wandelementen 20 und 21 der Untermesser 1 und 2 ist ein als Druckfeder ausgebildetes Federelement 4 vorgesehen. Auf der zu dem Federelement 4 entgegengesetzten Seite der Wandelemente 20 und 21 wirken die als doppelarmige Hebel ausgebildeten Antriebselemente 5 und 6 über angeformte Abrollkurven 31 ein. Der Kurvenver- lauf der Abrollkurve 31 ist derart gestaltet, daß keine Gleitbewegung an der beaufschlagten Wand auftritt. Die beiden doppelarmigen Antriebselemente 5 und 6 sind um die an einem Achsentrager 34 vorgesehenen Achsen 8 und 9 schwenkbar gelagert. Zwischen den zu den Untermessern entgegengesetzten Enden der Antriebselemente 5 und 6 ist ein Spreizelement 7 vorgesehen, das unterschiedliche Ausfuhrungsformen zuläßt. Die Ausführungsform gemäß Fig. 1 besteht aus einem an der Motorwelle 55 eines Elektromotors 1 1 befestigten Rotors 53, dessen von den Antriebselementen 5 und 6 beaufschlagte Außenwand die Form einer Ellipse aufweist, wie dies in Fig. 1 .1 dar gestellt ist. Die als Fuhrungsbahn dienende Außenwand des Rotors 53, an der jeweils ein Hebelende der Antriebselemente 5 und 6 anliegt, ist mit F bezeichnet. Fig 1 1 zeigt eine Sicht auf den Rotor 53 der ausgehend von einer Mittellage ML eine um 45° gedrehte Stellung einnimmt. Diese Stellung des Rotors 53 ist in allen dargestellten einen Rotor 53 aufweisenden Ausfuhrungsformen beibehalten. Diese Stellung entspricht der mittleren Stellung der Untermesser 1 ,2 mit Verlauf ihrer oszillierenden Bewegung in horizontaler Richtung B.

Das als Achse 33 ausgebildete Fuhrungselement 3 ist in Lagern 1 6 und 17 die in zwei am Gehäuse 1 0 angeformten Tragelementen 14 und 1 5 vorgesehen sind, bewegbar gelagert, wobei die Lager 1 6 und 1 7 der Achse 33 in den Tragelementen 14 und 1 5 durch in vertikaler Richtung A - Pfeilπchtung A - verlaufende längliche Ausnehmungen

35 und 36 gebildet sind. Die Bewegbarkeit der Achse 33 in den länglichen Ausnehmun gen 35 und 36 gewährleistet eine optimale Anlage der beiden Untermesser 1 und 2 an dem Obermesser 13 unter Einwirkung der die Untermesser beaufschlagenden Federelemente 1 8 und 1 9. Darüber hinaus kann die über die längliche Ausnehmungen 35 und

36 erreichbare Auf- und Abbewegung der Achse 33 mit den darauf in den Richtungen B gleitbar angeordneten Untermessern 1 und 2 in Verbindung mit einem bewegbar angeordneten Obermesser 1 3 für einen schwimmend gelagerten Scherkopf SK genutzt werden.

Für eine derartige Ausführungsform ist es lediglich erforderlich das Obermesser 1 3 in dem auf dem Gehäuse 10 abnehmbar angeordneten Scherkopfrahmen 1 2 in vertikaler Richtung A bewegbar zu befestigen, oder das Obermesser 1 3 in einem Obermesserrahmen vorzusehen der in vertikaler Richtung bewegbar im Scherkopf rahmen 1 2 angeordnet ist.

An dem Führungselement 3 bzw. der Achse 33 sind Anschläge 22 und 23 vorgesehen, die nach Montage des Antriebssystemes einen vorgegebenen Abstand S zu den beiden Tragelementen 14 und 15 einnehmen. Der Abstand S ist derart bemessen, daß während des Betriebes des Trockenrasierapparates eine Berührung der Anschläge 22 und 23 mit den jeweiligen Tragelementen 14 und 1 5 ausgeschlossen ist.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 befinden sich die beiden um die Achsen 8 und 9 schwenkbar gelagerten Antriebselemente 5 und 6 mit jeweils einem Hebelende in Anlage an der elliptisch geformten Außenwand F des Rotors 53 und mit den an den gegenüberliegenden Hebelenden angeformten Abrollkurven 31 in Anlage an den Wandelementen 20 und 21 der Untermesser 1 und 2, wobei diese Anlage durch die Vorspannung des als Druckfeder ausgebildeten Federelementes auf die Wandelemente 20 und 21 spielfrei gewährleistet ist. Die beiden Achsen 8 und 9 der schwenkbar gelagerten Antriebselemente 5 und 6 sind jeweils auf einer vertikalen Linie L vorgesehen, die durch eine gedachte Verlängerung einer von der Abrollkurve 31 beaufschlagten ebenen senkrecht zur Bewegungsrichtung der Untermesser ausgerichteten Wandfläche der Wandelemente 20 und 21 der Untermesser 1 und 2 bestimmt ist. Mittels dieses Aufbaues und Zusammenwirkens der einzelnen Bauelemente des Antriebssystems werden die beiden auf der als Führungselement 3 dienenden Achse 33 gegenläufig zueinander bewegbaren Untermesser 1 und 2 zu einem in sich geschlossenen Kraftsystem zusammengeführt, das im Betrieb keinerlei Berührungen mit den Anschlägen 22 und 23 und/oder den Tragelementen 14 und 1 5 zuläßt und demzufolge keinerlei Vibrationen im Verlauf der schwingenden Untermesser nach Inbetriebnahme auf das Gehäuse 10 zuläßt. Dieses in sich geschlossene Kraftsystem zentriert sich automatisch von selbst auf der Achse 33 des Führungselementes 3 und gewährleistet über das unter Vorspannung befindliche Federelement 4 jeglichen Ausgleich von irgendwelchen Fertigungstoleranzen der Bauelemente des Antriebssystems, das demzufolge klapperfrei, d.h. ohne Klappergeräusche arbeitet.

Die Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß die beiden Tragelemente 14 und 1 5 im Gehäuse 10 des Trockenrasierapparates federnd gelagert sind. Zu diesem Zweck ist an den mittels Stangen 42 und 43 in das Gehäuse 10 hineinragenden Tragelementen 14 und 1 5 jeweils ein Anschlag 24 und 25 derart voresehen, daß die Trag- elemente 14 und 1 5 unter Einwirkung von sich einerseits an den Anschlägen 24 und 25 und andererseits an einer Innenwand des Gehäuses 10 abstützenden Federn 38 und 39 in und entgegen einer vertikalen Richtung A bewegbar sind. Um eine parallele Führung der beiden Stangen 42 und 43 und somit der Tragelemente 14 und 1 5 zu gewährleisten, sind die Stangen 42 und 43 in Lagerbohrungen 44,45,46,47, die dementsprechend in zwei benachbarten Wänden des Gehäuses 10 vorgesehen sind, geführt. Zum Zwecke der Begrenzung der Bewegbarkeit der Führungselemente 14 und 1 5 in und entgegen der vertikalen Richtung A ist an den Stangen 42 und 43 ein weiterer Anschlag 48 und 49 vorgesehen, deren Abstand zu den Anschlägen 24 und 25 unter Berücksichtigung der Wandstärke des Gehäuses 10, an dem sämtliche Anschläge 24,25,48 und 49 zur Anlage gelangen, den maximalen Federweg festlegen. Die Achse 33 des Führungselementes 3 ist in den beiden Tragarmen 14 und 1 5 in Lagern 1 6 und 1 7 gelagert, deren konstruktive Ausbildung keine Bewegung der Achse 33 in bzw. entgegen der vertikalen Richtung A zuläßt. Demzufolge können die auf die Tragelemente 14 und 1 5 über die Anschläge 24 und 25 einwirkenden Federn 38 und 39 zum Andruck der beiden Untermesser 1 und 2 an das Obermesser 1 3 genutzt werden. Bei einer bewegbaren Anordnung des Obermessers 1 3 im Scherkopfrahmen 1 2 können die Federn 38 und 39 sowohl zum Andruck der beiden Untermesser 1 und 2 an das Obermesser 1 3 als auch zu einer schwimmenden Lagerung eines aus Obermesser 1 3 und Untermesser 2 und 3 gebildeten Scherkopfes in und entgegen der vertikalen Richtung A genutzt werden.

Die Ausführungsform eines Trockenrasierapparates nach Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 2 im wesentlichen dadurch, daß die Antriebselemente 5 und 6 sich kreuzend an dem Achsenträger 34 um die Achsen 8 und 9 schwenkbar angelenkt sind. Zum Zwecke der Bewegungsübertragung von den Antriebselementen 5 und 6 auf die Untermesser 1 und 2 sind in den Untermessern 1 und 2 Wandelemente 200 und 210 derart vorgesehen, daß unter Einwirkung des als Zugfeder ausgebildeten Federelementes 4, das mit den beiden Wandelementen 20 und 21 der Untermesser 1 und 2 formschlüssig gekoppelt ist, die Anlage der Abrollkurve 31 der Antriebselemente 5 und 6 an den Wandelementen 200 und 210 gewährleistet ist. Da die Wandelemente 20 und 200 sowie 21 und 210 der beiden Untermesser 1 und 2 relativ eng benachbart zueinander vorgesehen sind, ist unter Berücksichtigung der jeweiligen Langserstreckung der beiden Untermesser 1 und 2 in diesen jeweils ein weiteres Wandelemente 300 bzw. 310 vorgesehen, so daß eine gute Führung und Gleitbewegung der beiden Untermesser auf der Achse 33 des Führungselementes 3 gewährleistet ist.

Das als Zufeder ausgebildete mit den Untermessern 1 und 2 gekoppelte Federelement 4 gewährleistet ebenso wie das als Druckfeder ausgebildete Federelement 4 nach den Ausführungsformen der Figuren 1 und 2, eine ständige Anlage sämtlicher bewegbarer Bauelemente des Antriebssystem aneinander, d.h. der Antriebselemente 5 und 6 an den Wandelementen der Untermesser 1 und 2 sowie an dem vom Elektromotor 1 1 angetriebenen Rotor 53. Dies bedeutet, daß die Selbstzentrierung des kraftgesteuerten Systems durch die Symmetrie sämtlicher angreifenden äußeren Kräfte auch bei dieser Ausführungsform gewährleistet ist.

Die Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 4 stimmt weitgehend mit der Ausführungsform nach Fig. 2 überein. Im Unterschied zu der Ausführungsform nach Fig. 2 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 4 die beiden Untermesser 1 und 2 mittels eines Federlementes 1 8 und 1 9 in Anlage an dem Obermesser 1 3 gehalten. Die Federcharakteristik der Federelemente 18 und 1 9 ist gegenüber der Federcharakteristik der Federn 38 und 39 unterschiedlich festgelegt. Die Federelemente 1 8 und 1 9 sind weicher ausgebildet, als die Federn 38 und 39. Dies hat zur Folge, daß die sich an einer Wand des Gehäuses 10 abstützenden Federn 1 8 und 1 9 mit einer geringen, auf die Untermesser 1 und 2 einwirkenden Federkraft zum einen eine gute Anlage der Untermesser 1 und 2 an dem Obermesser 1 3 bewirken und darüber hinaus die Reibung der auf der Achse 33 gleitenden Untermesser 1 und 2 wesentlich verringern. Die geringfügig härter ausgebildeten Federn 38 und 39 dienen der schwimmenden Lagerung eines aus den beiden Untermessern 1 und 2 und dem Obermesser gebildeten Scherkopfes SK. Die schwimmende Bewegung des Scherkopfes SK in und entgegen der vertikalen Richtung A ergibt sich durch Einwirkung von auf das Obermesser 13 wirkenden Andruckkräften und deren Übertragung über das Obermesser 1 3 auf die an diesem anliegenden Untermessern 1 und 2 und über die die beiden Untermesser 1 und 2 tragenden Achse 33 auf die Tragelemente 14 und 1 5 unter Einbeziehung der sich am Gehäuse 10 einerseits und an den Tragelementen abstützenden Federn 38 und 39.

Die Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 5 entspricht weitgehend dem Aufbau des Trockenrasierapparates nach Fig. 3 mit dem Unterschied, daß anstelle eines einzigen als Zugfeder ausgebildeten Federelementes 4 zwei als Druckfedern ausgebildete Federelemente auf die Untermesser 1 und 2 einwirkend vorgesehen sind. Auf der Innenseite der Untermesser sind beispielsweise vier Wandelemente 20 und 21 sowie 200 und 210 vorgesehen, von denen die Wandelemente 20 und 21 von den sich kreuzend angeordneten Antriebselementen 5 und 6 beaufschlagt sind.

Parallel zu den Wandelementen 20 und 21 sind in einem bestimmten Abstand zwei weitere Wandelemente 200 und 210 angeformt, die jeweils von einem als Druckfeder ausgebildeten Federelement 40 und 41 beaufschlagt sind. Die von den Wandelementen 200 und 210 entgegengesetzten Enden der Federelemente 40 und 41 beaufschlagen jeweils einen am Führungselement 3 bzw. der Achse 33 vorgesehenen Anschlag 22 und 23. Die Achse 33 ist in als Lagerbohrungen ausgebildeten Lagern 1 6 und 1 7 in den Tragarmen 14 und 15 bewegbar gelagert. Zwischen den benachbarten Wänden der Tragarme 14 und 1 5 sowie den Anschlägen 22 und 23 ist ein Abstand S vorgesehen, der derart bemessen ist, daß bei Inbetriebnahme des Rasierapparates jeglicher Kontakt der Anschläge 22 und 23 mit den Tragarmen 14 und 1 5 ausgeschlossen ist.

Die Anschläge 22 und 23 stellen nur eine Ausführungsform der Abstützung der Federelemente 40 und 41 an dem Führungselement 3 bzw. der Achse 33 dar. Diese Abstützung kann nach einem anderen Ausführungsbeispiel auch durch eine endseitige Koppelung der Federelemente 40 und 41 mit dem Führungselement 3 bzw. der Achse 33 gebildet sein - nicht dargestellt -. Bei Inbetriebnahme des Elektromotors wird die Rotationsbewegung der Motorwelle 55 über den Rotor 53 auf die beiden um die Achsen 8 und 9 schwenkbar gelagerten Antriebselemente 5 und 6 und über die an den Antriebs-selemente 5 und 6 vorgesehenen Abrollkurven auf die Wandelemente 20 und 21 der Untermesser 1 und 2 übertragen und bewegen die auf dem Führungselement 3 gegen den Druck der Federelemente 40 und 41 angeordneten Untermesser 1 und 2 in Richtung der Tragarme 14 und 1 5 bis zur durch den Rotor 53 vorgegebenen Bewegungsumkehr, wobei nach erfolgter Bewegungsumkehr der Untermesser 1 und 2 die in den Federelementen 40 und 41 gespeicherte Energie freigegeben wird.

Die Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 6 entspricht weitgehend der Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 5. Ein Unterschied zwischen der Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 5 und der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht darin, daß anstelle der beiden als Druckfeder ausgebildeten Feder- elemente 40 und 41 nach Fig. 5 bei der Ausführungsform nach Fig. 6 als Zugfeder ausgebildete Federelemente 40 und 41 vorgesehen sind. Das als Zugfederelement 40 wirksam werdende Federelement ist einerseits mit dem Wandelemente 210 des Untermessers 1 und andererseits mit dem Anschlag 23 fest verbunden. Demgegenüber ist das als Zugfeder wirksam werdende Federelement 41 einerseits mit dem Wandelement 200 des Untermessers 2 und andererseits mit dem Anschlag 22 des Führungselementes 3 fest gekoppelt. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß anstelle der sich kreuzenden Antriebselemente 5 und 6 gemäß Fig. 5 bei der Ausführungsform nach Fig. 6 zwei doppelarmige parallel zueinander erstreckende Antriebselemente an dem Achsträger 34 mittels der Achsen 8 und 9 schwenkbar gelagert sind. Die Abrollkurven 31 der Antriebselemente 5 und 6 rollen auf der jeweiligen Innenseite der Wandelemente 20 und 21 ab.

Die Ausführungsform eines Trockenrasierapparates nach Fig. 7 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 5, wobei der wesentliche Unterschied dieser Ausführungsform darin besteht, daß anstelle der am Führungselement 3 vorgesehenen Anschläge 22 und 23 ein Abstützelement 26 vorgesehen ist. Das Abstützelement 26 ist als ein beide Untermesser 1 und 2 umgreifender Bügel ausgebildet, in dessen Bügelenden 27 und 28 als Gleitlager ausgebildete Lager 29 und 30 vorgesehen sind, mittels denen das Abstützelement 26 auf dem durch eine Achse 33 gebildeten Führungselement 3 in horizontaler Richtung in und entgegen der Richtungen B gleitbar angeordnet ist. Um die Bewegungsübertragung vom Rotor 53 über die doppelarmigen Antriebselemente 5 und 6 auf die Wandelemente 20 und 21 der Untermesser 1 und 2 zu gewährleisten, ist beispielsweise in dem gemeinsamen Abstützelement 26 der Federn 40 und 41 eine Öffnung 56 vorgesehen, durch die die Antriebselemente 5 und 6 hindurchgeführt sind. Die beiden Federelemente 40 und 41 liegen bei der Ausführungsform 7 einerseits an den in den Untermessern 1 und 2 vorgesehenen Wandelementen 200 und 210 an und stützen sich andererseits an den beiden Bügelenden 27 und 28 des Abstützelementes 26 ab. Das Führungselement, gebildet durch die Achse 33, ist durch sämtliche Wandelemente 20, 200, 21 , 210 der Untermesser 1 und 2 sowie über die Lager 29 und 30 der Bügelenden 27 und 28 des Abstützelementes 26 hindurchgeführt und in den Tragelementen 14 und 1 5 bewegbar gehalten. Der Abstand S den die Bügelenden 27 und 28 des im wesentlichen U-förmig gestalteten Abstützelementes 26 zu den beiden Tragelementen 14 und 1 5 einnehmen, gewährleistet eine automatische Selbstzentrierung von Abstützelement 26 und der beiden Untermessser 1 und 2 auf dem Füh- rungselement 3 unter Ausgleich sämtlicher Fertigungstoleranzen der Bauelemente des Antriebssystems. Der Abstand S ist derart bemessen ist, daß auch während des Betriebs des Rasierapparates jeglicher Kontakt der Bügelenden 27 und 28 des Abstützelementes 26 mit den Tragelementen 14 und 1 5 ausgeschlossen ist.

Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform eines Trockenrasierapparates, der weitgehend der Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht. Ein Unterschied gegenüber der Ausführungs-form nach Fig. 2 besteht bei der Ausführungsform nach Fig. 8 darin, daß die beiden doppelarmigen Antriebselemente 14 und 1 5 über einen Kurbeltrieb 54 von der Motorwelle eines Elektromotors 1 1 angetrieben sind. Die Motorwelle 55 des Elektromotors 1 1 ist mit einem Doppelexzenter 58 gekoppelt, an dessen Exzenter 57 und 59 jeweils ein Kurbelhebel 70 und 71 angelenkt ist, wobei die Koppelung der Antriebselemente 5 und 6 mittels in die Kurbelhebel 70 und 71 eingreifenden Antriebsstiften 72 und 73 erfolgt.

Der Trockenrasierapparat nach der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform stimmt bezüglich der mit dem Elektromotor 1 1 gekoppelten Antriebsmitteln für die beiden auf der Achse 33 des Führungselementes 3 gegen den Druck eines Federelementes 4 gleitbar gelagerten Untermesser 1 und 2 mit der Ausführungsform nach Fig. 1 uberein. Abweichend von der Ausführungsform nach Fig. 1 ist das Führungselement 3 in einem Rahmen 60 in Lagern 1 6 und 17 bewegbar gelagert. Die Untermesser 1 und 2 sind mittels Federelementen 18 und 1 9, die sich einerseits an einer Wand des Rahmens 60 abstutzen und andererseits an den Untermessern 1 und 2 anliegen, in Anlage an dem Obermesser 1 3 gehalten. Die Tragelemente 14 und 1 5 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 9 Bestandteil des Gehäuses 10. Sie können jedoch alternativ hierzu auch an dem Gehäuse 10 abnehmbar befestigbar sein - nicht dargestellt -. An dem oberen Ende der Tragarme 14 und 1 5 sind Achslager 61 und 62 vorgesehen. In den Achslagern 61 und 62 ist der Rahmen 60 über Lagerelemente 63 und 64 um eine Schwenkachse Z schwenkbar gelagert. In dem Rahmen 60 können, wie beispielsweise in Fig. 1 2 dargestellt, mehrere Scherköpfe SK, bestehend jeweils aus zwei gegenläufig zueinander bewegbaren Untermessern, denen mindestens ein Obermesser zugeordnet ist, mit den Federelementen 18 und 1 9 angeordnet sein. Der Rahmen 60 umschließt weitgehend das aus den Antriebselementen 5 und 6 sowie dem Rotor gebildete Antriebssystem der Untermesser 1 und 2 das über wenigstens eine Öffnung zumindest mit der Motorwelle 55 des Elektromotors 1 1 gekoppelt ist. Am Rahmen 60 ist der Achstrager 34 mit den Achsen 8 und 9 für die Antriebselemente 5 und 6 befestigt.

Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform eines Trockenrasierapparates, die weitgehend der Ausführungsform nach Fig. 9 entspricht, mit dem Unterschied, daß die in einem schwenkbaren Rahmen 60 auf einem Fuhrungselement 3 unter Einwirkung eines Federelementes 4 gleitbar angeordneten Untermesser 1 und 2 von einarmig ausgebildeten Antriebselementen 5 und 6 in eine hm- und hergehende Bewegung versetzt werden. Die als einarmige Hebel ausgebildeten Antriebselemente 5 und 6 sind auf den Achsen 8 und 9 eines am Gehäuse 10 befestigten Achsträgers 34 schwenkbar gelagert. Die den Achsen 8 und 9 entgegengesetzten Enden der Antriebselemente 5 und 6 sind endseitig mit einer auf ein Wandelement 20, 21 einwirkenden Abrollkurve 31 versehen. Die Antπebsstifte 72 und 73 sind in etwa in der Mitte des Abstandes der Achse 33 zu den Achsen 8 und 9 an den Antriebselementen 5 und 6 vorgesehen und mit den Kurbelhebeln 70 und 71 eines Kurbeltriebes 54 gekoppelt, wie bereits zur Ausführungsform nach Fig. 8 ausgeführt

Fig 1 1 zeigt eine Seitenansicht eines Trockenrasierapparates nach Fig. 1 und weiterer zuvor beschriebener Ausführungsformen im Schnitt. Auf dem Gehäuse 1 0 ist ein Scherkopfrahmen 1 2 abnehmbar oder fest angeordnet. In dem Scherkopfrahmen ist mittels Befestigungselemente 80 und 81 ein Obermesser 13 in vertikaler Richtung A bewegbar befestigt. Alternativ hierzu kann das Obermesser 1 3 auch mittels der Befestigungselemente 80 und 81 fest am Scherkopf rahmen 1 2 befestigt sein. Das auf einem Fuhrungselement 3 bzw. einer Achse 33 gleitbar angeordnete Untermesser 2 wird mittels einem Federelement 18 - siehe Fig. 1 - in Anlage an dem Obermesser 1 3 gehalten. Die Achse 33 ist durch eine in dem Wandelement 20 des Untermessers 2 vorgesehene Lagerbohrung 37 hindurchgeführt. An dem Wandelement 20 des Untermessers 2 greift ein Hebelende des doppelarmig ausgebildeten Antriebselementes 6 an, um das Untermesser 2 gegen die Wirkung eines Federelementes 4 - siehe Fig. 1 - zu verschieben. Das doppelarmig ausgebildete Antriebselement 6 ist auf einer Achse 9 schwenkbar gelagert, derart, daß das von dem Untermesser 2 abgewendete Ende des von einer Motorwelle eines Elektromotors 1 1 in Bewegung gesetzt wird an dem als Rotor 53 ausgebildeten Spreizelement 7, anliegt. Die Achse 9 ist an einem Achstrager 34 vorgesehen, wobei der Achstrager 34 mittels Tragarme 340 und 341 an einer Wand des Gehäuses 10 befestigt ist.

Fig. 1 2 zeigt eine Seitenansicht eines Trockenrasierapparates mit einem um eine Schwenkachse Z schwenkbar gelagerten Scherkopfsystem, in dem beispielsweise zwei als Kurzhaarschneidsystem ausgebildete Scherköpfe SK1 und SK2 parallel zueinander in einem Rahmen 60 angeordnet sind. Der Rahmen 60 ist mit einem Scherkopfrahmen 1 2, in dem beispielsweise ein die beiden Untermesser 2 umschlingendes Obermesser 1 3 fest oder beweglich eingespannt ist, gekoppelt. Die Ausführungsform des Scherkopfsystems nach Fig. 1 2 stellt im wesentlichen eine Verdoppelung des Scherkopfsystems nach Fig. 1 1 dar, wobei eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 9 in Fig. 1 2 dargestellt und beschrieben ist. Abweichend von der Darstellung in Fig. 1 2 kann das Obermesser 1 3 auch in der Mitte, d.h. unterhalb der Schwenkachse Z geteilt und somit zweiteilig ausgeführt sein.

Der Rahmen 60 ist mittels Lagerelemente 63, 64 in den Tragelementen 14, 1 5 von denen in Fig. 1 2 das Lagerelement 64 und das Tragelement 1 5 dargestellt sind, um die Schwenkachse Z schwenkbar gelagert. Die Achsen 33 der Führungselemente 3 durchsetzen die Lagerbohrung 37, in den Wandelementen 20 der Untermesser 2 und sind endsseitig in dem Rahmen 60 - siehe Fig. 9 - gelagert. Das gabelförmig ausgebildete, um eine Achse 9 schwenkbar gelagerte Antriebselement 6 liegt an den Wandelementen 20 der Untermesser 2 an, um diese in Bewegung zu versetzen. Das von den beiden Untermessern abgewandte Ende des doppelarmigen Antriebselementes 6 liegt mit einer quer zur vertikalen Mittenachse M erstreckenden Lauffläche L an dem von einem Elektromotor 1 1 über eine Motorwelle 55 angetriebenen Rotor 53 an. Die seitliche Erstreckung der Lauffläche LF ist derart bemessen, daß der Antrieb der Untermesser über die Antriebselemente 5 und 6 im Verlauf der gesamten Schwenkbewegung des schwenkbar gelagerten Scherkopfsystems um die Schwenkachse Z gewährleistet ist. Die Ausführungsform nach Fig. 1 2 macht deutlich, daß aliein durch Hinzufügen weiterer Gabelenden an den Antriebselementen 5 und 6 weitere Scherköpfe SK in einem Rahmen 60 vorgesehen und von dem beschriebenen Antriebssystem angetrieben werden können.

Fig. 1 3 zeigt den oberen Teil eines Trockenrasierapparates mit einem vom Gehäuse 10 abgenommenen Scherkopfrahmen 1 2, in dem ein Obermesser 1 3 befestigt ist, in perspektivischer Darstellung. Die Ausführungsform des Trockenrasierapparates nach Fig. 1 3 unterscheidet sich von den Ausführungsformen nach den Fig. 2 und 8 im wesentli- chen dadurch, daß die auf die Untermesser 1 und 2 einwirkenden Antriebselemente durch wenigstens eine Schwingbrücke 500 mit wenigstens zwei gegenläufig bewegbaren Schwingelementen 550 gebildet sind. Die dem gemeinsamen Obermesser 1 3 zugeordneten Untermesser 1 und 2 sind mit dem auf sie einwirkenden Federelement 4 auf einem gemeinsamen Führungselement 3 bewegbar angeordnet. Das Fuhrungselement 3 ist in Tragelementen 14, 1 5 gelagert, die im Gehäuse 10 entweder in und entgegen der Pfeilπchtung A federnd gelagert - siehe Fig. 8 - oder unbewegbar angeordnet sind - siehe Fig. 1 -. An den gegenläufigen Schwingelementen 550 der Schwingbrücke 500 sind Halteelemente 520 für die Federelemente 1 8 und 1 9 vorgesehen, um die Untermesser 1 und 2 mit dem erforderlichen Anlagedruck in Anlage an dem gemeinsamen Obermesser 1 3 zu halten.

Weitere Einzelheiten der Schwingbrücke 500 werden anhand der Fig. 14 und 1 5 naher erläutert.

Fig 14 zeigt eine Schwingbrücke 500, bestehend im wesentlichen aus zwei sich in horizontaler Schwingrichtung der Untermesser 1 und 2 erstreckenden Schwingebenen 551 und 552, die durch einen stufenförmigen Absatz 501 gebildet sind sowie starren Stegen 573, 574, 575 mit daran angeformten Schwingarmen 570, 571 und 572 Die Stege 573 und 574 mit den Schwingarmen 570 und 571 sind an der oberen Schwingebene 551 und der Steg 575 mit dem Schwingarm 572 an der Schwingebene 552 angeformt. Zwecks Befestigung der Schwingbrucke 500 unmittelbar am Gehäuse 10 oder mittelbar einem anderen Bauelement des Gehäuses 1 0 sind an den jeweiligen Enden der Schwingarme 570, 571 und 572 Halteelemente 576, 577 und 578 derart angeformt, das ein Schwingen der Schwingebenen 551 , 552 in einer Ebene gewährleistet ist In beiden Längsseiten des die Schwingebene 552 bildenden Steges ist jeweils eine Ausnehmung 553 und 554 vorgesehen. Die Abmessungen dieser seitlichen Ausnehmungen 553 und 554 sowie der Abstand L, den die Schwingarme 570 und 571 zueinander einnehmen sowie die Breite K des Schwingarmes 572 sind derart bemessen, daß jeweils zwei derart ausgebildete Schwingbrücken 500 über diese Ausnehmungen und Abstände zueinander miteinander zu einer Schwingbruckeneinheit zusammensetzbar sind - siehe Fig. 1 5.

Auf der dem Untermesser zugewandten Seite der Schwingebene 551 der Schwingbrücke 500 sind ein Halteelement 520 für ein Federelement 1 8 bzw. ein Federelement 19 sowie ein Bewegungsübertragungselement 505 mit einer zur Bewegungsübertragung auf ein Untermesser vorgesehenen Abrollkurve 31 sowie einer U-förmigen Ausnehmung 507 zwecks Hindurchführung eines die Untermesser und das Federelement tragenden Führungselementes angeformt.

In Fig. 1 5 sind zwei Schwingbrücken 500, wie zuvor unter Fig. 14 beschrieben, in zusammengesetztem Zustand dargestellt, wobei jede dieser Schwingbrücken 500 von einem Elektromotor 1 1 sowie Spreizelemente 7 angetrieben wird. Das Spreizelement 7 besteht beispielsweise aus einem Doppelexzenter 700 mit entgegengesetzt zueinander angeordneten Exzentern 701 und 702, die jeweils über ein Kurbelelement 703 mit der dem Elektromotor 1 1 zugewandten unteren Schwingebene 552 der jeweiligen Schwingbrücke 500 gekoppelt sind, um die aufgrund der stufenförmigen Absätze 501 in einer horizontalen Ebene schwingenden Schwingebenen 551 und 552 entgegengesetzt zueinander, oszillierend anzutreiben.

Die Antriebskräfte der Antriebselemente 5 und 6 werden bei sämtlichen dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen symetrisch zur Symetrieachse der vorgesehenen Untermesser über die vorgesehene Abrollkurve auf die Untermesser übertragen.