WIPO logo
Mobile | Deutsch | English | Español | 日本語 | 한국어 | Português | Русский | 中文 | العربية |
PATENTSCOPE

Recherche dans les collections de brevets nationales et internationales
World Intellectual Property Organization
Options
Langue d'interrogation
Stemming/Racinisation
Trier par:
Nombre de réponses par page
Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO1994000092) ARTICLE D'HYGIENE POUR NETTOYER LES TROUS PERCES DANS LES LOBES D'OREILLE ET DESTINES A DES BOUCLES D'OREILLES
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Hygieneartikel zur Reinigung von Ohrringlöchern in Ohrläppchen

Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines einfach aufgebauten und kostengünstig herstellbaren Hygieneartikels, mit dem bei bequemer Handhabung in schmerzloser Weise die Ohrringlöcher in Ohrläppchen gereinigt werden können, so daß die Gefahr des Verklebens, Zuwachsens, der Geruchsbildung und Entzündung (Detritus) des Ohrringloches vermieden wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, mit diesem
Hygieneartikel eine gezielte Heilbehandlung von entzündeten Ohrringlöchern in den Ohrläppchen durchzuführen.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 9 gelöst.

Die übrigen Unteransprüche beinhalten Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen der
Reinigungs- und Heilbehandlungsmaßnahmen darstellen.

Durch das erfindungsgemäße hygienische Stäbchen wird bei regelmäßiger Anwendung das Auftreten von Unreinheiten in den Ohrringlöchern in den Ohrläppchen mit stets resultierender Gefahr der Entzündung und Geruchsbildung stark verringert bzw. ausgeschlossen. Das Stäbchen ist aufgrund seiner gewissen Steifigkeit, Biegsamkeit, der Durchmesservergrößerung vom spitzen zum dickeren Stabende hin von jedermann leicht durch das Ohrringloch zu führen und ergibt aufgrund der
Oberflächenstruktur einen optimalen Mitnahmeeffekt für
Verunreinigungen bei schmerzfreier Behandlung.

Bei schon bestehender Entzündung des Ohrringloches besteht die Möglichkeit, nach der Reinigung mit dem in das Loch
eingeführte und vom dünneren zum dickeren Ende hin
durchgeschobene Stäbchen den Entzündungsbereich gezielt und ausschließlich zu versorgen. Hierfür dient der an das dickere Stabende angesetzte Faden, der mit einem die Entzündung heilenden Medikament getränkt ist, bei seiner Lage im
Ohrringloch sich vom Stäbchen ohne Hilfsmittel abtrennen
(abziehen) läßt und dann im Bedarfsfall im Ohrringloch
verweilen kann. Prophylaktische Maßnahmen diesbezüglich können mit verschiedenen Tränkflüssigkeiten, z.B. Kamille,
vorgenommen werden.

Weiterhin werden durch dieses Stäbchen unbeabsichtigtes
Verkleben oder Zuwachsen des Ohrringloches vermieden und desweiteren kann mit dem dünneren Stäbchenende ein
Wiederdurchstechen des Ohrringloches in leichter Weise
vorgenommen werden.
Dabei verbleibt dann das stärker zu einem U gebogene Stäbchen hängend im Ohrringloch und kann stufenweise vom Anwender vom dünneren zum dickeren Stabende hin verschoben werden.

Das Stäbchen bildet mit/ohne Faden einen Hygieneartikel zum Ein- oder Mehrfachgebrauch und läßt sich in einer sterilen Verpackung im Handel vertreiben.

Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung stark vergrößert dargestellt, welches nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines in Längsrichtung gebogenen Reinigungsstäbchens für Ohrringlöcher mit am
dickeren Stabende angeschlossenem
Heilbehandlungsfaden,

Fig. 2 eine Seitenansicht des sich von einem spitzen
Stabende zum anderen Stabende hin im Durchmesser
allmählich vergrößernden Stäbchens,

Fig 3 eine Seitenansicht des zum Verweilen im Ohrringloch stark gebogenen, eine hängende U-Form zeigenden
Stäbchens,

Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Stäbchen-Längenteil mit härterem Stabkern und aufgebrachter
Oberflächenschicht .

Der Hygieneartikel zum Reinigen und zur medizinischen
Behandlung von Ohrringlöchern in Ohrläppchen ist von einem in sich flexiblen und eine reinigende Oberfläche aufweisenden Stäbchen (1) gebildet.

Das Stäbchen (1) ist in bevorzugter Weise aus einem eine
Steifigkeit aufweisenden, biegsamen und formhaltenden Stabkern (2) und einer darauf aufgebrachten, einen Mitnahmeeffekt für Verunreinigungen im Ohrringloch ergebenden
Oberflächenbeschichtung (3) gebildet.

Das Stäbchen (1) ist in Längsrichtung von einem dünnen, eine abgerundete Spitze zeigenden Stabende (4) zum anderen Stabende (5) hin im Querschnitt allmählich vergrößert und hat einen kreisförmigen Querschnitt.

Dabei ist das Stäbchen (1) von der Stabspitze (4) aus auf zwei Drittel der Stablänge im Durchmesser (Dl) gleich groß und der Durchmesser (D2) nimmt im letzten Drittel der Stablänge allmählich zu.

Die Oberflächenbeschichtung (3) ist in bevorzugter Weise von einem reiß- und abriebfesten hautfreundlichen und benetzbaren Vliesstoff gebildet.

Die Oberflächenbeschichtung (3) läßt sich zur Bildung des Mitnahmeeffektes für die Verunreinigungen in der
Oberflächenstruktur rauh oder uneben ausführen.

Weiterhin kann die Oberflächenbeschichtung (3) mindestens in dem im Durchmesser (D2) vergrößerten^Stablängenbereich zur Bildung des Mitnahmeeffektes in sich stufig ausgebildet oder in schraubenlinienförmige Wicklungen gelegt sein. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung ist an dem dickeren Stabende (5) ein abtrennbarer Faden (6) aus hautverträglichem und saugfähigem Material zur Heilbehandlung angesetzt, der einen dem Ohrringloch entsprechenden Durchmesser hat und" durch
Steck-, Klebe- oder Schweißverbindung (7) am Stäbchen (1) hilfsmittelfrei abtrennbar festgelegt ist.

Das Stäbchen (1) zeigt in Längsrichtung eine Bogenform (Fig. 1 und 2) .

Das Stäbchen (1) mit dem Faden (6) kann mit/ohne medizinischer Tränkung des Fadens (6) zur Heilbehandlung in einer sterilen Verpackung einen Einmal- oder Mehrfachartikel bilden.

Das Reinigungsstäbchen (1) kann im Stabkern (2) -der Seele-und in der reinigenden Oberfläche (3) aus demselben Material (Kunststoff oder einem anderen hautfreundlichen Werkstoff) bestehen, wobei der Kern (2) härter und die Oberfläche (3) weicher ist, oder aber der Kern (2) besteht aus einem härteren Material, z.B. Kunststoff, Metall in Form einer Kunststoffoder Drahtseele o. dgl., und die Oberfläche (3) ist von einer weicheren, auf dem Kern (2) aufgetragenen (beschichteten, aufgesprühten, aufgeformten) Werkstoff (Kunststoff, Vlies, Textiϊ, Watte, Pelzmaterial o.dgl.) gebildet.

Es besteht auch die Möglichkeit der Materialkombination von Kunststoff oder Metall, z.B. Drahtseele und
Kunstoffbeschichtung.

Fig. 1 zeigt das Reinigungsstäbchen (1) in seiner in
Längsrichtung gebogenen Form mit dem am dickeren Ende in der Trennstelle (7) angebrachten Faden (6) .

Fig. 2 zeigt das Stäbchen (1) bei abgetrenntem Faden (6) und in Fig. 3 ist das Stäbchen (1) zu einer U-Form gebogen, wobei das Stäbchen (1) zum Verweilen in dem Ohrläppchenloch hängt.