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1. (WO1993017213) PAROI ENTOURANT UNE PORTE A TAMBOUR
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Titel: Tromme1wand

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Trommel wand für Karussell-türen, welche aus einer Folge von gebogenen Glas- und Me-tallbändern besteht. Die Glas- und Metallbänder sind durch eine dauerelastische Fugenausbildung miteinander verbunden und stellen damit sicher, daß ein luftdichter Abschluß zwischen dem Inneren und dem Äußeren eines Gebäudes vor-handen ist. Durch diese Reihenfolge der gebogenen Bänder ist ein flexibler Fassadenanschluß quasi an jeder Stelle in der Art möglich, daß sowohl Glas- als auch Metallelemente oder Mauerwerk angeschlossen werden können.

Der europäischen Patentschrift 0 078 504 B1 ist ein
Wandabschluß einer Trommelwand zu entnehmen, welcher aus geraden, flachen, transparenten Bändern besteht. Diese Bänder sind aus einer Vielzahl hoher schmaler, im wesentlichen rechteckförmigen Flachglasscheiben hergestellt. Hierbei hat jedes Band die entsprechende Höhe der Wandung. Die einzelnen Bänder sind in sich nicht gebogen und werden aufgrund ihrer nur geringen Breite von wenigstens 7,62 cm durch eine dauerel stische Fugenmasse miteinander verbunden. An der Ober- und Unterkante werden diese rechteckigen Bänder in einem bogenförmigen Rahmen gehalten. Bei dieser Konstruktionsart ist es sehr schwierig, beispielsweise

Bauanschlüsse von Fassadenteilen zu befestigen bzw. überhaupt anzubringen. Dieses ist insbesondere dann nicht möglich, wenn z.B. die Fassade bereits vorgefertigt aus Stein oder Metall vorhanden ist und die Tür nachträglich einge-setzt werden muß. Bauseitige Toleranzen lassen sich nicht ausgleichen.

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Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Trommel wand für Ka-russelltüren dergestalt auszubilden, daß bei unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten auch asymmetrische unterschiedliche Fassadenanschlüsse und notwendige Toleranzaus-gleiche durchgeführt werden können.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Trommelwand aus einer beliebigen Folge von gebogenen Glasbzw. Metallbändern besteht. Die Metallbänder haben die gleiche Form wie die Glasbänder und werden in einem Rahmen am Boden und an der Decke geführt. Je nach bauseitiger Gegebenheit kann die Folge von Glas- bzw. Metall band frei gewählt werden. Hierdurch ist es möglich, an jeder beliebigen Stelle einen Bauanschluß und damit eine saubere ordnungsgemäße Fassadenanbindung herzustellen. Der Fassaden-anschluß wird dann vorzugsweise im Bereich eines Metall-bandes oder mehrerer Metallbänder durchgeführt. Hier lassen sich die entsprechenden Verankerungen bzw. Verbindungen zum bause t gen Baukörper herstellen. Dieses kann durch Verschweißen, Verkleben mit einer dauerelastischen Masse bzw. auch über an dem Metall band angebrachte Anker mit einem Mauerwerk durchgeführt werden.

Aufgrund des erfindungsgemäßen Gegenstandes ist es somit möglich, quasi an jeder beliebigen Stelle der Trommelwand und damit auch asymmetrisch Fassadenanschlüsse durchzufüh-ren .

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von schematisch dai— gestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es ze gt:

Figur 1: Symmetrische Mauerwerksfassade

Figur 2: Asymmetrische Mauerwerksfassade

Figur 3: Einbau einer Karusselltür im Bereich der Schaufenster Figur 4: Metallansch uß und Glasanschluß

An einem Drehkreuz (18) einer Karusselltür (1) sind die Flügel (2) der Tür befestigt. Diese Flügel (2) drehen sich um den Punkt (18) und stellen somit sicher, daß der Außen- bereich (13) und der Innenbereich eines Gebäudes zugfrei gegeneinander abgeschlossen sind. Damit ein zugfreier Abschluß gewährleistet ist, bedarf es für eine Karusselltür sogenannter Trommelwände (3), welche sich in gebogener Form um das Drehkreuz (18) mit den Flügeln (2) schmiegt. Die Trommelwand (3) ist durch zwei Bereich unterbrochen, nämlich den Eintritts- und Austrittsöffnungen des Gebäudes.

Bei bisher bestehenden Karussel 1 türen sind diese Trommelwände entweder ganz aus Glas oder aber ganz aus Metall hergestellt. Um einen flexiblen Wandanschluß zwischen

Trommelwand (3) und z.B. einer Mauerfassade (7) und (8) herstellen zu können, ist es notwendig, daß z.B. bei tei 1 transparenten oder transparenten Trommelwänden statt der Glasbänder (5) Metallbänder (4) eingesetzt werden müs-sen. Diese Metallbänder (4) haben den gleichen gebogenen

Radius wie die Glasbänder (5) und sind untereinander durch eine dauerelastische Fugenmasse miteinander verbunden. Im Bereich der Metallbänder (4), die auch als Doppelmetallbänder (6) ausgeführt werden können, lassen sich problem-los Fassadenanschlüsse herstellen.

Der in der Figur 1 dargestellte Fassadenanschluß über eine symmetrische Mauerfassade (7) und (8) ist im Bereich eines Doppelmetal 1 bandes (6) beispielsweise über nicht dargestellte Verankerungen innerhalb des Metallbandes bzw.
durch Abdeckleisten, welche auch nicht dargestellt sind, zwischen Fassadenwand und Metall band durchzuführen. Die somit ausgeführten Fassadenanschlüsse (9) und (10) stellen eine saubere und ästhetische Lösung dar. Auch lassen sich hierdurch bedingte Fertigungstoleranzen des Baukörpers problemlos ausgleichen.

Neben der in Figur 1 dargestellten symmetrischen Mauerfas-sadenanbindung ist auch, wie in Figur 2 dargestellt, eine asymmetrische Anbindung möglich. Diese Einsatzmöglichkeit bietet gerade im architektonischen Bereich bessere Gestal-tungs ögl ichkeiten.

Das in der Figur 3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Karusselltüre (1), welche innerhalb einer Schaufensterfassade (15) eingebunden ist. Hier sind die Glaswände (11) und (12) an den Metall bändern (6) fugendicht angeschlossen worden. Es ist jedoch auch möglich, nicht im Bereich der Metallbänder den Anschluß gerade bei Glaswänden durchzuführen, sondern auch im Bereich der Glasbänder (5). Hier würde dann eine fugendichte Anpassung über eine dauerelastische Versiegelung durchgeführt. Im Bereich der Metallbänder kann auch mit einem zusätzlichen Anschlußprofil, welches mit dem Metall band verbunden wird, ein Anschluß für ein weiteres Metallband, welches abzweigt bzw. für eine anschließende Glaswand (11) oder (12) durchge-führt werden. Dieses zeigt auch das Ausführungsbeispiel der Figur 4, bei dem einerseits eine Metallfassade (16) über ein Metallband (6) angeschlossen ist und andererseits eine Glasfassade (17) mit einem Glasband verbunden wird.

Die Ausführungsbeispiele zeigen, daß ein flexibler An-schluß an einen bestehenden Baukörper, egal welcher Ausführungsart, ob Metall, Stein oder Glas, aufgrund des erfindungsgemäßen Gegenstandes mögl ch ist.

Bezugszeichenverzeichnis

1 Karussel 1 tür
2 Flügel
3 Trommelwand
4 Metallwand
5 Glasband
6 Doppel metal 1 band
7 symmetrische Mauerwerksfassade

8 symmetrische Mauerwerksfassade 9 Fassadenanschluß
10 Fassadenanschluß
11 Glaswand
12 Glaswand
13 Außenbereich
14 Innenbereich
15 Schaufenster
16 Metall fassade
17 Glasfassade
18 Drehkreuz