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1. WO1992018810 - VANNE D'ARRET ELECTROMAGNETIQUE

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Beschreibung

Elektromagnetisches Absperrventil

Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Absperrventil für den Einbau in Öldruckzerstäubungsbrennern mit einem in Richtung der magnetischen Achse sich erstrek-kenden Durchflußkanal für die Brennflüssigkeit, das an der Austrittsseite eine ölzerstäubungsdüse trägt und ein durch den Magnetanker entgegen Federkraft vom Ventil abhebbares Dichtelement sowie einen ventilgehäusefesten elektrischen Magnetspulenanschluß aufweist.

Bei Zerstäubungsbrennern, insbesondere mit Heizölvor-wärmung tritt vielfach ein Vor- und Nachtropfen von Brennflüssigkeit an der Zerstäubungsdüse auf. Es ist bekannt durch Verringerung des Volumens der Brennflüssigkeit in der Zerstäubungsdüse dem Vor- und Nachtropfen entgegenzuwirken. Zur Verringerung des Heizölvolumens findet ein als Rückschlagventil wirkendes Absperrventil an oder im Düsenkörper Anwendung, das unter Einwirkung des Förderdrucks der Heizölpumpe entgegen Federkraft jeweils öffnet und bei Fortfall des Förderdrucks unter dem Einfluß der Federkraft selbsttätig schließt. Bei diesen Ausführungen ist ein Druckabbau zum Heizöltank hin erforderlich, was ein parallel zum Magnetventil angeordnetes weiteres Rückschlagventil und eine nach rückwärts ausreichend durchlässige Heizölpumpe notwendig macht.
Bei einem weiter bekannten Öldruckzerstäubungsbrenner (DE-AS 24 38 957) ist am Endstück des Düsenhalters ein als Träger der Zerstäubungsdüse dienendes Magnetventil angeordnet. Das Gehäuse des Magnetventils weist jedoch bei diesem Ölzerstäubungsbrenner einen zum Durchmesser des Düsenhalters größeren Durchmesser auf, wodurch der Gebläseluftstrom ungünstig beeinflußt wird. Außerdem er- strecken sich die elektrischen Anschlußleiter für den

Magnetspulenanschluß Undefiniert entlang der Außenfläche des Magnetventilgehäuses .

Es ist Aufgabe der Erfindung das nicht eingesperrte Vo- lumen der Brennflüssigkeit in der Zerstäubungsdüse zu verkleinern und Maßnahmen zu einer behinderungsfreien Gebläseluftführung zu schaffen.

Der Erfindung gemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Magnetventilgehäuse drehbeweglich verstellbar fest oder mit dem elektrischen Anschlußglied vorbestimmt ausgerichtet, verdrehungsfrei fest mit dem Düsenhalter oder einem Vorwärmer für die Brennflüssigkeit verbunden ist, einen Außendurchmesser aufweist, der im wesent-liehen dem Durchmesser des Düsenhalters oder des Vorwärmers entspricht und dessen Magnetspule für eine Schutzkleinspannung ausgelegt ist. Das so zwischen dem Vorwärmer bzw. dem Düsenhalter und der Zerstäubungsdüse eingebrachte Absperrventil erlaubt Absperrungen der Brennflüssigkeit unmittelbar vor oder in der Zerstäubungsdüse, wodurch in diesem Bereich ein nur geringes Brennflüssigkeitsvolumen verbleibt, welches TropfVorgänge von Brennflüssigkeit vermeidet. Gleichzeitig bewirkt die Durch esserangleichung von Absperrventil und Vorwärmer bzw. Düsenhalter eine behinderungsfreie Ge-bläseluftführung in Richtung Zerstäuberdüse, während die Schutzkleinspannung, z.B. durch Fortfall der Einhaltung elektrisch notwendiger Abstände, eine Minimierung der Baugröße für das Absperrventil erlaubt, was die Geblä- seluftführung günstig unterstützt.

In Ausgestaltung des Absperrventils ist das Magnetventilgehäuse außen zylindrisch ausgebildet und zu Monta-gevereinfachungen in der Außenfläche mit diametral zueinander angeordneten Schlüsselflächen versehen.

Zur weiteren Vereinfachung der baulichen Ausgestaltung des Absperrventils ist vorgesehen, daß das Magnetven-tilgehäuse eine Führungshülse dicht und fest aufnimmt, in der ein Magnetkern verschiebungsfrei dicht eintaucht und der Magnetanker verschieblich geführt ist sowie der Ventilsitz einstückig, bevorzugt angebogen oder angeformt ausgebildet ist. Weitere Vereinfachungen hinsicht-lieh der Montage des Magnetventils lassen sich noch dadurch erzielen, daß das Magnetventilgehäuse über eine Teillänge eine sich etwa über den halben Umfang desselben erstreckende Öffnung für die Einführung der Magnetspule in das Magnetventilgehäuse aufweist und daß die Montageöffnung durch einen ansteckbaren Formteil verschließbar ist. über die Montageöffnung läßt sich die Magnetspule in das Magnetgehäuse sicher, schnell und auch beschädigungsfrei einsetzen. Hierdurch sind die Voraussetzungen zu getrennten Vorfertigungen von Mag-netventilgehäuse und Magnetspule gegeben.

Nach bevorzugter Ausführung sind der Magnetanker und der Magnetkern mit in Reihe hintereinander sich erstreckenden axialen Durchgangsöffnungen für die Brennflüssigkeit versehen, wobei die Durchgangsöffnung des Magnetankerε an dem der Zerstäubungsdüse zugewandten Ende zu einer Kammer verbreitert ist, die das Dichtelement entgegen Federkraft mit Spiel verschieblich aufnimmt. Die Durchgangsöffnungen erlauben eine behinderungεfreie und sichere Abführung von Brennflüssigkeit zum Ventilsitz. Das Dichtelement ist zweckmäßig durch einen Profilkörper gebildet, der mit radialem Abstand zum Ventilsitzbereich als axiale Durchströmkanäle für die Brennflüssigkeit dienende Einziehungen, Ausnehmungen oder Bohrungen aufweist, über die in der Offensteliung des Dichtelements die Brennflüssigkeit an die Öffnung des Ventilsitzes abfließt.

Weiter ist vorgesehen, daß der elektrische Magnetεpulen- anschluß ein elektrische Verbindungselemente, z.B. Stekkerstifte tragendes Gehäuse aus einem hochwärmebeständigen Werkstoff aufweist, das auf der ümfangsflache des Magnetventilgehäuses fest aufgesetzt ist. Etwaige Be- Schädigungen des Gehäuses durch Wärmeeinwirkungen sind vorteilhaft durch Aufbringen einer Reflexionsfläche für die Wärmestrahlung, z.B. einer Auflage aus einem metallischen Werkstoff, vermeidbar.

Ferner ist das Magnetventilgehäuse an dem der Zerstäubungsdüse ferneren Ende mit einem ein Außengewinde aufweisenden hülsenförmigen Fortsatz versehen und mit diesem Fortsatz am Düsenhalter bzw. Vorwärmer festlegbar, während an dem der Zerstäubungsdüεe näheren Ende ein weiterer hülsenförmiger Fortsatz mit einem Innengewinde für die Fixierung der Zerstäubungsdüse ausgebildet ist. Zusätzlich kann dieser Fortsatz einen hülsenförmigen Zapfen mit Abstand konzentrisch umfassen, der in den Düsenraum der Zerstäubungsdüse als Füllkörper ein-taucht. Nach bevorzugter Ausgestaltung des Absperrventils ist der an dem der Zerstäubungsdüse ferneren Ende angeordnete Fortsatz des Magnetventilgehäuses außen zylindrisch glatt ausgebildet und durch eine sich am Düsenhalter bzw. Vorwärmer oder dem Magnetventilgehäuse an einem Ringbund abstützende Oberwurfmutter am Düsenhalter oder Vorwärmer festlegbar. Es versteht sich, daß die Festlegung des Magnetventilgehäuses am Düsenhalter bzw. Vorwärmer auch in anderweitig beliebiger Weise erfolgen kann. So ist denkbar, das Magnetventilgehäuse vermittels eines Renkanschlusses am Düsenhalter bzw.

Vorwärmer festzulegen. Außerdem kann der an dem der Zerstäubungsdüse ferneren Ende vorgesehene Fortsatz mit einem Innengewinde versehen sein bzw. einen Bajonettanschluß aufweisen, vermittels deren ein Brennflüssig-keitsfilter am Fortsatz haltbar ist. Bei einer abgewandelten Ausführungsform kann das Magnetventilgehäuse auch zwischen dem Ventilsitz und der Zerstäubungsdüse einen Aufnahmeraum für einen der Zerstäubungsdüse vorgestellten Brennflüssigkeitsfilter aufweisen.

Fernerhin hat sich am oder im Magnetventilgehäuse zwischen Zerstäubungsdüse und Düsenhalter .bzw. Vorwärmer die Anordnung von Wärmeleitelementen als zweckmäßig erwiesen. Die Wärmeleitelemente können durch streifenför -ige Ein- oder Auflagen aus einem hochwär eleitfähigen

Werkstoff, z.B. Kupfer gebildet sein. Besonders vorteilhaft haben sich außen am Magnetventilgehäuse im Abstand nebeneinander angeordnete Wärmeleitelemente, z.B. mit der Gebläseluft kontaktierende Rippen, erwiesen.

Eine weitere Minimierung des nicht eingesperrten Volumens der Brennflüssigkeit in der Zerstäubungsdüse sowie eine schnelle und sichere selbstεtändige Entlüftung des Hohlraumes zwischen Absperrventil und Zerstäubungsdüse ist desweiteren dadurch erreichbar, wenn im Hohlraum zwischen Aufnahme und Zerstäubungsdüse unter Bildung von Spaltenräumen ein Verteilerkörper fest angeordnet ist, der mindestens einen in die Spaltenräume ausmündenden Durchtrittskanal oder eine Leitfläche für die Brennflüssigkeit aufweist und daß der aus dem Verteilerkörper austretenden Brennflüssigkeit vermittels des Durchtrittskanals bzw. der Leitfläche im Hohlraum eine Rota- tionsbewegung erteilbar ist. Der Verteilerkörper kann dabei beliebig ausgebildet, z.B. topfförmig gestaltet sein und mehrere in der Umfangsfläche ausmündende Durchtrittskanäle oder Leitflächen aufweisen. Es versteht sich, daß der Verteilerkörper auch scheibenförmig aus- bildbar ist, wobei als Durchtrittskanäle in der der Zerstäubungsdüse abgewandten Stirnfläche Einziehungen, Ausnehmungen, Leitflächen od.dgl. vorgesehen sind. Es besteht darüberhinaus auch die Möglichkeit, die Durchtrittskanäle durch zwischen den beiden Stirnflächen ein- gebrachte Bohrungen zu bilden, die mit einer axialen Zulauföffnung für die Brennflüssigkeit, z.B. Heizöl in Verbindung stehen. Durch die Maßnahmen ist erreicht, daß die die Aufnahme verlassende Brennflüssigkeit den zwischen Aufnahme und Zerstäubungsdüse relativ kleinen Hohlraum vollständig und schnell durchströmt und die dort vorhandenen Luftbestandteile mitreißt, was εich auf den Abschaltvorgang günstig auswirkt, da Nachspritzen infolge εich ausdehnender Luft verhindert wird. Die so erzielte schnelle Entlüftung des Hohlraums erweist sich besonders nach einem Düsenwechsel von Vorteil . Das Nachspritzen von Brennflüssigkeit, z.B. Heizöl, bei den ersten Abschaltungen des Zerstäubungsbrennerε werden minimiert und bei Ausführung der Aufnahme als Magnetventil vollständig verhindert .

In weiterer Ausgestaltung des Zerstäubungsbrennerε ist vorgesehen, den Verteilerkörper mit gleichsinnig bogenförmig gekrümmten Durchtrittskanälen bzw. Leitflächen oder mit gleichsinnig gradlinig mit spitzem Winkel zur radialen Richtung geneigten Durchtrittskanälen bzw.
Leitflächen zu versehen.

Es ist weiter vorgesehen, den Verteilerkörper durch einen Formteil aus einem metallischen Werkεtoff oder Kunεtεtoff zu bilden und die Durchtrittεkanäle bzw.
Leitflächen durch Einschnitte, Aufbiegungen, Ausdrückungen od.dgl. zu erzielen. Der so gestaltete Verteilerkörper kann bevorzugt durch einen Blechformteil oder einen Spritzformteil gebildet sein. Auch ist denkbar den Verteilerkörper aus einem durch zerspanen bearbeitbaren Vollkörper, z.B. aus Metall oder einem Kunststoff zu bilden. Als Durchtrittskanäle können dabei wahlweise Nuten, Bohrungen od.dgl. zur Anwendung kommen. Darüberhin-aus besteht auch die Möglichkeit bei Zerstäubungsbrennern mit einem in den Hohlraum der Zerstäubungεdüse eintauchendem Filtereinsatz, den Filtereinsatz durch einen Verteilerkörper mit radialen Durchtrittεkanälen oder Leitflächen zu umfassen.

Schließlich ist zur Vermeidung von unerwünschten Effekten durch sich ausdehnende Luft im Schraubgewinde für die Zerstäubungεdüse noch vorgesehen, in der gemeinsamen Trennungsebene von Zerstäubungsdüεe und Aufnahme vor dem Schraubgewinde im Inneren des Aufnahmegehäuses einen

Dichtkörper aus einem elastischen Werkstoff anzuordnen. Als elastischer Werkstoff kann ein Gummiwerkstoff oder ein geeigneter Kunststoff dienen. Auch ist vorgesehen, entweder die Aufnahme, z.B. das Gehäuse des Magnetven-tilε oder die Zerstäubungsdüse in der gemeinsamen Trennungsebene vor dem Schraubgewinde mit einer Dichtkante zu versehen, die an einer zugeordneten Ringfläche des jeweils anderen Teils pressend dicht anlegbar ist.

Wie die Erfindung ausführbar ist, zeigen die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Hierin bedeuten:

Fig. 1 ein Absperrventil im Schnitt,
Fig. 2 einen Teilschnitt eines abgewandelten
Absperrventilε , vergrößert und
Fig. 3 einen weiteren Teilεchnitt eines Absperrventilε, vergrößert.
Fig. 4 ein Teilstück eineε Zerstäubungsbrenners, teilweise im Schnitt nach der Linie IV-IV der
Fig. 5
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 ein Teilstück eines abgewandelten Zerstäubungε- brennerε, teilweiεe im Schnitt nach der Linie
VI-VI der Fig. 7,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der
Fig. 6,
Fig. 8 ein Teilεtück eineε weiteren Zerεtäubungεbren- nerε, teilweiεe im Schnitt nach der Linie VIII- VIII der Fig. 9,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8, Fig. 10 ein Teilεtück eines Zerstäubungεbrenners, teilweise im Schnitt nach der Linie X-X der
Fig. 11,
Fig. 11 ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 10
und
Fig. 12 bis 14 Teilschnitte von Zerstäubungsbrennern.

In den Figuren ist mit 1 ein an sich bekannter zylin- drischer Vorwärmer eines ölZerstäubungsbrenners bezeichnet, dessen Mittelöffnung 2 an eine Heizölpumpe (nicht gezeigt) anliegt. Mit dem Vorwärmer 1 ist das Gehäuse 3' eines Magnetventils 3 vermittels einer Überwurfmutter 4 lösbar fest verbunden. Die Überwurfmutter 4 stützt sich hierzu an einem Bund 5 des Magnetventilgehäuses 3 ' ab und hält das Magnetventilgehäuse 3' pressend dicht an den Vorwärmer 1. Das Magnetventilgehäuse 3 ' nimmt eine Magnetpule 6 auf, die über eine sich etwa über den hal-ben Umfang des Magnetventilgehäuseε 3 ' erεtreckende Aus-nehmung 7 in das Magnetventilgehäusese 3' einsetzbar ist. Die Ausnehmung 7 iεt durch einen Formteil 8 ver-εchließbar. Der Spulenkörper 9 der Magnetspule 6 überragt dabei mit einem Ansatz 10 das Magnetventilgehäuse 3 ' und trägt Steckerstifte 30 , die gemeinsam einen elektrischen Magnetspulenanschluß bilden. An die Steckerstifte 30 ist eine Schutzkleinspannung anlegbar. Das Magnetventilgehäuse 3 'nimmt mittig eine' Führungshülse 11 fest und dicht auf, in die ein Magnetkern 12 dicht ein-taucht und der Magnetanker 13 verschieblich untergebracht ist. Der Magnetanker 13 und der Magnetkern 12 weisen konzentrische Mittelöffnungen 14 und 15 für die Durchleitung der Brennflüssigkeit auf. Der Mittelöffnung 15 ist an dem dem Vorwärmer 1 zugewandten Ende ein
Brennflüssigkeitsfilter 16 vorgestellt. Der Brennflüs-sigkeitsfilter 16 ist hierbei mit einem in den Vorwärmer 1 eintauchenden zylindrischen Fortsatz 17 bei 18 ver-schraubt. Die Mittelöffnung 14 des Magnetankers 13 ist an dem dem Vorwärmer 1 abgewandten Ende zu einer Kammer 19 verbreitert, die der Aufnahme eines Dichtelementes 20 dient. Das Dichtelement 20 ist beim Ausführunglsbeispiel als Profilkörper ausgeführt und weist im Bereich seiner Umfangsflache eine Anzahl Durchgangskanäle 21 für die Brennflüssigkeit auf. Ausserdem ist das Dichtelement 20 in der Kammer 19 axial verschieblich geführt und als Widerlager einer Rückstellfeder 28 für den Magnetanker 13 genutzt. In Fig. 1 ist die Führungshülεe 11 an dem dem Vorwärmer 1 ferneren Ende mit einer topfförmigen Einziehung 22 versehen, die als Ventilsitz eine Öffnung 23 für den Durchtritt von Brennflüsεigkeit aufweiεt. Mit dem Ventilεitz 22 taucht die Führungεhülse 11 in den Raum 24 eines zylindrischen Fortsatzes 25 ein, der mit einem Innengewinde 26 eine Zerstäubungsdüse 27 hält. Der Eintauchvorgang erfolgt dabei soweit, daß um die Führungshülse 11 im Bereich des Düsenraums 24 Spaltenräume verbleiben.

Im Ruhezustand (Fig. 1) der Förderpumpe ist die Magnet- spule 6 von der nicht näher dargestellten Stromquelle getrennt und der Magnetanker 13 unter der Wirkung der Rückstellfeder 28 mit seinem Dichtelement 20 am Ventilsitz 22 angelegt. In dieser Stellung des Magnetankers 13 kann keine Brennflüsεigkeit zur Zerεtäubungεdüse 27 ab-fließen bzw. von dieser abtropfen. Bei Erregung der Magnetspule 6 wird der Magnetanker 13 entgegen der Wirkung der Rückstellfeder 28 mit dem Dichtelement 20 vom Ventilsitz 22 abgehoben und in Offenstellung bewegt, so daß Brennflüsεigkeit über die Mittelöffnungen 15, 14 den Durchgangεkanälen 21 und über den Ventilεitz 22 zur Zer-εtäubungsdüse 27 gelangen kann. Bei Beendigung der Erregung der Magnetεpule 6 nimmt der Magnetanker 13 die in Fig. 1 gezeigte Ruhestellung ein. Die in den Mittelöffnungen 15, 14 und im Vorwärmer 1 befindliche und sich gegebenenfalls durch Stauwärme ausdehende Brennflüεεig-keit ist durch die Anlage des Dichtelements 20 am Ventilsitz 22 an Nachtropfen und bei nachfolgender Inbetriebnahme an Vortropfen gehindert.

Es versteht sich, daß die Verbindung von Absperrventil und Vorwärmer 1, wie in Fig. 2 gezeigt, auch vermittels einer mit dem Vorwärmer 1 verbundenen Überwurfmutter 4 bewirkt werden kann.

Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist im Magnetventilgehäuse 3' wiederum eine Führungshülse 11 für den Magnetanker 13 fest und dicht angeordnet. Der Magnetanker 13 weist auch hier eine sich an der Mittelöffnung 14 anschließende Kammer 19 für die Aufnahme des Dichtelements 20 auf. Beim Ausführungsbeispiel (linke Seite) ist das Dichtelement 20 als stufenförmiger Dichtkörper ausgebildet, der mit einem Mittelteil 20' am Ventilsitz 22 anlegbar ist und mit einem Durchgangskanäle 21 aufweis-enden, zurückversetzten ringförmigen Außenteil 20'' an einer Einbördelung 29 über einen Stützring 31 anliegt. Das so gestaltete Dichtelement erlaubt eine vereinfachte Bodenausbildung der Führungshülse 11 zu einem Ventilsitz 22. Außerdem ist eine sichere Auflage des Dichtelements 20 auf dem Ventilsitz 22 erreicht. Das Dichtelement 20 (rechte Seite) ist wiederum stufenförmig ausgestaltet. Es weist einen Mittelteil 20' und einen ringförmigen Außenteil 20'' auf, der mit Durchgangskanälen 21 durchsetzt ist. Das Dichtelement 20 stützt sich mit dem Aus-senteil 20'' auf Einbiegungen 32 des Magnetankers 13 ab und ist so an einem Herausfallen gehindert. Auch bei den beiden Ausführungsformen der Fig. 3 sind die Dichtelemente 20 in der Kammer 19 axial verschieblich ausgebildet und bilden das Widerlager für die Rückstellfeder 28.

In Fig. 4 ist das Gehäuse einer Aufnahme 1, z.B. ein Magnetventil für Brennflüssigkeit, z.B. Heizöl dargestellt. Das Gehäuse der Aufnahme 1 trägt eine Zerstäu- bungsdüse 27, die hierzu über ein Schraubgewinde 40 mit dem Gehäuse verbunden ist.

Die Aufnahme 1 ragt mit dem der Zerstäubungεdüεe 27 zu- gewandten Ende mit Abεtand zur Wandung 44 und Boden 45 in eine einen Hohlraum bildende Kammer 24 ein, wodurch daε Volumen der Kammer 24 verkleinert iεt. Zur weiteren Minimierung des Volumens der Kammer 24 ist in dieser zusätzlich ein Verteilerkörper 36 eingesetzt, der gemäß den Fig. 4 und 5 im wesentlichen topfförmig gestaltet lεt und, z.B. mit einem Randteil 46 an der Aufnahme 1 festgelegt ist. Der Verteilerkörper 36 weist Durchtrittskanäle 37 für die Brennflüsεigkeit auf, die in einen Spaltenraum 47 ausmünden. Nach bevorzugter Auε- führung sind die Durchtrittskanäle 37 bogenförmig (Fig. 5) gestaltet, so daß der aus den Durchtrittskanälen 37 annähernd tangential austretenden Brennflüsεigkeit eine Rotationbewegung im Bereich der Kammer 24 auferlegt wird. Durch die Minimierung deε Kammervolumenε in Ver-bindung mit der Rotationsbewegung der Brennflüssigkeit ist die Kammer 24 extrem schnell mit Brennflüssigkeit füll- und gleichmäßig durchströmbar sowie eine schnelle Entlüftung der Kammer 24 bewirkbar.

Zur Vermeidung eines unerwünschten Nachεtömens von expandierender Luft in Richtung der Kammer 24, nach dem Abschalten deε Zerstäubungsbrenners ist zwischen dem Ende der Zerstäubungsdüse 27 und der Aufnahme 1 (Fig. 12 bis 14) jeweils ein Dichtkörper 41, 42, angeordnet. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 12 ist der Dichtkörper 41 durch eine Weichdichtung, z.B. einem geeigneten elastischen Kunststoff, Gummi od.dgl. gebildet, während als Dichtkörper 42 in den Fig. 13 und 14 eine umlaufende Dichtkante dient, der eine Dichtfläche 43 zugeordnet ist.

Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 13 ist die Dichtkante 42 an der Aufnahme 1 angeformt, während die Dichtkante

42 beim Ausführungεbeiεpiel der Fig. 14 am stirnseitigen Ende der Zerstäubungsdüse 27 ausgebildet ist.

Beim Ausführungεbeispiel der Fig. 8 und 9 ragt daε Ge-häuεe der Aufnahme 1 mit εeineπi der Zerεtäubungsdüse 27 zugewandten Ende ebenfalls in die Kammer 24 der Zerstäubungsdüse 27 ein. Zur Minimierung des Volumens der Kammer 24 ist wiederum ein zusätzlicher Verteilerkörper 36 in Anwendung gebracht, der topfförmig gestaltet ist und den übertritt von am Austrittskanal 23 der Aufnahme 1 abgegebener Brennflüssigkeit über Durchtrittskanäle 37 an die Kammer 24 erlaubt. Die Durchtrittskanäle 37 sind, wie dies in der Fig. 9 dargestellt, durch Ausbiegen von Randabschnitten 48 des Verteilerkörpers 36 auεrichtbar.

Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 10 und 11 ist abweichend der Verteilerkörper durch eine Scheibe 36' gebildet, die in die Kammer 24 der Zerεtäubungεdüεe 27 einragt bzw. der Kammer 24 zugeordnet iεt. Die Scheibe 36' weiεt Durchtrittεkanäle 37 für Brennflüεεigkeit auf, die bogenförmig (Fig. 11) gestaltet sind und deshalb der in die Kammer 24 übertretenden Brennflüssigkeit eine Rotationsbewegung erteilen, die zur εchnellen Entlüftung beiträgt. Es versteht sich, daß auch bei den Auεführ-ungsformen der Fig. 4 bis 11 in den gemeinsamen Trennungsebenen von Zerstäubungsdüse 27 und Gehäuse der Aufnahme 1 ein Dichtelement angeordnet sein kann.

In Abweichung der Auεbildung des öldruckzerstäubungε-brenners trägt die Zerstäubungεdüse 27 der Fig. 6 und 7 einen Filter 38 für die Brennflüssigkeit. Der für die Unterbringung des Filters 38 benötigte Hohlraum 39 ist durch einen Verteilerkörper 36 minimiert, der topfförmig ausgeführt und Durchtrittskanäle 37 im Bereich von Ab-biegungen 49 aufweist.