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1. WO1992018355 - SYSTEME DE PARE-CHOCS EXTENSIBLE POUR VEHICULES

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Mit einem ausfahrbaren, in Stoßrichtung federnd gelagerten Stoßfänger versehenes Stoßfängersystem für ein Kraftfahrzeug, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß eine Antriebseinrichtung (9,33,40) vorgesehen ist, die den Stoßfänger (1) in eine geeignete Position fährt und eine mit der Antriebseinrichtung verbundene Steuereinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von der Gefahrensituation der Antriebseinrichtung vorgibt, in welche Stellung der Stoßfänger zu fahren ist.

2. Stoßfängsystem nach Anspruch 1, dadurch g e k enn z e i c hn et, daß die federnde Lagerung durch eine Druckmittel-, vorzugsweise Flüssigkeitsdämpfung, erreicht wird, indem das fahrzeugseitige Ende des Stoßfängers (1) mit einem Kolben (5) in einem das vorzugsweise aus Bremsflüssigkeit bestehende Druckmittel enthaltenden Zylinder (7) verschiebbar gelagert ist.

3. Stoßfängereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß der Zylinder (7) über zumindest ein Ventil (11) mit einem die Dämpfungsflüssigkeit enthaltenden Ausgleichsräum (6) verbunden ist.

4. Stoßfängersystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zylinder (7) über eine Drossel (15,34) mit dem Ausgleichsraum (6) verbunden ist.

5. Stoßfängersystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Ausgleichsraum ein mit dem fahrzeugseitigen Ende des Zylinderraums über eine Drossel (15,34) und/oder ein Ventil (11) verbundener Ausgleichsbehälter (13) ist (Fig. 2).

6. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 3 oder 4 , dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Ausgleichsraum (6) ringförmig um den Zylinder (5) angeordnet ist (Fig. 5 bis 7).

7. Stoßfängersystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Dämpfungswirkung des Stoßfängers von seiner ausgefahrenen Stellung abhängig ist (Fig. 1 bis 4).

8. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Größe der Drosselöffnung (15,34) zwischen Zylindern (7) und Ausgleichsraum (6) sich verkleinert, je weiter der Stoßfänger (1) eingefahren ist.

9. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Drosselöffnung (15,34) durch eine sich in Bewegungsrich- tung des Stoßfängers (1) verlaufende, sich in Richtung zum Fahrzeug hin vertiefende Nut in einem
parallel zum Kolben (5) in einem Ausgleichszylinder (6) geführten Zylinderstift (17) gebildet ist, wobei die Nut den Zylinder (7) mit dem Ausgleichsraum (6) verbindet.

10. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e nn z e i c hn e t, daß die Antriebseinrichtung eine im Zylinder (5) angeordnete, im eingefahrenen Zustand des Stoßfängers (1) vorgespannte Feder (9) ist.

11. Stoßfängersystem nach Anspruch 10, dadurch g e k e nn z e i c h n e t, daß die Feder (9) eine
Spiralfeder ist.

12. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e nn z e i c hn e t, daß der Antrieb eine Pumpe ist, welche mittels eines Druckmittels den Kolben (5) in seine ausgefahrene Stellung treibt.

13. Stoßfängersystem nach Anspruch 12, dadurch g e k en n z e i c hn e t, daß das Druckmittel Luft ist, welches zum Antrieb des Stoßfängers in den Ausgleichsraum (6) gepreßt wird.

14. Stoßfängersystem nach Anspruch 13, dadurch g e k en n z e i c h n e t, daß die Dämpfungsflüssigkeit von der Druckluft durch eine mechanische Trennschicht (30), insbesondere Dichtung, getrennt ist.

15. Stoßfängersystem nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Dichtung eine im
Ausgleichsraum (6) verschiebbare Gummidichtung ist
(Fig. 5 bis 7).

16. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Antriebseinrichtung ein Elektromotor ist, daß der
längs verschieblich und nicht drehbar gelagerte
Stoßfänger eine mit einem Außengewinde (41) versehene Kolbenstange (1) betätigt wird und daß der Stoßfänger über eine durch die Wirkung des Motors (14) sich drehende Mutter über das Schraubengewinde
ein- bzw. ausfahrbar ist.

17. Antrieb nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Schraubengewinde (41) ein selbsthemmendes Gewinde ist.

18. Stoßfängersystem nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen dem Elektromotor (40) und der Mutter (42) eine Zahnradübersetzung (43,44) vorgsehen ist.

19. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Antrieb ein vorgespannter Druckmittelraum (32) ist
(Fig. 5 bis 7) .

20. Stoßfängersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch g e kenn z e i c hn e t, daß die
Steuerung mit einem Sensor versehen ist, der auf die jeweilige Gefahrensituation anspricht und die Steuerung aufgrund der Gefahrensituation den Antrieb
(9,32,40) einstellt.

21. Stoßfängersystem nach Anspruch 20, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Sensor auf die Verzögerung des Fahrzeugs, die Intensität der Bremsbetätigung, die Fahrzeuggeschwindigkeit oder den optisch gemessenen Abstand zum nächsten Hindernis anspricht.