Recherche dans les collections de brevets nationales et internationales
Une partie du contenu de cette demande n'est pas disponible pour le moment.
Si cette situation persiste, contactez-nous auObservations et contact
1. (WO1990006983) HUILE DE RICIN MODIFIEE, SON PROCEDE DE PRODUCTION ET SON UTILISATION DANS DES PREPARATIONS COSMETIQUES
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Patentansprüche

1. Modifiziertes Ricinusöl mit einer Viskosität von mindestens 160 mPas/50°C nach Höppler (DIN 53015), erhältlich durch Erhitzen von Ricinusöl unter Schutzgas auf Temperaturen über 100°C in Gegenwart von wasserfreien Basen.

2. Modifiziertes Ricinusöl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl 0,1 bis 8 Stunden erhitzt.

3. Modifiziertes Ricinusöl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl bei Normaldruck auf Temperaturen im Bereich von 120 bis 200°C erhitzt.

4. Modifiziertes Ricinusöl nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl in Gegenwart von wasserfreien Basen aus der von
Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Cäsiumhydroxid, Magnesiumoxid, Calciumoxid, Strontiumoxid und Bariumoxid gebildeten Gruppe erhitzt.

5. Modifiziertes Ricinusöl nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl in Gegenwart von Natriumhydroxid und/oder Calciumhydroxid erhitzt.

6. Modifiziertes Ricinusöl nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl in Gegenwart von 0,05 bis 10, insbesondere von 0,05 bis
1 Gew.-% der wasserfreien Basen, bezogen auf eingesetztes Ricinusöl, erhitzt.

7. Modifiziertes Ricinusöl nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man technisches
Ricinusöl mit einem Gehalt an Ricinolsäure von mindestens 80 Gew.-%, bezogen auf den Gesamtfettsäuregehalt des
Ricinusöls, verwendet.

8. Verfahren zur Herstellung eines modifizierten Ricinusöls mit einer Viskosität von mindestens 160 mPas/50°C nach
Höppler (DIN 53015), dadurch gekennzeichnet, daß man
Ricinusöl unter Schutzgas auf Temperaturen über 100°C in
Gegenwart von wasserfreien Basen erhitzt.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl 0,1 bis 8 Stunden erhitzt.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl bei Normaldruck auf Temperaturen im Bereich von 120 bis 200°C erhitzt.

11. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl in Gegenwart von wasserfreien Basen aus der von Lithiumhydroxid,
Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Cäsiumhydroxid, Magnesiumoxid, Calciumoxid, Strontiumoxid und Bariumoxid gebildeten Gruppe erhitzt.

12. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl in Gegenwart von Natriumhydroxid und/oder Calciumhydroxid erhitzt.

13. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß man das Ricinusöl in Gegenwart von 0,05 bis 10, insbesondere von 0,05 bis 1 Gew.-% der wasserfreien Basen, bezogen auf eingesetztes Ricinusöl, erhitzt.

14. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß man technisches Ricinusöl mit einem Gehalt an Ricinolsäure von mindestens 80 Gew.-%, bezogen auf den Gesamtfettsäuregehalt des Ricinusöls,
verwendet.

15. Verwendung eines modifizierten Ricinusöls mit einer
Viskosität von mindestens 160 mPas/50°C nach Höppler (DIN 53015), gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, in kosmetischen Präparaten als fettende Ölkomponente, zur
Herstellung von Emulsionen mit erhöhter Viskosität und als Lippenstiftgleitmittel.