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1. (WO1990006684) DISPOSITIF POUR PREPORTIONNER LA PATE
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Vorrichtung zum Portionieren von Teig

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Portionieren von Teig, mit einer in einem Gestell um eine horizontale Achse drehbar gelagerten Trommel, die an ihrem Mantel, vorzugsweise zur Trommelachse parallelen in Reihen, angeordnete Aufnahmeöffnungen für den Teig hat, in denen Kolben in radialer Richtung der Trommel beweglich geführt sind, in welche Aufnahmeöffnungen der Teig aus einer an einen Einfülltrichter anschließenden Kammer mittels eines Eindrückwerkzeuges in seitlicher Richtung eingedrückt wird, das durch einen Antrieb zu einer hin- und hergehenden Bewegung angetrieben wird.
Bei solchen bekannten Vorrichtungen (z.B. AT-B 341 970, DE-A 2 943 088) ist dieses Eindrückwerkzeug von einem annähernd in horizontaler Richtung hin und her bewegten Kolben gebildet. Wird dieser Kolben zurückgezogen, so kann Teig in die Kammer, z.B. mittels eines am unteren Endes des Trichters oberhalb der Kammer befindlichen Sternwalzenpaares, zugeführt werden. Bei seiner Vorschubbewegung schließt der Kolben dann die Kammer ab und drückt den Teig in die Aufnahmeöffnungen ein. Eine solche Konstruktion hat sich bewährt, hat jedoch den Nachteil eines verhältnismäßig großen Platzbedarfes in Längsrichtung des Kolbens, der durch die Hin- und Herbewegung des Kolbens bedingt ist.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art die Abmessungen in horizontaler Richtung normal zur Trommelachse wesentlich zu verringern, ohne den Aufwand zu vergrößern. Außerdem soll eine verbesserte Saugwirkung auf den im Einfülltrichter befindlichen Teig bei der Rϋckzugbewegung des Eindrückwerkzeuges hervorgerufen werden, sodaß die Einsaugung des Teiges aus dem Einfülltrichter in die Kammer verbessert wird. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Eindrückwerkzeug um eine einzige horizontale, zur Achse der Trommel parallele, unterhalb der Kammer angeordnete Achse schwenkbar im Gestell gelagert ist. Während beim eingangs erwähnten Stand der Technik das Eindrϋckwerkzeun eine geradlinige Hin- und Herbewegung vollführt, liegt beim Erfindungsgegenstand eine Schwenkbewegung um eine ortsfeste Achse vor. Bei sinnvoller Wahl der Lage dieser Achse unter der Kammer wird im Vergleich zum bekannten Stand der Technik eine wesentliche Verrinnerung der Baulänge der Vorrichtuno in horizontaler Richtung, normal zur Trommelachse gemessen, erzielt und zugleich die Einsauouno des Teiges in die Kammer begünstict, da die erwähnte Schwenk bewegung eine Komponente beinhaltet, die von der Kammer weg nach unten gerichtet ist, wogegen eine solche Bewegungskomponente beim bekannten Stand der Technik fehlt. Es ist daher beim Erfindungsgegenstand möglich, auf die im Einfülltrichter bzw. im Anschluß an dessen unteres Ende angeordneten Sternwalzen zu verzichten, da die erwähnte Saugwirkung auf den im Einfülltrichter befindlichen Teig für eine verläßliche Teignachförderung in die Kammer in den meisten Fällen ausreicht, insbesondere, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Achse, um welche das Eindrückwerkzeug schwenkbar ist, in der Draufsicht gesehen, unter jener Hälfte der Kammer liegt, welche der Trommel benachbart ist, da auf diese Weise die Schwenkachse für das Eindrückwerkzeug so nahe wie möglich an die Trommel herangerückt wird, so daß die von der Trommel weg gerichtete Rückzugsbewegung des Eindrückwerkzeuges eine erhebliche Komponente in vertikaler Richtung hat. Diese Verkürzung der Baulänge tritt umso deutlicher auf, je mehr die Schwenkachse des Eindrückwerkzeuges der Trommel benachbart ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die Achse, um welche das Eindrückwerkzeug schwenkbar ist, zumindest annähernd im Schnittpunkt zweier gedachter Verlängerungen zweier Wände des Einfülltrichters liegt, von denen die eine die der Trommel benachbarte, vorzugsweise vertikal verlaufende, Wand ist, wogegen die andere die dieser Wand gegenüberliegende Wand des Einfülltrichters ist.
Die Schwenkbewegung des Eindrückwerkzeuges hat aber auch den Vorteil, daß mit geringem Aufwand eine Sicherung dagegen geschaffen werden kann, daß der Teig bei der Eindrückbewegung des Eindrückwerkzeuges übermäßig stark zusammengedrückt wird. Um dies zu erreichen, ist erfindungsgemäß das Eindrückwerkzeug mit einem um dieselbe Achse hin- und herschwingenden Schwenkteil über einen hydraulischen Dämpfer gekuppelt, wobei der Antrieb auf den Schwenkteil und dieser über den hydraulischen Dämpfer auf das Eindrückwerkzeug beim Eindrücken des Teiges in die Aufnahmeöffnungen einwirkt, und wobei das Eindrückwerkzeug und der Schwenkteil über einen Mitnehmer bei der Rückführbewsgung des Schwenkteiles gekuppelt sind. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildunn der Erfindung ist hiebei die AnordRung so getroffen, daß der hydraulische Dämpfer einen durch eine Feder belasteten Kolben hat, der in einem im Eindrückwerkzeug vgrgesehenen Druckraun geführt ist und am Schwenkteil anliect, wobei dieser Druckraum einerseits über eine mit einem Rück schlagventil versehene Leitung, anderseits über eine weitere, mit einem, vorzugsweise einstellbaren, Druckregelventil versehene Leitung mit einem Flüssigkeitsspeicher in Verbindung steht. Da das Eindrückwerkzeug verhältnismäßig hoch beansprucht ist und daher in der Regel entsprechend stark ausgebildet ist, steht im Eindrückwerkzeug für die Unterbringung dieses Kolbens genügend Platz zur Verfügung.
Schwenkbare Eindrückwerkzeuge sind an sich bekannt (US-A 3 558 016). Hiebei liegen jedoch zwei solche, im wesentlichen kreissektorförmige Eindrückwerkzeuge einander gegenüberliegend zu beiden Seiten eines vertikalen Teigeinzugsschachtes, der über der Trommel liegt. Das durch die Erfindung gelöste Problem einer Verkürzung der Baulänge bei gleichzeitiger Ansaugung des Teiges tritt hier nicht auf.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Fig.1 zeigt einen normal zur Trommelachse gelegten Vertikalschnitt durch die Vorrichtung, Fig.2 zeigt in größerem Maßstab im Detail die Ausbildung des Eindrückwerkzeuges.
In einem Gestell 1 (Fig.1) ist eine Trommel 2 mit horizontaler Achse

9 gelagert, welche Trommel von einem Elektromotor 3 mit regelbarem Getriebe 4 zur kontinuierlichen Umlaufbewegung angetrieben ist. Hiezu ist auf die Abtriebswelle 5 des Getriebes 4 ein Kettenrad 6 aufgekeilt, welches über eine Kette 7 eine auf die Welle 8 der Trommel 2 aufgekeilte

Zahnscheibe 10 antreibt. Die Trommel 2 ist an ihrem Umfang 11 mit mehreren Aufnahmeöffnungen 12 mit Sechseckquerschnitt versehen, die in mehreren parallel zur Achse 9 verlaufenden Reihen, im dargestellten

Ausführungsbeispiel in sechs Reihen zu je zwei Öffnungen 12, angeordnet sind, die in gleichem Abstand - gemessen in Umfangsrichtung der Trommel 2 - voneinander liegen. In diese Aufnahmeöffnungen 12 wird an einer

Portionierstelle 13 von der Seite her Teig in horizontaler Richtung eingedrückt, der über einen Einfülltrichter 14 zugeführt wird. Hiezu dient ein einziges, später noch näher beschriebenes Eindrückwerkzeug 15, das auf eine Welle 16 verdrehbar aufgesetzt ist, die mit horizontaler, zur

Achse der Trommel 2 paralleler Achse 17 im Gestell 1 gelagert ist. Auf dieser Welle 16 ist ein Schwenkteil 18 starr befestigt, der mit einer Kulisse 19 versehen ist, in die ein Doppelhebel 20 mit einer von seinem
eingreift
Arm getragenen Rolle 21 der um eine Anlenkstelle 22 im Gestell 1 schwenkbar Gelagert ist und an seinem anderen Ende mit einem Pleuel 23 gelenkio verbunden ist, das an eine Kurbel 24 angelenkt ist, die auf der Abtriebswelle 5 des Motors 3 befestigt ist. Der Schwenkteil 18 steht mit dem Eindrückwerkzeug 15 über einen hydraulischen Dämpfer 85 (Fig.2), welcher später noch näher beschrieben wird, derart in Verbindung, daß das Eindrückwerkzeug 15 eine taktweise Schwenkbewegung um die Achse 17 vollführt, durch welche der Teig in die Aufnahmeöffnungen 12 der Trommel 2 eingedrückt wird. Hiezu befindet sich unterhalb des Einfülltrichters 14 eine Kammer 25, in welche der Teig aus dem Einfülltrichter 14 bei der von der Trommel 2 weg gerichteten Schwenkbewegung des Eindrückwerkzeuges 15 eingesaugt wird und aus welcher das Eindrückwerkzeug 15 den Teig durch eine Durchgangsöffnung 26 einer Brille 27 aus Kunststoff in die Aufnahmeöffnungen 12 eindrückt, insbesondere, sobald das Eindrückwerkzeug 15 das untere Ende des Einfülltrichters 14 bzw. die Kammer 25 nach oben abgeschlossen hat. Die Aufnahmeöffnungen 12 laufen in Richtung des Pfeiles 28 an einer Abscherkante 29 der Brille 27 vorbei, welche die eigentliche Portionierung bewirkt und den überschüssigen Teig abstreift. Die Brille 27 ist seitlich aus dem Gestell 1 herausziehbar, um sie leicht reinigen zu können.
Die Pgrtionierstelle 13 ist an jener Seite der Trommel 2 angeordnet, an welcher sich die Aufnahmeöffnungen 12 nach oben bewegen. Im Bereich des Scheitels der Trommel 2 befindet sich eine Wirkstelle 30, an welcher die in den Aufnahmeöffnungen 12 liegenden Teigstücke einem Wirkvorgang unterworfen werden. Die fertig gewirkten Teigstücke v/erden an der der Portionierstelle 13 gegenüberliegenden Seite der Trommel 2 an einer Ablegestelle 31 aus den Aufnahmeöffnungen 12 auf ein in Richtung des Pfeiles 32 umlaufendes Förderband 33 abgelegt. Dieses von einer Antriebswalze 35 angetriebene Förderband 33 läuft über eine nahe der Trommel 2 angeordnete Umlenkwalze 34 und über eine Mitnahmerolle 36 sowie über eine weitere Umlenkwalze 37. Die Mitnahmerolle 36 treibt mittels eines Zahnriemens 38 eine Andrückwalze 39 in Richtung des Pfeiles 40 an, welche das sich aus der Aufnahmenffnung 12 lösende Teigstück an das Förderband 32 drückt und dadurch für eine sichere Wegbewegung des Teigstückes von der Trommel 2 sorgt. Die Andrückwalze 39 ist an einem Schwenkarm 41 pelagert, dessen Neigung durch einen Exzenter 42 verstellbar ist, sodaß der Abstand der Andrückwalze 39 von der Trommel 2 bzw. vom Pörderband 33 einstellbar ist.
In jeder Aufnahmeöffnunn 12 befindet sich ein Kolben 43, der in radialer Richtung der Trommel 2 in der betreffenden Aufnahmeöffnunn 12 verschiebbar ist. Jeder Kolben 32 traqt an seiner der Trommelachse zu gewendeten Seite eine Rolle 44, die in einer in sich geschlossenen Nut 45 einer Kurvenscheibe 46 geführt ist, die in der Trommel 2 verstellbar angeordnet ist. Diese Nut 45 ist in Fig.l durch eine strichpunktierte Linie lediglich schematisch angedeutet. Sie ergibt für jeden Kolben 43 eine solche Stellung in seiner Aufnahmeöffnung 12, welche durch den Abstand jener Stelle der Nut 45 von der Achse 9 der Trommel 2 bestimmt ist, an welcher sich die jeweilige Rolle 44 befindet. Dieser Abstand ändert sich während des kontinuierlichen Umlaufes der Trommel 2, da die Nut 45 einen gekrümmten Verlauf hat, etwa wie folgt: An der Portionierstelle 13 erfolgt ein Zurückziehen des Kolbens 43 in der Aufnahmeöffnung 12, um Platz für den durch das Eindrϋckwerkzeug 15 in die Aufnahmeöffnung 12 eingedrückten Teig zu schaffen. Das Maß, um welches der Kolben 43 hiebei zurückgezogen wird, bestimmt das Volumen des an der Portionierstelle 13 ausgemessenen Teigstϋckes pro Aufnahmeöffnung 12. Im Verlauf des weiteren Umlaufes der Trommel 2 bleibt der Kolben 43 im wesentlichen in seiner zurückgezogenen Lage, bis die betreffende Aufnahmeöffnung 12 in den Bereich der Wirkstelle 30 gelangt. Sodann wird zu Beginn des Wirkvorganges der Kolben 43 etwas vorgeschoben, um das zu wirkende Teigstück an das später noch näher beschriebene Wirkwerkzeug 47 anzudrücken. Sodann erfolgt im Verlaufe des Vorbeilaufens der Aufnahmeöffnung an der Wirketelle 30 ein kontinuierliches Zurückziehen des Kolbens 43, um dem in der Aufnahmeöffnung 12 befindlichen Teigstück Gelegenheit zu geben, im Verlaufe des Wirkvorganges eine kugelige Form anzunehmen. Sobald die Aufnahmeöffnung 12 vor der Ablegestelle 31 angelangt ist, wird der Kolben 43 bis zum Umfang 11 der Trommel 2 vorgeschoben, so daß das fertig gewirkte Teigstück aus der Aufnahmeöffnung 12 ausgestoßen und mit Hilfe der Andrϋckwalze 39 auf das Förderband 33 abgelegt wird. Im Verlauf der weiteren Umdrehung der Trommel 2 verbleibt der Kolben 43 zunächst in der vorgeschobenen Stellung, bis er im Bereich des unteren Trommelscheitels wieder etwas zurückgezogen wird, um die Innenwand der Aufnahmeöffnunn 12 für eine wirksame Beölung freizugeben, für welche eine Beölungsvorrichtunq 43 unterhalb der Trommel 2 vorgesehen ist, die im Takt der vorbeilaufenden Aufnahmeöffnungen 12 Öl durch eine Düse 50 in die Aufnahmeöffnungen 12 spritzt. Die Düse 50 ist an eine Pumpe 51 für Öl angeschlossen, die durch einen Schwenkhebel 49 und eine Exzenterwelle 52 betätigt wird. Statt dieser Beölungsvorrichtung 48 , oder gegebenenfalls mit ihr auswechselbar, kann eine Bemehlungsvorrichtung unterhalb der Trommel vorgesenen sein, die aus einer umlaufenden Bϋrete besteht, welcher Mehl über eine Schnecke zugeführt wird, wobei die Borsten dieser Bürste das Mehl gegen die vorbeilaufende Aufnahmeöffnung 12 schleudern.
Nach Passieren der Beölungsvorrichtung 48 gelangt die Aufnahmeöffnung 12 wieder zur Portionierstelle 13 und der Zyklus beginnt von Neuem.
Das Maß, um welches der Kolben 43 an der Portionierstelle 13 zurückgezogen wird, ist zur Veränderung des Gewichtes der portionierten Teigstücke einstellbar. Hiezu ist die Kurvenscheibe 46 an einer Stelle 53 im Gestell 1 schwenkbar angelenkt und mit einer Pleuelstange 54 gelenkig verbunden, deren anderes Ende an einer im Gestell 1 drehbar gelagerten Kurbel 55 angelenkt ist, die mittels eines Schneckentriebes 56 von einem Handrad 57 aus verstellbar ist.
Eine im Gestell 1 gelagerte, zur Drehbewegung angetriebene Bürste 58 streift am Umfang 11 der Trommel 2 anhaftende Teigreste ab.
Das Wirkwerkzeug 47 ist von einem endlosen Band 59, zweckmäßig einem aus einer Vielzahl von aneinander befestigten Platte gebildeten Gliederband gebildet, das über zwei Umlenkwalzen 60,61 geführt ist und zur Umlaufbewegung angetrieben ist, zweckmäßig von einem mit der Umlenkwalze 60 drehschlüssig verbundenen Zahnrad, das in einen mit dem Rand des Bandes 59 verbundenen Zahnriemen eingreift. Die Umlenkwalze 60 bzw. das mit ihr verbundene Zahnrad wird von einer Profilwelle 62 zur Drehbewegung angetrieben, die im Gestell 1 gelagert und von der Zahnscheibe 10 über nicht dargestellte Übersetzungsglieder so angetrieben ist, daß einer kontinuierlichen Drehbewegung eine weitere Komponente überlagert ist, die aus einer mit einer Beschleunigung periodisch abwechselnden Verzögerung der Umlaufbewegung des Bandes 59 besteht. Die beiden Umlenkwalzen 60,61 sind in einem gemeinsamen Träger 63 drehbar gelagert, der im Gestell 1 in Richtung der Achse 9 der Trommel 2 verschiebbar ist. Hiezu ist der Träger 63 an seinem einen Ende mittels der Umlenkwalze 60 verschiebbar auf die Profilwelle 52 aufgesetzt und an seinem anderen Ende mittels Rollen 54 in einer Schiene 65 des Gestelles 1 geführt. Mittels eines Exzentertriebes 65, der über ein Kegelradgetriebe 67 und eine Kette 63 von einem Kettenrad 59 angetrieben wird, wird ger Träger 63 zu einer hin- und heroehenden Bewegung in Richtung, ger Achse 9 der Trommel 2 angetrieben. Hiezu ist das auf die Welle 3 der Trommel 2 drehbar aufgesetzte Kettenrad 6P crenechlϋssin mt einem weiteren Kettenrad 70 verbunden, das mittels einer Kette 71 von einem auf die Abtriebs welle 5 des Elektromotors 3 drehfest aufgesetzten Kettenrad 72 angetrieben wird. Die erwähnte Hin- und Herbewegung des Trägers 53 in Richtung der Profilwelle 62 und damit in Richtung der Achse 9 der Trommel 2 überlagert sich mit der erwähnten Beschleunigung bzw. Verzögerung des Bandes 59 zu einer kreisenden Bewegung von nicht dargestellten Vertiefungen des Bandes 59 relativ zur Trommel 2 bzw. deren Aufnahmeöffnungen 12, wodurch die bekannte kreisende Wirkbewegung auf die in den Aufnahmeöffnungen 12 befindlichen Teigstücke ausgeübt wird. Die einzelnen Bewegungskomponenten sind so gewählt, daß jeweils eine der nicht dargestellten Vertiefungen am äußeren Umfang des Bandes 59 über eine der Aufnahmeöffnungen 12 zu liegen kommt und mit dieser in Richtung des Pfeiles 28 umläuft. Die erwähnte Beschleunigung bzw. Verzögerung des Bandes 59 ist durch einen Doppelpfeil 73 angedeutet. Zur sinnvollen -Durchführung des Wirkvorganges muß das Band 59 ferner in einem geringen Abstand vom Umfang 11 der Trommel 2 gehalten werden, was dadurch erzielt wird, daß die Seitenränder des Bandes 59 in entsprechend geformten Nuten seitlicher Wangen 74 des Trägers 63 geführt sind.
Das Eindrückwerkzeug 15 und sein Antrieb 75 sind in Fig.2 genauer dargestellt. Das Eindrückwerkzeug 15 hat einen fächerförmigen, das eigentliche Werkzeug bildenden Grundkörper 76, dessen dem Einfülltrichter

14 (Fig.1) zugewendeter Umfangsteil 77 nach einem Kreisbogen geformt ist, dessen Mittelpunkt in der Achse 17 liegt, um welche das Eindrückwerkzeug

15 schwenkbar ist. Dieser kreisbogenförmig ausgebildete Umfangsteil 77 liegt an dem flanschartig verbreiterten unteren Ende 78 des Einfülltrichters 14 flächig an, welches Ende nach der gleichen Kreisbogenfläche geformt ist. Dadurch bildet der Grundkörper 76 in seiner Eindrückstellung, in welcher der Teig in die Aufnahmeöffnungen 12 eingedrückt wird, einen sicheren Abschluß des Einfülltrichters 14 nach unten. Der Grundkörper 76 ist an seinem dem Umfangsteil 77 abgewendeten Ende mit einer Verbreiterung 79 ausgebildet, die nach einem Kreisbogen geformt ist, dessen Mittelpunkt ebenfalls in der Achse 17 liegt, wobei diese Verbreiterung 79 flächig an einer nach dem gleichen Kreisbogen geformten Gehäusewand 80 (Fig.1) anliegt, welche die Kammer 25 nach unten abschließt. Dadurch kann kein Teig nach unten aus der Kammer 25 entweichen. Zugleich bildet die verhältnismäßig stark ausoebildete Gehäusewand 80 eine gute Lagerung für die Welle 15. Ferner bildet die Gehäusewand 80 zusammen mit dem flanschartig verbreiterten unteren Ende 78 ges Einfülltrichters 1A eine Führung für die Brille 27, in der diese seitlich aus dem Gestell 1 herausziehbar ist.
Der Grundkörper 76 hat einen Einsatz 81 (Fig.2), welcher den hydraulischen Dämpfer 85 aufnimmt. Hiezu hat der Einsatz 81 eine Bohrung 82 , die als Zylinder für einen Kolben 83 dient, der in dieser Bohrung 82 durch eine Dichtung 84 abgedichtet geführt ist und durch eine Feder 85 ständig in Anlage an eine am Schwenkteil 18 gelagerte Rolle 87 gehalten wird. Die Bohrung 82 bildet einen Druckraum 88, von welchem zwei Bohrungen 89,90 zum Umfang des Ansatzes 81 führen. In einer (90) dieser Bohrungen sitzt ein federbelastetes Rückschlagventil 91. An die beiden Bohrungen 89,90 sind von biegsamen Druckschläuchen gebildete Leitungen 92,93 angeschlossen, von denen die Leitung 93 unmittelbar zu einem Speicher 94 für hydraulische Flüssigkeit führt, wogegen die leitung 92 zu einem einstellbaren Druckregelventil 95 und von diesem zum Speicher 94 führt.
Ein an der Verbreiterung 79 des Grundkörpers 76 seitlich angebrachter Mitnehmer 95 dient zur Rückführung des Grundkörpers 76 nach Vollführung des Druckhubes in seine Ausgangsstellung, wobei dieser Mitnehmer 95 von dem Schwenkteil 18 beaufschlagt wird.
Im Normalbetrieb wirkt der Antrieb 75 auf den Schwenkteil 18, welcher über den federbelasteten Kolben 83 des hydraulischen Dämpfers 85 den Grundkörper 76 des Eindrückwerkzeuges 15 vor sich hertreibt, solange der auf den Teig in der Kammer 25 wirkende Druck nicht zu groß ist. Überschreitet dieser Druck einen vorbestimmten, am Druckregelventil 95 einstellbaren Druck, so wird der Kolben 83 entgegen der Wirkung der Feder 86 in die Bohrung 32 während des Druckhubes des Schwenkteiles 18 hineingedrückt, so daß der Grundkörper 76 des Eindrückwerkzeuges 15 keinen oder einen nur geringeren Druckhub vollführt als zuvor. Hiebei wird Drucköl aus dem Druckraum 88 über die Leitung 92 und das Druckregelventil 95 in den Speicher 94 gedrückt. Dadurch wird eine übermäßige Teigbeanspruchung vermieden. Sobald der Schwenkteil 18 durch den Antrieb 75 wieder zum Rückwärtshub angetrieben wird, wird der Kolben 33 durch die Feder 85 aus dem Druckraum 88 wieder herausgedrückt, bis eine Stellung erreicht ist, in welcher der Schwenkarm 18 am Mitnehmer 96 anliegt. Das hiebei im Druckraum 88 erzeugte Vakuum saugt über die Leitung 93 und das Rückschlagventil 91 Drucköl aus dem Speicher 94 wieder an.
Wie Fig.1 zeigt, liegt die Welle 16 bzw. ihre Achse 17 zumindest annähernd dort, wo sich die gedachten Verlängerungen der Wände 97,98 des Einfülltrichters 14 schneiden, von denen die Wand 97 die der Trommel 2 benachbarte Wand dieses Trichters 14 ist, die Wand 98 die gegenüberliegende Wand. Dadurch liegt die Welle 16 verhältnismäßig nahe an der Trommel 2, so daß das gesamte Eindrückwerkzeug 15 und sein Antrieb 75 unter dem Einfülltrichter 14 Platz finden. In der Draufsicht gesehen, liegt hiebei die Schwenkachse 17 des Eindrückwerkzeuges 15 unterhalb jener Hälfte der Kammer 25, welche der Trommel 2 benachbart ist. Dadurch ergibt sich eine kurze Baulänge der Maschine, gemessen in horizontaler Richtung normal zur Trommelachse 9. Zweckmäßig verläuft die Wand 97 vertikal, die Wand 98 schräg, und zwar derart, daß die Vorderkante 99 (Fig.1) des Grundkörpers 76 des Eindrückwerkzeuges 15 bei völlig zurückgezogenem Eindrückwerkzeug eine Verlängerung der Wand 98 bildet, so daß der im Einfülltrichter 14 befindliche Teig ungehindert in die Kammer 25 rutschen kann. Die Fächerform des Grundkörpers 76 bewirkt beim Druckhub des Eindrückwerkzeuges 15 einen verläßlichen Abschluß des Einfülltrichters 14, sobald die vorlaufende Ecke 100 an der Ecke 101 des unteren Trichterendes 78 vorbeigelaufen ist.
Der Grundkörper 76 des Eindrückwerkzeuges erstreckt sich - in Trommelachsrichtung gemessen - über alle Aufnahmeöffnungen 12 einer Reihe und liegt mit den beiden Seitenflächen flächig an den Seitenwänden der Kammer 25 an.
Wie Fig.1 zeigt, ist das Eindrückwerkzeug 15 und sein Antrieb 75 -in der Draufsicht gesehen - in allen Betriebsstellungen durch andere Maschinenteile abgedeckt, insbesondere durch den Einfülltrichter 14. Hiedurch ergibt sich eine gedrängte Bauweise.