PATENTSCOPE sera indisponible quelques heures pour des raisons de maintenance le mardi 19.11.2019 à 16:00 CET
Recherche dans les collections de brevets nationales et internationales
Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO1986003994) CABINE POUR APPLIQUER UNE COUCHE DE POUDRE SUR LA SURFACE DE PIECES
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Beschichtungskabine zum überziehen der Oberfläche
von Werkstücken mit Beschichtungspulver

Ansprüche

1.Beschichtungskabine zum überziehen der Oberfläche von
Werkstücken mit Beschichtungspulver, das im Beschichtungsraum (18) der Kabine mittels einer Luftströmung zum Werkstück geführt wird, mit einer Saugeinrichtung (50) zum Absaugen der Kabinenluft durch ein Filteraggregat (35) mit mehreren in Form eines Flächenfilters ausgebildeten Filterelementen (25) hindurch in einen auf deren Strömungsrückseite angeordneten Reingasraum (47), der eine Abreinigungsvorrichtung (73-76) zum zwischenzeitigen Abreinigen der Filterelemente (25) während des Sprühbetriebes aufweist, wobei die
Filterelemente (25) auswechselbar in einzelnen
Rahmenfeldern (24) eines formsteifen Rahmenwerkes (22) sitzen, das in einer Aussparung (21) einer zwischen
Beschichtungsraum (18) und Reingasraum (47) etwa lotrecht angeordneten Seitemvand (Rückwand 14) angebracht ist, vor der im Beschichtungsraum (18) auf dem Kabinenboden (67) eine Abräumvorrichtung (97-102) zum Abräumen und Zuführen von Überschußpulver zu einem Pulverbehälter (80) angeordnet ist.

2. Beschichtungskabine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Filterelement (25) in einer durch Riegelvorrichtungen (31-33) verspannt im Rahmenwerk (22) festlegbaren Wechselkassette (26) gefaßt ist, die
insbesondere vom Beschichtungsraum her quer zu ihrer Ebene in ein Feld (24) des Rahmenwerkes (22) einsetzbar ist.

3. Beschichtungskabine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens einige Riegelvorrichtungen (31-33) jeweils einen, in einem Rahmenstab (17) gelagerten Schwenkriegel (31) aufweisen, der in eine Aussparung (33) der Pilterkassette (26) mindestens eines Filterelementes (25) eingreift und vorzugsweise vom Beschichtungsraum (18) her verstellbar ist.

4. Beschichtungskabine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pilterkassette (26) eine
Rahmenfassung mit U-förmigem Querschnitt hat und den Rand einer zick-zack-förmig gefalteten Flächenfilterbahn (30) insbesondere mittels einer aushärtbaren Masse (34)
abdichtend umgreift.

5. Beschichtungskabine zum Überziehen der Oberfläche von Werkstücken mit Beschichtungspulver, das im
Beschichtungsraum (18) der Kabine mittels einer Luftströmung zum Werkstück geführt wird, mit einer Saugeinrichtung (50) zum Absaugen der Kabinenluft durch ein Filteraggregat (35) mit mehreren in Form eines Flächenfilters ausgebildeten
Filterelementen (25) hindurch in einen auf deren
Strömungsrückseite angeordneten Reingasraum (47), der eine Abreinigungsvorrichtung (73-76) zum zwischenzeitigen
Abreinigen der Filterelemente (25) während des Sprühbetriebes aufweist, wobei die Filterelemente (25)
Oberflächen-Membranfilter (30) mit einer luftdurchlässigen aussteifenden Tragschicht (36) und einer wenigstens
einseitig auf dieser angebrachten Oberflächen-Membran (37) aus flexiblem elastisch verformbaren Kunststoff aufweisen, in die eine Vielzahl langgestreckter Durchbrechungen
eingeformt sind.

6. Beschichtungskabine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet , daß die Oberflächen-Membran (37) zur
Bildung dünner langgestreckter Fäden zwischen schlitzartigen Durchbrechungen wenigstens eindimensional gereckt ist.

7. Beschichtungskabine zum überziehen der Oberfläche von Werkstücken mit BeSchichtungspulver, das im
Beschichtungsraum (18) der Kabine mittels einer
Luftströmung zum Werkstück geführt wird, mit einer
Saugeinrichtung (50) zum Absaugen der Kabinenluft durch ein Filteraggregat (35) mit mehreren in Form eines
Flächenfilters ausgebildeten Filterelementen (25) hindurch in einen auf deren Strömungsrückseite angeordneten
Reingasraum (47), .der eine Impuls-Abreinigungsvorrichtung (73~7β) zum zwischenzeitigen Abreinigen der Filterelemente (25) während des Sprühbetriebes aufweist , wobei die durch jeweils eine zick-zack-förmig gefaltete Oberflächen-Membranfilterbahn (30) gebildeten Filterelemente (25) in Wechselkassetten (26) gefaßt sind, die auswechselbar in einzelnen Rahmenfeldern (24) eines formsteifen Rahmenwerkes (22) sitzen, das in einer Filteraussparung (21) einer zwischen Beschichtungsraum (18) und Reingasraum (47) etwa lotrecht angeordneten Rückwand (14) angebracht ist.

8. Beschichtungskabine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abreinigungsvorrichtung (69-76) eine das Filter bzw. ein Filterelement (25) auf dessen
Reingasseite (47) randdicht und druckfest umschließende Schirmhaube (69) aufweist und dieser eine Vorrichtung
(73-76) zum intermittierenden Erzeugen eines Druckstoßes innerhalb des zwischen der Schirmhaube (69) und dem
Filterelement (25) gebildeten Druckraumes (70) zugeordnet ist .

9. Beschichtungskabine nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schirmhaube (69) zum Einleiten eines mittels einer Druckgasdüse erzeugten verstärkten
Druckimpulses in dem Druckraum (70) eine Wandöffnung
aufweist, die mit einem zentrisch zur Druckgasdüse (74) angeordneten Venturirohr (73) besetzt ist.

10. Beschichtungskabine nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wandδffnung an der oberen
Begrenzung (72) der Schirmhaube (70) angeordnet und die Druckgasdüse (74) von schräg oben wenigstens auf den mittleren Teil des Filterelementes (25) gerichtet ist.

11. Beschichtungskabine nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirmhaube (70) den
Querschnitt eines asymmetrischen Firstdaches mit zu seinem oberen Rand hin versetzter Firstkante hat.

12. Beschichtungskabine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere für eine Zeile oder Reihe nebeneinander angeordnete Schirmhauben (70) durch Querunterteilung einer längslaufenden Schale gebildet sind.

13. Beschichtungskabine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Filterkassette (26) mit ihrem weitgehend starren Einsatzrahmen den Rand der in ihr gehaltenen Filterbahn (30) abdichtend umschließt und
Stützelemente zum wenigstens linienweisen Abstützen der Filterbahn (30) aufweist.

14. Beschichtungskabine nach Anspruch 5, mit einer
Mehrzahl insbesondere in Reihen und Zeilen angeordneten Filterelementen (25), dadurch gekennzeichnet, daß die
Impuls-Abreinigungseinrichtungen (69-77) der einzelnen Filterelemente ( 30 ) zur zyklischen Folge steuerung an eine gemeinsame Steuereinrichtung angeschlossen sind.

15. Beschichtungskabine nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Pulverseite vor dem Filteraggregat eine Pulver-Abschirmung (55) angebracht ist, deren insbesondere lamellenförmige Abschirmelemente (57) zusätzlich als Leitelemente zum Ableiten des
Reinigungsstosses nach unten insbesondere einstellbar gekrümmt ausgebildet sind.

16. Beschichtungskabine zum überziehen der Oberfläche von Werkstücken mit Beschichtungspulver, das im
Beschichtungsraum (18) der Kabine mittels einer
Luftströmung zum Werkstück geführt wird, mit einer
Saugeinrichtung (50) zum Absaugen der Kabinenluft durch ein Pilteraggregat (35) mit mehreren in Form eines
Plächenfilters ausgebildeten Filterelementen (25) hindurch in einen auf deren Strömungsrückseite angeordneten
Reingasraum (47), der eine Abreinigungsvorrichtung (69-77) zum zwischenzeitigen Abreinigen der Filterelemente (25) während des Sprühbetriebes aufweist, wobei die Filterelemente auswechselbar in einzelnen Rahmenfeldern (24) eines
formsteifen Rahmenwerks (22) sitzen, das in einer Aussparung (21) einer zwischen Beschichtungsraum (18) und Reingasraum (47) etwa lotrecht angeordneten Seitenwand (Rückwand 14) angebracht ist, vor der im Beschichtungsraum (18) eine zweite Abreinigungsvorrichtung (86-92) zur Grundreinigung der Filterelemente (25) und eine Abräumvorrichtung (97-102) zum Abräumen und Zuführen von Uberschußpulver zu einem
Pulverbehälter (80) angeordnet sind.

17. Beschichtungskabine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß im Beschichtungsraum (18) längs der
Ebene des Filteraggregates (35) hin- und hergehend ein
Abreinigungswagen (bβ) geführt ist und eine Führung (89) für einen lotrecht hin- und hergehend bewegbaren, eine
Abreinigungsdüse (92) aufweisenden Schlitten (90) aufweist.

18. Beschichtungskabine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß dicht an insbesondere der Kabinenseite des Filteraggregates (35) eine schalenförmige Begrenzung (87) für den Einwirkungsbereich der bzw. einer Abreinigungsdüse (92) angebracht ist.

19. Beschichtungskabine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der bzw. einer Abreinigungsdüse (92) eine synchron mit dieser waagerecht verstellbare und deren Bewegungsraum überdeckende lotrechte Leitschale (87)
zugeordnet ist, die zu den jeweils unter Düseneinwirkung stehenden Flächen, insbesondere lotrechten Palten bzw.
Wellen des Pilteraggregates (35) hin geöffnet ist.

20. Beschichtungskabine zum überziehen der Oberfläche von Werkstücken mit Beschichtungspulver, das im
Beschichtungsraum (18) der Kabine mittels einer
Luftströmung zum Werkstück geführt wird, mit einer
Saugeinrichtung (50) zum Absaugen der Kabinenluft durch ein in Form eines Flächenfilters ausgebildetes Filteraggregat (35) hindurch in einen auf dessen Strömungsrückseite
angeordneten Reingasraum (47), der eine
Abreinigungsvorrichtung (73-76) zum zwischenzeitigen
Abreinigen des Filteraggregates (35) während des
Sprühbetriebes aufweist, wobei das Filteraggregat (35) in einer Aussparung (21) einer zxvischen Beschichtungsraum (18) und Reingasraum (47) angeordneten Rückwand (14) angebracht ist, der zu ihren beiden Seiten im Beschichtungsraum (18) über dem Kabinenboden (67) bewegbare Schwenkarme (98) zum Abräumen und Zuführen von Überschußpulver zu einem zwischen den Schwenkarmen (98) vorgesehenen Pulverbehälter (80) zugeordnet sind.

21. Beschichtungskabine nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Schwenkarm (98) mit einem
inneren Ende an einer dicht an einem Rand der Filteranordnung (35) angeordneten lotrechten Schwenkwelle (97) angebracht ist, die derart motorisch heb- und senkbar vorgesehen ist, daß jeder Schwenkarm (98) beim Einwärtsschwenken über den Kabinenboden (67) streift, von diesem aber beim
Rückwärtsschwenken abgehoben ist.

22. Beschichtungskabine nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe (101, 102) der Schwenkarme (98) periodisch abwechselnd selbsttätig steuerbar
vorgesehen sind.

23. Beschichtungskabine nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder biegesteif ausgebildete Schwenkarm (98) eine Aufnahme für einen auswechselbaren Bürstenstreifen (99) aufweist.

24. Beschichtungskabine nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schwenkarm (98) eine pneumatische Fegeeinrichtung, insbesondere mit einer durch Druckgas beaufschlagten porösen Wandung aufweist.