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1. (WO1981000466) PROCEDE D"ANALYSE AUTOTYPIQUE DE VALEURS DE TONALITE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Beschreibung
Verfahren zur autotypischen Tonwertzerlegung

Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Druckform durch Abtasten eines Originals und der Aufzeichnungsflächen entsprechend einem Abtast- bzw. konformen Aufzeichnungsraster unter Verwendung eines Zufallsgenerators für die Aufteilung kleinster noch druckbarer Punkte auf jedes Rasterfeld der AufZeichnungsfläche, wobei die Anzahl dieser noch druckbaren Punkte den jeweiligen Tonwert bestimmt.

Zugrundeliegender Stand der Technik
Die autotypische Tonwertzerlegung wird heute im überwiegenden Maß mit Hilfe regelmäßiger Raster durchgeführt. Lediglich für Spezialzwecke, z. B. für den Faksimile-Druck, werden Hochfrequenzraster, d. h. Raster mit einer hohen Ortsfrequenz der
Rasterpunkte bzw. Bildinformation mit einer
unregelmäßigen Struktur verwendet (z. B..
DE-OS 19 21 642; DE-0S 16 22 340). Die Rasterkonstante wird meist so gewählt, daß sich unter
Berücksichtigung der Bedruckbarkeitseigenschaften der Bedruckstoffe und des zu reproduzierenden
Dichteumfanges ein Optimum an Wiedergabeeigenschaften ergibt. Die statistische Verteilung der Rasterpunkte wird mit Hilfe eines Zufallsgenerators vorgenommen.

Die überwiegend gebrauchten Kontakt- und Kreuzlinienraster sind Ursache für nachteilige Dichtesprünge, die auftreten, wenn sich die aufbelichteten Punkte zu berühren beginnen. Durch Veränderung der Punktform, z. B. Kettenpunktform, kann dieser Effekt vermindert werden.

Beim Mehrfarbendruck werden Teilbilder übereinander gedruckt. Dabei kommen bei Verwendung regelmäßiger Raster in regelmäßigem Wechsel Rasterpunkte nebeneinander oder übereinander zu liegen, so daß regelmäßige Muster erkennbar werden. Deren Größe ist von den Rasterkonstanten und der Winkelungsdifferenz der verwendeten Raster bestimmt. Sie werden als
Moire bezeichnet. Auch bei optimalen Winkelungs differenzen, wie z. B. in der DE-PS 20 12 728 (entspricht US-PS 4,084,183) beschrieben, bleibt ein
Restmoire, die sogenannten Rosetten, erhalten.
Besonders bei hälftiger Flächendeckung und den
üblichen, die Bedruckbarkeitseigenschaften berücksichtigenden Rasterkonstanten ist das Restmoire aus normalem Beobachtungsabstand noch gut wahrnehmbar und wird deshalb als störend empfunden.

Weiterhin ist in der Fachzeitschrift "RCA-Review", September 1970, Vol. 31. No. 3 auf den Seiten 517 bis 533 ein Verfahren angegeben worden, bei dem die Rasterfeldfläche aus einer dem Tonwert entsprechenden verschiedenen Zahl gleicher Punkte von der Größe des kleinsten druckbaren Punktes mit Hilfe eines
Zufallsgenerators zusammengesetzt wird. Der kleinste druckbare Punkt bedeckt flächenmäßig etwa 4 bis 8 % der üblichen Rasterfeldgröße, d. h. auf dieser Fläche können maximal 25 solcher aufzubelichtenden kleinsten druckbaren Punkte untergebracht werden. Daraus ergibt sich wiederum, daß nur 25 Tonwertstufen möglich sind. Dies reicht aber für eine hochwertige Reproduktion nicht aus, da es zu Tonwertsprüngen innerhalb des reproduzierten Bildes an den Tonwertgrenzen kommt.
Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß bei hohem Tonwert die kleinste innerhalb des
Rasterfeldes freibleibende Fläche nicht groß genug gehalten werden kann, so daß Druckfarbe in ihr ver läuft, was zu einer weiteren Verringerung der nutzbaren Tonwertstufen führt.

Insgesamt kann gesagt werden, daß bei Verwendung von Hochfrequenzrastern, d. h. Raster hoher Ortsfrequenz mit einer unregelmäßigen Struktur zwar kein Moire auftritt, da diese Raster selbst nicht periodisch sind, solche Raster fanden aber bisher wegen mangelnder Linearität, schlechter Reproduzierbarkeit und ihres relativ geringen Dichteumfanges kaum Verwendung. Sie werden fast ausschließlich, wie bereits erwähnt, für Spezialzwecke, z. B. für den Faksimile-Druck oder die grafische Ausgabe bei der elektronischen Datenverarbeitung, verwendet.

Offenbarung der Erfindung

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur autotypischen Tonwertzerlegung zu entwickeln, das die genannten Nachteile vermeidet.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes originalseitige Rasterfeld mittels Feinabtastung in Flächenelemente aufgelöst und die Elemente etwa gleichen Tonwerts zu Unterflächen zusammengefaßt werden;
und daß auch jedes aufzeichnungsseitige Rasterfeld aus Flächenelementen und Unterflächen zusammengesetzt wird, wobei die aufzeichnungsseitigen Flächenelemente der Unterflächen im statistischen Mittel korrespondierende Tonwerte erhalten, indem aufzeichnungsseitig die Unterflächen statistisch verteilt mit entsprechen vielen kleinsten noch druckbaren Punkten gefüllt werden.

In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, daß original seitig jedes Rasterfeld entsprechend der gewünschten Detailauflösung in Flächenelemente aufgelöst wird.
Außerdem besteht eine vorteilhafte Weiterbildung des Verfahrens darin, daß zur statistischen Verteilung der kleinsten noch druckbaren Punkte auf die Unterflächen das aufzeichnungsseitige Rasterfeld in der Zahl von hineinpassenden noch druckbaren Punkten in entsprechende Matrixelemente unterteilt wird und jedem sol chen Matrixelement (gegebenenfalls ständig in veränderter Form wiederholt) mittels Zufallsgenerators eine den fortlaufenden Tonwertstufen entsprechende Zahl zugeordnet wird, bei deren Erreichen über Drucken oder Nichtdrucken des betreffenden kleinsten noch druck baren Punktes entschieden wird.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch im einzelnen durch die Kombination folgender Schritte charakterisiert werden.

Optisch-elektrische Abtastung einer Vorlage und Steuerung der Aufzeichnung durch von der Abtastung gewonnene Dichtewerte, wobei die Aufzeichnung mittels zu fällig innerhalb einer Aufzeichnungs- bzw. Bezugsfläche angeordneter Druckpunkte erfolgt und die Abtastung der Vorlage in einzelnen, die gewünschte
Detailauflösung berücksichtigenden Flächenelementen erfolgt,
Zusammenfassung der Flächenelemente eines Abtastbereiches zu einer Bezugsfläche,
tonwertmäßiger Vergleich der Flächenelemente einer Bezugsfläche miteinander,
Zusammenfassen und Speicherung von Flächenelementen mit etwa gleichem Dichtewert zu Teilbereichen der Bezugsflächen.
Bildung einer Zufallsmatrix von n x m-Elementen, wobei die Anzahl der Matrixelemente mindestens der Anzahl der bei der Reproduktion verwendeten Dichtestufen entspricht und wobei den Elementen der Matrix Zahlenwerte zugeordnet werden, die kleiner oder gleich der Anzahl der Matrixelemente ist und die Zahlenwerte den Elementen in bekannter Weise zufällig zugeordnet wer den,
Vergleich der Dichtewerte der gespeicherten Teilbereiche mit den Zahlenwerten der Matrix, wobei für jeden Teilbereich eine binäre Matrix entsteht, in welcher die Elemente gekennzeichnet werden, die inner halb des Teilbereichs liegen und deren Dichtewert kleiner oder gleich dem Zahlenwert der Zufallsmatrix ist,
durch Zusammenfassen der binären Matrizen der Teilbereiche wird für die Bezugsfläche eine Druckmatrix her gestellt, und die Aufzeichnung der Druckpunkte wird in bekannter Weise von der Druckmatrix gesteuert.

Dabei kann erfindungsgemäß die Zuordnung der Zahlenwerte zu den Elementen der Zufallsmatrix laufend verändert werden.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind außerdem noch in den Ansprüchen 4 - 7 beschrieben.

Weitere Merkmale der Erfindung sind im folgenden bei der Beschreibung der Erfindung dargelegt.

Kurze Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren 1 bis 10 näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine grafische Darstellung über die Anzahl
der Positionierungsmöglichkeiten in Abhängigkeit von der Flächendeckung,

Fig. 2 eine grafische Darstellung des statistischen

Mittels des Abstandes zwischen zwei benachbarten Punkten in Abhängigkeit vom Flächenbedeckungsgrad,

Fig. 3 eine grafische Darstellung der Anzahl von
Punkten je Längeneinheit in Abhängigkeit vom Flächenbedeckungsgrad,

Fig. 4 Ein Schaltbild für die Ermittlung der Anord nung der zu druckenden Punkte,

Fig. 5 eine schematische Darstellung für die Auswah der Druckpunkte der Druckmatrix für die einzelnen Tonwerte, Fig. 6 ein Schaltbild für die Schaffung einer Prioritätsmatrix aus der Matrix der Bezugsflächen,

Fig. 7 ein Schaltbild für die Gewinnung der Druckmatrix aus der Prioritätsmatrix,

Fig. 8 ein Schaltbild für die Bildung von neuen
Druckmatrizen aus einer gegebenen Druckma
trix,

Fig. 9 eine Darstellung der Auflösung der Abtastfläche in einzelne Flächenelemente gleichen
Grauwertes,

Fig. 10 ein Beispiel für die Gewinnung der Druckmatrix aus den verschiedenen Teildruckmatrizen.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung

Zunächst seien zum Verständnis der Erfindung die der Erfindung zugrundeliegenden Zusammenhänge und der Ablauf des Verfahrens angegeben. Bei der Aufzeichnung wird von einer Dichtemodulation Gebrauch gemacht, die mit Hilfe einer Modulation der Ortsfrequenz des kleinsten druckbaren Punktes realisiert wird. Als der kleinste druckbare Punkt wird ein Punkt bezeichnet, der aus normalem Beobachtungsabstand mit Sicherheit nicht als Punkt wahrnehmbar, jedoch auf dem jeweiligen Bedruckstoff druckbar und ausreichend reproduzierbar ist.

Die Fläche Ao des kleinsten druckbaren Punktes ist sowohl von den Materialeigenschaften, z. B. der Druckfarbe und des Bedruckstoffes, als auch von den Druckbedingungen, z. B. Druckgeschwindigkeit, und Umweltbedingungen, abhängig. Sie ist jedoch im allgemeinen innerhalb einer Druckform konstant. Die tatsächliche Fläche des kleinsten druckbaren Punktes unterliegt statistischen Schwankungen. Eine wahrscheinliche
Fläche läßt sich jedoch angeben.

Ist Ao die Fläche des kleinsten druckbaren Punktes, so kann man eine Bezugsfläche AV definieren, welche Bedingungen AV = n.AO genügt. Dem druckenden Punkt entspricht damit eine Elementarfläche AO
Die Anzahl n+1 der reproduzierbaren Graustufe folgt aus dem Flächenverhältnis
. Jede Graustufe ist durch die Anzahl m der innerhalb der Bezugsfläche gedruckten Punkte der Fläche Ao gegeben. Wird n ausreichend groß gewählt, dann werden die Dichtesprünge von sich folgen den Dichtestufen visuell nicht mehr erkennbar.

Die Form der Bezugsfläche muß der Bedingung genügen, daß ein lückenloser Anschluß an die benachbarten Bezugsflächen gewährleistet ist. Im allgemeinen ist es sinnvoll, die Form des kleinsten druckbaren Punktes und die Form der Bezugsfläche aufeinander abzustimmen.

Im Bereich von Graustufen geringer Dichte liegen in der Bezugsfläche nur wenige bedruckte Elementarflächen und im Bereich von Graustufen hoher Dichte dementsprechend nur wenige unbedruckte Elementarflächen. Bei mittleren Graustufen wechseln sich bedruckte und nicht bedruckte Elementarflächen häufig ab. Es ergibt sich ein Hochfrequenzraster der Ortsfrequenz, so daß auch bei regelmäßiger Anordnung der bedruckten Elementar flachen das Restmoire bei normalem Beobachtungsstand nicht erkennbar wird.

Die Freiheitsgrade des erfindungsgemäßen Verfahrens sind nur durch das Auflösungsvermögen des Auges und die Eigenschaften des Bedruckstoffes begrenzt. Diese

Freiheitsgrade sind die Fläche Ao und die Form des kleinsten druckbaren Punktes, die Größe der Bezugsfläche A = n.Ao und ihre Form sowie die Auswahl der m zu bedruckenden Elementarflächen innerhalb der Bezugsfläche. Prinzipiell können für die optimale Wiedergabe eines Dichtewertes alle Freiheitsgrade genutzt werden. Für die praktische Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens empfiehlt sich etwa folgende Reihenfolge von Entscheidungen:

1) Bestimmung der Mindestzahl K der zur Reproduktion einer Vorlage in der gewünschten Qualität erforderlichen Dichtestufen.
2) Bestimmung der Fläche Ao des kleinsten druckbaren Punktes unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften und Druckbedingungen.
3) Bestimmung der Bezugsfläche Av = n.Ao
mit n+1 = K.
4) Bestimmung der Form der Bezugsfläche und des kleinsten druckbaren Punktes.
Zur Reproduktion jedes einzelnen Flächenelementes der Vorlage verbleiben dann folgende Entscheidungen:
5) Bestimmung der Graustufe m aus der Dichte des Flächenelementes
der Vorlage.

6) Bestimmung der Positionen der m zu druckenden Punkte innerhalb der Bezugsfläche.

Sind die Größe der Bezugsfläche Av = n.Ao und der

Grauwert m bekannt, so ist die Anzahl P der Positionierungsmöglichkeiten gegeben durch P=n!-m-!- (n-m) !.

Figur 1 zeigt eine grafische Darstellung dieser Gleichung, aus der ersichtlich ist, daß im Bereich mittlerer Flächendeckung, d. h.
die Anzahl der Positionierungsmöglichkeiten am größten ist.

Das statistische Mittel des Abstandes R zwischen zwei unmittelbar benachbarten gedruckten Punkten ist ab-hängig sowohl vom Flächendeckungsgrad
als auch von der Fläche Ao und berechnet sich für Flächen deckungsgrade
, zu R -
.

Figur 2 zeigt das statistische Mittel des Abstandes zwischen zwei nicht bedruckten Elementenflächen in Abhängigkeit von dem Flächenbedeckungsgrad. Analog berechnet sich der statistische mittlere Abstand R' zwischen zwei nicht bedruckten Elementarflächen für Flächendeckungsgrade
7 zu. R' =
.

Figur 3 zeigt die Rasterfrequenz, d. h. die Anzahl von Punkten pro Längeneinheit. Die Rasterfrequenz ist eine Ortsfrequenz. Sie ergibt sich in der Dimension Punkte pro Längeneinheit für Flächendeckungsgrade
aus dem statistischen mittleren Abstand R der gedruck ten Punkte zu
*und für Flachendeckungsfaktoren aus dem statistischen mittleren Abstand R' der nicht bedruckten Elementarflächen \z*z.
7 (Fig. 3).

Die Rasterfrequenz ist im Bereich mittlerer Flächendeckung am größten. Dadurch ist das bei vollkommen regelmäßiger Positionierung trotz optimaler Raster winkelung auftretende Restmoire bei normalem Beob achtungsabstand nicht wahrnehmbar.

Es ist nun der große Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, daß die Anordnung der für die Erzeugung der m-ten Graustufe notwendigen m druckenden Punkte innerhalb der Bezugsfläche wegen ihrer Nichterkenn barlceit keiner Einschränkung unterliegt. Die Anordnung kann deshalb auch eine rein stochastische sein, wodurch auch ohne Rasterdrehung Moire grundsätzlich vermieden wird.

In der Praxis ist ein vollständiges Unterdrücken des Moire nicht immer erforderlich. In vielen Fällen ist Moire zulässig unter den Bedingungen, daß alle auftretenden Moireperioden, verglichen mit den Dimen sionen des Bildes, ausreichend lang sind. In der praktischen Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens reicht deshalb eine quasistochastische Anordnung der druckenden Punkte oft aus.

im folgenden werden mehrere Möglichkeiten zur Durchführung des Verfahrens und die dazu notwendigen Vorrichtungen dargestellt.

Fig. 4 zeigt die Erzeugung der Rasterpunkte, und zwar wie beim erfindungsgemäßen Verfahren aus der jeweiligen Graustufe m, aus der gewünschten Anzahl der reproduzierbaren Graustufen n und aus der gewünschten Form der Bezugsfläche von einem Rechner für jede Bezugs fläche eine Anordnung der m zu druckenden Punkte bestimmt wird, welche dann z. B. mit Hilfe einer Belich tungseinrichtung auf einen lichtempfindlichen Träger übertragen wird.

Hierfür dient ein Speicher, dessen Begrenzung auf n Elemente - entsprechend der gewünschten Anzahl der reproduzierbaren Graustufen - frei wählbar ist. Aus diesen n Elementen wird die Matrix der Bezugsfläche gebildet. Der Rechner erzeugt aus der Matrix der Be zugsfläche und aus der jeweiligen Graustufe m die Druckmatrix, in welcher m Elemente als zu druckende Punkte gekennzeichnet sind. Die Druckmatrix hat die gewünschte Form der Bezugsfläche. Sie ist das Aus gangssignal des Rechners und kann direkt oder über einen Zwischenspeicher der Belichtungseinrichtung als Steuersignal zugeführt werden.

Fig. 5 zeigt, daß auch der Rechner mit Hilfe eines Zufallsgenerators der gewünschten Graustufe m entsprechend aus den n Elementen der Matrix der Bezugsfläche m-mal ein Element zufällig auswählen kann, welches dann in einer Speichermatrix gekennzeichnet wird.

Mit einer Kontrolle durch Auszählen der in der Speichermatrix gekennzeichneten Elemente kann sichergestellt werden, daß nacheinander wirklich m verschiedene Elemente gewählt werden, indem man z. B. die Anzahl m' der bis dahin gekennzeichneten Elemente mit der Anzahl m der zu druckenden Elemente vergleicht. Ist m-m'=0, so kann die entstandene Matrix vom Rechner als Druckmatrix ausgegeben werden.

Der Rechner kann auch der gewünschten Graustufe m entsprechend aus den n Elementen der Matrix der Bezugsfläche m Elemente nach vorgegebenen, z. B. in einem Prozeßrechner programmierbaren Regeln und in der Druckmatrix kennzeichnen.

Figur 6 zeigt, daß der Rechner auch einen Prioritätsgenerator enthalten kann, welcher die Matrix der Bezugsfläche so ordnet, daß jedem Element der Matrix der Bezugsfläche eine ihm eigene Priorität zugeordnet ist. Es entsteht so. eine Prioritätsmatrix mit n Ele menten, welche n verschiedene Prioritäten aufweisen. Diese Prioritäten können zufällig oder nach vorgegebenen Regeln gewählt werden. Liegt eine Prioritäts matrix bereits vor, so genügt es, die Prioritäten ihrer Elemente wieder zufällig, z. B. mit Hilfe eines Zufallsgenerators, welcher zufällig eine oder mehrere aus vorgegebenen Veränderungsmöglichkeiten auswählt, oder nach vorgegebenen Regeln zu vertauschen. Die Prioritätsmatrix kann einem Prioritätsrechner zugeführt werden, welcher - der Graustufe m entsprechend Elemente der Prioritäten 1 bis m in der Druckmatrix kennzeichnet.

Fig. 7 zeigt, daß der Rechner auch einen Prioritätsrechner enthalten kann, welcher aus einer gegebenen Prioritätsmatrix der gewünschten Graustufe m entsprechend m verschiedene Elemente in einer Druckmatrix kennzeichnet. Diese Kennzeichnung kann nach vorgege benen, z. B. programmierbaren Regeln erfolgen, die dann entweder in zufälliger Reihenfolge, welche von einem Zufallsgenerator erzeugt wird, oder aber in vorgegebener Reihenfolge durchgeführt werden.

Figur 8 zeigt, daß der Rechner auch einen Positionsrechner enthalten kann, welcher die Elemente einer gegebenen Druckmatrix nach vorgegebenen Veränderungsgesetzen, jedoch in zufälliger Reihenfolge, die ein Zufallsgenerator erzeugen kann, oder aber in vorgegebener Reihenfolge vertauscht.

Steuert man den Rechner und die Belichtungsvorrichtung mit einem frei wählbaren, z. B. programmierbaren Takt, so stehen die bekannten Möglichkeiten zur freien Wahl von Vergrößerung und Verkleinerung zur Verfügung.

Die Größe und Form des kleinsten druckenden Punktes stellt man in bekannter Weise, z. B. mittels der op tischen Bündelung des Schreiblichtstrahles, ein.

Im Hinblick auf eine möglichst große Anzahl reproduzierbarer Graustufen ist es sinnvoll, die Bezugsfläche ausreichend groß zu bemessen.

So muß zur Darstellung von z. B. m = 101 Graustufen die Bezugsfläche n = 100 Elementarflächen aufweisen. Andererseits kann die Wiedergabe von kleinen Details eine kleinere Bezugsflächengröße wünschbar erscheinen lassen. Das erfindungsgemäße Verfahren läßt beide Möglichkeiten zu.

Das der Bezugsfläche entsprechende Flächenstück der Vorlage tastet man zweckmäßig in einzelnen, der ge wünschten Detailauflösung entsprechenden Flächenabschnitten ab und vergleicht dann die Dichtewerte der einzelnen Flächenabschnitte miteinander. Sind sie nahezu identisch, dann wird ihr Mittelwert als der Dichtewert der gesamten Bezugsfläche weiterverarbeitet. Finden sich jedoch einzelne Flächenabschnitte mit erheblichen Dichteunterschieden, dann werden diese einzeln weiterverarbeitet.

Die Matrix der Bezugsfläche wird hierfür zunächst in Untermatrizen zerlegt, welche den aus der gewünschten Detailauflösung resultierenden Flächenabschnitten der Vorlage entsprechen, so daß die Untermatrizen mit je weils nahezu identischen Diσhtewerten zu Teilmatrizen zusammengefaßt werden können. Rechnerintern wird jede Teilmatrix und der ihr entsprechende mittlere Dichtewert so verarbeitet, wie dies oben für die gesamte Matrix der Bezugsfläche gezeigt wurde. Die dabei ent stehenden Teildruckmatrizen werden dann zur Druckmatrix der gesamten Bezugsfläche zusammengesetzt.

Die Konsequenz der Aufteilung der Bezugsflächen ist, daß die Anzahl der möglichen Graustufen in jedem Flä chenabschnitt um so geringer ist, je kleiner dieser Flächenabschnitt ist, andererseits, aber ist sie für die gesamte Bezugsfläche unverändert. Da das Auge jedoch ohnehin die kleineren Flächenabschnitte nur bei großen Dichteunterschieden erkennen kann, genügen schon wenige Graustufen zur Detaildarstellung.

In Fig. 9 ist die Aufteilung der Bezugsfläche gezeigt. Sie wird beispielsweise von einem Bezugsflächenanaly sator durchgeführt. Dieser erhält als Eingangssignale die mittleren Dichtewerte jedes Flächenabschnittes.
Intern ordnet er die Flächenabschnitte nach nahezu identischen Dichtewerten und berechnet zu jeder Gruppe nahezu identischer Dichtewerte den entsprechenden ω to to P" M
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Ersetzt man bei diesem kommerziell erhältlichen Scanner den Rastergenerator der Fig. 1 der DE PS 21 07 738, der auch in der DE-PS 20 12 728 (entspricht US-PS 4, 084,183) beschrieben ist, durch den erfindungsgemäßen Rastergenerator, so kann das erfindungsgemäße Verfahren direkt ohne weiteres erfinderisches Zutun und zusätzliche Experimente realisiert werden. Sowohl Abtast und AufZeichnungseinheit können unverändert übernommen werden. Es kann dies mittels Umschalter, die jeweils am Eingang und Ausgang der Rasterrechner vorgesehen sind, erfolgen, wenn, beide Betriebsarten, konventio nelle Rasterung und erfindungsgemäße Rasterung wünschenswert sind, oder der Anschluß der erfindungsgemäßen Rastereinheit kann direkt an den Digitalausgang der Abtasteinheit und die Ansteuerung der Mehrspurauf zeichnungseinheit erfolgen. Selbstverständlich liegt es im Rahmen der Erfindung, bei dem Gerät DC 300 (bzw. DE PS 21 07 738) mehrere parallel arbeitende Abtasteinheiten, die eine Mehrspurabtastung mit der gewünschten Detailauflösung vornehmen, vorzusehen, um das Abtastfeld D1 bis D16 der Fig. 9 der vorliegenden Erfindung schnell anstelle einer länger dauernden Abtastung mit nur einem Abtastorgan durchführen zu können. Es kann auch die vorhandene Mehrspuraufzeichnungseinheit mit einer größeren Anzahl von Einzelaufzeichnungsorganen versehen werden, was dann insgesamt zu einer Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit führt.

Da bei dem bekannten Gerät DC 300 (DE-PS 21 07 738) jedes einzelne AufZeichnungsorgan der Mehrspurtasteinheit einzeln ansteuerbar ist, ist es möglich, die Druckmatrix des erfindungsgemäßen Verfahrens ohne konstruktive Änderung der AufZeichnungseinheit vorzu nehmen. Die Aufzeichnung des kleinsten noch druckbaren Punktes ist durch die Bemerkung der Hell-Tastzeit der einzelnen Aufzeichnungsstrahlen möglich, was aus
Fig. 2 a der DE-PS 21 07 738 hervorgeht.