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Paramétrages

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1. WO1980001886 - MACHINE POUR LE ROULAGE DES FILETS DE BOULON

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Maschine zum tilalzen von
Gewinde auf Balzen u. dgl.

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Walzen von Gewinde auf Bolzen u. dgl. nach dem Gattungsbegriff des Patentanpruches 1. Je nach Konstruktionsprinzip und
Präzisionsgrad der Ausführung einer derartigen Maschine ist eine Einstellung einer oder beider Walzwerkzeuge in verschiedenen Freiheitsgraden zum Erzielen einwandfreier Arbeitsergebnisse, nämlich einwandfreier Gewinde auf
Bolzen u. dgl. notwendig. Zur Verstellung der Walzbacken bzw. wenigstens einer der beiden Walzbacken in verschiedenen Freiheitsgraden sind verschiedene Lösungen bekanntgeworden. In der Praxis bewährt haben sich diejenigen Lösungen, bei denen die verschiedenen Einstellungen mit Hilfe von Einstellkeilen vorgenommen werden. Derartige Einstellkeile haben grundsätzlich den Vorteil gegenüber anderen bekannten Lösungen mit Hilfe von Gelenken, Gewindeschrauben u. dgl., daß derartige Heile erheblich größere Kräfte aufzunehmen in der Lage sind, so daß die beim Walzen auftretenden erheblichen Kräfte keine bzw. keine nennnenswerte Veränderung der vorgenommenen Einstellung der betreffenden Walzuerkzeuge oder des betreffenden Walzwerkzeugs zur Folge haben.

Die DE-PS 556 260 zeigt z.B. eine Maschine zum Ualzen von Gewinde auf Bolzen u. dgl., bei der ein feststehendes Walzwerkzeug mit Hilfe von zwei jeweils aus einem quaderförmigen Grundkörper gebildeten Einstellkeilen in Höhenrichtung bzm. in Querrichtung bedarfsweise eingestellt werden kann. - Der Ausdruck Höhenrichtung bezieht sich auf eine zur Längsachse des zu bearbeitenden lüerkstücks parallele Richtung, der Ausdruck Querrichtung bezieht sich auf eine zur Ebene *)betreffenden Walzwerkzeugs senkrechte Richtung.

Ferner offenbart die DE-AS 21 13 667 bereits eine Maschine zum Walzen von Gewinde auf Bolzen u. dgl., bei der die Einstellung eines Walzwerkzeugs in Höhenrichtung mit Hilfe eines aus einem quaderförmigen Grundkörper gebildeten Einstellkeils vorgenommen wird, während die Einstellung dieses Walzwerkzeugs in Querrichtung mit Hilfe zweier und dementsprechend gleichermaßen zu betätigender Einstellkeile vorzunehmen ist, die aus einem zylinderförmigen Grundkörper gebildet sind.

Schließlich ist der US-PS 2 367 398 als bekannt zu entnehmen, bei einer Maschine zum Walzen von Gewinde auf Bolzen u. dgl. zum Einstellen des einen, ortsfesten Walzwerkzeugs aus zylinderförmigen Grundkörpern gebildete Einstellkeile zu verwenden, von denen ein Einstellkeil zur Einstellung des Walzwerkzeugs in Höhenrichtung dient, während zwei weitere, gleichartige Einstellkeile zur
Einstellung dieses Walzwerkzeugs in Querrichtung dienen als auch zum Einstellen eines gewissen Kippwinkels, d. h.

* ) des eines gewissen, zwischen den Ebenen der beiden Walzwerkzeuge bestehenden Winkels. Wegen der Neigung der Werkstücke, sich während eines Walzvorganges nach unten hin zu verjüngen, wird dementsprechend die Einstellung dieses Kippwinkels derart vorgenommen, daß sich der
- verhältnismäßig geringe - Winkel nach unten hin, d.h. zum freien Ende des Bolzens o. dgl. öffnet. Zum Zweck dieser Kippwinkeleinstellung wird das Walzwerkzeug mit Hilfe der beiden letztgenannten Einstellkeile um eine imaginäre, parallel zur Walzrichtung verlaufende Achse gedreht.

Zum Walzen von in qualitativer Hinsicht hohen Anforderungen entsprechendem Gewinde auf Bolzen u. dgl. ist es notwendig, daß sich die Ausrichtung der im wesentlichen ebenen Arbeitsflächen der Walzewrkzeuge zueinander im Verlauf eines Walzvorganges mehr oder weniger ändert. Diese Änderungen sind notwendig im Hinblick auf das jeweilige Material des betreffenden Werkstücks, im Hinblick auf die geometrischen Verhältnisse des Werkstücks und unter Berücksichtigung anderer, an sich bekannter Faktoren. Um den daraus resultierenden Forderungen möglichst weitgehend zu entsprechen, ist es bekannt, bei einem oder wenigstens bei einem der beiden Walzwerkzeuge die Arbeitsflache nicht eben, sondern zum Anfang und/oder zum Ende hin zum mittleren Bereich der Arbeitsfläche geneigt auszuführen. Bei derartig gestalteten Walzwerkzeugen ergibt sich bei Gegenüberstellung der beiden Walzwerkzeuge ein Spalt zwischen den beiden Walzwerkzeugen, der im mittleren Bereich der Walzwerkzeuge über eine gewisse Länge hinweg eine gewisse konstante Breite aufweist und der dann zu den beiden Enden hin sich in gewissem Maß kontinuierlich erweitert. Im Hinblick auf verschiedene Anwendungsfalle, unterschiedliche Materialien der zu verformenden bzw. zu bearbei tenden Werkstücke und weitere Faktoren reichen derartige Maßnahmen bei der Her Stellung der Walzwerkzeuge jedoch nicht aus, um zu einer hohe Qualitätsansprüche befriedigenden Herstellung von Gewinden auf unterschiedlichen Werkstücken zu kommen.
Vielmehr ist es zusätzlich erforderlich, daß wenigstens eines der beiden Walzwerkzeuge entsprechend den jeweiligen Erfordernissen um eine parallel zur Ebene der
Arbeitsfläche der Walzwerkzeuge und quer zur Walzrichtung verlaufende Achse in vorbestimmbarer Weise schwenkbar ist. Die Einstellung um eine derartige Achse wird oft als sogenannte Rollwinkeleinstellung bezeichnet.

Die Vorrichtung nach der oben erwähnten US-PS 2 367 398 ermöglicht zwar die Einstellung eines Walzwerkzeugs in verschiedenen Koordinaten, jedoch ist eine Rollwinkeleinstellung des Walzwerkzeugs nicht möglich. Im Fall der Maschine nach der DE-AS 21 13 667 wäre zwar theoretisch mit Hilfe der für die Quereinstellung vorgesehenen beiden Einstellkeile, die aus einem zylinderförmigen Grundkörper gebildet sind, eine Rollwinkeleinstellung denkbar. Jedoch zeigt diese bekannte Lösung keine Möglichkeit der gesonderten und von der Rollwinkeleinstellung unabhängigen Kippwinkeleinstellung.

Aufgabe

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung außer den bekannten Einstellmöglichkeiten für die Höheneinstellung, die Quereinstellung und die Kippwinkeleinstellung unabhängig von diesen Einstellungen auch eine Rollwinkeleinstellung für ein Walzwerkzeug durchführen zu können. Diese Rollwinkeleinstellung und auch die übrigen Einstellungen des betreffenden Walzwerkzeugs sollen reproduzierbar und mit möglichst geringem
Zeitaufwand durchführbar sein. Zur Lösung. dieser Aufgabe wird die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebene Erfindung vorgeschlagen.

Vorteile

Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist im Vergleich zu der vorstehend erwähnten bekannten Vorrichtung weitere Einstellkeile auf, die eine Rollwinkeleinstellung des betreffenden Walzwerkzeugs ermöglichen, welche Rollwinkeleinstellung von den übrigen Einstellungen für das betreffende Walzwerkzeug unabhängig ist und die auch die anderen Einstellungen des Walzwerkzeugs nicht beeinflußt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsfarm der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird entsprechend Anspruch 2 vorgeschlagen, daß die Führungen für die einen und die weiteren Einstellkeile im Walzwerkzeughalter bzw. in einem ortsfesten Widerlager für den Walzwerkzeughalter vorgesehen sind. Im Fall dieser Ausführungsfarm würden sich demnach die Keilflächen der sich kreuzenden Einstellkeile der beiden Einstellkeilpaare direkt an den jeweiligen Kreuzungsstellen aneinander abstützen.

Als weitere, vorteilhafte Ausgestaltung des Gedankens nach Anspruch 2 schlägt Anspruch 3 vor, daß zwischen den Keilflächen der einen und der weiteren Einstellkeile eine Stützplatte angeordnet ist. Diese weitere Ausgestaltung hat den Vorteil, daß sich die Keilflächen der Einstellkeile nicht nur im jeweiligen Kreuzungsbereich aneinander abstützen, sondern an erheblich größeren Flächen der zwischen den Einstellkeilpaaren angeordneten Stützplatte.

Beim Einstellen eines Walzwerkzeugs bei einer entsprechend der Erfindung nach Anspruch 1 ausgeführten Maschine kann in gewissen Anwendungsfällen noch die Tatsache im Hinblick auf sch-nelle und exakte Einstellung des Walzwerkzeugs störend sein, daß Quereinstellung und Kippwinkeleinstellung bzw. Quereinstellung und Rollwinkeleinstellung mit Hilfe derselben Stellmittel bzw. Einstellkeile vorgenommen werden und somit nicht unabhängig voneinander durchgeführt werden können. Da bei manchen Maschinen jedoch verhältnismäßig oft eine Veränderung der Quereinstellung, insbesondere wegen sich ändernder Durchmesser der zu walzenden Werkstücke, notwendig ist, wird in Weiterbildung des Grundgedankens nach Anspruch 1 die erfindungsgemaße Maschine gemäß dem Vorschlag nach Anspruch 4 vorteilhaft dadurch weitergebildet, daß den einen und den weiteren Einstellkeilen ein zusätzlicher, aus einem quaderförmigen Grundkörper gebildeter Einstellkeil zugeordnet ist zur ausschließlichen Quereinstellung des Walzwerkzeugs. Bei einer mit einem derartigen, zusätzlichen Einstellkeil ausgestatteten erfindungsgemäßen Maschine kann also exakt und reproduzierbar eine Quereinstellung des betreffenden Walzwerkzeugs vorgenommen werden, ohne daß die für einen gewissen Anwendungsbereich einmal als optimal gefundenen Werte für die Kippwinkeleinstellung und die Rollwinkeleinstellung davon beeinflußt würden.

Grundsätzlich kann der nach Anspruch 4 vorgesehene zusätzliche, aus einem quaderförmigen Grundkörper gebildete Einstellkeil für die Quereinstellung des betreffen den Walzwerkzeugs an irgendeiner Stelle im Verlauf der Kraftlinien von der Arbeitsfläche des betreffenden
Walzwerkzeugs bis zum ortsfesten Maschinengestell angeordnet sein. Bevorzugt wird jedoch eine Lösung gemäß
Anspruch 5, bei der die im Anspruch 3 erwähnte Stützplatte als solcher, zusätzlicher Einstellkeil ausgebildet ist. Der zusätzliche Einstellkeil nach Anspruch 5 ist demnach zwischen den Einstellkeilpaaren für die Kippwinkeleinstellung verschiebbar angeordnet.

Eine zum Vorschlag nach Anspruch 2 alternative Weiterbildung der Maschine nach Anspruch 1 besteht entsprechend dem Vorschlag nach Anspruch 6 darin, daß die Führungen für die einen und die weiteren Einstellkeile in der einen bwz. anderen Seite von zwei sich gegenüberliegenden Seiten einer zwischen Walzwerkzeughalter und Widerlager angeordneten Zwischenplatte vorgesehen sind. Diese Lösung zeichnet sich durch kompakten Aufbau und fertigungstechnische Vorteile aus.

Der Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Maschine gemäß Anspruch 6 kann ein weiterer, aus einem quaderförrnigen Grundkörper gebildeter Einstellkeil für die Quereinstellung entsprechend dem Vorschlag nach Anspruch h zugeordnet sein. Bevorzugt wird jedoch die im Anspruch 7 vorgeschlagene Lösung, bei der die einen Verstellmittel für die einen Einstellkeile oder die weiteren Verstellmittel für die weiteren Einstellkeile am Walzwerkzeughalter bzw. am ortsfesten Widerlager angreifen und bei der die
Zwischenplatte in Längsrichtung der diesen einen oder weiteren Verstellmitteln zugeordneten Einstellkeile mittels zusätzlicher Verstellmittel verschiebbar zwischen Walzwerkzeughalter und Widerlager gelagert ist. Im Fall dieser Lösung bildet demnach die Zwischenplatte mit den darin entsprechend angeordneten Führungen für die einen bzw. die weiteren Einstellkeile in Verbindung mit den diesen einen bzw. weiteren Führungen zugeordneten Einstellkeilen einen der Quereinstellung dienenden Einstellkeil, bei dessen Verstellung die anderen Einstellungen, nämlich die Kippwinkeleinstellung und die Rollwinkeleinstellung nicht beeinflußt werden.

Mit Hilfe der an einer erfindungsgemäßen Maschine vorgesehenen Einstellkeile mit zugeordneten Stellmitteln kann eine in Bezug auf das gewünschte Arbeitsergebnis bestmögliche Einstellung der Walzwerkzeuge erreicht werden, wobei der zum Einstellen erforderliche Zeitaufwand erheblich geringer als bei bisher bekannten Einstellanordnungen ist.

Bei verhältnismäßig oft vorkommendem Austausch von Walzwerkzeugen in der betreffenden Maschine, insbesondere also bei des öfterem erfolgendem Wechsel der Produktion bzw. Änderung der geometrischen Abmessungen der mit Gewinde zu versehenden Balzen u. dgl. ist es wünschenswert, den gegenüber bekannten Maschinen bereits erheblich verringerten Zeitaufwand für die Einstellarbeit nach weiter zu verringern. Hierzu weist der Anspruch 8 einen Weg, der durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist: Es ist eine der erfindungsgemäßen Maschine zugeordnete Vorrichtung vorgesehen, die zunächst aus einem in sich steifen Grundkörper besteht zur Aufnahme der Walzwerkzeuge in einer Position, die bezüglich der
Richtung der Hin- und Herbewegung des einen Walzwerkzeugs in der Maschine wenigstens annähernd der Ausgangsposition der Walzwerkzeuge beim Walzen eines Werkstücks in der Maschine entspricht (Startlinie - matching point); die Vorrichtung weist Anschläge auf für die in der Ausgangsposition der Walzwerkzeuge einander benachbarten, quer zur Walzrichtung liegenden Stirnflächen der Walzwerkzeuge, von welchen Anschlägen wenigstens einer in Längsrichtung der Walzwerkzeuge verstellbar ist; den Walzwerkzeugen ist eine plattenförmige Gewindelehre zugeordnet;
im erwähnten Grundkörper ist eine Ausnehmung zur Aufnahme dieser Gewindelehre vorgesehen; mit dem einen, verstellbaren Anschlag für das eine Walzwerkzeug korrespondiert ein Anschlag für die Gewindelehre und ein weiterer, mit dem Grundkörper verbundener Anschlag liegt dem vorerwähnten Anschlag für die Gewindelehre gegenüber; an der Vorrichtung sind Einstellmittel vorgesehen zum Einstellen des einen Walzwerkzeugs in Längsrichtung sowie zum Einstellen des anderen Walzwerkzeugs in Höhenrichtung bzw. in Querrichtung; mit den Indexmitteln der an der Maschine zum
Einstellen der Einstellkeile wenigstens für die Höheneinstellung des einen ortsfesten Walzwerkzeugs und die
Längseinstellung des anderen, hin- und hergehend anzutreibenden Walzwerkzeugs vorgesehenen Stellmittel korrespondierende Indexmittel sind vorgesehen zum Zweck der
Übertragung einer in dieser Vorrichtung ermittelten Einstellung der Walzwerkzeuge auf die betreffenden Stellmittel für die Einstellkeile an der Maschine. Die Einstellarbeit bzw. die Übertragung der Einstellung der
Walzwerkzeuge von der erwähnten Vorrichtung auf die
Maschine wird dadurch vereinfacht, wenn entsprechend dem Vorschlag nach Anspruch 9 zum Einstellen der Walzwerkzeuge in der Vorrichtung Einstellkeile vorgesehen sind, die wirkungsmäßig gleichartig mit den betreffenden Einstellkeilen an der Maschine sind.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung
nach Anspruch 8 ist gemäß Anspruch 10 die Gewindelehre zweiteilig ausgeführt mit einer parallel zu den Ebenen der Walzwerkzeuge verlaufenden Trennebene, in deren
Bereich Führungsmittel vorgesehen sind, die eine Verschiebung der beiden Teile der Gewindelehre in Höhenrichtung und nur in Höhenrichtung ermöglichen. Diese Ausgestaltung der Vorrichtung mit Gewindelehre ermöglicht es, die beiden Walzwerkzeuge in Höhenrichtung unbeweglich gegen feste Anschläge des Grundkörpers der Vorrichtung zu halten, wobei ein von einem optimalen
Verlauf der sich in der Höhe der Startlinie für den
Walzvorgang gegenüberliegenden Zähnung der Walzwerkzeuge abweichender Verlauf durch in Höhenrichtung erfolgendes Verschieben des einen Teils gegenüber dem anderen Teil der Gewindelehre dargestellt wird. Die gegenseitige Verschiebung der beiden Teile der Gewindelehre kann z. B. mit Hilfe einer Meßuhr gemessen werden; das dabei erhaltene Maß ist ein Maß für die in der Maschine vorzunehmende Höheneinstellung des betreffenden Walzwerkzeugs.

Erläuterung der Erfindung

Anhand der Fig. 1 bis 20 der Zeichnung werden im folgenden zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Maschine sowie ein Ausführungsbeispiel einer einer erfindungsgemäßen Maschine zugeordneten Vorrichtung näher erläutert.

Es zeigen

Fig. 1 wesentliche Elemente einer erfindungsgemäßen
Maschine in der Vorderansi cht,
Fig. 2 die Maschine nach Fig. 1 in der Draufsicht,

Fig. 3 die Maschine nach den Fig. 1 und 2 in einer
Seitenansicht, Fig. 4 die Maschine nach den Fig. 1 bis 3
in der Vorderansicht im Schnitt entsprechend
Schnittlinie A-A in Fig. 2,

Fig. 5 wesentliche Elemente einer anderen
möglichen erfindungsgemäßen Maschine in
der Vorderansicht,

Fig. 6 die Maschine nach Fig. 5 in der Draufsicht,

Fig. 7 die Maschine nach den Fig. 5 und 6 in einer
Seitenansicht,

Fig. 8 eine bei der Maschine nach den Fig. 5 bis 7
verwendete Zwischenplatten für Einstellkeile
in der Draufsicht,

Fig. 9 die Zwischenplatte nach Fig. 8 in einer Seitenansieht,

Fig.10 eine der Maschine nach den Fig. 1 bis 4
oder 5 bis 9 zugeordnete Vorrichtung zum
Erleichtern der Einstellung der Walzwerkzeuge in der betreffenden Maschine in der
Draufsicht,

Fig.11 die Vorrichtung nach Fig. 10 in der Seitenansicht im Schnitt entsprechend Schnittlinie B-B in Fig. 10,

Fig.12 die Vorrichtung nach Fig. 10 in der Seitenansicht im Schnitt entsprechend Schnittlinie C-C in Fig. 10,

Fig.13 die Vorrichtung nach Fig. 10 in der Vorder ansieht im Schnitt entsprechend Schnittlinie D-D in Fig. 10,

Fig. 14 die Vorrichtung nach Fig. 10 in einer weiteren Ansicht im Schnitt entsprechend Schnittlinie E-E in Fig. 10,

Fig. 15 das eine Teil einer im Zusammenhang mit der
Vorrichtung nach Fig. 10 zu verwendenden
Gewindelehre in der Vorderansicht,

Fig. 16 das Teil nach Fig. 15 in der Seitenansicht,

Fig. 17 das Teil nach den Fig. 15 und 16 in der
Draufsicht,

Fig. 18 das andere, mit dem Teil nach den Fig. 15
bis 17 korrespondierende Teil der erwähnten
Gewindelehre in der Vorderansicht,

Fig. 19 das Teil nach Fig. 18 in der Seitenansicht
und

Fig. 20 das Teil nach den Fig. 18 und 19 in der Draufsicht.

Von einer an sich bekannten und deshalb im übrigen nicht weiter dargestellten Maschine zum Walzen von Gewinde auf Bolzen u. dgl. zeigen die Fig. 1 bis U der Zeichnung als wesentliche Elemente der Vorrichtung im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung Walzwerkzeuge 1 und 2, ferner für das Walzwerkzeug 2 einen Walzwerkzeughalter 3, ein als ortsfestes Lager ausgebildetes Widerlager U für den Walzwerkzeughalter 3 und zwischen dem Walzwerkzeughalter 3 und dem Widerlager 4 angeordnete Einstellkeile 5, 6, 7, 8 und 9.

Das Walzwerkzeug 1 ist an bzw. in einem an sich bekannten, nicht näher dargestellten hin- und herbewegbar geführten Schlitten befestigt. Das Walzwerkzeug 2 ist in einer etwa quaderförmigen Ausnehmung 10 des Walzwerkzeughalters 3 gelagert und mittels nicht dargestellter Klemmittel, z. B. mittels Klaue und Schraubenbolzen, in an sich bekannter Weise in der dargestellten Lage am bzw. im Walzwerkzeughalter 3 befestigt.

Auf der Unterseite (s. Fig. 1) des Walzwerkzeughalters 3 ist in diesem eine in Walzrichtung verlaufend angeordnete Führung für den Einstellkeil 5 vorgesehen. Der Querschnitt der Führung 11 ist dem zy lindermantelförmigen Oberflächenteil des aus einem zylinderförmigen Grundkörper bestehenden Einstellkeils 5 angepaßt. Die Keilfläche 12 des Einstellkeils 5 stützt sich an einer
Fläche 13 des Widerlagers 14 ab.

Am Walzwerkzeughalter 3 ist mittels Schraubenbolzen 14 und 15 eine Lagerplatte 16 befestigt, die eine an sich bekannte Schraubenkombination ( Zug-Druck-Schraube) 17, 18 zum Verstellen des Einstellkeils 5 trägt. Zum Zweck der Verstellung des Einstellkeils 5 greift das freie Ende des Schraubenbolzens 18 in eine im Einstellkeil 5 vorgesehene Gewindebohrung 19. Durch unterschiedliche Einstellungen der Schraubenkombinat ion 17, 18 kann der Wal zwerkzeughalter 3 mit dem Walzwerkzeug 2 in unterschiedliche Höhenposit ionen relativ zum Walzwerkzeug eingestellt werden. Zum Sichern des Walzwerkzeughalters 3 in der jeweils gewählten Höhenposi tion dient eine Feststellschraube 20. Die Feststellschraube 20 ist durch eine im Walzwerkzeughalter 3 befindliche, nicht näher bezeichnete Bohrung sowie ein im Einstellkeil 5 befindliches
Langloch 21 geführt und reicht bis in eine im Bereich der Fläche 13 des Widerlagers 4 vorgesehene Gewindebohrung 22.

In der einer Fläche 23 des Widerlagers 4 zugekehrten
Fläche 24 des Werkzeughalters 3 sind Führungen 25
und 26 vorgesehen, die im Querschnitt teilweise kreisförmig gestaltet sind und die jedenfalls dem zylindermantelförmigen Oberflächenteil der zweckmäßig gleichartigen
Einstellkeile 6 und 7 angepaßt sind. Die Einstellkeile 6 und 7 sind ebenso wie der Einstellkeil 5 aus einem zylinderförmigen Grundkörper hergestellt. Die in den
Führungen 25 und 26 längsverschiebbar gelagerten Einstellkeile 6 und 7 sind mit Hilfe von Schraubenkombinationen 27, 28 bzw. 29, 30 verstellbar. Diese Schraubenkombinationen 27, 28 und 29, 30 entsprechen in ihrer Wirkungsweise der vorerwähnten Schraubenkombination 17, 18 zur Verstellung des Einst ellkeils 5. Dargestellt sind jedoch Stellschrauben mit Bund ähnlich denen für die Einstellkeile 8 und 9.

Mit 31 und 32 bezeichnete Keilflächen des Einstellkeils 6 bzw. 7 stützen sich an einer Keilfläche 33 eines zusätzlichen Einstellkeils 34 ab. Der Einstellkeil 34 ist aus einem quaderförmigen Grundkörper gebildet und kann mittels einer Schraubenkombination 35, 36, die den vorerwähnten Schraubenkombinationen zum Verstellen der betreffenden Einstellkeile entspricht, parallel zur Walzrichtung verstellt werden. Die Schraubenkombination 35, 36 ist in einer Platte 37 gelagert, die mittels Schrauben 38, 39 am Widerlager 4 befestigt ist.

Während der Einstellkeil 34 ausschließlich der Quereinstellung des Walzwerkzeugs 2 dient, dienen die Einstellkeile 6 und 7 der eingangs erwähnten Kippwinkeleinstellung, d. h. der Einstellung eines gewissen, von den Ebenen der Arbeitsflächen der Walzwerkzeuge 1 und 2 eingeschlossenen spitzen Winkels. - Im Fall einer vereinfachten Ausführungsfarm einer erfindungsgemäßen Maschine ist es jedoch im Hinblick auf gewisse Anwendungsfälle auch möglich, den Einstellkeil 34 nicht zu verwenden und stattdessen die Einstellkeile 6 und 7 nicht nur für die Kippwinkeleinstellung, sondern auch für die Quereinstellung des Walzwerkzeugs 2 zu verwenden. Hiermit sind jedoch - wie eingangs erwähnt möglicherweise verschiedene Nachteile verbunden.

Der Keilfläche 33 des Einstellkeils 34 liegt eine Keilfläche 40 gegenüber, an der sich die mit 41 und 42 bezeichneten Keilflächen des Einstellkeils 8 bzw. 9 abstützen. Die Εinstellkeile 8 und 9 sind in einer Führung 43 bzw. 44 längsverschiebbar geführt, welche Führungen im Widerlager 4 vorgesehen sind. Den Einstellkeilen 8 und 9 sind zum Zweck der Verstellung dieser Einstellkeile in vorbestimmtem Maß Stellschrauben 45 und 46 zugeordnet, die in entsprechende Gewindebohrungen 47 bzw. 48 der Einstellkeile 8 und 9 eingreifen und die mit einem Bund 49 bzw. 50 versehen sind zum Zweck der Begrenzung der Verstellbewegung . Die Stellschrauben 45 und 46 sind in einer Platte 51 bzw. 52 gelagert, welche Platten mittels einer Schraube 53 bzw. 54 am Widerlager 4 befestigt sind.

Mit Hilfe einer das Widerlager 4 durchdringenden und bis in den Walzwerkzeughalter 3 in eine dort befind- liehe Gewindebohrung 55 eindringenden Feststellschraube 56 kann der Walzwerkzeughalter 3 mit dem Walzwerkzeug 2 unter Pressung der Einstellkeile 6, 7, 8, 9 und 34 gegen das Widerlager gezogen und somit in der gewählten Position gesichert werden.

Aus der vorstehenden Erläuterung der Maschine nach den Fig. 1 bis 4 ist ohne weitere Erläuterungen erkenrtbar, daß das Walzwerkzeug 2 durch Betätigung der Einstellkeile 6 und 7 um eine imaginäre Achse geschwenkt werden kann (Kippwinkeleinstellung), daß das Walzwerkzeug 2 durch entsprechende Betätigung der Einstellkeile 8 und 9 um eine imaginäre, zur Achse des zu walzenden Werkstücks parallele Achse geschwenkt werden kann (Rollwinkeleinstellung) und daß das Walzwerkzeug 2 durch Betätigung des Einstellkeils 34 senkrecht zur Ebene der mit 57 bezcichneten Arbeitsfläche des Walzwerkzeugs 2 linear und unabhängig von der Einstellung der anderen Einstellkeile verstellt werden kann,

Die Fig. 5 bis 9 zeigen ebenso wie die Fig. 1 bis 4 lediglich im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wesentliche und/oder der besseren Orientierung dienende Merkmale einer erfindungsgemäßen Maschine.

In den Fig. 5 bis 7 ist ein dem Walzwerkzeug 2 nach den Fig. 1 bis 4 entsprechendes Walzwerkzeug 58 dargestellt. Das Walzwerkzeug 58 ist ähnlich wie im Fall der Maschine nach den Fig. 1 bis 4 in einem Walzwerkzeughalter 59 befestigt. Der Walzwerkzeughalter 59 liegt über einen Einstellkeil 60 für die Höheneinstellung des Walzwerkzeugs 58 und einen weiteren Keil 61 auf einer mit 62 bezeichneten Fläche eines ortsfesten Widerlagers 63 auf.

Mittels Schrauben 64, 65 ist eine Lagerplatte 66 am
Walzwerkzeughalter 50 befestigt. Die Lagerplatte 66
dient einerseits der Aufnahme einer Schraubenkombination 67, 68 zur Verstellung des Einstellkeils 60 und zum anderen der Aufnahme von Schraubenkombinat ionen 69, 70, die der Verstellung einer Zwischenplatte 71 um eine in Walzrichtung verlaufende Achse dienen. In der Zwischenplatte 71 sind Führungen 72 und 73 vorgesehen, die zur Aufnahme eines aus einem zylinderförmigen Grundkörper gebildeten Einstellkeils 74 bzw. 75 dienen. Der Einstellkeil 74 ist ebenso wie der Einstellkeil 75 mittels einer der Schraubenkombinationen 69, 70 verstellbar, welche Schraubenkombinationen an der Lagerplatte 66 gehalten sind. Die Keilflächen 76 und 77 des Einstellkeils 74 bzw. 75 stützen sich an einer Fläche 78 des Walzwerkzeughalters 59 ab.

Auf der den Führungen 72 und 73 gegenüberliegenden Seite der Zwischenplatte sind in dieser weitere Führungen 79 und 80 vorgesehen, die zu den erstgenannten Führungen quer verlaufen und im übrigen etwa gleichartig ausgeführt sind. Die Führungen 79 und 80 nehmen einen Einstellkeil 81 bzw. 82 auf, deren Keilfläche 83 bzw. 84 sich an einer Fläche 85 am Widerlager 63 abstützt.

Den Einstellkeilen 81 und 82 sind zum Zweck der Verstellung in Längsrichtung Schraubenkombinationen 86, 87 bzw.
88, 89 zugeordnet. Die Schraubenkombinationen 86, 87 und 88, 89 sind in einer Lagerplatte 90 gehalten, die mittels Schrauben 91 an der Zwischenplatte 71 befestigt ist.

Die Zwischenplatte 71 ist ihrerseits mittels einer
Schraubenkombination 92, 93 in Walzrichtung verstellbar.
Die Schraubenkombination 92, 93 ist von einer Lagerplatte 94 gehalten, die mittels Schrauben 95 am Widerlager 63 befestigt ist.

Aus der vorstehenden Erläuterung der erfindungsgemäßen Einzelheiten einer Maschine entsprechend den Fig. 5 bis 9 ist ohne weitere Erläuterungen ersichtlich, daß mit Hilfe der Einstellkeile 74 und 75 eine Kippwinkeleinstellung des Walzwerkzeugs 58 durchgeführt werden kann, daß mit Hilfe der Einstellkeile 81 und 82 eine Rollwinkeleinstellung des Walzwerkzeugs 58 durchgeführt werden kann und daß mit Hilfe der Zwischenplatte 71, unabhängig von den vorerwähnten Einstellungen eine
Quereinstellung des Walzwerkzeugs 58 vorgenommen werden kann. Die Zwischenplatte 71 bildet im Fall einer Ausführungsform gemäß der Darstellung in den Fig. 5 bis 9 zusammen mit den Einstellkeilen 74 und 75, die sich über die Lagerplatte 66 am Walzwerkzeughalter 59 abstützen, einen ausschließlich die Quereinstellung bewirkenden Einstellkeil. - Es ist allerdings auch möglich, auf eine gesonderte Verstellung der Zwischenplatte 71 zu verzichten und die Quereinstellung im
Fall einer vereinfachten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine mit Hilfe der Einstellkeile 74 und 75 und/oder der Einstellkeile 81 und 82 zu realisieren.

Die Vorrichtung nach den Fig. 10 bis 20 besteht aus einem Grundkörper 100, der in der Draufsicht etwa
S-förmigen Verlauf hat und der zur Aufnahme der in der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Maschine verwendeten Walzwerkzeuge 1 und 2 eingerichtet ist. Im Grundkörper 100 ist ein Schlitten 101 vorgesehen, der mittels eines auf der Unterseite des Schlitten 101 befindlichen Ansatzes

102 in einer im Grundkörper 100 befindlichen Führung
103 längsverschiebbar gelagert ist. Der Schlitten 101 kann mit Hilfe von Schrauben 104 in einer beliebigen
Position innerhalb seines möglichen Bewegungsbereiches gegenüber dem Grundkörper 100 festgeklemmt werden.

Der Schlitten 101 trägt am einen Ende eine Anschlagleiste 105, die mittels Schrauben 106 am Schlitten 101 befestigt ist. Grundkörper 100, Schlitten 101 und Anschlagleiste 105 bilden eine nicht näher bezeichnete Ausnehmung, in welche das Walzwerkzeug 1 eingebracht werden kann. Mit Hilfe einer Andrückschraube 107 kann das Walzwerkzeug 1 mit der der Andrückschraube 107 abgekehrten Stirnfläche gegen die Anschlagleiste 105 gedrückt werden.

Zum Andrücken des Walzwerkzeugs 1 gegen die dem Walzwerkzeug 1 zugekehrte Fläche des Schlittens 101 sind
Blattfedern 108 vorgesehen. Die Blattfedern 108 drücken dabei gegen Teilbereiche der Arbeitsfläche 109 des
Walzwerkzeugs 1. Mit Hilfe eines Schwenkhebels 110 kann das Walzwerkzeug 1 nach abgeschlossenem Einpaßvorgang des Walzwerkzeugs 1 in die mit 111 bezeichnete Ausnehmung in der betreffenden Position gegenüber dem Grundkörper 100 festgeklemmt werden. Der Schwenkhebel 110 ist um eine Schwenkachse 112 schwenkbar, die von einem Schraubenbolzen 113 gebildet ist. Der Schraubenbolzen 113 ist in einer nicht näher bezeichneten Gewindebohrung im Grundkörper 100 befestigt. Zum Festklemmen des Walzwerkzeugs 1 in der gewählten Position dient eine am Schwenkhebel gelagerte Klemmschraube 114. Als die Ausnehmung 111 zur Aufnahme des Walzwerkzeugs 1 nach unten hin begrenzende
Fläche dient die mit 115 bezeichnete Auflagefläche.

Der Grundkörper 100 ist ferner zur Aufnahme des Walzwerkzeugs 2 eingerichtet, wobei das Walzwerkzeug 2 in einer Ausnehmung 116 angeordnet ist. Die Ausnehmung 116 wird im wesentlichen begrenzt von einem Anschlag 117 und einer Fläche 118 einer Maske 119. Auf der dem Anschlag 117 gegenüberliegenden Seite greift an der betreffenden
Stirnseite des Walzwerkzeugs 2 eine Blattfeder 120 an, die sich andererseits am Grundkörper 100 abstützt. Der
Auflage des Walzwerkzeugs 2 dient weiterhin eine in der
Maske 119 befindliche Auflageflache 121. Mit Hilfe einer an einem Schwenkhebel 122 befindlichen Druckfeder 160 ist das Walzwerkzeug 2 mehr oder weniger stark gegen die Auflagefläche 121 feststellbar. Hierzu dient eine am Schwenkhebel 122 gelagerte Klemmschraube 123. Ferner ist der Schwenkhebel um eine Schwenkachse 124 schwenkbar, die von einem
Schraubenbolzen 125 gebildet ist, der in eine nicht näher bezeichnete Gewindebohrung im Grundkörper 100 eingreift.

Die das Walzwerkzeug 2 aufnehmende Maske 119 ist im Grundkörper 100 senkrecht zur Ebene der mit 126 bezeichneten
Arbeitsfläche des Walzwerkzeugs 2 verschiebbar angeordnet.
Hierzu weist die Maske 119 eine Leiste 149 auf, die in eine im Grundkörper 100 befindliche Führungsnut 150 eingreift.
Zum Zweck des Verschiebens der Maske 119 mit dem Walzwerkzeug 2 in Richtung der Führungsnut 150 dient eine Stellschraube 127. Die Stellschraube 127 ist in einer nicht näher bezeichneten Gewindebohrung einer Lagerplatte 128 gehalten, welche Lagerplatte 128 über eine Schraube 129 mit dem
Grundkörper 100 fest verbunden ist.

In den Zwischenraum zwischen den Walzwerkzeugen 1 und 2 ist eine Gewindelehre 130 einsetzbar, die aus einem Teil 131 und einem Teil 132 besteht. Die Teile 131 und 132 bestehen im wesentlichen aus quaderförmigen Grundkörpern, die auf einer Fläche mit einer Gewindezahnung 133 bzw. 134 versehen sind. Die Teile 131 und 132 weisen vorzugsweise gleiche Höhe 135 bzw. 136 auf. Das Teil 132 ist jedoch erheblich länger als das Teil 131 ausgebildet. Zum Zweck der leichten Übertragbarkeit der mit Hilfe dieser Vorrichtung - auf weiter unten erläuterte Weise - ermittelten Meßwerte für die Höheneinstellung das ortsfesten Walzwerkzeugs 2 in der zugeordneten Maschineist das Teil 131 der Gewindelehre 130 bezüglich der Längsausdehnung mit dem Fixmaß 157 gefertigt. Das Fixmaß 157 kann eine Distanz einschließen, die die gegenseitige Überlappung der Walzwerkzeuge 1 und 2 zu Beginn eines Walzvorganges berücksichtigt. Es ist allerdings auch möglich, diese Überlappung durch Verwendung eines in der Stärke dem halben
Durchmesser des zu walzenden Werkstückes entsprechenden
Paßstückes 146 in der Vorrichtung zu berücksicntigen.

Auf der der Gewindezahnung 133 bzw. 134 gegenüberliegenden Fläche weist das Teil 131 einen erhabenen, federartigen
Fortsatz 137 auf, das Teil 132 weist an einer zugeordneten Stelle eine entsprechende Ausnehmung 138 als Führung für diesm Fortsatz 137 auf. Fortsatz 137 und Ausnehmung 138 ermöglichen somit bei zusammengesetzten Teilen 131 und 132 entsprechend der Darstellung in Fig. 10 eine gegenseitige Verschiebung der Teile 131 und 132 in Höhenrichtung, also quer zur Ebene der zeichnerischen Darstellung in Fig. 10.
Auf dem Teil 131 ist mittels Schrauben 139 eine Meßleiste 140 befestigt.

Da das Walzwerkzeug 2 - wie üblich - beidseitig mit einer Zähnung versehen ist und die betreffenden Arbeitsflächen wie weiter oben erläutert - leicht gewölbt ausgeführt sind oder sein können, ist zum Zweck einer definierten Anlage des Walzwerkzeugs 2 an der Fläche 118 der Maske 119 eine Ausgleichsplatte 148 zwischen Maske 119 und Walzwerkzeug 2 vorgesehen, welche auf der dem Walzwerkzeug 2 zugekehrten Seite eine entsprechend hohle Formgebung aufweist.

Zwischen dem Walzwerkzeug 1 und einer Anlageflache 144 des Schlittens 101 ist zum Schutz dieser Anlagefläche 144 vor der ebenfalls mit einer Zahnung versehenen, dieser Anlage fläche zugekehrten Arbeitsfläche 158 eine Zwischenplatte 151 vorgesehen.

In einer nicht näher bezeichneten Ausnehmung ist im Grundkörper 100 gegenüber dem an der Anschlagleiste 105 liegenden Ende des Walzwerkzeugs 1 eine Blattfeder 152 gelagert. Ferner ist im Zwischenraum zwischen der Blattfeder 152 und dem vorerwähnten Ende des Walzwerkzeugs 1 ein Zwischenstück 154 vorgesehen, welches über seitliche Führungsmittel 155 (siehe Fig. 11) höhenverschiebbar in diesem Zwischenraum gelagert ist. An der Unterseite des Zwischenstückes 154 greift eine Feder 153 an, die sich andererseits in einer Bohrung 159 des Grundkörpers 100 führt und sich an diesem abstützt.

Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach den Fig. 10 bis 20 ist wie folgt:

Die in die erfindungsgemäße Maschine einzusetzenden Walzwerkzeuge 1 und 2 werden zunächst in die dieser Maschine zugeordnete, vorbeschriebene Vorrichtung nach Fig. 10 eingesetzt. Dabei wird das Walzwerkzeug 1 in die Ausnehmung 111 des Grundkörpers 100 der Vorrichtung derart eingesetzt, so daß die der Andrückschraube 107 abgekehrte Stirnfläche 143 des Walzwerkzeugs 1 der Anschlagleiste 105 gegenüberliegt. Mit Hilfe der Andrückschraube 107 wird das Walzwerkzeug 1 in Anlage an der Anschlagleiste 105 gehalten. Die Blattfedern 108 drücken dabei gegen die Arbeitsfläche 109 des Walzwerkzeugs 1, so daß dieses auf der den Blattfedern 108 abgekehrten Seite über die Zwischenplatte 151 an der Anlagefläche 144 des Schlittens 101 anliegt.

Das Walzwerkzeug 2 wird unter Zwischenlegung der Ausgleichsplatte 148 in die Maske 119 eingesetzt, wobei die Blattfeder 120 das Walzwerkzeug 2 gegen den Anschlag 117 drückt. Die Feder 160 drückt das Walzwerkzeug 2 gegen die Auflagefläche

121.

In den Zwischenraum zwischen den Walzwerkzeugen 1 und 2 wird, wie am besten aus Fig. 10 ersichtlich ist, die zweiteilige, aus den Teilen 131 und 132 bestehende Gewindelehre 130 eingesetzt. Dabei wird einerseits auf die Teile 131 und 132 von der Feder 152 ein gewisser Druck in Richtung auf die Arbeitsfläche 109 des Walzwerkzeugs 1 zu ausgeübt, andererseits wird von unten her von einer gewissen Position des Teils 131 in diesem Zwischenraum ab über das Zwi schenstück 154 von der Feder 153 ein gewisser Druck ausgeübt. Unter Einwirkung dieser beiden Drücke werden die Teile 131 und 132 soweit wie möglich in den Zwischenraum zwischen den Walzwerkzeugen 1 und 2 bzw. zwischen dem Walzwerkzeug 1 und der Feder -152 versenkt. Hierbei kommt die Gewindezahnung 133 des Teils 131 - eben unter dem Einfluß der Feder 152 - in gewisse formschlüssige Verbindung mit der gegenüberliegenden Gewindezahnung des Walzwerkzeugs 1. Im Anschluß daran wird durch entsprechendes Bewegen des Schlittens 101 über die Anschlagleiste 105 das Teil 131 in Anlage an der Anlageflache 145 gebracht - gegebenenfalls unter Zwischenlegung eines die vorerwähnte Überlappung der Walzwerkzeuge zu Beginn des Walzvorganges berücksichtigenden Paßstückes 146, falls dieses Maß bei der Fertigung des Teils 131 nicht berücksichtigt sein sollte. In dieser Position wird der Schlitten 101 mittels der Schrauben 104 am Grundkörper festgeklemmt.

Sodann kann durch Betätigen der Stellschraube 127 die Maske 119 mit dem Walzwerkzeug 2 über die. Leiste 149 und die
Führung 150 in Richtung auf das Walzwerkzeug 1 zu soweit verschoben werden, daß bestmöglicher Formschluß zwischen der Arbeitsfläche 126 des Walzwerkzeugs 2 mit der Gewindezahnung 134 des Teils 132 einerseits und zwischen der Arbeitsfläche 109 des Walzwerkzeugs 1 mit der Gewindezahnung 133 des Teils 131 andererseits besteht. Mach diesem Einstellvorgang ergibt sich zwischen -den dem Betrachter zugekehrten, nicht näher bezeichneten Flächen der Teile 131 und 132 ein gewisser Höhenunterschied, der ein Maß für die notwendige Höheneinstellung des Walzwerkzeugs 2 in der Maschine darstellt. - Zu bemerken ist noch, daß das Walzwerkzeug 1 unter der Wirkung der Andrückschraube 107 mit der Stirnfläche 143 an der Anschlagleiste 105 anliegt. Die zum Andrücken des Walzwerkzeugs 1 an die Anschlagleiste 105 erforderliche Position der Andrückschraube 107 kann als Maß für die notwendige Einstellung des Walzwerkzeugs 1 in der Maschine in Längsrichtung bzw. in Walzrichtung zum Einstallen der vorerwähnten Startlinie verwendet werden. In beiden Fällen, insbesondere im Fall der Höheneinstellung des Walzwerkzeugs 2, ist es vorteilhaft, die einzelnen Verstellmittel (127 bzw. 107) mit geeigneten Indexmitteln zu versehen, die mit entsprechenden Indexmitteln an der Maschine für die Verstellmittel (Schraubenkombinationen) der Einstellkeile korrespondieren, so daß laichte Übertragbarkeit der in der Vorrichtung ermittelten Meßwerte auf die entsprechenden Einstellmittel an der Maschine gewährleistet ist. - Im übrigen ist es auch möglich, auch in der Vorrichtung zur Verstellung der Walzwerkzeuge 1 und 2 Einstellkeile zu verwenden, von denen einer z.B. die Andrückschraube 107 ersetzt, ein weiterer die Stellschraube 127 ersetzt und ein dritter zur Höhenverstellung des Walzwerkzeugs 2 in der Maske 119 dient. Diese Einstellkeile entsprechen vorteilhafterweise bezüglichr ihrer Wirkung denen in der Maschine, so daß leichte Übertragbarkeit der an geeigneten und an sich bekannten Indexmitteln abzulesenden Einstellwerte möglich ist. Im Fall des vorerwähnten dritten Einstellkeils für eine Höheneinstellung des Walzwerkzeugs in der Maske 119 wäre der Einstellvorgang, beginnend in einer vorbestimmten Ausgangsposition, dann so durchzuführen, daß die erwähnten, dem Betrachter zugekehrten Flächen (siehe Fig. 10) der Teile 131 und 132 auf gleicher Ebene liegen oder z.B. einen vorbestimmten Höhenunterschied haben.

Im übrigen kann alternativ zur Verwendung eines Paßstückes 146 oder entsprechend bemessenem Teil 131 der Meßleiste 140 eine vom Anschlag 117 abgeleitete weitere Meßleiste 156 vorgesehen sein.