Recherche dans les collections de brevets nationales et internationales
Une partie du contenu de cette demande n'est pas disponible pour le moment.
Si cette situation persiste, contactez-nous auObservations et contact
1. (WO1980000746) PROCEDE POUR LA LOCALISATION DE FUITES ET BOITE DE MESURE POUR LA MISE EN OEUVRE DE CE PROCEDE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Patentansprüche:

1. Verfahren zur Überwachung von Leitungen auf Leckverluste und zur Leckortung,
bei dem Kontrollstellen im Verlauf der Leitungen eingerichtet werden und die dort unter den herrschenden Betriebsbedingungen erfaßten Durchflußeigenschaften, wie Durchflußmenge, Durchflußrichtung, Durchflußgeräusch, Fluiddruck in Bezug auf das den Leitungen zugeführte und aus diesen abgeführte Fluid erfaßt und bei dem die Lecks dann durch gezielte Meß- und Ortungsmaßnahmen geortet werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Überwachung von vermaschten Leitungsnetzen, wie insbesondere öffentlichen Trinkwasserleitungsnetzen, in deren Verlauf die Kontrollstellen angeordnet sind, die Kontrollstellen selbst innerhalb eines vermaschten Unter-Leitungsnetzes zur Bildung von Kontrollbezirken, die sowohl untereinander verbunden als auch getrennt sein können, angeordnet werden und durch sie die Durchflußeigenschaften während einer regelmäßigen stets während der gleichen Meßzeit erfolgenden Kurzzeitmessung von etwa einer halben
Stunde täglich, insbesondere während der Nachtstunden bzw. während Zeiten, während denen die regelmäßig gemessenen Durchflußeigenschaften über vergleichsweise sehr lange Zeiträume im wesentlichen konstant bleiben, wie in verbrachsarmen Zeiten, jedoch für alle Kontrollstellen im wesentlichen gleichzeitig automatisch erfaßt und ausgewertet werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von der Auswertung der Durchflußeigenschaften weitere Meßstellen im vermaschten Leitungsnetz bzw. Unter-Leitungsnetz bestimmt werden, die dann ständig und kontinuierlich überwacht und die dort erhaltenen Meßwerte, insbesondere Änderungen des Durchflußverhaltens, ausgewertet werden und zu sätzlich zur Erkennung und Ortsbestimmung von Fluidverlusten verursachenden Lecks herangezogen werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meß- und/oder Kontrollstellen teilweise ortsbeweglich, gegebenenfalls fahrbar sind und nur zeitweise eingebaut sind.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßstellen insbesondere solche Stellen des Leitungssystems gewählt werden, an denen regelmäßig eine Durchflußrichtungsumkehr stattfindet.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte von den Meßstellen in eine Zentrale fernübertragen und dort aufgezeichnet und ausgewertet werden.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte an den Kontroll- und/ oder den Meßstellen aufgezeichnet werden.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß zur schnellen Ortung von Lecks im Leitungssystem gezielte Änderungen der Durchflußeigenschaften künstlich erzeugt werden.

8. In ein Leitungsnetz einbaubarer vorgefertigter Meßschacht zur Bildung einer Kontroll- und/oder Meßstelle, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-7, mit einem Mantel, einem den Mantel nach oben hin abschließenden Deckel, einem gegebenenfalls ortsfesten Boden, der mit dem Mantel dicht verbindbar ist, und Durchführungen für den Eintritt und den Austritt einer zu überwachenden Leitung des Leitungsnetzes,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Durchführung abgedichtet ist,
daß der Deckel (37) den Mantel (31-33) dicht abschließt,
daß eine Meßtafel (42) oder ein Instrumentenkasten
an der Innenwand des Mantels (31-33) vorgesehen ist und daß an der Meßtafel (42) bzw. in dem Instrumentenkasten Meßgeräte (54) vorgesehen sind, die mit
einem zwischen eintretender und austretender Leitung angeordneten Meßfühler (48,56,63) von Durchflußeigenschaften und/oder einem Signalgeber ( 55 ) eines Durchflußmessers verbunden sind.

9. Meßschacht nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Meßtafel (42) ein mit dem mindestens einen Meßgerät (54) verbundener Meßwertsender vorgesehen ist,

10. Meßschacht nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet
durch eine autonome Stromversorgung des mindestens
einen Meßgerätes (54), gegebenenfalls des Meßwertsenders und gegebenenfalls des Meßfühlers (48, 56, 63)