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1. (WO1980000547) APPAREIL A CLOUER
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Nagelgerät

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Nagelgerät in Form eines Hammers.

Stand der Technik
Das Einschlagen eines Nagels ist zuweilen umständlich, nämlich dann, wenn die rechte Hand den Hammer umfasst, die linke den zu fixierenden Teil festhält und dann ein Nagel gesetzt werden soll. Bei Nagelarbeiten in der senkrechten oder bei horizontalen Fixierungen über Kopf ist eine gewisse handwerkliche Geschicklichkeit notwendig.

Das CH-Patent Nr. 267.760 versucht hier Abhilfe zu verschaffen. Es wird vorgeschlagen am Harαmerkopf eine Vertiefung anzubringen, in die ein Nagel eingelegt werden kann, der mittels eines Magneten gehalten wird. Dies erlaubt bei vorsichtiger Handhabung den Nagel zu setzen. Eine solche Vorrichtung hat indessen den Nachteil, dass der Nagelkopf nur wenig Halt findet, da seine Auflagefläche zu klein ist und dass zum Einlegen eines Nagels in die Vertiefung doch wieder beide Hände benötigt werden.

Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe ein Nagelgerät zu schaffen, das bei Einhandbedienung erlaubt rasch und sicher mehrere Nägel nacheinander zu setzen und einzu-schlagen.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einem Nagelgerät in Form eines Hammers, das sich dadurch auszeichnet, dass in dessen Stiel ein Magazin für Nägel vorgesehen ist, das mit einem Kanal kommuniziert, der zu einem Umlenkorgan führt, welch1 letzterem sich beim Hammerkopf ein Auffangelement anschliesst, wobei im Kanal ein Nagel-arretierer und im Bereich des Hammerkopfes sowie des
Auffangele entes ein Permanentmagnet und ein bezüglich der Schlagfläche des Hammerkopfes zurückversetzter
Anschlag angeordnet ist, der sich über dem durch- OMPI WIPO gelassenen Nagel befindet.

In der Zeichnung ist ein A sführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und dessen Verwendung erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Nagelgerät im Längsschnitt,
Fig. la den Nagelarretierer in Seitenansicht
in grösserem Massstab,
Fig. 1-4 Gebrauchs-Darstellungen.

In der Zeichnung ist der Stiel im Schnitt dargestellt. Er könnte beispielsweise aus zwei spiegelbildlich symmetrischen Hälften aufgebaut sein. Der Stiel ist als Ganzes mit 10 bezeichnet. Er enthält in seinem rückwär tigen Teil einen Hohlraum 11 , welcher das Magazin für Nägel N bildet. Der Hohlraum 11 ist hinten mittels ein Zapfens 12 verschlossen. An seinem vorderen, zum Hamme kopf 20 hin gerichteten Ende geht der Hohlraum 11 in einen Kanal 13 über, der in ein Umlenkorgan 14 mündet. Während der Kanal 13 ein kreisrundes Querschnittsprofil aufweist, das so gross ist, dass es den Nagelkopf mit Spiel durchläset , ist das Umlenkorgan ein flacher, gekrümmter Hohlraum, dessen Breite dem Durchmesser des Kanals entspricht und vorn offen ist. 15 bezeichnet ei am vorderen, offenen Ende des Umlenkorganes 14 festsitz de Gabel und 16 eine durch Absetzung des Hohlraumes vom Umlenkorgan geschaffene Nase .

Wird das Gerät mit dem Hammerkopf 20 schräg nach unten gehalten, wie in Figur 2 gezeigt, wird der im Umlenkorg befindliche Nagel um ca. 45 um seine Längsachse rechts herum geschwenkt. Er fällt dann,. Spitze voran, in die Gabel 15, die ihn an seinem Kopf hält, damit er nicht a dem Umlenkorgan herausfällt. Ein in den Hammerkopf 20 eingelassener, im Abstand neben der Gabel 15 befindlich Permanentmagnet 21 zieht den Nagel N, alsdann aus der Gabel 15 zu sich heraus. Er hängt dabei nur noch am Magneten 21. Zum Einsetzen dieses Nagels N, in das Werkstück 37 (untief eingeschlagen) dient die Nase 16. Letztere ist ein Teil des Stieles 10 (Fig. 1); diese könnte aber auch durch eine Absetzung am Hammerkopf gebildet sein.

Damit beim Gebrauch im gewünschten Moment jeweils nur ein einziger Nagel in das Umlenkorgan 14 gelangt, befindet sich im Kanal 13 des Stieles 10 ein Nagelarretierer 30 (Fig. 1 und la). Derselbe umfasst eine im Spiel angeordnete, den Kanal 13 quer durchsetzende, feste Achse 31, auf welcher ein doppelarmiger Kipphebel 32 verschwenkbar lagert. Der Kipphebel hat an seinen Enden je eine Zunge "33, 33', von denen immer eine durch eine Oeffnung 13' in den Kanal 13 hineinragt. Eine Zugfeder 34 hält den Kipphebel 32 in der in Fig. 1 angedeuteten Ruhelage. Ueber ein mit Oesen versehenes Drahtstück 35 ist der Kipphebel 32 mit einem Schieber 36 verbunden, der längsverschiebbar in einer im Stiel 10 versenkten Führungsnut 38 lagert. Ein Anfassteil 36 ' des Schiebers 36 ragt durch einen von der Führungsnut 38 ausgehenden Schlitz 39 oben an die Aus-senseite des Stieles 10.

Der Nagelarretierer 30 hat bei seiner Betätigung, zwar beim Verstellen des Schiebers 36 nach vorn, den Nagel N, durchgelassen und hält jetzt in seiner Ruhelage den Nagel N_ fest (Fig. 1). Ist der Nagel N, in dem Werkstück 37 gesetzt (Fig. 3), wird das Gerät resp. der Hammerkopf wieder, wie in Figur 2 gezeigt, gehalten und der Schieber 36 mit dem Daumen rückwärts in Richtung des Pfeiles x (Fig. 1) nach hinten gestellt. Dadurch gibt die vordere Zunge 33 den Nagel N„ durch Anheben frei, während die hintere Zunge 33' den nächsten, dahinter liegenden Nagel N_ festhält. Die Zugfeder 34 wird beim Rückwärtsverstellen des Schiebers 36 gespannt: wird letzterer von Hand freigegeben, so führt der Kipphebel 32 eine Rechtsdrehung aus, wobei der Nagel N_ in die Stellung gelangt, welche vorher der Nagel N-. eingenommen hat.

Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen nacheinander die Vorgänge beim Handhaben des Gerätes. Figur 2 lässt die Lage erkennen, in die das Gerät gebracht werden muss, damit ei Nagel in die Bereitscha tsstellung zum Setzen in das Werkstück 37 gelangt. Figur 3 veranschaulicht das Setz und Figur 4 das Einschlagen des gesetzten Nagels.

Zur richtigen Funktion müssen die Nägel N selbstredend mit der Spitze zum Hammerkopf 2θ gerichtet in den Hohlraum 11 eingefüllt werden.

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