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1. (EP0407518) PROCEDE ET DISPOSITIF DE PRODUCTION EN CONTINU DE TUYAUX EN PLASTIQUE RENFORCES PAR DES FIBRES.
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Ansprüche

1. Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von faserverstärkten Kunststoffrohren, mit den Verfahrensschritten:

- auf einen waagerecht ausgerichteten Dorn, der in seinem Anfangsbereich von einer Haltevorrichtung festgehalten wird und von dort aus fliegend angeordnet ist, wird eine bandförmige Trennfolie in der Längsrichtung des Dorns stetig auf diesen aufgezogen und dabei zu einem den Dorn umhüllenden Trennschlauch geformt, wobei die Ränder der Trennfolie undurchlässig miteinander verbunden werden,

- der Trennschlauch wird in der Zugrichtung des Kunststoffrohres durch alle folgenden Bearbeitungsstationen hindurch stetig weiterbewegt,

- auf den Trennschlauch wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen und mittels einer ringförmigen Rakel (Ringrakel) zu einer ringförmigen gleichmäßig dicken Kunstharzschicht geformt,

- diese Kunstharzschicht wird zum Bilden einer Innenhaut des Kunststoffrohres durch Wärmeeinwirkung zum Gelieren gebracht,

- auf die Innenhaut wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen und in die sich bildende Kunstharzschicht ein bandförmiges Vlies lückenlos eingebettet und so eine Stützschicht gebildet,

- auf die Stützschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem Regalgatter werden eine größere Anzahl Fasern in Form mehrerer Faserstränge abgezogen, einer mit radialem Abstand um den Dorn herum angeordneten Leitvorrichtung zugeleitet, von dieser aus in der Forme eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels einer den Dorn umgebenden Ringrakel zugeleitet und von dieser zum Bilden einer axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet,

- auf die axiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem um den Dorn in einer bestimmten Drehrichtung umlaufenden kranzförmigen Spulenträger, der wenigstens eine Spule mit einer Anzahl Fasern in Form eines Faserstranges aufweist, wird von der Spule oder von den Spulen der Faserstrang abgezogen, auf die erste Verstärkungsschicht tangential mit kleinstmöglichem Steigungswinkel aufgewickelt und dabei zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet, wobei zugleich die Fasern der darunterliegenden axialen Verstärkungsschicht zum Dorn hin verdichtet werden,

- auf die tangentiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem Regalgatter werden eine größere Anzahl Fasern in Form mehrerer Faserstränge abgezogen, einer mit radialem Abstand um den Dorn herum angeordneten Leitvorrichtung zugeleitet, von dieser aus in der Form eines geschlossenen kegelstupmfförmigen Fasermantels einer den Dorn umgebenden Ringrakel zugeleitet und von dieser zum Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet,

- auf die axiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem um den Dorn in der entgegengesetzten Drehrichtung zum vorhergehenden Spulenträger umlaufenden kranzförmigen weiteren Spulenträger, der wenigstens eine Spule mit einer Anzahl Fasern in Form eines Faserstranges aufweist, wird von der Spule oder von den Spulen der Faserstrang abgezogen, auf die axiale Verstärkungsschicht tangential mit kleinstmöglichem Steigungswinkel aufgewickelt und dabei zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet, wobei zugleich die Fasern der darunterliegenden axialen Verstärkungsschicht zum Dorn hin verdichtet werden,

- bei Bedarf wird auf dieser tangentialen Verstärkungsschicht je eine weitere axiale Verstärkungsschicht und eine weitere tangentiale Verstärkungsschicht gebildet, wobei die Drehrichtung des dabei eingesetzten Spulenträgers umgekehrt zu derjenigen des vorhergehenden Spulenträgers ist,

- noch der letzten tangentialen Verstärkungsschicht wird mittels einer Ringrakel ein vorhandener Harzüberschuß abgestreift,

- auf die äußerste Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen und mittels einer Ringrakel zu einer gleichmäßig dicken Außenhaut des Kunststoffrohres geformt,

- auf die Außenhaut wird mittels einer Leit- und Formvorrichtung eine bandförmige Trennfolie in der Längsrichtung des Dorns stetig aufgelegt und dabei zu einem die Außenhaut umhüllenden Trennschlauch geformt,

- das so gebildete Kunststoffrohr wird durch eine Härtevorrichtung hindurchgeführt, in der durch Wärmeeinwirkung und/oder durch Lichteinwirkung das Härten der Kunstharzschichten eingeleitet und zumindest zum Teil vollendet wird,

- innerhalb der Härtevorrichtung wird das Kunststoffrohr von dem dort endenden Dorn abgezogen,

- noch der Härtevorrichtung wird das fertige Kunststoffrohr mittels einer Trennvorrichtung in einzelne Längenabschnitte mit einem bestimmten Längenmaß aufgeteilt.


  2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt:

- das Vlies für die Stützschicht wird entweder in der Form eines Bandes von einer Spule, oder vorzugsweise in der Form von zwei oder mehr Bändern von der entsprechenden Anzahl Spulen abgezogen, die an einem um den Dorn umlaufenden kranzförmigen Spulenträger angeordnet ist bzw. sind, auf die Innenhaut lückenlos und ohne Überlappung aufgewickelt und dabei in die auf der Innenhaut gebildete zweite Kunstharzschicht eingebettet.


  3. Verfahren Anspruch 1,
gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt:

- das Vlies für die Stützschicht wird in der Form eines Bandes, dessen Breite zumindest annäherend gleich dem Umfang der Stützschicht ist, von einer Spule abgezogen, die oberhalb des Dorns angeordnet ist, und mittels einer Leit- und Formvorrichtung an den Dorn allseits herangeführt und dabei in die zweite Kunstharzschicht eingebettet.


  4. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt:

- das Vlies für die Stützschicht wird in der Form zweier Bänder, deren Gesamtbreite zumindest annähernd gleich dem Umfang der Stützschicht ist, von je einer Spule abgezogen, die beiderseits des Dorns diametral zu diesem angeordnet sind, und mittels einer Leit-und Formvorrichtung an den Dorn allseits herangeführt und dabei in die Kunstharzschicht eingebettet.


  5. Verfahren nach Anspruch 1 in Verbindung mit einem der Ansprüche 2 bis 4,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:

- das für die Stützschicht auf die Innenhaut aufgegossene Kunstharz wird mit einem über die Mindestmenge für die Stützschicht hinausgehenden Überschuß aufgegossen, der ausreicht, um damit die Kunstharzschicht zumindest für die erste axiale Verstärkungsschicht, vorzugsweise zugleich auch für die erste tangentiale Verstärkungsschicht, zu bilden,

- das Vlies für die Stützschicht wird so in diese Kunstharzschicht eingebettet, daß die das Aufnahmevolumen des Vlieses übersteigende Überschußmenge des Kunstharzes durch das Vlies hindurch nach außen austritt,

- die über den ersten Führungskranz an den Dorn herangeführten Faserstränge für die axiale Verstärkungsschicht werden von der betreffenden Ringrakel aus zum Bilden der axialen Verstärkungsschicht in die von der Überschußmenge gebildete Kunstharzschicht eingebettet,

- in dem Falle, daß die Überschußmenge auch für die zweite Verstärkungsschicht ausreicht, werden die vom ersten Spulenträger abgezogenen Faserstränge für die tangentiale Verstärkungsschicht auf die axiale Verstärkungsschicht tangential aufgewickelt und dabei in die Überschußmenge eingebettet.


  6. Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von faserverstärkten Kunststoffrohren mit einem Kunststoffinnenrohr, mit den Verfahrensschritten:

- das Kunststoffinnenrohr wird mittels einer Zuführvorrichtung in waagerechter Ausrichtung konzentrisch zu den nachfolgenden Bearbeitungsstationen zugeführt und in der Zugrichtung des Rohres stetig weiterbewegt,

- auf das Kunststoffinnenrohr wird für eine Haft- und Pufferschicht ein flüssiges Klebeharz aufgegossen und mittels einer ringförmigen Rakel (Ringrakel) zu einer ringförmigen gleichmäßig dicken Klebeharzschicht geformt,

- in diese Klebeharzschicht wird ein bandförmiges Vlies (Wirrfaservlies) zum Bilden der Haft- und Pufferschicht lückenlos eingebettet,

- auf die Haft- und Pufferschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem Regalgatter werden eine größere Anzahl Fasern in Form mehrerer Faserstränge abgezogen, einer mit radialem Abstand um den Dorn herum angeordneten Leitvorrichtung zugeleitet, von dieser aus in der Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels einer den Dorn umgebenden Ringrakel zugeleitet und von dieser zum Bilden einer axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet,

- auf die axiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem um den Dorn in einer bestimmten Drehrichtung umlaufenden kranzförmigen Spulenträger, der wenigstens eine Spule mit einer Anzahl Fasern in Form eines Faserstranges aufweist, wird von der Spule oder von den Spulen der Faserstrang abgezogen, auf die erste Verstärkungsschicht tangential mit kleinstmöglichem Steigungswinkel aufgewickelt und dabei zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet, wobei zugleich die Fasern der darunterliegenden axialen Verstärkungsschicht zum Dorn hin verdichtet werden,

- auf die tangentiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem Regalgatter werden eine größere Anzahl Fasern in Form mehrerer Faserstränge abgezogen, einer mit radialem Abstand um den Dorn herum angeordneten Leitvorrichtung zugeleitet, von dieser aus in der Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels einer den Dorn umgebenden Ringrakel zugeleitet und von dieser zum Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet,

- auf die axiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem um den Dorn in der entgegengesetzten Drehrichtung zum vorhergehenden Spulenträger umlaufenden kranzförmigen weiteren Spulenträger, der wenigstens eine Spule mit einer Anzahl Fasern in Form eines Faserstranges aufweist, wird von der Spule oder von den Spulen der Faserstrang abgezogen, auf die axiale Verstärkungsschicht tangential mit kleinstmöglichem Steigungswinkel aufgewickelt und dabei zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet, wobei zugleich die Fasern der darunterliegenden axialen Verstärkungsschicht zum Dorn hin verdichtet werden,

- bei Bedarf wird auf dieser tangentialen Verstärkungsschicht je eine weitere axiale Verstärkungsschicht und eine weitere tangentiale Verstärkungsschicht gebildet, wobei die Drehrichtung des dabei eingesetzten Spulenträgers umgekehrt zu derjenigen des vorhergehenden Spulenträgers ist,

- nach der letzten tangentialen Verstärkungsschicht wird mittels einer Ringrakel ein vorhandener Harzüberschuß abgestreift,

- auf die äußerste Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen und mittels einer Ringrakel zu einer gleichmäßig dicken Außenhaut des Kunststoffrohres geformt,

- auf die Außenhaut wird mittels einer Leit- und Formvorrichtung eine bandförmige Trennfolie in der Längsrichtung des Dorns stetig aufgelegt und dabei zu einem die Außenhaut umhüllenden Trennschlauch geformt,

- das so gebildete Kunststoffrohr wird durch eine Härtevorrichtung hindurchgeführt, in der durch Wärmeeinwirkung und/oder durch Lichteinwirkung das Härten der Kunstharzschichten eingeleitet und zumindest zum Teil vollendet wird,

- innerhalb der Härtevorrichtung wird das Kunststoffrohr von dem dort endenden Dorn abgezogen,

- nach der Härtevorrichtung wird das fertige Kunststoffrohr mittels einer Trennvorrichtung in einzelne Längenabschnitte mit einem bestimmten Längenmaß aufgeteilt.


  7. Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von faserverstärkten Kunststoffrohren mit einem Kunststoffinnenrohr, das mit einer Haftschicht versehen ist, die durch ein Gewebe- oder Mattenband gebildet wird, das durch Wärmebehandlung der Außenseite des Kunststoffinnenrohres in diese eingebettet wurde, mit den Verfahrensschritten:

- das Kunststoffinnenrohr wird mittels einer Zuführvorrichtung in waagerechter Ausrichtung konzentrisch zu den nachfolgenden Bearbeitungsstationen zugeführt und in der Zugrichtung des Rohres stetig weiterbewegt,

- auf die Haftschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem Regalgatter werden eine größere Anzahl Fasern in Form mehrerer Faserstränge abgezogen, einer mit radialem Abstand um den Dorn herum angeordneten Leitvorrichtung zugeleitet, von dieser aus in der Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels einer den Dorn umgebenden Ringrakel zugeleitet und von dieser zum Bilden einer axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet,

- auf die axiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem um den Dorn in einer bestimmten Drehrichtung umlaufenden kranzförmigen Spulenträger, der wenigstens eine Spule mit einer Anzahl Fasern in Form eines Faserstranges aufweist, wird von der Spule oder von den Spulen der Faserstrang abgezogen, auf die erste Verstärkungsschicht tangential mit kleinstmöglichem Steigungswinkel aufgewickelt und dabei zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet, wobei zugleich die Fasern der darunterliegenden axialen Verstärkungsschicht zum Dorn hin verdichtet werden,

- auf die tangentiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem Regalgatter werden eine größere Anzahl Fasern in Form mehrerer Faserstränge abgezogen, einer mit radialem Abstand um den Dorn herum angeordneten Leitvorrichtung zugeleitet, von dieser aus in der Form eines geschlossenen kegelstupmfförmigen Fasermantels einer den Dorn umgebenden Ringrakel zugeleitet und von dieser zum Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet,

- auf die axiale Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen, aus dem sich eine Kunstharzschicht bildet,

- von einem um den Dorn in der entgegengesetzten Drehrichtung zum vorhergehenden Spulenträger umlaufenden kranzförmigen weiteren Spulenträger, der wenigstens eine Spule mit einer Anzahl Fasern in Form eines Faserstranges aufweist, wird von der Spule oder von den Spulen der Faserstrang abgezogen, auf die axiale Verstärkungsschicht tangential mit kleinstmöglichem Steigungswinkel aufgewickelt und dabei zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht eingebettet, wobei zugleich die Fasern der darunterliegenden axialen Verstärkungsschicht zum Dorn hin verdichtet werden,

- bei Bedarf wird auf dieser tangentialen Verstärkungsschicht je eine weitere axiale Verstärkungsschicht und eine weitere tangentiale Verstärkungsschicht gebildet, wobei die Drehrichtung des dabei eingesetzten Spulenträgers umgekehrt zu derjenigen des vorhergehenden Spulenträgers ist,

- nach der letzten tangentialen Verstärkungsschicht wird mittels einer Ringrakel ein vorhandener Harzüberschuß abgestreift,

- auf die äußerste Verstärkungsschicht wird ein flüssiges Kunstharz aufgegossen und mittels einer Ringrakel zu einer gleichmäßig dicken Außenhaut des Kunststoffrohres geformt,

- auf die Außenhaut wird mittels einer Leit- und Formvorrichtung eine bandförmige Trennfolie in der Längsrichtung des Dorns stetig aufgelegt und dabei zu einem die Außenhaut umhüllenden Trennschlauch geformt,

- das so gebildete Kunststoffrohr wird durch eine Härtevorrichtung hindurchgeführt, in der durch Wärmeeinwirkung und/oder durch Lichteinwirkung das Härten der Kunstharzschichten eingeleitet und zumindest zum Teil vollendet wird,

- innerhalb der Härtevorrichtung wird das Kunststoffrohr von dem dort endenden Dorn abgezogen,

- nach der Härtevorrichtung wird das fertige Kunststoffrohr mittels einer Trennvorrichtung in einzelne Längenabschnitte mit einem bestimmten Längenmaß aufgeteilt.


  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:

- für eine axiale Verstärkungsschicht, der keine Stützschicht unmittelbar vorangeht, wird das Kunstharz mit einem über die Mindestmenge für die axiale Verstärkungsschicht hinausgehenden Überschuß aufgegossen, der ausreicht, um damit auch die Kunstharzschicht für die unmittelbar folgende tangentiale Verstärkungsschicht zu bilden,

- die über den zweiten Führungskranz an den Dorn herangeführten Faserstränge für die axiale Verstärkungsschicht werden von der betreffenden Ringrakel aus so in die zuvor gebildete Kunstharzschicht eingebettet, daß die das Aufnahmevolumen der Faserstränge für die axiale Verstärkungsschicht übersteigende Überschußmenge durch die Fasern hindurch nach außen austritt,

- die vom zweiten Spulenträger abgezogenen Faserstränge für die tangentiale Verstärkungsschicht werden auf die axiale Verstärkungsschicht tangential aufgewickelt und dabei in die Überschußmenge eingebettet.


  9. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit den Merkmalen:

- es ist ein Regalgatter (12) vorhanden, das eine Anzahl Spulen (13) mit Fasersträngen (14) aus Glasfasern, Kohlefasern oder Textilfasern aufweist,

- am Regalgatter (12) sind Leitvorrichungen (15) zum Abziehen der Faserstränge (14) von den Spulen (13) und zum Weiterleiten der Faserstränge (14) vorhanden,

- es ist ein Grundgestell (16) für die gemeinsame Aufnahme mehrere Arbeitsstationen und Vorrichtungen vorhanden,

- im Anfangsbereich des Grundgestells (16) ist eine Haltevorrichtung (21) für einen Dorn (22) angeordnet, mittels der der Dorn (22) in seinen Anfangsbereich mit dem Grundgestell (16) ortsfest verbunden ist.

- der Dorn (22) ist als langgestreckter zylindrischer Hohlkörper ausgebildet,

- es ist eine Abspulvorrichtung (23) für eine bandförmige auf Spulen aufgewickelte Trennfolie (25) vorhanden,

- es ist eine Leitvorrichung (26) für die Trennfolie (25) vorhanden, mittels der die von der Abspulvorrichtung (23) abgezogene Trennfolie (25) in axialer Richtung dem Dorn (22) zuleitbar ist,

- im Anfangsbereich des Dorns (22) ist eine Formvorrichtung (27) angeordnet, mittels der die von der Leitvorrichung (26) herangeleitete Trennfolie (25) um den Dorn (22) herum zu einem Trennschlauch formbar ist,

- es ist eine Verbindevorrichtung (28) vorhanden, mittels der die Ränder der zum Trennschlauch geformten Trennfolie (25) für Kunstharz undurchlässig miteinander verbindbar sind,

- es ist eine Zuführvorrichtung (33) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter (34) ein Kunstharz im Rückenbereich des Dorns (22) auf den Trennschlauch aufgießbar ist,

- es ist eine ringförmige Rakel (41) (Ringrakel) vorhanden, die den Dorn (22) außen umgibt und die eine bestimmte lichte Weite hat,

- unterhalb der Ringrakel (41) ist eine Auffangwanne (44) für die abgestreifte Kunstharzmenge angeordnet,

- im Anschluß an die Ringrakel (41) ist eine Erwärmungsvorrichtung (43) vorhanden, die den Dorn (22) außen umgibt und mittels der die auf dem Trennschlauch vorhandene Kunstharzschicht zu einer Innenhaut des Kunststoffrohres gelierbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (55) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Dorns (22) auf die Innenhaut aufgießbar ist,

- es ist eine Abspulvorrichtung (48) für ein auf Spulen (49) aufgewickeltes Vlies (51) in Form eines Wirrfaservlieses vorhanden,

- es ist eine Leit- und Formvorrichung (52) vorhanden, mittels der das Vlies (51) von der Abspulvorrichtung (48) zum Dorn (22) hinleitbar ist und zu einem in Längsrichtung offenen Schlauch (53) formbar ist, der den Dorn außen umgibt,

- es ist eine Ringrakel (61) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zu einer gleichmäßig dicken Kunstharzschicht formbar ist und mittels der zugleich der vom Vlies (51) gebildete Schlauch zum Bilden einer Stützschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (55) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Dorns (22) aufgießbar ist,

- es ist eine Leit- und Formvorrichung (56) vorhanden, die den Dorn außen umgibt und mittels der die Fasern einer Anzahl vom Regalgatter (12) herangeleiteter Faserstränge (14) in Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels (59) zum Dorn (22) hinleitbar sind,

- es ist eine Ringrakel (61) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zu einer gleichmäßig dicken Kunstharzschicht formbar ist und mittels der zugleich der Fasermantel (59) zum Bilden einer axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (55) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Dorns (22) aufgießbar ist,

- es ist ein kranzförmiger Spulenträger (63) vorhanden, der den Dorn (22) mittig umgibt und der an einem Lagergestell (64) drehbar gelagert ist,

- am Spulenträger (63) ist wenigstens eine Spule (68) aus einem Faserstrang (69) drehbar gelagert,

- der Spulenträger (63) ist mit einem Antrieb (65; 66; 67) mit einstellbarer Drehzahl gekoppelt,

- am Spulenträger (63) sind Leitvorrichungen (71) angeordnet, mittels der der Faserstrang (69) von jeder vorhandenen Spule (68) zum Dorn (22) hinleitbar ist und beim Umlauf des Spulenträgers (63) zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (76) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Dorns (22) aufgießbar ist,

- es ist eine Leit- und Formvorrichtung (77) vorhanden, die den Dorn außen umgibt und mittels der die Fasern einer Anzahl vom Regalgatter (12) herangeleiteter Faserstränge (14) in Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels (79) zum Dorn (22) hinleitbar sind,

- es ist eine Ringrakel (78) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zu einer gleichmäßig dicken Kunstharzschicht formbar ist und mittels der zugleich der Fasermantel (79) zum Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (76) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Dorns (22) aufgießbar ist,

- es ist ein kranzförmiger Spulenträger (81) vorhanden, der den Dorn (22) mittig umgibt und der an einem Lagergestell drehbar gelagert ist,

- am Spulenträger (81) ist wenigstens eine Spule (82) aus einem Faserstrang (83) drehbar gelagert,

- der Spulenträger (81) ist mit einem Antrieb mit einstellbarer Drehzahl gekoppelt, dessen Drehrichtung umgekehrt zu derjenigen des vorangehenden Spulenträgers ist,

- am Spulenträger (81) sind Leitvorrichtungen angeordnet, mittels der der Faserstrang (82) von jeder vorhandenen Spule (82) zum Dorn (22) hinleitbar ist und beim Umlauf des Spulenträgers (81) zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- bei Bedarf sind weiter vorhanden, je

- - eine Zuführvorrichtung (84) für ein flüssiges Kunstharz,

- - eine Leit- und Formvorrichtung (85) zum Heranleiten von Fasersträngen (14) und zum Weiterleiten deren Fasern in Form eines kegelstumpfförmigen Fasermantels (86) zum Dorn (22) hin,

- - eine Ringrakel (87) zum Formen der Kunstharzschicht und zum Einbetten des Fasermantels (86) in die Kunstharzschicht zwecks Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht,

- - eine Zuführvorrichtung (84) für flüssiges Kunstharz und

- - ein Spulenträger (88) zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht, wobei die Drehrichtung dieses Spulenträgers (88) entgegengesetzt zur Drehrichtung des vorangehenden Spulenträgers (63) ist,

- im Anschluß an den letzten Spulenträger (88) zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht ist eine Ringrakel (92) angeordnet, mittels der ein vorhandener Überschuß an Kunstharz abstreifbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (94) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz für eine Außenhaut des Kunststoffrohres im Rückenbereich des Dorns (22) aufgießbar ist,

- es ist eine Ringrakel (95) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zum Bilden einer Außenhaut des Kunststoffrohres zu einer gleichmäßig dicken Kunstharzschicht formbar ist,

- es ist eine Abspulvorrichtung (96) für eine bandförmige, auf Spulen aufgewickelte Trennfolie (98) vorhanden,

- es ist eine Leit- und Formvorrichtung (99) vorhanden, mittels der die Trennfolie (98) von der Abspulvorrichtung (96) zum Dorn (22) hinleitbar ist und zu einem in der Längsrichtung offenen Schlauch formbar ist, der die Außenhaut außen umgibt, wobei die Ränder der Trennfolie (88) im Bereich der Unterseite des Dorns (22) stumpf aneinanderstoßen,

- im Anschluß an die Leit- und Formvorrichtung (99) für den Trennschlauch ist eine Härtevorrichtung (103) angeordnet, die das Kunststoffrohr außen umgibt,

- die Härtevorrichtung (103) weist Wärmequellen und/oder Strahlungsquellen (104) auf, die um das Kunststoffrohr (100) herum angeordnet sind,

- die Härtevorrichtung (103) weist für das Kunststoffrohr (100) ein Führungsrohr (109) auf, dessen lichte Weite zumindest annähernd gleich der Summe aus dem Solldurchmesser des Kunststoffrohres (100) und der zweimaligen Wanddicke des Trennschlauches ist, dessen Wand zumindest abschnittweise und/oder flächenweise für die von den Wärmequellen und/oder Strahlungsquellen abgegebene Wärme bzw. Strahlung durchlässig ist und das sich in der Zugrichtung über die Härtevorrichtung (103) hinaus erstreckt, wobei seine Längserstreckung so bemessen ist, daß es das Kunststoffrohr (100) bis mindestens zu derjenigen Stelle seiner Bewegungsbahn umgibt, ab der die Außenhaut des Kunststoffrohres (100) eine ausreichende Formfestigkeit für die Abstützung des Kunststoffrohres (100) auf Tragrollen (111) hat,

- der Dorn (22) endet zumindest annähernd am hinteren Ende der Härtevorrichtung (103),

- an die Härtevorrichtung (103) schließt eine Aushärtestrecke (112) an, die Wärmedämmvorrichtungen (113) aufweist, die das Kuntstoffrohr (100) außen umgeben,

- im Anschluß an die Aushärtestrecke (112) ist eine Zugvorrichtung (118) angeordnet, mittels der das Kunststoffrohr (100) durch Reibschluß in der Zugrichtung bewegbar ist,

- zwischen dem hinteren Ende des Führungsrohres (109) der Härtevorrichtung (103) und der Zugvorrichtung (118) sind Tragrollen (111) angeordnet, die auf die Höhenlage der Unterseite des Kunststoffrohres (100) einstellbar sind und die das Kunststoffrohr (100) bis zur Zugvorrichtung (118) hin tragen,

- im Anschluß an die Zugvorrichtung (118) ist eine Trennvorrichtung (125) vorhanden, die mittels einer Führung (127) in der Bewegungsrichtung des Kunststoffrohres (100) verfahrbar ist und mittels der das Kunststoffrohr (100) in einzelne Längenabschnitte (126) mit einem bestimmten Längenmaß aufteilbar ist,

- die Trennvorrichtung (125) weist eine Klemmvorrichtung (128) auf, mittels der sie während eines Trennvorganges am Kunststoffrohr (100) festklemmbar ist,

- die Trennvorrichtung (125) weist eine Rückholvorrichtung auf, mittels der die Trennvorrichtung nach Abschluß eines Trennvorganges in ihre Ausgangsstellung zurückbewegbar ist.


  10. Einrichtung nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Verbindevorrichtung (28) für die Trennfolie (25) weist eine Abspulvorrichtung (29) für ein Klebeband (31) auf,

- im Umfangsbereich der Ränder der Trennfolie (25) ist eine Andrückrolle (32) federnd angeordnet, mittels der das von der Abspulvorrichtung (29) herangeleitete Klebeband (31) an die Ränder der Trennfolie (25) andrückbar ist.


  11. Einrichtung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- die Verbindevorrichtung ist als Ultraschall-Schweißvorrichtung ausgebildet, mittels der die einander überlappenden Ränder der Trennfolie (25) unmittelbar miteinander verbindbar sind.


  12. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Ringrakel (41) für die Kunstharzschicht zum Bilden einer Innenhaut ist an einer Führungsvorrichtung (42) angeordnet, mittels der die Ringrakel (41) in der Längsrichtung des Dorns (22) unverschieblich und in der Normalebene zur Längsachse des Dorns (22) beweglich geführt ist,

- die Führungsvorrichtung (42) weist mindestens eine Führungsrolle, bevorzugt jedoch zwei Führungsrollen (156) auf, die sich über den Trennschlauch auf dem Dorn (22) abstützen und deren Laufebene zumindest annähernd durch die Längsachse des Dorns (22) hindurchgeht, wobei sie untereinander einen Winkel zwischen 60° und 120°, bevorzugt einen Winkel von 90°, einschließen,

- die Führungsrollen (156) sind in einem Längenabschnitt des Dorns (22) angeordnet, der in der Zugrichtung des Kunststoffrohres (100) vor der Mündung (39) der Zuführvorrichtung (33) für das Kunstharz für die Innenhaut gelegen ist.


  13. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 6, mit den Merkmalen:

- es ist ein Regalgatter (12) vorhanden, das eine Anzahl Spulen (13) mit Fasersträngen (14) aus Glasfasern, Kohlefasern oder Textilfasern aufweist,

- am Regalgatter (12) sind Leitvorrichungen (15) zum Abziehen der Faserstränge (14) von den Spulen (13) und zum Weiterleiten der Faserstränge (14) vorhanden,

- es ist ein Grundgestell (16) für die gemeinsame Aufnahme mehrere Arbeitsstationen und Vorrichtungen vorhanden,

- im Anfangsbereich des Grundgestells (16) ist eine Zuführvorrichtung (141) für ein Kunststoffinnenrohr (140) vorhanden, mittels der das Kunststoffinnenrohr (140) in der Fluchtlinie der Durchlaßöffnungen der nachfolgenden Arbeitsstationen diesen zuführbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (142) für ein Klebeharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Klebeharz im Rückenbereich des Kunststoffinnenrohres (140) auf dieses aufgießbar ist,

- es ist eine ringförmige Rakel (143) (Ringrakel) vorhanden, die das Kunststoffinnenrohr (140) außen umgibt und mittels der das aufgegossene Klebeharz zu einer ringförmigen gleichmäßig dicken Klebeharzschicht formbar ist,

- unterhalb der Ringrakel (143) ist eine Auffangwanne für die abgestreifte Klebeharzmenge angeordnet,

- es ist eine Abspulvorrichtung (144) für ein auf Spulen (145) aufgewickeltes Vlies (146) in Form eines Wirrfaservlieses vorhanden,

- es ist eine Leit- und Formvorrichung (147) vorhanden, mittels der das Vlies (146) von der Abspulvorrichtung (144) zum Kunststoffinnenrohr (140) hinleitbar ist und zu einem in Längsrichtung offenen Schlauch formbar ist, der das Kunststoffinnenrohr (140) außen umgibt,

- es ist eine Ringrakel (148) vorhanden, mittels der der vom Vlies (146) gebildete Schlauch zum Bilden einer Haft-und Pufferschicht in die Klebeharzschicht einbettbar ist und zugleich die überschüssige Klebeharzmenge abstreifbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (55) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Kunststoffinnenrohres (140) aufgießbar ist,

- es ist eine Leit- und Formvorrichtung (56) vorhanden, die das Kunststoffinnenrohr (140) außen umgibt und mittels der die Fasern einer Anzahl vom Regalgatter (12) herangeleiteter Faserstränge (14) in Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels (59) zum Kunststoffinnenrohr (140) hinleitbar sind,

- es ist eine Ringrakel (61) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zu einer gleichmäßig dicken Kunstharzschicht formbar ist und mittels der zugleich der Fasermantel (59) zum Bilden einer axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (55) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Kunststoffinnenrohres (140) aufgießbar ist,

- es ist ein kranzförmiger Spulenträger (63) vorhanden, der das Kunststoffinnenrohr (140) ) mittig umgibt und der an einem Lagergestell (64) drehbar gelagert ist,

- am Spulenträger (63) ist wenigstens eine Spule (68) aus einem Faserstrang (69) drehbar gelagert,

- der Spulenträger (63) ist mit einem Antrieb (65; 66; 67) mit einstellbarer Drehzahl gekoppelt,

- am Spulenträger (63) sind Leitvorrichungen (71) angeordnet, mittels der der Faserstrang (69) von jeder vorhandenen Spule (68) zum Kunststoffinnenrohr (140) ) hinleitbar ist und beim Umlauf des Spulenträgers (63) zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (76) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Kunststoffinnenrohres (140) ) aufgießbar ist,

- es ist eine Leit- und Formvorrichtung (77) vorhanden, die das Kunststoffinnenrohr (140) außen umgibt und mittels der die Fasern einer Anzahl vom Regalgatter (12) herangeleiteter Faserstränge (14) in Form eines geschlossenen kegelstumpfförmigen Fasermantels (79 ) zum Kunststoffinnenrohr (140) hinleitbar sind,

- es ist eine Ringrakel (78) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zu einer gleichmäßig dicken Kunstharzschicht formbar ist und mittels der zugleich der Fasermantel (79) zum Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (76) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz im Rückenbereich des Kunststoffinnenrohres (140) aufgießbar ist,

- es ist ein kranzförmiger Spulenträger (81) vorhanden, der das Kunststoffinnenrohr (140) ) mittig umgibt und der an einem Lagergestell drehbar gelagert ist,

- am Spulenträger (81) ist wenigstens eine Spule (82) aus einem Faserstrang (83) drehbar gelagert,

- der Spulenträger (81) ist mit einem Antrieb mit einstellbarer Drehzahl gekoppelt, dessen Drehrichtung umgekehrt zu derjenigen des vorangehenden Spulenträgers ist,

- am Spulenträger (81) sind Leitvorrichtungen angeordnet, mittels der der Faserstrang (82) von jeder vorhandenen Spule (82 ) zum Kunststoffinnenrohr (140) hinleitbar ist und beim Umlauf des Spulenträgers (81) zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht in die Kunstharzschicht einbettbar ist,

- bei Bedarf sind weiter vorhanden, je

- - eine Zuführvorrichtung (84) für ein flüssiges Kunstharz,

- - eine Leit- und Formvorrichtung (85) zum Heranleiten von Fasersträngen (14) und zum Weiterleiten deren Fasern in Form eines kegelstumpfförmigen Fasermantels (86) zum Kunststoffinnenrohr (140) hin,

- - eine Ringrakel (87) zum Former der Kunstharzschicht und zum Einbetten des Fasermantels (86) in die Kunstharzschicht zwecks Bilden einer weiteren axialen Verstärkungsschicht,

- - eine Zuführvorrichtung (84) für flüssiges Kunstharz, und

- - ein Spulenträger (88) zum Bilden einer weiteren tangentialen Verstärkungsschicht, wobei die Drehrichtung dieses Spulenträgers (88) entgegengesetzt zur Drehrichtung des vorangehenden Spulenträgers (63) ist,

- im Anschluß an den letzten Spulenträger (88) zum Bilden einer tangentialen Verstärkungsschicht ist eine Ringrakel (92) angeordnet, mittels der ein vorhandener Überschuß an Kunstharz abstreifbar ist,

- es ist eine Zuführvorrichtung (94) für ein Kunstharz vorhanden, mittels der aus einem Vorratsbehälter ein Kunstharz für eine Außenhaut des Kunststoffrohres im Rückenbereich des Kunststoffinnenrohres (140) aufgießbar ist,

- es ist eine Ringrakel (95) vorhanden, mittels der das aufgegossene Kunstharz zum Bilden einer Außenhaut des Kunststoffrohres zu einer gleichmäßig dicken Kunstzharzschicht formbar ist,

- es ist eine Abspulvorrichtung (96) für eine bandförmige, auf Spulen aufgewickelte Trennfolie (98) vorhanden,

- es ist eine Leit- und Formvorrichtung (99) vorhanden, mittels der die Trennfolie (98) von der Abspulvorrichtung (96 ) zum Kunststoffinnenrohr (140) hinleitbar ist und zu einem in der Längsrichtung offenen Schlauch formbar ist, der die Außenhaut außen umgibt, wobei die Ränder der Trennfolie (88 ) im Bereich der Unterseite des Kunststoffinnenrohres (140) stumpf aneinanderstoßen,

- im Anschluß an die Leit- und Formvorrichtung (99) für den Trennschlauch ist eine Härtevorrichtung (103) angeordnet, die das Kunststoffrohr außen umgibt,

- die Härtevorrichtung (103) weist Wärmequellen und/oder Strahlungsquellen (104) auf, die um das Kunststoffrohr (100) herum angeordnet sind,

- die Härtevorrichtung (103) weist für das Kunststoffrohr (100) ein Führungsrohr (109) auf, dessen lichte Weite zumindest annähernd gleich der Summe aus dem Solldurchmesser des Kunststoffrohres (100) und der zweimaligen Wanddicke des Trennschlauches ist, dessen Wand zumindest abschnittweise und/oder flächenweise für die von den Wäremquellen und/oder Strahlungsquellen abgegebene Wärme bzw. Strahlung durchlässig ist und das sich in der Zugrichtung über die Härtevorrichtung (103) hinaus erstreckt, wobei seine Längserstreckung so bemessen ist, daß es das Kunststoffrohr (100) bis mindestens zu derjenigen Stelle seiner Bewegungsbahn umgibt, ab der die Außenhaut des Kunststoffrohres (100) eine ausreichende Formfestigkeit für die Abstützung des Kunststoffrohres (100) auf Tragrollen hat (111) hat,

- das Kunststoffinnenrohr (140) endet zumindest annähernd am hinteren Ende der Härtevorrichtung (103),

- an die Härtevorrichtung (103) schließt eine Aushärtestrecke (112) an, die Wärmedämmvorrichtungen (113) aufweist, die das Kuntstoffrohr (100) außen umgeben,

- im Anschluß an die Aushärtestrecke (112) ist eine Zugvorrichtung (118) angeordnet, mittels der das Kunststoffrohr (100) durch Reibschluß in der Zugrichtung bewegbar ist,

- zwischen dem hinteren Ende des Führungsrohres (109) der Härtevorrichtung (103) und der Zugvorrichtung (118) sind Tragrollen (111) angeordnet, die auf die Höhenlage der Unterseite des Kunststoffrohres (100) einstellbar sind und die das Kunststoffrohr (100) bis zur Zugvorrichtung (118) hin tragen,

- im Anschluß an die Zugvorrichtung (118) ist eine Trennvorrichtung (125) vorhanden, die mittels einer Führung (127) in der Bewegungsrichtung des Kunststoffrohres (100) verfahrbar ist und mittels der das Kunststoffrohr (100) in einzelne Längenabschnitte (126) mit einem bestimmten Längenmaß aufteilbar ist,

- die Trennvorrichtung (125) weist eine Klemmvorrichtung (128) auf, mittels der sie während eines Trennvorganges am Kunststoffrohr (100) festklemmbar ist,

- die Trennvorrichtung (125) weist eine Rückholvorrichtung auf, mittels der die Trennvorrichtung nach Abschluß eines Trennvorganges in ihre Ausgangsstellung zurückbewegbar ist.


  14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- zumindest bei einem Teil der Zuführvorrichtungen für ein flüssiges Kunstharz, bevorzugt bei allen Zuführvorrichtungen (33; 55; 76; 84; 94) ist die unterhalb der zugehörigen Ringrakel (41) angeordnete Auffangwanne (44) über eine Rückführleitung (36) mit dem Vorratsbehälter (34) der Zuführvorrichtung (33) verbunden.


  15. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Abspulvorrichtung (48) für das Vlies (51) zum Bilden einer Stützschicht ist mit zwei Spulenträgern ausgerüstet, auf deren je eine Spule (49) eines bandförmigen Vlieses (51) angeordnet ist, dessen Breite zumindest annähernd gleich dem halben Außenumfang der Innenhaut ist,

- die beiden Spulen (49) oder zumindest je eine Leitvorrichtung für das von ihnen abgewickelte Vlies sind beiderseits des Dorns (22) in einer solchen Höhe angeordnet, daß die Mitte der Vliesbänder (51) sich zumindest annähernd in der gleichen Horizontalebene wie die Längsachse des Dorns (22) befindet.


  16. Einrichtung nach Anspruch 15,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- die Leit- und Formvorrichtung (52) für das Vlies (51) weist auf beiden Seiten des Dorns (22) je eine Leitschaufel (161) auf, deren dem Dorn (22) zugekehrte Innenfläche (162) zumindest in ihrem Endbereich konkav gekrümmt ist, mittels der das Vliesband zumindest näherungsweise zur Mantelfläche eines halben Kreiszylinders verformbar ist.


  17. Einrichtung nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- die Mündung (62') der Zuführvorrichtung (55) für das Kunstharz für die Stützschicht ist im Bereich der Leitschaufeln (161) der Leit- und Formvorrichtung (52) für das Vlies (51) in der Längsrichtung des Dorns (22) an einer Stelle angeordnet, an der die einander sich annähernden Ränder der beiden Vliesbänder (51) gerade noch einen ausreichend großen Abstand voneinander haben.


  18. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Leit- und Formvorrichtung (56) für die Faserstränge (14) und die Fasern für eine axiale Verstärkungsschicht weist einen Leitkranz (164) und vorzugsweise einen Leitring (165) auf, der bzw. die beide den Dorn (22) außen umgeben,

- der Leitkranz (164) weist eine der Anzahl der zuzuleitenden Faserstränge (14) entsprechende Anzahl Durchgangslöcher (166) auf, die entlang einem einzigen Kreisring oder entlang mehrerer mittig zueinander gelegener Kreisringe verteilt angeordnet sind und durch die je einer der Faserstränge (14) hindurchgezogen ist,

- der Leitring (165) weist eine ringförmig geschlossene Innenfläche (166) auf, deren lichte Weite kleiner als der kleinste Kreisring des Anordnungsmusters der Durchgangslöcher (166) im Leitkranz (164) ist und nur wenig größer als der Außendurchmesser des durch ihn hindurchbewegten Schichtaufbaues für das Kunststoffrohr (100) ist.


  19. Einrichtung nach Anspruch 18,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- die Mündung der Zuführvorrichtung (55; 62) für das Kunstharz für die axiale Verstärkungsschicht ist im Längenabschnitt kurz vor dem Leitkranz (164) oder, bevorzugt, im Längenabschnitt zwischen dem Leitkranz (164) und dem Leitring (165) angeordnet, wobei die Zuleitung (62) vorzugsweise innerhalb der innersten Kegelstumpf-Mantelfläche verläuft, die durch die vom Leitkranz (164) zum Leitring (165) verlaufenden Faserstränge (14) aufgespannt wird.


  20. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 19,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Zuführvorrichtung (55) für das Kunstharz für die Stützschicht ist für einen Mengenstrom des Kunstharzes bemessen, der größer als der allein für die Stützschicht erforderliche Mengenstrom ist und der mindestens noch für die nächste axiale Verstärkungsschicht, vorzugsweise auch für die erste tangentiale Verstärkungsschicht, ausreicht,

- dementsprechend entfällt eine eigene Zuführvorrichtung für das Kunstharz für die nächste axiale Verstärkungsschicht und gegebenenfalls auch eine eigene Zuführvorrichtung für das Kunstharz für die nächste tangentiale Verstärkungsschicht.


  21. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 20,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Zuführvorrichtung (76) für das Kunstharz für die axiale Verstärkungsschicht, der keine Stützschicht vorangeht, vorzugsweise auch die Zuführvorrichtung für jede weitere axiale Verstärkungsschicht, ist für einen Mengenstrom des Kunstharzes bemessen, der größer als der allein für die axiale Verstärkungsschicht erforderliche Mengenstrom ist und der mindestens noch für die nachfolgende tangentiale Verstärkungsschicht ausreicht,

- dementsprechend entfällt eine eigene Zuführvorrichtung für das Kunstharz für die tangentiale Verstärkungsschicht.


  22. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 21,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- am Spulenträger (63) sind mehrere Spulen (68) gleichmäßig verteilt angeordnet,

- bevorzugt ist für jede der Spulen (68) eine Bremsvorrichtung vorhanden, deren Bremskraft mittels je einer Abtastvorrichtung zum Abtasten des Außendurchmessers der Spule (62) selbsttätig einstellbar ist.


  23. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 22,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- jeder Spulenträger (63) ist über je ein stufenlos einstellbares Gertriebe (65) mit einer gemeinsamen Antriebswelle (66) (Fig. 4) gekoppelt, die am Grundgestell (16) gelagert ist und die sich von einem Antriebsmotor (67) zu allen angetriebenen Vorrichtungen (63; 81; 88) hin erstreckt.


  24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 23,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- für jeden der Faserstränge (14) für eine axiale Verstärkungsschicht ist eine einstellbare Spannungsvorrichtung vorhanden, mittels der die Spannung im Faserstrang auf einen bestimmten Wert einstellbar ist,

- bevorzugt sind die Spannvorrichtungen in der Nähe des Leitkranzes (164) der Leit- und Formvorrichtung (56) angeordnet.


  25. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 24,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- das Führungsrohr (109) in der Härtevorrichtung (103) weist an seiner Unterseite einen schmalen Längsspalt auf.


  26. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 25,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- das Führungsrohr (109) in der Härtevorrichtung (103) ist als Glasrohr ausgebildet, das für Infrarotlicht durchlässig ist.


  27. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 26,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- das Führungsrohr (109) in der Härtevorrichtung (103) ist als Metallrohr ausgebildet, das vorzugsweise aus einem korrosionsarmen und abriebfesten Stahl hergestellt ist,

- das Führungsrohr (109) weist eine größere Anzahl Durchgangslöcher auf, die in der Längsrichtung und in der Umfangsrichtung des Führungsrohres (109) zueinander versetzt angeordnet sind.


  28. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 27,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Wärmedämmvorrichtung der Aushärtestrecke (112) wird durch eine Anzahl Abdeckhauben (113) gebildet, die zumindest näherungsweise als Hohlzylinder ausgebildet sind und deren Umfangswand wärmedämmend ausgebildet ist,

- die Abdeckhauben (113) sind mittels einer Längsführung (115) entlang dem Kunststoffrohr (100) verschiebbar geführt,

- die Längsführung (115) ist vorzugsweise um mindestens die Länge einer einzelnen Abdeckhaube (113) länger als die Summe der Länge aller Abdeckhauben (113).


  29. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 28,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Zugvorrichtung (118) wird durch zwei oder mehr Kettenförderer (119) gebildet, die vorzugsweise paarweise diametral in Bezug auf das Kunststoffrohr (100) angeordnet sind,

- die Kettenförderer (119) weisen Rollenketten (121) auf, die zumindest beim ziehenden Trum von Führungsschienen (122) geführt werden,

- die Rollenketten (121) sind mit Winkellaschen ausgerüstet, an denen Mitnehmerstollen (123) befestigt sind, die aus einem Elastomer hergestellt sind.


  30. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 29,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Klemmvorrichtung (128) weist zwei Paar Klemmbacken (129) auf, von denen das eine Klemmbackenpaar vor und das andere Klemmbackenpaar hinter dem Trennwerkzeug (132) der Trennvorrichtung (125) angeordnet ist,

- die Klemmbacken (129) sind vorzugsweise mittels pneumatischer Kolbenantriebe (131) betätigbar.


  31. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 30,
gekennzeichnet durch das Merkmal:

- die Rückholvorrichtung der Trennvorrichtung (125) weist einen pneumatischen Kolbenantrieb auf.


  32. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 31,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- der Dorn (22) weist mehrere zylindrische Längenabschnitte auf, deren Außendurchmesser von der Haltevorrichtung (21) aus stufenweise verringert ist,

- je eine Übergangsstelle von einer Durchmesserstufe zur nächsten liegt in der Bewegungsrichtung des Kunststoffrohres (100) unmittelbar neben der Aufwickelstelle des Faserstranges (69; 83; 91) für eine tangentiale Verstärkungsschicht,

- eine weitere Übergangsstelle liegt im Bereich der Härtevorrichtung (103).


  33. Einrichtung nach Anspruch 32,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- der Dorn (22) ist aus mehreren selbständigen Eizelstücken zusammengesetzt, die bevorzugt mittels je einer Gewindeverbindung lösbar miteinander verbunden sind,

- die Verbindungsstellen der Einzelstücke liegen bevorzugt an den Übergangsstellen von einer Durchmesserstufe zur nachsten.


  34. Einrichtung nach Anspruch 32 oder 33,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- im Anfangsbereich des Dorns (22) ist ein Anschluß für ein Druckgas, insbesondere Druckluft, vorhanden, mittels dessen ein unter einem gewissen Überdruck stehendes Gas in den Innenraum des Dorns (22) einleitbar ist,

- am Dorn sind an mehreren Stellen seiner Längserstreckung radiale Durchgangslöcher vorhanden, die sich vom Innenraum des Dorns bis zu seiner Außenseite erstrecken,

- die Durchgangslöcher sind bevorzugt an wenigstens einem Teil der Übergangsstellen oder in der Nachbarschaft der Übergangsstellen gelegen,

- vorzugsweise werden die Durchgangslöcher durch radiale Ausnehmungen in der Stirnfläche der Einzelstücke des Dorns (22) gebildet.

- an der Anschlußstelle und mindestens im Bereich nach dem letzten Durchgangsloch ist je eine Schottwand vorhanden, die den Innenraum des Dorns (22) nach außen abschließt.


  35. Einrichtung nach Anspruch 34,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- der Innenraum desjenigen Längenabschnittes des Dorns (22), der im Bereich der Härtevorrichtung (103) gelegen ist, ist gegenüber demjenigen des vorangehenden Längenabschnittes durch eine Schottwand abgeschlossen,

- dieser Längenabschnitt weist einen Anschluß für eine im Inneren des Dorns angeordnete Druckgasleitung auf, deren Überdruck höher als der Überdruck in den vorangehenden Längenabschnitten des Dornes eingestellt ist.


  36. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 35,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- die Ränder ( ) der Seitenwangen (173) der Leit- und Formvorrichtung (99) verlaufen von einer oberhalb des Kunststoffrohres (100) gelegenen Einlaufschulter (174) für die Trennfolie (98) aus in der Längsrichtung des Kunststoffrohres (100) um dieses herum stetig aufeinander zu und nähern sich in der lotrechten Meridianebene einander bis auf einen sehr kleinen Restspalt (175),

- die Seitenflächen (176; 177) der Ränder (172) der Seitenwangen (173) laufen zumindest im Bereich des Restspaltes (175) von der Innenkante (176) zur Außenkante (179) hin unter einem gewissen Winkel auseinander,

- in der Nachbarschaft der Leit- und Formvorrichtung (99) ist eine Ringrakel (101) angeordnet, die nicht vollständig geschlossen ist sondern in der lotrechten Meridianebene unten einen Restspalt (182) aufweist,

- die Seitenflächen des Restspaltes (182) der Ringrakel (101) laufen von der Innenkante (178) zur Außenkante (179) hin unter einem gewissen Winkel auseinander.


  37. Einrichtung nach Anspruch 36,
gekennzeichnet durch die Merkmale:

- in der Bewegungsrichtung des Kunststoffrohres (100) ist hinter der Ringrakel (101) ein Abstreifer (185) angeordnet, dessen Abstreifkante (186) auf das Kunststoffrohr (100) abgestimmt ist,

- die Auffangwanne (102) unterhalb der Ringrakel (101) erstreckt sich einerseits bis in den Bereich des Abstreifers (185) und andererseits bis in den Bereich der Leit- und Formvorrichtung (99) hin.