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1. DE000069910426 - DEFORMIERBARE TRÄGER FÜR FAHRZEUGE

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[ DE ]
Patentansprüche
1. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) für ein Fahrzeug, umfassend:
einen Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52), welche an einem Teil ( 11) des Fahrzeugs verankert werden kann;
einen  Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51), welcher von dem Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) beabstandet ist und welcher sich näher an einem potentiellen Stoßpunkt des Fahrzeugs befindet, wenn der Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) an dem Teil des Fahrzeugs ( 11) verankert ist; und
einen Mittelabschnitt, welcher von dem Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) zu dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) verläuft; wobei:
die  Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) eine Wand umfasst, welche eine Nut oder einen Hohlraum in der Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) definiert; die Wand eine Dicke aufweist, welche von dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) zu dem Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) graduell ansteigt;
die Wand aus einem Kompositmaterial, welches in einem Harzmaterial sitzende Fasern ( 25, 26, 27, 28) aufweist, gebildet ist;
die  Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) gestaucht werden kann, wenn das Fahrzeug mit einem anderen Objekt zusammenstößt, um dadurch Energie des Stoßes zu absorbieren,
die  Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) während des Stoßes unter Abtrennung des Harzes von den darin platzierten Fasern zerfällt;
und  die Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) während des Stoßes fortschreitend so zerfällt, dass der Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) als erstes zerfällt, dann der Mittelabschnitt und zuletzt der Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52);
dadurch  gekennzeichnet, dass:
die  Nut oder der Hohlraum in der Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) eine Querschnittsfläche aufweist, welche von dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) zu dem Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) graduell ansteigt; und
die  Wand Längsfasern ( 25) umfasst, welche entlang der Wand von dem Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) in Richtung des Kopfabschnitts ( 21; 31; 41; 51) verlaufen.
2. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 1, wobei alle der Längsfasern ( 25) von dem Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) aus verlaufen, die Längsfasern ( 25) in Bündeln unterschiedlicher Längen angeordnet sind, wobei einige der Fasern ( 25) zu dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) verlaufen und der Rest von abgestufter Länge ist, so dass sie kurz vor dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) enden.
3. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 2, wobei jedes Bündel von Längsfasern ( 25) so angeordnet ist, dass jede Faser Seite an Seite liegt, um eine Schicht definierter Länge zu bilden und jedes Bündel eine separate Schicht unterschiedlicher Länge bildet.
4. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Wand zusätzlich multidirektionale Fasern ( 26, 27, 28) umfasst, welche entlang der Länge der Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) verteilt sind.
5. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 4, wobei die multidirektionalen Fasern ( 26, 27, 28) in einer Matte vorliegen, welche in dem Harzmaterial sitzt.
6. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, wobei die multidirektionalen Fasern ( 26, 27, 28) nahe der Oberfläche der Wand der Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) vorgesehen sind.
7. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei an dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51) der Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) der Prozentsatz der Wand, welcher die multidirektionalen Fasern ( 26, 27, 28) umfasst, größer ist als der Prozentsatz der Wand, welcher die multidirektionalen Fasern ( 26, 27, 28) umfasst, am Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52).
8. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei am Fußabschnitt ( 22; 32; 42; 52) der Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) der Prozentsatz der Wand, welcher Längsfasern ( 25) umfasst, größer ist als der Prozentsatz der Wand, welcher die Längsfasern ( 25) umfasst, an dem Kopfabschnitt ( 21; 31; 41; 51).
9. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche als eine einstöckige, hohle Form mit einem durch diese. verlaufenden Hohlraum ausgebildet ist.
10. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 9, wobei der Hohlraum einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist.
11. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 9, wobei der Hohlraum einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist.
12. Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) nach Anspruch 9, wobei der Hohlraum einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
13. Kollisionsschiene ( 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend zwei jeweils eine Nut aufweisende geformte Abschnitte ( 30A, 30B), wobei, wenn die geformten Abschnitte ( 30A, 30B} miteinander verbunden sind, die Nuten in den geformten Abschnitten ( 30A, 30B) miteinander zusammenwirken, um einen entlang der Kollisionsschiene ( 30) verlaufenden Hohlraum zu definieren.
14. Kollisionsschiene ( 30) nach Anspruch 13, wobei die Nuten jeweils U-förmig sind und zusammen einen Hohlraum quadratischen Querschnitts definieren.
15. Kollisionsschiene ( 30) nach Anspruch 13, wobei die Nuten jeweils U-förmig sind und zusammen einen Hohlraum rechteckigen Querschnitts definieren.
16. Kollisionsschiene ( 30) nach Anspruch 13, wobei die Nuten jeweils von halbkreisförmigem Querschnitt sind und zusammen einen Hohlraum kreisförmigen Querschnitts definieren.
17. Kollisionsschiene ( 30) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei jeder geformte Abschnitt ( 30A, 30B) zwei der darin vorgesehenen Nut benachbarte Flansche ( 33) aufweist und die Flansche ( 33) der geformten Abschnitte ( 30A, 30B) miteinander verklebt sind, um die geformten Abschnitte ( 30A, 30B) zu verbinden.
18. Kollisionsschiene ( 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend zwei gewellte, geformte Abschnitte ( 40A, 40B), welche jeweils ein Paar paralleler, beabstandeter Nuten aufweisen, welche ein Paar parallel verlaufender Hohlräume bilden, wenn die geformten Abschnitte ( 40A, 40B) miteinander verbunden sind.
19. Kollisionsschiene ( 40) nach Anspruch 18, wobei von dem Paar Nuten beide U-förmig sind und zusammen Hohlräume quadratischen Querschnitts definieren.
20. Kollisionsschiene ( 40) nach Anspruch 18, wobei von dem Paar Nuten beide U-förmig sind und zusammen Hohlräume rechteckigen Querschnitts definieren.
21. Kollisionsschiene ( 40) nach Anspruch 18, wobei von dem Paar Nuten beide von halbkreisförmigem Querschnitt sind und zusammen Hohlräume kreisförmigen Querschnitts definieren.
22. Kollisionsschiene ( 40) nach einem der Ansprüche 18 bis 21, wobei die geformten Abschnitte ( 40A, 40B) jeweils den darin vorgesehenen Nuten benachbart geformte Flansche ( 43, 44, 45) aufweisen und jeder Flansch ( 43, 44, 45) eines geformten Abschnitts ( 40A, 40B) mit einem zugewandten Flansch ( 43, 44, 45) des anderen geformten Abschnitts ( 40A, 40B) verklebt ist, um die geformten Abschnitte ( 40A, 40B) zu verbinden.
23. Kollisionsschiene ( 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend einen gewellten, geformten Abschnitt, welcher eine Nut und eine mit dem geformten Abschnitt verbundene Platte ( 58) aufweist, wobei die Platte ( 58) eine im Wesentlichen flache Oberfläche aufweist, welche mit der Nut einen entlang der Kollisionsschiene ( 50) verlaufenden Hohlraum ( 56, 57) definiert.
24. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 23, wobei die Nut U-förmig ist und mit der im Wesentlichen flachen Oberfläche ( 58) einen Hohlraum quadratischen Querschnitts definiert.
25. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 23, wobei die Nut U-förmig ist und mit der im Wesentlichen flachen Oberfläche ( 58) einen Hohlraum rechteckigen Querschnitts definiert.
26. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 23, wobei die Nut halbkreisförmig ist und zusammen mit der im Wesentlichen flachen Oberfläche ( 58) einen Hohlraum halbkreisförmigen Querschnitts definiert.
27. Kollisionsschiene ( 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend einen geformten Abschnitt, welcher ein Paar parallel verlaufender Nuten und eine mit dem geformten Abschnitt verbundene Platte ( 58) aufweist, wobei die Platte ( 58) eine im Wesentlichen flache Oberfläche aufweist, welche mit den Nuten ein Paar beabstandeter Hohlräume ( 56, 57) definiert, welche entlang der Kollisionsschiene ( 50) verlaufen.
28. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 27, wo-bei die Nuten U-förmig sind und mit der im Wesentlichen flachen Oberfläche ( 58) Hohlräume quadratischen Querschnitts ( 56, 57) definieren.
29. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 27, wobei die Nuten U-förmig sind und mit der im Wesentlichen flachen Oberfläche ( 58) Hohlräume rechteckigen Querschnitts ( 56, 57) definieren.
30. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 27, wobei die Nuten halbkreisförmig sind und mit der im Wesentlichen flachen Oberfläche ( 58) Hohlräume halbkreisförmigen Querschnitts ( 56, 57) definieren.
31. Kollisionsschiene ( 50) nach einem der Ansprüche 23 bis 30, wobei die Platte ( 58) an dem geformten Abschnitt durch einen Kleber geklebt ist, welcher der Platte ( 58) erlaubt, sich von dem geformten Abschnitt abzulösen, wenn der geformte Abschnitt während eines Stoßes zerfällt.
32. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 31, wobei der geformte Abschnitt Flansche ( 53, 54, 55) aufweist, an welchen die im Wesentlichen flache Fläche der Platte ( 58) geklebt ist, um den geformten Abschnitt mit der Platte ( 58) zu verbinden.
33. Kollisionsschiene ( 50) nach Anspruch 32, wobei die im Wesentlichen flache Fläche ( 58) wenigstens in den Bereichen der Platte ( 58) leicht gewellt ist, welche an die Flansche ( 53, 54, 55) geklebt sind, wobei die Wellungen in den im Wesentlichen flachen Oberflächen ( 58) Bereiche belassen, in welchen der Kleber die Flansche ( 53, 54, 55) nicht kontaktiert und wobei solche Bereiche dazu dienen, ein Ausbreiten von Rissen durch den Kleber zu behindern.
34. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10) und einen vor der Passagierkabine ( 10) positionierten Stoßfänger sowie eine Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist, welche die Passagierkabine ( 10) mit dem Stoßfänger verbindet.
35. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10) und einen vor der Passagierkabine ( 10) positionierten Stoßfänger sowie eine Mehrzahl von Kollisionsschienen ( 20; 30; 40; 50) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 aufweist, wobei jede Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) von den anderen Kollisionsschienen ( 20; 30; 40; 50) beabstandet ist und wobei jede Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) die Passagierkabine ( 10) mit dem Stoßfänger verbindet.
36. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10), einen Motor in einem vor der Passagierkabine ( 10) positionierten Motorraum, einen vor dem Motorraum positionierten Stoßfänger und ein Paar Kollisionsschienen ( 20; 30; 40; 50) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 aufweist, welche die Passagierkabine ( 10) mit dem Stoßfänger in einer beabstandeten Konfiguration verbinden, wobei eine an jeder Seite des Motorraums vorgesehen ist.
37. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10), einen Motor in einem vor der Passagierkabine ( 10) positionierten Motorraum, einen vor dem Motorraum positionierten Stoßfänger und ein Paar Kollisionsschienen ( 50), jeweils gemäß einem der Ansprüche 23 bis 33 aufweist, wobei die Platte ( 58) einer jeden Kollisionsschiene ( 50) eine Oberfläche aufweist, welche eine Auskleidungsoberfläche für den Motorraum bereitstellt.
38. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10) und einen an der Hinterseite der Passagierkabine ( 10) positionierten Stoßfänger sowie eine Kollisionsschiene ( 20; 30; 40; 50) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 aufweist, welche die Passagierkabine ( 10) mit dem Stoßfänger verbindet.
39. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10) und einen an der Hinterseite der Passagierkabine ( 10) positionierten Stoßfänger sowie eine Mehrzahl von Kollisionsschienen ( 20; 30; 40; 50) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 aufweist, wobei jede Schiene ( 20; 30; 40; 50) beabstandet ist und die Passagierkabine ( 10) mit dem Stoßfänger verbindet.
40. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10), einen Motor in einem an der Hinterseite der Passagierkabine ( 10) positionierten Motorraum, einen an der Hinterseite des Motorraums positionierten Stoßfänger und ein Paar Kollisionsschienen ( 20; 30; 40; 50) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 aufweist, die die Passagierkabine ( 10) und die Stoßstange in einer beabstandeten Konfiguration miteinander verbinden, wobei eine an jeder Seite des Motorraums vorgesehen ist.
41. Rad-Kraftfahrzeug, welches eine Passagierkabine ( 10), einen Motor in einem an der Hinterseite der Passagierkabine ( 10) positionierten Motorraum, einen an der Hinterseite des Motorraums positionierten Stoßfänger und ein Paar Kollisionsschienen ( 50), jeweils gemäß einem der Ansprüche 23 bis 33, aufweist, wobei die Platte ( 58) jeder Kollisionsschiene ( 50) eine Oberfläche aufweist, welche eine Auskleidungsfläche für den Motorraum bereitstellt.
42. Rad-Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 34 bis 41, wobei die Kollisionsschiene oder Schienen ( 20; 30; 40; 50) mit der Passagierkabine ( 10) verbünden werden, indem das Ende oder die Enden ( 21, 22; 31, 32; 41, 42; 51, 52) der Schiene oder Schienen ( 20; 30; 40; 50) in passende Schächte in Ständern ( 60), welche an der Passagierkabine ( 10) angebracht sind, eingesteckt werden.