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1. WO2016087382 - TABLE D'APPOINT POUR PARASOL

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[ DE ]

Beistell-Tisch für einen Sonnenschirm

[0001] Diese Erfindung betrifft einen Beistell-Tisch für einen Sonnenschirm. Sonnenschirme werden oft im Garten, auf Terassen, in Freibädern und am Strand aufgestellt, wobei man dann im Schatten einen Liegestuhl oder einen bequemen Stuhl abstellt. Dabei fehlt oftmals eine Abstellmöglichkeit, etwa für Getränke und Gläser, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, das Handy, Sonnencremes, Aschenbecher und andere Utensilien. Natürlich kann mit einem Beistell-Tischchen Abhilfe geschaffen werden. Doch dies ist ein zusätzliches Objekt, welches dann aufgestellt und wieder weggeräumt werden muss und Platz in Anspruch nimmt. Eleganter wäre es, einen Beistell-Tisch zu haben, der Teil des Sonnenschirms ist und einfach mit diesem aufstellbar wäre.

[0002] Die Aufgabe dieser Erfindung ist es deshalb, einen solchen Beistell-Tisch zu schaffen, welcher kompakt, einfach konstruiert und rasch mit dem Sonnenschirm aufstellbar und wieder abräumbar ist.

[0003] Die Aufgabe wird in einfachster Weise gelöst von einem Beistell-Tisch, bestehend aus wenigstens einer Tischplatte mit zentraler Aufsetzmuffe zum Überstülpen über die Mündung eines Ständer- oder Sockelrohrs eines Sonnenschirmständers, wobei die Aufsetzmuffe hierzu einen nach innen auskragenden Rand zur Auflage auf der Mündung des Ständer- oder Sockelrohrs des Schirmständers aufweist und die Tischplatte trägt.

[0004] Dieser Beistell-Tisch und seine Bestandteile werden in den Zeichnungen anhand von verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt und nachfolgend beschrieben und ihre Funktion und ihr Einsatz wird erklärt.

Es zeigt:

Einen Beistelltisch aus einer Tischplatte mit zentraler Aufsetzmuffe;

Einen Beistelltisch mit separater Aufsetzmuffe zum Aufstecken auf ein Ständerrohr und hernach Aufsetzen einer Tischplatte;

Eine Einsatzhülse für eine noch stabilere Konstruktion;

Eine Einsatzhülse mit Längsschlitz;

Eine Aufsetzmuffe;

Eine Tischplatte mit Loch;

Das Zusammensetzen dieser Elemente nach Figur 3 bis 6 anhand einer Explosionszeichnung;

Die zusammengesetzten Teile in einem Längsschnitt durch das Ständerrohr des Sonnenschirms;

Den Beistelltisch auf dem Ständerrohr;

Den Beistelltisch am fertig aufgestellten Sonnenschirm.

[0005] In der einfachsten, einteiligen Ausführung besteht der Beistell-Tisch wie in Figur 1 gezeigt aus einer Tischplatte 9 mit zentraler Aufsetzmuffe 5 zum Überstülpen über die Mündung eines Ständer- oder Sockelrohrs 1 1 eines

Sonnenschirmständers. Die Aufsetzmuffe 5 weist hierzu einen nach innen auskragenden Rand 7 zur Auflage auf dem Mündungsrand 19 des Ständer- oder Sockelrohrs 1 1 des Schirmständers auf. Der Innendurchmesser der Aufsetzmuffe 5 muss genau auf den Aussendurchmesser des Ständer- oder Sockelrohrs 1 1 passen, sodass eine hinreichende Stabilität geschaffen ist und ein wackelfreier Tisch entsteht.

[0006] Die Figur 2 zeigt zweiteilige Ausführung dieses Beistelltisches. Er besteht aus einer separaten Aufsteckmuffe 5, die einen Innendurchmesser aufweist, welcher dem Aussendurchmesser eines Ständerrohrs 1 1 eines Sonnenschirms entspricht, sodass diese Aufsteckmuffe 5 über das Ständerrohr 1 1 gesteckt werden kann. Die Aufsteckmuffe 5 weist einen nach innen auskragenden Rand 7 oder in ihrem Innern eine hier nicht gezeigte, nach innen ragende Auskragung auf, sodass sie auf dem oberen Mündungsrand 19 des Ständer- oder Sockelrohrs 1 1 aufliegt. Im gezeigten Beispiel bildet die Aufsteckmuffe 5 am oberen Mündungsrand einen nach innen auskragenden Rand 7. Wenn sie über ein Ständer- oder Sockelrohr 1 1 gestülpt wird, so liegt dieser auskragende Rand 7 an der Mündung des Ständerrohrs 1 1 . Die Auskragung bildet im gezeigten Beispiel einen Kreisring 8. Über die Aufsteckmuffe 5 kann eine Tischplatte 9 mit zentralem Loch 10 gestülpt werden, sodass sie auf dem Kreisring 8 aufliegt. Das zentrale Loch 10 weist einen Innendurchmesser auf, sodass das Loch 10 satt an der Aussenseite der Aufsteckmuffe 5 anliegt und die Tischplatte 9 somit eng geführt ist und satt auf dem Kreisring 8 aufliegt. Damit ist die Tischplatte 9 stabil am Ständerrohr 1 1 gehalten.

[0007] Die Figur 3 zeigt eine Einsatzhülse 1 für eine Ausführung des Beistelltisches mit noch besserer Stabilität. Diese Einsatzhülse 1 wird vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt, aber auch eine Metall-Hülse kann sich eignen. Sie bildet einen Rohrabschnitt 2 mit oben nach aussen auskragendem Rand 3, der also die Hülse in radialer Richtung einzig nach aussen überragt, am besten bloss soweit, dass sein äusserer Rand mit der Aussenwand des Ständeroder Sockelrohrs 1 1 bündig abschliesst. Diese Einsatzhülse 1 ist auf das Mass eines Ständer- oder Sockelrohrs eines Schirmständers abgestimmt und passt in dieses hinein. Sie wird einfach von oben in das offene Ständer- oder Sockelrohr eingesteckt und ihr auskragender Rand überdeckt dann die Ständer- oder Sockelrohrmündung nach aussen hin und bildet eine Auflagefläche für eine Aufsetzmuffe.

[0008] Die in Figur 4 gezeigte Einsatzhülse 1 ist mit einem Schlitz 4 über einen Teil ihrer Länge ausgestattet. Dies erlaubt es, die Hülse 1 im Ständer- oder Sockelrohr 1 1 besser um die Schirmstange 13 zu klemmen, weil sie dank des Schlitzes 4 etwas nachgeben kann bzw. zusammengequetscht werden kann. Je nach Materialwahl kann dieses Zusammendrücken elastisch oder inelastisch erfolgen. Es brauchen dann nicht gesonderte Einsatzhülsen 1 für alle möglichen Sockelrohrdurchmesser hergestellt zu werden.

[0009] Die Figur 5 zeigt die zugehörige Aufsetzmuffe 5. Sie bildet einen Rohrabschnitt 6 mit einem Innendurchmesser, der knapp grösser ist als der Aussendurchmesser des auskragenden Randes 3 der Einsatzhülse 1 wie in Figur 1 und 2 gezeigt, sodass diese Aufsetzmuffe 5 von oben über die Einsatzhülse 1 gestülpt werden kann. Etwa in ihrer Mitte steht eine Auskragung 8 radial ab, einige Zentimeter weit, zum Beispiel 5cm bis 10cm. Am oberen Ende weist der Rohrabschnitt 6 einen nach innen auskragenden Rand 7 auf, der mit seiner Unterseite auf die obere Abschlussfläche des Randes 3 der Einsatzhülse 1 zu liegen kommt, wenn die Aufsteckmuffe 5 von oben über die Einsatzhülse 1 gestülpt wird. Sie hängt fortan an der Einsatzhülse 1 .

[0010] Die Figur 6 zeigt die zugehörige Tischplatte 9, die ein zentrales Loch 10 aufweist, dessen Innendurchmesser knapp grösser ist als jener des Rohrabschnitts 6 der Aufsteckmuffe 5, sodass die Tischplatte 9 von oben über die Aufsetzmuffe 5 gestülpt werden kann. Diese Tischplatte kann eine Glasplatte sein. Sie kann indessen auch aus einem Naturstein, einem Kunststein, aus Kunststoff oder aus Holz gefertigt sein.

[0011] Die Figur 7 zeigt wie dieser Beistelltisch zusammengesetzt wird, um als Beistelltisch eines Sonnenschirms zu funktionieren. Zunächst wird die

Einsetzhülse 1 von oben in das Sockelrohr 1 1 eines Schirmständers mit Sockel eingesteckt. Dann wird die Aufsetzmuffe 5 über die Einsatzhülse 1 gestülpt, sodass sie mit ihrem oberen, nach innen auskragenden Rand 7 auf dem oberen, nach aussen auskragenden Rand 3 der Einsatzhülse 1 aufliegt. Dann liegt ihre Innenwand satt an der Aussenwand des Ständer- oder Sockelrohrs 1 1 an und gewährleistet ihren satten und stabilen Sitz an diesem Ständer- oder Sockelrohr 1 1 . Dann wird die Tischplatte 9 über den oberen Rohrabschnitt 6 der Aufsetzmuffe 5 gesteckt, sodass sie auf der Auskragung 8 aufliegt. Bedarfswiese kann der obere Rohrabschnitt 6 der Aufsetzmuffe 5 mit einem Aussengewinde ausgestattet sein, und eine Sicherungsmutter kann dann von oben aufgeschraubt werden, sodass diese Sicherungsmuffe die Tischplatte 9 rund um ihren Lochrand auf die Auskragung 8 drückt und die Stabilität der Tischplatte 9 auf ihrer Auflagefläche erhöht. Am Schluss wird noch die Schirmstange in die Einsteckhülse 1 und in das Ständer- oder Sockelrohr 1 1 eingesteckt und mittels einer oder mehrerer radialer Spannschrauben gesichert.

[0012] Die Figur 8 zeigt die ganze Konstruktion in einem Schnitt längs der zentralen Achse 12 des Ständer- oder Sockelrohrs 1 1 . In das Ständer- oder Sockelrohr 1 1 ist die Einsteckhülse 1 eingesteckt und sie liegt mit ihrem oberen auskragenden Rand auf der Mündung des Sockelrohrs 1 1 auf und ihr Rand 3 schliesst mit der Aussenseite des Sockelrohrs 1 1 bündig ab. Eine radiale Schraube 15 mit Spanngriff 16 drückt beim Spannen auf die Einsatzhülse 1 und dank ihres Schlitzes kann sie etwas zusammengequetscht werden, sodass sie die innenliegende Schirmstange 13 sicher einklemmt. Auf diese Einsteckhülse 1 ist die Aufsteckmuffe 5 gestülpt und ihr nach innen auskragender Rand 7 liegt auf dem Rand 3 der Einsteckhülse 1 auf. Die Aufsteckmuffe 5 liegt satt an der Aussenseite des Sockelrohrs 1 1 an. Über die Aufsteckmuffe 5 ist die Tischplatte 9 mit ihrem zentralen Loch 10 gesteckt, bis die Tischplatte 9 auf dem nach aussen auskragenden Kreisring 8 an der Aufsteckmuffe 5 aufliegt. Damit ist die Tischplatte 9 stabil gehalten, weil die Masse exakt aufeinander abgestimmt sind. Das Loch 10 ist so bemessen, dass die Tischplatte 9 knapp über den oberen Rohrabschnitt 6 der Aufsteckmuffe 5 gleitet und die Tischplatte 9 ruht auf einem hinreichend breiten Kreisring 8. Um die Stabilität weiter zu erhöhen, kann wie hier gezeigt eine Schraubenmutter 14 von oben über die Aufsteckmuffe 5 geschraubt sein, wozu dann die Aufsteckmuffe 5 mit einem Aussengewinde 17 ausgerüstet ist. In diesem Fall wird die Tischplatte 9 fest mit dem Kreisring 8 verspannt, auf dem sie satt aufliegt. Schliesslich wird von oben die Schirmstange 13 eingesteckt und unten am Sockelrohr 1 1 in herkömmlicher Manier mit demselben verspannt.

[0013] Die Figur 9 zeigt die ganze Konstruktion in einer perspektivischen Ansicht. Am Sockelrohr 1 1 wird die von oben eingesteckte Schirmstange 13 mittels einer oder mehrerer radialer Schrauben 15 gesichert und verspannt, wobei diese Schrauben 15 vorteilhaft mit einem Spannhebel 16 ausgerüstet sind. Man erkennt unten eine Spannschraube 15 mit Spannhebel 16 für das Einklemmen der Schirmstange 13 auf der gewünschten und gewählten Höhe des Schirmes, und weiter oben eine weitere Schraube 15 mit Spannhebel 16 zum anschliessenden Festklemmen der Einsatzhülse 1 . Über die Einsteckhülse 1 ist die Aufsteckmuffe 5 mit ihrem nach aussen auskragenden Kreisring 8 übergestülpt, auf dem die von oben aufgesteckte Tischplatte 9 ruht. Diese ist im gezeigten Beispiel mit einer Schraubenmutter 14 gesichert und verspannt, welche über das Aussengewinde 17 an der Aufsteckmuffe 5 geschraubt ist. Sie sorgt für einen hochstabilen Passsitz, sodass ohne weiteres mehrere volle Getränkeflaschen auch auf dem äusseren Randbereich der Tischplatte 9 abgestellt werden können.

[0014] Die Figur 10 zeigt einen ganzen Sonnenschirm mit diesem Beistelltisch an ihm montiert, mit Sockel 18, Sockelrohr 1 1 und Spannschraube 15 mit Spannhebel 16 an diesem Ständer- oder Sockelrohr 1 1 . Auf dem Ständer- oder Sockelrohr 1 1 ruhen die weiteren Elemente, zuinnerst die Einsteckhülse 1 , dann die Aufsteckmuffe 5 und darauf die Tischplatte 9 des Beistelltisches. Wenn die Tischplatte 9 in dieser Weise bloss aufgesetzt ist, so bietet sie den Vorteil, dass sie drehbar ist. Wenn man also neben dem Sonnenschirm auf einem Liegestuhl liegt, und den auf der gegenüber liegenden Seite der Tischplatte 9 abgestellten Gegenstand benötigt, so kann man die Tischplatte 9 mit Leichtigkeit drehen, und der Gegenstand wird in Griffnähe gebracht. Wenn die Tischplatte 9 zusätzlich mit einer Schraubenmutter 14 (Figur 9) gesichert wird, ist die Tischplatte 9 nicht mehr drehbar, es sei denn, sie weise ein Drehlager in Form eines Gleit- oder Roll- Lagers am Innenrand ihres zentralen Loches 10 auf. In diesem Fall wird nur dieses Drehlager mit der Schraubenmutter verspannt und die Tischplatte 9 bleibt drehbar. Die Tischplatte 9 kann kreisrund sein, muss aber nicht. Auch andere Formen, etwa ovale, viereckige, fünf- oder mehreckige sind ausführbar. Als geeignetes Material für die Tischplatte bieten sich an: Glas, Naturstein, Kunststein, Kunststoff, Holz oder Aluminium. Am Schluss wird die Schirmstange 13 durch die Einsteckhülse in das Ständer- oder Sockelrohr 1 1 eingesteckt und der Schirm 16 wird aufgespannt.