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1. WO2020160801 - PROCÉDÉ, DISPOSITIF, PROGRAMME INFORMATIQUE ET PRODUIT PROGRAMME D'ORDINATEUR POUR FAIRE FONCTIONNER UN VÉHICULE

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeuges, bei dem

- Sensordaten bereitgestellt werden, die eine Objektdetektion eines Sensors des Fahrzeuges umfassen, wobei die

Objektdetektion repräsentativ ist für ein erkanntes Objekt,

- ein Vertrauensmodell bereitgestellt wird, wobei das

Vertrauensmodell dazu ausgebildet ist, ein Vertrauen in die Objektdetektion zu modellieren,

- abhängig von den Sensordaten und dem Vertrauensmodell ein Vertrauenswert des erkannten Objekts ermittelt wird, wobei der Vertrauenswert des erkannten Objekts repräsentativ ist dafür, wie hoch ein Vertrauen in das erkannte Objekt ist, und

- das Fahrzeug abhängig von dem Vertrauenswert des erkannten Objekts betrieben wird.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem

- eine Information zu der Art des Sensors bereitgestellt wird,

- das Vertrauensmodell ein Sensorvertrauensmodell umfasst, wobei das Sensorvertrauensmodell dazu ausgebildet ist, das Vertrauen in die Objektdetektion abhängig von einer Art eines jeweiligen Sensors zu modellieren, und

- der Vertrauenswert des erkannten Objekts abhängig von den Sensordaten, der Information zu der Art des Sensors und dem Vertrauensmodell ermittelt wird.

3. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem

- eine Objektzustandsinformation bereitgestellt wird, die eine Information über einen Zustand des erkannten Objekts während der Objektdetektion umfasst,

- das Vertrauensmodell ein Zustandsvertrauensmodell umfasst, wobei das Zustandsvertrauensmodell dazu ausgebildet ist, das Vertrauen in die Objektdetektion abhängig von einem

jeweiligen Zustand des erkannten Objekts während der

Objektdetektion zu modellieren, und

- der Vertrauenswert des erkannten Objekts abhängig von den Sensordaten, der Objektzustandsinformation und dem

Vertrauensmodell ermittelt wird.

4. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem

- eine Fahrzeugzustandsinformation bereitgestellt wird, die eine Information über einen Zustand des Fahrzeuges während der Objektdetektion umfasst,

- das Vertrauensmodell ein Umgebungsvertrauensmodell umfasst, wobei das Umgebungsvertrauensmodell dazu ausgebildet ist, das Vertrauen in die Objektdetektion abhängig von einem

jeweiligen Zustand des Fahrzeuges während der Objektdetektion zu modellieren, und

- der Vertrauenswert des erkannten Objekts abhängig von den Sensordaten, der Fahrzeugzustandsinformation und dem

Vertrauensmodell ermittelt wird.

5. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem

- eine Sensorbereichsinformation bereitgestellt wird, die eine bereichsabhängige Information des Sensors umfasst,

- eine Initialposition des erkannten Objekts bereitgestellt wird, wobei die Initialposition des erkannten Objekts

repräsentativ ist für eine Position bei einer erstmaligen Erkennung des erkannten Objekts,

- das Vertrauensmodell ein Initialvertrauensmodell umfasst, wobei das Initialvertrauensmodell dazu ausgebildet ist, das Vertrauen in die Objektdetektion abhängig von einer

jeweiligen Initialposition des erkannten Objekts und einer jeweiligen bereichsabhängigen Information des Sensors zu modellieren, und

- der Vertrauenswert des erkannten Objekts abhängig von den Sensordaten, der Sensorbereichsinformation, der

Initialposition des erkannten Objekts und dem

Vertrauensmodell ermittelt wird.

6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem

- abhängig von den Sensordaten und/oder dem Vertrauenswert des erkannten Objekts ein Attribut der Objektdetektion ermittelt wird, wobei das Attribut der Objektdetektion repräsentativ ist für eine Qualität und/oder eine Konfidenz der Objektdetektion, und

- das Fahrzeug abhängig von dem Attribut der Objektdetektion betrieben wird.

7. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei das Attribut der

Objektdetektion

- eine Existenzwahrscheinlichkeit, die repräsentativ ist dafür, wie hoch eine statistische Wahrscheinlichkeit für eine Existenz des erkannten Objekts ist, und/oder

- ein Gütemaß des Sensors und/oder

- eine oder mehrere Standardabweichungen von einem jeweiligen Zustand des erkannten Objekts während der Objektdetektion umfasst .

8. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem bei einer erstmaligen Erkennung des erkannten Objekts

- ein erster Objektdatensatz des erkannten Objekts erstellt wird, welcher einen ersten Objektvertrauenswert und eine einzigartige erste Objektidentifikationsnummer, welche repräsentativ ist für das erkannte Objekt, umfasst,

- der erste Objektvertrauenswert abhängig von dem

Vertrauenswert des erkannten Objekts ermittelt wird, und

- das Fahrzeug abhängig von dem ersten Objektdatensatz betrieben wird.

9. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem

- ein zweiter Objektdatensatz eines zweiten Objekts

bereitgestellt wird, welcher einen zweiten

Objektvertrauenswert und eine einzigartige zweite

Objektidentifikationsnummer, welche repräsentativ ist für das zweite Objekt, umfasst,

- ermittelt wird, ob das erkannte Objekt dem zweiten Objekt zugeordnet werden kann,

- falls das erkannte Objekt dem zweiten Objekt zugeordnet werden kann, der zweite Objektvertrauenswert abhängig von dem Vertrauenswert des erkannten Objekts angepasst wird,

- falls das erkannte Objekt dem zweiten Objekt nicht

zugeordnet werden kann, der zweite Objektvertrauenswert angepasst wird, und

- das Fahrzeug abhängig von dem zweiten Objektdatensatz betrieben wird.

10. Vorrichtung zum Betreiben eines Fahrzeuges, wobei die Vorrichtung dazu ausgebildet ist, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 durchzuführen.

11. Computerprogramm, wobei das Computerprogramm Anweisungen umfasst, die, wenn das Programm von einem Computer ausgeführt wird, den Computer veranlassen das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 bei seiner Ausführung auf einer

Datenverarbeitungsvorrichtung durchzuführen .

12. Computerprogrammprodukt umfassend ausführbaren

Programmcode, wobei der Programmcode bei Ausführung durch eine Datenverarbeitungsvorrichtung das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausführt.