Traitement en cours

Veuillez attendre...

Paramétrages

Paramétrages

Aller à Demande

1. WO1981001065 - PROCEDE POUR TRANSFORMER DES SIGNAUX NUMERIQUES DE CHROMINANCE D"UN SYSTEME ORTHOGONAL DE COORDONNEES DE COULEUR EN DES SIGNAUX NUMERIQUES DE COULEUR ET EN DES SIGNAUX DE SATURATION D"UN SYSTEME DE COORDONNEES DE COULEUR ET CIRCUIT DE TRANSFORMATION

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Gegenstand der Erfindung

Patentansprüche

1. Verfahren zur Umwandlung von digitalen ChrominanzSignalen eines rechtwinkligen FarbkoordinatenSystems in digitale Farbton-Signale und SättigungsSignale eines polaren Farbkoordinaten-Systems, dadurch gekennzeichnet,

daß durch den Mittelpunkt (P'o ) des polaren Farbkoordinaten-Systems (4) ein parallel zum ersten rechtwinkligen Farbkoordinaten-System (1) verlaufendes zweites rechtwinkliges Farbkoordinaten-System (8) gelegt wird, welches das polare Farbkoordinaten-System (4) in vier Quadranten unterteilt, wobei den Quadranten Quadranten-Kennnummern zugeordnet sind,

daß die Quadranten, in welche die digitalen Chrominanz-Signale (X; Y) fallen, festgestellt und die betreffenden digitalen Quadranten-Kennnummern markiert werden,

daß die Chrominanz-Signale (X;Y) betragsmäßig in entsprechende Koordinatenwerte (X';Y') eines der Quadranten umgerechnet werden,

daß aus den Koordinatenwerten (X';Y') das Sättigungs-Signal (S) nach der Beziehung:


OMPI und das Farbton-Signal (T*) des Quadranten nach der Beziehung:


ermittelt wird,

und daß die digitalen Farbton-Signale (T) für alle Quadranten aus den markierten QuadrantenKennummern und den Farbton-Signalen (T) des Quadranten gebildet werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Quadranten in Richtung wachsender Farbton-Signale (T) ansteigende digitale Quadranten-Kennummern zugeordnet werden und daß die markierten Quadranten-Kennummern jeweils die höchstwertigen Bits und die Farbton-Signale (T*) des Quadranten jeweils die niederwertigen Bits der zu ermittelnden Farbton-Signale (T) für alle Quadranten bilden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Koordinaten des Mittelpunktes (P'o) und der maximale Radius des polaren Farbkoordinaten-Systems (4) den halben Endwerten der digitalen Chrominanz-Signale (X;Y) in dem ersten rechtwinkligen Farbkoordinaten-System (1) entsprechen.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Quadranten-Kennummern aus einer logischen Verknüpfung der jeweils höchstwertigen Bits (MSB) der digitalen Chrominanz-Signale (X;Y) ermittelt werden.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Koordinatenwerte X'(Y') durch Weglassen der höchstwertigen Bits (MSB) und Invertierung aller niederwertigen Bits (LSB) der digitalen ChrominanzSignale X(Y) gewonnen werden, falls die betreffenden Chrominanz-Signale X(Y) links der Y'-Achse (unterhalb der X'-Achse),des zweiten rechtwinkeligen Farbkoordinaten-Systems (8) liegen,

und daß die digitalen Koordinatenwerte X'(Y')durch Weglassen der höchstwertigen Bits (MSB) und Nichtinvertierung aller niederwertigen Bits (LSB) der digitalen Chrominanz-Signale X(Y) gewonnen werden, falls die betreffenden ChrominanzSignale X(Y) rechts der Y'-Achse (oberhalb der X'-Achse) des zweiten Farbkoordinaten-Systems (8) liegen.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Invertierung oder Nichtinvertierung aller niederwertigen Bits der Chrominanz-Signale X und Y durch das jeweils höchstwertige Bit gesteuert wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionen:


und


für einen der Quadranten in einem Tabellen-Speicher abgespeichert sind, der durch die digitalen Koordinatenwerte X' und Y' adressiert wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Farbton-Signale

(T) invertiert werden, falls sie in den zweiten oder vierten Quadranten fallen.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Invertierung der digitalen Farbton-Signale

(T) in Abhängigkeit der markierten Quadranten-Kennnummern gesteuert wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Koordinatenwerte (X';Y') vor der Adressierung des Tabellen-Speichers einer Stellenverschiebung unterzogen werden, und daß die Stellenverschiebung bei den aus dem

Tabellen-Speicher ausgelesenen Werten wieder rückgängig gemacht wird.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Stellen, um welche die Koordinatenwerte X' und Y' verschoben werden, von der Größe der betreffenden Koordinatenwerte X' und Y' abhängig ist.

12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Koordinatenwerte X' und Y' in Wertebereiche unterteilt und in jedem Wertebereich eine entsprechende Stellenverschiebung vorgenommen wird.

13. Koordinatentransformations-Schaltung, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine jeweils mit den höchstwertigen Bits (MSB) der digitalen Chrominanz-Signale X und Y beaufschlagten Quadranten-Erkennungsstufe (11) zur Ermittlung der digitalen Quadranten-Kennnummern, eine mit den digitalen Chrominanz-Signalen X und Y beaufschlagte Transformations-Schaltung (10) zur Ermittlung der entsprechenden Koordinatenwerte X' und Y' des zweiten rechtwinkligen Farbkoordinaten-Systems (8), und

einen an die Transformations-Schaltung (10) angeschlossenen und durch die Koordinatenwerte X' und

o:,-Pi Y' adressierbaren Tabellen-Speicher (12) für die Transformationsgleichungen zur Gewinnung der digitalen Farbton-Signale (T) an einem ersten Speicherausgang und der digitalen Sättigungs-Signale (S) an einem zweiten Speicherausgang.

14. Koordinatentransformations-Schaltung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Speicherausgang des Tabellen-Speichers (12) ein von der Quadranten-Erkennungsstufe (11) gesteuerter Inverter (13) für die Farbton-Signale (T) nachgeschaltet ist.

15 Koordinatentransf ormations-Schaltung nach An- spruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Transformations-Schaltung (10) als ein von den jeweils höchstwertigen Bits der digitalen Chrominanz-Signale X und Y gesteuerter Inverter für deren niederwertige Bits ausgebildet ist.

16. Koordinatentransformations-Schaltung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Transformations-Schaltung (10) und dem Tabellen-Speicher (12) eine steuerbare Verschiebe-Stufe (46) zur Stellenverschiebung der Koordinatenwerte X' und Y' angeordnet ist und daß dem zweiten Speicherausgang des Tabellen- Speichers (12) eine steuerbare Korrektur-Stufe (52) nachgeschaltet ist, um die Stellenverschiebung rückgängig zu machen.

17. Koordinatentransformations-Schaltung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereingänge der Verschiebe-Stufe (46) und der Korrektur-Stufe (52) mit einem Steuergenerator (48) verbunden sind, der mit den Koordinatenwerten X' und Y' beaufschlagt ist.