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1. WO2020160716 - ARMOIRE DE DISTRIBUTION POURVUE D'UN CHÂSSIS ET D'UN ÉLÉMENT DE PAROI LATÉRALE FIXÉ SUR CELUI-CI

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[ DE ]

Schaltschrank mit einem Rahmengestell und einem daran festgelegten

Seitenwandelement

Die Erfindung geht aus von einem Schaltschrank, beispielsweise einem IT-Schrank, einem IT-Rack, einem 19“-Schaltschrank oder dergleichen, mit einem Rahmengestell und mindestens einem daran montierten Seitenwandelement. Ein derartiger

Schaltschrank ist aus der DE 10 2014 101404 Ai bekannt.

Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Schaltschränken werden die

Seitenwandelemente mit dem Rahmengestell verschraubt oder von außen zugänglich mit einem einfachen Verschluss mit Schlüsselschloss verriegelt. Dadurch ist jedoch kein durchgängiger Zugangsschutz zum Innenraum des Schaltschranks gegeben, obwohl beispielsweise IT-Schränke häufig mit Front- und Rücktüren versehen sind, die üblicherweise mit Sicherheitsprofilzylindern ausgerüstet sind, wohingegen der Verschluss der Seitenwand eine solche Sicherheitsstufe aufgrund seiner Bauart nicht erreicht. Schrauben sind mit handelsüblichem Werkzeug zu lösen und die in diesem Bereich verwendeten Schlüsselschlösser haben nur eine simple Kodierung

beziehungsweise eine millionenfach erhältliche Standardkodierung.

Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, den eingangs beschriebenen Schaltschrank derart weiterzuentwickeln, dass er einen erhöhten Zugangsschutz insbesondere über die Seitenwände des Schaltschranks aufweist.

Diese Aufgabe wird durch einen Schaltschrank mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen jeweils vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.

Demgemäß ist vorgesehen, dass das Seitenwandelement über mindestens einen Fallenverschluss an dem Rahmengestell montiert ist, wobei der Fallenverschluss eine Sperrklinke und eine Sperrklinkenaufnahme aufweist, von denen erstes an dem Rahmengestell und das andere an dem Seitenwandelement festgelegt ist. Die

Sperrklinke und die Sperrklinkenaufnahme sind in einem zu einer Außenseite des Rahmengestells offenen Volumen aufgenommen, das einerseits von einer

Profilumkantung des Rahmengestells und andererseits an die Profilumkantung angrenzend an der Außenseite von dem Seitenwandelement begrenzt ist.

Durch die Verwendung des Fallenverschlusses kann erreicht werden, dass die

Befestigung der Seitenwandelemente an dem Rahmengestell ohne die Verwendung von Befestigungsmitteln oder dergleichen möglich ist, die von der Außenseite des

Schaltschranks her erreichbar sind. Dadurch kann die Befestigung des

Seitenwandelements weiterhin werkzeuglos erfolgen. Beispielsweise kann die

Sperrklinkenaufnahme an einer dem Schaltschrankinnenraum zugewandten Innenseite im Randbereich des Seitenwandelements montiert sein. Dazu kann das

Seitenwandelement beispielsweise an der Innenseite aufgeschweißte Gewindebolzen aufweisen.

Der erfindungsgemäße Schaltschrank ermöglicht die Realisierung von

Ausführungsformen, welche für die Befestigung der Seitenwandelemente an dem Rahmengestell keine Nachbearbeitung des Seitenwandelements voraussetzen.

Insbesondere ist es nicht erforderlich, Durchbrüche in das Seitenwandelement einzubringen, beispielsweise für die Montage von Schlüsselschlössern oder dergleichen.

Der Fallenverschluss kann insbesondere vollständig im Inneren des Schaltschranks und damit von außerhalb des Schaltschranks bei verschlossenem Schaltschrank unzugänglich angeordnet ist. Für die Wiederauslösung des Fallenverschlusses, das heißt für die Trennung von Sperrklinke und Sperrklinkenaufnahme, kann eine von Sperrklinke und Sperrklinkenaufnahme ein manuelles Betätigungselement aufweisen, mit Hilfe welcher der Klinkenvorsprung der Sperrklinke aus der Sperrklinkenaufnahme herausgezogen wird. Beispielsweise kann die Sperrklinke einen Klinkenvorsprung aufweisen, der über eine Federvorspannung in eine Verriegelungsposition, in welcher der Klinkenvorsprung um eine maximale Länge aus einem Gehäuse der Sperrklinke herausragt, vorgespannt ist. Das Bestätigungselement kann an einer dem

Schaltschrankinnenraum zugewandten Seite der Sperrklinke angeordnet und damit im Innern des Schaltschranks leicht zu erreichen sein.

Die Profilumkantung kann zwei über eine Umkantung, vorzugsweise eine 900-Umkantung, ineinander übergehende Profilseiten aufweisen, von denen eine erste Profilseite ein Dichtsteg ist, der in einer in der Außenseite liegenden Dichtebene des Rahmengestells endet.

Die Sperrklinkenaufnahme kann an der Profilumkantung, insbesondere an der ersten Profilseite, etwa dem Dichtsteg, anliegen, so dass eine zusätzliche Stabilisierung und Arretierung des Seitenwandelements in Bezug auf das Rahmengestell erreicht wird. Wenn die Sperrklinkenaufnahme in einem Eckbereich des Rahmengestells, in dem zwei senkrecht zueinander stehende Profilstreben des Rahmengestells aufeinander treffen, angeordnet ist, kann die Sperrklinkenaufnahme mit zwei senkrecht zueinander verlaufenden äußeren Anlageflächen an den beiden ersten Profilseiten beider

Profilstreben anliegen, so dass insoweit bereits eine Arretierung des

Seitenwandelements in der Ebene des Seitenwandelements erreicht wird.

Von den beiden Profilseiten kann eine zweite Profilseite eine dem Seitenwandelement zugewandte Montageebene mit Befestigungsaufnahmen aufweisen, die gegenüber der Dichtebene zurückversetzt und vorzugsweise von dieser um eine Abmessung des Volumens parallel beabstandet ist.

Das Volumen kann beispielsweise durch denjenigen Bereich gebildet sein, welcher zwischen der Montageebene und der Dichtebene angeordnet ist, soweit dieser durch die Profilumkantung einerseits und das Seitenwandelement andererseits begrenzt ist. Der Fallenverschluss, insbesondere die Sperrklinke und/oder die

Sperrklinkenaufnahme des Fallenverschlusses, müssen nicht zwangsläufig vollständig innerhalb des Volumens angeordnet sein. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass diejenige Komponente von Sperrklinke und Sperrklinkenaufnahme, die an dem Rahmengestell festgelegt ist, einen Befestigungsabschnitt aufweist, mit dem sie ein Rahmenprofil des Rahmengestells zumindest anteilig umgreift. So kann etwa vorgesehen sein, dass dasjenige Teil von Sperrklinke und Sperrklinkenaufnahme, das an dem Rahmengestell festgelegt ist, vorzugsweise ein Gehäuse des betreffenden Teils, einen rechteckigen Profilabschnitt des Rahmengestells umgreift.

Die Sperrklinke kann ein Gehäuse aufweisen, über das sie an dem Rahmengestell festgelegt ist. Die Sperrklinkenaufnahme kann mindestens eine durchgehende

Durchgangsbohrung aufweisen, über die sie an dem Seitenwandelement verschraubt ist.

Das Gehäuse kann an einer von dem Seitenwandelement abgewandten Seiten ein Betätigungselement aufweisen, über das ein gegenüber dem Gehäuse verstellbarer Klinkenvorsprung von einer Verriegelungsposition, in der der Klinkenvorsprung in die Sperrklinkenaufnahme hineinragt, in eine Freigabeposition verstellbar ist, in der der Klinkenvorsprung der Sperrklinkenaufnahme vorgelagert ist.

Das Gehäuse kann eine zu einer ersten Gehäuseaußenseite offene Klinkenführung für einen gegenüber dem Gehäuse verstellbaren Klinkenvorsprung der Sperrklinke aufweisen. Die Klinkenführung kann in dem Volumen angeordnet sein und eine Linearführung für den Klinkenvorsprung aufweisen. Die Klinkenführung kann als die Linearführung ausgebildet sein. Die Klinkenführung kann als eine Ausnehmung des Gehäuses ausgebildet sein, die zu der ersten Gehäuseaußenseite offen und mit ihrer Öffnung der Sperrklinkenaufnahme zugewandt ist.

Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass entlang der Klinkenführung ein

Klinkenvorsprung parallel zu dem Seitenwandelement und/oder der Profilumkantung zwischen einer Verriegelungsposition, in der der Klinkenvorsprung in der

Sperrklinkenaufnahme aufgenommen ist und einer Freigabeposition, in der der Klinkenvorsprung der Sperrklinkenaufnahme vorgelagert ist, verstellbar ist.

Das Gehäuse kann eine sich zwischen der ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Außenseite des Gehäuses durchgängig erstreckende und zu diesen Seiten offene Nut aufweisen, deren offene Längsseite in einer weiteren Seite des Gehäuses angeordnet ist, die die gegenüberliegenden Außenseiten des Gehäuses miteinander verbindet.

Die Nut des Gehäuses kann einen rechteckigen Profilabschnitt des Rahmengestells umgreifen und eine Formschlussaufnahme für die formschlüssige Aufnahme des Rahmengestells bilden, wobei in der Formschlussaufnahme Rastmittel angeordnet sind, die in Befestigungsaufnahmen des rechteckigen Profilabschnitts verrastet sind.

Das Gehäuse kann einen Schraubkanal aufweisen, der mit einer Befestigungsaufnahme der Profilumkantung fluchtet, wenn das Gehäuse über die Formschlussaufnahme auf dem Rahmengestell aufgesetzt und über das Rastmittel an dem Rahmengestell verrastet ist.

Das Gehäuse kann einen Gehäuseabschnitt mit einem durchgehenden Schraubkanal aufweisen, der über seine gegenüberliegenden Öffnungen einerseits zu der Außenseite des Rahmengestells und andererseits zu einer Montageebene der Profilumkantung, die Befestigungsaufnahme aufweist, geöffnet ist.

Der Schraubkanal kann sich, gegebenenfalls ausschließlich, durch das Volumen erstrecken und eine Befestigungsschraube kann von der Außenseite in den

Schraubkanal eingesetzt und in eine der Befestigungsaufnahme eingeschraubt sein, so dass ein Schraubenkopf der Befestigungsschraube dem Seitenwandelement zugewandt und damit von dem Seitenwandelement verdeckt ist.

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachstehenden Figuren erläutert. Dabei zeigt:

Figur l eine Detailansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines

Schaltschranks gemäß der vorliegenden Erfindung;

Figur 2 eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Schaltschranks mit von der Sperrklinkenaufnahme getrennter Sperrklinke;

Figur 3 einen Horizontalquerschnitt durch eine vertikale Profilstrebe des

Schaltschranks gemäß einer dritten Ausführungsform;

Figur 4 in perspektivischer Darstellung eine Detailansicht einer an einer

vertikalen Profilstrebe montierten Sperrklinke gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; und

Figur 5 in perspektivischer Darstellung eine weitere Detailansicht der

Ausführungsform gemäß Figur 4 mit angeschnittener Profilstrebe und Blick auf die Innenseite des Seitenwandelements.

In Figur 1 ist eine erste beispielhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schaltschranks 1 gezeigt. Der Schaltschrank 1 besteht im Wesentlichen aus einem Schaltschrankrahmengestell 2 mit vier vertikalen und acht horizontalen Profilstreben. An einer Außenseite des Rahmengestells 2 ist ein Seitenwandelement 3 montiert. Für die Realisierung der Erfindung geeignete Rahmengestelle mit daran festgelegte Seitenwandelementen sind auch in der DE 10 2014 101404 Ai beschrieben.

Zwischen einem rechteckigen Profilabschnitt 14 einer Vertikalstrebe des Rahmengestells 2 und der Innenseite des Seitenwandelements 3 ist ein freies Volumen 7 ausgebildet, welches bei demontiertem Seitenwandelement von der Außenseite des Rahmengestells 2 zugänglich und erfindungsgemäß dazu verwendet wird, einen Fallenverschluss 4 für die von außen unzugängliche Befestigung des

Seitenwandelements 3 an der Außenseite des Rahmengestells 2 zu realisieren. Der Fallenverschluss 4 besteht im Wesentlichen aus einer Sperrklinke 5 und einer

Sperrklinkenaufnahme 6. Die Sperrklinke 5 wiederum weist einen Klinkenvorsprung 16 auf, der in seiner Längsrichtung, die vorliegend der Vertikalrichtung entspricht, verstellbar und über eine mechanische Vorspannung, beispielsweise eine

Federvorspannung in die in Figur 1 gezeigte Verriegelungsposition vorgespannt ist, in welcher der Klinkenvorsprung 16 von unten in die über der Sperrklinke 5 angeordnete Sperrklinkenaufnahme 6 hineinragt.

Während die Sperrklinke 5 den rechteckigen Profilabschnitt 14 umgreift und über eine nicht dargestellte Schraubverbindung mit dem Rahmengestell, insbesondere dem rechteckigen Profilabschnitt 14 fest verschraubt ist, weist die Sperrklinkenaufnahme 6 zwei Bolzenverbindungen zu dem Seitenwandelement 3 auf, die mit Hilfe von zwei an der Innenseite des Seitenwandelements 3 aufgeschweißten Aufschweißbolzen 20 realisiert sind. Wenn somit der Klinkenvorsprung 16 in der Sperrklinkenaufnahme 6 vorzugsweise formschlüssig aufgenommen ist, ist das Seitenwandelement 3 zumindest in der Richtung senkrecht zur Ebene des Seitenwandelements 3 an dem Rahmengestell 2 fixiert.

Die Sperrklinke 5 weist ein Betätigungselement 15 auf, über welches der

Klinkenvorsprung 16 von der Figur 1 dargestellten Verriegelungsposition, in der der Klinkenvorsprung 16 in die Sperrklinkenaufnahme 6 hineinragt, in eine

Freigabeposition verstellt werden kann, in welcher der Klinkenvorsprung 16 der Sperrklinkenaufnahme 6 vorgelagert ist.

Die Figur 2 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schaltschranks 1, bei dem das Seitenwandelement 3 mit der daran über seine Innenseite befestigten

Sperrklinkenaufnahme 6 von dem Rahmengestell 2 getrennt worden ist,

beziehungsweise vor der Montage des Seitenwandelements 3 an dem Rahmengestell 2. Aufgrund seiner mechanischen Vorspannung ist in diesem Zustand der

Klinkenvorsprung 16 um seine maximale Länge aus dem Gehäuse 13 der Sperrklinke 5 ausgefahren. Der Klinkenvorsprung 16 weist an seiner der Innenseite der Seitenwand 3 zugewandten Seite eine Anlaufschräge auf.

Das Gehäuse 13 weist eine obere Gehäuseaußenseite 17 auf, zu der eine Klinkenführung 18 geöffnet ist. In der Klinkenführung 18 ist der Klinkenvorsprung 16 in

Vertikalrichtung gegenüber dem Gehäuse 13 verstellbar aufgenommen. Die

Klinkenführung 18 ist als eine Ausnehmung des Gehäuses 13 ausgebildet, die zu der ersten Gehäuseseite 17 offen und mit ihrer Öffnung der Sperrklinkenaufnahme 6 zugewandt ist, wenn die Sperrklinkenaufnahme 6 in der in Figur 1 dargestellten Weise dem Rahmengestell 2 und damit der Sperrklinke 5 angenähert worden ist.

Die Ausführungsform gemäß Figur 3 zeigt wiederum ein Rahmengestell 2, bei dem eine Vertikalstrebe des Rahmengestells 2 im Horizontalquerschnitt gezeigt ist. Die

Vertikalstrebe weist einen rechteckigen Profilabschnitt 14 auf, der von der Sperrklinke 5, insbesondere von dem Gehäuse 13 der Sperrklinke 5 umgriffen wird. Die Sperrklinke 5 ist teilweise in einem Volumen 7 aufgenommen, welches zwischen einer

Profilumkantung 8 des Rahmengestells 2 und einem über die Dichtebene D

montierbaren Seitenwandelement (nicht dargestellt) abgegrenzt ist. Die

Profilumkantung 8 weist zwei über eine Umkantung 9, vorliegend eine 900-Umkantung, ineinander übergehende Profilseiten 10, 11 auf, von denen eine erste Profilseite 10 der Dichtsteg ist, der in einer in der Außenseite liegenden Dichtebene D des Rahmengestells 2 endet. Die zweite Profilseite 11 weist eine dem

Seitenwandelement 3 zugewandte Montageebene M mit Befestigungsaufnahmen 12 auf, die gegenüber der Dichtebene D in Richtung Schaltschrankinnenraum

zurückversetzt und von der Dichtebene D um eine Abmessung des Volumens senkrecht zur Ebene des Seitenwandelements 3 (vergleiche Figuren 1 und 2) parallel beabstandet ist.

Ein Betätigungselement 15 zur Entriegelung des Klinkenvorsprungs 16 aus der

Klinkenaufnahme 6 ist an einer von der Dichtebene D abgewandten Außenseite der Sperrklinke 5 angeordnet, so dass das als Betätigungshebel ausgebildete

Betätigungselement 15 komfortabel vom Inneren des Schaltschranks 1 her zu erreichen ist. Das Gehäuse 13 der Sperrklinke 5 weist eine sich zwischen der ersten Außenseite 17 und der zweiten Außenseite 21 des Gehäuses 13 durchgängig erstreckende und zu diesen sich gegenüber liegenden Seiten 17, 21 offene Nut 22 auf. Eine offene Längsseite 28 der Nut 22 ist in einer weiteren Seiten des Gehäuses 13 angeordnet, die die

gegenüberliegenden Außenseite 17, 21 des Gehäuses 13 miteinander verbindet und die der ersten Profilseite 10 zugewandt ist. Die Nut 22 umgreift einen rechteckigen Profilabschnitt 14 des Rahmengestells 2 und bildet eine Formschlussaufnahme für die formschlüssige Aufnahme des Rahmengestells 2, insbesondere des rechteckigen Profilabschnitts 14.

Wie in Figur 5 dargestellt ist, können in der Formschlussaufnahme Rastmittel 23 angeordnet sein, die in Befestigungsaufnahmen 12 des rechteckigen Profiabschnitts 14 verrastet sind. In der Zusammenschau der Figuren 4 und 5 ist weiterhin zu erkennen, dass die Sperrklinke 5, insbesondere das Gehäuse 13 der Sperrklinke 5 einen

Gehäuseabschnitt 25 aufweisen kann, der einen durchgehenden Schraubkanal 24 aufweist, der über seine gegenüberliegenden Öffnungen einerseits zu der Außenseite des Rahmengestells 2, mithin zu der Dichtebene D, und andererseits zu der

Montageebene M der Profilumkantung 8, insbesondere zu der zweiten Profilseite 11, geöffnet ist. Die weitere Profilseite 11 weist Befestigungsaufnahmen 12 auf, über welche die Sperrklinke 5 mit Hilfe der Schraube 26 an dem Rahmengestell 2 verschraubt werden kann. Der Schraubkanal 24 erstreckt sich durch das Volumen 7 hindurch und die Befestigungsschraube 26 ist von der Außenseite, mithin über die Dichtebene D, in den Schraubkanal 24 eingesetzt und in eine der Befestigungsaufnahmen 12 der zweiten Profilseite 11 eingeschraubt, so dass ein Schraubenkopf 27 der Befestigungsschraube 26 bei montiertem Seitenwandelement von dem Seitenwandelement verdeckt ist.

Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.

Bezugszeichenliste

1 Schaltschrank

2 Rahmengestell

3 Seitenwandelement

4 Fallenverschluss

5 Sperrklinke

6 Sperrklinkenaufnahme

7 Volumen

8 Profilumkantung

9 Umkantung

10 erste Profilseite

11 zweite Profilseite

12 Befestigungsaufnahme

13 Gehäuse

14 rechteckiger Profilabschnitt

15 Betätigungselement

16 Klinkenvorsprung

17 Gehäuseaußenseite

18 Klinkenführung

19 Linearführung

20 Bolzen

21 Außenseite

22 Nut

23 Rastmittel

24 Schraubkanal

25 Gehäuseabschnitt

26 Befestigungsschraube

27 Schraubenkopf

28 Längsseite

D Dichtebene

M Montageebene