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Paramétrages

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1. DE102006010688 - Flexible conveying system for transporting passenger car-body through dipping plants, has rotating devices transported together with bodies in region of dipping plants, where liquids in basins exhibit various forms, temperatures and effects

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[ DE ]
Beschreibung
[0001]  Die Erfindung betrifft ein flexibles Fördersystem zum Transportieren von PKW-Karosserien und ähnlichen großen Gegenständen durch Tauchlackier-Anlagen.
[0002]  Tauchlackier-Anlagen bestehen aus einer Reihe in gerader Linie hintereinander angeordneter Tauchbecken ( 1).
[0003]  Die Flüssigkeiten in den Tauchbecken sind in Art, Temperatur und Wirkung sehr verschieden und in ihrer Summe geeignet eine gute Reinigung und Lackierung der Karosserie-Oberflächen zu erzielen.
[0004]  Alle Tauchbecken und Zwischenzonen sind in ihrer ganzen Länge mit einem Schutztunnel ( 2) verbunden und nach außen abgeschirmt. Der Tunnel schützt die zu lackierenden Gegenstände vor Schmutz von außen und die angrenzenden Bereiche vor schädlichen Dämpfen aus den Tauchbecken.
[0005]  Mittels Förder-Vorrichtungen werden die Karosserien durch die Tauch-Anlage transportiert und dabei nacheinander in die einzelnen Tauchbecken abgesenkt. Beim Eintauchen in die Becken können sich in Karosserie-Hohlräumen Luftblasen bilden. Luftblasen würden das Reinigen und Lackieren verhindern. Durch Drehen oder Schwenken der Karosserien können sie jedoch beseitigt oder wenigstens verlagert werden.
[0006]  Erfahrungen haben gezeigt, dass wenn die Karosserien in eingetauchtem Zustand mit dem Dach nach unten in den Tauchbecken hängen, an den gut sichtbaren Stellen weniger eingeschlossene Schmutzpartikel zu finden sind und nachfolgende Arbeitsgänge einfacher werden. Drehbewegungen um mindestens 180° gegenüber der Normallage sind deshalb gefordert.
[0007]  Beim Auftauchen wird von den Karosserien Badflüssigkeit mit ausgehoben, die möglichst schnell wieder auslaufen und abtropfen soll, um Verschleppungen in folgende Becken weitestgehend zu verhindern.
[0008]  Das Auslaufen und Abtropfen hängt sehr stark von der Karosserie-Form und Konstruktion ab. Die für das Auslaufen ideale Lage muss für jeden Karossen-Typ und für jede neue Baureihe neu ermittelt werden.
[0009]  Die Bewegungsabläufe sollen deshalb mit typenbezogenen und veränderbaren Programmen von programmierbaren Steuerungen koordiniert werden.
[0010]  Einrichtungen, die den oben genannten Forderungen entsprechen, sind bekannt und beschrieben in:
Offenlegungsschriften: DE 10103837 A1, DE 10210 941 A1, DE 10210942 A1, DE 10210981 A1
Patentschrift: DE 10211214 C1
Gebrauchsmuster: DE 20105676 U1
[0011]  Sie bestehen aus einzelnen, von einander unabhängigen Fahrzeugen, deren Antiebseinheiten auf Fahrbahnen laufen, die auf beiden Seiten der Tauchbecken, außerhalb des Schutztunnels angeordnet sind.
[0012]  Die beiden Antriebseinheiten verbindet eine quer zur Transportrichtung verlaufende Hohlwelle, die die Wände des Schutztunnels auf ihrer ganzen Länge durchschneiden.
[0013]  An der Hohlwelle sind innerhalb des Tunnels 2 Schwenkarme montiert, die an ihren äußeren Enden eine Drehvorrichtung tragen, auf welcher eine Karosserie samt Transportschlitten fixiert ist.
[0014]  Durch bewegen der Schwenkarme wird die Karosserie unter gleichzeitigem Drehen der Dreheinrichtung eingetaucht und danach wieder hochgeschwenkt und dabei in die Ausgangslage zurück gedreht.
[0015]  Die Baubreite der Fahrzeuge entspricht ungefähr der 3-fachen Karosseriebreite. Hieraus ergeben sich große Umlenkradien und zusammen mit der Rücklaufstrecke, den notwendigen Sicherheitsabständen und Wartungsgängen eine Gesamtbreite der Tauchanlage, die ungefähr der 10-fachen Karosseriebreite entspricht.
[0016]  Da die Karosserien, wie dies auch bei älteren Kettenförderer-Systemen üblich war, längs durch die Tauchanlagen transportiert werden, ergeben sich zusätzlich auch noch große Baulängen.
[0017]  Die Erfindung ist eine Weiter-Entwicklung der oben beschriebenen Einrichtungen und eine Ergänzung der Patentanmeldung 10 2005 001 641.3, mit dem Ziel, den technischen Aufwand zu reduzieren,
den Flächenbedarf der gesamten Tauchanlage ungefähr zu halbieren und durch den Quertransport der Karosserien innerhalb der Tauchanlagen deren Baulänge auf ungefähr 50-55 % zu verringern.
[0018]  Außerdem bietet die Erfindung die Möglichkeit ohne Wechsel des Fördersystems, eine Karosserie vom Rohbau bis zu den Tauchanlagen und durch diese hindurch bis vor den Lacktrockner zu transportieren.
[0019]  Fig.1, zeigt einen Querschnitt durch die Tauchanlage samt Fördersystem mit Karosserie im Schutztunnel.
[0020] Fig.2, zeigt einen Querschnitt durch die Tauchanlage samt Fördersystem mit Karosserie im Tauchbecken.
[0021]  Fig.3 zeigt ein komplettes Fahrzeug außerhalb der Tauchanlage in Längsfahrt auf einer Fahrbahn.
[0022]  Fig.4 zeigt den Übergang von Längsfahrt in Querfahrt mittels paarweise angeordneter Drehweichen.
[0023]  Erfindungsgemäß wird auf den Tauchbecken ( 1) der Schutztunnel ( 2) direkt aufgesetzt.
[0024]  An der hochgezogenen Tragkonstruktion ( 3) wird mittels der Bügel ( 4) die Fahrbahn ( 5) angehängt. Diese ist einseitig mit Stromschienen ( 6) bestückt.
[0025]  2 angetriebene Doppellaufwerke ( 7- 9), sind verbunden mit je einem Hubwerk ( 10- 11). An einem der Hubwerke ist auch die Steuereinheit ( 12) befestigt, welche mit dem Stromabnehmer ( 9) verbunden ist.
[0026]  2 Tunnelöffner ( 13) an den Hubwerks-Unterseiten, ragen durch die Deckenschlitze ( 20) in den Schutztunnel ( 2) hinein. Durch diese beiden Tunnelöffner können die Hubelemente ( 14) in den Schutztunnel eingeführt werden.
[0027]  Die Hubelemente sind die Verbindungsglieder, zwischen den über dem Schutztunnel laufenden Fahr- und Hubwerken ( 7 bis 13) einerseits und der quer im Tunnel und in den Tauchbecken von diesen getragenen und bewegten Dreheinrichtung ( 15 bis 18) samt Karosserie und zugehörigem Transportschlitten andererseits.
[0028]  Ein komplettes Fahrzeug umfasst neben den notwendigen Schaltelementen und Installationen, innerhalb der Steuereinheit ( 12) eine frei programmierbare Steuerung zur Koordination aller Bewegungsabläufe
[0029]  Die Deckenschlitze ( 20) im Schutztunnel ( 2) verlaufen über dessen gesamte Länge. Die Abdichtung der Schlitze erfolgt durch zwei gegeneinander gepresste, elastische Bänder ( 21), die an der Tunneldecke befestigt sind.
[0030]  Die Tunnelöffner ( 13) ragen zwischen den elastischen Bändern hindurch und sind so geformt, dass die Bänder sich der Form der Tunnelöffner fast spaltenfrei anpassen können.
[0031]  Die mit Karosserien beladenen Fahrzeuge bewegen sich in der Regel intermittierend von Tauchbecken zu Tauchbecken durch die ganze Tauchanlage hindurch.
[0032]  Das Absenken, Drehen und Heben erfolgt im Stillstand der Fahrzeuge. Bei langen Tauchbecken sind jedoch auch mit eingetauchten Karosserien Fahrten in Transportrichtung innerhalb der Tauchbecken möglich.
[0033]  Die Drehbewegungen erfolgen um die Karosserie-Längsachse und können deshalb sowohl in den Hubwerks-Endlagen, wie auch in allen möglichen Positionen dazwischen ausgeführt werden.
[0034]  Durch die Überlagerung von Senk-, Hub- und Drehbewegungen lassen sich für das Eintauchen und Auftauchen, sowie Leerlaufen und Abtropfen, typenbezogene und jeweils günstigste Karossenstellungen ermitteln.
[0035]  Die genaue Abfolge der Bewegungen wird von den programmierbaren Steuerungen sichergestellt.
[0036]  Die Fig.4 zeigt ein Fahrbahn-Schema mit der paarweißen Anordnung der Drehweichen ( 22) die den Übergang der Fahrzeuge von der Längsfahrt in Querfahrt und umgekehrt ermöglichen.
[0037]  Vor der Einfahrt in die Weichen, müssen sich an den Fahrzeugen die Dreheinrichtungen ( 15- 18) jeweils in der oberen Endlage befinden, in welcher die Pos. 13 und 18 miteinander verriegelt sind.
[0038]  Beim Fahrt-Richtungs-Wechsel werden in den Weichen jeweils die Positionen 7- 13 und 18 um ca.90° gedreht, und zwar gegenläufig.
[0039]  Die Anzahl von Fahrzeugen, die insgesamt im Fördersystem, also zwischen Rohbau und Lacktrockner benötigt werden, richtet sich nach dem gewünschten Durchsatz an Karosserien, der Anzahl von Behandlungs-Stationen und Arbeitsplätzen an der gesamten Umlaufstrecke und der Entfernung zwischen Rohbau und Lacktrockner.
Vorteile:
[0040]  Die Baulänge der Tauchanlagen reduziert sich auf ca.50-55 % der bisher üblichen.
[0041]  Bei ungefähr gleicher Breite wie die in DE 102 11 214 C1 beschriebenen Einrichtung, beträgt auch der Flächenbedarf mit dieser verglichen nur ca. 50-55 %.
[0042]  Ohne Wechsel des Transportsystems können die Karosserien vom Rohbau bis zum Lacktrockner fahren.