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1. WO2020161035 - DISPOSITIF ET PROCÉDÉ POUR FAIRE FONCTIONNER DE MANIÈRE SÛRE UNE MACHINE AGRICOLE APTE À FONCTIONNER EN MODE AUTONOME

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[ DE ]

Vorrichtung und Verfahren zum sicheren Betreiben einer autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum sicheren Betreiben einer au tonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren und ein System zum sicheren Betreiben einer autonom be treibbaren landwirtschaftlichen Maschine sowie eine autonom betreibbare landwirt schaftliche Maschine.

Immer mehr moderne landwirtschaftliche Maschinen (Bodenbearbeitungsmaschinen, Feldspritzen, Transporter, Sämaschinen, Zugmaschinen etc.) bieten Möglichkeiten für einen autonomen oder teilautonomen Betrieb. Gerade dadurch, dass Landma schinen überwiegend auf Äckern bzw. außerhalb von verkehrsreichen Bereichen eingesetzt werden und die durchzuführenden Arbeiten oft wiederkehrend sind, kön nen autonome Ansätze mit vergleichsweise geringem Aufwand implementiert wer den. Insbesondere können selbstfahrende Fahrzeuge mit weitgehend oder vollstän dig autonom operierenden Werkzeugen eingesetzt werden. Es ergibt sich ein hohes Kostenreduktionspotential durch eine solche Automatisierung.

Eine wichtige Voraussetzung ist hierbei die Erfassung und Erkennung der Umgebung der landwirtschaftlichen Maschine. Mittels Umgebungssensoren, wie beispielsweise Radar-, Lidar-, Kamera- oder Ultraschallsensoren, werden Sensordaten mit Informa tionen zu der Umgebung erfasst. Basierend auf diesen Daten können Objekte in der Umgebung der landwirtschaftlichen Maschine identifiziert und klassifiziert werden. Ausgehend hiervon kann ein Verhalten der landwirtschaftlichen Maschine bezüglich des Fahrens und des Einsatzes eines Werkzeugs an eine aktuelle Situation ange passt werden.

In diesem Zusammenhang betrifft die DE 10 2016 209 437 A1 ein selbsttätiges Lenksystem zur Führung eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs über ein Feld, auf dem bei einem vorhergehenden Arbeitsvorgang eine Fahrspur hinterlassen wurde. Das Lenksystem umfasst eine auf die Fahrspur blickende Kamera, ein Bildverarbei tungssystem zur Verarbeitung von Bildsignalen der Kamera und eine Lenksteuerung.

Der Lenksteuerung ist ein vom Bildverarbeitungssystem erzeugtes Positionssignal hinsichtlich einer detektierten Position der Fahrspur zuführbar. Das Bildverarbei tungssystem ist programmiert, das Bildsignal der Kamera in ein binäres Bild zu über führen und die Fahrspur anhand einer auf das binäre Bild morphologischen Operati on unter Verwendung eines die Fahrspur repräsentierenden Strukturelements zu er kennen.

Eine Herausforderung besteht in der effizienten Verarbeitung der Sensordaten der Umgebungssensoren und Steuerung der Aktuatoren der landwirtschaftlichen Ma schine. Dadurch, dass die System Integration im Bereich der landwirtschaftlichen Ma schinen weniger weit fortgeschritten ist als im Bereich der PKWs oder LKWs, ist es oft erforderlich mehrere Systeme, die für verschiedene Funktionen benötigt werden, zu integrieren.

Ausgehend hiervon stellt sich der vorliegenden Erfindung die Aufgabe, einen Ansatz zum Betrieb einer autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine bereitzustel len. Insbesondere soll eine effiziente und zuverlässige Verarbeitung von Sensorda ten und Ansteuerung von Aktuatoren erreicht werden. Die Sicherheit der landwirt schaftlichen Maschine sowie von Objekten in ihrer Umgebung soll gewährleistet wer den. Zudem soll möglichst eine modulare Integrierbarkeit autonomer Funktionen in bestehende landwirtschaftliche Maschinen erreicht werden.

Zum Lösen dieser Aufgabe betrifft die vorliegende Erfindung in einem ersten Aspekt eine Vorrichtung zum sicheren Betreiben einer autonom betreibbaren landwirtschaft lichen Maschine, mit:

einer Eingangsschnittstelle zum Empfangen eines Sensorsignals eines Um gebungssensors an der landwirtschaftlichen Maschine mit Informationen über Objek te in der Umgebung der landwirtschaftlichen Maschine;

einer Verarbeitungseinheit zum Erkennen einer Fehlersituation basierend auf dem Sensorsignal;

einer Klassifizierungseinheit zum Zuordnen der erkannten Fehlersituation zu einer Fehlerklasse basierend auf einer vordefinierten Zuordnungsregel; und

einer Sendeschnittstelle zum periodischen Übermitteln einer Nachricht an ein Steuergerät der landwirtschaftlichen Maschine über ein Fahrzeugbussystem der landwirtschaftlichen Maschine, wobei die Nachricht die Fehlerklasse umfasst, wenn die Fehlersituation erkannt wurde.

In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein System zum sicheren Betreiben einer autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine, mit:

einer Vorrichtung wie zuvor beschrieben;

einem Umgebungssensor zum Erkennen von Objekten in der Umgebung der landwirtschaftlichen Maschine; und

einem Steuergerät zum Empfangen der Nachricht und zum Steuern einer Selbstfahreinheit und/oder eines Werkzeugs der landwirtschaftlichen Maschine ba sierend auf der empfangenen Nachricht.

In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine autonom betreibbare landwirtschaftliche Maschine, mit:

einem System wie zuvor beschrieben;

einem Fahrzeugbussystem; und

einer Selbstfahreinheit zum Bewegen der landwirtschaftlichen Maschine und/oder einem Werkzeug zum Ausführen einer landwirtschaftlichen Aufgabe, insbe sondere einer Feldspritze zum Aussprühen einer Substanz.

Weitere Aspekte der Erfindung betreffen ein der Vorrichtung entsprechendes Verfah ren und ein Computerprogrammprodukt mit Programmcode zum Durchführen der Schritte des Verfahrens, wenn der Programmcode auf einem Computer ausgeführt wird, sowie ein Speichermedium, auf dem ein Computerprogramm gespeichert ist, das, wenn es auf einem Computer ausgeführt wird, eine Ausführung des hierin be schriebenen Verfahrens bewirkt.

Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben. Es versteht sich, dass die vorgenannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Insbesondere können die Vorrich tung, das System, die landwirtschaftliche Maschine, das Verfahren und das Compu terprogrammprodukt entsprechend der für die Vorrichtung und das System in den abhängigen Ansprüchen beschriebenen Ausgestaltungen ausgeführt sein.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung beziehungsweise das erfindungsgemäße Verfah ren und System dienen dazu, eine effiziente Kommunikation zwischen verschiedenen Einheiten innerhalb einer autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine si cherzustellen. Über eine Eingangsschnittstelle wird ein Sensorsignal eines Umge bungssensors empfangen. Basierend auf diesem Signal kann eine Fehlersituation erkannt werden. Diese Fehlersituation wird einer vordefinierten Fehlerklasse zuge ordnet. In vordefinierten Zeitintervallen werden Nachrichten an ein Steuergerät der landwirtschaftlichen Maschine über ein Fahrzeugbussystem übermittelt. Das Fahr zeugbussystem des Fahrzeugs dient zum Verbinden mehrerer daran angeschlosse ner Einheiten. In den periodisch übermittelten Nachrichten befindet sich genau dann die Fehlerklasse der Fehlersituation, wenn die Fehlersituation erkannt wurde. Wenn keine Fehlersituation erkannt wurde, werden leere Nachrichten übermittelt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung übermittelt insoweit lediglich Informationen. Die Kommunikation zwischen der Vorrichtung und dem Steuergerät der landwirtschaftli chen Maschine ist im Wesentlichen unidirektional. Die Vorrichtung schickt an das zentrale Steuergerät Nachrichten. Die Nachrichten werden im Fahrzeugsteuergerät verarbeitet. Das Steuergerät dient dazu, eine Selbstfahreinheit und/oder ein Werk zeug der landwirtschaftlichen Maschine zu steuern. Erst im Fahrzeugsteuergerät werden also (basierend auf der ermittelten und übermittelten Fehlerklasse) einzelne Fahr- oder andere Funktionen der landwirtschaftlichen Maschine angesteuert. Insbe sondere kann eine Ansteuerung von Fahrfunktionen und/oder von Werkzeugfunktio nen erfolgen.

Dadurch, dass ein periodisches Übermitteln der Nachrichten vorgenommen wird, kann eine effiziente Kommunikation sichergestellt werden. Eine Überlastung des Fahrzeugbussystems in kritischen Situationen, in denen mehrere Einheiten gleichzei tig Nachrichten übermitteln wollen, kann vermieden werden. Es ist unmittelbar mög- lieh festzustellen, ob ein Kommunikationsfehler vorliegt und keine Nachrichten mehr ankommen. In einer landwirtschaftlichen Maschine ohnehin vorhandene Kommunika tionssysteme (insb. Fahrzeugbussystem) können verwendet werden, wodurch eine nachträgliche Installierbarkeit erreicht wird. Durch die Verwendung eines Fahrzeug bussystems wird eine effiziente Kommunikation zwischen mehreren Einheiten er möglicht. Aufgrund der gleichzeitigen Verwendung eines Kommunikationskanals durch mehrere Systeme können Kommunikationsfehler weitestgehend verhindert werden.

Im Vergleich zu bisherigen Ansätzen, bei denen eine direkte Steuerung von Fahr zeug- und/oder Werkzeugfunktionen basierend auf den Sensordaten eines Umge bungssensors erfolgt, wird durch die erfindungsgemäße Klassifizierung und period i sche Übermittlung eine vereinfachte Kommunikation mit geringerer Belastung des Kommunikationskanals erreicht. Zudem wird die Zuverlässigkeit verbessert. Im Ver gleich zu bisherigen Ansätzen, bei denen eine unmittelbare Steuerung basierend auf dem Sensorsignal des Umgebungssensors erfolgt, wird die Kommunikation reduziert und ebenfalls die Zuverlässigkeit erhöht.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Eingangsschnittstelle zum Empfangen des Sensorsignals über das Fahrzeugbussystem ausgebildet. Ein oder mehrere Umge bungssensoren sind an das Fahrzeugbussystem angeschlossen und kommunizieren darüber mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Eine flexible Konfiguration wird er möglicht in Abhängigkeit von der landwirtschaftlichen Maschine und der spezifischen Anwendungsbedürfnisse.

In einer Ausgestaltung basiert die vordefinierte Zuordnungsregel auf einem aus der Fehlersituation resultierenden Risiko für die landwirtschaftliche Maschine und für Ob jekte in der Umgebung der landwirtschaftlichen Maschine. Ein höheres Risiko bedingt eine höhere Fehlerklasse. Die Fehlerklassen zeigen in anderen Worten ein Risiko für die landwirtschaftliche Maschine sowie für Objekte in ihrer Umgebung an. Es wird eine Verarbeitung vorgenommen, die das Ausführen einer vordefinierten Reaktion in Abhängigkeit des Risikos erlaubt. Eine einfache Datenverarbeitung wird ermöglicht.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Sendeschnittstelle zum Übermitteln einer weiteren Nachricht vor Ablauf einer regulären Zeitperiode ausgebildet, wenn zwei Fehlersituationen erkannt werden. Es ist möglich, eine zweite Nachricht nach der ersten Nachricht zu übermitteln, bevor ein reguläres Zeitintervall zwischen der Über mittlung zweier Nachrichten abgelaufen ist. Hierdurch kann flexibel reagiert werden, wenn in schneller Abfolge mehrere Fehlersituationen detektiert werden. Die Sicher heit der landwirtschaftlichen Maschine sowie der Objekte in der Umgebung der Ma schine werden verbessert. Erforderlichenfalls kann eine Flexibilität für eine Reaktion auf geänderte Umstände beziehungsweise auf weitere Fehler erreicht werden.

In einer Ausgestaltung ist die Eingangsschnittstelle zum Empfangen einer Status nachricht des Steuergeräts der landwirtschaftlichen Maschine über das Fahrzeug bussystem ausgebildet. Es ist möglich, dass durch einen Rückkanal in einzelnen Fäl len oder in allen Fällen eine Bestätigung durch das Steuergerät zurückübermittelt wird. Hierdurch kann eine bestätigte Kommunikation erfolgen und die Zuverlässigkeit beziehungsweise die Sicherheit weiter verbessert werden.

In einer Ausgestaltung ist die Verarbeitungseinheit zum Ermitteln eines Fehlerorts und/oder einer Fehlerart ausgebildet. Die Klassifizierungseinheit ist zum Zuordnen der erkannten Fehlersituation zu einer Fehlerklasse basierend auf dem ermittelten Fehlerort und/oder der ermittelten Fehlerart ausgebildet. Die Sendeschnittstelle ist zum periodischen Übermitteln der Nachricht mit dem ermittelten Fehlerort und/oder der ermittelten Fehlerklasse ausgebildet. Ein Fehlerort bezeichnet insbesondere eine Position des entsprechenden Umgebungssensors an der landwirtschaftlichen Ma schine. Eine Fehlerart bezeichnet insbesondere eine Beschreibung bzw. Eingruppie rung des Fehlers. Die Fehlerart kann beispielsweise basierend auf einer Zuordnung zu einer vordefinierten Gruppe festgelegt sein. Die Fehlerklasse ergibt sich dann ausgehend von Fehlerort und Fehlerart.

Die Sendeschnittstelle ist vorzugsweise zum periodischen Übermitteln der Nachricht mit dem ermittelten Fehlerort und/oder der ermittelten Fehlerklasse ausgebildet. Die Ermittlung eines Fehlerorts und/oder einer Fehlerart erlaubt eine einfache Zuordnung bzw. Klassifizierung eines Fehlers, die dann wiederum als Basis für das Ermitteln einer entsprechenden Reaktion der landwirtschaftlichen Maschine dienen kann.

In einer Ausgestaltung ist die Klassifizierungseinheit zum Ermitteln einer Reaktion der landwirtschaftlichen Maschine auf die erkannte Fehlersituation ausgebildet. Die Sendeschnittstelle ist zum periodischen Übermitteln der Nachricht mit der ermittelten Reaktion ausgebildet. Es ist optional möglich, dass in der erfindungsgemäßen Vor richtung eine Reaktion der landwirtschaftlichen Maschine bestimmt bzw. vorgeschla gen wird. Diese Reaktion kann dann ebenfalls periodisch übermittelt werden. Hier durch kann in einem modular aufgebauten autonomen Operationssystem einer land wirtschaftlichen Maschine ein Modul entsprechend der erfindungsgemäßen Vorrich tung integriert werden, das die Reaktion auf Fehlersituationen vollständig (aber ohne Ansteuerung der Aktuatoren der landwirtschaftlichen Maschine) abbildet. Es werden nicht nur Fehler erkannt, sondern zusätzlich adäquate Reaktionen der landwirtschaft lichen Maschine vorgeschlagen beziehungsweise festgelegt. Eine einfache nachträg liche Integrierbarkeit wird ermöglicht. Zudem wird eine effiziente Kommunikation si chergestellt, da nur notwendige Informationen übermittelt werden.

In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems ist das Steu ergerät zum Vorgeben eines Betriebszustands der landwirtschaftlichen Maschine ausgebildet. Weiterhin ist das Steuergerät zum Wechseln von einem autonomen Be triebszustand, in dem die landwirtschaftliche Maschine autonom operiert, in einen ferngesteuerten Betriebszustand, in dem die landwirtschaftliche Maschine fernsteu erbar ist, ausgebildet, wenn die Fehlerklasse eine vordefinierte Zustandsbedingung erfüllt. Durch ein Vorgeben eines Betriebszustands kann die Sicherheit der landwirt schaftlichen Maschine und von Objekten in ihrer Umgebung erhöht werden. Dadurch, dass von einem autonomen Betriebszustand in einen ferngesteuerten Betriebszu stand gewechselt wird, wird die Reaktion auf eine Fehlersituation einem menschli chen Bediener übertragen. Es erfolgt sozusagen eine Umschaltung auf manuellen Betrieb, wenn eine vordefinierte Zustandsbedingung erfüllt ist. Beispielsweise kann diese vordefinierte Zustandsbedingung ausgehend von dem aus der Fehlersituation resultierenden Risiko definiert sein. In Fehlersituationen, die ein hohes Risiko bedin gen, muss eine Fernsteuerung durch einen menschlichen Bediener erfolgen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Systems ist das Steuergerät zum Abbremsen der landwirtschaftlichen Maschine ausgebildet, wenn die Fehlerklasse eine vordefinierte Bremsbedingung erfüllt. Vorzugsweise ist das Steuergerät zum Ermitteln einer Bremskraft basierend auf der Fehlerklasse und zum Abbremsen der landwirtschaftlichen Maschine mit der ermittelten Bremskraft ausgebildet. Auch die vordefinierte Bremsbedingung kann basierend auf dem Risiko, das sich aus der Feh lersituation für die landwirtschaftliche Maschine sowie für Objekte in ihrer Umgebung ergibt, definiert sein. Das Abbremsen kann insbesondere bis zum Stillstand der landwirtschaftlichen Maschine erfolgen. Eine stillstehende Maschine stellt zumeist keine oder nur eine geringe Gefahr für ihr Umfeld dar. Je nach Gefahr kann eine schwache oder starke Bremsung oder eine Notbremsung ausgelöst werden und die Bremskraft entsprechend ermittelt werden. Durch eine Notbremsung kann es zu Schäden an der landwirtschaftlichen Maschine kommen. Dennoch gibt es Fälle, in denen eine Notbremsung erforderlich ist, da beispielsweise Personenschaden droht. Es ist möglich, dass die Bremskraft ausgehend von der Fehlerklasse bestimmt wird.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das System eine Bediener schnittstelle zum Empfangen einer Eingabe von einem Bediener. Das Steuergerät ist dabei zum Anfordern eines Bedienerbefehls über die Bedienerschnittstelle ausgebil det, wenn die Fehlerklasse eine vordefinierte Eingabebedingung erfüllt. Es ist eben falls möglich, dass ein menschlicher Bediener aufgefordert wird, eine Eingabe vorzu nehmen, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Insbesondere kann dem Bedie ner für bestimmte Fehlerklassen eine Handlungsanweisung übermittelt werden. Der Bediener wird aufgefordert, über einen Bedienerbefehl anzuzeigen, dass er die Handlungsanweisung ausgeführt hat. Durch die Verwendung einer Bedienerschnitt stelle kann ein Bediener eingebunden werden. Eine Fehlerbehandlung, die einen Bediener erfordert, kann vorgenommen werden. Hierdurch wird die Sicherheit beim Betrieb der autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine weiter verbessert.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Systems ist das Steuergerät zum Ausführen der Reaktion ausgebildet. Die Reaktion wird dabei von der Vorrichtung vorgeschla gen und übermittelt. Wenn eine Reaktion übermittelt wird, kann das Steuergerät eine entsprechende Steuerung von Einheiten der landwirtschaftlichen Maschine (Aktua toren) vornehmen, sodass die Reaktion der landwirtschaftlichen Maschine ausgeführt wird. Es ergibt sich eine modulare und ggf. nachträgliche Installierbarkeit.

Eine autonom betreibbare landwirtschaftliche Maschine bezeichnet hierin insbeson dere eine Maschine, die ohne Eingriff eines menschlichen Bedieners fahren und eine landwirtschaftliche Funktion/Aufgabe ausführen kann. Beispielsweise eine selbstfah rende Feldspritze, die ein Spritzmittel oder eine andere Substanz ausbringt, oder ei ne selbstfahrende Sämaschine, die Saatgut ausbringt. Die landwirtschaftliche Ma schine verfügt insbesondere über eine Selbstfahreinheit, die eine Bewegung der Ma schine ohne Steuerungseingriff eines Bedieners ermöglicht, und ein Werkzeug, das ohne Steuerungseingriff eines Bedieners eine landwirtschaftliche Funktion ausführt (Aktuatoren der landwirtschaftlichen Maschine).

Ein Betriebszustand ist insbesondere ein Zustand der landwirtschaftlichen Maschine beziehungsweise ein Zustand des Kontrollsystems der landwirtschaftlichen Maschi ne. Das Kontrollsystem umfasst alle verschiedenen Steuer- und Regelungseinheiten der Maschine. Ein Betriebszustand kann sich insbesondere dadurch vorgeben be ziehungsweise einstellen lassen, dass entsprechenden Sensoren und Aktuatoren der landwirtschaftlichen Maschine Steuersignale übermittelt werden. Die Sensoren und Aktuatoren führen dann eine Funktion aus oder unterbinden eine Funktion. Eine Um gebung der landwirtschaftlichen Maschine umfasst insbesondere einen von einem an der landwirtschaftlichen Maschine angebrachten Umgebungssensor aus sichtbaren Bereich im Umfeld der landwirtschaftlichen Maschine. Ein Umgebungssensor kann auch mehrere Sensoren umfassen, die beispielsweise eine 360°-Rundumsicht er möglichen und somit ein vollständiges Umgebungsbild aufzeichnen können. Ein Ob jekt kann hierin ein statisches oder ein dynamisches Objekt sein. Beispielsweise stel len Bäume, Steine, Fußgänger, Personen, Tiere und andere Maschinen Objekte dar. Eine Fehlersituation kann sowohl durch einen Fehler am Sensor begründet sein als auch ein basierend auf dem Sensorsignal erkanntes potentielles oder tatsächliches Problem bezeichnen. Ein Fahrzeugbussystem kann insbesondere ein CAN-Bus sein. Eine Fehlersituation kann insbesondere eine Fehlerart und einen Fehlerort umfas- sen. Die vordefinierte Zuordnungsregel kann auf einer Look-Up Tabelle basieren, in der einer Fehlersituation eine Klasse zugeordnet wird.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger ausgewählter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und erläu tert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer landwirtschaftlichen Maschine mit einem erfindungsgemäßen System;

Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen landwirtschaftlichen Maschine; und

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.

Fig. 1 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes System 10 zum sicheren Betreiben einer autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine 12. Das System 10 um fasst eine Vorrichtung 14 sowie ein Steuergerät 16 und einen Umgebungssensor 18. Die landwirtschaftliche Maschine 12 umfasst zudem ein Fahrzeugbussystem 20, das eine Kommunikationsverbindung zwischen den verschiedenen Einheiten, insbeson dere zwischen der Vorrichtung 14, dem Steuergerät 16 und dem Umgebungs sensor 18 herstellt. Weiterhin umfasst die autonom betreibbare landwirtschaftliche Maschine eine Selbstfahreinheit 22 sowie ein Werkzeug 24.

Im dargestellten Beispiel ist eine autonom fahrende Feldspritze als landwirtschaftli che Maschine 12 abgebildet. Die Feldspritze dient dazu, auf größeren Äckern oder Feldern sprühend eine flüssige Substanz auszubringen. Hierzu umfasst die Feld spritze einen Flüssigkeitstank 26, in den beispielsweise ein Pflanzenschutzmittel ein gefüllt werden kann. Weiterhin umfasst die Feldspritze eine Spritzvorrichtung als Werkzeug 24. Mittels der Spritzvorrichtung kann der Inhalt des Flüssigkeitstanks 26 auf ein Feld beziehungsweise auf die Pflanzen auf dem Feld ausgebracht werden. Im dargestellten Beispiel ist die Spritzvorrichtung als langer und ausklappbarer Ausleger ausgebildet, der es ermöglicht, über eine Breite von mehreren Metern mittels mehre rer Düsen 28 und einer (nicht dargestellten) Pumpe die Flüssigkeit des Flüssig keitstanks 26 auszubringen.

Die landwirtschaftliche Maschine operiert autonom, also ohne Bediener. Durch die Selbstfahreinheit 22 erfolgt eine autonome Bewegung. Durch das Werkzeug 24 eine autonome Feldbearbeitung. Bei autonomem Betrieb auftretende Fehlersituationen müssen behandelt. Insbesondere ist es erforderlich, dass die landwirtschaftliche Ma schine eine adäquate Reaktion ausübt und dabei die Sicherheit der Maschine und der Objekte in ihrer Umgebung sichergestellt wird. Fehlersituationen können dabei beispielsweise verstaubte oder verdreckte Sensoren, erkannte Hindernisse, defekte Sensoren oder auch defekte Aktuatoren sein. Reaktionen der landwirtschaftlichen Maschine können beispielsweise eine Notbremsung, eine langsame Bremsung bis zum Stillstand, ein leichtes Bremsen im Sinne eines Verzögerns, ein starkes Ab bremsen oder auch ein Ausweichen sein. Die Reaktion der autonomen Maschine muss der Detektion beziehungsweise der Fehlersituation angemessen sein, um ei nen sicheren Betrieb der landwirtschaftlichen Maschine zu gewährleisten. Im Bereich der landwirtschaftlichen Maschinen ist es weiterhin relevant, dass oft eine nachträgli che Installation beziehungsweise eine modulare Integration unterschiedlicher Einhei ten vorgenommen werden kann.

In der Vorrichtung 14 wird ein Sensorsignal des Umgebungssensors 18 verarbeitet. Basierend auf dem Sensorsignal wird eine Fehlersituation erkannt. Diese Fehlersi tuation wird einer Fehlerklasse zugeordnet, die dann an das Steuergerät 16 kommu niziert wird. Das Steuergerät kann sowohl das Werkzeug 24 als auch die Selbst fahreinheit 22 ansteuern und eine adäquate Reaktion der landwirtschaftlichen Ma schine 12 auf die Fehlersituation einleiten. Insoweit erfolgt die Ansteuerung der Selbstfahrfunktionen sowie der Funktionen des Werkzeugs 24 nicht durch die Vor richtung 14 selbst, sondern durch das Steuergerät 16. Durch die Trennung der Funk tionalität des Erkennens und Klassifizierens der Fehlersituation von der Ansteuerung der Fahrzeugfunktionen ergibt sich eine vereinfachte nachträgliche Installierbarkeit.

In der Fig. 2 ist schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung 14 dargestellt. Die Vorrichtung 14 umfasst eine Eingangsschnittstelle 30, eine Verarbeitungseinheit 32, eine Klassifizierungseinheit 34 sowie eine Sendeschnittstelle 36. Die Vorrichtung 14 kann beispielsweise als Zusatzmodul in das Fahrzeugsteuergerät 16 der landwirt schaftlichen Maschine 12 integriert sein oder auch als physisch separates Modul im plementiert sein. Es ist möglich, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung 14 teilweise oder vollständig in Soft- und/oder Hardware umgesetzt ist. Die Einheiten und Schnitt stellen können einzeln oder kombiniert als Prozessor, Prozessormodul oder Software für einen Prozessor ausgebildet sein.

Über die Eingangsschnittstelle 30 werden Sensorsignale eines Umgebungssensors oder auch mehrerer Umgebungssensoren empfangen. Insbesondere können Daten eines Radar-, Lidar-, Ultraschall- oder Kamerasensors empfangen werden. Die emp fangenen Sensorsignale umfassen Informationen über Objekte in der Umgebung der landwirtschaftlichen Maschine. Insbesondere umfassen die Detektionen eines Um gebungssensors Informationen über eine räumliche Position eines detektierten Ob jekts.

In der Verarbeitungseinheit 32 wird basierend auf dem empfangenen Sensorsignal eine Fehlersituation erkannt. Insbesondere ist es möglich, dass ein Fehlercode zu geordnet wird. Der Fehlercode kann sich beispielsweise aus einem Fehlerort (0-9999) und einer Fehlerart (0-999) zusammensetzen. Ein Fehlerort kann insoweit bei spielsweise eine vordere linke Kamera der landwirtschaftlichen Maschine identifizie ren. Eine Fehlerart kann beispielsweise eine Verschmutzung dieser Kamera sein. Für die Erkennung der Fehlersituation können beispielsweise künstliche neuronale Netze oder andere lernende Algorithmen eingesetzt werden.

In der Klassifizierungseinheit 34 erfolgt dann eine Zuordnung der erkannten Fehlersi tuation zu einer Fehlerklasse. Hierzu wird eine vordefinierte Zuordnungsregel ver wendet. Insbesondere kann spezifiziert sein, welche Fehlerklasse aus einem be stimmten Fehlercode resultiert. Beispielsweise kann je nach Schwere des Fehlers beziehungsweise je nach Größe des aus der Fehlersituation hervorgehenden Risikos eine unterschiedliche Reaktion des Fahrantriebs erfolgen. Auch für die Klassifizie- rung können beispielsweise künstliche neuronale Netze oder andere lernende Algo rithmen eingesetzt werden.

Über die Sendeschnittstelle 36 wird die Fehlerklasse an das Steuergerät der land wirtschaftlichen Maschine übermittelt. Wie die Eingangsschnittstelle kann auch die Sendeschnittstelle in Soft- und/oder in Hardware implementiert sein. Die Kommunika tion erfolgt vorzugsweise unidirektional. Die Sendeschnittstelle 36 ist dabei dazu ausgebildet, Nachrichten periodisch, also in regelmäßigen Zeitintervallen, zu übermit teln. Wenn keine Fehlersituation erkannt wird, beinhaltet die übermittelte Nachricht keine Fehlerklasse.

Es ist möglich, dass das Steuergerät eine Statusnachricht an die Sendeschnittstel le 36 zurückübermittelt. Beispielsweise kann vom Steuergerät in einer Statusnach richt zurückübermittelt werden, dass ein autonomer Betriebszustand oder zumindest ein vorautonomer Betriebszustand zum aktuellen Zeitpunkt möglich ist. Wenn eine Statusnachricht empfangen wird, die anzeigt, dass sich die landwirtschaftliche Ma schine im Moment nicht im autonomen Betriebszustand befindet, kann auf die Über mittlung von Nachrichten bzw. auf die Behandlung von Fehlersituationen verzichtet werden.

Ebenfalls ist es möglich, dass mehrere Nachrichten sequentiell hintereinander ge schickt werden innerhalb eines Sendezyklus, wenn gleichzeitig oder in kurzem Zeit abstand mehrere Fehlersituationen erkannt werden.

Die Eingangsschnittstelle 30 und/oder die Sendeschnittstelle 36 können beispiels weise als Steckverbindung in Hardware umgesetzt sein. Es ist auch möglich, dass die Eingangsschnittstelle 30 und/oder die Sendeschnittstelle 36 als entsprechende Softwareschnittstellen zum Datenempfang ausgebildet sind. Die Schnittstellen kön nen insbesondere zur Kommunikation über einen CAN-Bus (Fahrzeugbussystem) ausgebildet sein. Insbesondere kann die übermittelte Nachricht einer CAN-Botschaft beziehungsweise einer Fehler- und Diagnosenachricht entsprechen.

Im Folgenden wird eine beispielhafte Klassifizierung beschrieben: In eine Klasse 0 wird eine Fehlersituation eingestuft, wenn der entsprechende Fehler für das autono me Fahren nicht relevant ist. Der Fehler wird dann nur im Fehlerspeicher dokumen tiert. Als Reaktion wird ein Weiterfahren der landwirtschaftlichen Maschine ausgelöst. Wenn beispielsweise als Fehlersituation eine verstaubte Kamera erkannt wird, die die Weiterfahrt nicht beeinträchtigt, wird lediglich eine Warnung ausgegeben, sodass ein Bediener bei nächster Gelegenheit die Kamera reinigen kann.

In eine Klasse 1 wird eine Fehlersituation eingestuft, wenn das autonome Fahren beeinträchtigt wird. Als Reaktion wechselt der Fahrantrieb dann (durch entsprechen de Ansteuerung der Selbstfahreinheit) in einen ferngesteuerten Betrieb und die landwirtschaftliche Maschine bleibt langsam stehen. Wenn beispielsweise ein Kame rasensor defekt ist und dies die Weiterfahrt beeinträchtigt, bleibt die landwirtschaftli che Maschine stehen.

In eine Klasse 2 wird eine Fehlersituation eingestuft, wenn der autonome Betrieb schwerer beeinträchtigt wird. Der Fahrantrieb wechselt als Reaktion dann in einen ferngesteuerten Betrieb und es wird ein starker Abbremsvorgang ausgelöst. Wenn beispielsweise ein Hindernis in einer Entfernung von 20 m erkannt wird, führt dies zu einem starken Abbremsen.

In eine Klasse 3 wird eine Fehlersituation eingestuft, wenn eine Gefahr für die land wirtschaftliche Maschine oder für ein Objekt in der Umgebung erkannt wird. Der Fahrantrieb wechselt als Reaktion dann in einen ferngesteuerten Betrieb und führt eine Notbremsung durch. Wenn beispielsweise ein Hindernis direkt vor der landwirt schaftlichen Maschine erkannt wird, löst dies eine Notbremsung aus.

In dieser beispielhaften Klassifizierung wird in den Klassen 1 bis 3 jeweils automa tisch ein Wechsel eines Betriebszustands der landwirtschaftlichen Maschine ausge löst. Insbesondere wird der autonome Betriebszustand verlassen. In der Klasse 0 verbleibt die landwirtschaftliche Maschine im autonomen Betriebszustand. Vorzugs weise wird bei jeder Fehlersituation unabhängig von der Klassifizierung ein Bediener der landwirtschaftlichen Maschine informiert, beispielsweise über ein Telemetriesys tem.

In der Fig. 3 ist schematisch eine optionale Weiterbildung der landwirtschaftlichen Maschine 12 mit dem erfindungsgemäßen System 1 0 dargestellt. Die landwirtschaft liche Maschine umfasst zusätzlich eine Bedienerschnittstelle 38, die eine Interaktion mit einem (menschlichen) Bediener 40 ermöglicht. Beispielsweise kann ein Knopf, ein Touchscreen-Display oder ein Hebel vorgesehen sein. Über die Bedienerschnitt stelle 38 kann eine Eingabe eines Bedieners angefordert werden. Beispielsweise kann es im Falle eines verschmutzten Sensors notwendig sein, vom Bediener 40 ei ne Bestätigung anzufordern, dass dieser die Verschmutzung beseitigt hat. Diese An forderung kann Teil der Reaktion der landwirtschaftlichen Maschine auf eine erkann te Fehlersituation sein.

In der Fig. 4 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Verfahren zum sicheren Betrei ben einer autonom betreibbaren landwirtschaftlichen Maschine dargestellt. Das Ver fahren umfasst Schritte des Empfangens S10 eines Sensorsignals, des Erken-nens S12 einer Fehlersituation, des Zuordnens S14 der erkannten Fehlersituation zu einer Fehlerklasse und des periodischen Übermitteins S18 einer Nachricht an ein Steuergerät. Das Verfahren kann beispielsweise als Software implementiert sein, die auf einem Fahrzeugsteuergerät der landwirtschaftlichen Maschine ausgeführt wird. Ebenfalls ist es möglich, dass das erfindungsgemäße Verfahren als Software für ein Mobilgerät (Smartphone-App) implementiert ist. Das Verfahren kann vollständig oder teilweise Cloud-basiert ausgeführt sein.

Die Erfindung wurde anhand der Zeichnungen und der Beschreibung umfassend be schrieben und erklärt. Die Beschreibung und Erklärung sind als Beispiel und nicht einschränkend zu verstehen. Die Erfindung ist nicht auf die offenbarten Ausführungs formen beschränkt. Andere Ausführungsformen oder Variationen ergeben sich für den Fachmann bei der Verwendung der vorliegenden Erfindung sowie bei einer ge nauen Analyse der Zeichnungen, der Offenbarung und der nachfolgenden Patentan sprüche.

In den Patentansprüchen schließen die Wörter„umfassen“ und„mit“ nicht das Vor handensein weiterer Elemente oder Schritte aus. Der Undefinierte Artikel„ein“ oder „eine“ schließt nicht das Vorhandensein einer Mehrzahl aus. Ein einzelnes Element oder eine einzelne Einheit kann die Funktionen mehrerer der in den Patentansprü chen genannten Einheiten ausführen. Ein Element, eine Einheit, eine Schnittstelle, eine Vorrichtung und ein System können teilweise oder vollständig in Hard- und/oder in Software umgesetzt sein. Die bloße Nennung einiger Maßnahmen in mehreren verschiedenen abhängigen Patentansprüchen ist nicht dahingehend zu verstehen, dass eine Kombination dieser Maßnahmen nicht ebenfalls vorteilhaft verwendet wer den kann. Ein Computerprogramm kann auf einem nichtflüchtigen Datenträger ge speichert/vertrieben werden, beispielsweise auf einem optischen Speicher oder auf einem Halbleiterlaufwerk (SSD). Ein Computerprogramm kann zusammen mit Hard ware und/oder als Teil einer Hardware vertrieben werden, beispielsweise mittels des Internets oder mittels drahtgebundener oder drahtloser Kommunikationssysteme. Bezugszeichen in den Patentansprüchen sind nicht einschränkend zu verstehen.

Bezuaszeichen

System

landwirtschaftliche Maschine

Vorrichtung

Steuergerät

Umgebungssensor

Fahrzeugbussystem

Selbstfahreinheit

Werkzeug

Flüssigkeitstank

Düse

Eingangsschnittstelle

Verarbeitungseinheit

Klassifizierungseinheit

Sendeschnittstelle

Bedienerschnittstelle

Bediener