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1. DE112018006240 - AUFHÄNGUNGSVORRICHTUNG

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[ DE ]
Beschreibung  

Technisches Gebiet 

[0001]  Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Aufhängungsvorrichtung vom Typ einer unabhängigen Aufhängung für ein Fahrzeug.

Hintergrund der Technik 

[0002]  In einem Fahrzeug wurde eine Aufhängungsvorrichtung eines Doppelquerlenkertyps, die eine vom Typ einer unabhängigen Aufhängung für Räder ist, in der verwandten Technik verwendet. Diese Art von Aufhängungsvorrichtung umfasst einen oberen Arm, der durch ein Seitenelement eines Fahrzeugkarosserierahmens um eine Tragewelle schwenkbar getragen wird, und einen unteren Arm, der von einem Aufhängungsquerelement an der Fahrzeugkarosserieseite um eine Tragewelle schwenkbar getragen wird. Der obere Arm und der unterer Arm sind mit einem Achsschenkel eines Rades verbunden.

[0003]  Patentliteratur 1 offenbart ein Beispiel einer derartigen Aufhängungsvorrichtung. Die Aufhängungsvorrichtung der Patentliteratur 1 umfasst den oberen Arm und den unteren Arm, die mit einem Achsschenkel über ein Kugelgelenk verbunden sind. Ferner umfasst die Aufhängungsvorrichtung eine Spulenfeder, die zwischen dem unteren Arm und einer an dem Fahrzeugkarosserierahmen fixierten Federaufnahme bereitgestellt wird, einen Stoßdämpfer, der sich zu einer Mitte der Spulenfeder erstreckt, und eine Blattfeder, die lateral in einer Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet ist und bei der beide Enden mit entsprechenden unteren Armen gekoppelt sind. Beispielsweise wird in dieser Aufhängungsvorrichtung, eine Halterung bereitgestellt, die das Aufhängungsquerelement und das Seitenelement verbindet, um einen Umfang einer Spulenfeder abzudecken, die sich um den Stoßdämpfer erstreckt und mit einer Federaufnahme integriert ist.

ZITATLISTE  PATENTLITERATUR 

[0004]  Patentliteratur 1: JP-A-H7-112607

ZUSAMMENFASSUNG DER ERINDUNG  TECHNISCHES PROBLEM 

[0005]  Es ist nun denkbar, verschiedene Verbesserungen in der Aufhängungsvorrichtung von Patentliteratur 1 auszuführen. Beispielsweise ist es denkbar, einen Freiheitsgrad in der Gestaltung zu erhöhen, indem versucht wird, Beziehungen zwischen verschiedenen Bestandselementen zu verbessern. Sogar wenn eine derartige Verbesserung erreicht ist, muss die Aufhängungsvorrichtung jedoch eine ausreichende Steifigkeit gegen eine Eingabe (beispielsweise Schwingungen) von einer Radseite aufweisen. Insbesondere da eine große Last auf einen Verbindungsabschnitt zwischen einem Seitenelement (das sich in einer Vorne-Hinten-Richtung eines Fahrzeugs erstreckt) eines Fahrzeugkörperrahmens und einem Aufhängungsquerelement (das sich in einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt) wirkt, das unter dem Seitenelement positioniert ist, gibt es eine Nachfrage, um die Steifigkeit in einer Nähe des Verbindungsabschnitts zu einem gewissen Grad oder mehr beizubehalten oder zu erhöhen. Andererseits gibt es eine Nachfrage nach Gewichtsverringerung, um Fahrleistungen, wie beispielsweise Radlenkung, beizubehalten oder zu verbessern.

[0006]  Die vorliegende Offenbarung stellt eine Aufhängungsvorrichtung bereit, die auf sowohl hohe Steifigkeit als auch Gewichtsverringerung in einer Nähe eines Verbindungsabschnitts zwischen einem Seitenelement und einem Aufhängungsquerelement gerichtet ist.

LÖSUNG DES PROBLEMS 

[0007]  Eine Aufhängungsvorrichtung der vorlegenden Offenbarung umfasst: einen oberen Arm, der bereitgestellt wird, um einen Achsschenkel eines Rades schwingbar zu tragen, und schwingbar einem Seitenelement getragen zu werden, das sich in einer Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung erstreckt; einen unteren Arm, der schwingbar den Achsschenkel trägt und schwingbar von einem Aufhängungsquerelement getragen wird, das angeordnet ist, um sich in der Fahrzeugbreitenrichtung zu erstrecken; und eine Blattfeder, die angeordnet ist, um sich in der Fahrzeugbreitenrichtung zu erstrecken, und einen in dem unteren Arm angeordneten Endabschnitt aufweist, bei dem ein Zwischenteil der Blattfeder in einem Hauptquerelement des Aufhängungsquerelementen untergebracht ist, wobei das Hauptquerelement des Aufhängungsquerelement mit dem Seitenelement über eine hohle Halterung verbunden ist, wobei die hohle Halterung einen Halterungsstoßdämpfer umfasst, der positioniert ist, um dem unteren Arm zugewandt zu sein, und die hohle Halterung einen Verstärkungsabschnitt umfasst, der dem Halterungsstoßdämpfer zugewandt ist.

[0008]  Bei der Aufhängungsvorrichtung kann eine verstärkende Rippe innerhalb der hohlen Halterung als der Verstärkungsabschnitt angeordnet sein.

[0009]  Bei der Aufhängungsvorrichtung kann eine Stoßabsorbiervorrichtung zwischen dem unteren Arm und dem Seitenelement angeordnet sein, und der obere Arm und die Stoßabsorbiervorrichtung in einem getrennten Zustand mit der hohlen Halterung sind.

VORTEILHAFTE WIRKUNGEN DER ERINDUNG 

[0010]  Gemäß der Aufhängungsvorrichtung der obigen Technologie der vorliegenden Offenbarung kann die Gewichtsverringerung in einer Nähe eines Verbindungsabschnitts zwischen einem Seitenelement und einem Aufhängungsquerelement erreicht werden, und die Steifigkeit davon kann zu einem gewissen Grad oder mehr beibehalten werden, da der Verstärkungsabschnitt die obige Konfiguration umfasst.

Figurenliste 

Fig. 1 ist eine Konfigurationsansicht einer Aufhängungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform einer Technologie der vorliegenden Offenbarung und ist eine Ansicht, die von einer Seite des Fahrzeugs gesehen ist.

Fig. 2 ist eine Konfigurationsansicht der Aufhängungsvorrichtung von Fig. 1 auf einer Radseite, und ist eine Teilquerschnittsansicht.

[Fig. 3] Fig. 3 ist eine Ansicht, die einen unteren Arm und eine Blattfeder der Aufhängungsvorrichtung von Fig. 1 veranschaulicht.

[Fig. 4] Fig. 4 ist ein Diagramm, das den Zusammenbau einer Aufhängungsvorrichtung in der Hintergrundtechnik zeigt.

[Fig. 5] Fig. 5 ist ein Diagramm, das den Zusammenbau der Aufhängungsvorrichtung von Fig. 1 zeigt.

[Fig. 6] Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm, das den Verstärkungsabschnitt von Fig. 2 zeigt.

[Fig. 7] Fig. 7 zeigt eine verstärkende Rippe, wie von einer Richtung eines Pfeils A1 in Fig. 2 betrachtet.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN 

[0011]  Eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird nachstehend mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Die gleichen Komponenten (oder Konfigurationen) werden durch die gleichen Bezugszeichen und Namen bezeichnet und Funktionen derselben sind ebenfalls die gleichen. Daher werden ausführliche Beschreibungen der gleichen Komponenten nicht wiederholt.

[0012]  Fig. 1 veranschaulicht eine schematische Konfiguration eines Teils einer Aufhängungsvorrichtung 10 gemäß einer Ausführungsform einer Technologie der vorliegenden Offenbarung. Fig. 2 veranschaulicht eine Konfiguration der Aufhängungsvorrichtung 10 auf einer Radseite und ein Teil davon ist in Querschnitt veranschaulicht. Die Aufhängungsvorrichtung 10 wird hier auf ein Vorderrad eines Fahrzeugs angewendet und ein Bezugszeichen „12“ in Fig. 2 gibt eine Nabe an, die ein linkes Vorderrad (nicht veranschaulicht) trägt. Fig. 1 ist eine Ansicht der Aufhängungsvorrichtung 10 von Fig. 2 (Naben und Achsschenkel des linken Vorderrads sind ausgeschlossen ist) wie von einer lateralen Seite des linken Vorderrads betrachtet. Da eine rechte Vorderradseite (nicht veranschaulicht) im Wesentlichen eine Konfiguration aufweist, die bilateral symmetrisch mit den Konfigurationen von Fig. 1 und Fig. 2 ist, wird eine Beschreibung davon im Wesentlichen nachstehend weggelassen. Eine Fahrzeugbreitenrichtung ist eine Richtung im Wesentlichen senkrecht zu einer Papierebene in Fig. 1 und ist eine Richtung im Wesentlichen parallel zu einer Papierebene in Fig. 2, und eine Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung ist eine Richtung im Wesentlichen parallel zu der Papierebene in Fig. 1 und ist eine Richtung im Wesentlichen senkrecht zu der Papierebene in Fig. 2.

[0013]  Die Aufhängungsvorrichtung 10 ist als eine Aufhängungsvorrichtung vom Typ einer unabhängigen Aufhängung konfiguriert. Die Aufhängungsvorrichtung 10 umfasst einen oberen Arm 14 mit einer wesentlichen V-Form oder einer wesentlichen A-Form in einer Draufsicht und einen unteren Arm 16 mit einer wesentlichen V-Form oder einer wesentlichen A-Form in einer Draufsicht. Ein oberes Teil eines Achsschenkels 18 eines Rades wird schwenkbar getragen, das heißt über ein Kugelgelenk 20 durch den oberen Arm 14, insbesondere durch einen äußeren Endabschnitt (Basisabschnitt) 14a, auf einer äußeren Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung des schwenkbaren Arms schwingbar getragen. Ein unteres Teil des Achsschenkels 18 des Rades wird über ein Kugelgelenk 22 durch den unteren Arm 16, insbesondere durch einen äußeren Endabschnitt (Basisabschnitt) 16a des unteren Arms 16 in der Fahrzeugbreitenrichtung des unteren Arms schwingbar getragen.

[0014]  Ein Armendabschnitt 14c von jedem von zwei Armabschnitten 14b, die nach innen in der Fahrzeugbreitenrichtung des Basisabschnitts 14a des oberen Arms 14 gegabelt sind, ist mit einer oberen Armhalterung 25a einer Halterung 24 verbunden. Somit wird der obere Arm 14 schwingbar um eine Tragewelle der Halterung 25a getragen. Die Halterung 24 ist an einem Seitenelement 26 fixiert, das angeordnet ist, um sich in der Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung zu erstrecken. Das Seitenelement 26 ist ein Bestandselement eines Fahrzeugkarosserierahmens BF (nicht veranschaulicht) und ist an beiden Seiten des Fahrzeugs angeordnet. Außerdem ist in der Aufhängungsvorrichtung 10, wie in Fig. 1 veranschaulicht, die Halterung 24 an dem Seitenelement 26 durch fünf Bolzen B fixiert, die in einer W-Form angeordnet sind. Die Anzahl, Anordnung und dergleichen der Bolzen zum Fixieren der Halterung 24 sind jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt.

[0015]  Ein Aufhängungsquerelement 28 ist in der Fahrzeugbreitenrichtung auf einer vertikalen unteren Seite, das heißt, unterhalb der linken und rechten Seitenelemente 26 (Fig. 1 und Fig. 2 veranschaulichen lediglich das Seitenelement 26 auf der linken Seite des Fahrzeugs) des Fahrzeugkarosserierahmens BF angeordnet. Das Aufhängungsquerelement 28 weist eine bestimmte Breite in der Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung auf und umfasst mehrere Elemente, die sich in der Fahrzeugbreitenrichtung erstrecken, und mehrere Elemente, die sich in der Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung erstrecken, um die sich in der Fahrzeugbreitenrichtung erstreckenden Elemente zu verbinden. Im Besonderen umfasst das Aufhängungsquerelement 28 ein Hauptquerelement 30, das sich in der Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, ein Unterquerelement 32, das sich in der Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, und ein vertikales Elements 34, das sich in der Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung erstreckt. Hier ist das Unterquerelement 32 im Wesentlichen parallel zu dem Hauptquerelement 30 an einem Abstand von dem Hauptquerelement 30 auf einer Fahrzeugvorderseite des Hauptquerelements 30 angeordnet. Dann wird ein vertikales Element 34 über dem Hauptquerelement 30 und dem Unterquerelement 32 bereitgestellt. Hier sind Bestandselemente des Aufhängungsquerelements im Allgemeinen aus Stahlmaterialien gebildet und werden durch Schweißen integriert, wobei die Materialien und Verbindungsverfahren jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt sind. Außerdem ist für eine derartige Konfiguration des Aufhängungsquerelements 28 eine Konfiguration, dass das Aufhängungsquerelement lediglich ein Hauptquerelement umfasst, in der vorliegenden Offenbarung nicht ausgeschlossen. Wie in Fig. 1 und Fig. 2 veranschaulicht, kommt in der Aufhängungsvorrichtung 10 das vertikale Element 34 mit dem Seitenelement 26 in Kontakt, wenn das Aufhängungsquerelement 28 an dem Seitenelement 26 befestigt und fixiert ist. Außerdem tragen das Hauptquerelement 30 und das Unterquerelement 32 eine Lenkgetriebebox SU dazwischen.

[0016]  Genauer gesagt ist das Hauptquerelement 30 an dem vertikalen Element 34 über eine Halterung 36 befestigt. Die Halterung 36 ist an einem oberen Abschnitt des Hauptquerelement 30 des Aufhängungsquerelements 28 befestigt. Die Halterung 36 wird bereitgestellt, um das Hauptquerelement 30 von oben abzudecken, wie in Fig. 1 veranschaulicht, und wird auf einem oberen Abschnitt eines Endabschnitts (in Fahrzeugbreitenrichtung) des Hauptquerelements 30 bereitgestellt, wie in Fig. 2 veranschaulicht. Es sei bemerkt, dass die Halterung 36 an dem Hauptquerelement 30 durch Schweißen befestigt und fixiert ist, was nicht veranschaulicht ist, und die Halterung 36 kann an dem Hauptquerelement 30 durch mechanische Verbindungsmittel, wie beispielsweise Bolzen, fixiert werden. Wie in Fig. 1 und Fig. 2 veranschaulicht, ist das vertikale Element 34 angeordnet, um einen oberen Abschnitt der Halterung 36 zu überspannen. Auf diese Weise wird in dem Verstärkungsabschnitt 10 die Halterung 36 innerhalb des Aufhängungsquerelements 28 aufgenommen. Die Halterung 36 kann jedoch an einer äußeren Seite des Aufhängungsquerelements 28 befestigt sein (das heißt, das Aufhängungsquerelement 28 kann an dem Seitenelement 26 über die Halterung 36 befestigt sein). Außerdem ist in jedem dieser Beispiele das Aufhängungsquerelement 28 mit der vertikalen unteren Seite des Fahrzeugkörperrahmens BF (Seitenelement 26) verbunden und zu diesem Zeitpunkt umfasst das Aufhängungsquerelement 28 die Halterung 36 darin oder darüber. Hier wird nachstehend, um die Halterung 36 von der Halterung 24 zu unterscheiden, die Halterung 24 als eine obere Halterung bezeichnet und die Halterung 36 als eine untere Halterung bezeichnet.

[0017]  Das Unterquerelement 32 ist ebenfalls an dem vertikalen Element 34 über eine Trägerhalterung 33 befestigt. Ein unterer Endabschnitt der Trägerhalterung 33, der sich in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung erstreckt (im Wesentlichen vertikalen Richtung) ist mit jedem von zwei Endabschnitten des Unterquerelements 32 in der Fahrzeugbreitenrichtung verbunden, um das Unterquerelement 32 von oben abzudecken. Dann wird ein oberer Endabschnitt der Trägerhalterung 33, der mit dem Unterquerelement 32 auf die Art und Weise verbunden ist, mit dem vertikalen Element 34 verbunden, so dass das Unterquerelement 32 an dem vertikalen Element 34 befestigt ist.

[0018]  Das Aufhängungsquerelement 28 umfasst ferner untere Armhalterungen 38. Armendabschnitte 16c von zwei Armabschnitten 16b, die nach innen in der Fahrzeugbreitenrichtung von dem Basisabschnitt 16a des unteren Arms 16 gegabelt sind, sind mit den unteren Armhalterungen 38 verbunden. Als Ergebnis wird der untere Arm 16 schwingbar um eine Tragewelle der Halterung 38 getragen. Hier werden, wie in Fig. 1 veranschaulicht, die unteren Armhalterungen 38 bereitgestellt, um das Hauptquerelement 30 in der Fahrzeug-Vorne-Hinten-Richtung dazwischen anzuordnen. Hier ist die untere Armhalterung 38 auf einer Fahrzeugvorderseite ebenfalls als die Trägerhalterung 33 konfiguriert, die an einem Endabschnitt auf einer äußeren Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung des Unterquerelements 32 verbunden ist. Daher dient die untere Armhalterung 38 auf der Fahrzeugvorderseite als die Trägerhalterung 33. Die untere Armhalterung 38 auf einer Fahrzeugrückseite ist mit einem Erweiterungsabschnitt 30E des Hauptquerelements 30 verbunden. Ferner ist ein oberer Endabschnitt der unteren Armhalterung 38 an dem vertikalen Element 34 befestigt und fixiert. Auf diese Weise ist der untere Arm 16 nicht direkt mit der unteren Halterung 36 verbunden und die untere Halterung 36 ist von dem unteren Arm 16 getrennt.

[0019]  In der Aufhängungsvorrichtung 10 ist eine Blattfeder 40 horizontal angeordnet, um sich in der Fahrzeugbreitenrichtung zu erstrecken. Die Blattfeder 40 ist durch einen inneren Hohlraum 30s des Hauptquerelements 30 des Aufhängungsquerelements 28 angeordnet. Dann wird ein Endabschnitt 40a der Blattfeder 40 auf einem Trägerabschnitt 44 des unteren Arms 16 auf einer linken Vorderradseite (der Seite der Nabe 12 in Fig. 2) angeordnet, wie nachstehend beschrieben, und der andere Endabschnitt der Blattfeder 40 wird auf ähnliche Weise auf einem Trägerabschnitt 44 des unteren Arms 16 auf einer rechten Vorderradseite (nicht veranschaulicht) angeordnet.

[0020]  Der Trägerabschnitt 44 ist auf einer vertikalen oberen Seite, das heißt oberhalb einer wesentlichen dreieckigen Region ausgebildet, die zwischen dem Basisabschnitt 16a des unteren Arms 16 und dem Armabschnitt 16b ausgebildet ist, der sich in der gegabelten Weise von dem Basisabschnitt 16a erstreckt, so dass der Trägerabschnitt 44 im Wesentlichen horizontal in dem Fahrzeug ist. Die Blattfeder 40 weist eine Form auf, die sich im Allgemeinen in der Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt und gekrümmt ist, um geringfügig nach oben in der vertikalen Richtung vorzustehen. Ein Zwischenteil 40b der Blattfeder 40 ist in dem Aufhängungsquerelement 28 untergebracht. Genauer gesagt wird das Zwischenteil 40b in dem Hauptquerelement 30 des Aufhängungsquerelements 28 untergebracht und wird durch ein Buchsenelement 47 mit Bezug auf das Hauptquerelement 30 getragen. Im Besonderen wird das Zwischenteil 40b der Blattfeder 40 mit Bezug auf das Hauptquerelement 30 durch das Buchsenelement 47 auf der linken Vorderradseite (eine obere Buchse 48 und eine untere Buchse 50) und ein Buchsenelement (nicht veranschaulicht) auf der rechten Vorderradseite (eine obere Buchse und eine untere Buchse) getragen. Das Buchsenelement 47 umfasst die obere Buchse 48, die sich auf einer vertikalen oberen Seite der Blattfeder 40 befindet und mit einer Innenoberfläche des Hauptquerelements 30 verbunden ist, und die untere Buchse 50, die sich auf einer vertikalen unteren Seite der Blattfeder 40 befindet und mit einer Innenoberfläche des Hauptquerelements 30 verbunden ist. Die Blattfeder 40 wird gegen den Trägerabschnitt 44 des unteren Arms 16 durch die obere Buchse 48 gedrückt. Die obere Buchse 48 entspricht einer Übertragungseinheit, die eine Kraft der Blattfeder 40 auf das Aufhängungsquerelement 28 übertragen kann. Die untere Buchse 50 wird ebenfalls bereitgestellt, um die Blattfeder 40 auf eine Art und Weise zu tragen, die es der Blattfeder 40 ermöglicht, verschiedene Rollen zu spielen oder Funktionen zu verwirklichen, die der Blattfeder ermöglichen, als ein Stabilisator zu dienen. Wenn die untere Buchse 50 ebenso bereitgestellt wird, kann die Blattfeder 40 in einer wesentlichen S-Form gekrümmt sein und auf sowohl die linken als auch die rechten Vorderräder wirken, wenn unterschiedliche Kräfte beispielsweise an den linken und rechten Vorderräder erzeugt werden, wenn das linke Vorderrad nach oben angehoben wird, während das rechte Vorderrad nach unten abgesenkt wird.

[0021]  Wie in Fig. 3 veranschaulicht, umfasst der untere Arm 16 den Trägerabschnitt 44 und einen unteren Armabdeckungsabschnitt 16e, der eine obere Seite des Trägerabschnitts 44 in der vertikalen Richtung abdeckt. Um die Unterscheidung mit dem Abdeckungsabschnitt 16e klarzustellen, kann ein Hauptkörperabschnitt 16d, der den Basisabschnitt 16a und die Armabschnitte 16b umfasst, die sich in einer gegabelten Weise von dem Basisabschnitt 16a erstrecken, wie oben beschrieben, als ein unterer Armhauptkörperabschnitt bezeichnet werden.

[0022]  Wie in Fig. 3 veranschaulicht, umfasst der untere Arm 16 den Trägerabschnitt 44 und einen unteren Armabdeckungsabschnitt 16e, der bereitgestellt wird, um eine obere Seite des Trägerabschnitts 44 in der vertikalen Richtung abzudecken. Es sei bemerkt, dass, um von dem Abdeckungsabschnitt 16e unterschieden zu werden, ein Hauptkörperabschnitt 16d, der den Basisabschnitt 16a und die Armabschnitte 16b umfasst, die sich in einer gegabelten Weise von dem Basisabschnitt 16a in der oben beschriebenen gegabelten Art und Weise erstrecken, wie oben beschrieben, ebenfalls als ein unterer Armhauptkörperabschnitt bezeichnet werden können.

[0023]  In dem unteren Arm 16 wird der untere Armhauptkörperabschnitt 16d mit dem Trägerabschnitt 44 zum Tragen des Endabschnitts der Blattfeder 40 versehen. Der Trägerabschnitt 44 wird bereitgestellt, um auf dem unteren Arm 16 platziert zu werden, und bereitgestellt, um in der Lage zu sein, mit Bezug auf den unteren Arm 16 gelöst oder ersetzt werden. Ähnlich zu dem unteren Arm 16 ist der Trägerabschnitt 44 aus einem Stahlmaterial aus den Metallmaterialien ausgebildet. Ein elastischer Körper 44a wird unter dem Trägerabschnitt 44 bereitgestellt. Der elastische Körper 44a wird bereitgestellt, um eine Stoßabsorptionsfähigkeit zu verbessern, wenn eine große Kraft auf den Trägerabschnitt 44 wirkt, und einen Unterschied zwischen einer Rotationstrajektorie des unteren Arms 16 und einer Rotationstrajektorie der Blattfeder 40 zu absorbieren. Dann umfasst der untere Arm 16, bei dem der Abdeckungsabschnitt 16e an dem unteren Armhauptkörperabschnitt 16d befestigt ist, einen Öffnungsabschnitt 16f, der sich nach innen in der Fahrzeugbreitenrichtung öffnet. Die Blattfeder 40 erstreckt sich in einen Raum in dem unteren Arm 16 durch den Öffnungsabschnitt 16f und der Endabschnitt der Blattfeder 40 wird durch den Trägerabschnitt 44 des unteren Arms 16 getragen. Auf diese Weise, obwohl der untere Arm 16 einen Raum aufweist, weist der Abdeckungsabschnitt 16e eine vorbestimmte verstärkende Form auf, so dass der untere Arm 16 eine Festigkeit oder Steifigkeit gleich oder größer als ein vorbestimmtes Niveau aufweist. Im Besonderen weist der Öffnungsabschnitt 16f des Abdeckungsabschnitts 16e des unteren Arms 16 eine wesentliche Bogenform (wesentliche U-Form) auf. In Fig. 1 und Fig. 2 ist die Blattfeder 40 von einer Innenoberfläche des Abdeckungsabschnitts 16e getrennt.

[0024]  Ein Stoßdämpfer 46, der eine Stoßabsorbiervorrichtung ist, ist zwischen dem unteren Arm 16 und dem Seitenelement 26 in der obigen Konfiguration angeordnet. Ein Endabschnitt 46a des Stoßdämpfers 46 ist mit dem unteren Arm 16 verbunden. Ein Verbindungsabschnitt 16g des unteren Arms 16 zu dem Stoßdämpfer 46 wird auf einer äußeren Oberfläche einer vertikalen oberen Seite des Abdeckungsabschnitts 16e des unteren Arms 16 bereitgestellt und wird im Wesentlichen über einer Umgebung des Basisabschnitts 16a des unteren Arms 16 positioniert. Der andere Endabschnitt 46b des Stoßdämpfers 46 ist mit einem Verbindungsabschnitt 25b zwischen zwei oberen Armhalterungen 25a der oberen Halterung 24 verbunden.

[0025]  Nun ist in der Aufhängungsvorrichtung 10 mit der obigen Konfiguration ist, wie aus den obigen Beschreibungen und Zeichnungen ersichtlich ist, die obere Halterung 24, die mit einer äußeren Seite des Seitenelements 26 in der Fahrzeugbreitenrichtung verbunden ist, unabhängig von und getrennt von dem Aufhängungsquerelement 28, das mit der vertikalen unteren Seite des Seitenelements 26 verbunden ist. Im Gegensatz dazu erstreckt sich in einer Aufhängungsvorrichtung der verwandten Technik eine Halterung, die das Aufhängungsquerelement und das Seitenelement verbindet, zu der äußeren Seite des Seitenelements 26 in der Fahrzeugbreitenrichtung. Beispielsweise wird in einer Aufhängungsvorrichtung der Patentliteratur 1, wie oben beschrieben, eine Halterung, die das Aufhängungsquerelement mit dem Seitenelement verbindet, bereitgestellt, um eine Peripherie einer Spulenfeder abdecken, um die sich der Stoßdämpfer zu der Mitte erstreckt, und ist mit einer Aufnahme der Feder integriert. Daher ist in der Aufhängungsvorrichtung von Patentliteratur 1 eine Ausgestaltungsbeziehung zwischen Bestandselementen sehr stark. Da die Aufhängungsvorrichtung 10 die obige Konfiguration aufweist, weist die Aufhängungsvorrichtung 10 einen hohen Freiheitsgrad in der Ausgestaltung im Vergleich mit der Aufhängungsvorrichtung gemäß der verwandten Technik auf. Ferner ist die obere Halterung 24 (mit welcher der obere Arm und der Stoßdämpfer in einem verbundenen Zustand sind) unabhängig von der unteren Halterung 36 (mit welcher der obere Arm und der Stoßdämpfer in einem getrennten Zustand sind), die bereitgestellt wird, um den Endabschnitt des Hauptquerelements 30 von oben abzudecken, und ist auf der vertikalen unteren Seite, das heißt, unter dem Seitenelement 26 positioniert. Als Ergebnis ist der obere Arm 14 und der Stoßdämpfer 46, die mit der oberen Halterung 24 verbunden sind, nicht direkt mit der unteren Halterung 36 verbunden, das heißt, in einem getrennten Zustand. Daher weist die Aufhängungsvorrichtung 10 einen höheren Freiheitsgrad in der Ausgestaltung auf. Auf dies Weise weist die Aufhängungsvorrichtung 10 eine Konfiguration auf, bei der die obere Halterung 24 und die untere Halterung 36 unabhängig voneinander sind.

[0026]  Da die Aufhängungsvorrichtung 10 eine Konfiguration aufweist, bei der die obere Halterung 24 und die untere Halterung 36 unabhängig voneinander sind, ist die Aufhängungsvorrichtung 10 ausgezeichnet in der Zusammenbaubarkeit des Fahrzeugkarosserierahmens BF. Hier wird zuerst eine Aufhängungsvorrichtung gemäß der verwandten Technik beschrieben. Fig. 4 zeigt schematisch einen Fahrzeugkarosserierahmen BF, der linke und rechte Seitenelemente 26 umfasst, und ein Aufhängungsquerelement 28', das Halterungen B mit einem im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist, wie die in der Patentliteratur 1 beschriebene Halterung. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist in der Aufhängungsvorrichtung gemäß der verwandten Technik, wenn das Aufhängungsquerelement 28', das die Halterungen B umfasst, mit dem Fahrzeugkarosserierahmen BF zusammengebaut wird, eine genaue Positionierung zwischen dem Aufhängungsquerelement 28' und dem Fahrzeugkarosserierahmen BF in der vorderen, der hinteren, der linken und der rechten und einer horizontalen Richtung erforderlich.

[0027]  Im Gegensatz dazu sind in der Aufhängungsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform die obere Halterung 24 und die untere Halterung 36 (das heißt, das Aufhängungsquerelement 28) getrennt von und unabhängig voneinander, wie oben beschrieben. Das heißt, dass die obere Halterung 24 nicht an dem Aufhängungsquerelement 28 fixiert ist und unabhängig von und getrennt von dem Aufhängungsquerelement 28 ist. Dann kann mit dieser Konfiguration die obere Halterung 24 an dem Seitenelement 26 getrennt von dem Aufhängungsquerelement befestigt werden und das Aufhängungsquerelement 28 einschließlich der unteren Halterung 36 kann an dem Seitenelement 26 getrennt von der oberen Halterung 24 befestigt werden. Der obere Arm 14 und der Stoßdämpfer 46 sind an der oberen Halterung 24 befestigt. Dann wird das Aufhängungsquerelement 28 einschließlich der unteren Halterung 36 zusammengebaut. Obwohl die obere Halterung 24 und das Aufhängungsquerelement 28 über den Stoßdämpfer 46 und den unteren Arm 16 verbunden sind, sind Positionen des Stoßdämpfer 46 und des unteren Arms 16 zwischen der oberen Halterung 24 und dem Aufhängungsquerelement 28 nicht fest bestimmt. Dies ist ohne Weiteres aus der Tatsache verständlich, dass der untere Arm 16 an dem Aufhängungsquerelement 28 schwingbar befestigt ist und der Endabschnitt 46a des Stoßdämpfers 46 um eine Tragewelle drehbar (schwingbar) ist. Daher wird, wie schematisch in Fig. 5 gezeigt, wenn das Aufhängungsquerelement 28 an dem Fahrzeugkarosserierahmen BF befestigt ist, eine grobe Positionierung zwischen dem Aufhängungsquerelement 28 und dem Fahrzeugkarosserierahmen BF in der vorderen, der hinteren, der linken und der rechten und einer horizontalen Richtung ohne einen Bedarf für die genaue Positionierung in der Aufhängungsvorrichtung gemäß der verwandten Technik durchgeführt werden, so dass das Aufhängungsquerelement 28 und der Fahrzeugkarosserierahmen BF in Kontakt miteinander sind und danach die Positionsbeziehung fein eingestellt werden kann. Dann kann in einem Zustand, in dem das Aufhängungsquerelement 28 an dem Fahrzeugkarosserierahmen BF (insbesondere dem Seitenelement 26) zusammen mit der unteren Halterung 36 fixiert ist, die obere Halterung 24 fest an dem Seitenelement 26 fixiert werden. Auf diese Weise ist es möglich, wenn die obige Konfiguration angenommen wird, bei der die obere Halterung 24 und die untere Halterung 36 (das heißt, das Aufhängungsquerelement 28) unabhängig von und getrennt voneinander sind, die Zusammenbaubarkeit der Bestandselemente, insbesondere des Aufhängungsquerelements 28, mit dem Fahrzeugkarosserierahmen BF (hauptsächlich dem Seitenelement 26) in der Aufhängungsvorrichtung 10 erwartungsgemäß zu verbessern.

[0028]  Ferner ist die Aufhängungsvorrichtung 10 ausgezeichnet in der Festigkeit oder der Steifigkeit, wie nachstehend mit Bezug auf Fig. 2 und Fig. 6 beschrieben. Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm der Aufhängungsvorrichtung von Fig. 2.

[0029]  Zuerst wird, wie oben beschrieben, ein Endabschnitt 46a des Stoßdämpfers 46 mit dem unteren Arm 16 verbunden und der andere Endabschnitt 46b des Stoßdämpfers 46 mit der oberen Halterung 24 verbunden. In der Fahrzeugbreitenrichtung ist der Verbindungsabschnitt des Stoßdämpfers 46 mit dem unteren Arm 16 außerhalb der oberen Halterung 24. Dann wird die obere Halterung 24 mit dem Seitenelement 26 von einer äußeren Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung verbunden. Daher kann der Stoßdämpfer 46 eine Kraft auf das Seitenelement 26 von der Außenseite auf die Innenseite des Fahrzeugs in der Fahrzeugbreitenrichtung ausüben. Auf diese Weise wird ein erster Übertragungsweg der Kraft von der Außenseite in der Fahrzeugbreitenrichtung zu dem Seitenelement 26 gebildet.

[0030]  Dann wird ein zweiter Übertragungsweg einer Kraft, der von dem ersten Übertragungsweg der Kraft von der Außenseite in der Fahrzeugbreitenrichtung zu dem Seitenelement 26 unterschiedlich ist, auf der vertikalen unteren Seite des Seitenelements 26 ausgebildet. Im zweiten Übertragungsweg existieren die obere Buchse 48 und die untere Halterung 36, die von der oberen Halterung 24 unabhängig ist. Im zweiten Übertragungsweg kann die Kraft von der Blattfeder 40 auf das Seitenelement 26 über die obere Buchse 48, das Hauptquerelement 30, die untere Halterung 36 und das vertikale Element 34 in dieser Reihenfolge angelegt werden.

[0031]  In der oben erwähnten Aufhängungsvorrichtung 10 kann, wenn beispielsweise eine Kraft Fauf das Rad wirkt, um die Nabe 12 nach oben in der vertikalen Richtung anzuheben, ein Moment M1 von der Außenseite des Fahrzeugs zu der Innenseite des Fahrzeugs, wie schematische in Fig. 6 gezeigt, auf das Seitenelement 26 über den unteren Arm 16 und den Stoßdämpfer 46 in dem ersten Übertragungsweg wirken. Andererseits wird, wenn die Kraft F auf das Rad (die Nabe 12) wirkt, eine Kraft von dem unteren Arm 16 zu der Blattfeder 40 übertragen und dann eine Kraft von der Blattfeder, das heißt, eine elastische Kraft, an das Hauptquerelement 30 über die obere Buchse 48 übertragen. Als Ergebnis kann, da die untere Halterung 36 (unabhängig von der oberen Halterung) auf der vertikalen unteren Seite des Seitenelements 26 angeordnet ist, ein Moment M2 von der Innenseite des Fahrzeugs zu der Außenseite des Fahrzeugs, wie schematisch in Fig. 6 gezeigt, auf das Seitenelement 26 wirken. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind diese Momente M1 und M2 Kräfte in Richtungen, in denen sich die Momente M1 und M2 gegenseitig aufheben. Das heißt, dass, wenn die Kraft F auf das Rad (die Nabe 12) wirkt, lediglich ein Moment, das dem Moment M1 entspricht, auf das Seitenelement 26 in der Aufhängungsvorrichtung von Patentliteratur 1 wirkt, wohingegen die Momente M1 und M2 in Richtungen, in denen die Momente M1 und M2 sich gegenseitig aufheben, auf das Seitenelement 26 in der Aufhängungsvorrichtung 10 der vorliegenden Ausführungsform wirken können. Daher erfordert die Aufhängungsvorrichtung 10 der vorliegenden Ausführungsform keine strukturelle Änderung, die von einer Gewichtzunahme, beispielsweise aufgrund einer Vergrößerung einer Dicke des Seitenelements, begleitet wird, und weist eine ausgezeichnete Steifigkeit in Bezug auf die Kraft F auf.

[0032]  In der Aufhängungsvorrichtung 10 weist die untere Halterung 36 im Wesentlichen eine Verbindungsregion auf, wobei das Hauptquerelement 30 auf der inneren Seite des Fahrzeugs relativ zu dem Seitenelement 26 in der Fahrzeugbreitenrichtung ist (siehe Fig. 2 und Fig. 6). Die Verbindungsregion erstreckt sich zu der vertikalen oberen Seite der oberen Buchse 48 (die sich weiter einwärts als das Seitenelement 26 in der Fahrzeugbreitenrichtung befindet). Daher ist, wie in Fig. 2 und Fig. 6 gezeigt, die untere Halterung 36 ausgebildet, so dass sich ein vertikales oberes Teil der unteren Halterung 36 weiter auswärts als ein vertikales unteres Teil der unteren Halterung 36 in der Fahrzeugbreitenrichtung positioniert. Daher kann, wenn die Kraft F auf das Rad wirkt, die untere Halterung 36 eine Kraft nach oben anwenden, die passender von der Blattfeder 40 über das Hauptquerelement 30 an das Seitenelement 26 übertragen wird, wodurch das Moment M2 erzeugt werden kann. Auf diese Weise kann die untere Halterung 36 als ein Kraftübertragungselement fungieren, das eine Kraft zwischen der Blattfeder 40 und dem Seitenelement 26 über das Hauptquerelement 30, die obere Buchse 48 oder dergleichen überträgt.

[0033]  Die Aufhängungsvorrichtung 10 umfasst ferner eine Konfiguration, auf sowohl auf hohe Steifigkeit als auch Gewichtsverringerung um einen Verbindungsabschnitt zwischen dem Seitenelement 26 und dem Aufhängungsquerelement 28 gerichtet ist. Dies wird nachstehend mit Bezugnahme auf Fig. 1 bis Fig. 3 beschrieben.

[0034]  Die untere Halterung 36 (mit welcher der obere Arm 14 und der Stoßdämpfer 46 in dem getrennten Zustand sind, wie aus der obigen Beschreibung oder dergleichen ersichtlich ist) wird in einer Nähe eines Verbindungsabschnitts zwischen dem Seitenelement 26 und dem Aufhängungsquerelement 28 bereitgestellt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die untere Halterung im Allgemeinen hohl in der Verstärkungsabschnitt 10. Das heißt, die untere Halterung entspricht einer hohlen Halterung in der Technologie der vorliegenden Offenbarung. Auf diese Weise ist der Verstärkungsabschnitt 10 in der Gewichtsverringerung ausgezeichnet, da die untere Halterung 36, die einen bestimmten Grad an Raum in der Nähe des Verbindungsabschnitts zwischen dem Seitenelement 26 und dem Aufhängungsquerelement 28 belegt, ausgebildet ist, um hohl zu sein.

[0035]  Andererseits umfasst die untere Halterung einen Verstärkungsabschnitt 60 als Antwort auf die Tatsache, dass die untere Halterung 36 ausgebildet ist, um hohl zu sein. Eine verstärkende Rippe 62 ist in der unteren Halterung 36 als der Verstärkungsabschnitt 60 angeordnet. Die verstärkende Rippe 62, betrachtet aus einer Richtung eines Pfeils A1 in Fig. 2, wird in Fig. 7 gezeigt. Ein Querschnitt der verstärkenden Rippe 62, der einer Linie II-II von Fig. 7 genommen ist, wird in Fig. 2 gezeigt. Die verstärkende Rippe 62 weist eine sogenannte Hutform und umfasst eine top Abschnitt 62a eines Hauptkörperabschnitts mit einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt und vorspringenden Abschnitte (Flanschabschnitte) 62b, die nach außen auf einer Seite entgegengensetzt dem top Abschnitt 62a des Hauptkörperabschnitts vorspringen. Der 62a ist im Wesentlichen parallel zu den vorspringenden Abschnitten 62b. Die verstärkende Rippe 62 mit einer derartigen Konfiguration ist in der Festigkeit in einer vertikalen Richtung UD in Fig. 7 ausgezeichnet. Es sei bemerkt, dass die vertikale Richtung UD im Allgemeinen entspricht einer Übertragungsrichtung der Kraft in dem oben beschrieben zweiten Übertragungsweg entspricht. Außerdem umfasst die untere Halterung 36 ein Außengehäuseelement 36a und ein Innengehäuseelement 36b und die verstärkende Rippe 62 ist zwischen den Gehäuseelementen 36a und 36b fixiert. Hier werden das Außengehäuseelement 36a, das Innengehäuseelement 36b und die verstärkende Rippe 62 durch Schweißen integriert und können durch andere Verbindungsmittel (beispielsweise mechanische Verbindungsmittel, wie beispielsweise Bolzen) integriert sein.

[0036]  Die untere Halterung 36 umfasst ferner einen Prellgummi 64 als ein Halterungsstoßdämpfer (stoßabsorbierender Abschnitt), der positioniert ist, um dem unteren Arm 16 zugewandt zu sein. Das heißt, dass der Prellgummi 64 an einer Position bereitgestellt wird, die dem unteren Arm 16 in der unteren Halterung 36 zugewandt ist. Der Prellgummi 64 steht von der unteren Halterung 36 vor. Der Prellgummi 64 ist aus einem Gummimaterial gebildet und kann aus verschiedenen Polstermaterialien gebildet werden.

[0037]  Dann wird ein Teil, mit dem der Prellgummi 64 kollidieren kann (hier nachstehend als ein Aufnahmeabschnitt bezeichnet) an einer Position gebildet oder definiert, die dem Prellgummi 64 in dem unteren Arm 16 zugewandt ist. Hier dient, wie aus Fig. 2 ersichtlich, da eine obere Oberfläche des unteren Arms 16, genauer gesagt eine obere Oberfläche des Abdeckungsabschnitts 16e der unteren Arms 16 dem Prellgummi 64 zugewandt ist, der Aufnahmeabschnitt 16u des unteren Arms 16 als ein dicker Abschnitt und ist auf der oberen Oberfläche des Abdeckungsabschnitts 16e ausgebildet. Es sei bemerkt, dass, wenn eine Kraft angelegt wird, welche den Stoßdämpfer 46 in einer axialen Richtung davon komprimiert, der Prellgummi 64 mit dem Aufnahmeabschnitt 16u des unteren Arms 16 durch Kollisionen oder dergleichen in Kontakt kommen kann. Da der Aufnahmeabschnitt 16u auf dem Abdeckungsabschnitts 16e mit einer vorbestimmten verstärkenden Form ausgebildet ist, kann der untere Arm 16 den Kollisionen oder dergleichen ausreichend widerstehen.

[0038]  Im Gegensatz dazu, da die oben beschriebene verstärkende Rippe 62 in der hohlen unteren Halterung 36 bereitgestellt wird, ist die untere Halterung 36 in der Festigkeit oder der Steifigkeit ebenfalls ausgezeichnet. Insbesondere ist in dem Verstärkungsabschnitt 10 die verstärkende Rippe 62 wie folgt angeordnet, um die Festigkeit oder die Steifigkeit zwischen dem Prellgummi 64 und dem Seitenelement 26 wirksam beizubehalten. Im Einzelnen wird die verstärkende Rippe 62 hinter dem Prellgummi 64, das heißt auf der Seite der unteren Halterung 36 (der Seite des Seitenelements 26) bereitgestellt. Mit anderen Worten wird die verstärkende Rippe 62 auf der unteren Halterung 36 bereitgestellt, um dem Prellgummi 64 zugewandt zu sein. Der obere Abschnitt 62a der verstärkenden Rippe 62 ist hinter dem Prellgummi 64 positioniert, wobei das Innengehäuseelement 36b dazwischen angeordnet ist. Wie aus Fig. 2 und Fig. 7 ersichtlich, ist die verstärkende Rippe 62 angeordnet, so dass die vorspringenden Abschnitte 62b auf der Seite entgegengensetzt der dem top Abschnitt 62a der verstärkenden Rippe 62 sich zu der unteren Seite des vertikalen Element 34 erstreckt, das bereitgestellt wird, um das Außengehäuseelement 36a der unteren Halterung 36 zu überspannen. Daher kann, wenn der auf der unteren Halterung 36 bereitgestellte Prellgummi 64 mit dem Aufnahmeabschnitt 16u des unteren Arms 16 kollidiert, der Stoß durch den Prellgummi 64 selbst absorbiert werden, und die Steifigkeit in der Nähe des Verbindungsabschnitts zwischen dem Seitenelement 26 und dem Aufhängungsquerelement 28 kann zu einem gewissen Grad oder mehr durch die Existenz der verstärkenden Rippe 62 beibehalten werden.

[0039]  Die vorliegende Offenbarung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt und kann in geeigneter Weise modifiziert und implementiert werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.

[0040]  Beispielsweise ist in der obigen Ausführungsform, eine hat type verstärkenden Rippe 62 als der Verstärkungsabschnitt 60 angeordnet. Der Verstärkungsabschnitt 60 kann jedoch eine andere Konfiguration als die verstärkende Rippe 62 aufweisen. Beispielsweise kann mindestens ein stabförmiges Element in der unteren Halterung 36 als der Verstärkungsabschnitt 60 angeordnet sein, um sich in einer Übertragungsrichtung einer Kraft in dem zweiten Übertragungsweg zu erstrecken.

[0041]  Beispielsweise sind in der obigen Ausführungsform der obere Arm und der Stoßdämpfer mit einer einzigen oberen Halterung 24 verbunden. Die obere Halterung 24 ist jedoch nicht darauf beschränkt, ein einziges Element zu sein, und kann zwei oder mehr Elemente umfassen. Beispielsweise kann die obere Halterung 24 zwei getrennte obere Armhalterungen zum Verbinden des oberen Arms und eine Halterung zum Verbinden des Stoßdämpfers umfassen, der zwischen den beiden getrennten oberen Armhalterungen bereitgestellt wird. Diese drei Halterungen können vollständig separat und unabhängig sein und sind bevorzugt einstückig ausgebildet oder zusammen integriert.

[0042]  Es sei bemerkt, dass jedes Bestandselement der Technologie der vorliegenden Offenbarung aus verschiedenen Materialien gebildet sein (die nicht darauf beschränkt sind, aus einem Material gebildet zu sein, wie oben beschrieben). Beispielsweise ist der Trägerabschnitt 44 nicht darauf beschränkt, aus einem Stahlmaterial gebildet zu sein, und kann aus anderen Materialien, wie beispielsweise einem Nichteisenmetallmaterial und einem Harzmaterial, gebildet sein. Der Trägerabschnitt 44 kann aus einem Material gebildet sein, das von dem des unteren Arms unterschiedlich ist.

[0043]  Die Technologie der vorliegenden Offenbarung ist nicht darauf beschränkt, auf ein Vorderrad eines Fahrzeugs angewendet zu werden, und kann auf ein Hinterrad angewendet werden.

[0044]  Diese Anmeldung basiert auf einer japanischen Patentanmeldung (japanische Patentanmeldung Nr. 2017-236358), eingereicht am 8. Dezember 2017, deren Inhalt hier durch Bezugnahme aufgenommen ist.

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEITY 

[0045]  Gemäß der Aufhängungsvorrichtung der obigen Technologie der vorliegenden Offenbarung kann die Gewichtsverringerung in der Nähe des Verbindungsabschnitts zwischen dem Seitenelement und dem Aufhängungsquerelement erreicht werden und die Steifigkeit desselben kann zu einem gewissen Grad oder mehr beibehalten werden, da die Aufhängungsvorrichtung die obige Konfiguration umfasst.

Bezugszeichenliste 

10
Aufhängungsvorrichtung
14
Oberer Arm
16
Unterer Arm
18
Achsschenkel
24
Obere Halterung
26
Seitenelement
28
Aufhängungsquerelement
30
Hauptquerelement
32
Unterquerelement
34
Vertikales Element
36
Untere Halterung (hohle Halterung)
40
Blattfeder
46
Stoßdämpfer (Stoßabsorbiervorrichtung)
47
Buchsenelement
48
Obere Buchse
50
Untere Buchse
62
Verstärkende Rippe (Verstärkungsabschnitt)
64
Prellgummi (Halterungsstoßdämpfer)

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG 

[0000]  Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur 

[0000] 

JP H7112607 [0004]

JP 2017236358 [0044]