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1. WO2008009147 - détermination de la température de surface d'un corps à refroidir

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[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zur Bestimmung mindestens einer Oberflächentem- peratur einer Aussenseite (9, 11) eines abkühlenden Körpers (2) zu mindestens einem Zeitpunkt xn, wobei die mindestens eine Oberflächentemperatur zur Optimierung eines Verfahrens mit welchem der Körper (2) hergestellt oder bearbeitet wurde geeignet ist, umfassend folgende Schritte: - Messung der Temperatur mit mindestens einem Temperaturmessgerät (3) zu mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten an mindestens einem Oberflächenpunkt der Aussenseite des Körpers (2) nach Abschluss des Herstellungsoder Bearbeitungsverfahrens mit welchem der Körper (2) hergestellt oder bearbeitet wurde,
-Berechnung mindestens einer Temperatur-Zeit-Funktion
(17) mittels Regressionsanalyse basierend auf den zu den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten an mindestens einem Oberflächenpunkt der Aussenseite des Körpers (2) gemessenen Temperatur,
- Bestimmung der mindestens einen Oberflächentemperatur zum mindestens einem Zeitpunkt xn welcher vor den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten liegt unter
Verwendung der mindestens einen Temperatur-Zeit-Funktion (17) .

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Oberflächentemperatur zum mindestens einen Zeitpunkt xn auf einer Anzeige (15) dargestellt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Zeitpunkt xn der Zeitpunkt ist, an welchem das Herstellungs- oder Bearbeitungsverfahren abgeschlossen ist.

4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Herstellungs- oder Bearbeitungsverfahren ein Herstellungsverfahren, insbesondere ein Spritzgussverfahren, ist.

5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung der Temperatur an mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb von mindestens 600 Sekunden, bevorzugt 3000 Sekunden, durchgeführt wird.

6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung der Temperatur an mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten, vorzugsweise mindestens 20 Zeitpunkten, bevorzugt zu mindestens 100 Zeit- punkten, durchgeführt wird.

7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturverteilung mindestens einer Teilfläche (9,11), bevorzugt der Gesamtfläche, der Oberfläche der Aussenseite des Körpers (2) gemessen wird.

8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper auf eine Oberfläche (6) gelegt wird, wobei die Temperaturverteilung mindestens ei- ner Teilfläche (9,11), bevorzugt der Gesamtfläche der von oben sichtbaren Oberfläche der Aussenseite des Körpers (2) gemessen wird.

9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Messung der Temperatur das Temperaturmessgerät die Oberfläche (9,11) der Aussenseite des Körpers (2) nicht berührt.

10.Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Temperaturmessgerät ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pyrometer, Thermolement und Infrarotkamera (3) .

11.Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Temperaturmessgerät eine Infrarotkamera (3) ist.

12.Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrarotkamera (3) die Temperaturverteilung mindestens einer Teilfläche (9,11), bevorzugt der Gesamtfläche der im Sichtfeld (8) der Infrarotkamera (3) liegen- den Oberfläche (9,11) der Aussenseite des Körpers (2) an den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten misst.

13.Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die tiefsten 20% und die höchsten 20% der gesamten Temperaturmesswerte, bevorzugt die gesamten Temperaturmesswerte, zur Berechnung der mindestens einen Temperatur-Zeit-Funktion (17) verwendet werden.

14.Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeich- net, dass die Infrarotkamera (3) unter Verwendung der zu den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten gemessenen Temperaturverteilung ein temperaturabhängiges Bild des Körpers (2) zu mindestens einem Zeitpunkt xn erzeugt.

15.Temperaturmessgerät für ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1-14 umfassend eine Auswerteinheit (19) in welche ein Algorithmus zur Bestimmung mindestens einer Oberflächentemperatur einer Aussenseite eines abkühlenden Körpers (2) zu mindestens einem Zeitpunkt xn implementiert ist, wobei die mindestens eine Oberflächentemperatur zur Optimierung eines Verfahrens mit welchem der Körper (2) herge- stellt oder bearbeitet wurde geeignet ist, welcher Algorithmus an mindestens einem Oberflächenpunkt der Aussenseite des Körpers (2) zu mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten gemessene Temperatur als Eingangsdaten verarbeitet, indem der Algorithmus mindestens eine Temperatur- Zeit-Funktion (17) mittels Regressionsanalyse basierend auf den an den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten an mindestens einem Oberflächenpunkt der Aussenseite des Körpers (2) gemessenen Temperatur berechnet sowie die mindestens eine Oberflachentemperatur zum mindestens einen Zeitpunkt xn, welcher vor den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten liegt unter Verwendung der mindestens einen Temperatur-Zeit-Funktion bestimmt.

16. Temperaturmessgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich- net, dass das mindestens eine Temperaturmessgerät Mittel für die Zeitmessung (4) aufweist.

17. Computerprogramm für ein Temperaturmessgerät nach Anspruch 15 oder 16 aufweisend einen von einem Rechner ausführbaren Algorithmus zur Berechnung mindestens einer Oberflächentemperatur einer Aussenseite eines abkühlenden Körpers (2) zu mindestens einem Zeitpunkt xn, wobei die mindestens ei- ne Oberflächentemperatur zur Optimierung eines Verfahrens mit welchem der Körper (2) hergestellt oder bearbeitet wurde geeignet ist, wobei der Algorithmus an mindestens einem Oberflächenpunkt der Aussenseite des Körpers (2) zu mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten gemessene

Temperatur als Eingangsdaten verarbeitet, indem der Algorithmus mindestens eine Temperatur-Zeit-Funktion (17) mittels Regressionsanalyse basierend auf den zu den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten an mindestens ei- nem Oberflächenpunkt der Aussenseite des Körpers (2) gemessenen Temperatur berechnet sowie die mindestens eine Oberflächentemperatur zum mindestens einen Zeitpunkt xn, welcher vor den mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten liegt, unter Verwendung der mindestens einen Tem- peratur-Zeit-Funktion (17) bestimmt.

18. Computer, auf welchem physikalisch ein Computerprogramm nach Anspruch 17 gespeichert ist.

19. Speichermedium, auf welchem physikalisch ein Computerpro- gramm nach Anspruch 17 gespeichert ist .