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1. DE102018111202 - Tauchbehandlungsanlage und Verfahren zum Tauchbehandeln von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien

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[ DE ]

Ansprüche  



1. Tauchbehandlungsanlage zum Behandeln von Gegenständen (12), insbesondere zum Behandeln von Fahrzeugkarosserien (14), mit
a) einem Tauchbecken (16), welches mit einer Behandlungsflüssigkeit (18) füllbar ist, in welche zu behandelnde Gegenstände (12) vollständig oder teilweise eingetaucht werden können;
b) einem Fördersystem (20), welches einen Förderweg (50) definiert und wenigstens einen Transportwagen (24) umfasst, welcher entlang des Förderweges (50) in einer Transportrichtung (36) verfahrbar ist und eine Befestigungseinrichtung (28) aufweist, an welcher wenigstens ein Gegenstand (12) befestigbar ist,
wobei
c) das Fördersystem (20) die zu behandelnden Gegenstände (12) an das Tauchbecken (16) heran, vollständig oder teilweise in den Innenraum (22) des Tauchbeckens (16) hinein, aus dem Tauchbecken (16) heraus und von diesem wegbewegen kann;
dadurch gekennzeichnet, dass
d) der Förderweg (50) des Fördersystems (20) sich in Teilwege (50.i) teilt, von denen wenigstens ein erster Teilweg (50.1) zu dem Tauchbecken (16) oder zu einem Tauchbereich des Tauchbeckens (16) führt und von denen ein zweiter Teilweg (50.2) an diesem Tauchbecken (16) oder an diesem Tauchbereich dieses Tauchbeckens (16) vorbei führt.
 
2. Tauchbehandlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und wenigstens ein weiterer Teilweg (50.1, 50.2) in einer horizontalen Richtung versetzt zueinander verlaufen.
 
3. Tauchbehandlungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilweg (50.1) zu einem ersten Tauchbecken (16) und wenigstens ein weiterer Teilweg (50.2, 50.3; 50.3) zu einem weiteren Tauchbecken(16) führt.
 
4. Tauchbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Förderweg (50) mehrere Male in jeweils einen ersten Teilweg (50.1) und wenigstens einen zweiten Teilweg (50.2) teilt, von denen der jeweilige erste Teilweg (50.1) zu einem jeweils diesem Teilweg (50.1) zugeordneten Tauchbecken (16) oder zu einem Tauchbereich dieses zugeordneten Tauchbeckens (16) führt, und von denen der jeweilige zweite Teilweg (50.2) an diesem Tauchbecken (16) oder an diesem Tauchbereich dieses Tauchbeckens (16) vorbei führt.
 
5. Tauchbehandlungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderweg (50) zwischen zwei in Transportrichtung (36) aufeinanderfolgenden ersten Teilwegen (50.1) und/oder zweiten Teilwegen (50.2) jeweils einen Verbindungsabschnitt (62) umfasst, mit dem die Teilwege (50.1, 50.2) verbindbar und von dem die Teilwege (50.1, 50.2) trennbar sind.
 
6. Tauchbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilweg (50.1, 50.3) als Sackgassenweg (80) ausgebildet ist.
 
7. Tauchbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördersystem (20) ein Weichensystem (64) umfasst, mit welchem in Transportrichtung (36) eine Verbindung eines Abschnitts (58, 62) des Förderweges (50) mit dem ersten Teilweg (50.1) oder dem zweiten Teilweg (50.2) hergestellt oder getrennt werden kann und mit welchem in Transportrichtung (36) eine Verbindung des ersten Teilweges (50.1) oder des zweiten Teilweges (50.2) mit einem Abschnitt (62, 60) des Förderweges (50) hergestellt oder getrennt werden kann.
 
8. Tauchbehandlungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Weichensystem (64) wenigstens eine Durchfahrweiche (68) und/oder wenigstens eine Quer-Verschiebeweiche (76) und/oder wenigstens eine Drehweiche umfasst.
 
9. Tauchbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördersystem (20) als Hängebahnsystem (32) ausgebildet ist.
 
10. Verfahren zum Tauchbehandeln von Gegenständen (12), insbesondere zum Tauchbehandeln von Fahrzeugkarosserien (14), bei welchem
a) zu behandelnde Gegenstände (12) vollständig oder teilweise in eine Behandlungsflüssigkeit (18) eingetaucht werden, mit welcher ein Tauchbecken (16) gefüllt ist;
b) ein Fördersystem (20) einen Förderweg (50) definiert und wenigstens einen Transportwagen (24) umfasst, welcher entlang des Förderweges (50) in einer Transportrichtung (36) verfahren wird und eine Befestigungseinrichtung (28) aufweist, an welcher wenigstens ein Gegenstand (12) befestigt ist,
wobei
c) die zu behandelnden Gegenstände (12) mit dem Fördersystem (20) an das Tauchbecken (16) heran, vollständig oder teilweise in den Innenraum (22) des Tauchbeckens (16) hinein, aus dem Tauchbecken (16) heraus und von diesem wegbewegt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
d) der Förderweg (50) des Fördersystems (20) sich in Teilwege (50.i) teilt und Gegenstände (12) auf wenigstens einem ersten Teilweg (50.1) zu dem Tauchbecken (16) oder zu einem Tauchbereich des Tauchbeckens (16) geführt werden und/oder Gegenstände (12) auf einem zweiten Teilweg (50.2) an diesem Tauchbecken (16) oder an diesem Tauchbereich dieses Tauchbeckens (16) vorbei geführt werden.
 
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tauchbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9 verwendet wird.