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1. WO2020156871 - VITRAGE DE FAÇADE ET ENSEMBLE VITRAGE ISOLANT

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[ DE ]

Ansprüche

1. Fassadenverglasung (11) mit einem metallischen Rahmen (3) und einer in den Rahmen eingesetzten Isolierverglasungseinheit (1), die mindestens zwei

Glasscheiben (4a, 4b) und ein zwischen diesen nahe deren Kanten umlaufendes Abstandshalter- und Dichtprofil (5, 6) aufweist,

wobei an der Isolierverglasungseinheit mindestens ein RFID-Transponder (9) als Identifikationselement angebracht ist und wobei der Rahmen (3) die Kanten der Isolierverglasungseinheit umgreift und zugleich den oder die Transponder (9) in Durchsichtsrichtung (Pfeil A) durch die Glasscheiben (4a, 4b) überdeckt, wobei in den Rahmen (3) benachbart zu dem Transponder (9) mindestens ein separates Metall-Kopplungselement (10; 10'; 10") zur Aus- und Einkopplung von über den Transponder (9) nach außerhalb der Fassadenverglasung (11) ausgesandter und von außen empfangener HF-Strahlung eingefügt ist und wobei das Metall-Kopplungselement (10) in dem Rahmen (3) in einer mit dem

Transponder (9) nur teilweise überlappenden Lage platziert ist.

2. Fassadenverglasung (11) nach Anspruch 1 , wobei das Metall-Verstärkungselement (10) und der oder mindestens ein Transponder (9) an oder nahe einer Ecke des Rahmens bzw. der Isolierverglasungseinheit (1) angeordnet sind.

3. Fassadenverglasung (11) nach Anspruch 1 oder 2, wobei mindestens zwei

Metall-Kopplungselemente (10) im Rahmen (3) derart angeordnet sind, dass die Isolierverglasungseinheit (1) auf ihnen ruht, womit sie zugleich als

Isolierverglasungs-Tragelemente (12) dienen.

4. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (3) ein metallisches Halteelement (3.1), eine metallische

Rahmenblende (3.3) und ein das Halteelement (3.1) mit der Rahmenblende (3.3) verbindende elektrisch isolierende und bevorzugt polymere Verbindeelement (3.2) und das Metall-Kopplungselement (10) am Halteelement (3.1) befestigt ist.

5. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Metall-Kopplungselement (10) streifenförmig oder als langgestrecktes L-Profil ausgebildet ist.

6. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Metall-Kopplungselement (10') eine Länge von größer oder gleich 7 cm, bevorzugt von 7 cm bis 40 cm, besonders bevorzugt von 10 cm bis 20 cm und insbesondere 12 cm bis 16 cm hat.

7. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Metall-Kopplungselement (10) aus Kupfer, Aluminium oder einer

Aluminiumlegierung oder Edelstahl gefertigt ist.

8. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Metall-Kopplungselement (10) mit einem Abstand im Bereich von 1 mm bis 10 mm, insbesondere von 3 mm bis 8 mm, zu dem benachbarten Transponder (9) platziert ist.

9. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche oder eines Fensters oder einer Tür, wobei das Metall-Kopplungselement (10) zusammen mit einem stoßdämpfenden nichtmetallischen Element, insbesondere einem elastischen Kunststoffelement (8), in den Rahmen (3) eingesetzt ist oder eine elastische Deckschickt aufweist.

10. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Metall-Kopplungselement (10) in eine metallische Haltevorrichtung (3.1) des Rahmens (3) eingeklebt oder kraftschlüssig eingefügt ist und bevorzugt galvanisch oder kapazitiv mit der Haltevorrichtung (3.1) verbunden ist.

11. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Metall-Kopplungselement (10) in den Rahmen (3) in einer durch eine

Montagevorschrift vorbestimmten Position eingefügt ist.

12. Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Kante (15) des Metall-Kopplungselements (10) mit einem Versatz von

maximal 30 mm, bevorzugt maximal 20 mm und insbesondere maximal 10 mm zur Mitte (15) einer Dipol-Antenne (9.1) des RFID-Transponders (9) angeordnet ist.

13. Verfahrens zur Herstellung einer Fassadenverglasung (11) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei

S1) eine metallische Haltevorrichtung (3.1) bereitgestellt und insbesondere an einer Fassade angeordnet wird,

52) ein Isolierverglasungs-Tragelement (12) mit einem Metall-Kopplungselement (10) in die Haltevorrichtung (3.1) eingerastet wird und eine Isolierverglasungseinheit (1) auf das Isolierverglasungs-Tragelement (12) aufgelegt wird,

53) eine Rahmenblende (3.3) über ein elektrisch isolierendes und bevorzugt polymeres Verbindeelement (3.2) mit der Haltevorrichtung (3.3) verbunden wird und dadurch die Isolierverglasungseinheit (1) in der Fassadenverglasung (11) befestigt wird.

14. Verfahrens zur Herstellung einer Fassadenverglasung (11) nach Anspruch 13, wobei das Metall-Kopplungselement (10) in den Rahmen (3) in einer mit dem Transponder (9) nur teilweise überlappenden Lage platziert wird.

15. Verwendung einer Fassadenverglasung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 als Fenster, Tür oder Innenbereichsabtrennung.