Traitement en cours

Veuillez attendre...

PATENTSCOPE sera indisponible durant quelques heures pour des raisons de maintenance le mardi 26.10.2021 à 12:00 PM CEST
Paramétrages

Paramétrages

Aller à Demande

1. WO2008011937 - BARRETTE À AIGUILLES POUR BANCS D'ÉTIRAGE À CHAÎNES

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Beschreibung
Nadelstab für Kettenstrecken

Die Erfindung betrifft einen Nadelstab für eine Kettenstrecke, insbesondere einer Tex-tilmaschine. Sie betrifft weiter eine Kettenstrecke mit einer Anzahl solcher Nadelstäbe. Eine Kettenstrecke mit einer Vielzahl solcher Nadelstäbe ist in Maschinen für die Kämmerei, Nachkämmerei und in der Spinnvorbereitung im Einsatz.

Ein derartiger, häufig auch als Einwegnadelstab bezeichneter Nadelstab ist bei-spielsweise aus der US 2005/0218899 A1 bekannt. Bei dem bekannten Nadelstab ist eine Reihe von Nadeln von einer diese haltenden Ummantelung umgeben, die gleichzeitig einen Trägerstab mit zumindest teilweise einer Wandstärke von lediglich 1 mm umschließt. Der Durchmesser des Trägerstabes kann zwischen 6 mm und 8 mm betragen. Bei einem Trägerstab mit einem Durchmesser von 8 mm erreicht der resultierende Nadelstab somit einen Gesamtdurchmesser von mindestens 10 mm, so dass ein solcher Nadelstab nicht mehr für den Einsatz in genormten Ketten mit einer Kettenteilung 9,525 mm geeignet ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen besonders geeigneten Nadelstab für eine Kettenstrecke, insbesondere mit einer Kettenteilung von 9,525 mm, anzugeben.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Nadelstab gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Dazu weist der Nadelstab einen Trägerstab mit einem Stabdurchmesser von 5,9 mm bis 6,1 mm auf, während die Wanddicke der Ummantelung im dünnwandigsten Bereich zwischen 1 ,4 mm und 1 ,8 mm beträgt.

Besonders bevorzugt ist ein Stabdurchmesser von 6,0 mm. Zur zumindest geringfügigen Unterschreitung der Kettenteilung einer eine Anzahl derartiger Nadelstäbe aufnehmenden Kettenstrecke beträgt bei diesem bevorzugten Stabdurchmesser die Wanddicke der Ummantelung zumindest im dünnwandigen Bereich vorzugsweise 1 ,6 mm. Unter der Kettenteilung wird hierbei der Abstand der Mittellängsachsen von zueinander benachbarten Nadelstäben verstanden, die in eine Kette einer Kettenstrecke einer Textilmaschine eingesetzt sind.

In vorteilhafter Ausgestaltung weist ein solcher Nadelstab einen Abstand zwischen der Längsachse der Nadeln und der Längsachse des Trägerstabes von mehr als 2,15 mm, insbesondere 2,75 mm, auf. Der dadurch vergrößerte Nadelversatz, d. h. die Annähe-rung der Längsachse der Nadeln des Nadelstabes an eine Abzugswalze der Kettenstrecke im Bereich des Austritts des zu bearbeitenden Fasermaterials, bewirkt eine Qualitätsverbesserung des Faserbandes.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein in den angegebenen Bereichen des Stabdurchmessers und der Ummantelungsdicke ausgebildeter Nadelstab ein vergleichsweise geringes Gesamtgewicht aufweist und somit besonders leicht ist. Zudem ist ein entsprechend ausgebildeter Nadelstab derart flexibel, dass die bei dem bestimmungsgemäßen Gebrauch auf die Nadeln wirkenden Kräfte gedämpft werden. Im Bereich der größten Durchbiegung kann sich der Nadelstab ge-gen den in der Kettenstrecke benachbarten Nadelstab abstützen, wodurch die auftretenden Kräfte schonend an die Kette und an den diese vorschiebenden Antrieb weitergeleitet werden.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung nä-her erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 in einer Seitenansicht und in einer Draufsicht einen Nadelstab für eine
Kettenstrecke,
Fig. 2 den Nadelstab in einem Querschnitt entlang der Linie Il - Il in Fig. 1 , Fig. 3 zwei Nadelstäbe in einer Darstellung gemäß Fig. 2 in deren Anordnung in einer Kette, und
Fig. 4 in einer Schnittdarstellung das Ende einer Kettenstrecke mit einer Anzahl der in Ketten angeordneten Nadelstäbe sowie eine Walzenanordnung für den Transport eines Faserbandes.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Fig. 1 zeigt einen Nadelstab 1 für eine Kettenstrecke 8 (Fig. 4) in zwei verschiedenen Ansichten. Der Nadelstab weist einen Trägerstab 2 auf, der an einem Ende zu einer Kurbel 2a ausgebildet und an dem der Kurbel 2a abgewandten Ende mit einer Lagerbohrung 2b versehen ist. Der Trägerstab 2 ist von einer Ummantelung 4 um-schlössen, die auf einer Seite als Rippe 4b ausgebildet ist. In dieser sind eine Vielzahl von Nadeln 3 in einer Reihe entlang der Trägerstablängsachse 6 gehalten. Die Ummantelung 4 besteht aus einem Kunststoffmaterial, dass im Spritzverfahren unter Einlegen der Nadeln 3 auf den Trägerstab 2 aufgebracht wird. Auf dem zwischen der Kurbel 2a und der Rippe 4b gelegenen Abschnitt des Trägerstabes 2 sind jeweils paarwei-se zwei Führungsnuten 7 ausgebildet.

Fig. 2 zeigt die geschnittene Ansicht eines Nadelstabes. Im Inneren des Schnittes liegt der Trägerstab 2, der durch seinen Durchmesser d gekennzeichnet ist. Bezogen auf die Trägerstablängsachse 6 liegt gegenüber des als Rippe 4b ausgebildeten Teils der Ummantelung 4 der dünnwandigste Bereich 4a der Ummantelung 4. Dieser dünnwandige Bereich 4a der Ummantelung 4 erstreckt sich zumindest über den halben Stabumfang des Nadelstabes 1 , d. h. zumindest über den in der Darstellung unterhalb der durch die Längsachse 6 verlaufenden Mittellinie M des Trägerstabs 2 liegenden, halbkreisförmigen Bogenbereich des Nadelstabes 1.

Der nachfolgend als Nadelversatz bezeichnet Abstand a zwischen der Längsachse jeder Nadel 5 und der Trägerstablängsachse 6 ergibt sich als Differenz des Radius' D/2 des Nadelstabes 1 und der halben Dicke m/2 der Rippe 4b. Bei einer Rippendicke m = 3,7 mm ergibt sich in der bevorzugten Ausführung mit einem Trägerstabdurchmesser d = 6,0 mm und einer Wanddicke der Ummantelung von 1 ,6 mm im dünnwandigsten Bereich 4a ein Nadelversatz von a = 2,75 mm.

Fig. 3 zeigt die Anordnung zweier Nadelstäbe 1 in einer Kettenstrecke 8 mit einer (nicht dargestellten) Kette. Der als t bezeichnete Abstand zwischen den Trägerstab-längsachsen 6 entspricht der sogenannten Kettenteilung der in der Kettenstrecke 10 verwendeten Kette. Die Kettenteilung der bevorzugt eingesetzten Kette beträgt t = 9,525 mm.

- A -

Fig. 4 zeigt die Anordnung einer Anzahl von Nadelstäben 1 in einer Kettenstrecke 8 mit zwei Ketten 9 einer Textilmaschine. Dabei gibt A die Vorschubrichtung der Kettenstrecke 8 an. Am Ende der Kettenstrecke 8 befinden sich eine Abzugswalze 10 sowie zwei weitere Walzen 11 , 12 für den Vorschub des in nicht näher dargestellter Art und Weise in der Textilmaschine bearbeiteten Materials.

Die Nadeln 3 der in der Kettenstrecke 8 verwendeten Nadelstäbe 1 befinden sich bis zur Auslaufweite v vor der Abzugswalze 10 im Eingriff in das zu bearbeitende Material. Durch die Vergrößerung des Nadelversatzes a von 2,15 mm auf 2,9 mm verringert sich die Auslaufweite v vor der Abzugswalze 10 um 0,75 mm. Dadurch wird erreicht, dass die Nadeln 3 der Nadelstäbe 1 zeitlich und/oder räumlich vergleichsweise lang mit dem zu bearbeiteten Material im Eingriff sind, was wiederum zu einer Qualitätsverbesserung des zu fasernden Materials führt.

Bezugszeichenliste

1 Nadelstab
2 Trägerstab
2a Kurbel
2b Lagerbohrung
3 Nadel
4 Ummantelung
4a dünnwandigster Bereich der Ummantelung

4b Rippe
5 Nadellängsachse
6 Trägerstablängsachse
7 Führungsnut
8 Kettenstrecke
9 Kette
10 Abzugswalze
11 weitere Walze
12 weitere Walze

A Vorschubrichtung
D Gesamtdurchmesser
M Mittellinie

a Abstand, Nadelversatz
d Trägerstabdurchmesser
m Rippendicke
t Kettenteilung
v Auslaufweite