Traitement en cours

Veuillez attendre...

Paramétrages

Paramétrages

Aller à Demande

1. WO2000032410 - ROULEAU DOSEUR

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Beschreibung

Dosierwalze

Die Erfindung betrifft eine Dosierwalze sowie ein
Verfahren zu ihrer Herstellung gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 2, 5, 6, 23 und 28.

Durch die EP 03 47 456 AI ist eine Dosierwalze bekannt, deren Oberfläche eine Vielzahl von unregelmäßig
angeordneten und verschieden hohen halbkugelartigen Erhebungen aufweist, zwischen denen Räume zum Aufnehmen und Übertragen von Druckfarbe gebildet sind.

Die DE-OS 22 45 301 beschreibt eine Farbauftragwalze, die eine Drahtwicklung aus Metall oder hartem Kunststoff aufweist .

Die US 24 64 040 A und die US 24 29 670 A offenbaren Feuchtwalzen für Druckmaschinen, deren Ballen mit einer Schnur umwickelt sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Dosierwalze zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 2, 5, 6, 23 und 28 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die auf der Oberfläche der erfindungsgemäßen Dosierwalze gestalteten Vertiefungen ohne das Verwenden von Lasertechnik oder spangebender Formung herstellt wurden. Weiterhin ist z. B. eine
Farbaufnahmemenge der Oberfläche der Dosierwalze leicht ermittelbar. Zur Differenzierung der Farbaufnahmemenge der Oberfläche der Dosierwalze steht eine Mehrzahl von verschiedenen Formen und Anordnungen der Bauelemente auf

der Mantelfläche der Dosierwalzen zur Verfügung. Die erf i ndungsgemäße Dosierwalze ist einfach und
kostengünstig herstellbar. Da rübe rhi naus wird eine regelmäßige und glatte Oberfläche erzielt. Die
Dosierwalze kann z. B. zum Dosieren von Farbe oder
Feuchtmittel verwendet werden.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:

Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teiles einer
erf ndungsgemäßen Dosierwalze in schemati scher Darste l lung;

Fig. 2 eine Einzelheit "Z" nach Fig. 1 im Längsschnitt mit voneinander beabstandeten Keramikfäden in
stark vergrößerter Darstellung;

Fig. 3 eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch in einer zweiten Ausführungsvariante, wobei die
Keramikfäden auf der walzenfernen Seite eine
geöffnete Hohlfaserstruktur aufweisen;

Fig. 4 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 3 in perspektivischer Art;

Fig. 5 eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch in einer dritten Ausfü rungsvariante;

Fig. 6 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 5 mit zwischen den Keramikfäden angeordneten
verbleibenden Distanzelementen;

Fig. 7 eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch in einer vierten Ausführungsvariante mit einer zweiten
Art von zwischen den Keramikfäden angeordneten verbleibenden Distanzelementen;

Fig. 8 eine Darstellung analog Fig. 2 , jedoch in einer fünften Ausführungsvariante, wobei die
Keramikfäden von mehreren Distanzelementen
benachbart sind;

Fig. 9 eine Darstellung analog Fig. 2 , jedoch in einer sechsten Ausfüh ungsvar ante, wobei die
Distanzelemente von Füllstoff umgeben sind;

Fig. 10 eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch in einer siebten Ausführungsvariante;

Fig. 11 eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch in einer achten Ausführungsvariante, wobei auf der
Mantelfläche der Dosierwalze Keramikkugeln
aufgebracht sind;

Fig. 12 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig . 11 ;

Fig. 13 eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch in einer neunten Ausführungsvariante, wobei auf der
Mantelfläche der Dosierwalze Keramikhohlkugeln aufgebracht sind, welche auf der walzenfernen
Seite eine geöffnete HohlkugelStruktur
aufweisen;

Fig. 14 eine Draufsicht auf die Darstellung nach
Fig. 13.

Eine Dosierwalze 01, z. B. für Farbe oder Feuchtmittel weist einen rotationssyτnmetrischen metallischen
Walzengrundkörper 02 auf, auf dessen Mantelfläche 03 ein oder mehrere Fäden 04; 19 aufgewickelt und z. B.
angeklebt sind. Ein Faden 04 ist z. B. endlos
ausgebildet. Die Windungen des Fadens 04; 19 können in einem lichten Abstand a oder d voneinander beabstandet sein, wobei der Abstand a der Windungen des Fadens 04 ca. das 0,4-fache bis 1,1 -fache eines Durchmessers b bzw. einer Breite b eines Fadens 04 beträgt (Fig. 2) . Der Faden 04 kann im Querschnitt rund oder
rechteckförmig ausgebildet oder mit einem beliebigen Querschnitt versehen sein.

Der Faden 04; 09 kann aus einer Vielzahl von einzelnen Fasern, vorzugsweise Keramikfasern bestehen.

Zwischen den Windungen des Fadens 04 können
Distanzelemente 09, 11, 13, 14, 17, 18 angeordnet sein. Ein Abstand d zwischen zwei Windungen eines Fadens 19 beträgt z. B. das 0-fache bis 0,5-fache eines Außendurchmessers e oder einer Breite e des Fadens 19.

Der Faden 19 kann als Hohlfaden 19 ausgebildet und nach dem Aufbringen auf den Walzengrundkörper 02 geöffnet werden, z. B. durch Abschleifen. Die Fäden 04; 19 bestehen z. B. aus Kerami material und sind vorzugsweise schraubenlinienförmig aufgewickelt.

Nach einer ersten Aus f üh rungsva r ante weist ein
Keramikfaden 04 einen Durchmesser b, z. B. von 40 μm, auf und ist in einem Steigungswinkel Alpha, z. B. im Bereich von 0° bis 45° zu einer zur Rotationsachse 06 rechtwinklig verlaufenden Ebene 07 auf die Mantelfläche 03 des Walzengrundkörpers 02 sc raubenlinienförmig aufgewickelt und auf der Mantelfläche 03 befestigt, z. B. mittels einer Klebeschicht 08 oder Haftschicht (Fig. 1 und 2). Die Keramikfäden 04 können auf der Mantelfläche 03 sc raubenlinienförmig rechts- oder linkssteigend angeordnet sein.

Der Abstand a beträgt hier ca. das 0,4-fache bis
1,1-fache des Durchmessers b eines Keramikfadens 04 (Fig. 2) bzw. der Breite b eines nicht dargestellten im Querschnitt rechteck örmigen Keram kfadens 04.

Nach einer zweiten Aus führungs a ri ante (Fig. 3 und 4) sind auf der Mantelfläche 03 des Walzengrundkörpers 02 vorzugsweise schraubenlin enförmig mit einem
Steigungswinkel Alpha bis 45° nach rechts oder links ansteigend Keram khohlfäden 19 mit einem
Außendurchmesser e von z. B. 40 μm angeordnet, z. B. festgeklebt. Diese Kerami khoh l faden 19 können mit einem lichten Abstand d, z. B. von 0-fachen bis 0,5-fachen eines Außendurchmessers e eines Keramikhohlfadens 19 auf der Mantelfläche 03 des Walzengrundkörpers 02
aufgebracht sein. Nach dem Aufbringen werden die
Keramikhohlf den 19 auf ihrer walzenfernen Seite z. B. abgeschliffen, so daß sich jeweils eine im Querschnitt halbkreisförmige Öffnung 21 ergibt, die sich in
Umf angs r i chtung der Mantelfläche 03 rinnenartig
fortsetzt.

Es ist auch möglich, daß das geöffnete Profil als
U-Profil ausgebildet ist, wobei die Öffnung 21 immer in eine walzenferne Richtung weist.

Schließlich ist es auch möglich, bereits geöffnete Fäden 19 auf den Walzengrundkörper 02 aufzubringen und zu bef est i gen.

Nach einer dritten Ausführungsvariante sind zwischen den Keramikfäden 04 Abstandhalter oder Distanzelemente 09 angeordnet (Fig. 5 und 6). Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß jeweils den lichten Abstand a zwischen den Keramikfäden 04 mit seiner Breite ausfüllend, ein endloser Draht aus Kupfer oder Kunststoff auf der
Mantelfläche 03 angeordnet, z. B. festgeklebt ist. Der Draht kann im Profil rechteckf örmig oder rund mit einer Breite a und einer Höhe c ausgebildet sein. Es kann auch ein beliebiges Profil eingesetzt werden. Der Betrag der Höhe c kann im Bereich des 0,3- bis 0,7-fachen des Durchmessers b eines Keramikfadens 04 oder einer Höhe h eines ni chtda rgeste l It en rechteckf örmi gen Keramikfadens l i egen.

Nach einer vierten Ausführungsvariante (Fig. 7) sind zwischen den Keramikfäden 04 im Querschnitt kreisrunde Distanzelemente 14, z. B. Drähte oder Fäden aus Kupfer, Keramik oder Kunststoff mit einem Durchmesser a
angeordnet, d. h. auf der Mantelfläche 03 festgeklebt.

Nach einer fünften Ausführungsvariante (Fig. 8) sind jedem auf dem Walzengrundkörper 02 aufgewickeltem
Keramikfaden 04 jeweils zwei fadenförmige, im
Querschnitt kreisförmige Distanzelemente 17; 18 aus Kupfer, Keramik oder Kunststoff mit jeweils einem
Durchmesser a zugeordnet, so daß die Keramikfäden 04 jeweils in einem lichten Abstand von 2a beabstandet sind. Der lichte Abstand kann auch über den Betrag von 2a hinaus variiert werden. Es können auch zwei
rechteckige oder beliebige Profile verwendet werden.

Es ist nach einer sechsten Ausführungsvariante (Fig. 9) weiterhin möglich, die in der vorangegangenen vierten Aus führungsva ri ante genannten Distanzelemente 14 mit einem Füllstoff 16, z. B. Kunstharz zu egalisieren, so daß zwischen den Keramikfäden 04 eine im Querschnitt etwa rechtec kfö rmi ge Schicht aus Distanzelementen 14 und Füllstoff 16 mit einer Schichtdicke a entsteht.

Nach einer siebten Ausführungsvariante wird neben jedem Keramikfaden 04 ein Distanzelement 11, z. B. ein Draht oder Faden mit kreisrundem Querschnitt mit einem
Durchmesser a, bestehend aus Kupfer oder Kunststoff, jeweils benachbart zu den Keramikfäden 04 auf den
Walzengrundkörper 02 gewickelt. Dieses Distanzelement 11 wird nachfolgend vollständig oder teilweise entfernt, z. B. durch chemisches Abtragen, beisp elsweise Ätzen. Dadurch entsteht zwischen den Keramikfäden 04 jeweils ein Vertiefung 12 mit einem Durchmesser a oder ein höhenreduziertes Distanzelement 13 (Fig. 10) mit einer Breite a und z. B. einer Höhe c.

Nach der Erfindung ist es weiterhin möglich, auf dem Walzengrundkörper 02 Kugeln 22; 23 gleichmäßig
voneinander beabstandet aufzubringen, z. B. mittels Kleben. Die Kugeln 22 haben annähernd gleichen
Durchmesser g. Es ist auch möglich Hohlkugeln 23 zu verwenden und diese nach dem Befestigen abzuschleifen, so daß Öffnungen 24 entstehen. Es ist weiterhin möglich, bereits geöffnete Halbkugeln 23 auf dem
Walzengrundkörper 02 so zu befestigen, daß die Öffnung in eine walzenferne Richtung weist. Die Kugeln 22; 23 bestehen vorzugsweise aus Keramikmaterial.

Nach einer achten Ausführungsvariante (Fig. 11 und 12) sind auf der Mantelfläche 03 des Walzengrundkörpers 02 Keramikkugeln 22 eines Durchmessers g, z. B. von 40 μm, angeordnet, z. B. mittels einer Klebeschicht 08
befestigt. Diese Keramikkugeln 22 können mit einem
Abstand f - z. B. in einer Reihe nebeneinander und hintereinander - z. B. vom 0-fachen bis 0,5-fachen eines Durchmessers g einer Keramikkugel 22 auf der
Mantelfläche 03 des Wa Lzengrundkörpe rs 02 aufgebracht sein. Die hintereinander, angeordneten Keramikkugeln 22 können wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsvarianten auch schraubenlinienförmig in einem Winkel Alpha zu einer rechtwinklig zur Rotationsachse 06 der Dosierwalze 01 verlaufenden Ebene 07 angeordnet sein.

Nach einer neunten Ausführungsvariante (Fig. 13 und 14) sind auf der Mantelfläche 03 des Walzengrundkörpers 02 Keramikhohlkugeln 23 eines äußeren Durchmessers g angeordnet, z. B. aufgeklebt. Die Abstände f sind wie bei der achten Ausführungsvariante (Fig. 11 und 12) bemessen. Nach dem Aufbringen werden die
Keramikhohlkugeln 23 z. B. abgeschliffen, so daß sich auf der walzenfernen Seite geöffnete, d. h. jeweils mit einer Öffnung 24 versehene Ke rami khoh l kuge In 23 mit einer Halbkugelform gebildet werden.

Als verwendeter Keramikwerkstoff kommt z. B. Cr 0
2 3 oder AI 0 in Betracht. Es kann auch ein
2 3
Glas-Keramikwerkstoff verwendet werden. Die
Distanzelemente aus Kunststoff können aus Polyamid, Keramik, Nylon oder PE sein. Als Füllstoff kann
bekanntes Kunstharz verwendet werden als Klebstoff für die Klebeschicht können bekannte Ein- oder
Mehr komponent en-K lebstof fe Verwendung finden. Verwendete Kunst-, Kleb- und Füllstoffe müssen jeweils resistent gegen Druckfarbe und chemische Wasch- und
Reinigungsmittel sein.

Durch die arstellungen in Fig. 2 bis 14 und die dazugehörigen Beschreibungen sind eine Mehrzahl von verschiedenen Anordnungen von Elementen und Füllvolumen der Oberfläche von Dosierwalzen vorgeschlagen worden, so daß sich eine Auswahl einer Variante aus den jeweiligen Produkt ionsanforde rungen ergibt.

Bezug szeichen liste

01 Dos i e rwa Ize
02 Walzengrundkörper (01)
03 Mantelfläche (02)
04 Faden (03)
05
06 Rotationsachse (01)
07 Ebene (06)
08 Klebeschicht (02)
09 Di stanze lement
10
11 Di stanze lement
12 Verti ef ung
13 Distanzelement, höhenreduziert
14 Di stanze lement
15
16 Füllstoff
17 Di stanze lement
18 Di stanze lement
19 Faden, Hohlfaden, geöffnet
20
21 Öffnung (19)
22 Kugel
23 Kugel, Hohlkugel, geöffnet
24 Öffnung (23)

a Abstand, lichter (04; 04); Durchmesser (11; 12; 13; 14); Schichtdicke (14; 16); Breite (09) b Durchmesser, Breite (04) c Höhe (09; 13)
d Abstand, lichter (19; 19) e Außendurchmesser; Breite (19) f Abstand (22; 23)
g Durchmesser (22; 23)
h Höhe (04)

Alpha Steigungswinkel