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1. (WO2004063094) PROCEDE DE DESULFURATION DE MONOXYDE DE CARBONE GAZEUX
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Patentansprflche

1. Verfahren zur Herstellung eines schwefelarmen CO-Gases, dadurch gekennzeichnet, dass ein CO-Gas, das unter den Verfahrensbedingungen gasförmige Schwefelverbindungen enthält,

a) kontinuierlich einer Konvertierungs-Stufe bei erhöhter Temperarur und mit einem definierten Wasserdampfgehalt zugeführt wird, wobei an einem Aluminiumoxid-Kontakt im CO-Gas enthaltene organische Schwefelverbindungen zu Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid umgesetzt werden,

b) das CO-Gas mit den so konvertierten Schwefel Verbindungen anschließend kontinuierlich einer chemischen Absorptionsstufe zuge- führt wird, wobei der im CO-Gas enthaltene Schwefelwasserstoff in

Gegenwart von Sauerstoff und Wasser an einem Eisenhydroxid- haltigen, porösen Material in Eisensulfid und elementaren Schwefel umgewandelt und absorbiert wird,

c) das so entschwefelte CO-Gas zur Entfernung von Spuren an Schwefelwasserstoff und ggf. anderen Schwefelverbindungen anschließend kontinuierlich einer Aktivkohle-Adsorptionsstufe zugeführt wird, wobei in Gegenwart von Ammoniak und Spuren von Sauerstoff ein Teil der im CO-Gas noch enthaltenen Schwefelverbindungen in wasserlösliche Ammonium-Verbindungen umgewandelt wird.

2. Verfahren zur Herstellung eines CO-Gases gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aluminiumoxid-Kontakt eine spezifische Ober- fläche von mehr als 200 m2/g, und ein Porenvolumen von mindestens 0,5 ml/g besitzt.

3. Verfahren zur Herstellung eines CO-Gases gemäß Anspruch 1 dadurch gekeiinzeichήet, dass die Konvertierung der organischen Schwefelverbindungen bei Temperaturen von mehr als 280°C und einem Wasserdampf- gehalt von mind. 2,5 Gew.-% (bezogen auf CO-Gas) durchgeführt wird.

4. Verfahren zur Herstellung eines CO-Gases gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der chemischen Absorptionsstufe b) ein Eisenhydroxid-haltiges, poröses Material eingesetzt wird, das mindestens 15 Gew.-% (gerechnet als Fe) an aktivem Eisen-III-oxid-hydrat (bezogen auf

Material) enthält.

5. Verfahren zur Herstellung eines CO-Gases gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aktivkohle-Adsorptionsstufe c) die CO-Gas- Temperatur nicht mehr als 35°C beträgt.

6. Verfahren zur Herstellung eines CO-Gases gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aktivkohle- Adsorptionsstufe c) Ammoniak in einer Menge von minimal 150 und maximal 310 mg/m3 und Sauerstoff in einer Menge von maximal 0,15 % im CO-Gas anwesend ist.

7. Apparat zur Entschwefelung von CO-Gas, dadurch gekennzeichnet, dass Eisenhydroxid-haltiges, poröses Material in einem zylindrischen Apparat in mehreren, senkrecht übereinander angeordneten gasdurchlässigen Gitter- körben in einer Schütthöhe von jeweils max. 150 cm untergebracht ist.

8. Apparat zur Entschwefelung von CO-Gas gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle Gitterkörbe gleichzeitig von oben durch entsprechende Abstände zwischen den einzelnen Gitterkörben mit dem zu entschwefelnden CO-Gas angeströmt ' werden, und dass das entschwefelte CO-Gas jeweils zwischen einem Gitterrost und einem Trennblech am Boden eines jeden Gitterkorbes in eine zentrale Abflussleitung abgeführt wird.

9. Entschwefeltes CO-Gas mit einem Restgehalt an Gesamt-Schwefel- Verbindungen von weniger als 5 mg/m3, mit einem Rest-Methan-Gehalt von weniger als 50 ppm, mit einem Rest-Sauerstoff-Gehalt von weniger als 0,15

Vol-%, mit einem Rest-Wasserstoff-Gehalt von weniger als 1,5 Nol-% und mit einem Rest- Wasser-Gehalt von weniger als 10 ppm.

10. Verwendung von entschwefeltem CO-Gas gemäß Anspruch 9 für chemische

Synthesen, insbesondere zur Herstellung von Phosgen.