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1. DE102009052194 - Vorrichtungssteuerung per Mobilfunktelefon

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[ DE ]
Beschreibung  

Gebiet der Erfindung 

[0001]  Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen die funkbasierte Steuerung von Vorrichtungen und insbesondere die Steuerung einer Vorrichtung mittels eines Mobilfunktelefons.

Hintergrund der Erfindung 

[0002]  Die Fernsteuerung von Vorrichtungen, insbesondere im Bereich der Haustechnik (z. B. Steuerung von Heizungssystemen, Klimaanlagen etc.) ist bekannt. Hierfür werden beispielsweise Funkfernsteuerungen mit z. B. auf ein Gebäude begrenzter Sendereichweite und auch Mobiltelefone verwendet, die über das jeweilige Mobilfunknetz Steuerbefehle umfassende Nachrichten an eine zusteuernde Vorrichtung übertragen. Bei bekannten Ansätzen zur Fernsteuerung per Mobilfunktelefon werden z. B. sogenannte SMS Dienste bzw. Nachrichten verwendet.

[0003]  Nachteilig ist hierbei, dass das Mobiltelefon im jeweiligen Mobilfunknetz registriert bzw. eingebucht sein muss, um eine mobilfunknetzstandardkonforme Nachricht versendet werden kann. Ist das Mobiltelefon nicht registriert oder hat keine Verbindung zum Mobilfunktelefonnetz (z. B. in einem Gebäude), können keine Nachrichten versendet werden und damit auch Fernsteuerung erfolgen.

Aufgabe der Erfindung 

[0004]  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Maßnahmen und Mittel bereitzustellen, um die Fernsteuerung beliebiger Vorrichtungen per Mobiltelefon zu verbessern.

Zusammenfassung der Erfindung 

[0005]  Zur Lösung dieser Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung Mobilfunktelefone, Empfänger Systeme und Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen bereit. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

[0006]  Insbesondere sieht die vorliegende Erfindung ein Mobilfunktelefon zur Fernsteuerung einer zu steuernden Vorrichtung vor, wobei das Mobilfunktelefon eingerichtet ist, in einem gemäß einem vorbestimmten Mobilfunkstandard arbeitendem Mobilfunknetz gemäß dem vorbestimmten Mobilfunkstandard zu kommunizieren, als Ausgangssignal ein Funksignals zu erzeugen, wobei das Funksignal wenigstens einen Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung umfasst, und das Funksignal in einem für das Mobilfunknetz vorgesehenen Frequenzbereich direkt an einen der zu steuernden Vorrichtung zugeordneten Empfänger zu übertragen.

[0007]  Beispiele für mögliche Mobilfunknetze sind solche, die nach dem CDMA-, GSM-, UMTS- und/oder LTE-Standard arbeiten und z. B. Frequenzbereiche 880–915 MHz (GSM 900), 1710–1785 MHz (GSM 1800), 1920–1980 MHz (UMTS) nutzen, die für den sogenannten Up-Link, d. h. der Verbindung vom Mobilfunktelefon zum Mobilfunknetz, verwendet werden.

[0008]  Mit anderen Worten, gemäß solcher Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann ein Mobiltelefon – unabhängig davon, ob es in seinem Mobilfunknetz registriert/eingebucht ist, – zur Fernsteuerung einer Vorrichtung verwendet werden. Das Mobilfunktelefon hat eine Sendeeinrichtung, mittels der Funksignale gemäß dem Mobilfunkstandard über das Mobilfunknetz übertragen werden können. Erfindungsgemäß werden aber solche Funksignale nicht zur Fernsteuerung verwendet. Funksignale kann das Mobilfunktelefon auch aussenden, wenn es nicht im dem Mobilfunknetz registriert ist, vergleichbar zu einer Situation, wenn das Mobilfunktelefon eingeschaltet wird und versucht, eine Verbindung zu dem Mobilfunknetz aufzubauen. Erfindungsgemäß wird das Funksignal allerdings direkt an den Empfänger der zu steuernden Vorrichtung gesendet, d. h. eben nicht über das Mobilfunknetz bzw. Komponenten desselben, wie z. B. Basisstationen. Nichtsdestotrotz kann das Funksignal dem Mobilfunkstandard entsprechen. Dies erlaubt es beispielsweise Nachrichten zu verwenden, die auch im Mobilfunknetz verwendet werden, wie z. B. SMS, MMS etc.

[0009]  Die erfindungsgemäße Vorgehensweise macht es möglich, die Funksignalerzeugungskomponenten des Mobilfunktelefons unverändert zu nutzen. Es kann lediglich erforderlich sein, das Funksignal mit einem ”Inhalt” zu versehen, der als Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung verstanden wird. Auch kann es erforderlich sein, eine Betriebsart des Mobilfunktelefons vorzusehen, in der das Mobilfunktelefon, auch ohne im Mobilfunknetz registriert zu sein bzw. eine ordnungsgemäße Verbindung mit diesem zu haben, das Funksignal mit dem wenigstens einen Steuerbefehl zu erzeugen und auszusenden.

[0010]  Vorzugsweise ist das Funksignal dazu eingerichtet, das Funksignal in Form eines nicht mobilfunkstandardkonformen Funksignals zu erzeugen, das aber dennoch im für das Mobilfunknetz vorgesehenen Frequenzbereich übertragen wird. Bei solchen Ausführungsformen kann das Mobilfunktelefon beispielsweise in einer Betriebsart betrieben werden, in dem das eingeschaltete Mobilfunktelefon nicht versucht, eine Kommunikationsverbindung mit dem Mobilfunknetz aufzubauen bzw. sich in diesem zu registrieren; eine solche Betriebsart wird auch als ”Off-Line”-Modus bezeichnet.

[0011]  Vorzugsweise sind Funksignale, die unterschiedliche Steuerbefehle umfassen, in dem Mobilfunktelefon gespeichert und können durch entsprechende Benutzereingaben gewählt und an den Empfänger der zu steuernden Vorrichtung übertragen werden.

[0012]  Ferner stellt die vorliegende Erfindung ein Mobilfunktelefon zur Fernsteuerung einer zu steuernden Vorrichtung bereit, wobei das Mobilfunktelefon eingerichtet ist, in einem gemäß einem vorbestimmten Mobilfunkstandard arbeitendem Mobilfunknetz gemäß dem vorbestimmten Mobilfunkstandard zu kommunizieren, Audiosignalerzeugungs- und -ausgabeeinrichtungen aufweist, die eingerichtet sind, als Ausgangssignal ein Audiosignal, das wenigstens einen Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung umfasst, zu erzeugen und an einen der zur steuernden Vorrichtung zugeordneten Empfänger auszugeben.

[0013]  Mit anderen Worten, auch gemäß solcher Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann ein Mobiltelefon – unabhängig davon, ob es in seinem Mobilfunknetz registriert/eingebucht ist – zur Fernsteuerung einer Vorrichtung verwendet werden. Auch hier kann das Mobilfunktelefon ohne Änderung (oder wenn mit nur geringfügiger, vorzugsweise softwaretechnischer Modifikation und/oder Ergänzung) verwendet werden, konkreter dessen Audiofunktionalität. Mobilfunktelefone sind im Allgemeinen mit Hardware- und/oder Softwareeinrichtungen ausgestattet, die die Speicherung und Wiedergabe von gespeicherten Audiodaten ermöglichen. Ein Beispiel hierfür sind in Mobiltelefone integrierte sogenannte ”MP3-Player”. Zur Wiedergabe/Ausgabe der Audioinformation wird im Allgemeinen der Lautsprecher des Mobilfunktelefons verwendet, der ansonsten beim Telefonieren zur Sprachausgabe und Anrufsignalisierung (”Telefonklingeln”) dient.

[0014]  Vorzugsweise sind Audiodateien, die unterschiedliche Steuerbefehle in Form von Audiosignalen umfassen, in dem Mobilfunktelefon gespeichert und können durch entsprechende Benutzereingaben gewählt werden. Das gewählte Audiosignal kann dann selbst oder eingebettet in ein anderes Audiosignal als Ausgangsignal verwendet werden.

[0015]  Das Audiosignal kann als hörbares Audiosignal ausgeben werden, beispielsweise in der Art von MFV-(Mehrfrequenzwahlverfahren), DTMF-(Dual Tone Multi Frequency)-Signalen etc.

[0016]  Gemäß erfindungsgemäßer Ausführungsformen kann das Mobilfunktelefon eine hardware- und/oder softwareimplementierte Funktionalität aufweisen, um das Ausgangssignal zu erzeugen. Auch bei solchen Ausführungsformen ist es nicht erforderlich zur Funksignalübertragung vorgesehene Komponenten des Mobilfunktelefons, wie z. B. dessen Sender, und/oder dessen Audiosignalerzeugungs- und -ausgabeeinrichtungen zu ändern. Um eine solche Funktionalität softwarebasiert zu implementieren, können beispielsweise Softwareprogramme, sogenannte Plug-In's und Software-Applications verwendet werden. Die hardwarebasiert Implementierung kann beispielsweise bei Mobiltelefonen bevorzugt sein, bei denen einer Softwareanpassung nicht möglich ist, und z. B. mittels eines Moduls erreicht werden, das über eine Schnittstelle des Mobiltelefons mit diesem kommunizieren und ggf. dieses auch wenigstens teilweise steuern kann, um beispielsweise dessen Sendeeinrichtung(en) zur Übertragung des Funksignals und/oder dessen Audiosignalerzeugungs- und -ausgabeeinrichtungen zu nutzen.

[0017]  Das Mobilfunktelefon kann ausgelegt sein, eine Antwort eines der zu steuernden Vorrichtung zugeordneten Senders zu empfangen, die beispielsweise angibt, ob das Ausgangsignal des Mobilfunktelefons vom Empfänger erhalten wurde (z. B. in Form einer ”Empfangsbestätigung” oder eine ”Quittierungssignals”), dass das wenigstens eine Steuerbefehl an die zu steuernde Vorrichtung übertragen wurde, und/oder dass die zu steuernde Vorrichtung entsprechend dem wenigstens einen Steuerbefehl gesteuert wurde.

[0018]  Der Empfänger und der Sender können getrennt voneinander ausgeführt oder baueinheitlich integriert ausgeführt sein.

[0019]  Unabhängig davon, ob das Ausgangssignal ein Funksignal oder ein Audiosignal ist, kann das Mobilfunktelefon eingerichtet sein, eine Antwort des Senders in Form eines mobilfunkstandardkonformen Funksignals zu empfangen, das über das Mobilfunknetz von dem Sender zu dem Mobilfunktelefon übertragen wird.

[0020]  Ergänzend oder alternativ kann das Mobilfunktelefon eingerichtet sein, eine Antwort des Senders in Form eines nicht mobilfunkstandardkonformen Funksignals zu empfangen, das direkt, d. h. nicht über das Mobilfunknetz, von dem Sender zu dem Mobilfunktelefon übertragen wird. Hierfür kann das Mobilfunktelefon seine herkömmliche Empfangseinrichtung nutzen, die üblicherweise zur Kommunikation im Mobilfunknetz dient. Es ist dabei nicht erforderlich, dass das Mobilfunktelefon im Mobilfunknetz registriert oder eingebucht ist. Vielmehr sind Mobilfunktelefone, auch ohne im Mobilfunknetz registriert oder eingebucht zu sein, in der Lage, Funksignale in dem vorbestimmten Frequenzbereich zu empfangen. Funksignale in dem vorbestimmten Frequenzbereich kann das Mobilfunktelefon, wenn es eingeschaltet ist, grundsätzlich empfangen. Ein Beispiel hierfür sind Situationen, in denen das Mobilfunktelefon (z. B. nach dem Einschalten oder nach einer Unterbrechung der Verbindung zum Mobilfunknetz) versucht, (erneut) eine Verbindung zum Mobilfunknetz aufzubauen.

[0021]  Ferner kann das Mobilfunktelefon alternativ oder ergänzend eingerichtet sein, eine Antwort des Senders in Form eines Audiosignals zu empfangen. Hierfür kann beispielsweise das Mikrofon des Mobilfunktelefons verwendet werden, mit dem üblicherweise beim Telefonieren Sprache aufgenommen wird.

[0022]  Vorzugsweise weist das Mobilfunktelefon hardware- und/oder softwaretechnisch Funktionalität(en) auf, um Antworten des Senders zu empfangen und zu verarbeiten.

[0023]  Die vorliegende Erfindung stellt ferner einen Empfänger für eine Vorrichtung bereit, die mittels Fernsteuerung gesteuert werden kann, wobei die Fernsteuerung mittels eines Mobilfunktelefons vorgesehen ist, das zur Kommunikation in einem gemäß einem vorbestimmten Mobilfunkstandard arbeitendem Mobilfunknetz gemäß dem vorbestimmten Mobilfunkstandard und zur Erzeugung eines Ausgangssignals in Form eines Funksignals, das wenigstens einen Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung umfasst, in einem für das Mobilfunknetz vorgesehenen vorbestimmten Frequenzbereich ausgelegt ist, wobei der Empfänger ausgelegt ist, das Funksignal direkt zu empfangen und den wenigstens einen Steuerbefehl der zu steuernden Vorrichtung bereitzustellen.

[0024]  Vorzugsweise verarbeitet der Empfänger das Funksignal wenigstens so, um das wenigstens eine Steuerbefehl zu erhalten/extrahieren/wiederzuerlangen.

[0025]  Der Empfänger kann eine Empfangsmodul, -chipset und dgl. aufweisen, mit dem Funksignale in dem vorbestimmten Frequenzbereich empfangen werden können. Es ist nicht erforderlich, dass der Empfänger nach dem Mobilfunkstandard (z. B. CDMA, CDMA2000, GSM, UMTS, LTE, etc.) arbeitet, kann aber auch ausgeführt sein, um mobilfunkstandardkonforme Funksignal zu empfangen und zu verarbeiten, um den wenigstens einen Steuerbefehl wiederzuerlangen und an die zu steuernde Vorrichtung zu übertragen.

[0026]  Vorzugsweise ist der Empfänger ausgelegt Funksignale zu empfangen und den wenigstens einen Steuerbefehl an die zu steuernde Vorrichtung weiterzuleiten, die keine mobilfunkstandardkonforme Funksignale sind. Bei solchen Ausführungsformen kann man bei dem Empfänger auf gemäß dem Mobilfunkstandard ausgeführte Empfangskomponenten verzichten; allerdings kann der Empfänger auch hier gemäß dem Mobilfunkstandard ausgeführte Empfangskomponenten aufweisen, um beispielsweise Funksignale unterschiedlicher Mobilfunktelefone zu empfangen, die mobilfunkstandardkonforme Funksignale und nicht mobilfunkstandardkonforme Funksignale senden.

[0027]  Ferner stellt die vorliegende Erfindung einen Empfänger für eine Vorrichtung bereit, die mittels Fernsteuerung gesteuert werden kann, wobei die Fernsteuerung mittels eines Mobilfunktelefons vorgesehen ist, das zur Kommunikation in einem gemäß einem vorbestimmten Mobilfunkstandard arbeitendem Mobilfunknetz gemäß dem vorbestimmten Mobilfunkstandard und zur Erzeugung und Übertragung eines Ausgangssignal in Form eines Audiosignals, das wenigstens einen Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung umfasst, ausgelegt ist, wobei der Empfänger ausgelegt ist, das Audiosignal zu empfangen und den wenigstens einen Steuerbefehl der zu steuernden Vorrichtung bereitzustellen.

[0028]  Der Empfänger kann zum Empfang von MFV-(Mehrfrequenzwahlverfahren), DTMF-(Dual Tone Multi Frequency)-Signalen etc. ausgelegt sein.

[0029]  Der Empfänger selbst kann ausgelegt sein, den wenigstens einen Steuerbefehl ohne Verarbeitung an die zu steuernde Vorrichtung zu übertragen, die dann die Verarbeitung des wenigstens einen Steuerbefehl vornimmt. Der Empfänger kann ausgelegt sein, den wenigstens einen Steuerbefehl aus dem Ausgangssignal zu extrahieren und auch zu verarbeiten, so dass der zu steuernden Vorrichtung beispielsweise Steuersignale, -daten, -information, und/oder Kommandos und dgl. in einer Form bereitgestellt werden können, die die Vorrichtung unmittelbar, d. h. im Wesentlichen ohne weitere Verarbeitung ”verstehen” kann.

[0030]  Der Empfänger kann ausgelegt sein, den Steuerbefehl oder daraus ermittelte Steuerinformation Steuersignal zu der zu steuernden Vorrichtung drahtlos und/oder drahtlos zu übertragen. Hierfür kann der Empfänger eine Sendeeinrichtung aufweisen, die den Steuerbefehl oder daraus ermittelte Steuerinformation in dem vorbestimmten oder in einem anderen Frequenzbereich zu übertragen vermag.

[0031]  Des Weiteren sieht die vorliegende Erfindung ein System zu Fernsteuerung einer zu steuernden Vorrichtung vor, wobei das System eine zu steuernde Vorrichtung, einen der zu steuernden Vorrichtung zugeordneten erfindungsgemäßen Empfänger und ein erfindungsgemäßes Mobilfunktelefon umfasst.

[0032]  Beispiel für zu steuernde Vorrichtung umfassen u. a.:

– eine Schusswaffe,

– ein Türschloss, Fensterschloss, Schließ-/Öffnungsvorrichtung für Türen und/oder Fenster für Gebäude und/oder Fahrzeuge,

– eine Schließanlage,

– eine Alarmanlage (z. B. für Gebäude, Fahrzeuge, etc.),

– eine Gebäudeinstallation (z. B. Jalousien, Heizung, Klimaanlage, etc.)

– eine Startvorrichtung zum Anlassen eine Fahrzeugs (z. B. ferngesteuerter Starter),

– eine Fahrzeugeinrichtung (z. B. Klimaanlage, Standheizung, etc.).

[0033]  Der wenigstens eine Steuerbefehl kann angeben, dass eine Schusswaffe gesichert und/oder entsichert, ein Schloss geöffnet/entriegelt und/oder geschlossen/verriegelt, eine Schließanlage aktiviert und/oder deaktiviert, eine Alarmanlage ein-/scharfgeschaltet und/oder ausgeschaltet, ein Heizungssystem (z. B. hinsichtlich Temperatur, Betriebsstunden etc.) eingestellt, Jalousien hochgezogen und/oder heruntergelassen werden sollen.

[0034]  Die vorliegende Erfindung sieht auch ein Verfahren vor, mit dem mittels eines Mobilfunktelefons eine zu steuernde Vorrichtung ferngesteuert werden kann und das die Schritte umfasst, mittels des Mobilfunktelefons, das eingerichtet ist, in einem gemäß einem vorbestimmten Mobilfunkstandard arbeitendem Mobilfunknetz gemäß dem vorbestimmten Mobilfunkstandard zu kommunizieren, ein Ausgangssignal in Form eines Funksignals zu erzeugen, das wenigstens einen Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung umfasst, und das Funksignal in einem für das Mobilfunknetz vorgesehenen Frequenzbereich direkt an einen der zu steuernden Vorrichtung zugeordneten Empfänger zu übertragen.

[0035]  Ferner stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren bereit, mit dem mittels eines Mobilfunktelefons eine zu steuernde Vorrichtung ferngesteuert werden kann und das die Schritte umfasst, mittels des Mobilfunktelefons, das eingerichtet ist, in einem gemäß einem vorbestimmten Mobilfunkstandard arbeitendem Mobilfunknetz gemäß dem vorbestimmten Mobilfunkstandard zu kommunizieren, und eine Audiosignalerzeugungs- und -ausgabeeinrichtung aufweist, ein Ausgangssignal in Form eines Audiosignals, das wenigstens einen Steuerbefehl für die zu steuernde Vorrichtung umfasst, zu erzeugen und an einen der zur steuernden Vorrichtung zugeordneten Empfänger auszugeben.

[0036]  Die obigen Ausführungen hinsichtlich aller oben genannten Ausführungsformen der Mobilfunktelefone, der Empfänger und des Systems gelten hier entsprechend und es ist insbesondere vorgesehen, bei erfindungsgemäßen Verfahren Verfahrensschritte vorzusehen, die einzelnen, mehreren oder allen obigen Vorrichtungs-, Empfänger- und Systemmerkmalen in beliebiger Kombination entsprechen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen 

[0037]  In der folgenden Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die zeigen:

[0038]  Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Anordnung, und

[0039]  Fig. 2 eine schematische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Anordnung.

Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen 

[0040]  Im Folgenden werden anhand zweier Beispiele Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

[0041]  Die vorliegende Erfindung ermöglicht es beispielsweise, mittels eines Mobilfunktelefons 2 eine Tür 4 zu öffnen, genauer deren Türschloss 6 zu entriegeln. Das Mobilfunktelefon 2 ist zur Verwendung in einem Mobilfunknetz 8 ausgelegt, das z. B. nach dem GSM-Standard arbeitet.

[0042]  Um in dem Mobilfunknetz 8 zu kommunizieren, meldet sich das Mobilfunktelefon 2 nach dem Einschalten an. Wenn das Mobilfunktelefon 2 in dem Mobilfunknetz 8 registriert ist (was auch als eingebucht bezeichnet wird), kann das Mobilfunktelefon 2 in dem Mobilfunknetz 8 über eine oder mehrere Basisstationen (Fig. 1 zeigt eine beispielhaft Basisstation 10) mit anderen Mobilfunktelefonen (Fig. 1 zeigt ein beispielhaftes Mobilfunktelefon 12 und andere nicht gezeigte Kommunikationsgeräten und -systemen, wie z. B. Festnetztelefone, das Internet, Computer etc., kommunizieren. Hierfür verwendet das Mobilfunktelefon 2 Funksignale gemäß dem Mobilfunkstandard, der dem Mobilfunknetz zugrunde liegt, z. B. der GSM-Standard. Das Mobilfunktelefon 2 sendet solche mobilfunkstandardkonforme Funksignale ins Mobilfunknetz und empfängt solche Funksignale über das Mobilfunknetz z. B. von dem Mobilfunktelefon 12. Die Registrierung des Mobilfunktelefons 2 im Mobilfunknetz 8 ist allerdings keine Voraussetzung für die im Folgenden beschriebene Fernsteuerung.

[0043]  Zur Übertragung von mobilfunkstandardkonformen Funksignalen steht ein für das Mobilfunknetz 8 vorbestimmter Frequenzbereich zur Verfügung, in dem das Mobilfunktelefon 2 Funksignale senden und empfangen kann. Üblicherweise wird für Funksignale vom Mobilfunktelefon zum Mobilfunknetz ein Teilbereich des vorbestimmten Frequenzbereichs verwendet (”Up-Link”), während für Funksignale zum Mobilfunktelefon ein anderer davon getrennter Teilbereich des vorbestimmten Frequenzbereichs vorgesehen ist (”Down-Link”).

[0044]  Dem entsprechend ist das Mobilfunktelefon ausgeführt, Funksignale in dem zur Übertragung zum Mobilfunknetz Frequenzteilbereich zu senden und Funksignale in dem zur Übertragung von dem Mobilfunknetz Frequenzteilbereich zu empfangen. Im Folgenden wird diese Unterscheidung allerdings hier nicht vorgenommen, um z. B. auch Mobilfunknetze zu berücksichtigen, bei denen der vorbestimmte Frequenzbereich nicht in Teilbereiche unterteilt ist und der gesamte vorbestimmte Frequenzbereich vom Mobilfunktelefon zum Senden verwendet werden kann.

[0045]  Das Mobilfunktelefon 2 kann, auch ohne im Mobilfunknetz 8 registriert und dort kommunikationsbereit zu sein, Funksignale für den vorbestimmten Frequenzbereich zu erzeugen und auszusenden.

[0046]  Zur Steuerung des Türschlosses 6 werden keine Funksignale verwendet, die nicht im eigentlichen Sinn im Mobilfunknetz übertragen werden, sondern Funksignale, die lediglich im vorbestimmten Frequenzbereich übertragen werden. Ansonsten können sich die Funksignale aber wenigstens teilweise oder vollständig von mobilfunkstandardkonformen Funksignalen unterscheiden.

[0047]  Zur Steuerung des Türschlosses 6 werden Funksignale erzeugt, die jeweils wenigstens einen Steuerbefehl umfassen entsprechend der gewünschten Steuerung der Türschlosses 6. So kann ein Funksignal beispielsweise einen Steuerbefehl, um das Türschloss 6 zu entriegeln/öffnen, oder einen Steuerbefehl, um das Türschloss 6 zu verriegeln/verschließen, umfassen.

[0048]  Steuerbefehle können in dem Mobilfunktelefon 2 dauerhaft gespeichert sein, um bei Bedarf (in Antwort auf eine Beutzereingabe) ausgelesen und in ein Funksignal eingebettet werden.

[0049]  Steuerbefehle können auch zeitlich begrenzt gespeichert sein, beispielsweise für einen vorbestimmten Zeitraum (z. B. für die Dauer einer Hotelaufenthalts), um in diesem eine Tür öffnen und/oder schließen zu können (z. B. die Tür eines Hotelzimmers).

[0050]  Steuerbefehle können z. B. über eine mit dem Mobilfunktelefon 2 hergestellte drahtgebundene Verbindung (z. B. über einen Datenanschluss des Mobilfunktelefons) und/oder drahtlose Verbindung (z. B. via Bluetooth, Infrarot) und/oder unter Verwendung einer über das Mobilfunknetz zu dem Mobilfunktelefon 2 übertragenen Nachricht (z. B. in Form einer SMS, MMS, E-Mail etc.) dem Mobilfunktelefon 2 bereitgestellt werden. Beispielsweise kann dem Mobilfunktelefon 2 ein Steuerbefehl zum Öffnen eines Schlosses einer Zimmertür eines Hotels beim Einchecken im Hotel bereitgestellt werden, der für die Zeit, für die das Hotelzimmer gebucht ist, gültig ist und zum Türöffnen verwendet werden kann. Da sich Hoteltür normalerweise selbst verschließen/verriegeln, wenn sie ins Schloss fallen, kann ggf. auf einen Steuerbefehl zum Öffnen der Tür verzichtet werden. Bei Türen, deren Schloss zum Öffnen und zum Schließen zu betätigen ist, kann dem Mobilfunktelefon 2 ein Steuerbefehl zum Öffnen und ein Steuerbefehl zum Schließen bereitgestellt werden, z. B. für ein Türschloss eines Fahrzeugs, einer Haustür, etc. Auch hier kann wenigstens einer der Steuerbefehle zeitlich begrenzt gültig sein.

[0051]  Bei dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel erzeugt das Mobilfunktelefon 2, wenn die Tür 4 geöffnet werden soll, ein Funksignal, das den entsprechenden Steuerbefehl umfasst, und sendet dieses Funksignal direkt, d. h. nicht über das Mobilfunknetz, zu dem Türschloss 6. Dem Türschloss 6 ist ein Empfänger 14 zugeordnet, der Funksignale des Mobilfunktelefons in dem vorbestimmten Frequenzbereich empfangen kann.

[0052]  Der Empfänger 14 kann in das Türschloss 6 oder die Tür 4 integriert sein oder in einer der Tür 4 benachbarten Stelle angeordnet sein; dies ist in Fig. 1 durch die verschiedenen Empfänger 6 veranschaulicht, von denen einzelne oder mehrere bereitgestellt sein können. Die Verwendung mehrerer Empfänger kann besser gewährleisten, dass das Steuersignal empfangen wird, um beispielsweise Übertragungsprobleme aufgrund von Störungen durch andere Funksignale und/oder ungünstige Positionierung des Mobilfunktelefons zu vermeiden.

[0053]  Es ist eine drahtlose und/oder drahtgebundene Verbindung zwischen dem Empfänger 14 und dem Türschloss 6 bzw. dessen Steuerung (nicht gezeigt) vorgesehen. Das empfangene Funksignal wird vom Empfänger 14 oder einer diesem zugeordneten Einrichtung ausgewertet, verarbeitet und dgl., um den Steuerbefehl wiederzuerlangen. Der extrahierte Steuerbefehl kann dann ohne weitere Verarbeitung direkt der Steuerung des Türschlosses 6 bereitgestellt werden oder nach einer Verarbeitung, um z. B. Steuerdaten und/oder -information zu erhalten, welche die Türschloss 6 ohne weiteres steuern.

[0054]  Dem Türschloss 6 kann auch ein Sender 16 zugeordnet sein, der in das Türschloss 6 oder die Tür 4 integriert oder in einer der Tür 4 benachbarten Stelle angeordnet sein kann; dies ist in Fig. 1 durch die verschiedenen Sender 16 veranschaulicht, von denen einzelne oder mehrere bereitgestellt sein können. Die Verwendung mehrerer Sender kann beispielsweise Übertragungsprobleme zwischen Sender 16 und Mobilfunktelefon 2 aufgrund von Störungen durch andere Funksignale und/oder ungünstige Positionierung des Mobilfunktelefons vermeiden.

[0055]  Es ist eine drahtlose und/oder drahtgebundene Verbindung zwischen dem Sender 16 und dem Türschloss 6 bzw. dessen Steuerung (nicht gezeigt) vorgesehen.

[0056]  Mittels des oder der Sender 16 kann dem Mobilfunktelefon 2 mitgeteilt werden, dass der Steuerbefehl ordnungsgemäß empfangen und umgesetzt wurde, hier insbesondere, dass das Türschloss 6 entriegelt wurde. Eine solche Rückmeldung kann mit einem direkt von dem Sender 16 zu dem Mobilfunktelefon 2 übertragenen Funksignal ohne Umweg über das Mobilfunknetz erfolgen. Ein dafür vorgesehenes Funksignal ist grundsätzlich mit dem von dem Mobilfunktelefon 2 gesendeten Funksignal mit Steuerbefehl vergleichbar, weist aber keinen Steuerbefehl, sondern die Rückmeldung an das Mobilfunktelefon 2 auf. Es können mobilfunkstandardkonforme Funksignale und/oder Audiosignale verwendet werden.

[0057]  Empfänger 14 und Sender 16 können, wie in Fig. 1 veranschaulicht als eine Einheit bereitgestellt, oder, wie nicht gezeigt, als getrennte Einrichtungen vorgesehen sein.

[0058]  Fig. 2 zeigt eine weitere mögliche Anwendung, bei der mittels des Mobilfunktelefons 2 eine Schusswaffe 18 gesteuert werden kann. So kann die Schusswaffe 18 beispielsweise mittels des Mobilfunktelefons 2 gesichert und entsichert werden. Auf eine Wiederholung der obigen Ausführungen hinsichtlich des Betriebs des Mobilfunktelefons 2 im Telefonnetz, die hier entsprechend gelten, wird hier verzichtet.

[0059]  Zur Steuerung der Schusswaffe 18 werden keine Funksignale verwendet, die nicht im eigentlichen Sinn im Mobilfunknetz übertragen werden, sondern Funksignale, die lediglich im vorbestimmten Frequenzbereich übertragen werden. Ansonsten können sich die Funksignale aber wenigstens teilweise oder vollständig von mobilfunkstandardkonformen Funksignalen unterscheiden.

[0060]  Zur Steuerung der Schusswaffe 18 werden Funksignale erzeugt, die jeweils wenigstens einen Steuerbefehl umfassen entsprechend der gewünschten Steuerung der Schusswaffe 18. So kann ein Funksignal beispielsweise einen Steuerbefehl, um die Schusswaffe 18 zu sichern, oder einen Steuerbefehl, um die Schusswaffe 18 zu entsichern, umfassen.

[0061]  Steuerbefehle können im dem Mobilfunktelefon 2 dauerhaft gespeichert sein, um bei Bedarf (in Antwort auf eine Beutzereingabe) ausgelesen und in ein Funksignal eingebettet werden. Steuerbefehle können auch zeitlich begrenzt gespeichert sein, beispielsweise für einen vorbestimmten Zeitraum (z. B. für eine vorbestimmte Dauer beim Besuch eines Schießstandes), um in diesem eine Schusswaffe sichern und entsichern zu können.

[0062]  Steuerbefehle können z. B. über eine mit dem Mobilfunktelefon 2 hergestellte drahtgebundene Verbindung (z. B. über einen Datenanschluss des Mobilfunktelefons) und/oder drahtlose Verbindung (z. B. via Bluetooth, Infrarot) und/oder unter Verwendung einer über das Mobilfunknetz zu dem Mobilfunktelefon 2 übertragenen Nachricht (z. B. in Form einer SMS, MMS, E-Mail etc.) dem Mobilfunktelefon 2 bereitgestellt werden. Beispielsweise können dem Mobilfunktelefon 2 Steuerbefehle zum Sichern und/oder Entsichern einer Schusswaffe beim Betreten eines Schießstandes bereitgestellt werden, der/die für die Zeit, für die man sich auf dem Schießstand aufhält, die gültig ist/sind und zur Steuerung der Schusswaffe verwendet werden kann.

[0063]  Bei dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel erzeugt das Mobilfunktelefon 2, wenn die Schusswaffe 18 entsichert oder gesichert werden soll, ein Funksignal, das den entsprechenden Steuerbefehl umfasst, und sendet dieses Funksignal direkt, d. h. nicht über das Mobilfunknetz, zu der Schusswaffe 18. Der Schusswaffe 18 ist ein Empfänger 14 zugeordnet, der Funksignale des Mobilfunktelefons in dem vorbestimmten Frequenzbereich empfangen kann.

[0064]  Der Empfänger 14 kann in die Schusswaffe 18 integriert sein oder in einer von der Schusswaffe 18 entfernten Stelle angeordnet sein; dies ist in Fig. 2 durch die verschiedenen Empfänger 6 veranschaulicht, von denen einzelne oder mehrere bereitgestellt sein können. Die Verwendung mehrerer Empfänger kann besser gewährleisten, dass das Steuersignal empfangen wird, um beispielsweise Übertragungsprobleme aufgrund von Störungen durch andere Funksignale und/oder ungünstige Positionierung des Mobilfunktelefons zu vermeiden.

[0065]  Es ist eine drahtlose und/oder drahtgebundene Verbindung zwischen dem Empfänger 14 und der Schusswaffe 18 bzw. deren Steuerung (nicht gezeigt) vorgesehen. Das empfangene Funksignal wird vom Empfänger 14 oder einer diesem zugeordneten Einrichtung ausgewertet, verarbeitet und dgl., um den Steuerbefehl wiederzuerlangen. Der extrahierte Steuerbefehl kann dann ohne weitere Verarbeitung direkt der Schusswaffe 18 oder deren Steuerung bereitgestellt werden oder nach einer Verarbeitung, um z. B. Steuerdaten und/oder -information zu erhalten, welche die Schusswaffe 18 ohne weiteres steuern.

[0066]  Der Schusswaffe 18 kann auch ein Sender 16 zugeordnet sein, der in die Schusswaffe 18 oder an einer entfernten Stelle angeordnet sein kann; dies ist in Fig. 2 durch die verschiedenen Sender 16 veranschaulicht, von denen einzelne oder mehrere bereitgestellt sein können. Die Verwendung mehrerer Sender kann beispielsweise Übertragungsprobleme zwischen Sender 16 und Mobilfunktelefon 2 aufgrund von Störungen durch andere Funksignale und/oder ungünstige Positionierung des Mobilfunktelefons vermeiden.

[0067]  Es ist eine drahtlose und/oder drahtgebundene Verbindung zwischen dem Sender 16 und der Schusswaffe 18 bzw. deren Steuerung (nicht gezeigt) vorgesehen.

[0068]  Mittels des oder der Sender 16 kann dem Mobilfunktelefon 2 mitgeteilt werden, dass der Steuerbefehl ordnungsgemäß empfangen und umgesetzt wurde, hier insbesondere, dass die Schusswaffe 18 gesichert und/oder entsichert wurde. Eine solche Rückmeldung kann mit einem direkt von dem Sender 16 zu dem Mobilfunktelefon 2 übertragenen Funksignal ohne Umweg über das Mobilfunknetz erfolgen. Ein dafür vorgesehenes Funksignal ist grundsätzlich mit dem von dem Mobilfunktelefon 2 gesendeten Funksignal mit Steuerbefehl vergleichbar, weist aber keinen Steuerbefehl, sondern die Rückmeldung an das Mobilfunktelefon 2 auf. Es können mobilfunkstandardkonforme Funksignale und/oder Audiosignale verwendet werden.

[0069]  Der Empfänger 14 und der Sender 16 können, wie in Fig. 1 veranschaulicht als eine Einheit bereitgestellt, oder, wie nicht gezeigt, als getrennte Einrichtungen vorgesehen sein.

[0070]  Bei den obigen anhand von Fig. 1 und Fig. 2 erläuterten Beispielen kann statt einem Funksignal ein Audiosignal verwendet werden, das mittels des Lautsprechers der Mobilfunktelefons 2 zu dem jeweiligen Empfänger übertragen wird, der dem entsprechend ausgeführt ist, um das Audiosignal zu empfangen. Ansonsten gelten die obigen Ausführungen für den Fall von Audiosignalen entsprechend.

Bezugszeichenliste 

2
Mobilfunktelefon
4
Tür
6
Türschloss
8
Mobilfunknetz
10
Basisstation
12
Mobilfunktelefon
14
Empfänger für das Türschloss 6
16
Sender für das Türschoss 6
18
Schusswaffe