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1. WO1990005344 - PROCEDE POUR PLACER DES MODULES SUR UN SUPPORT

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Plazierung von Modulen (M) auf einem
Träger (TR) unter Verwendung von einer die Abmessungen
der Module enthaltenden Modulliste und einer die Verbindungen der Module enthaltenden Netzliste,
g e k e n n z e i c h n e t durch folgende Verfahrensschritte:
a) es werden alle beweglichen Module (Mb) auf dem Plazierungsgebiet (PL) des Trägers (TR) durch Globalplazierung derart angeordnet, daß der Schwerpunkt der Module auf einem vorgegebenen Punkt (Xr, Yr) des Plazierungsgebietes liegt, und es werden alle fixierten Module (Mf) an den Rändern des
Plazierungsgebietes angeordnet;
b) das Plazierungsgebiet wird in Teilgebiete (PLT) unterteilt (partitioniert), wobei
b1) aufgrund der im Schritt a) festgelegten Lage der
Module diese den Teilgebieten (PLT) zugeordnet werden, b2) die Größe der Teilgebiete im Verhältnis der in den Teilgebieten anzuordnenden Module festgelegt wird;
c) die Module (M) werden in einer Globalplazierung in den Teilgebieten (PLT) derart angeordnet, daß ihr Schwerpunkt jeweils auf einem vorgegebenen Punkt (Xr, Yr) der zugeordneten Teilgebiete liegt;
d) die Teilgebiete werden in weitere Teilgebiete unterteilt, wobei
dl) aufgrund der im Schritt c) festgelegten Lage der Module (M) diese den weiteren Teilgebieten (PLT) zugeordnet werden;
d2) die Größe der weiteren Teilgebiete im Verhältnis der in den weiteren Teilgebieten anzuordnenden Module festgelegt wird;
e) die Schritte c) und d) werden solange wiederholt bis jedem Teilgebiet höchstens k Module zugeordnet sind.

2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die vorgegebenen Punkte des Plazierungsgebiets und der
Teilgebiete jeweils deren Zentrumskoordinaten (Xr, Yr) sind.

3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
daß zur Globalplazierung die x, y Koordinaten der Module
simultan derart festgelegt werden, daß

\

ein Minimum wird und für das Plazierungsgebiet (PL) bzw.
für jedes Teilgebiet (PLT) Nebenbedingungen

für 1 r ← R


eingehalten werden, wobei die Formelzeichen folgende
Bedeutung haben:
m Modulnummer
n Netznummer
M = (...,m,...) Menge der Modulnummern
N = (...,n,...) Menge der Netznummern
Mb C M Menge der beweglichen Moduln
Mf C M Menge der fixierten Moduln
b Anzahl der beweglichen Moduln
f Anzahl der fixierten Moduln
x = (...xn...xm.. ..) Vektor der x-Koordinaten aller Netze und Moduln y = (...yn...ym.. . ) Vektor der y-Koordinaten aller Netze und Moduln unm x-Koordinate des Anschlusses des Netzes n
am Modul m
vnm y-Koordinate des Anschlusses des Netzes n
am Modul m
tnm = 1 falls Netz n am Modul m angeschlossen ist

falls nicht angeschlossen wn Gewichtsfaktor des Netzes n
Fm Flächenbedarf des Moduls m
r Nummer des Plazierungsgebiets PL oder
Teilgebietes PLT
Mr C Mb Menge der Moduln, auf die die
Nebenbedingung r angewandt wird
Xr, Yr Zentrumskoordinaten des Plazie- rungsgebiets PL, PLT
R Anzahl der Teilgebiete PLT

4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die fixierten Module (Mf) an den Rändern des Plazierungsgebietes (PL) in x- bzw. y-Richtung verschiebbar sind.

5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die Zuweisung der Module (M) zu den Teilgebieten (PLT) durch Sortierung der Module nach deren x, y - Koordinaten erfolgt.

6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die Unterteilung des Plazierungsgebietes und der Teilgebiete durch horizontale und vertikale Schnittlinien (SL) erfolgt, und den durch die Schnitte erzielten Teilgebieten (PLT) Modulteilmengen (Mr) zugewiesen werden.

7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß jeweils eine Zweiteilung jedes Gebietes bei der Partitionierung erfolgt.

8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß Module (M), deren zugeordnete Verbindungen die Schnittlinie (SL) überschreiten, den Teilgebieten (PLT) unter zusätzlicher Anwendung des Min-Cut-Prinzips zugeordnet werden.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die Globalplazierung und Partitionierung beendet
wird, wenn in jedem Teilgebiet ein Modul (M) (k-1)
angeordnet ist.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t
daß die optimale Flächenausnutzung durch Feststellung aller möglichen Zerteilungen der Teilgebiete (PLT) mit bis zu k Modulen (M) unter Ausnutzung des Ergebnisses der Globalplazierung erfolgt.

11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die Anordnung der Module (M) in den Teilgebieten (PLT) dadurch optimiert wird, daß für jedes Teilgebiet alle möglichen Zerlegungen bestimmt und die Module den entstandenen Teilflächen zugeordnet werden, daß für jede Zerlegung und
Modulzuordnung die Abmessungen des kleinsten rechteckigen
Gebietes, in dem die Module überlappungsfrei plaziert werden können, berechnet werden und die verschiedenen möglichen Abmessungen einer Teilfläche in einer Formfunktion zusammengefaßt werden, und daß dies für alle Teilgebiete (PLT) durchgeführt wird und durch Addition der Formfunktionen aller Teilgebiete die Abmessungen aller erlaubten Modulanordnungen berechnet wird.

12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,
daß die Drehlagen der Moduln optimiert werden.