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1. WO2019119005 - DISPOSITIF ET PROCÉDÉ POUR LA FABRICATION DE PIÈCES EN MATÉRIAU SYNTHÉTIQUE, EN PARTICULIER D'APPLICATIONS ADHÉSIVES

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Vorrichtung (1 ) zur Herstellung von Kunststoffteilen (2), mit

- einer ersten Kunststoff-Zuführvorrichtung (3a) zum Zuführen einer ersten flüssigen Kunststoffausgangskomponente (K1 ),

- einer zweiten Kunststoff-Zuführvorrichtung (3b) zum Zuführen einer zweiten flüssigen Kunststoffausgangskomponente (K2),

- einer Mischvorrichtung (5) mit einer Mischkammer (6), wobei in der Mischkammer (6) die von den Kunststoff-Zuführvorrichtungen (3a, 3b) zuführbaren flüssigen Kunststoffausgangskomponenten (K1 , K2) zu einer Kunststoffmischung (KG) vermischbar sind,

- einer Ausbringdüse (7) zum Ausbringen der Kunststoffmischung (KG) und

- einer Kühlvorrichtung (8) für die Mischvorrichtung (5),

gekennzeichnet durch

- eine die Mischvorrichtung (5) zumindest bereichsweise umgebende

Trocknungsvorrichtung (9), wobei die Trocknungsvorrichtung (9) eine Trennvorrichtung (10), einen zwischen Trennvorrichtung (10) und

Mischvorrichtung (5) ausgebildeten Trocknungsraum (T) und eine in den Trocknungsraum (T) mündende Trocknungsmittel-Zuführvorrichtung (11 ) aufweist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass durch die Trocknungsmittel-Zuführvorrichtung (11 ) Druckluft (L), vorzugsweise kontinuierlich, einleitbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Trocknungsmittel-Zuführvorrichtung (11 ) eine Trocknungsmittel-Quelle (12), vorzugsweise eine Druckluft-Erzeugungsvorrichtung, und ein mit der

Trocknungsmittel-Quelle (12) verbundenes, vorzugsweise schlauchförmiges oder rohrförmiges, Zuführelement (13) aufweist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführelement (13) auf die Ausbringdüse (7) gerichtet ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungsmittel, vorzugsweise in Form von Druckluft (L) oder in Form eines Schutzgases, einen Taupunkt von unter 10° C, vorzugsweise von unter 5° C, aufweist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Längsachse (X) aufweist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (10) einen Basisbereich (10a), welcher den Trocknungsraum (T) in axialer Richtung von der Umgebung (U) abtrennt, und einen mit dem Basisbereich (10a) verbundenen Mantelbereich (10b), welcher den Trocknungsraum (T) in radialer Richtung von der Umgebung (U) abtrennt, aufweist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelbereich (10b) die Mischvorrichtung (5) in radialer Richtung, vorzugsweise vollständig, umschließt.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (10) in einem vom Basisbereich (10a) abgewandten Gegenbereich (10c) zur Umgebung (U) hin offen ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (10) eine, vorzugsweise zentral im Basisbereich (10a) angeordnete, Öffnung (10d) aufweist, durch welche die Ausbringdüse (7) hindurchragt.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung (8) zumindest einen, vorzugsweise wellenförmig ausgebildeten, Kühlkanal (14) aufweist, welcher in einem Gehäuse (15) der Mischvorrichtung (5) ausgebildet ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (10) zum Großteil aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium, oder aus einem flexiblen, vorzugsweise faserverstärkten, Kunststoff oder aus einem starren Kunststoff besteht.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff der Trennvorrichtung (10) Polyamid, Polyethylen oder Polypropylen enthält.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Gas- Zuführvorrichtung (4) zum Zuführen von Gas (G) zur ersten flüssigen Kunststoffausgangskomponente (K1 ), zur zweiten flüssigen Kunststoffausgangskomponente (K2) oder zur Kunststoffmischung (KG).

15. Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung (1 ), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit den Schritten:

- Zuführen einer erste flüssigen Kunststoffausgangskomponente (K1 ) und einer zweiten flüssigen Kunststoff-Komponente (K2) zu einer Mischkammer (6) einer Mischvorrichtung (5),

- Vermischen der flüssigen Kunststoffausgangskomponenten (K1 , K2) in der Mischkammer (6) zu einer Kunststoffmischung (KG),

- Kühlen der Mischvorrichtung (5) durch eine Kühlvorrichtung (8) und

- Ausbringen der Kunststoffmischung (KG) durch eine Ausbringdüse (7), gekennzeichnet durch den Schritt

- Trocknen der Mischvorrichtung (5) mit einer die Mischvorrichtung (5) zumindest bereichsweise umgebenden Trocknungsvorrichtung (9), wobei die Trocknungsvorrichtung (9) eine Trennvorrichtung (10), einen zwischen Trennvorrichtung (10) und Mischvorrichtung (5) ausgebildeten Trocknungsraum (T) und eine in den Trocknungsraum (T) mündende Trocknungsmittel-Zuführvorrichtung (11 ) aufweist.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Druckluft- Erzeugungsvorrichtung der Trocknungsvorrichtung (10) zwischen100 und 500 Normliter pro Stunde in den Trocknungsraum (T) eingeleitet werden.