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1. DE112015005895 - Aufzugplatte

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[ DE ]
Beschreibung  

Technisches Gebiet 

[0001]  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Platte, die für eine Aufzugskabinenwand verwendet wird.

Technologischer Hintergrund 

[0002]  Eine Platte, die für eine Aufzugskabinenwand verwendet wird, weist ein Verstärkungsglied auf, das an ihrer Rückseite mit einem Bindematerial, wie zum Beispiel einem doppelseitigen Band oder einem Klebstoff, angebracht wird. Als Verfahren zum Positionieren des Verstärkungsglieds ist ein Verfahren offenbart, in welchem für die Positionierung Klauen verwendet werden, die durch Stanzen und Biegen der beiden Enden der Platte gebildet werden. (Siehe zum Beispiel Patentdokument 1)

Dokumente zum Stand der Technik  Patentdokument 

[0003] 

Patentdokument 1: Offengelegtes japanisches Patent mit Veröffentlichungsnr. H1-34884 (Fig. 1)

Zusammenfassung der Erfindung  Durch die Erfindung zu lösendes Problem 

[0004]  In dem Dokument des Stands der Technik ist offenbart, dass das Verstärkungsglied mit einem Klebstoff an der Rückseite der Platte befestigt ist. Da ein Klebstoff Zeit braucht, bis er sich verfestigt, kann das Verstärkungsglied an der Platte befestigt werden, während die Position des Verstärkungsglieds korrigiert wird. Wenn jedoch ein doppelseitiges Band zum Befestigen des Verstärkungsglieds an der Platte verwendet wird, kann die Position des Verstärkungsglieds, sobald das doppelseitige Band klebt, nicht korrigiert werden und das Ablösen des Bands ist auch schwierig. Aus diesem Grund ist eine genaue Positionierung des Verstärkungsglieds erforderlich, bevor es befestigt wird, was jedoch viel Zeit für die Arbeit des Befestigens des Verstärkungsglieds braucht.

[0005]  Die vorliegende Erfindung wurde getätigt, um das Problem zu lösen, und zielt darauf ab, das Positionieren eines Verstärkungsglieds zu vereinfachen, um die Arbeitsstunden zu verringern, selbst wenn ein doppelseitiges Band zum Befestigen des Verstärkungsglieds an der Platte verwendet wird.

Mittel zum Lösen des Problems 

[0006]  Eine Aufzugsplatte gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Sichtplatte („face board”), ein Verstärkungsglied, das an einer Rückseite der Sichtplatte befestigt ist und dessen Querschnitt in einer Hutform ausgebildet ist, ein doppelseitiges Band zum Fixieren bzw. Befestigen der Rückseite und des Verstärkungsglieds, indem es dazwischen angeordnet wird, und eine Verstärkungsgliedführung, die an einem Ende der Sichtplatte vorgesehen ist und die ein Paar von geneigten Abschnitten ist, mit denen Flansche des Verstärkungsglieds in Berührung kommen, wobei das Paar der geneigten Abschnitte einander zugewandt ist und in Richtung der Rückseite geneigt ist.

Wirkungen der Erfindung 

[0007]  Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Flansche in Kontakt mit den geneigten Abschnitten der Verstärkungsführungen, die bei den Enden der Sichtplatte vorgesehen sind, um das Verstärkungsglied zu positionieren. Dieses Verfahren vereinfacht die Positionierungsaufgabe des Verstärkungsglieds sehr und verringert die Arbeitsstunden zum Befestigen bzw. Fixieren des Glieds.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen 

[0008]  Fig. 1 zeigt eine Kabine mit Aufzugsplatten gemäß einer Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung, die angeordnet sind;

[0009]  Fig. 2 zeigt eine Platte gemäß der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung;

[0010]  Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht entlang einer Linie III-III der Fig. 2;

[0011]  Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht entlang einer Linie IV-IV der Fig. 2;

[0012]  Fig. 5 zeigt eine Prozedur zum Befestigen bzw. Fixieren eines Verstärkungsglieds gemäß der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung an der Platte;

[0013]  Fig. 6 stellt eine Figur in einer Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung dar und entspricht der Fig. 3; und

[0014]  Fig. 7 stellt eine Figur in einer Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung dar und entspricht Fig. 4.

Modi zum Ausführen der Erfindung  Ausführungsform 1 

[0015]  Eine Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis Fig. 5 erläutert werden. In den Figuren bezeichnen die gleichen Symbole die gleichen Elemente, deren Erläuterung weggelassen werden wird. Eine in Fig. 1 gezeigte Kabine 1, die durch ein Seil (nicht gezeigt) aufgehangen ist, das von einer Hubeinrichtung aufgehängt ist, um in einem Schacht nach oben und unten zu fahren, wird aus Seitenplatten 2 und Hülsen- bzw. Hüllenwänden 6 („sleeve walls”), die beide auf einem Boden 5 stehen, einer Decke 4, die darauf vorgesehen ist, und Türen 3 zum Öffnen und Schließen des Zugangs gebildet.

[0016]  Wie in den Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt, wird die Platte 2 aus einer Platte hergestellt und seitlich gebogene Abschnitte 2c einer Sichtplatte 2a werden durch Biegen ausgebildet. Sowohl ein oberer gebogener Abschnitt 2e als auch ein unterer gebogener Abschnitt 2d der Sichtplatte 2a werden ebenfalls durch Biegen ausgebildet. Ein Verstärkungsglied 7 ist an der Rückseite 2b der Sichtplatte 2a befestigt. In dieser Ausführungsform wird der untere gebogene Abschnitt 2d der Platte 2 in der Seite des Bodens 5 der Kabine 1 vorgesehen und der obere gebogene Abschnitt 2e wird in der Seite der Decke 4 vorgesehen.

[0017]  Der obere gebogene Abschnitt 2e ist mit oberen Führungen 2g versehen, die als ein Paar von geneigten Abschnitten ausgebildet sind, die einander zugewandt sind und die zur Rückseite 2b geneigt sind. Auf eine ähnliche Weise zum oberen Abschnitt ist der untere gebogene Abschnitt 2d mit unteren Führungen 2f versehen, die als ein Paar von geneigten Abschnitten ausgebildet sind, die einander zugewandt sind und die in Richtung der Rückseite 2b geneigt sind. Hier ist festzustellen, dass eine Verstärkungsgliedführung die oberen Führungen 2g und die unteren Führungen 2f umfasst.

[0018]  Die oberen Führungen 2g werden durch Stanzen des oberen gebogenen Abschnitts 2e und anschließendes Durchführen eines Biegens ausgebildet, um eine Neigung zu verleihen. Die unteren Führungen 2f werden durch Stanzen des unteren gebogenen Abschnitts 2d und anschließendes Durchführen eines Biegens ausgebildet, um eine Neigung zu verleihen.

[0019]  Wie in den Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt, ist das Verstärkungsglied 7 an der Rückseite 2b der Sichtplatte 2a mit einem dazwischen angeordneten doppelseitigen Band 8 befestigt bzw. fixiert. Das Verstärkungsglied 7 ist ein länglich geformtes Glied, das ausgebildet ist, einen hutförmigen Querschnitt aufzuweisen, und umfasst eine Basis 7b, stehende Teile 7c, die sich von beiden Rändern der Basis 7b erheben, und Flansche 7a, die sich von dem stehenden Teil 7c nach außen erstrecken. Das doppelseitige Band 8 ist ein Band, dessen Vorderseite und Rückseite kleben, wobei eine Seite an die Rückseite 2b gebunden wird und wobei die andere Seite an die Basis 7b des Verstärkungsglieds 7 gebunden wird.

[0020]  Jeder Flansch 7a stößt gegen die obere Führung 2g und die untere Führung 2f an. Genauer gesagt, steht der Rand 7d von jedem Flansch 7a in Kontakt mit der oberen Führung 2g und der unteren Führung 2f. Ferner ist die Breite zwischen den stehenden Teilen 7c in beiden Seiten des Verstärkungsglieds 7 leicht schmaler als die Breite zwischen dem Paar der oberen Führungen 2g und die Breite zwischen dem Paar der unteren Führungen 2f, so dass das Verstärkungsglied 7 zwischen das Paar der oberen Führungen 2g und zwischen das Paar der unteren Führungen 2f eingeführt ist, um an der Rückseite 2b befestigt bzw. fixiert zu werden und um positioniert zu werden, ohne sich nach links oder rechts zu lehnen.

[0021]  Vorsprünge 2n und 2m sind für den oberen gebogenen Abschnitt 2e bzw. den unteren gebogenen Abschnitt 2d der Platte 2 vorgesehen, um das Verstärkungsglied 7 daran zu hindern, in den Schacht zu fallen. Die Vorsprünge 2n und 2m sind bei dem Mittelpunkt des Paars der oberen Führungen 2g bzw. dem Mittelpunkt des Paars der unteren Führungen 2f angeordnet. Der Abstand H zwischen den Vorsprüngen 2n und 2m ist kürzer als die Länge L des Verstärkungsglieds 7. Auch ist das Verstärkungsglied 7 näher zur Rückseite 2b angeordnet als die Vorsprünge 2n und 2m. Bei diesen Konfigurationen muss das Verstärkungsglied 7 durch die Vorsprünge 2n oder 2m eingefangen werden, wenn es sich von der Rückseite 2b löst.

[0022]  Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf Fig. 5 eine Prozedur zum Fixieren bzw. Befestigen des Verstärkungsglieds 7 an der Platte 2 beschrieben werden. Zuerst wird ein Ende des Verstärkungsglieds 7 in die Richtung des Pfeils A bewegt, wobei die Basis 7b in die Struktur des unteren gebogenen Abschnitts 2d so eingeführt wird, dass sie näher zur Rückseite 2b positioniert ist als der Vorsprung 2m. Diese Aufgabe muss vorsichtig durchgeführt werden, so dass sich die Klebefläche des doppelseitigen Bands 8 nicht an der Rückseite 2b anheftet, indem man die Basis 7b diese unabsichtlich berühren lässt. Es ist festzustellen, dass hier angenommen wird, dass sich das doppelseitige Band 8 vorab an die Seite der Basis 7b des Verstärkungsglieds 7 anheftet, die der Rückseite 2b zugewandt ist, das Band hätte aber an der Rückseite 2b angeheftet werden können. Als Nächstes wird das andere Ende des Verstärkungsglieds 7 in die Richtung des Pfeils B bewegt, wobei die Basis 7b in die Struktur des oberen gebogenen Abschnitts 2e so eingeführt wird, dass sie näher zur Rückseite 2b positioniert ist als der Vorsprung 2n.

[0023]  Als Nächstes wird das Verstärkungsglied 7 in Richtung der Rückseite 2b bewegt, während die Basis 7b zwischen das Paar der oberen Führungen 2g und zwischen das Paar der unteren Führungen 2f eingeführt wird. Wenn die Ränder 7d der Flansche 7a solange bewegt werden, bis sie in Kontakt mit den oberen Führungen 2g und den unteren Führungen 2f treten, kommt die Basis 7b in Kontakt mit der Rückseite 2b. Mit diesen Prozeduren wird das Verstärkungsglied 7 mit den doppelseitigen Band 8 an der Platte 2 befestigt bzw. fixiert, das dazwischen angeordnet ist.

[0024]  Während die Platte 2 für die Wände der Kabine 1 in dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird, könnte die Platte auch für die Türen 3 des Kabinenzugangs, die Hüllenwände 6 oder die Türen des Aufzugsgangzugangs verwendet werden. Ein Klebstoff kann eine Alternative zum doppelseitigen Band 8 zum Befestigen bzw. Fixieren des Verstärkungsglieds 7 an der Rückseite 2b sein.

[0025]  Die nachfolgenden Wirkungen können gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform 1 erhalten werden. Eine Aufzugsplatte umfasst eine Sichtplatte 2a, ein Verstärkungsglied 7, das an der Rückseite 2b der Sichtplatte 2a befestigt ist und dessen Querschnitt hutförmig ausgebildet ist, ein doppelseitiges Band 8 zum Fixieren der Rückseite 2b und des Verstärkungsglieds 7, indem es dazwischen angeordnet wird, und obere Führungen 2g und untere Führungen 2f, von denen jede ein Paar von geneigten Abschnitten darstellt, die einander zugewandt sind und die in Richtung der Rückseite geneigt sind, wobei die geneigten Abschnitte mit den hutförmige Flanschen 7a des Verstärkungsglieds 7 in Kontakt kommen. Die oben beschriebene Konfiguration erleichtert bzw. vereinfacht die Positionierungsaufgabe, da die Flansche 7a des Verstärkungsglieds 7 in Kontakt mit dem Paar der oberen Führungen 2g und dem Paar der unteren Führungen 2f treten, wodurch die Arbeitsstunden zum Befestigen des Verstärkungsglieds 7 an der Platte 2 verkürzt werden können.

[0026]  Auch die Positionierung des Verstärkungsglieds 7 kann durchgeführt werden, was durch eine einfache Struktur vereinfacht ist, die durch Biegen beider Enden der Sichtplatte 2a und ein anschließendes Stanzen der gebogenen Abschnitte, die der Rückseite 2b der Sichtplatte 2a zugewandt sind, zum Formen der oberen Führungen 2g und der unteren Führungen 2f vereinfacht wird, von denen beide Führungsabschnitte sind, die einander zugewandt sind und die in Richtung der Rückseite 2b geneigt sind.

[0027]  Wenn ferner vorausgesetzt wird, dass die Vorsprünge 2m und 2n das Verstärkungsglied 7 einfangen, welches sich von der Rückseite 2b ablöst, fängt jeder der Vorsprünge 2m oder 2n die Basis 7b des Verstärkungsglieds 7, um das Glied daran zu hindern, in den Schacht zu fallen, selbst in einem Fall ab, wenn sich das Verstärkungsglied 7 von der Rückseite 2b löst, um sich gegen die Schachtseite zu lehnen.

Ausführungsform 2 

[0028]  Eine Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben werden. In den Figuren bezeichnen die gleichen Symbole die gleichen Elemente und die Beschreibung wird weggelassen werden.

[0029]  Wie in Fig. 6 gezeigt, weist ein Verstärkungsglied 9 Flansche 9a mit dem Neigungswinkel wie die oberen Führungen 2g (oder die unteren Führungen 2f) auf.

[0030]  Die folgenden Wirkungen können gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform 2 erzielt werden. Da die Flansche 9a den gleichen Neigungswinkel wie die oberen Führungen 2g (oder die unteren Führungen 2f) aufweisen, kann das Verstärkungsglied 9 positioniert werden, indem man die Flansche 9a mit dem Neigungswinkel zu den Führungen passen lässt. Diese Konfiguration vereinfacht die Positionierungsaufgabe des Verstärkungsglieds 9, was zu einer Verkürzung der Arbeitsstunden zum Befestigen des Verstärkungsglieds 7 an der Platte 2 führt.

Ausführungsform 3 

[0031]  Eine Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 erläutert werden. In den Figuren bezeichnen die gleichen Symbole die gleichen Elemente und die Erläuterung wird weggelassen werden.

[0032]  Wie in Fig. 7 gezeigt, wird eine Verstärkungsgliedführung 10 durch Biegen beider Enden einer Seitenplatte 10a, so dass sie einen Querschnitt in einer U-Form aufweist, und durch anschließendes Stanzen einer ersten Endfläche 10b zum Formen einer Führung 10d mit einem Paar von geneigten Abschnitten gebildet, die einander zugewandt sind, wobei die Ränder in Richtung einer zweiten Endfläche 10c geneigt sind. Die Führung 10d ist ähnlich zu den oberen Führungen 2g und den unteren Führungen 2f der Ausführungsform 1 geneigt. Die Verstärkungsgliedführung 10 ist an dem Ende der Sichtplatte 2a mittels einer Verschweißung oder eines Klebstoffs, etc. befestigt.

[0033]  Die folgenden Wirkungen können gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform 3 erzielt werden. Durch Biegen beider Enden der Platte 10a, so dass sie einen U-förmigen Querschnitt aufweist, und durch anschließendes Stanzen der ersten Endfläche 10b der Platte 10a, um das Paar der geneigten Abschnitte zu bilden, die einander zugewandt sind, wobei die Ränder zur zweiten Endfläche 10c geneigt sind, ist die Verstärkungsgliedführung 10 als ein separates Teil eingerichtet, so dass die vorliegende Erfindung selbst in einem Fall angewendet werden kann, wo das Biegen zum Bilden des oberen gebogenen Abschnitts 2e und des unteren gebogenen Abschnitts 2d der Sichtplatte 2a unmöglich ist.

Beschreibung der Symbole 

1: Kabine, 2: Platte, 2a: Sichtplatte, 2b: Rückseite, 2c: seitlich gebogener Abschnitt, 2d: unterer gebogener Abschnitt, 2e: oberer gebogener Abschnitt, 2f: untere Führung, 2g: obere Führung, 2n: Vorsprung, 2m: Vorsprung, 3: Türen, 4: Decke, 5: Boden, 6: Hüllenwand, 7: Verstärkungsglied, 7a: Flansch, 7b: Basis, 7c: stehender Teil, 7d: Rand, 8: doppelseitiges Band, 9: Verstärkungsglied, 9a: Flansch, 9b: Basis, 9c: stehender Teil, 10: Verstärkungsgliedführungen, 10a: Seitenplatte, 10b: erste Endfläche, 10c: zweite Endfläche, 10d: Führung