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1. WO2004060883 - DIAMIDES DE L'ACIDE PYRIMIDIN-4,6-DICARBOXYLIQUE UTILISES EN TANT QU'INHIBITEURS SELECTIFS DE MMP 13

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Verbindung der Formel I



und/oder alle stereoisomeren Formen der Verbindung der Formel. I und/oder Gemische dieser Formen in jedem Verhältnis, und/oder ein physiologisch verträgliches Salz der Verbindung der Formel I, wobei
R1 für Wasserstoffatom oder -(C-]-Cö)-Alkyl steht,
R2 für -(C-]-Cö)-Alkyl steht, wobei Alkyl ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1. -C(0)-0-R8, worin R8
1.1) Wasserstoffatom oder
1.2) -(G|-C6)-Alkyl bedeutet,
2. -(C-ι-C6)-Alkyl-0-R8, worin R8
2.1) Wasserstoffatom oder
2.2) -(C C6)-Alkyl bedeutet,
3. -(Cö-0|4)-Aryl, worin Aryl ein-, zwei- oder dreifach unabhängig voneinander
substituiert ist durch
3.1) -(C2-C6)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.11) Wasserstoffatom oder
3.12) -(G|-C6)-Alkyl bedeutet,
3.2) -0-(C-|-C6)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.21) Wasserstoffatom oder
3.22) -(C-ι-C6)-Alkyl bedeutet,
3.3) -N(R14)-(R15), worin R14 und R15 zusammen mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 5-, 6- oder 7- gliedrigen gesättigten Ring bilden, wobei für ein oder zwei weitere Kohlenstoffatome auch ein Heteroatom aus der Reihe
Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff stehen kann und im Falle von
Stickstoff, die Stickstoffatome unabhängig voneinander
unsubstituiert oder durch
substituiert sein können, 3.4) -(CH2)k-N(R9)-(R10), worin k für 2, 3, 4 oder 5 steht und R9 und
R10 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander
3.41) Wasserstoffatom oder
3.42) — (C-j-Cg)-AlkyΙ bedeuten oder
R9 und R10 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie
gebunden sind, einen 5-, 6- oder 7-gliedrigen gesättigten Ring
bilden, wobei für ein oder zwei weitere Kohlenstoffatome auch ein Heteroatom aus der Reihe Sauerstoff, Schwefel und
Stickstoff stehen kann und im Falle von Stickstoff, die
Stickstoffatome unabhängig voneinander unsubstituiert oder
durch -(C-|-Cö)-Alkyl substituiert sein können,
3.5) -0-(C2-C6)-Alkyl-N(R9)-R10, wobei R9 und R10 die oben
genannte Bedeutung haben,
3.6) -N(R8)-C(0)-(Cι-Cö)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-,
zwei- oder dreifach substituiert ist durch
3.61) Halogen,
3.62) Cyano,
3.63) Nitro,
3.64) Hydroxy,
3.65) Amino,
3.66) -C(0)-0-(C C6)-Alkyl oder
3.67) -C(0)-OH,
4. Het, wobei Het für ein gesättigtes oder ungesättigtes monocyclisches oder bicyclisches, 3- bis 10-gliedriges heterocyclisches Ringsystem steht, das 1 , 2 oder 3 identische oder verschiedene Ringheteroatome aus der Reihe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel enthält und unsubstituiert oder ein- oder mehrfach substituiert ist durch
4.1) Halogen,

4.2) Cyano,
4.3) Nitro,
4.4) Hydroxy,
4.5) Amino,
4.6) -C(0)-0-(C C6)-Alkyl,
4.7) -C(0)-0H,
4.8) -(Cq-C J-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.9) -0-(G|-Cö)-AIkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.10) Pyridyl oder
4.11) Phenyl, wobei Phenyl unsubstituiert oder ein oder mehrfach
und unabhängig voneinander durch einen Rest aus der Reihe
Halogen, (C-|-Cß)-Alkoxy und (Cη -C J-AI kyl substituiert ist, und
R3, R4, R5, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander für
1. Wasserstoffatom,
2. Halogen,
3. -(Cη-Cg)-AIkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach
durch Halogen substituiert ist,
4. — O-(Cη -Cg)-Al kyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach
durch Halogen substituiert ist, oder
5. -S-(C C6)-Alkyl stehen.

2. Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 1 , wobei
R1 für Wasserstoffatom oder -(Ci-GO-Alkyl steht,
R2 für -(C-]-C4)-Alkyl steht, wobei Alkyl ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1.-C(0)-0-R8, worin R8
1.1) Wasserstoffatom oder
1.2) -(C-ι-C4)-Alkyl bedeutet,
2. -(Oj-C4)-Alkyl-0-R8, worin R8

2.1) Wasserstoffatom oder
2.2) -(G|-C4)-Alkyl bedeutet,
3. Phenyl, worin Phenyl ein-, zwei- oder dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
3.1) -(C2-C4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.11) Wasserstoffatom oder
3.12) -(C C4)-Alkyl bedeutet,
3.2) -0-(C1-C4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.21) Wasserstoffatom oder
3.22) -(C C4)-Alkyl bedeutet,
3.3) -N(R14)-(R15), worin R14 und R15 zusammen mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 5-, 6- oder 7- gliedrigen gesättigten Ring bilden der sich von Imidazolidin,
Isothiazolidin, Isoxazolidin, Morpholin, Piperazin, Piperidin,
Pyrazin, Pyrazolidin, Pyrrolidin, Tetrazin oder Thiomorpholin
ableiten lässt, wobei die Stickstoffatome unabhängig
voneinander unsubstituiert oder durch -(0|-C4)-Alkyl substituiert sein können,
3.4) -(CH2)|<-N(R9)-(R10), worin k für 2, 3 oder 4 steht und R9 und
R10 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander
3.41) Wasserstoffatom oder
3.42) -(G|-C4)-Alkyl bedeuten oder
R9 und R10 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie
gebunden sind, einen 5-, 6- oder 7-gliedrigen gesättigten Ring
bilden der sich von Imidazolidin, Isothiazolidin, Isoxazolidin,
Morpholin, Piperazin, Piperidin, Pyrazin, Pyrazolidin, Pyrrolidin,
Tetrazin oder Thiomorpholin ableiten lässt, wobei die
Stickstoffatome unabhängig voneinander unsubstituiert oder
durch -(C-]-C4)-Alkyl substituiert sein können,
3.5) -O-(C2-C4)-Alkyl-N(R9)-R10, wobei R9 und R10 die oben
genannte Bedeutung haben, oder

3.6) -N(H)-C(0)-(Oι-C4)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-,
zwei- oder dreifach substituiert ist durch
3.61) Halogen,
3.62) Cyano,
3.63) Nitro,
3.64) Hydroxy,
3.65) Amino,
3.66) -C(0)-0-(O|-C6)-Alkyl oder
3.67) -C(0)-OH, oder
4. Het, wobei Het für Azepin, Azetidin, Aziridin, Benzimidazol, Benzo[1 ,4]dioxin,

1,3-Benzodioxol, Benzofuran, 4H-Benzo[1,4]oxazin, Benzoxazol, Benzothiazol, Benzothiophen, Chinazolin, Chinolin, Chinoxalin, Chroman, Cinnolin, Oxiran, 1,2-Diazepin, 1,3-Diazepin, 1 ,4-Diazepin, 1 ,4-Dioxin, Dioxol, Furan, Imidazol, , Indazol, Indol, Isochinolin, Isochroman, Isoindol, Isoxazol, Isothiazol, 1,2- Oxazin, 1 ,3-Oxazin, 1,4-Oxazin, Oxazol, Phthalazin, Piperidin, Pyran, Pyrazin,

Pyrazol, Pyridazin, Pyridin, Pyrimidin, Pyridoimidazol, Pyridopyridin,
Pyridopyrimidin, Pyrrol, Tetrazol, 1,2-Thiazin, 1 ,3-Thiazin, 1,4-Thiazin, Thiazol, Thiophen, Thiopyran, 1,2,3-Triazin, 1,2,4-Triazin, 1,3,5-Triazin, 1 ,2,3-Triazol oder 1,2,4-Triazol steht und Het unsubstituiert oder ein- zwei- oder dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
4.1) Halogen,
4.2) Amino,
4.3) -C(0)-0-(Cι-C4)-Alkyl,
4.4) -C(0)-OH,
4.5) -(Cι-C6)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch Halogen
4.6) -0-(Cι-Cs)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.7) Pyridyl oder
4.8) Phenyl, wobei Phenyl unsubstituiert oder ein oder mehrfach
und unabhängig voneinander durch einen Rest aus der Reihe
Halogen, -(O|-C4)-Alkoxy und -(C-|-C4)-Al yl substituiert ist, und R3, R4, R5, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und für
1. Wasserstoffatom,
2. Halogen,
3. -(C-j-CgJ-AIkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach durch Halogen substituiert ist, oder
4. -0-(C-]-C6)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach
durch Halogen substituiert ist, stehen.

3. Verbindung der Formel I gemäß der Ansprüche 1 oder 2, wobei
R1 für Wasserstoffatom steht,
R2 für -(G|-C2)-Alkyl steht, wobei Alkyl ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1. Phenyl, worin Phenyl ein-, zwei- oder dreifach unabhängig voneinander
substituiert ist durch
1.1) -(C2-C )-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
1.11) Wasserstoffatom oder
1.12) -(C-]-C4)-Al kyl bedeutet,
1.2) -0-(C C4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
1.21) Wasserstoffatom oder
1.22) -(G]-C4)-Alkyl bedeutet,
1.3) -N(R14)-(R15), worin R14 und R15 zusammen mit dem Stickstoffatom,
an das sie gebunden sind, einen Rest bilden, der sich von
Imidazolidin, Isothiazolidin, Isoxazolidin, Morpholin, Piperazin,
Piperidin, Pyrazin, Pyrazolidin, Pyrrolidin, Tetrazin oder
Thiomorpholin ableiten lässt und im Falle von Stickstoff, die
Stickstoffatome unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch
(C-|-C4)-Alkyl substituiert sein können,
1.4) -(CH2)k-N(R9)-(R10), worin k für 2, 3 oder 4 steht und R9 und R10
gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander
1.41) Wasserstoffatom oder
1.42) -(C-]-C4)-Al kyl bedeuten oder R9 und R10 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden
sind, einen Rest bilden, der sich von Imidazolidin, Isothiazolidin,
Isoxazolidin, Morpholin, Piperazin, Piperidin, Pyrazin, Pyrazolidin,
Pyrrolidin, Tetrazin oder Thiomorpholin ableiten lässt und im Falle
von Stickstoff, die Stickstoffatome unabhängig voneinander
unsubstituiert oder durch -(0|-C4)-Alkyl substituiert sein können,,
1.5) -O-(C2-C4)-Alkyl-N(R9)-R10, wobei R9 und R10 die oben genannte
Bedeutung haben, oder
1.6) -N(H)-C(0)-(Cι-C4)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1.61) Halogen,
1.62) -C(0)-0-(C C4)-Al kyl oder
1.63) -C(0)-OH, oder
2. Het, wobei Het für Furan, Imidazol, Isothiazol, Isoxazol, Oxazol, Pyrazol,
Pyridazin, Pyridin, Pyrimidin, Pyrrol, Thiazol, Thiophen, 1 ,2,3-Triazol oder 1,2,4- Triazol steht und Het unsubstituiert oder ein- zwei- oder dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
2.1) Halogen,
2.2) Amino,
2.3) -C(0)-0-(C C4)-Alkyl,
2.4) -C(0)-OH,
2.5) -(Oι -C4)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
2.6) -0-(Cι-C4)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
2.7) Pyridyl, oder
2.8) Phenyl, wobei Phenyl unsubstituiert oder ein- oder mehrfach
und unabhängig voneinander durch einen Rest aus der Reihe
Halogen, -(G|-C4)-Alkoxy und -(0|-C4)-Alkyl substituiert ist, und R3, R4, R5, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und für
1. Wasserstoffatom,

2. Halogen,
3. Methyl,
4. Trifluormethyl,
5. Methoxy oder
6. Trifluormethoxy, stehen.



4. Verwendung der Verbindung der Formel I,
und/oder alle stereoisomeren Formen der Verbindung der Formel I und/oder Gemische dieser Formen in jedem Verhältnis, und/oder ein physiologisch verträgliches Salz der Verbindung der Formel l
zur Herstellung eines Arzneimittels zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen, an deren Verlauf eine verstärkte Aktivität von Matrix-Metalloproteinase 13 beteiligt ist, wobei
R1 für Wasserstoffatom oder -(0]-C6)-Alkyl steht,
R2 für -(C-ι-Cg)-Alkyl steht, wobei Alkyl ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1. -C(0)-0-R8, worin R8
1.1) Wasserstoffatom oder
1.2) -(C<ι-C6)-Alkyl bedeutet,
2. -(O|-C6)-Alkyl-0-R8, worin R8
2.1) Wasserstoffatom oder
2.2) -(C«|-C6)-Alkyl bedeutet,
3. -(C -C-|4)-Aryl, worin Aryl ein-, zwei- oder dreifach unabhängig
voneinander substituiert ist durch
3.1) -(C2-C6)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.11) Wasserstoffatom oder

3.12) -(G|-C6)-Alkyl bedeutet,
3.2) -0-(C-ι-C6)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.21) Wasserstoffatom oder
3.22) -(C-ι-C6)-Alkyl bedeutet,
' 3.3) -N(R14)-(R15), worin R14 und R15 zusammen mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 5-, 6- oder 7- gliedrigen gesättigten Ring bilden, wobei für ein oder zwei
weitere Kohlenstoffatome auch ein Heteroatom aus der Reihe
Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff stehen kann und im Falle von
Stickstoff, die Stickstoffatome unabhängig voneinander
unsubstituiert oder durch (C-j -Cg)-Al kyl substituiert sein können,

3.4) -(CH2)k-N(R9)-(R10), worin k für 2, 3, 4 oder 5 steht und R9 und
R10 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander
3.41) Wasserstoff oder
3.42) -(CrC6)-Alkyl bedeuten oder
R9 und R10 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie
gebunden sind, einen 5-, 6- oder 7-gliedrigen gesättigten Ring
bilden, wobei für ein oder zwei weitere Kohlenstoffatome auch ein Heteroatom aus der Reihe Sauerstoff, Schwefel und
Stickstoff stehen kann und im Falle von Stickstoff, die
Stickstoffatome unabhängig voneinander unsubstituiert oder
durch (G|-Cg)-Alkyl substituiert sein können,
3.5) -O-(C2-C6)-Alkyl-N(R9)-R10, wobei R9 und R10 die oben
genannte Bedeutung haben, oder
3.6) -N(R8)-C(0)-(O|-C6)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-,
zwei- oder dreifach substituiert ist durch
3.61) Halogen,
3.62) Cyano,
3.63) Nitro,
3.64) Hydroxy,
3.65) Amino,

3.66) -C(0)-0-(C C6)-Alkyl oder
3.67) -C(0)-0H,
4. Het, wobei Het für ein gesättigtes oder ungesättigtes monocyclisches
oder bicyclisches, 3- bis 10-gliedriges heterocyclisches Ringsystem steht, das 1 , 2 oder 3 identische oder verschiedene Ringheteroatome aus der
Reihe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel enthält und unsubstituiert oder ein- oder mehrfach substituiert ist durch
4.1) Halogen,
4.2) Cyano,
4.3) Nitro,
4.4) Hydroxy,
4.5) Amino,
4.6) -C(0)-0-(C C6)-Alkyl,
4.7) -C(0)-0H,
4.8) -(C-]-C5)-AlkyI, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.9) -0-(C-]-C )-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.10) Pyridyl oder
4.11) Phenyl, wobei Phenyl unsubstituiert oder ein oder mehrfach
und unabhängig voneinander durch einen Rest aus der Reihe
Halogen, (C-j-Cg)-Alkoxy und (C-ι-Cg)-Alkyl substituiert ist, und

R3, R4, R5, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander für
1. Wasserstoffatom,
2. Halogen,
3. -(C-|-Cg)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach
durch Halogen substituiert ist,
4. — O-(C-|-Cg)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach durch Halogen substituiert ist, oder
5. -S-(C C6)-Alkyl stehen.

5. Verwendung der Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 4, wobei
R1 für Wasserstoffatom oder -(Cι-C4)-Alkyl steht,
R2 für -(G|-C4)-Alkyl steht, wobei Alkyl ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1.-C(0)-0-R8, worin R8
1.1) Wasserstoffatom oder
1.2) -(G|-C4)-Alkyl bedeutet,
2. -(C-|-C4)-Alkyl-0-R8, worin R8
2.1) Wasserstoffatom oder
2.2) -(Cι-C4)-Alkyl bedeutet,
3. Phenyl, worin Phenyl ein-, zwei- oder dreifach unabhängig voneinander
substituiert ist durch
3.1) -(C2-C4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.11) Wasserstoffatom oder
3.12) -(C-|-C4)-Alkyl bedeutet,
3.2) -0-(C1-C4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
3.21) Wasserstoffatom oder
' 3.22) -(0]-C4)-Alkyl bedeutet,
3.3) -N(R14)-(R15), worin R14 und R15 zusammen mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Rest bilden, der
sich von Imidazolidin, Isothiazolidin, Isoxazolidin, Morpholin,
Piperazin, Piperidin, Pyrazin, Pyrazolidin, Pyrrolidin, Tetrazin
oder Thiomorpholin ableiten lässt und im Falle von Stickstoff,
die Stickstoffatome unabhängig voneinander unsubstituiert
oder durch
substituiert sein können,
3.4) -(CH2)k-N(R9)-(R10), worin k für 2, 3 oder 4 steht und R9 und
R10 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander
3.41) Wasserstoffatom oder
3.42) -(Oj-C4)-Al kyl bedeuten oder
R9 und R10 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie
gebunden sind, einen Rest bilden, der sich von Imidazolidin, Isothiazolidin, Isoxazolidin, Morpholin, Piperazin, Piperidin,
Pyrazin, Pyrazolidin, Pyrrolidin, Tetrazin oder Thiomorpholin ableiten lässt und im Falle von Stickstoff, die Stickstoffatome
unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch -(C-1-C4)- Alkyl substituiert sein können,
3.5) -O-(C -C4)-Alkyl-N(R9)-R10, wobei R9 und R10 die oben
genannte Bedeutung haben, oder
3.6) -N(H)-C(0)-(C-|-C4)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-,
zwei- oder dreifach substituiert ist durch
3.61) Halogen,
3.62) Cyano,
3.63) Nitro,
3.64) Hydroxy,
3.65) Amino,
3.66) -C(0)-0-(Gι-C6)-Alkyl oder
3.67) -C(0)-OH, oder
4. Het, wobei Het für Azepin, Azetidin, Aziridin, Benzimidazol, Benzo[1,4]dioxin, 1,3-Benzodioxol, Benzofuran, 4H-Benzo[1 ,4]oxazin, Benzoxazol, Benzothiazol, Benzothiophen, Chinazolin, Chinolin, Chinoxalin, Chroman, Cinnolin, Oxiran, 1,2-Diazepin, 1,3-Diazepin, 1,4-Diazepin, 1,4-Dioxin, Dioxol, Furan, Imidazol, ,

Indazol, Indol, Isochinolin, Isochroman, Isoindol, Isoxazol, Isothiazol, 1 ,2- Oxazin, 1 ,3-Oxazin, 1,4-Oxazin, Oxazol, Phthalazin, Piperidin, Pyran, Pyrazin, Pyrazol, Pyridazin, Pyridin, Pyrimidin, Pyridoimidazol, Pyridopyridin,
Pyridopyrimidin, Pyrrol, Tetrazol, 1 ,2-Thiazin, 1,3-Thiazin, 1 ,4-Thiazin, Thiazol, Thiophen, Thiopyran, 1,2,3-Triazin, 1 ,2,4-Triazin, 1 ,3,5-Triazin, 1 ,2,3-Triazol oder 1 ,2,4-Triazol steht und Het unsubstituiert oder ein- zwei- oder dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
4.1) Halogen,
4.2) Amino,
4.3) -C(0)-0-(Cι-C4)-Alkyl,
4.4) -C(0)-0H,

4.5) -(Cι-C )-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.6) -O-(C-ι-Cg)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
4.7) Pyridyl oder
4.8) Phenyl, wobei Phenyl unsubstituiert oder ein oder mehrfach
und unabhängig voneinander durch einen Rest aus der Reihe
Halogen, -(C-]-C4)-Alkoxy und -(C-j-C^-Alkyl substituiert ist, und

R3, R4, R5, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und für
1. Wasserstoffatom,
2. Halogen,
3. -(C-|-Cß)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach durch

Halogen substituiert ist, oder
4. -0-(C-]-C )-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach
durch Halogen substituiert ist, stehen.

6. Verwendung der Verbindungen der Formel I gemäß der Ansprüche 4 und 5, wobei
R1 für Wasserstoffatom steht,'
R2 für -(C-|-C2)-Alkyl steht, wobei Alkyl ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1. Phenyl, worin Phenyl ein-, zwei- oder dreifach unabhängig voneinander
substituiert ist durch
1.1) -(C2-C4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
1.11) Wasserstoffatom oder
1.12) -(C-]-C4)-Alkyl bedeutet,
1.2) -0-(CrC4)-Alkyl-C(0)-0-R8, worin R8
1.21) Wasserstoffatom oder
1.22) -(0|-C4)-Alkyl bedeutet,
1.3) -N(R14)-(R15), worin R14 und R15 zusammen mit dem Stickstoffatom,
an das sie gebunden sind, einen Rest bilden, der sich von
Imidazolidin, Isothiazolidin, Isoxazolidin, Morpholin, Piperazin, Piperidin, Pyrazin, Pyrazolidin, Pyrrolidin, Tetrazin oder
Thiomorpholin ableiten lässt und im Falle von Stickstoff, die
Stickstoffatome unabhängig voneinander unsubstituiert oder durch - (0|-C4)-Alkyl substituiert sein können,
1.4) -(CH2)k-N(R9)-(R10), worin k für 2, 3 oder 4 steht und R9 und R10
gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander
1.41) Wasserstoffatom oder
1.42) -(G]-C4)-Al kyl bedeuten oder
R9 und R10 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Rest bilden, der sich von Imidazolidin, Isothiazolidin,
Isoxazolidin, Morpholin, Piperazin, Piperidin, Pyrazin, Pyrazolidin,
Pyrrolidin, Tetrazin oder Thiomorpholin ableiten lässt und im Falle
von Stickstoff, die Stickstoffatome unabhängig voneinander
unsubstituiert oder durch -(C-j-C4)-Alkyl substituiert sein können,
1.5) -O-(C2-C4)-Alkyl-N(R9)-R10, wobei R9 und R10 die oben genannte
Bedeutung haben, oder
1.6) -N(H)-C(0)-(O]-C4)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch
1.61) Halogen,
1.62) -C(0)-0-(G|-C4)-Alkyl oder
1.63) -C(0)-OH, oder
2. Het, wobei Het für Furan, Imidazol, Isothiazol, Isoxazol, Oxazol, Pyrazol,

Pyridazin, Pyridin, Pyrimidin, Pyrrol, Thiazol, Thiophen, 1,2,3-Triazol oder 1,2,4- Triazol steht und Het unsubstituiert oder ein- zwei- oder dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
2.1) Halogen,
2.2) Amino,
2.3) -C(0)-0-(C-|-C4)-Alkyl,
2.4) -C(0)-OH,
2.5) -(C-|-C4)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder dreifach substituiert ist durch Halogen,

2.6) -0-(O|-C4)-Alkyl, wobei Alkyl unsubstituiert oder ein-, zwei- oder
dreifach substituiert ist durch Halogen,
2.7) Pyridyl,
2.8) Phenyl, wobei Phenyl unsubstituiert oder ein oder mehrfach
und unabhängig voneinander durch einen Rest aus der Reihe
Halogen, -(C-i-Gj -Alkoxy und -(C-]-C4)-Alkyl substituiert ist, und

R3, R4, R5, R6 und R7 gleich oder verschieden sind und für
1. Wasserstoffatom,
2. Halogen,
3. Methyl,
4. Trifluormethyl,
5. Methoxy oder
6. Trifluormethoxy, stehen.

7. Verfahren zur Herstellung der Verbindung der Formel I gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II



a) mit einer Verbindung der Formel lila oder lllb



umsetzt, wobei R1, R2, R3, R4, R5, R6 und R7 die in Formel I angegebenen
Bedeutungen haben und Y Halogen, Hydroxyl oder 0]-C4-Alkoxy ist oder
zusammen mit der Carbonylgruppe einen Aktivester oder ein gemischtes
Anhydrid bildet, wobei eine Verbindung der Formel I gebildet wird und die Reaktionsprodukte gegebenenfalls in ihre physiologisch verträglichen Salze
überführt, oder

b) eine Verbindung der Formel II mit einer Verbindung der Formel lila oder lllb zu einer Verbindung der Formel IVa oder IVb.



(IVa) (IVb)
umsetzt, wobei R1 bis R7 die in Formel I angegebenen Bedeutungen haben und Y Halogen, Hydroxyl oder C-i-Gψ-Alkoxy ist oder zusammen mit der
Carbonylgruppe einen Aktivester oder ein gemischtes Anhydrid bildet und die Verbindung der Formel IVa oder IVb gegebenenfalls reinigt und anschließend mit einer Verbindung der Formel lila oder lllb in eine Verbindung der Formel I überführt.

8. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen wirksamen Gehalt von mindestens einer
Verbindung der Formel I gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3
zusammen mit einem pharmazeutisch geeigneten und physiologisch verträglichen
Trägerstoff, Zusatzstoff und/oder anderen Wirk- und Hilfsstoffen.

9. Verwendung der Verbindung der Formel I gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Prophylaxe und Therapie von
Erkrankungen, an deren Verlauf eine verstärkte Aktivität von Matrix-Metalloproteinase 13 beteiligt ist, wobei es sich dabei um degenerativen Gelenkerkrankungen wie
Osteoarthrosen, Spondylosen, Knorpelschwund nach Gelenktrauma oder längerer
Gelenksruhigstellung nach Meniskus- oder Patellaverletzungen oder Bänderrissen handelt oder um Erkrankungen des Bindegewebes wie Kollagenosen,
Periodontalerkrankungen, Wundheilungsstörungen und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates wie entzündliche, immunologisch oder stoffwechselbedingte akute und chronische Arthritiden, Arthropathien, Myalgien und Störungen des Knochenstoffwechsels oder um Krebserkrankungen wie Brustkrebs handelt.