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1. WO2019120810 - PROCÉDÉ D’INSTALLATION ADDITIVE D’UNE STRUCTURE ET PROGICIEL INFORMATIQUE

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren für den additiven Aufbau einer Struktur (10) für ein Bauteil (100) umfassend die folgenden Schritte:

Bereitstellen einer vorgefertigten Komponente (1) für das Bauteil (100) auf einer Bauplatte (2), wobei die Kompo nente (1) eine Trennebene (TE) aufweist,

Bereitstellen eines Pulverbettes (P) aus einem Basismate rial für die Struktur (10) ,

Annähern der Bauplatte (2) an eine Beschichtungsvorrich tung (50) ,

Ausrichten einer Bearbeitungsfläche (BE) und der Trenn ebene (TE) der Komponente (1) zum Verhindern einer Kolli sion zwischen der Komponente (1) und der Beschichtungs vorrichtung (50) , und

optisches Vermessen einer Oberfläche (0) des Pulverbet tes .

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei die Oberfläche (0) wäh rend der Beschichtung der Bearbeitungsfläche (BE) mit dem Ba sismaterial (P) durch die Beschichtungsvorrichtung (50) ver messen wird.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Oberfläche (0) schichtweise während des additiven Aufbaus der Struktur (10) optisch vermessen wird.

4. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zum Ausrichten ein Winkel ( ) zwischen der Bearbeitungsfläche (BE) und der Trennebene (TE) ermittelt wird.

5. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei der Winkel durch das op tische Vermessen eines beispielsweise aus der Bearbeitungs fläche (BE) herausragenden Teils der Komponente (1) ermittelt wird .

6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Annähern der Bauplatte (2) mittels einer Lichtschranke durchgeführt und die Bauplatte (2) schrittweise angehoben wird, bis die Lichtschranke gestört wird.

7. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei während des Vermessens ein Code (C) in der Trennebene (TE) der Komponente (1) optisch erkannt wird, und wobei der Code (C) eine Information über eine Geometrie und/oder Ausrichtung der Komponente (1) enthält.

8. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bauplatte (2) uneben ist und die Bearbeitungsfläche als Ergebnis einer „best-fit" Berechnung definiert wird.

9. Verfahren für den additiven Aufbau einer Struktur (10) für ein Bauteil umfassend die folgenden Schritte:

- Fixieren einer vorgefertigten Komponente (1) für das Bau teil (100) in einer Fixierungsvorrichtung (30), derart, dass eine Trennebene (TE) der Komponente (1) parallel zu einer Referenzoberfläche (RO) eines in der Fixierungsvor richtung (10) geführten Trägers (31) ausgerichtet ist,

- Erfassen eines Winkels ( ) zwischen einer Bearbeitungsflä che (BE) und der Trennebene (TE) , und

- Bereitstellen eines Pulverbettes (P) aus einem Basismateri al für die Struktur (10) ,

- additives Aufbauen der Struktur (10) auf der Bearbeitungs fläche (BE) , wobei zum Ausrichten der Bearbeitungsfläche (BE) , insbesondere relativ zu der Trennebene (TE) der Kom ponente (1) , der Winkel ( ) entweder durch eine Messung oder durch Einlesen eines Codes (C) erfasst und für den ad ditiven Aufbau berücksichtigt wird.

10. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei der Träger standardi siert und mit einem maschinenlesbaren Code (C) versehen ist, und wobei der Code (C) von der Vorrichtung (30) eingelesen werden kann.

11. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei die Fixierungsvorrich tung (30) auf der dem Träger (31) abgewandten Seite (34) transparent ist.

12. Verfahren gemäß Anspruch 9 oder 10, wobei die Komponente (1) in der Fixierungsvorrichtung (30) durch ein Füllmaterial (37) fixiert wird.

13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei der Winkel ( ) mittels einer Kamera (38) gemessen wird, indem der Träger (31) um 360° gedreht wird und weiterhin der kleinste Winkel ( ) zwischen der Komponente (1) und dem Träger (31) gespeichert wird.

14. Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen veran lassen, eine Information über die relative Lage der Trennebe ne (TE) der Komponente (1) in den Computer einzulesen und mittels eines CAM-Verfahrens eine Schichtunterteilung (11) der Struktur (10) und/oder eine Festlegung von Bestrahlungs parametern neu durchzuführen.

15. Messvorrichtung (20), welche an eine Beschichtungsvor richtung (50) zum Beschichten einer Bearbeitungsfläche (BE) für den additiven Aufbau gekoppelt ist, wobei die Messvor richtung (20) weiterhin zum schichtweisen optischen Vermessen der Oberfläche (0) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 ausge bildet ist.

16. Fixierungsvorrichtung (30), umfassend einen Träger (31) und eine zum linearen Führen des Trägers (31) ausgebildete Führung (32), wobei der Träger (31) standardisiert und mit einem maschinenlesbaren Code (C) , beispielsweise einem QR-Code und/oder einem RFID Code versehen ist.