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1. (WO2018215417) METHOD FOR DETERMINING MATERIAL PROPERTIES OF A WORKPIECE BY AUDIO ANALYSIS OF WORKPIECE MACHINING, AND PUNCHING MACHINE AND COMPUTER PROGRAM PRODUCT
Nota: Texto obtenido mediante procedimiento automático de reconocimiento óptico de caracteres.
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Patentansprüche

Verfahren zum Bestimmen mindestens einer Materialeigenschaft eines in einer Stanzmaschine (1 ) angeordneten Werkstücks (2), insbesondere zum Bestimmen von Werkstückmaterial und/oder Werkstückdicke, mit folgenden Verfahrensschritten:

- Bearbeiten des Werkstücks (2) durch Ausführen mindestens einer Hubbewegung eines Werkzeugs (3) der Stanzmaschine (1 ),

- Aufnehmen der beim Bearbeiten des Werkstücks (2) erzeugten Bearbeitungsgeräusche und/oder Werkstückvibrationen, und

- Bestimmen der mindestens einen Materialeigenschaft des Werkstücks (2) durch Vergleichen der aufgenommenen Bearbeitungsgeräusche und/oder Werkstückvibrationen mit Referenz-Bearbeitungsgeräuschen und/oder Referenz- Werkstückvibrationen, die beim Bearbeiten von Referenz-Werkstücken mit bekannten Materialeigenschaften aufgenommen worden sind.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Bearbeiten des Werkstücks (2) mindestens eine der folgenden Bearbeitungsarten umfasst: Stanzen, Prägen, Signieren, Umformen des Werkstücks (2) und Anklopfen an das Werkstück (2).

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung des Werkstücks (2) eine erste und eine nachfolgende zweite Bearbeitung umfasst und dass bei der ersten Bearbeitung mindestens eine für die zweite Bearbeitung relevante Materialeigenschaft des Werkstücks (2), insbesondere Werkstückmaterial und/oder Werkstückdicke, bestimmt wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bearbeitung eine andere Bearbeitung als Stanzen oder Umformen und die zweite Bearbeitung eine Stanz- oder Umformbearbeitung ist.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bearbeiten des Werkstücks (2) mit verschiedenen Werkzeugen (3) der Stanzmaschine (1 ) erfolgt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bestimmen der mindestens einen Materialeigenschaft des Werkstücks (2) automatisiert für jedes neu in der Stanzmaschine (1 ) angeordnete Werkstück (2) durchgeführt wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem in einer Stanz-/Laserkombinationsmaschine (1 ) angeordneten Werkstück (2) mindestens eine für eine Laserbearbeitung relevante Materialeigenschaft des Werkstücks (2), insbesondere Werkstückmaterial und/oder Werkstückdicke, vor der Laserbearbeitung des Werkstücks (2) bestimmt wird durch Vergleichen der mit einem Werkzeug (3) der Stanz-/Laserkombinationsmaschine (1 ) erzeugten Bearbeitungsgeräusche und/oder Werkstückvibrationen mit den Referenz-Bearbeitungsgeräuschen und/oder den Referenz- Werkstückvibrationen.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die Laser- bearbeitung des Werkstücks (2) mindestens ein Laserbearbeitungsparameter, insbesondere eine Technologietabelle (13), anhand der bestimmten, mindestens einen Materialeigenschaft des Werkstücks (2) automatisiert ausgewählt oder angepasst wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bestimmte, mindestens eine Materialeigenschaft des Werkstücks (2) zusammen mit den zugehörigen aufgenommenen Bearbeitungsgeräuschen und/oder Werkstückvibrationen als Referenz-

Bearbeitungsgeräusche und/oder Referenz-Werkstückvibrationen gespeichert wird, insbesondere in einer Technologietabelle (13).

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bestimmte, mindestens eine Materialeigenschaft des Werkstücks (2) und die zugehörigen aufgenommenen Bearbeitungsgeräusche und/oder Werkstückvibrationen zum Überprüfen und gegebenenfalls zum Anpassen einer Technologietabelle (13) verwendet werden.

1 1 . Stanzmaschine (1 ), insbesondere Stanz-/Laserkombinationsmaschine, mit einem absenkbaren Werkzeug (3) zum Bearbeiten eines Werkstücks (2), gekennzeichnet durch:

- mindestens ein Mikrofon (10) zur Aufnahme von bei einer Werkstückbearbeitung erzeugten Bearbeitungsgeräuschen und/oder mindestens einen Vibrationssensor (15) zur Aufnahme von bei einer Werkstückbearbeitung erzeugten Werkstückvibrationen,

- einen Datenspeicher (1 1 ) zum Speichern von Referenz- Bearbeitungsgeräuschen und/oder Referenz-Werkstückvibrationen, die beim Bearbeiten von Referenz-Werkstücken mit bekannten Materialeigenschaften aufgenommen worden sind, und

- eine Auswerteeinheit (12), die mit dem Mikrofon (10) und/oder dem Vibrationssensor (15) sowie mit dem Datenspeicher 12) verbunden ist, zur Bestimmung mindestens einer Materialeigenschaft des Werkstücks (2) durch Vergleich der bei der Werkstückbearbeitung aufgenommenen Bearbeitungsgeräusche und/oder Werkstückvibrationen mit den gespeicherten Referenz-Bearbeitungsgeräuschen und/oder Referenz- Werkstückvibrationen.

12. Computerprogrammprodukt, welches Codemittel aufweist, die zum Durch- führen aller Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10 angepasst sind, wenn das Programm auf einer Steuerung (7) einer Stanzmaschine (1 ), insbesondere Stanz-/Laserkombinationsmaschine, abläuft.