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1. (WO2018121953) EVALUATION ELECTRONICS AND METHOD FOR ESTIMATING A MASTER BRAKE CYLINDER PRESSURE IN A VEHICLE BRAKE SYSTEM EQUIPPED WITH AN ELECTROMECHANICAL BRAKE BOOSTER
Nota: Texto obtenido mediante procedimiento automático de reconocimiento óptico de caracteres.
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Ansprüche

1. Auswerteelektronik (50) für ein mit einem elektromechanischen

Bremskraftverstärker (52) ausgestattetes Bremssystem eines Fahrzeugs,

welche dazu ausgelegt ist:

unter Berücksichtigung zumindest einer zu einer bestimmten Zeit (tl, tl+At) an die Auswerteelektronik (50) bereitgestellten Stromstärke (I (tl), I (tl+At)) eines Motorstroms eines Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) und eines zu der gleichen Zeit (tl, tl+At) an die Auswerteelektronik (50) bereitgestellten Drehwinkels (φ (tl), φ (tl+At)) eines Rotors des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) einen jeweiligen Ausgangswert (Xestimated (tl), Xestimated (tl+At)) eines Hauptbremszylinderdrucks in einem

Hauptbremszylinder des Bremssystems für die bestimmten Zeit (tl, tl+At) zu schätzen;

einen Korrekturwert (Ac) als Differenz zwischen einem für eine erste Zeit (tl) geschätzten ersten Ausgangswert (xestimated (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks und einem an die Auswerteelektronik (50) bereitgestellten Messwert (xmeasured (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks festzulegen; und

unter Berücksichtigung eines für eine zweite Zeit (tl+At) nach der ersten Zeit (tl) geschätzten zweiten Ausgangswert (xestimated (tl+At)) des

Hauptbremszylinderdrucks und des Korrekturwerts (Ac) einen Schätzwert (p(tl+At)) des Hauptbremszylinderdrucks in dem Hauptbremszylinder zu der zweiten Zeit (tl+At) festzulegen und auszugeben.

2. Auswerteelektronik (50) nach Anspruch 1, wobei die Auswerteelektronik (50) dazu ausgelegt ist, den Korrekturwert (Ac) als Differenz zwischen dem für die erste Zeit (tl) geschätzten Ausgangswert (xestimated (tl)) des

Hauptbremszylinderdrucks und dem zu der ersten Zeit (tl) gemessenen Messwert (xmeasured (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks festzulegen.

3. Auswerteelektronik (50) nach Anspruch 2, wobei die Auswerteelektronik 5 (50) dazu ausgelegt ist, den Korrekturwert (Ac) nach einem festvorgegebenen oder von der Auswerteelektronik (50) festgelegten Zeitintervall als Differenz zwischen einem für eine jeweilige Zeit geschätzten Ausgangswert des Hauptbremszylinderdrucks und einem zu der gleichen Zeit gemessenen Messwert des Hauptbremszylinderdrucks neu festzulegen.

o

4. Auswerteelektronik (50) nach Anspruch 3, wobei die Auswerteelektronik (50) zusätzlich dazu ausgelegt ist, das Zeitintervall während einer in dem Bremssystem ausgeführten Antiblockierregelung kürzer festzulegen.

5. Steuervorrichtung (54) für einen elektromechanischen

Bremskraftverstärker (52) eines Bremssystems eines Fahrzeugs mit Auswerteelektronik (50) nach einem der vorhergehenden Ansprüche

wobei ein Schätzwert (p(tl+At)) für den Hauptbremszylinderdruck in dem 0 Hauptbremszylinder des Bremssystems mittels der Auswerteelektronik (50) fortlaufend festlegbar ist, und der Motor des elektromechanischen

Bremskraftverstärkers (52) mittels der Steuervorrichtung (54) unter

Berücksichtigung zumindest eines zuletzt festgelegten Schätzwerts (p(tl+At)) für den Hauptbremszylinderdruck ansteuerbar ist.

6. Bremssystem für ein Fahrzeug mit:

einer Auswerteelektronik (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder einer Steuervorrichtung (54) nach Anspruch 5;

0

dem Hauptbremszylinder, und

dem elektromechanischen Bremskraftverstärker (52).

7. Verfahren zum Schätzen eines Hauptbremszylinderdrucks in einem mit einem elektromechanischen Bremskraftverstärker (52) ausgestatteten

Bremssystem eines Fahrzeugs mit den Schritten:

Schätzen eines ersten Ausgangswerts (xestimated (tl)) des

Hauptbremszylinderdrucks in einem Hauptbremszylinder des Bremssystems zu einer ersten Zeit (tl) unter Berücksichtigung zumindest einer ersten Stromstärke (I (tl)) eines Motorstroms eines Motors des elektromechanischen

Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) und eines ersten Drehwinkels (φ (tl)) eines Rotors des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl);

Festlegen eines Korrekturwerts (Ac) als Differenz zwischen dem ersten

Ausgangswert (xestimated (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks zu der ersten Zeit (tl) und einem Messwert (xmeasured (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks;

Schätzen eines zweiten Ausgangswerts (xestimated (tl+At)) des

Hauptbremszylinderdrucks in dem Hauptbremszylinder zu einer zweiten Zeit (tl+At) nach der ersten Zeit (tl) unter Berücksichtigung zumindest einer zweiten Stromstärke (I (tl+At)) des Motorstroms des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der zweiten Zeit (tl+At) und eines zweiten Drehwinkels (φ (tl+At)) des Rotors des elektromechanischen

Bremskraftverstärkers (52) zu der zweiten Zeit (tl+At); und

Festlegen eines Schätzwerts (p (tl+At)) des Hauptbremszylinderdrucks in dem Hauptbremszylinder zu der zweiten Zeit (tl+At) unter Berücksichtigung des zweiten Ausgangswerts (xestimated (tl+At)) und des Korrekturwerts (Ac).

8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Messwert (xmeasured (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks zu der ersten Zeit (tl) gemessen wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Korrekturwert (Ac) nach einem festvorgegebenen oder festgelegten Zeitintervall als Differenz zwischen einem für eine jeweilige Zeit geschätzten Ausgangswert des Hauptbremszylinderdrucks und einem zu der gleichen Zeit gemessenen Messwert des

Hauptbremszylinderdrucks neu festgelegt wird.

10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das Zeitintervall während einer in dem Bremssystem ausgeführten Antiblockierregelung kürzer festgelegt wird.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei zum Schätzen des ersten Ausgangswerts (xestimated (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks zu der ersten Zeit (tl) zumindest die folgenden Schritte ausgeführt werden:

Festlegen eines Motormoment (Mmotor (tl)) des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) unter Berücksichtigung zumindest der ersten Stromstärke (I (tl)) des Motorstroms des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl);

Festlegen einer Winkelbeschleunigung (ω· (tl)) des Motors des

elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) unter Berücksichtigung zumindest des ersten Drehwinkels (φ (tl)) des Rotors des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl);

Festlegen eines Produkts aus der Winkelbeschleunigung (ω· (tl)) des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) und einer Trägheit (Θ) des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52); und

Festlegen einer mittels des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) ausgeübten Unterstützungskraft (Fsup (tl)) unter

Berücksichtigung zumindest einer Differenz zwischen dem Motormoment (Mmotor (tl)) des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) und dem Produkt aus der Winkelbeschleunigung (ω· (tl)) des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) und der Trägheit (Θ ) des Motors des elektromechanischen

Bremskraftverstärkers (52);

wobei die mittels des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) ausgeübte Unterstützungskraft (Fsup (tl)) beim Schätzen des ersten Ausgangswerts (xestimated (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks zu der ersten Zeit (tl) mitberücksichtigt wird.

12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei zum Schätzen des ersten

Ausgangswerts (xestimated (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks zu der ersten Zeit (tl) zusätzlich die folgenden Schritte ausgeführt werden:

Festlegen einer zeitlichen Ableitung oder eines Gradienten (FSUp* (tl)) der mittels des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) ausgeübten Unterstützungskraft (Fsup (tl));

Festlegen einer Translation τ (tl) eines Kolbens des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) unter Berücksichtigung zumindest des ersten Drehwinkels (φ (tl)) des Rotors des Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl); und

Festlegen eines Quotienten (Ctotai (tl)) aus der zeitlichen Ableitung oder des Gradienten ( Fsup* (tl)) der mittels des elektromechanischen

Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl) ausgeübten

Unterstützungskraft (Fsup (tl)) geteilt durch die Translation τ (tl) des Kolbens des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) zu der ersten Zeit (tl);

wobei der für die erste Zeit (tl) festgelegte Quotient (Ctotai (tl)) beim Schätzen des ersten Ausgangswerts (xestimated (tl)) des Hauptbremszylinderdrucks zu der ersten Zeit (tl) mitberücksichtigt wird.

13. Verfahren zum Betreiben eines elektromechanischen

Bremskraftverstärkers (52) eines Bremssystems eines Fahrzeugs mit den Schritten:

Fortlaufendes Festlegen eines Schätzwerts (p (tl)) für einen

Hauptbremszylinderdruck in einem Hauptbremszylinder des Bremssystems gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12 (Sl); und

Ansteuern eines Motors des elektromechanischen Bremskraftverstärkers (52) unter Berücksichtigung zumindest eines zuletzt festgelegten Schätzwerts (p (tl)) für den Hauptbremszylinderdruck (S2).