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1. WO2020225365 - METHOD FOR ADAPTING AN OTOPLASTIC OF A HEARING AID, HEARING AID, AND HEARING AID SYSTEM

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]
Ansprüche

1. Verfahren zur Anpassung einer Otoplastik eines Hörgeräts (1 ),

wobei verfahrensgemäß

- eine flexible, aus einem aushärtbaren und noch nicht ausgehärteten Mate rial gebildete Außenschale (4), die eine Außenwand der Otoplastik bildet und einen Gehäuseinnenraum (6) definiert, bereitgestellt wird,

- der Gehäuseinnenraum (6) sowohl an seinem im bestimmungsgemäßen Tragezustand in einem Gehörgang eines Hörgeräteträgers dem Trommel fell zugewandten Ende (18) als auch am entgegengesetzten Ende abge dichtet wird,

- der Gehäuseinnenraum (6) über eine Druckeingangsöffnung (26) mit ei nem Druck- und Härtungs-Vermittler (28) verbunden wird,

- die Außenschale (4) in den Gehörgang des Hörgeräteträgers eingeführt wird,

- über den Druck- und Härtungs-Vermittler (28) der Gehäuseinnenraum (6) mit einem erhöhten Innendruckwert beaufschlagt wird, so dass sich die Außenschale (4) an die Gehörgangwand anlegt, und

- unter Aufrechterhaltung des Innendruckwerts über den Druck- und Här tungs-Vermittler (28) die Aushärtung des aushärtbaren Materials eingelei tet wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 ,

wobei die Außenschale (4) über den Druck- und Härtungs-Vermittler (28) mit einer Strahlung beaufschlagt und dadurch die Aushärtung des aushärtbaren Materials eingeleitet wird, insbesondere wobei über den Druck- und Här tungs-Vermittler (28) als Strahlung UV-Licht ausgesendet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

wobei der Gehäuseinnenraum (6) insbesondere zur Aufnahme von elektri schen Bauelementen eingerichtet ist, und wobei zur Abdichtung des

Gehäuseinnenraums (6) gehörgangausgangsseitig eine Abschlussplatte,

insbesondere Faceplate (2), sowie trommelfellseitig ein Lautsprecher (12) auf oder in korrespondiere Öffnungen der Außenschale (4) montiert werden.

4. Verfahren nach Anspruch 3,

wobei der Lautsprecher (12) mittels eines Halters (21 ) in einer bestim mungsgemäßen Ausrichtung gegenüber der Abschlussplatte (2) positioniert wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,

wobei der Druck- und Härtungs-Vermittler (28) in eine die Druckeingangsöff nung bildende Batterieöffnung (26) der Abschlussplatte (2), insbesondere unter temporären Wegfall einer Batteriefachtür (22) zum Verschließen der Batterieöffnung (26) gasdicht eingesetzt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

wobei mittels einer Einlage (40) ein Entlüftungskanal zwischen dem trommel fellseitigen Ende (18) und dem gehörgangausgangsseitigen Ende der Au ßenschale (4) in diese eingeformt wird.

7. Hörgerät (1 ),

mit einer Außenschale (4), die eine Außenwand einer Otoplastik bildet und die aus einem aushärtbaren, in einem bestimmungsgemäßen Zwischenferti gungsschritt noch nicht ausgehärteten Material gebildet ist.

8. Hörgerät (1 ) nach Anspruch 7,

wobei die Außenschale (4) eine Außenmembran und eine Innenmembran aufweist, wobei das aushärtbare Material in einem zwischen der Außen membran und der Innenmembran angeordneten Spaltraum eingebracht ist.

9. Hörgerät (1 ) nach Anspruch 7,

wobei das aushärtbare Material in dem bestimmungsgemäßen Zwischenfer tigungsschritt in einem gelartigen Zustand, insbesondere ohne Oberflächen klebrigkeit und mit räumlichen Zusammenhalt vorliegt, und wobei die Außen- schale (4) unter Wegfall von außen- und innenseitigen Trennmembranen durch das aushärtbare Material gebildet ist.

10. Hörgerätesystem,

mit einem Hörgerät (1 ) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9 und mit einem Druck- und Härtungs-Vermittler (28) zum Anschluss an die Druckeingangs öffnung des Hörgeräts (1 ).