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1. WO2020221537 - FASTENING ARRANGEMENT WITH DAMPING EFFECT AND COMPONENT CONNECTION TO THE FASTENING ARRANGEMENT

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Eine Befestigungsanordnung (1 ; 60) mit Dämpfungswirkung bestehend aus zwei baugleichen Befestigungseinheiten (3; 63; 103) mit jeweils einer zentralen ersten Durchgangsöffnung (5; 105), und jede Befestigungseinheit (3; 63; 103) umfasst:

a. ein Montageelement (10; 110) sowie ein Dämpfungselement (30; 130), und

b. das Montageelement (10; 110) ist scheibenförmig mit einer zentralen zweiten Durchgangsöffnung (12) ausgebildet und von einer ersten Seite (14; 114) jedes Montageelements (10; 110) erstreckt sich eine identische Raststruktur,

c. das Dämpfungselement (30; 130) ist scheibenförmig mit einer zentralen dritten Durchgangsöffnung (32) ausgebildet und zumindest teilweise in der zentralen zweiten Durchgangsöffnung (12) des Montageelements (10; 110) angeordnet, so dass

d. die zwei Befestigungseinheiten (3; 63; 103) über die einander zugewandten ersten Seiten (14; 114) mit der identischen Raststruktur der jeweiligen Montageelemente (10; 110) mit dazwischen angeordnetem ersten Bauteil (A) aneinander befestigbar sind.

2. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß Patentanspruch 1 , deren Raststruktur sich

rechtwinklig zu der durch die Scheibenform des Montageelements (10; 110) definierten Anlageebene am ersten Bauteil (A) erstreckt.

3. Die Befestigungsanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche, bei der jede Befestigungseinheit (3; 103) weiterhin eine Hülse (50; 150) umfasst, die in der zentralen dritten Durchgangsöffnung (32) des Dämpfungselements (30; 130) angeordnet ist.

4. Die Befestigungsanordnung (1) gemäß Patentanspruch 3, bei der die Hülse (50; 150) mittels Presssitz in der zentralen dritten Durchgangsöffnung (32) des Dämpfungselements (30; 130) angeordnet ist.

5. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei jedes Dämpfungselement (30; 130) eine Shore A Härte zwischen 40 und 80 Shore A und/oder eine Mehrzahl an Aussparungen (38; 138) an einer ersten Seite (34; 134) aufweist, wobei die Raststruktur des Montageelements (10; 110) und die Aussparungen (38; 138) des dazugehörigen Dämpfungselements (30; 130) auf der gleichen Seite der jeweiligen Befesti- gungseiriheit (3; 63; 103) bereitgestellt sind.

6. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei jedes Montageelement (10; 110) als Raststruktur eine Mehrzahl an Rastnasen (18; 118) aufweist, die im montierten Zustand der Befestigungsanordnung (1; 60) mit einer entsprechenden Mehrzahl an Rastflächen (20; 120) am Montageelement (10; 110) in Eingriff stehen.

7. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Rastnasen (18) radial nach außen ausgerichtet sind.

8. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß Patentanspruch 7, wobei jedes Montageelement (10) zwei Führungsstege (22) und zwei Aussparungen (24) auf der radialen Innenseite aufweist, die jeweils radial einander gegenüber liegend und im Wechsel angeordnet sind.

9. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der Patentansprüche 7 oder 8, wobei jedes Montageelement (10) radial außen zwei Vertiefungen (26) aufweist.

10. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der Patentansprüche 7 bis 9, bei der die Montageelemente (10) jeder Befestigungseinheit (3; 63) zur Befestigung aneinander um 90° zueinander um die Längsachse gedreht sind.

11. Die Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der Patentansprüche 1 bis 6, wobei die Rastnasen (118) jedes Montageelements (110) auf einer gemeinsamen Kreislinie ausgerichtet sind und benachbarte Rastnasen (118) entlang der Kreislinie in entgegengesetzte Richtungen weisen.

12. Die Befestigungsanordnung (1; 60) gemäß Patentanspruch 11, wobei jedes Montageelement (110) zwischen jeder Gruppe Rastnasen (118) radial außen eine Aussparung (128) umfasst, in der ein entsprechender erster Vorsprung (140) des Dämpfungselements (130) angeordnet ist.

13. Die Befestigungsanordnung (1; 60) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche 11 oder 12, wobei jedes Dämpfungselement (130) auf der ersten Seite (134) radial innen eine Vielzahl an zweiten Vorsprüngen (142) in Übereinstimmung mit einem Paar Rastnasen (118) aufweist.

14. Die Befestigungsanordnung (1) gemäß einem der Patentansprüche 11 bis 13, bei der die Hülse (150) jeder Befestigungseinheit (103) zweiteilig oder mit einer Mehrzahl an Durchbrüchen ausgebildet ist.

15. Die Befestigungsanordnung (1; 60) gemäß einem der Patentansprüche 11 bis 14, bei der die

Montageelemente (110) jeder Befestigungseinheit (103) zur Befestigung aneinander um 30° zueinander um die Längsachse gedreht sind.

16. Eine Befestigungseinheit (3; 63; 103) einer Befestigungsanordnung (1; 60) gemäß Patentanspruch 1 mit jeweils einer zentralen ersten Durchgangsöffnung (5; 105), umfassend:

a. ein Montageelement (10; 110) sowie ein Dämpfungselement (30; 130), und

b. das Montageelement (10; 110) ist scheibenförmig mit einer zentralen zweiten Durch- gangsöffnung (12) ausgebildet und von einer ersten Seite (14; 114) des Montageelements (10; 110) erstreckt sich eine Raststruktur, wobei

c. das Dämpfungselement (30; 130) scheibenförmig mit einer zentralen dritten Durch- gangsöffnung (32) ausgebildet und zumindest teilweise in der zentralen zweiten Durchgangsöffnung (12) des Montageelements (10; 110) angeordnet ist.

17. Eine Befestigungseinheit (3; 103) gemäß Patentanspruch 16, weiterhin umfassend eine Hülse (50; 150), die in der zentralen dritten Durchgangsöffnung (32) des Dämpfungselements (30; 130) angeordnet ist.

18. Ein erstes Bauteil (A) mit einer in einer Bauteilöffnung des ersten Bauteils (A) angeordneten Befestigungsanordnung (1; 60) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche 1 bis 15.

19. Eine Bauteilverbindung, umfassend ein erstes Bauteil (A) gemäß Patentanspruch 17 oder 18 sowie ein zweites Bauteil (B) mit einer zweiten Öffnung und ein Verbindungselement, wobei das Verbindungselement sich durch die Befestigungsanordnung (1) erstreckt und mit einem passenden Befestigungsbereich im oder benachbart zum zweiten Bauteil (B) in Eingriff steht.

20. Die Bauteilverbindung gemäß Patentanspruch 19, wobei ein radialer Toleranzausgleich dadurch realisierbar ist, dass jedes Dämpfungselement (30; 130), vorzugsweise jede Hülse (50; 150), einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser des Verbindungselements.

21. Ein Herstellungsverfahren einer Befestigungsanordnung (1 ; 60) gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche 1 bis 15 mit den Schritten:

a. Bereitstellen eines Montageelements (10; 110) (Schritt a),

b. Bereitstellen eines Dämpfungselements (30; 130) (Schritt b),

c. Anordnen des Dämpfungselements (30; 130) zumindest teilweise im Montageelement (10; 110) (Schritt e),

d. Wiederholen der obigen Schritte a. bis c. (Schritt d), um eine weitere baugleiche Befestigungseinheit (3; 63; 103) bereitzustellen, deren Montageelement (10; 110) eine identische Raststruktur aufweist, so dass zwei baugleiche Befestigungseinheiten (3; 63; 103) der Befestigungsanordnung (1) aneinander befestigbar sind durch einander zugewandtes Anordnen der ersten Seiten (14; 114) der jeweiligen Montageelemente (10; 110) mit einem dazwischen angeordnetem ersten Bauteil (A).

22. Das Herstellungsverfahren gemäß Patentanspruch 21, mit dem weiteren Schritt:

e. Bereitstellen einer Hülse (50; 150) und Anordnen der Hülse (50; 150) im Dämpfungselement (30; 130) (Schritt e).

23. Das Herstellungsverfahren gemäß Patentanspruch 22, bei dem die Hülse (50; 150) aus einem Metall oder einem Thermoplast besteht und/oder das Montageelement (10; 110) aus einem technischen Thermoplast.

24 Das Herstellungsverfahren gemäß Patentanspruch 22 oder 23, bei dem die Hülse (50; 150) aus einem elektrisch leitenden Material ausgebildet ist, insbesondere aus einem elektrisch leitenden Thermoplast mit oder ohne Faserverstärkung.

25. Das Herstellungsverfahren gemäß einem der Patentansprüche 21 bis 24, wobei

f. das Bereitstellen des Montageelements (10; 110) durch Spritzgießen des Montageelements (10; 110) erfolgt und/oder

g. das Bereitstellen des Dämpfungselements (30; 130) erfolgt durch Anordnen der Hülse (50; 150) im Montageelement (10; 110) und Spritzgießen des Dämpfungselements (30; 130) aus einem Material mit einer Shore A Härte zwischen 40 und 80 Shore A.

26. Ein Verbindungsverfahren eines ersten Bauteils (A) mit einem zweiten Bauteil (B), umfassend die Schritte:

al . Bereitstellen eines ersten Bauteils (A) mit darin angeordneter Befestigungsanordnung (1; 60), insbesondere erstes Bauteil gemäß Patentanspruch 18, (Schritt Al) oder

a2. Bereitstellen eines ersten Bauteils (A) und einer Befestigungsanordnung (1; 60) gemäß einem der Patentansprüche 1 bis 15 sowie Anordnen der Befestigungsanordnung (1; 60) in einer Öffnung des ersten Bauteils (A) (Schritt A2), danach

b. Anordnen eines zweiten Bauteils (B) mit einer zweiten Bauteilöffnung in Ausrichtung mit der ersten Bauteilöffnung (Schritt B) und

c. Einsetzen des Verbindungselements, so dass das Verbindungselement mit einem passenden Befestigungsbereich im oder benachbart zum zweiten Bauteil in Eingriff steht (Schritt C).