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1. WO2020221386 - METHOD FOR DETERMINING A TORQUE TRANSMISSION CHARACTERISTIC OF A CLUTCH WITH A NON-ROTATING OUTPUT ELEMENT

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren (100) zur Ermittlung einer Drehmomentübertragungseigenschaft einer Kupplung (12), die durch eine Kupplungsbetätigung ein

Übertragungsdrehmoment zwischen einem Kupplungseingang (18) und einem Kupplungsausgang (20) übertragen kann, wobei

der Kupplungseingang (18) mit einem Antriebselement (14) und der

Kupplungsausgang (20) mit einem Abtriebselement (16) gekoppelt ist und ein Getriebe (22) wirksam zwischen dem Kupplungsausgang (20) und dem Abtriebselement (16) angeordnet ist, wobei das Getriebe (22) in einer

Neutralstellung (104) den Kupplungsausgang (20) und das Abtriebselement (16) entkoppelt und dadurch eine kupplungsausgangsseitige erste Drehzahl ( w 1) von einer Abtriebsdrehzahl (w3) des Abtriebselements (16) unabhängig sein kann,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ermittlung des Übertragungsdrehmoments erfolgt, indem

bei einer Abtriebsdrehzahl (wa) und/oder ersten Drehzahl (w 1) gleich Null, bei

Getriebe in Neutralstellung (102) und bei betriebenem Antriebselement (14), das dabei mit einer Antriebsdrehzahl (we) dreht,

im Fall einer geschlossenen Kupplung (12), diese zunächst in eine

Öffnungsstellung (L0) gebracht wird,

die Kupplung (12) in eine erste Schließstellung (L1) betätigt wird und dadurch die erste Drehzahl (w 1) ansteigt und dabei einen ersten Drehzahlgradienten ( ώ1) aufweist und

der erste Drehzahlgradient (w 1) erfasst wird und

das der ersten Schließstellung (L1) zugeordnete erste

Übertragungsdrehmoment (M1) zumindest abhängig von dem erfassten ersten Drehzahlgradienten (w 1) ermittelt wird.

2. Verfahren (100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Antriebsdrehzahl (we) eine Leerlaufdrehzahl (we,0) des Antriebselements (14) ist.

3. Verfahren (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (12) sprunghaft in die erste Schließstellung (L1) betätigt wird.

4. Verfahren (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die erste Schließstellung (L1) einer Betätigungsposition ( L) der Kupplung (12) zwischen der Öffnungsstellung (L0) und einer maximalen Schließstellung (L max) entspricht.

5. Verfahren (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kupplung (12) in die erste Schließstellung (L 1) betätigt wird, wenn eine erste Bedingung, nach der die Abtriebsdrehzahl (w3) und/oder die erste Drehzahl (w 1) über einen ersten Zeitraum (t1) hinweg Null ist, erfüllt ist.

6. Verfahren (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass zusätzlich ein bei geöffneter Kupplung (12) abhängig von einem zweiten Drehzahlgradienten (ώ2) der ersten Drehzahl (ώ1) abhängiges kupplungsausgangsseitiges Schleppmoment ermittelt wird.

7. Verfahren (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Drehzahlgradient dem Übertragungsdrehmoment abzüglich dem

kupplungsausgangsseitigen Schleppmoment entspricht.

8. Verfahren (100) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (12) nach der ersten Schließstellung (L1) in die Öffnungsstellung (L0) betätigt wird und dabei die Ermittlung des kupplungsausgangsseitigen

Schleppmoments erfolgt.

9. Verfahren (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die

Kupplung (12) sprunghaft in die Öffnungsstellung (L0) gebracht wird.

10. Verfahren (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsausgang (20) während der Ermittlung des kupplungsausgangsseitigen Schleppmoments freidrehend ist.