Processing

Please wait...

Settings

Settings

Goto Application

1. WO2020220059 - MOUNTING STAND FOR MOUNTING A FLOOR-LEVEL SHOWER TRAY

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Montagegestell zur Montage einer bodenebenen Duschtasse

Die Erfindung bezieht sich auf ein Montagegestell zur Montage einer bodenebenen Duschtasse, welches einen Rahmen mit einem Bodensteg zur Auflage der

Duschtasse und zumindest unterhalb von Eckbereichen des Rahmens angeordnete Füße aufweist, auf denen das Montagegestell steht und die an einem Unterboden befestigbar sind, wobei der Rahmen über Verbindungsschrauben mit den Füßen verbunden ist und in der Höhe verstellbar ist.

Sogenannte„fugenlose" Bäder haben gegenüber verfliesten Bädern eine Reihe von Vorteilen, so den harmonischen optischen Eindruck und die einfache Möglichkeit der Reinigung. Gerade die Reinigung der Fugen zwischen einzelnen Fliesen ist relativ mühsam.

Bei solchen„fugenlosen" Bädern wird die Duschtasse bodeneben eingebaut.

Insbesondere kann die Beschichtung des Estrichs über die Duschtasse fugenlos fortgesetzt werden, sodass die Duschtasse im fertiggestellten Zustand des Bades nicht sichtbar ist. Lediglich der Abfluss unterbricht die ansonsten durchgehende Bodenfläche.

Der Einbau der Duschtasse ist hierbei aber herkömmlicherweise relativ aufwendig. Vor der Aufbringung des Estrichs muss der Siphon mit dem Abflussrohr genau in der späteren Einbaulage fixiert werden. In der Folge wird der Estrich bis zum

Unterniveau der Duschtasse aufgebracht. Im Weiteren wird eine Schalung montiert, um die Aussparung der Duschtasse freizuhalten und der Estrich wird bis zur

Oberkante der einzubringenden Duschtasse aufgebracht. Die Duschtasse wird eingesetzt und der an der vorgesehenen Position angeordnete Siphon wird mit der Duschtasse verbunden. Da das Abflussrohr des Siphons durch den Estrich verläuft, ist das verbleibende Spiel des Siphons, um welches dieser noch nachjustiert werden kann, sehr gering. In der Folge kann die Bodenbeschichtung aufgebracht werden. Es müssen somit eine Reihe von Arbeitsschritten durchgeführt werden, welche sorgfältiges Arbeiten erfordern und bei denen eine relativ hohe Fehleranfälligkeit besteht.

Bekannt sind Montagegestelle zur Montage von bodenebenen Duschtassen. Diese vorbekannten Montagegestelle werden bei verschiedenen Bodenaufbauten eingesetzt, beispielsweise bei einer nachträglichen Sanierung, aber auch im

Zusammenhang mit einem Estrich. Es sind verschiedene Ausbildungen solcher Montagegestelle bekannt. Neben Ausbildungen, welche auf Füßen stehende, sich kreuzende Träger aufweisen, sind auch Ausbildungen mit einem umlaufenden Rahmen bekannt, welcher über Füße auf einem Unterboden abgestellt ist. Diese Füße sind zumindest in Eckbereichen des Rahmens angeordnet. Auch

Befestigungsmöglichkeiten der Füße am Unterboden sind bekannt, beispielsweise mittels einer Schraube, welche sich durch eine Bohrung im Fuß erstreckt. Zur Flöhenverstellung der Füße ist es bekannt, diese mit dem Rahmen über

Verbindungsschrauben zu verbinden. Die Höhenverstellung erfolgt durch eine Verdrehung der Verbindungsschrauben. Durch diese vorbekannten

Montagegestelle wird eine Vereinfachung der Anordnung und Ausrichtung der Duschtasse im vorgegebenen Abstand zum Unterboden erleichtert. Beispielsweise zum Einsatz bei fugenlosen Bädern sind die vorbekannten Montagegestelle aber weniger geeignet. Generell besteht ein Nachteil im Zusammenhang mit dem Einsatz bei einem Estrich darin, dass es im Falle von Senkungen des Estrichs zu

Rissbildungen im Bereich des Übergangs zwischen der Duschtasse und dem Estrich kommen kann, da die auf dem Montagegestell ruhende Duschtasse ihre Höhe beibehält.

Ein Montagegestell zur Abstützung von Duschwannen geht aus der AT 510889 A1 hervor. Das Montagegestell wird mittels Füßen auf dem Unterboden abgestellt. Die Füße sind höhenverstellbar. Die Höhenverstellung kann von der Oberseite des Montagegestells her durch eine Durchgangsbohrung in einer Platte, auf welcher die Duschtasse abgestellt wird, durchgeführt werden.

Aufgabe der Erfindung ist es ein vorteilhaftes Montagegestell der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches sich insbesondere zum Einsatz im

Zusammenhang mit einem Estrich, speziell bei einem fugenlosen Bad, eignet. Erfindungsgemäß gelingt dies durch ein Montagegestell mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Beim Montagegestell der Erfindung sind die Verbindungsschrauben, über welche die Füße mit dem Rahmen des Montagegestells verbunden sind, von oben her aufschraubbar und abnehmbar. Wenn im fertiggestellten Zustand der Estrich sich somit derart unter den Rahmen fortsetzt, dass der Rahmen vom Estrich getragen wird, ist der Rahmen nach dem Aufschrauben und Abnehmen der

Verbindungsschrauben schwimmend vom Estrich gelagert. Im Falle von Senkungen des Estrichs macht der Rahmen und somit die vom Rahmen getragene Duschtasse diese mit, sodass sich keine Risse im Übergangsbereich zwischen der Duschtasse und dem Estrich bilden.

Der Rahmen weist vorteilhafterweise einen Halterungssteg mit einer Öffnung zur Halterung eines Siphons in einer Anschlussposition auf. Der Siphon mit dem angeschlossenen Abflussrohr kann dadurch in sehr einfacher Weise vor Einbringen des Estrichs in seiner Anschlussposition vormontiert werden, welche er später im an die Duschtasse angeschlossenen Zustand einnimmt. Nach Einbringen des Estrichs, welcher auch das Abflussrohr bis in die Nähe des Siphons einbettet, ist der Siphon nurmehr wenig beweglich, sodass er schon vor dem Einbringen des Estrichs seine Anschlussposition einnehmen muss. Der Durchmesser der Öffnung im

Halterungssteg ist hierbei günstigerweise größer als der Außendurchmesser des Siphons und der Siphon ist mittels einer auf dem Halterungssteg aufliegenden Halterungsplatte gehalten, deren Außendurchmesser größer als der Durchmesser der Öffnung im Halterungssteg ist. Die Halterungsplatte weist ihrerseits eine Öffnung auf, durch die hindurch ein Schraubteil des Siphons ragt, das in ein Unterteil des Siphons eingeschraubt ist, wobei das Unterteil des Siphons mit seiner Oberseite gegen die Unterseite der Halterungsplatte gezogen wird.

Der Rahmen weist vorzugsweise einen umlaufenden vertikalen Randsteg auf, der das Montagegestell nach außen hin begrenzt. Beim Einbringen des Estrichs kann dieser vertikale Randsteg quasi als Schalung dienen, bis zu der hin der Estrich eingebracht wird. Insbesondere kann der Randsteg auch die Höhe vorgeben, bis zu der der Estrich eingebracht wird. Der Estrich kann hierbei in der Höhe der Oberkante des Randstegs eben abgezogen werden, wobei eine zum Abziehen des Estrichs dienende Abziehlatte auf die Oberkante des Randstegs aufgelegt wird.

In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die

Verbindungsschrauben von oben her in Innengewinde der Gewindehülsen eingeschraubt, welche ihrerseits mit den Füßen verbunden sind. Die Gewindehülsen liegen also im Höhenbereich zwischen dem Rahmen und den Füßen. Durch eine Drehung der Gewindehülsen kann der Rahmen in der Höhe eingestellt werden. Die Verbindung der Gewindehülsen mit den Füßen erfolgt vorzugsweise über

Fußschrauben, welche drehfest mit den Füßen verbunden sind und welche von unten her ebenfalls in ein Innengewinde der Gewindehülse ragen. Die

Innengewinde, in welche die Fußschrauben ragen, sind hierbei gegenläufig zu den Innengewinden, in welche die Verbindungsschrauben ragen, d.h. eines der

Innengewinde ist ein Rechtsgewinde und das andere der Innengewinde ist ein Linksgewinde.

Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Montage einer bodenebenen

Duschtasse mittels eines erfindungsgemäßen Montagegestells wird das

Montagegestell auf einen Unterboden abgestellt, die Füße werden am Unterboden befestigt und der Rahmen wird in der Höhe eingestellt. Estrich wird bis in den Bereich unter den Rahmen eingebracht und in einem weiteren Schritt werden die Verbindungsschrauben von oben her aufgeschraubt und abgenommen, wobei die Verbindung zwischen dem Rahmen und den Füßen getrennt wird und der Rahmen dann nur noch vom Estrich getragen wird.

Vorteilhafterweise wird vor dem Einbringen des Estrichs der Siphon, der an ein Abflussrohr angeschlossen ist, am Halterungssteg des Montagegestells in der Anschlussposition des Siphons befestigt.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:

Fig. 1 eine Schrägsicht eines Montagegestells gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 2 einen Längsmittelschnitt durch eine der Gewindehülsen;

Fig. 3 eine Ansicht eines Fußes mit einer daran angebrachten Fußschraube von oben;

Fig. 4 eine Ansicht einer Halterungsplatte zur Halterung eines Siphons;

Fig. 5 eine Seitenansicht (der vordere und hintere Randsteg sind der

Übersichtlichkeit halber weggelassen);

Fig. 6 eine Ansicht des Montagegestells von oben;

Fig. 7 eine Ansicht des Montagegestells von oben mit auf dem Halterungssteg

aufgelegter Halterungsplatte;

Fig. 8 bis Fig. 13 Seitenansichten zur Darstellung von verschiedenen

Montageschritten bei der Herstellung des Estrichs und der Montage der Duschtasse.

Die Darstellungen sind vereinfacht und teilweise schematisiert.

Ein Ausführungsbeispiel eines Montagegestells gemäß der Erfindung zur Montage einer bodenebenen Duschtasse (auch als flächenbündige oder bodengleiche Duschtasse bezeichnet), insbesondere in einem fugenlosen Bad, ist in den Fig. 1 bis 7 dargestellt. Anstelle von„Duschtasse" könnte auch die Bezeichnung

„Duschwanne" verwendet werden. Anstelle der Bezeichnung„Montagegestell" könnte auch die Bezeichnung„Untergestell",„Duschwannenträger",

„Duschwannenfuß",„Tragrahmen",„Installationsrahmen",„Montagerahmen" usw. verwendet werden.

Das Montagegestell weist einen Rahmen 1 mit einer rechteckigen Außenkontur auf.

Der Rahmen 1 besitzt einen in einer Ebene liegenden umlaufenden Bodensteg 1 a, der zur Auflage der Duschtasse 15 (in Fig. 13 dargestellt) dient. Im Montagezustand des Montagegestells, in welchem die Duschtasse auf den Bodensteg 1 a des

Rahmens 1 aufgesetzt wird (siehe Beschreibung weiter unten), ist die Ebene, in welcher der Bodensteg 1 a liegt, horizontal ausgerichtet.

Der Bodensteg 1a ist von einem umlaufenden vertikalen Randsteg 1b umgeben. In Draufsicht gesehen liegen die geraden Abschnitte des Randstegs 1 b somit auf den Seiten eines Rechtecks und schließen direkt an den Bodensteg 1 a außen an. Der Randsteg 1 b überragt den Bodensteg 1 a vorzugsweise um mindestens 3cm nach oben. Nach unten schließt der Randsteg 1 b im Ausführungsbeispiel bündig mit dem Bodensteg 1a ab, wie dies bevorzugt ist.

Zumindest zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten des Bodenstegs 1a erstreckt sich ein Halterungssteg 1 c. Im Ausführungsbeispiel ist der Halterungssteg 1 c kreuzförmig ausgebildet und somit mit allen vier Seiten des Bodenstegs 1 a verbunden. Der Halterungssteg 1c liegt mit dem Bodensteg 1 a in einer

gemeinsamen Ebene.

Der Halterungssteg 1c weist eine Öffnung 2 auf. Im Ausführungsbeispiel liegt diese im Kreuzungsbereich des Halterungsstegs 1 c. Der Halterungssteg 1 c mit der

Öffnung 2 dient zur Halterung eines Siphons in einer Anschlussposition, wie weiter unten genauer erläutert wird.

Das Montagegestell steht auf Füßen 3. Unterhalb eines jeweiligen Eckbereichs des Rahmens 1 ist jeweils ein Fuß 3 angeordnet. Zusätzliche Füße könnten vorgesehen sein.

Zur Verbindung des Rahmens 1 mit den Füßen 3 dienen Verbindungsschrauben 4. Eine jeweilige Verbindungsschraube 4 ragt durch eine Gewindebohrung in einem jeweiligen Eckbereich des Bodenstegs 1 a nach unten und ist mit ihrem unteren Ende von oben her in ein Innengewinde 5a eingeschraubt, welches in einem oberen

Abschnitt einer Gewindehülse 5 angeordnet ist. Die Gewindehülse 5 besitzt in einem unteren Abschnitt ein weiteres Innengewinde 5b, in welches von unten her eine Fußschraube 6 eingeschraubt ist. Die Fußschraube 6 ist an ihrem unteren Ende drehfest mit einem jeweiligen der Füße 3 verbunden, beispielsweise verschweißt.

Die Innengewinde 5a, 5b der Gewindehülse sind gegenläufig. Beispielsweise handelt es sich beim Innengewinde 5a um ein Rechtsgewinde und beim

Innengewinde 5b um ein Linksgewinde, oder umgekehrt. Durch Drehung einer jeweiligen der Gewindehülsen 5 in eine der beiden Drehrichtungen wird der

Abstand zwischen den Enden der Verbindungsschraube 4 und Fußschraube 6, welche in diese Gewindehülse 5 eingeschraubt sind, vergrößert und durch eine Drehung in die andere der beiden Drehrichtungen wird dieser Abstand verkleinert. Auf diese Weise kann die Höhe des Rahmens 1 eingestellt werden. Eine Verdrehung der Verbindungsschrauben 4 gegenüber dem Rahmen 1 wird hierbei verhindert, beispielsweise durch Ansatz eines Drehwerkzeuges am Kopf 4a er jeweiligen

Verbindungsschraube 4.

Die Gewinde der Gewindebohrungen in den Bodenstegen 1 a und die Innengewinde 5a der Gewindehülsen 5 haben die gleiche Gangrichtung und Ganghöhe. Dies ermöglicht es, die Verbindungsschrauben 4 von oben her aus den Gewindehülsen 5 und den Gewindebohrungen in den Bodenstegen 1 a herauszuschrauben, ohne den Abstand zwischen dem Bodensteg 1 a und der Gewindehülse 5 zu verändern, wobei die Gewindehülse 5 gegenüber einer Verdrehung gesichert ist. Dies wird weiter unten genauer erläutert.

Die Füße 3 weisen Bohrungen 3a auf. Durch diese hindurch können die Füße 3 an einem Unterboden angeschraubt werden.

Es ist im Weiteren eine Halterungsplatte 7 vorgesehen, welche eine Öffnung 8 aufweist. Der Außendurchmesser der Halterungsplatte 7 ist zumindest bezogen auf zwei winkelig zueinander stehende Richtungen, vorzugsweise bezogen auf alle Richtungen, größer als der Durchmesser der Öffnung 2 im Halterungssteg 1 c. Der Durchmesser der Öffnung 8 in der Halterungsplatte 7 ist kleiner als der Durchmesser der Öffnung 2 im Halterungssteg 1 c.

Die Montage einer Duschtasse in einem Estrich mit Hilfe des Montagegestells wird im Folgenden anhand der Fig. 8 bis 13 erläutert.

In einem ersten Schritt wird das Montagegestell an der gewünschten Stelle auf einem Unterboden 9 aufgestellt und die Füße 3 werden mittels in den Unterboden eingeschraubten Schrauben 10 am Unterboden 9 befestigt. Durch Drehen der Gewindehülsen 5 wird der Rahmen 1 auf die gewünschte Höhe eingestellt, vgl. Fig.

8.

Als nächster Schritt, vgl. Fig. 9, wird der an ein Abflussrohr 1 1 angeschlossene Siphon 12 am Rahmen 1 angebracht, und zwar in seiner Anschlussposition, d.h. in der Position, welche er später einnimmt, wenn er an den Abfluss der Duschtasse angeschlossen ist. Es wird hierzu die Halterungsplatte 7 auf den Halterungssteg 1 c aufgesetzt, wobei die Öffnung 8 der Halterungsplatte 7 über der Öffnung 2 des Halterungsstegs 1 c liegt. Durch die Öffnung 8 der Halterungsplatte 7 wird von oben her ein Schraubteil 12a des Siphons 12 durchgesteckt und in ein von unten her zugeführtes Unterteil 12b des Siphons eingeschraubt. Das Unterteil 12b, dessen Außendurchmesser geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der Öffnung 2 des Halterungsstegs 1 c, aber größer ist als der Durchmesser der Öffnung 8 der

Halterungsplatte 7, wird dadurch durch die Öffnung 2 des Halterungsstegs 1 c hindurch gegen die Unterseite der Halterungsplatte 7 gezogen, sodass die

Oberseite des Unterteils 12b des Siphons 12 an der Unterseite der Halterungsplatte 7 anliegt. Dies ist in den schematischen Figuren nicht im Detail ersichtlich. In diesen ist der Siphon 12 nur schematisch angedeutet. Die Unterseite der Halterungsplatte 7 entspricht in ihrer Lage der Unterseite der später einzusetzenden Duschtasse. Da das Unterteil 12b des Siphons 12 nur geringfügig kleiner als der Durchmesser der Öffnung 2 des Halterungsstegs 1 c ist, ist der Siphon 12 im Wesentlich konzentrisch in der Öffnung 2 angeordnet. Damit befindet sich der Siphon 12 in seiner

Anschlussposition. Wenn eine horizontale Verstellung des Siphons 12 möglich ist, da das Unterteil des Siphons deutlich kleiner als die Öffnung 2 ist, könnte dies durch eine Verschiebung der Halterungsplatte 7 gegenüber dem Halterungssteg 1 c erfolgen, wobei die Halterungsplatte 7 in der gewünschten Lage mittels

Klemmelementen gegenüber dem Halterungssteg 1 c fixiert werden könnte (nicht dargestellt in den Figuren).

Fig. 10 zeigt im Weiteren die Situation nach der Verlegung der Trittschalldämmung 13 mit Folie.

Im Weiteren wird der Estrich 14 verlegt, vgl. Fig. 1 1 . Der Estrich 14 kann hierbei genau an der Oberkante des Randstegs 1 b eben abgezogen werden. Der Estrich wird dabei bis unter den Rahmen 1 eingebracht, sodass er zumindest bereichsweise an die Unterseite des Bodenstegs 1 a angrenzt. Auch die Gewindehülsen 5 werden in den Estrich eingebettet. Lediglich in einem mittleren Bereich des Rahmens 1 bleibt zumindest ein an den Rahmen 1 anschließender Bereich, in welchem der Siphon 12 angeordnet ist, frei von Estrich 14. Dies ist aus Fig. 11 ersichtlich. Ein direkt an den Siphon 12 angrenzender Abschnitt des Abflussrohrs 1 1 liegt somit außerhalb des Estrichs 14 und der übrige Teil des Abflussrohrs 1 1 ist im Estrich eingebettet.

Nach dem Aushärten des Estrichs werden die Verbindungsschrauben 4 aus den Innengewinden 5a der Gewindehülsen 5 (die durch ihre Einbettung in den Estrich gegenüber einem Verdrehen gesichert sind) und aus den Gewindebohrungen des Bodenstegs 1 a herausgeschraubt und entfernt, vgl. Fig. 12. Der Rahmen 1 ist somit vollständig von den Füßen 3 getrennt und wird allein vom Estrich 14 getragen.

In der Folge wird evtl im Bereich innerhalb des Rahmens 1 über die Ebene des Bodenstegs 1 a nach oben durch die Öffnungen im Rahmen nach oben

überstehender Estrich 14 abgeschliffen. Das Schraubteil 12a wird aus dem Unterteil 12b herausgeschraubt und die Halterungsplatte 7 wird abgenommen.

Klebstoff wird auf den Bodensteg 1 a des Rahmens und/oder innerhalb des Rahmens 1 auf die Oberseite des Estrichs, in dem Bereich, in welchem diese Oberseite des Estrichs 14 im Bereich der Öffnungen des Rahmens 1 in der Höhe des Bodenstegs

1 a liegt, aufgetragen. Die Duschtasse 15 wird aufgesetzt und somit verklebt. Das Schraubteil 12a des Siphons 12 wird durch die Abflussöffnung der Duschtasse 15 in das Unterteil 12b des Siphons 12 eingeschraubt. Damit ist der in Fig. 13 schematisch dargestellte Zustand hergestellt.

In der Folge wird auf den Estrich und die Oberseite der Duschtasse 15 eine

Abdichtung sowie eine Bodenbeschichtung aufgetragen, die sich nahtlos

(=fugenlos) über den Rand der Duschtasse und den anschließenden Estrich, also auch über die dazwischenliegende Oberseite des Randstegs 1 b erstreckt.

Unterschiedliche Modifikationen des gezeigten Ausführungsbeispiels sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So könnten

beispielsweise an den Bodensteg 1 a Muttern angeschweißt sein, welche die

Gewindebohrungen für die Verbindungsschrauben 4 aufweisen.

Wenn der Außendurchmesser des Schraubteils 12a größer als der Durchmesser der Öffnung 2 im Flalterungssteg 1 c ist, könnte die Flalterungsplatte 7 auch entfallen. Das Unterteil 12b könnte hierbei evtl auch an der Unterseite des Halterungsstegs 1 c anliegen, wenn die Flexibilität des nicht eingebetteten Abschnitts des Abflussrohrs 1 1 ein späteres geringfügiges Hinaufziehen des Unterteils 12b nach dem Einbringen und Aushärten des Estrichs 14 noch erlaubt.

Der Halterungssteg 1 c könnte auch in anderer Weise ausgebildet sein, sodass die Öffnung zur Halterung des Siphons beispielsweise nahe bei einem Randbereich des Rahmens 1 liegt.

Der Bodensteg 1 a ist im Ausführungsbeispiel umlaufend (=über den Umfang des Rahmens durchgehend) ausgebildet. Stattdessen könnte der Bodensteg 1 a auch Unterbrechungen aufweisen, sodass er mehrere getrennte Abschnitte aufweist, beispielsweise auch nur in den Eckbereichen des Rahmens 1.

Die Fußschrauben 6 könnten auch entfallen und die Gewindehülsen 5 könnten

drehbar (aber nicht in der Höhe verstellbar) mit den Füßen 3 verbunden sein.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass nach dem Aufträgen und Aushärten des Estrichs, der sich bis unter den Rahmen 1 in Anlage an den Bodensteg 1 a erstreckt, dem Aufschrauben und Herausnehmen der Verbindungsschrauben 4 sowie dem Abschrauben des Schraubteils 12a des Siphons 12 der Rahmen 1 wieder herausgenommen wird. Die Duschtasse 15 wird dann direkt auf den Estrich aufgesetzt, wobei der umlaufende Spalt zwischen der Duschtasse 15 und dem

Estrich 14 mit Spachtelmasse ausgefüllt wird. In diesem Fall darf sich Estrich im Bereich der Öffnungen des Rahmens 1 nicht über die untere Oberfläche des

Bodenstegs 1 a nach oben erstrecken. Eventuell könnte der Bodensteg 1 a breiter als in den Figuren gezeigt ausgebildet sein. In diesem Fall ist es auch zweckmäßig, dass das Unterteil 12b des Siphons bei der Anbringung am Halterungssteg 1 c mit seiner Oberseite in der Höhe der Unterseite des Halterungsstegs 1 c fixiert wird. Hierzu kann die Öffnung 2 im Halterungssteg 1 c kleiner als der Außendurchmesser des Unterteils 12b ausgebildet sein, wobei die Halterungsplatte 7 weggelassen wird. Stattdessen könnte auch ein Ring in die Öffnung 2, zwischen der Halterungsplatte 7 und dem Unterteil 12b eingesetzt werden, dessen Außendurchmesser dem

Durchmesser der Öffnung 2 entspricht und dessen Innendurchmesser kleiner als der Außendurchmesser des Unterteils 12b ist. Dieser Ring könnte auch an der Unterseite der Halterungsplatte 7 festgelegt sein. Der Rahmen 1 dient in diesem Fall als mehrfach verwendbare Schalung, die beim Aufbringen des Estrichs am Unterboden durch mit dem Unterboden 9 verbundene, verlorene Teile (im Ausführungsbeispiel sind dies die Füße 3 mit den Fußschrauben 6 und die Gewindehülsen 5) befestigt ist.

L e g e n d e zu den Hinweisziffern:

Rahmen

a Bodensteg

b Randsteg

c Halterungssteg

Öffnung

Fuß

a Bohrung

Verbindungsschraube

a Kopf

Gewindehülse

a Innengewinde

b Innengewinde

Fußschraube

Halterungsplatte

Öffnung

Unterboden

0 Schraube

1 Abflussrohr

2 Siphon

2a Schraubteil

2b Unterteil

3 Trittschalldämmung

4 Estrich

5 Duschtasse