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1. WO2020201274 - CONNECTING CLIP AND FORMWORK ELEMENT HAVING A CONNECTING CLIP

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Verbindungsklammer und Schalungselement mit einer

Verbindungsklammer

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsklammer für den

Schalungsbau, insbesondere für den Betonschalungsbau, mit einem inneren Klammerarm und einem äußeren Klammerarm, wobei die beiden Klammerarme jeweils eine Klammerbacke aufweisen und zur Verstellung einer Klammerweite der Verbindungsklammer zueinander beweglich sind, und wobei der innere Klammerarm einen Steckabschnitt aufweist, der in einen Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms gesteckt und in diesem geführt ist. Ferner betrifft die Erfindung auch eine Bauschalung,

insbesondere für den Betonschalungsbau, mit einem

Schalungselement und einer Verbindungsklammer.

Verbindungsklammern der eingangs genannten Art sind bekannt und werden zum Aufbau von Bauschalungen verwendet. Mithilfe der Bauschalungen werden Betonwände und auch Betondecken gegossen. Die Verbindungsklammern werden dazu verwendet, Schalungselemente der Bauschalung in Gebrauchsposition fest miteinander zu verbinden, bevor der Beton eingegossen wird.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungsklammer der eingangs genannten Art bereitzustellen, die bei vergleichbarer oder unveränderter Stabilität ein geringeres Gewicht als die bisher bekannten Verbindungsklammern aufweist.

Zur Lösung dieser Aufgabe werden bei einer Verbindungklammer der eingangs genannten Art die Mittel und Merkmale des unabhängigen, auf eine derartige Verbindungsklammer

gerichteten Anspruchs vorgeschlagen. Insbesondere wird zur Lösung der Aufgabe bei der eingangs genannten

Verbindungsklammer somit vorgeschlagen, dass der innere

Klammerarm zumindest in seinem Steckabschnitt einen Hohlraum aufweist. Bisher war es im Stand der Technik üblich, die inneren Klammerarme derartiger Verbindungsklammern aus einem Vollmaterial herzustellen. Die erfindungsgemäße

Verbindungsklammer ist leichter als die bisher aus dem Stand der Technik bekannten Verbindungsklammern vergleichbarer Größe und Belastbarkeit. Dies aufgrund des Hohlraums in dem

Steckabschnitt des inneren Klammerarms. Durch die hohle

Gestaltung zumindest des Steckabschnitts des inneren

Klammerarms lässt sich mit geringerem Materialeinsatz eine vergleichbare Stabilität wie bei den bisher bekannten

Verbindungsklammern erzielen. Der geringere Materialeinsatz führt unmittelbar dazu, dass die Verbindungsklammer im

Vergleich zu den bisher aus dem Stand der Technik vorbekannten und ähnlich stabilen Verbindungsklammern ein geringeres

Gewicht aufweist.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer ist

vorgesehen, dass der innere Klammerarm zumindest in seinem Steckabschnitt ein Profil aufweist, das den Hohlraum

definiert. Dabei kann das Profil des inneren Klammerarms so ausgestaltet sein, dass es den Hohlraum allseitig umschließt. Das Profil des Klammerarms kann zumindest im Steckabschnitt des Klammerarms ein geschlossenes oder beispielsweise auch ein zumindest einseitig offenes Hohlprofil sein.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer ist

vorgesehen, dass der Hohlraum in Einsteck- und/oder

Führungsrichtung durchgehend in dem Steckabschnitt des inneren Klammerarms ausgebildet ist. Auf diese Weise lässt sich eine besonders hohe Gewichtseinsparungen erzielen.

Zur Verriegelung und/oder zum Verspannen der in

Gebrauchsstellung befindlichen Verbindungsklammer kann die Verbindungsklammer ein Spannelement umfassen. Das Spannelement kann durch eine Ausnehmung des äußeren Klammerarms und eine Ausnehmung des inneren Klammerarms eingeführt werden und in Verriegelungs- und/oder Spannstellung des Spannelement

eingeführt sein. Auf diese Weise können eine Relativposition der beiden Klammerarme zueinander mithilfe des Spannelements fixiert und zudem die Verbindungsklammer, also die beiden Klammerarme, gegen ein mit der Verbindungsklammer erfasstes Schalungselement verspannt werden.

Bei einer Ausführungsform des Spannelements ist vorgesehen, dass das Spannelement eine Spannschräge aufweist, mit welcher die beiden Klammerarme gegeneinander verspannbar sind. Bei einer Ausführungsform ist die Spannschräge durch eine

keilförmige Außenkontur und/oder eine Oberflächenprofilierung des Spannelement ausgebildet. Die Spannschräge kann eine

Steigung von höchstens 7 Grad, vorzugsweise von weniger als 7 Grad aufweisen. Auf diese Weise lässt sich einerseits die gewünschte Verspannung beim Eintreiben des Spannelements in seine Spannstellung erzielen. Andererseits ist die Steigung dann ausreichend gering, um das Spannelement selbsthemmend in seiner Spannstellung festzulegen. So kann verhindert werden, dass das Spannelement bei einer entsprechenden Belastung, also beispielsweise, wenn die beiden Klammerarme der

Verbindungsklammer auseinandergezogen werden, aufgrund der Steigung der Spannschräge aus seiner Spannstellung

herausgetrieben wird.

Bei einer Ausführungsform des Spannelements ist vorgesehen, dass das Spannelement mehrere aufeinanderfolgende

Spannschrägen aufweist. Ferner kann das Spannelement mit einer Auszugssicherung versehen sein, so dass das Spannelement bei Bedarf unverlierbar mit der Verbindungsklammer verbunden werden kann.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer ist

vorgesehen, dass das Spannelement zwischen einer Spannposition und einer Verstellposition verstellbar ist. In der

Verstellposition des Spannelements können die Klammerarme zur Veränderung einer Klammerweite der Verbindungsklammer relativ zueinander verschoben werden. Bei einer Ausführungsform des Spannelements weist dieses einen Führungsvorsprung auf. Dieser Führungsvorsprung kann mit wenigstens einer Unterbrechung versehen sein. Die zumindest eine Unterbrechung des

Führungsvorsprung kann dabei so an dem Spannelement angeordnet und/ausgebildet sein, dass die Unterbrechung in dem

Führungsvorsprung eine relative Verschiebung der beiden

Klammerarme der Verbindungsklammer zueinander erlaubt, wenn das Spannelement seine Verstellposition relativ zu den

Klammerarmen eingenommen hat.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer ist

vorgesehen, dass der Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms ein zu dem Steckabschnitt des inneren Klammerarms passendes Hohlprofil aufweist. Auf diese Weise kann eine weitere

Gewichtsreduzierung der Verbindungsklammer erreicht werden, ohne die Stabilität der Verbindungsklammer zu beeinträchtigen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Verbindungsklammer ist vorgesehen, dass der innere Klammerarm und/oder der äußere Klammerarm jeweils ein Profil, insbesondre ein Hohlprofil, mit rechteckiger und/oder ovaler und/oder oval-rechteckiger

Grundform aufweist/aufweisen . Eine rechteckige, vorzugsweise nicht quadratische Grundform ist günstig, um die

Biegebelastbarkeit des entsprechenden Klammerarms zu erhöhen. Vorzugsweise kann eine lange Seite der rechteckigen und/oder ovalen und/oder oval-rechteckigen Grundform des Profils/der Profile dabei in Richtung der Klammerbacken der Klammerarme ausgerichtet sein. Auf diese Weise ist die rechteckige

und/oder ovale und/oder oval-rechteckige Grundform bzw. der rechteckige und/oder ovale und/oder oval-rechteckige

Querschnitt des Profils/der Profile für eine maximale

Biegebelastbarkeit zur Hauptbelastungsrichtungen der

Verbindungsklammer ausgerichtet, was die Stabilität der

Verbindungsklammer begünstigen kann.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer weist der innere Klammerarm eine Stufung und/oder ein Raster auf. So ist es möglich, ein, beispielsweise das bereits zuvor erwähnte, Spannelement, das auch als Verriegelungselement fungieren kann, bei in unterschiedlichen Relativpositionen befindlichen Klammerarmen zueinander in seine Spann- und/oder

Verriegelungsstellung einzuführen und/oder eingeführt zu halten .

Die Stufung und/oder das Raster kann unterschiedliche

Klammerweiten der Verbindungsklammer definieren. So kann die Klammerweite der Verbindungklammer in gewünschter Weise vergrößert oder auch verkleinert werden, beispielsweise um die Verbindungsklammer auch verwenden zu können, wenn zwischen zwei mit der Verbindungsklammer miteinander zu verbindenden Schalungselementen Zwischenelemente zum Ausgleich von Baumaßen und/oder Toleranzen eingesetzt werden sollen.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungklammer weist die Verbindungklammer eine Auflagefläche für ein Ausgleichselement auf. Die Auflagefläche kann sich vorzugsweise über einen gesamten Spannraum der Verbindungsklammer erstrecken. Der Spannung der Verbindungsklammer kann hierbei der Raum sein, der von den beiden Klammerarmen Umrissen wird. Es ist auch möglich, dass die Verbindungklammer eine Auflagefläche für ein Ausgleichselement aufweist, die sich über einen Großteil der oder die gesamte Länge des Führungsabschnitts des äußeren Klammerarms erstreckt

Die Klammerbacken können jeweils an einem Backenschenkel des jeweiligen Klammerarms angeordnet und/oder ausgebildet sein.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Klammerbacke des äußeren Klammerarms mit dem Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms einen rechten Winkel aufspannen kann. Ferner kann die Klammerbacke des inneren Klammerarms mit dem

Steckabschnitt des inneren Klammerarms ebenfalls einen rechten Winkel aufspannen.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungklammer ist

vorgesehen, dass der Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms und der Steckabschnitt des inneren Klammerarms so bemessen sind, dass der Führungsabschnitt den Steckabschnitt bei maximal eingestellter Klammerweite der Verbindungsklammer umgreift und abstützt.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer ist

vorgesehen, dass der Führungsabschnitt den Steckabschnitt bei maximal eingestellter Klammerweite der Verbindungsklammer, insbesondere beidseitig, im Bereich eines Backenschenkels des inneren Klammerarms abstützt. Auf diese Weise erhält die

Verbindungsklammer einerseits ein gefälliges Aussehen in allen Arbeitspositionen. Zum anderen wird sichergestellt, dass der äußere Klammerarm der Verbindungsklammer auch in dieser am weitesten ausgezogenen Position über seine gesamte Länge Last aufnehmen kann. Letztendlich führt dies dazu, dass der innere Greifarm mit geringerer Stabilität und entsprechend geringerem Materialeinsatz und dadurch dann auch entsprechend geringerem Gewicht ausgebildet werden kann.

Jeder der beiden Klammerarme kann einen Backenschenkel

aufweisen, an dem eine Klammerbacke der beiden Klammerbacken der Verbindungsklammer ausgebildet und/oder angeordnet ist.

Der Backenschenkel des inneren Klammerarms kann quer oder rechtwinklig zum Steckabschnitt des inneren Klammerarms ausgerichtet sein. Der Backenschenkel des äußeren Klammerarms kann quer oder rechtwinklig zum Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms ausgerichtet sein.

Bei einer Ausführungsform der Verbindungsklammer ist vorgesehen, dass der Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms den Steckabschnitt des inneren Klammerarms mehr als U-förmig umgreift. Hierbei kann der Führungsabschnitt des äußeren

Klammerarms eine Führungsausnehmung aufweisen. In der

Führungsausnehmung kann ein Backenschenkel des inneren

Klammerarms verschiebbar sein. Vorzugsweise ist der innere Klammerarm in Längserstreckungsrichtung seines Backenschenkels formschlüssig in dem Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms gehalten ist. Auf diese Weise kann der Steckabschnitt des inneren Klammerarms besonders zuverlässig und mit möglichst wenig Spiel in dem Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms geführt sein.

Zur Lösung der Aufgabe wird schließlich auch eine Bauschalung mit wenigstens einem Schalungselement und mit wenigstens einer Verbindungsklammer nach einem der vorherigen Ansprüche

vorgeschlagen .

Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben, ist aber nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele ergeben sich durch Kombination der Merkmale einzelner oder mehrerer

Schutzansprüche untereinander und/oder in Kombination

einzelner oder mehrerer Merkmale des Ausführungsbeispiels.

Es zeigen in teilweise stark schematisierter Darstellung:

Figuren 1 und 2 perspektivische Ansichten einer

Verbindungsklammer mit einem äußeren

Klammerarm und einem mit seinem

Steckabschnitt in einem Führungsabschnitt des äußeren Klammerarms positionierten inneren Klammerarm, wobei die

Relativposition der beiden Klammerarme

zueinander mit einem in Gebrauchsstellung befindlichen Spannelement gesichert ist,

Figuren 3 und 4 eine teilausgebrochene Darstellung der in den Figuren 1 und 2 dargestellten

Verbindungsklammer zur Veranschaulichung der Funktion des Spannelements zum Spannen und Verriegeln der Verbindungsklammer,

Figur 5 eine Vorderansicht der in den vorherigen

Figuren dargestellten Verbindungsklammer mit zwei an ihren Randstegen von der

Verbindungsklammer erfassten

Schalelementen,

Figur 6 eine entlang der Linie VI-VI in Figur 5

geschnittene Draufsicht auf die in den vorherigen Figuren dargestellte

Verbindungsklammer ,

Figur 7 eine Rückansicht der in den vorherigen

Figuren dargestellten Verbindungsklammer, sowie

Figur 8 eine entlang der Linie VIII-VIII in Figur 7 geschnittene Seitenansicht der in den vorherigen Figuren dargestellten

Verbindungsklammer .

Sämtliche Figuren zeigen eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Verbindungsklammer für den Schalungsbau, insbesondere für den Betonschalungsbau .

Die Verbindungsklammer 1 umfasst einen inneren Klammerarm 2 und einen äußeren Klammerarm 3. Die beiden Klammerarme 2 und 3 weisen jeweils eine Klammerbacke 4 auf und können zur

Veränderung einer Klammerweite der Verbindungsklammer 1 zueinander bewegt werden. Der innere Klammerarm 2 weist einen Steckabschnitt 5 auf. Der Steckabschnitt 5 ist in

Gebrauchsstellung der Verbindungsklammer 1 in einen

Führungsabschnitt 6 des äußeren Klammerarms 3 gesteckt und in diesem verschieblich geführt.

Der innere Klammerarm 2 weist zumindest in seinem

Steckabschnitt 5 einen Hohlraum 7 auf. Insbesondere die geschnittenen und teilgeschnittenen Ansichten der

Verbindungsklammer 1 verdeutlichen, dass der innere Klammerarm

2 zumindest in seinem Steckabschnitt 5 ein Profil aufweist, das den Hohlraum 7 definiert. Das Profil des Steckabschnitts 5 des inneren Klammerarms 2 kann also als Hohlprofil bezeichnet werden, das einen zumindest in Abschnitten des Hohlprofils geschlossenen Hohlquerschnitt aufweist.

Die Schnittdarstellungen verdeutlichen ferner, dass der

Hohlraum 7 in Einsteck- und/oder Führungsrichtung, die von dem Führungsabschnitt 6 des äußeren Klammerarms 3 vorgegeben wird, durchgehend ausgebildet ist.

Die Verbindungsklammer 1 umfasst ferner ein Spannelement 8, das auch als Verriegelungselement bezeichnet werden kann. Das Spannelement 8 dient zur Verriegelung und/oder zum Verspannen der Verbindungsklammer 1. Zu diesem Zweck wird das

Spannelement 8 durch eine Ausnehmung 9 des äußeren Klammerarms

3 und durch eine Ausnehmung 10 im inneren Klammerarm 2

eingeführt. Sämtliche Figuren verdeutlichen, dass das

Spannelement 8 eine Spannschräge 11 aufweist.

Mithilfe der Spannschräge 11 können die beiden Klammerarme 2 und 3 gegeneinander verspannt werden. Die Spannschräge 11 ist durch eine keilförmige Außenkontur des Spannelements 8 ausgebildet. Die Spannschräge 11 weist eine Steigung von höchstens 7 Grad auf. So kann das Spannelement 8 zum Spannen der Verbindungsklammer 1 und gleichzeitig zum sicheren

Verriegeln der Verbindungsklammer 1 verwendet werden, da es unter Selbsthemmung in den beiden Ausnehmungen 9 und 10 der beiden Klammerarme 2 und 3 sitzt. Mithilfe einer in den

Figuren nicht gezeigten Auszugssicherung kann das Spannelement 8 in seiner in den Figuren 1, 2 sowie 4 bis 8 gezeigten

Stellung fixiert werden. Hierfür kann beispielsweise ein

Splint als Auszugssicherung verwendet werden.

Das Spannelement 8 kann zwischen einer Spannposition (vgl. Figuren 1, 2 sowie 4 bis 8) und einer Verstellposition (siehe Figur 3), verstellt werden. In der Verstellposition des

Spannelements 8 können die beiden Klammerarme 2 und 3 zur Veränderung einer Klammerweite der Verbindungsklammer 11 relativ zueinander verschoben werden. Auf diese Weise lässt sich die Klammerweite der Verbindungsklammer 1 einstellen, ohne das Spannelement 8 aus den beiden Ausnehmungen 9 und 10 der beiden Klammerarme 2 und 3 ausziehen zu müssen.

Das Spannelement 8 weist ferner einen Führungsvorsprung 12 auf, der besonders gut in den Figuren 1, 7 und 8 zu erkennen ist. Der Führungsvorsprung 12 ist mit zwei Unterbrechungen 13 versehen, durch die das Profil des Steckabschnitts 5 des inneren Klammerarms 2 geschoben werden kann, wenn das

Spannelement 8 in seiner Verstellposition angeordnet ist. Wenn das Spannelement 8 in seiner Verstellposition gemäß Figur 3 angeordnet ist, kann das Profil des Steckabschnitts 5 des inneren Klammerarms 2 durch diese Unterbrechungen 13

hindurchgeführt werden. So lässt sich die Klammerweite der Verbindungsklammer 1 verstellen, auch wenn das Spannelement 8 nicht gänzlich aus den beiden Ausnehmungen 9 und 10 der beiden Klammerarme 2 und 3 herausgezogen ist.

Die Schnittdarstellung der Verbindungsklammer 1 aus Figur 8 verdeutlicht, dass der Führungsabschnitt 6 des äußeren

Klammerarms 3 ein zu dem Steckabschnitt 5 des inneren

Klammerarms 2 passendes Hohlprofil aufweist. Der innere

Klammerarm 2 und der äußere Klammerarm 3 weisen also jeweils ein Hohlprofil auf, das, ausgehend von einer rechteckigen bzw. ovalen, nicht kreisrunden Grundform, abgerundete Ecken

und/oder Innenkanten aufweist. Dabei ist eine lange Seite der Grundform der Profile jeweils in Richtung einer mit dem Pfeil Al angedeuteten Erstreckungsrichtung der Klammerbacken 4 der beiden Klammerarme 2 und 3 ausgerichtet.

Figur 6 verdeutlicht, dass der innere Klammerarm 2 im Bereich des Steckabschnitts 5 mit einer Stufung bzw. einem Raster 14 versehen ist. Das Raster 14 definiert unterschiedliche

Klammerweiten der Verbindungsklammer 1 und erlaubt, das

Spannelement 8 bei in unterschiedlichen Relativpositionen zueinander befindlichen Klammerarmen 2 und 3 in die

Ausnehmungen 9 und 10 einzuführen.

Die Verbindungsklammer 1 weist eine Auflagefläche 15 für ein in den Figuren nicht gezeigtes Ausgleichselement auf. Die Auflagefläche 15 erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Länge des Führungsabschnitts 6 des äußeren Klammerarms 3 und damit über weite Teile eines Spannraums der

Verbindungsklammer 1.

Jeder Klammerarm 2 und 3 weist jeweils einen Backenschenkel 17 auf. An jedem Backenschenkel 17 ist eine Klammerbacke 4 ausgebildet. Der Backenschenkel 17 des inneren Klammerarms 2 steht in einem rechten Winkel von dem Steckabschnitt 5 ab. Der Backenschenkel 17 des äußeren Klammerarms 3 steht in einem rechten Winkel von dem Führungsabschnitt 6 ab.

Der Führungsabschnitt 6 ist so gestaltet, dass er den

Steckabschnitt 5 bei maximal eingestellter Klammerweite der Verbindungsklammer 1 beidseitig im Bereich des Backenschenkels 17 des inneren Klammerarms 2 abstützt. Hierfür ist der

Steckabschnitt 5 so lang wie der Führungsabschnitt 6.

Der Führungsabschnitt 6 des äußeren Klammerarms 3 umgreift den Steckabschnitt 5 des inneren Klammerarms 2 mehr als U-förmig. Dies ist besonders gut anhand der Schnittdarstellung gemäß Figur 8 zu erkennen. Der Führungsabschnitt 6 des äußeren

Klammerarms 3 ist mit einer Führungsausnehmung 16 versehen. In dieser Führungsausnehmung 16 ist der Backenschenkel 17 des inneren Klammerarms 2, an dem die Klammerbacke 4 des inneren Klammerarms 2 angeordnet oder ausgebildet ist, verschieblich geführt. Aufgrund des Profils des Führungsabschnitts 6 des äußeren Klammerarms 3 wird der Steckabschnitt 5 des inneren Klammerarms 2 in Längserstreckungsrichtung seines

Backenschenkels 17 formschlüssig in dem Führungsabschnitt 6 des äußeren Klammerarms 3 gehalten, kann also nicht in

Richtung der Längserstreckung seines Backenschenkels 17 aus dem Führungsabschnitt 6 herausgezogen werden. Der

Führungsabschnitt 16 weist Einführöffnung 18 auf, die an einem freien, einem Backenschenkel 17 des äußeren Klammerarms 3 abgewandten Ende des Führungsabschnitts 6 ausgebildet ist. Durch diese Einführöffnung 18 kann der Backenschenkel 17 des inneren Klammerarms 2 in die Führungsausnehmung 16 eingeführt werden .

Die Klammerbacken 4 sind jeweils mit einem Haltevorsprung 19 versehen, der in Gebrauchsstellung der Verbindungsklammer 1 in eine korrespondierende Halteöffnung 20 eines Schalungselements 21 eingreift .

Figur 5 zeigt nun eine im Ganzen mit 22 bezeichnete und nur stark schematisiert dargestellte Bauschalung. Die Bauschalung 22 umfasst zwei Schalungselement 21 auf, deren Randstege 23 mit der Verbindungsklammer 1 zusammengehalten werden.

Die Erfindung befasst sich mit technischen Verbesserungen auf dem Gebiet der Schalungstechnik. Hierzu wird unter anderem die Verbindungsklammer 1 vorgeschlagen, die den inneren Klammerarm 2 und den äußeren Klammerarm 3 umfasst. Der innere Klammerarm

2 ist mit seinem Steckabschnitt 5 in dem Führungsabschnitt 6 des äußeren Klammerarms 3 verschieblich geführt. Zur

Gewichtseinsparung weist der innere Klammerarm 2 zumindest im Bereich seines Steckabschnitts 5 einen Hohlraum 7 auf.

/ Bezugszeichenliste

Bezugszeichenliste

1 Verbindungsklammer

2 innerer Klammerarm

3 äußerer Klammerarm

4 Klammerbacke

5 Steckabschnitt

6 Führungsabschnitt

7 Hohlraum

8 Spannelement/Verriegelungselernent

9 Ausnehmung in 3

10 Ausnehmung in 2

11 Spannschräge

12 Führungsvorsprung

13 Unterbrechungen in 12

14 Raster

15 Auflägetläche

16 Führungsausnehmung

17 BackenSchenkel

18 EintührÖffnung

19 Haltevorsprung

20 Halteöffnung

21 Schalungselernent

22 Bauschalung

23 Randsteg

/ Ansprüche