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1. WO2020200507 - HYDRAULIC PISTON UNIT USABLE AT LEAST FOR COMPRESSING GAS, COMPRESSED GAS ENERGY CONVERSION DEVICE, COMPRESSED GAS ENERGY CONVERSION-HEAT EXCHANGER ASSEMBLY, COMPRESSED GAS ENERGY CONVERSION-HEAT EXCHANGER ASSEMBLY PRE-STAGE DEVICE, AND COMPRESSED GAS ENGERGY CONVERSION SYSTEM

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Hydraulische Kolbeneinrichtung, welche mindestens zum Zwecke einer Gasverdichtung verwendbar ist, Druckgasenergiewandlungseinrichtung, Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung, Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung und

Druckgasenergiewandlungsvorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft im weitesten Sinne das technische Gebiet der Gasverdich tungseinrichtungen, das Gebiet der Druckgasenergiespeicherungstechnik und das technische Gebiet der Druckgasenergiewandlungseinrichtungen.

Ganz allgemein sei den weiteren Ausführungen ausdrücklich folgendes vorangestellt: Wenn im Text der vorliegenden Erfindungsbeschreibung und der Patentansprüche der Begriff„Gas“ verwendet wird, so ist mit diesem Begriff derzeit zwar aus rein wirtschaftspraktischen Grün den in erster Linie das Gas„Luft“ gemeint, jedoch ist die vorliegende Erfindung unter rein physikalisch-technischen Gesichtspunkten keineswegs auf die Verwendung von Luft als das zum Einsatz kommende Gas beschränkt. Vielmehr kann unter rein physikalisch-technischen Gesichtspunkten für die Ausführung der nachfolgend beschriebenen Erfindung jedes beliebige Gas, beispielsweise sogenanntes„Biogas“, verwendet werden. Die Verwendung des Begriffes „Gas“ im Text der vorliegenden Erfindungsbeschreibung und der Patentansprüche ist also keineswegs als allein auf das Gas Luft eingeschränkt zu verstehen, wenngleich auch zumin dest derzeit der Verwendung des Gases Luft aus rein aktuellen wirtschaftspraktischen Grün den der weit überwiegende Vorzug gegenüber der physikalisch- technisch ohne weiteres mög lichen - und unter gewissen Voraussetzungen durchaus auch wirtschaftlich sehr sinnvollen -Verwendung anderer Gase, wie beispielsweise irgendwelcher Kohlenwasserstoffgase, gege ben wird.

Auf über Atmosphärendruck hinaus komprimiertes Gas und insbesondere auf über Atmosphä rendruck hinaus komprimierte Luft, welche häufig einfach als„Druckluft“ bezeichnet wird, hat seit weit über hundert Jahren eine sehr große Bedeutung und vielfältigste praktische An wendungen in der industriellen Technik. Auch als Energiespeicher und als Antriebsmittel wird Druckluft seit weit über hundert Jahren bereits verwendet, beispielsweise bei druckluft-getriebenen Lokomotiven von Grubeneisenbahnen. Mit der aktuell voranschreitenden sogenannten„Energiewende“ und der damit verbundenen immer weiteren Verbreitung von Windkraftanlagen und von Solarenergieanlagen, deren Elektroenergieproduktion naturgegeben sehr starken zeitlichen Schwankungen unterliegt, wird der Bedarf an solchen Energiespeicherein richtungen immer größer, mit deren Hilfe man von den Windkraftanlagen und Solarenergieanlagen zeitweilig überschüssig bereitgestellte und nicht sofort durch Elektroenergie-Endverbraucher verwertbare Energie speichern und später bei Bedarf, beispielsweise wenn die Windkraftanlagen und Solarenergieanlagen gerade zu wenig Elektroenergie hergeben, um den Elektroenergieverbrauch über das Stromnetz zu decken, oder auch zu anderen, vom Stromnetz ganz unabhängigen Zwecken abrufen kann. Es gibt im Stand der Technik diverse Arten derartiger Energiespeichereinrichtungen, darunter auch solche, bei denen die Energiespeicherung in Form komprimierter Luft, welche mittels eines Luftkompressors in Druckluftflaschen oder Drucklufttanks eingefüllt wird, erfolgt. Ganz vereinfacht gesagt kann diese der art für grundsätzlich beliebig lange Zeit speicherbare und gespeicherte Druckluft dann später zu beliebiger Zeit wieder abgelassen werden und als Antriebsmittel zum Antreiben eines Elektroenergiegenerators dienen. Derartige als„Druckluftenergiespeichersysteme“ bezeichne-te Vorrichtungen sind beispielsweise bereits in der DE 10 2013 105 186 Al oder in der US 2012/0210705 Al beschrieben.

Zum Verdichten von Luft oder ganz allgemein zum Verdichten von Gas sind seit vielen Jahr zehnten herkömmliche elektrisch angetriebene festkörpermechanische Schraubenkompresso ren und herkömmliche elektrisch angetriebene festkörpermechanische Kolbenkompressoren bekannt und weltweit millionenfach in Gebrauch. Außerdem finden sich im Stand der Tech nik auch andersartige und eher etwas unkonventionelle hydraulische Luftverdichtungseinrichtungen mit doppelt wirkenden Zylindern, in denen ein Kolben hin und her gleitet und bei de nen eine Zylinderkammer mit Luft gefüllt ist, während in die andere Zylinderkammer mit hohem Druck mittels einer elektrisch angetriebenen Pumpe Öl gepumpt wird. Sobald der Öldruck in der einen Zylinderkammer höher ist als der Druck der Luft in der der eben genannten Zylinderkammer gegenüberliegenden Kammer, wird diese Luft verdichtet und z.B. in für sie vorgesehene Druckluftspeicherflaschen gefüllt. Eine solche eben genannte hydraulische Luft-verdichtungseinrichtung ist beispielsweise in der DE 10 2013 105 186 Al als ein Teil des in dieser Druckschrift vorgestellten Druckluftenergiespeichersystems beschrieben. Diese letzt genannte, aus der DE 10 2013 105 186 Al bekannte hydraulische Luftverdichtungseinrich-

tung läuft zwar bevorzugt nur sehr langsam Jedoch lässt sich dafür die bei der Luftverdich-tung entstehende Wärme, die eigentlich als solche erst einmal einen Wirkungsgradverlust darstellt, sehr gut auffangen und beispielsweise in Form erwärmten Wassers speichern. Allerdings ist auch für den Betrieb der in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebenen hydraulischen Luftverdichtungseinrichtung immer noch ein herkömmlicher elektrisch angetriebener festkör permechanischer Luftkompressor, wie etwa ein elektrisch angetriebener festkörpermechani scher Schraubenkompressor oder ein elektrisch angetriebener festkörpermechanischer Kolbenkompressor, als Vorfüller sinnvoll und für einen wirklich effizienten Betrieb der in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebenen hydraulischen Luftverdichtungseinrichtung sogar unbe dingt notwendig.

Ganz generell und völlig unabhängig von den vorstehend beschriebenen Einsatzmöglichkeiten herkömmlicher elektrisch angetriebener festkörpermechanischer Schraubenkompressoren und herkömmlicher elektrisch angetriebener festkörpermechanischer Kolbenkompressoren haben diese beiden eben genannten Arten herkömmlicher Kompressoren folgende betriebstechnisch bedingten Einschränkungen: Ein herkömmlicher elektrisch angetriebener festkörpermechanischer Schraubenkompressor muss für seinen optimalen Betrieb möglichst dauerhaft laufen und sollte möglichst kaum ab- und wieder angeschaltet werden. Dagegen sollte einem her kömmlichen elektrisch angetriebenen festkörpermechanischen Kolbenkompressor regelmäßig nicht deutlich mehr als fünfzehn Minuten Betrieb ohne Abkühlungspause zugemutet werden.

Derartigen betriebstechnisch bedingten Einschränkungen unterliegt die in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebene hydraulische Luftverdichtungseinrichtung zwar nicht, d.h. sie kann so wohl ohne weiteres einen Dauerbetrieb vertragen als auch einen Betriebsmodus, bei dem sie innerhalb sehr kurzer Zeitintervalle mehrfach hintereinander an- und wieder abgeschaltet wird, jedoch arbeitet die in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebene hydraulische Luftverdichtungseinrichtung bevorzugt nur sehr langsam, was zwar einerseits für die Wärmespeicherung, wie bereits oben angedeutet, durchaus ein Vorteil ist, was aber andererseits durchaus im Hinblick auf manche zeitkritischen Anwendungen, beispielsweise im Hinblick auf die häufig auch zeitkritische Anwendung in einem Luftdruckenergiespeichersystem zur Stromnetz-Pufferspeicherung von Energie aus Solarenergieanlagen und Windkraftanlagen, nachteilig sein kann.

Die Umwandlung der in Form verdichteter Luft gespeicherten Energie in durch einen Elektrogenerator bereitgestellte elektrische Energie ist zwar mit dem in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebenen Druckluftenergiespeichersystem grundsätzlich ohne weiteres möglich, jedoch hat das in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebene Druckluftenergiespeichersystem einen gravierenden Nachteil. Es wird bei diesem Druckluftenergiespeichersystem - gesehen in Relation zur Arbeitsfähigkeit der darin verwendeten Druckluft - zu viel Festkörpermaterial für den Kolben benötigt. Der Kolben ist mithin zu schwer, das Verhältnis der Kolbenmasse zur Arbeitsfähigkeit der Druckluft zu schlecht und damit die Arbeitsweise der gesamten An lage zu träge.

Der Erfindung liegt als eine Aufgabe zugrunde, eine neuartige hydraulische Kolbeneinrich tung bereitzustellen, welche mindestens zum Zwecke einer Gasverdichtung verwendbar ist und welche bei dieser Gasverdichtung dann zwar ganz allgemein gesprochen grundsätzlich nach dem Prinzip des oben bereits erwähnten„doppelt wirkenden Zylinders“ als hydraulische Gasverdichtungseinrichtung arbeitet, aber in besonderer Weise so gestaltet ist, dass sie ein Vorfüllen von Gas mittels eines elektrisch angetriebenen festkörpermechanischen Schrauben kompressors oder mittels eines elektrisch angetriebenen festkörpermechanischen Kolbenkompressors überflüssig macht, mit möglichst wenig Energiezufuhr auskommt, also effizienter als bisherige derartige Gasverdichtungssysteme bzw. Luftverdichtungssysteme, arbeitet, ohne Probleme sowohl im Dauerbetrieb als auch im Intervallbetrieb arbeiten kann und dabei aber weniger träge ist als die in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebene hydraulische Luftverdichtungseinrichtung. Ferner liegt der Erfindung als eine weitere Aufgabe zugrunde, eine neuartige Druckgasenergiewandlungseinrichtung bereitzustellen, in welcher die im vorange gangenen Satz genannte neuartige hydraulische Kolbeneinrichtung als wesentlicher Bestandteil Verwendung findet. Darüber hinaus liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neu artige Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung bereitzustellen, welche sich als Grundlage dafür eignet, eine Druckgasenergiewandlungsvorrichtung aufzubauen, die nicht so träge arbeitet wie das in der DE 10 2013 105 186 Al beschriebene Druckluftenergiespeichersystem. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Druckgas-energiewandlungs- Wärm etauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung bereitzustellen, welche sich sowohl zum operativen Verschalten mit der eben genannten neuartigen erfindungsgemä ßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung als deren Vorstufe eignet, als auch - falls gewünscht - autonom, d.h. zwar auch zu Energiewandlungszecken, aber ohne eine nachgeschaltete Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung betrieben wer-

den kann. Schließlich liegt der Erfindung ferner die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Druck gasenergiewandlungsvorrichtung bereitzustellen, in welcher die eben genannte neuartige Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung und die eben genannte neuartige Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtungs- V orstufeneinrichtung V erwendung finden.

Diese Aufgaben werden gelöst durch eine hydraulische Kolbeneinrichtung nach Anspruch 1 , durch eine Druckgasenergiewandlungseinrichtung nach Anspruch 14, durch eine Druckgas- -energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung nach Anspruch 15, durch eine Druckgasener giewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung nach Anspruch 31 und durch eine Druckgasenergiewandlungs Vorrichtung nach Anspruch 42.

Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen hydraulischen Kol beneinrichtung nach Anspruch 1 sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 13. Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung nach Anspruch 15 sind Gegenstand der Ansprüche 16 bis 30. Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Druckgasenergie-wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung nach Anspruch 31 sind Ge genstand der Ansprüche 32 bis 41. Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsformen der er findungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung nach Anspruch 42 sind Gegenstand der Ansprüche 43 bis 47.

Vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 schematisch und nicht maßstabsgerecht Details eines ersten Ausführungsbei spiels einer erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung,

Fig. 2 schematisch und nicht maßstabsgerecht weitere Details des ersten Ausfüh rungsbeispiels der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung von Fig. 1,

Fig. 3 schematisch und nicht maßstabsgerecht weitere Details des ersten Ausfüh rungsbeispiels der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung aus den Fig. 1 und 2,

Fig. 4 schematisch und nicht maßstabsgerecht weitere Details des ersten Ausfüh rungsbeispiels der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung aus den Fig. 1 bis 3,

Fig. 5 schematisch und nicht maßstabsgerecht ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung, welche das erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung aus den Fig. 1 bis 4 umfasst,

Fig. 6 schematisch und nicht maßstabsgerecht Details eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung,

Fig. 7 schematisch und nicht maßstabsgerecht Details eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung, wel che das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung aus Fig. 6 umfasst,

Fig. 8 schematisch und nicht maßstabsgerecht einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärme- tauscher-Einrichtung,

Fig. 9 schematisch und nicht maßstabsgerecht einen Längsschnitt durch einen zentra len Abschnitt der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung von Fig. 8,

Fig. 10 schematisch und nicht maßstabsgerecht eine Draufsicht auf den in Fig. 9 im

Längsschnitt zu sehenden zentralen Abschnitt der Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung von Fig. 8,

Fig. 11 schematisch und nicht maßstabsgerecht den Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetau- scher-Einrichtung von Fig. 8, wobei zusätzlich noch Zuleitungen für Gas dargestellt sind,

Fig. 12 schematisch und nicht maßstabsgerecht einen Längsschnitt durch ein erstes

Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- W ärmetauscher-Einrichtungs- V orstufeneinrichtung,

Fig. 13 schematisch und nicht maßstabsgerecht einen Längsschnitt durch ein zweites

Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung,

Fig. 14 schematisch und nicht maßstabsgerecht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung als Kombination des

Ausführungsbeispiels der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher- Einrichtung von Fig. 1 1 mit dem Ausführungsbeispiel der Druckgasenergie- wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung von Fig. 12 als Vorstufe,

Fig. 15 schematisch und nicht maßstabsgerecht ein Ausführungsbeispiel einer erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung mit zwei Zweiergrup pen gemäß dem Ausführungsbeispiel von Fig. 14,

Fig. 16 schematisch und nicht maßstabsgerecht ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung und

Fig. 17 schematisch und nicht maßstabsgerecht ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung.

Die Fig. 1 bis 4 sind in der Zusammenschau zu betrachten und zeigen jeweils rein schema tisch und nicht maßstabsgerecht einzelne Details eines ersten Ausführungsbeispiels einer er findungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1, welche mindestens zum Zwecke einer Gasverdichtung verwendbar ist. Identische Bezugszeichen in den Fig. 1 bis 4 bezeichnen über die Gesamtschau der Fig. 1 bis 4 hinweg betrachtet jeweils identische Bauteile.

Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 verwendet als Gas ausschließlich Luft und fungiert mithin, jedenfalls soweit es zum Zwecke der Luftverdichtung betrieben wird, als eine erste Luftverdichtungseinrichtung 1.

Das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 weist folgendes auf: einen ersten Elohlzylinder 2, welcher an seinem einen Ende eine erste Stirnwand 3 und an seinem anderen Ende eine zweite Stirnwand 4 aufweist, einen zweiten Hohlzylinder 5, wel cher an seinem einen Ende eine dritte Stirnwand 6 und an seinem anderen Ende eine vierte Stirnwand 7 aufweist, einen dritten Hohlzylinder 8, welcher an seinem einen Ende eine fünfte Stirnwand 9 und an seinem anderen Ende eine sechste Stirnwand 10 aufweist, einen vierten Hohlzylinder 11 , welcher an seinem einen Ende eine siebente Stirnwand 12 und an seinem anderen Ende eine achte Stirnwand 13 aufweist, und eine Kolbenstange 14, auf welcher ein erster Kolben 15, ein zweiter Kolben 16, ein dritter Kolben 17 und ein vierter Kolben 18 fixiert sind.

Der erste Hohlzylinder 2, der zweite Hohlzylinder 5, der dritte Hohlzylinder 8 und der vierte Hohlzylinder 1 1 sind derart in einer Reihe angeordnet, dass die zweite Stirnwand 4 und die dritte Stirnwand 6 einander zugewandt sind, die vierte Stirnwand 7 und die fünfte Stirnwand 9 einander zugewandt sind, die sechste Stirnwand 10 und die siebente Stirnwand 12 einander zugewandt sind und dementsprechend die erste Stirnwand 3 ein Ende der genannten Reihe von Hohlzylindern 2, 5, 8, 11 und die achte Stirnwand 13 ein anderes Ende der genannten Reihe von Hohlzylindern 2, 5, 8, 1 1 bilden.

Die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 ist so angeordnet, dass sich ihr eines Ende im ersten Hohlzylinder 2 befindet und sich ihr anderes Ende im vierten Hohlzylinder 11 befindet und sich die Kolbenstange 14 dementsprechend durch eine Öffnung in der zweiten Stirnwand 4, durch eine Öffnung in der dritten Stirnwand 6, durch den zweiten Hohlzylinder 5, durch eine Öffnung in der vierten Stirnwand 7, durch eine Öffnung in der fünften Stirnwand 9, durch den dritten Hohlzylinder 8, durch eine Öffnung in der sechsten Stirnwand 10 und durch eine Öffnung in der siebenten Stirnwand 12 hindurch erstreckt, der erste Kolben 15 sich im ersten Hohlzylinder 2 befindet und diesen in eine erste Kammer 19 und eine zweite Kammer 20 teilt, wobei die erste Kammer 19 und die zweite Kammer 20 durch den ersten Kolben 15 gegeneinander abgedichtet sind, der zweite Kolben 16 sich im zweiten Hohlzylinder 5 befindet und diesen in eine dritte Kammer 21 und eine vierte Kammer 22 teilt, wobei die dritte Kammer 21 und die vierte Kammer 22 durch den zweiten Kolben 16 gegeneinander abgedichtet sind, der dritte Kolben 17 sich im dritten Hohlzylinder 8 befindet und diesen in eine fünfte Kammer 23 und eine sechste Kammer 24 teilt, wobei die fünfte Kammer 23 und die sechste Kammer 24 durch den dritten Kolben 17 gegeneinander abgedichtet sind, der vierte Kolben 18 sich im vierten Hohlzylinder 1 1 befindet und diesen in eine siebente Kammer 25 und eine achte Kammer 26 teilt, wobei die siebente Kammer 25 und die achte Kammer 26 durch den vierten Kolben 18 gegeneinander abgedichtet sind.

Die Kolbenstange 14 ist mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in Längsrichtung hin und her beweglich, so dass die Größe des jeweiligen Rauminhalts jeder einzelnen der acht Kammern 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26 entsprechend dem jeweiligen Kolbenhub veränderlich ist.

Sowohl die vierte Kammer 22 als auch die fünfte Kammer 23 sind jeweils zur vollständigen Befüllung mit Flüssigkeit vorgesehen. Sowohl die erste Kammer 19 als auch die zweite Kammer 20 als auch die dritte Kammer 21 als auch die sechste Kammer 24 als auch die siebente Kammer 25 als auch die achte Kammer 26 sind vollständig mit Gas gefüllt.

Die vierte Kammer 22 ist mit einer ersten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 und mit einer zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 versehen. Die fünfte Kammer 23 ist mit einer dritten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 und mit einer vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 versehen. Die erste Kammer 19 ist mit einer ersten Gasanschlusseinrichtung 31 und mit einer zweiten Gasanschlusseinrichtung 32 versehen. Die siebente Kammer 25 ist mit einer dritten Gasanschlusseinrichtung 33 und mit einer vierten Gasanschlusseinrichtung 34 versehen. Die sechste Kammer 24 ist mit einer fünften Gasanschlusseinrichtung 35 versehen.

Eine erste Gasleitung 36 führt von der zweiten Gasanschlusseinrichtung 32 zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35. Eine zweite Gasleitung 37 führt von der vierten Gasanschluss einrichtung 34 zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35.

Die zweite Kammer 20 ist mit einer sechsten Gasanschlusseinrichtung 38 und mit einer sie benten Gasanschlusseinrichtung 39 versehen. Die achte Kammer 26 ist mit einer achten Gasanschlusseinrichtung 40 und mit einer neunten Gasanschlusseinrichtung 41 versehen. Die dritte Kammer 21 ist mit einer zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 versehen.

Eine dritte Gasleitung 43 führt von der siebenten Gasanschlusseinrichtung 39 zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42. Eine vierte Gasleitung 44 führt von der neunten Gasanschluss einrichtung 41 zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42.

Die dritte Kammer 21 ist mit einer elften Gasanschlusseinrichtung 45 versehen. Die sechste Kammer 24 ist mit einer zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 versehen.

Die erste Gasanschlusseinrichtung 31 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die erste Gasanschlusseinrichtung 31 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Ansaugen von Gas in die erste Kammer 19 dient.

Die dritte Gasanschlusseinrichtung 33 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die dritte Gasanschlusseinrichtung 33 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Ansaugen von Gas in die siebente Kammer 25 dient.

Die sechste Gasanschlusseinrichtung 38 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die sechste Gasanschlusseinrichtung 38 bei entsprechend geeigneter Ventil einstellung zum Ansaugen von Gas in die zweite Kammer 20 dient.

Die achte Gasanschlusseinrichtung 40 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die achte Gasanschlusseinrichtung 40 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Ansaugen von Gas in die achte Kammer 26 dient.

Die zweite Gasanschlusseinrichtung 32 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zweite Gasanschlusseinrichtung 32 bei entsprechend geeigneter Ventil einstellung zum Abfuhren komprimierten Gases aus der ersten Kammer 19 in die erste Gaslei tung 36 dient.

Die vierte Gasanschlusseinrichtung 34 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die vierte Gasanschlusseinrichtung 34 bei entsprechend geeigneter Ventil einstellung zum Abführen komprimierten Gases aus der siebenten Kammer 25 in die zweite Gasleitung 37 dient.

Die fünfte Gasanschlusseinrichtung 35 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die fünfte Gasanschlusseinrichtung 35 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Einfuhren komprimierten Gases aus der ersten Gasleitung 36 bzw. aus der zweiten Gasleitung 37 in die sechste Kammer 24 dient.

Die siebente Gasanschlusseinrichtung 39 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die siebente Gasanschlusseinrichtung 39 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Abführen komprimierten Gases aus der zweiten Kammer 20 in die drit te Gasleitung 43 dient.

Die neunte Gasanschlusseinrichtung 41 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die neunte Gasanschlusseinrichtung 41 bei entsprechend geeigneter Ventil- einstellung zum Abführen komprimierten Gases aus der achten Kammer 26 in die vierte Gas leitung 44 dient.

Die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Einfuhren komprimierten Gases aus der dritten Gasleitung 43 bzw. aus der vierten Gasleitung 44 in die dritte Kammer 21 dient.

Die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Abfuhren komprimierten Gases aus der dritten Kammer 21 dient.

Die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Abführen komprimierten Gases aus der sechsten Kammer 24 dient.

Die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrich tung so eingerichtet, dass die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung als Flüssigkeitseinlass zum Einpumpen von Flüssigkeit in die vierte Kammer 22 dient.

Die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrich tung so eingerichtet, dass die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung als Flüssigkeitseinlass zum Einpumpen von Flüssigkeit in die fünf te Kammer 23 dient.

Die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung als Flüssigkeitsauslass zum Herausdrücken von Flüssigkeit aus der vierten Kammer 22 dient.

Die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 ist mittels einer zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 bei entsprechend ge- eigneter Ventileinstellung als Flüssigkeitsauslass zum Herausdrücken von Flüssigkeit aus der vierten Kammer 23 dient.

Als Flüssigkeit wird bei dem ersten Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrich tung 1 Öl verwendet.

Das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 ist so eingerichtet, dass aus der elften Gasanschlusseinrichtung 45 abgeführtes komprimiertes Gas einem Verbraucher komprimierten Gases und/oder einer Druckgasspeichereinrichtung, welche im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Druckluftspeichereinrichtung ist, zugeführt wird.

Das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 ist ferner so eingerich tet, dass aus der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 abgeführtes komprimiertes Gas einem Verbraucher komprimierten Gases und/oder der Druckgasspeichereinrichtung, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Druckluftspeichereinrichtung ist, zugeführt wird.

Das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 ist außerdem so einge richtet, dass aus der zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 herausgedrückte Flüssigkeit einer Flüssigkeitsspeichereinrichtung, welche im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Öl tank ist, zugeführt wird.

Desweiteren ist das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 so ein gerichtet, dass aus der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 herausgedrückte Flüssigkeit der Flüssigkeitsspeichereinrichtung, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Öltank ist, zugeführt wird.

Darüber hinaus ist das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 so eingerichtet, dass die hydraulische Kolbeneinrichtung 1 dem Öltank Öl zum Einpumpen in die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 und/oder in die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrich tung 29 entnehmen kann.

Das erste Ausführungsbeispiel der hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 funktioniert in seinem Betriebsmodus als erste Luftverdichtungseinrichtung 1 beispielsweise folgendermaßen:

Als Beispiel einer Startposition wird die in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Position der Kolbenstan ge 14 angenommen, bei welcher sich der erste Kolben 15 ungefähr in der Mitte des ersten Hohlzylinders 2, der zweite Kolben 16 ungefähr in der Mitte des zweiten Hohlzylinders 5, der dritte Kolben 17 ungefähr in der Mitte des dritten Hohlzylinders 8 und der vierte Kolben 18 ungefähr in der Mitte des vierten Hohlzylinders 1 1 befinden. Die vierte Kammer 22 und die fünfte Kammer 23 sind jeweils voller Öl. In der ersten Kammer 19, der zweiten Kammer 20, der dritten Kammer 21, der sechsten Kammer 24, der siebenten Kammer 25 und der achten Kammer 26 befindet sich Luft auf Atmosphärendruck.

Die zu der ersten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 gehörende Ventileinrichtung ist ge schlossen. Die zu der zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 gehörende Ventileinrich tung ist geöffnet. Die zu der dritten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 gehörende Ventilein richtung ist geöffnet. Die zu der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörende Ven tileinrichtung ist geschlossen. Die zu der ersten Gasanschlusseinrichtung 31 gehörende Ven tileinrichtung ist geöffnet. Die zu der zweiten Gasanschlusseinrichtung 32 gehörende Ventileinrichtung ist geschlossen. Die zu der dritten Gasanschlusseinrichtung 33 gehörende Ventil einrichtung ist geöffnet. Die zu der vierten Gasanschlusseinrichtung 34 gehörende Ventilein richtung ist geschlossen. Die zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35 gehörende Ventilein richtung ist geschlossen. Die zu der sechsten Gasanschlusseinrichtung 38 gehörende Ventil einrichtung ist geschlossen. Die zu der siebenten Gasanschlusseinrichtung 39 gehörende Ven tileinrichtung ist geöffnet. Die zu der achten Gasanschlusseinrichtung 40 gehörende Ventil einrichtung ist geschlossen. Die zu der neunten Gasanschlusseinrichtung 41 gehörende Ven tileinrichtung ist geöffnet. Die zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 gehörende Ventil einrichtung ist geöffnet. Die zu der elften Gasanschlusseinrichtung 45 gehörende Ventilein richtung ist geschlossen. Die zu der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 gehörende Ventil einrichtung ist geöffnet.

Nun wird mittels einer Pumpe weiteres Öl aus dem Öltank über die dritte Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 29 in die fünfte Kammer 23 hineingepumpt. Dies führt wegen der Inkom pressibilität des Öls dazu, dass sich, ausgehend von der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten ange nommenen Startposition, die Kolbenstange 14 mit dem ersten Kolben 15, dem zweiten Kol ben 16, dem dritten Kolben 17 und dem vierten Kolben 18 nach rechts bewegt. Dementspre chend wird gleichzeitig das Öl aus der vierten Kammer 22 über die zweite Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 28 heraus in den Öltank befördert. Die in der sechsten Kammer 24 befind- liehe Luft wird über die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 aus der sechsten Kammer 24 herausgedrückt und der Druckluftspeichereinrichtung zugeführt. Die Luft aus der zweiten Kammer 20 und die Luft aus der achten Kammer 26 wird über die dritte Gasleitung 43 bzw. über die vierte Gasleitung 44 durch die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 hindurch in die dritte Kammer 21 gepresst und bildet dort einen Luft-Überdruck. Letzteres geschieht selbst bei der sich vollziehenden Vergrößerung des Rauminhalts der dritten Kammer 21 deshalb, weil zwei Kammern - nämlich die zweite Kammer 20 und die achte Kammer 26 - in nur eine - nämlich die dritte Kammer 21 - hineinwirken. Der Luft- Überdruck in der dritten Kammer 21 hilft dementsprechend, die Luft aus der sechsten Kammer 24 durch die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 herauszupressen und auch das Öl aus der vierten Kammer 22 durch die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 herauszupressen. Dabei ist der Kolbenhub der Kolbenstange 14 derart abgestimmt, dass die Bewegung der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach rechts so lange andauert, bis sowohl die zweite Kammer 20 als auch die vierte Kammer 22 als auch die sechste Kammer 24 als auch die achte Kammer 26 jeweils einen Rauminhalt von nahezu null haben. Währenddessen hat die erste Kammer 19 über die erste Gasanschlusseinrichtung 31 Luft angesaugt, und die siebente Kammer 25 hat über die dritte Gasanschlusseinrichtung 33 Luft angesaugt. Dementsprechend haben am Ende der Bewegung der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach rechts sowohl die erste Kammer 19 als auch die dritte Kammer 21 als auch die fünfte Kammer 23 als auch die siebente Kammer 25 ihren maximal möglichen Rauminhalt angenommen. Dabei befindet sich dann sowohl in der ersten Kammer 19 als auch in der siebenten Kammer 25 Luft unter Atmosphärendruck. In der dritten Kammer 21 befindet sich Luft mit einem über Atmosphärendruck liegenden Druck, mithin also Druckluft, und die fünfte Kammer 23 beinhaltet Öl.

Nach Abschluss des Hubes der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach rechts erfolgt eine Umschaltung der Ventileinrichtungen folgendermaßen: Die zu der ersten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der zweiten Flüssig keitsanschlusseinrichtung 28 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der dritten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der ersten Gasanschlusseinrichtung 31 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zweiten Gasanschlusseinrichtung 32 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der dritten Gasanschlusseinrichtung 33 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der vierten Gasanschlusseinrichtung 34 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet.

Die zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet.

Die zu der sechsten Gasanschlusseinrichtung 38 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der siebenten Gasanschlusseinrichtung 39 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der achten Gasanschlusseinrichtung 40 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der neunten Gasanschlusseinrichtung 41 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der elften Gasanschlusseinrichtung 45 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet und dabei die in der dritten Kammer 21 befindliche Druckluft der Druckluftspeicher einrichtung zugeführt. Die zu der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 gehörende Ventilein richtung wird geschlossen.

Nun wird mittels der Pumpe Öl aus dem Öltank über die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 in die vierte Kammer 22 hineingepumpt. Dies führt wegen der Inkompressibilität des Öls dazu, dass sich im Bilde der Fig. 1 bis 4 die Kolbenstange 14 mit dem ersten Kolben 15, dem zweiten Kolben 16, dem dritten Kolben 17 und dem vierten Kolben 18 nun nach links bewegt. Dementsprechend wird gleichzeitig das Öl aus der fünften Kammer 23 über die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 heraus in den Öltank befördert. Die in der dritten Kam mer 21 befindliche Luft wird über die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 aus der dritten Kammer 21 herausgedrückt und der Druckluftspeichereinrichtung zugeführt. Die Luft aus der ersten Kammer 19 und die Luft aus der siebenten Kammer 25 wird über die erste Gasleitung 36 bzw. über die zweite Gasleitung 37 durch die fünfte Gasanschlusseinrichtung 35 hindurch in die sechste Kammer 24 gepresst und bildet dort einen Luft-Überdruck. Letzteres geschieht selbst bei der sich vollziehenden Vergrößerung des Rauminhalts der sechsten Kammer 24 deshalb, weil zwei Kammern - nämlich die erste Kammer 19 und die siebente Kammer 25 -in nur eine - nämlich die sechste Kammer 24 - hineinwirken. Der Luft-Überdruck in der sechsten Kammer 24 hilft dementsprechend, die Luft aus der dritten Kammer 21 durch die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 herauszupressen und auch das Öl aus der fünften Kammer 23 durch die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 herauszupressen. Dabei ist der Kol benhub der Kolbenstange 14 derart abgestimmt, dass die Bewegung der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach links so lange andauert, bis sowohl die erste Kammer 19 als auch die dritte Kammer 21 als auch die fünfte Kammer 23 als auch die siebente Kammer 25 jeweils einen Rauminhalt von nahezu null haben. Währenddessen hat die zweite Kammer 20 über die sechste Gasanschlusseinrichtung 38 Luft angesaugt, und die achte Kammer 26 hat über die achte Gasanschlusseinrichtung 40 Luft angesaugt. Dementsprechend haben am Ende der Be- wegung der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach links sowohl die zweite Kammer 20 als auch die vierte Kammer 22 als auch die sechste Kammer 24 als auch die achte Kammer 26 ihren maximal möglichen Rauminhalt angenommen. Dabei befindet sich dann sowohl in der zweiten Kammer 20 als auch in der achten Kammer 26 Luft unter Atmosphärendruck. In der sechsten Kammer 24 befindet sich Luft mit einem über Atmosphärendruck liegenden Druck, mithin also Druckluft, und die vierte Kammer 22 beinhaltet Öl.

Nach Abschluss des Hubes der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach links werden die Ventileinrichtungen wieder in ihre erste oben beschriebene Stellung zurückgeschaltet, nämlich: Die zu der ersten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 gehörende Ventilein richtung wird geschlossen. Die zu der dritten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der ersten Gasanschlusseinrichtung 31 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zweiten Gasanschlusseinrichtung 32 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der dritten Gasanschlusseinrichtung 33 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der vierten Gasanschlusseinrichtung 34 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der sechsten Gasanschlusseinrichtung 38 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der siebenten Gasanschlusseinrichtung 39 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der achten Gasanschlusseinrichtung 40 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der neunten Gasanschlusseinrichtung 41 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der elften Gasanschlusseinrichtung

45 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der zwölften Gasanschlusseinrichtung

46 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen.

Nun wird mittels der Pumpe Öl aus dem Öltank über die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrich tung 29 in die fünfte Kammer 23 hineingepumpt. Dies führt wegen der Inkompressibilität des Öls dazu, dass sich im Bilde der Fig. 1 bis 4 die Kolbenstange 14 mit dem ersten Kolben 15, dem zweiten Kolben 16, dem dritten Kolben 17 und dem vierten Kolben 18 nun wieder nach rechts bewegt. Dementsprechend wird gleichzeitig das Öl aus der vierten Kammer 22 über die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 heraus in den Öltank befördert. Die in der sechs ten Kammer 24 befindliche Luft wird über die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 aus der sechsten Kammer 24 herausgedrückt und der Druckluftspeichereinrichtung zugeführt. Die Luft aus der zweiten Kammer 20 und die Luft aus der achten Kammer 26 wird über die dritte Gasleitung 43 bzw. über die vierte Gasleitung 44 durch die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 hindurch in die dritte Kammer 21 gepresst und bildet dort einen Luft-Überdruck. Letzteres geschieht selbst bei der sich vollziehenden Vergrößerung des Rauminhalts der dritten Kam mer 21 deshalb, weil zwei Kammern - nämlich die zweite Kammer 20 und die achte Kammer 26 - in nur eine - nämlich die dritte Kammer 21 - hineinwirken. Der Luft-Überdruck in der dritten Kammer 21 hilft dementsprechend, die Luft aus der sechsten Kammer 24 durch die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 herauszupressen und auch das Öl aus der vierten Kam mer 22 durch die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 herauszupressen. Dabei ist der Kolbenhub der Kolbenstange 14 derart abgestimmt, dass die Bewegung der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach rechts so lange andauert, bis sowohl die zweite Kammer 20 als auch die vierte Kammer 22 als auch die sechste Kammer 24 als auch die achte Kammer 26 jeweils einen Rauminhalt von nahezu null haben. Währenddessen hat die erste Kammer 19 über die erste Gasanschlusseinrichtung 31 Luft angesaugt, und die siebente Kammer 25 hat über die dritte Gasanschlusseinrichtung 33 Luft angesaugt. Dementsprechend haben am Ende der Bewegung der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach rechts sowohl die erste Kammer 19 als auch die dritte Kammer 21 als auch die fünfte Kammer 23 als auch die sieben te Kammer 25 ihren maximal möglichen Rauminhalt angenommen. Dabei befindet sich dann sowohl in der ersten Kammer 19 als auch in der siebenten Kammer 25 Luft unter Atmosphä rendruck. In der dritten Kammer 21 befindet sich Luft mit einem über Atmosphärendruck liegenden Druck, mithin also Druckluft, und die fünfte Kammer 23 beinhaltet Öl.

Nach Abschluss des eben beschriebenen Hubes der Kolbenstange 14 im Bilde der Fig. 1 bis 4 nach rechts werden die Ventileinrichtungen dann in Vorbereitung des abermaligen Hubes der Kolbenstange 14 nach links so umgeschaltet, wie es oben bereits vor der Beschreibung des Hubes der Kolbenstange 14 nach links erläutert worden ist. So bewegt sich dann die Kolben stange 14 mit dem ersten Kolben 15, dem zweiten Kolben 16, dem dritten Kolben 17 und dem vierten Kolben 18 hin und her, und abwechselnd wird dabei an der elften Gasanschlussein richtung 45 bzw. an der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 komprimierte Luft bereitge stellt, welche entweder - wie vorstehend beschrieben - einer Druckluftspeichereinrichtung zugeführt werden kann, welche aber auch stattdessen irgendeinem Verbraucher komprimierter Luft, beispielsweise einer Gebläseeinrichtung oder einer Drucklufthammereinrichtung, zuge führt werden kann. Es kann bei anderen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen hy- draulische Kolbeneinrichtung 1 auch vorgesehen sein, die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 und die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 mit derartigen Ventileinrichtungen zu versehen, dass ein Benutzer wahlweise operativ entscheiden kann, ob die gerade aus der jeweiligen elf ten bzw. zwölften Gasanschlusseinrichtung 45, 46 austretende komprimierte Luft entweder in eine Druckluftspeichereinrichtung eingeleitet oder einem Verbraucher komprimierter Luft zugeführt wird.

Fig. 6 zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1. Dieses zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 funktioniert vom Prinzip her genau so, wie das oben mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschriebene erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1, unterscheidet sich von diesem aber durch die Anordnung und die Größenverhältnisse der vier Hohlzylinder 2, 5, 8, 1 1, was ver besserte betriebstechnische Eigenschaften zur Folge hat.

Bei dem oben mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 haben alle vier genannten Hohlzylin der 2, 5, 8, 11 jeweils dieselbe Form und Größe, und jeder einzelne der vier Hohlzylinder 2, 5, 8, 1 1 ist separat von den anderen angeordnet, so dass es drei räumliche Abschnitte gibt, in welchen sich die Kolbenstange 14 außerhalb jedweden Hohlzylinders 2, 5, 8, 1 1 befindet (siehe insoweit Fig. 1 bis 4). Eine solche Gestaltung der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 ist als Ausführungsbeispiel durchaus möglich, funktioniert tatsächlich und eignet sich gut zum Erklären der grundlegenden Funktionsweise der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1, jedoch ist eine solche Gestaltung bei weitem nicht optimal für die Zwecke der Gasverdichtung bzw. der Luft Verdichtung.

Bei dem in Fig. 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydrau lischen Kolbeneinrichtung 1 haben alle vier Hohlzylinder 2, 5, 8, 11 jeweils die gleiche Länge. Der zweite Hohlzylinder 5 und der dritte Hohlzylinder 8 haben jeweils den gleichen Durchmesser. Der erste Hohlzylinder 2 und der vierte Hohlzylinder 1 1 haben jeweils den gleichen Durchmesser, und der Durchmesser des ersten Hohlzylinders 2 ist größer als der Durchmesser des zweiten Hohlzylinders 5. Dabei ist besonders bevorzugt, den Durchmesser des ersten Hohlzylinders 2 mindestens doppelt so groß zu gestalten wie den Durchmesser des zweiten Hohlzylinders 5. Dementsprechend muss natürlich auch die Größe des ersten Kolbens 15 und die Größe des vierten Kolbens 18 angepasst werden, um sicherzustellen, dass diese sich nach wie vor eng an die Innenwandung des ersten Hohlzylinders 2 bzw. des vierten Hohlzylinders 1 1 anschmiegen und weiterhin eine pneumatisch dichte Trennung der ersten Kammer 19 von der zweiten Kammer 20 bzw. der siebenten Kammer 25 von der achten Kammer 26 gewährleisten. Der Vorteil einer solchen in Fig. 6 dargestellten Bauweise gegenüber der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Bauweise für die Drucklufterzeugung besteht darin, dass in dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kolbeneinrichtung 1 bei Bewegung der Kolbenstange 14 nach rechts die zweite Kammer 20 mit großem Rauminhalt und die achte Kammer 26 mit großem Rauminhalt in die dritte Kammer 21 , welche einen viel kleineren Rauminhalt hat, hineinwirken, so dass ein deutlich höherer Luft-Überdruck in der dritten Kammer 21 erzielt werden kann als bei dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1. Entsprechendes gilt auch für die Bewegung der Kolbenstange 14 nach links: In dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hy draulischen Kolbeneinrichtung 1 wirken bei Bewegung der Kolbenstange 14 nach links die erste Kammer 19 mit großem Rauminhalt und die siebente Kammer 25 mit großem Raumin halt in die sechste Kammer 24, welche einen viel kleineren Rauminhalt hat, hinein, so dass ein deutlich höherer Luft-Überdruck in der sechsten Kammer 24 erzielt werden kann als bei dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1.

Ganz allgemein gesprochen stehen die Größenverhältnisse der vier Hohlzylinder 2, 5, 8, 1 1 untereinander immer im Verhältnis zum bei der Gas- bzw. Luftkompression am Ende erreich baren Gasdruck bzw. Luftdruck.

Das in Fig. 6 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 ist ferner so eingerichtet, dass der erste Hohlzylinder 2 und der zweite Hohlzylinder 5 unmittelbar aneinander ansitzen, so dass die zweite Stirnwand 4 und die dritte Stirnwand 6 zumindest teilweise zusammenfallen. Außerdem sitzen der dritte Hohlzylinder 8 und der vierte Hohlzylinder 1 1 unmittelbar aneinander an, so dass die sechste Stirnwand 10 und die siebente Stirnwand 12 zumindest teilweise zusammenfallen. Ein solcher Aufbau bie tet in dichtungstechnischer Hinsicht deutliche Vorteile gegenüber dem in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen hydraulischen Kol beneinrichtung 1, bei dem alle vier Hohlzylinder 2, 5, 8, 1 1 vollkommen separat voneinander angeordnet sind und dementsprechend ein höherer dichtungstechnischer Aufwand betrieben werden muss.

Bei einem weiteren, in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungs-gemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 ist vorgesehen, dass der Durchmesser der Kol benstange 14 über die Länge der Kolbenstange 14 hinweg variiert derart, dass die Kolben stange 14 in ihrem Bereich zwischen dem ersten Kolben 15 und dem zweiten Kolben 16 einen anderen Durchmesser hat als in ihrem Bereich zwischen dem zweiten Kolben 16 und dem dritten Kolben 17 und dass die Kolbenstange 14 in ihrem Bereich zwischen dem dritten Kol ben 17 und dem vierten Kolben 18 einen anderen Durchmesser hat als in ihrem Bereich zwi schen dem zweiten Kolben 16 und dem dritten Kolben 17. Eine solche konstruktive Maßnah me liefert eine noch weiter verbesserte Unterstützung der Gas- bzw. Luftverdichtung.

Zwar wurden vorstehend die einzelnen hier näher beschriebenen besonderen Ausführungsbei-spiele der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 vor allem mit Bezug auf die Verwendung bzw. Verdichtung des Gases Luft erläutert, jedoch sei an dieser Stelle betont, dass anstelle von oder zusammen mit Luft auch jedes beliebige andere Gas, beispielsweise Biogas und/oder Methan und/oder irgendein Kohlenwasserstoffgas und/oder ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffgasen und/oder ein Gemisch aus Luft und einem oder mehreren Kohlen wasserstoffgasen in der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 verwendet und durch sie verdichtet werden kann.

Entsprechendes gilt für die Nennung von Öl als in der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 zu verwendende Flüssigkeit. Zwar wird Öl aus rein wirtschaftsprakti schen Gründen häufig als Flüssigkeit in der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrich tung 1 eingesetzt, jedoch ist der Betrieb der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrich tung 1 prinzipiell ohne weiteres auch mit jeder beliebigen anderen - vorzugsweise nicht hoch explosiven - Flüssigkeit, beispielsweise mit Wasser, möglich.

Vorstehend wurde die Verwendung der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 zum Zwecke der Gasverdichtung beschrieben, und für diesen Zweck ist die erfindungsge mäße hydraulische Kolbeneinrichtung 1 stets ausgelegt und geeignet.

Die erfindungsgemäße hydraulische Kolbeneinrichtung 1 kann jedoch darüber hinaus auch als wesentlicher Bestandteil einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 fungieren und dabei dann nicht nur - wie oben beschrieben - im Gaskompressionsmodus, sondern auch umgekehrt, nämlich im Gasentspannungsmodus betrieben werden.

Fig. 5 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewand lungseinrichtung 50, und Fig. 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50. Der Unterschied zwischen diesen beiden eben genannten Ausführungsbeispielen der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 besteht lediglich darin, dass das in Fig. 5 gezeigte erste Ausführungsbeispiel der er findungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 aufgebaut ist auf Basis des in den Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsbeispiels der erfmdungsgemäßen hydrauli schen Kolbeneinrichtung 1 und das in Fig. 7 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel der erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 aufgebaut ist auf Basis des in Fig. 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbenein richtung 1.

Da sowohl das erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbenein richtung 1 als auch das zweite Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 bereits weiter oben jeweils sehr ausführlich beschrieben worden ist, können im folgenden die Fig. 5 und 7 zusammen betrachtet werden, und es wird im folgenden der Schwerpunkt gelegt lediglich auf die Beschreibung derjenigen Bestandteile der erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50, welche im ersten Ausführungsbei spiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 und im zweiten Aus führungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 jeweils gleich sind, so dass im folgenden nicht weiter zwischen den Fig. 5 und 7 bzw. zwischen dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergie Wandlungseinrichtung 50 und dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs einrichtung 50 differenziert wird.

Die erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 weist als wesentlichen Be standteil eine erfindungsgemäße hydraulische Kolbeneinrichtung 1 auf, wobei letztere zum Beispiel aufgebaut sein kann wie das oben bereits ausführlich beschriebene erste Ausfüh rungsbeispiel der erfmdungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 (vgl. insoweit Fig.

5) oder zum Beispiel auch wie das oben bereits ausführlich beschriebene zweite Ausfüh rungsbeispiel der erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 (vgl. insoweit Fig. 7). Die erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 weist ferner eine - in den Figuren nicht gezeigte - Druckgasspeichereinrichtung und eine - in den Figuren ebenfalls nicht gezeigte - Flüssigkeitsspeichereinrichtung auf.

Die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 ist an die Druckgasspeichereinrichtung angeschlossen und mittels der zu der elften Gasanschlusseinrichtung 45 gehörigen Ventileinrichtung so ein gerichtet, dass die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 bei entsprechend geeigneter Ventileinstel lung zum Einfuhren komprimierten Gases aus der Druckgasspeichereinrichtung in die dritte Kammer 21 dient.

Die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 ist an die Druckgasspeichereinrichtung angeschlossen und mittels der zu der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Einfuhren komprimierten Gases aus der Druckgasspeichereinrichtung in die sechste Kammer 24 dient.

Die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 ist an die Flüssigkeitsspeichereinrichtung an geschlossen und mittels der zu der zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Ansaugen von Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsspeichereinrichtung in die vierte Kammer 22 dient.

Die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 ist an die Flüssigkeitsspeichereinrichtung an geschlossen und mittels der zu der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 bei entsprechend geeigneter Ventileinstellung zum Ansaugen von Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsspeichereinrichtung in die fünfte Kammer 23 dient.

Die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 ist mittels der zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 bei entsprechend ge eigneter Ventileinstellung zum Einleiten von Flüssigkeit aus der vierten Kammer 22 in eine erste Flüssigkeitsleitung 47 dient, welche so eingerichtet ist, dass sie in sie eingeleitete und durch sie hindurchströmende Flüssigkeit zu einer durch die strömende Flüssigkeit anzutrei- benden Maschine 48 leitet, wobei diese Maschine 48 beispielsweise eine Antriebseinrichtung für einen Elektroenergiegenerator sein kann.

Die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 ist mittels der zu ihr gehörigen Ventileinrich tung so eingerichtet, dass die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 bei entsprechend ge eigneter Ventileinstellung zum Einleiten von Flüssigkeit aus der fünften Kammer 23 in eine zweite Flüssigkeitsleitung 49 dient, welche so eingerichtet ist, dass sie in sie eingeleitete und durch sie hindurchströmende Flüssigkeit zu einer durch die strömende Flüssigkeit anzutrei benden Maschine 48, welche beispielsweise eine Antriebseinrichtung für einen Elektroener giegenerator sein kann, leitet.

Die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 ist mittels der zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 bei entsprechend geeigneter Ventil einstellung zum Einleiten von Gas aus der dritten Kammer 21 in eine fünfte Gasleitung 51 dient.

Ferner ist eine erste Druckregelventileinrichtung 52 vorhanden, welche Gasdruck und Flüssigkeitsdruck gegeneinander regelt, gasseitig mittels einer sechsten Gasleitung 53 an die fünfte Gasleitung 51 angeschlossen ist und flüssigkeitsseitig mittels einer dritten Flüssigkeits leitung 54 an die zweite Flüssigkeitsleitung 49 angeschlossen ist.

Die fünfte Gasanschlusseinrichtung 35 ist mittels der zu ihr gehörigen Ventileinrichtung so eingerichtet, dass die fünfte Gasanschlusseinrichtung 35 bei entsprechend geeigneter Ventil einstellung zum Einleiten von Gas aus der sechsten Kammer 24 in eine siebente Gasleitung 55 dient.

Außerdem ist eine zweite Druckregelventileinrichtung 56 vorhanden, welche Gasdruck und Flüssigkeitsdruck gegeneinander regelt, gasseitig mittels einer achten Gasleitung 57 an die siebente Gasleitung 55 angeschlossen ist und flüssigkeitsseitig mittels einer vierten Flüssig keitsleitung 58 an die erste Flüssigkeitsleitung 47 angeschlossen ist.

Die fünfte Gasleitung 51 führt ferner zu einer, aus der fünften Gasleitung 51 stammendes Gas thermisch und/oder mechanisch und/oder chemisch verwendenden, Verbrauchereinrichtung 59.

Die siebente Gasleitung 55 führt ferner zu einer, aus der siebenten Gasleitung 55 stammendes Gas thermisch und/oder mechanisch und/oder chemisch verwendenden, Verbrauchereinrich tung 59.

Wie bei der weiter oben ausführlich beschriebenen erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 kann dementsprechend natürlich auch bei der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 als Gas zum Beispiel Luft verwendet werden. Es ist aber auch bei der erfindungsgemäßen Druckgasenergie Wandlungseinrichtung 50 genauso gut möglich, dass anstelle von oder zusammen mit Luft auch jedes beliebige andere Gas, beispielsweise Biogas und/oder Methan und/oder irgendein Kohlenwasserstoffgas und/oder ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffgasen und/oder ein Gemisch aus Luft und einem oder mehreren Kohlenwasserstoffgasen in der erfindungsgemäßen Druckgasenergie Wandlungseinrichtung 50 verwendet werden kann.

Entsprechendes gilt für die bei der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 zu verwendende Flüssigkeit. Zwar wird aus rein wirtschaftspraktischen Gründen häufig Öl als Flüssigkeit in der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 eingesetzt, jedoch ist der Betrieb der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 prinzipiell ohne weiteres auch mit jeder beliebigen anderen Flüssigkeit, beispielsweise mit Wasser, möglich.

Beide vorstehend unter rein konstruktiven Gesichtspunkten beschriebenen Ausführungsbei spiele der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 funktionieren fol gendermaßen:

Man stelle sich vor, dass, ausgehend von den Ansichten der Fig. 5 und der Fig. 7, sich anfangs die Kolbenstange 14 in ihrer weitestmöglich nach links verschobenen Stellung befinden möge. Dementsprechend haben die erste Kammer 19, die dritte Kammer 21, die fünfte Kammer 23 und die siebente Kammer 25 anfangs jeweils ihren kleinstmöglichen Rauminhalt, während die zweite Kammer 20, die vierte Kammer 22, die sechste Kammer 24 und die achte Kammer 26 anfangs ihren jeweils größtmöglichen Rauminhalt aufweisen. Die zweite Kammer 20, die sechste Kammer 24 und die achte Kammer 26 sind anfangs jeweils mit Gas gefüllt, während die vierte Kammer 22 anfangs mit Flüssigkeit gefüllt ist. Als Gas möge bei den hier zu be- schreibenden Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsein richtung 50 Luft zum Einsatz kommen, und als Flüssigkeit wird bei den hier zu beschreibenden Ausführungsbeispielen der erfmdungsgemäßen Druckgasenergie Wandlungseinrichtung 50 Öl verwendet.

Die zu der ersten Gasanschlusseinrichtung 31 gehörende Ventileinrichtung, die zu der zweiten Gasanschlusseinrichtung 32 gehörende Ventileinrichtung, die zu der dritten Gasanschlussein richtung 33 gehörende Ventileinrichtung, die zu der vierten Gasanschlusseinrichtung 34 gehörende Ventileinrichtung, die zu der sechsten Gasanschlusseinrichtung 38 gehörende Ventileinrichtung, die zu der siebenten Gasanschlusseinrichtung 39 gehörende Ventileinrichtung, die zu der achten Gasanschlusseinrichtung 40 gehörende Ventileinrichtung und die zu der neun ten Gasanschlusseinrichtung 41 gehörende Ventileinrichtung sind offen und bleiben - jeden falls für die Zwecke der nachfolgenden Funktionsbeschreibung der beiden in den Fig. 5 bzw.

7 gezeigten Ausführungsbeispiele der Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 - auch beständig offen. Wie aus der nachfolgenden Funktionsbeschreibung der beiden in den Fig. 5 bzw. 7 gezeigten Ausführungsbeispiele der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs einrichtung 50 noch ohne weiteres ersichtlich werden wird, können die erste Kammer 19, die zweite Kammer 20, die siebente Kammer 25 und die achte Kammer 26 beispielweise einfach dazu genutzt werden, sich entspannende und folglich abkühlende Druckluft aus der Druck luftspeichereinrichtung aufzufangen und zu einem Verbraucher kalter Luft durchzuleiten, oder sie können - bei Betrieb der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 in warmer Umgebung oder in warmer Teilumgebung - dazu genutzt werden, einfach war me Außenluft anzusaugen und diese an einen Verbraucher warmer Luft durchzuleiten. Die im vorangegangenen Absatz genannten Möglichkeiten sind allerdings nur mögliche Nebeneffekte, die - falls gewünscht - beim Betrieb der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 mit ausgenutzt werden können, aber nicht unbedingt ausgenutzt werden müs sen.

Unbedingt wesentlich für den Betrieb der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 sind allerdings der zweite Hohlzylinder 5 mit der dritten Kammer 21 und der vier ten Kammer 22 sowie der dritte Hohlzylinder 8 mit der fünften Kammer 23 und der sechsten Kammer 24.

Die zur zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 gehörende Ventileinrichtung ist anfangs geschlossen. Die zur zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 gehörende Ventileinrichtung ist an fangs ebenfalls geschlossen. Die zur zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 gehörende Ventileinrichtung ist anfangs geschlossen, während die zur ersten Flüssigkeitsanschlussein richtung 27 gehörende Ventileinrichtung anfangs offen ist. Die zur dritten Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 29 gehörende Ventileinrichtung ist anfangs geschlossen, und die zur vier ten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörende Ventileinrichtung ist anfangs offen.

Die zur fünften Gasanschlusseinrichtung 35 gehörende Ventileinrichtung ist anfangs offen. Auch die zur elften Gasanschlusseinrichtung 45 gehörende Ventileinrichtung ist anfangs of fen. Dementsprechend wird Druckluft aus der Druckluftspeichereinrichtung durch die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 in die dritte Kammer 21 eingeleitet, was dazu führt, dass sich die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach rechts bewegt. Dementsprechend wird Luft aus der sechsten Kammer 24 durch die fünfte Gasanschlusseinrichtung 35 heraus gedrückt und über die siebente Gasleitung 55 der Verbrauchereinrichtung 59, welche die Luft thermisch und/oder mechanisch und/oder che misch verwendet, zugeführt. Die eben genannte Verbrauchereinrichtung 59 kann beispiels weise eine einen Elektrogenerator antreibende Turbine sein oder beispielsweise ein Ausfüh rungsbeispiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Druckgasener-giewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146 oder beispielsweise ein Ausführungsbei spiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Druckgasenergiewand-lungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 oder beispielsweise ein Ausführungsbeispiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung. Gleichzeitig steht die aus der sechsten Kammer 24 herausgepresste Luft über die achte Gasleitung 57 an der Luftseite der zweiten Druckregel ventileinrichtung 56 an, welche Luftdruck und Öldruck gegeneinander regelt.

Bei der eben genannten Bewegung der Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach rechts wird ferner Öl aus der vierten Kammer 22 herausgepresst und gelangt über die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 und die erste Flüssigkeitsleitung 47 zu einer durch strömendes Öl anzutreibenden Maschine 48, welche beispielsweise eine einen Elektrogenerator antreibende Turbine sein kann. Dabei wird der Ölfluss durch die erste Flüssigkeitsleitung 47 über die zweite Druckregelventileinrichtung 56, welche Luftdruck und Öldruck gegeneinander regelt, gesteuert, denn die erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 kommuniziert über die erste Flüssigkeitsleitung 47, die daraus abzweigende vierte Flüssigkeitsleitung 58 und die zweite Druckregelventileinrichtung 56, welche Luftdruck und Öldruck gegeneinander regelt, mit der fünften Gasanschlusseinrich tung 35.

Außerdem wird bei der eben genannten Bewegung der Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach rechts Öl aus der Öl speichereinrichtung über die vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 in die fünfte Kammer 23 hinein angesaugt.

Sobald in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 ihre weitestmöglich nach rechts gerückte Position erreicht hat, haben die erste Kammer 19, die dritte Kammer 21, die fünfte Kammer 23 und die siebente Kammer 25 jeweils ihren größtmöglichen Rauminhalt, während die zweite Kammer 20, die vierte Kammer 22, die sechste Kammer 24 und die achte Kammer 26 jeweils ihren kleinstmöglichen Rauminhalt angenommen haben. Die erste Kammer 19, die dritte Kammer 21 und die sieben te Kammer 25 sind jeweils mit Luft gefüllt, während die fünfte Kammer 23 mit Öl gefüllt ist.

Nun erfolgt eine Umschaltung der Ventileinrichtungen folgendermaßen: Die zu der elften Gasanschlusseinrichtung 45 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der ersten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 27 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der dritten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet.

Dementsprechend wird nun Druckluft aus der Druckluftspeichereinrichtung durch die zwölfte Gasanschlusseinrichtung 46 in die sechste Kammer 24 eingeleitet, was dazu führt, dass sich die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach links bewegt. Dementsprechend wird Luft aus der dritten Kammer 21 durch die zehnte Gasanschlusseinrichtung 42 herausgedrückt und über die fünfte Gasleitung 51 der Verbrauchereinrichtung 59, welche die Luft thermisch und/oder mechanisch und/oder chemisch verwendet, zugeführt. Gleichzeitig steht die aus der dritten Kammer 21 herausge presste Luft über die sechste Gasleitung 53 an der Luftseite der ersten Druckregelventilein richtung 52 an, welche Luftdruck und Öldruck gegeneinander regelt.

Bei der eben genannten Bewegung der Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach links wird ferner Öl aus der fünften Kammer 23 herausgepresst und gelangt über die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 und die zweite Flüssigkeitsleitung 49 zu der durch strömendes Öl anzutreibenden Maschine 48, welche beispielsweise eine einen Elektrogenerator antreibende Turbine sein kann. Dabei wird der Ölfluss durch die zweite Flüssigkeitsleitung 49 über die erste Druckregelventilein richtung 52, welche Luftdruck und Öldruck gegeneinander regelt, gesteuert, denn die dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 29 kommuniziert über die zweite Flüssigkeitsleitung 49, die daraus abzweigende dritte Flüssigkeitsleitung 54 und die erste Druckregelventileinrichtung 52, welche Luftdruck und Öldruck gegeneinander regelt, mit der zehnten Gasanschlussein richtung 42.

Außerdem wird bei der eben genannten Bewegung der Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixier ten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach links Öl aus der Öl speichereinrichtung über die zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 28 in die vierte Kammer 22 hinein angesaugt.

Sobald in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 wieder ihre weitestmöglich nach links gerückte Position erreicht hat, haben die erste Kammer 19, die dritte Kammer 21, die fünfte Kammer 23 und die siebente Kammer 25 jeweils wieder ihren kleinstmöglichen Rauminhalt angenommen, während die zweite Kammer 20, die vierte Kammer 22, die sechste Kammer 24 und die achte Kammer 26 jeweils wieder ihren größtmöglichen Rauminhalt angenommen haben. Die zweite Kammer 20, die sechste Kammer 24 und die achte Kammer 26 sind jeweils mit Luft gefüllt, während die vierte Kammer 22 mit Öl gefüllt ist.

Nun werden die Ventileinrichtungen wieder in ihre jeweilige Ausgangsstellung zurückge schaltet, nämlich folgendermaßen: Die zu der elften Gasanschlusseinrichtung 45 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der zehnten Gasanschlusseinrichtung 42 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der fünften Gasanschlusseinrichtung 35 gehören de Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der zwölften Gasanschlusseinrichtung 46 gehören de Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der vierten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 30 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der zweiten Flüssigkeitsanschlusseinrich tung 28 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der ersten Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 27 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der dritten Flüssig keitsanschlusseinrichtung 29 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen.

Dementsprechend wird nun wieder Druckluft aus der Druckluftspeichereinrichtung durch die elfte Gasanschlusseinrichtung 45 in die dritte Kammer 21 eingeleitet, was dazu führt, dass sich die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 in den Ansichten der Fig. 5 bzw. 7 nach rechts bewegt und der dementsprechende funktionale Ablauf sich wie bereits oben hinsichtlich der entsprechend nach rechts gerichteten Bewegung der Kolbenstan ge 14 beschrieben wiederholt.

So bewegt sich die Kolbenstange 14 mit den auf ihr fixierten vier Kolben 15, 16, 17, 18 hin und her und wandelt dabei die in Form von Druckluft in der Druckluftspeichereinrichtung gespeicherte Energie in der Verbrauchereinrichtung 59, die Gas thermisch und/oder mecha nisch und/oder chemisch verwendet, sowie in der durch strömende Flüssigkeit anzutreibenden Maschine 48 in andere Energieformen um.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 8, 9 und 10 wird nun ein Ausführungsbeispiel der erfindungs-gemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 beschrieben. Die Fig. 8, 9 und 10 sind dabei im Zusammenhang zu betrachten. Fig. 8 zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht einen Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60. Fig. 9 zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht einen Längsschnitt durch den zentralen Abschnitt des Ausführungsbei spiels der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 von Fig. 8. Fig. 10 zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht eine Draufsicht auf den in Fig. 9 im Längsschnitt zu sehenden zentralen Abschnitt des Ausführungsbeispiels der erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 von Fig. 8.

Das in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 weist folgendes auf: einen fünften Hohlzy- linder 61, welcher eine neunte Stirnwand 62 und eine zehnte Stirnwand 63 aufweist; ein in Bezug auf die Längsrichtung des fünften Hohlzylinders 61 gesehen mittig angeordnetes erstes Mittelteil 64, welches im Inneren des fünften Hohlzylinders 61 an dessen innerer Wandung befestigt ist, sich in seiner longitudinalen Position über den gesamten Umfang der inneren Wandung des fünften Hohlzylinders 61 erstreckt, radial jedoch mittig ein durchgehendes Loch hat; ein zweites Mittelteil 65, welches in dem genannten Loch positioniert ist und dort fixiert ist, indem es sowohl als Stimteil eines sechsten Hohlzylinders 66 als auch als Stirnteil eines siebenten Hohlzylinders 67 dient, wobei der sechste Hohlzylinder 66 sich, ausgehend von dem zweiten Mittelteil 65, in Richtung der neunten Stirnwand 62 und durch eine erste Öffnung in der neunten Stirnwand 62 hindurch erstreckt und an der neunten Stirnwand 62 fixiert ist und wobei der siebente Hohlzylinder 67 sich, ausgehend von dem zweiten Mittelteil 65, in Richtung der zehnten Stirnwand 63 und durch eine erste Öffnung in der zehnten Stirn wand 63 hindurch erstreckt und an der zehnten Stirnwand 63 fixiert ist und wobei der sechste Hohlzylinder 66 an seinem dem zweiten Mittelteil 65 gegenüberliegenden Ende durch eine elfte Stirnwand 79 begrenzt ist und wobei der siebente Hohlzylinder 67 an seinem dem zwei ten Mittelteil 65 gegenüberliegenden Ende durch eine zwölfte Stirnwand 80 begrenzt ist; ei nen achten Hohlzylinder 68, der sich zwischen dem ersten Mittelteil 64 und dem zweiten Mit telteil 65 hindurch erstreckt und in Längsrichtung des fünften Hohlzylinders 61 hin und her beweglich ist, wobei der achte Hohlzylinder 68 an seinem zur neunten Stirnwand 62 hin weisenden Ende von einem fünften Kolben 69 abgeschlossen wird, der Kreisringform hat und dessen äußerer Umfang sich an die innere Wandung des fünften Hohlzylinders 61 anschmiegt und dessen innerer Umfang sich an eine äußere Wandung des sechsten Hohlzylinders 66 an schmiegt, und wobei der achte Hohlzylinder 68 an seinem zur zehnten Stirnwand 63 hin wei senden Ende von einem sechsten Kolben 70 abgeschlossen wird, der Kreisringform hat und dessen äußerer Umfang sich an die innere Wandung des fünften Hohlzylinders 61 anschmiegt und dessen innerer Umfang sich an eine äußere Wandung des siebenten Hohlzylinders 67 anschmiegt, und wobei ferner der fünfte Hohlzylinder 61, das erste Mittelteil 64, das zweite Mittelteil 65, der sechste Hohlzylinder 66, der siebente Hohlzylinder 67, der achte Hohlzylinder 68, der fünfte Kolben 69 und der sechste Kolben 70 so eingerichtet und angeordnet sind, dass sich folgende sechs gegeneinander hydraulisch-pneumatisch abgedichtete Kammern veränderlichen Rauminhalts ergeben: eine neunte Kammer 71, die begrenzt wird durch die neun te Stirnwand 62, den fünften Kolben 69, die innere Wandung des fünften Hohlzylinders 61 und die äußere Wandung des sechsten Hohlzylinders 66, eine zehnte Kammer 72, die be grenzt wird durch die zehnte Stirnwand 63, den sechsten Kolben 70, die innere Wandung des

fünften Hohlzylinders 61 und die äußere Wandung des siebenten Hohlzylinders 67, eine elfte Kammer 73, die begrenzt wird durch den fünften Kolben 69, das erste Mittelteil 64, die innere Wandung des fünften Hohlzylinders 61 und eine äußere Wandung des achten Hohlzylinders 68, eine zwölfte Kammer 74, die begrenzt wird durch den sechsten Kolben 70, das erste Mit telteil 64, die innere Wandung des fünften Hohlzylinders 61 und die äußere Wandung des achten Hohlzylinders 68, eine dreizehnte Kammer 75, die begrenzt wird durch den fünften Kolben 69, das zweite Mittelteil 65, die äußere Wandung des sechsten Hohlzylinders 66 und eine innere Wandung des achten Hohlzylinders 68, eine vierzehnte Kammer 76, die begrenzt wird durch den sechsten Kolben 70, das zweite Mittelteil 65, die äußere Wandung des sieben ten Hohlzylinders 67 und die innere Wandung des achten Hohlzylinders 68, wobei im Betrieb der Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 60 die neunte Kammer 71, die zehnte Kammer 72, die dreizehnte Kammer 75 und die vierzehnte Kammer 76 zur Aufnahme von Gas und die elfte Kammer 73 und die zwölfte Kammer 74 zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehen sind; eine neunte Gasleitung 77, welche innerhalb des sechsten Hohlzylinders 66 verläuft und sich, ausgehend von dem zweiten Mittelteil 65, durch eine Öffnung in der elften Stirnwand 79 hindurch erstreckt, wobei ein nicht von der neunten Gasleitung 77 ausgefüllter Innenraum des sechsten Hohlzylinders 66 im Betrieb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehen ist; eine zehnte Gasleitung 78, welche innerhalb des siebenten Hohlzylinders 67 verläuft und sich, ausgehend von dem zweiten Mittelteil 65, durch eine Öffnung in der zwölften Stirnwand 80 hindurch erstreckt, wobei ein nicht von der zehnten Gasleitung 78 ausgefüllter Innenraum des siebenten Hohlzylinders 67 im Betrieb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehen ist; eine fünfte Flüssigkeitsleitung 81 , welche am dem zweiten Mittelteil 65 gegenüberliegenden Ende des sechsten Hohlzylinders 66 aus dem sechsten Hohlzylinder 66 abzweigt und sich außerhalb des fünften Hohlzylinders 61 bis hin zur Position der zwölften Kammer 74 erstreckt; eine mit einer Ventileinrichtung versehene neunte Flüssigkeitsleitung 96, welche an ihrem einen Ende durch eine im Bereich der zwölften Kammer 74 nahe dem ersten Mittelteil 64 vorgesehene erste Öffnung in der Seitenwandung des fünften Hohlzylinders 61 mit der zwölften Kammer 74 in Verbindung steht und an ihrem anderen Ende in die fünfte Flüssigkeitsleitung 81 mündet; eine mit einer Ventileinrichtung versehene zehnte Flüssigkeitsleitung 97, welche an ihrem einen Ende durch eine im Be reich der elften Kammer 73 nahe dem ersten Mittelteil 64 vorgesehene zweite Öffnung in der Seitenwandung des fünften Hohlzylinders 61 mit der elften Kammer 73 in Verbindung steht und an ihrem anderen Ende in die fünfte Flüssigkeitsleitung 81 mündet; eine sechste Flüssig- keitsleitung 82, welche am dem zweiten Mittelteil 65 gegenüberliegenden Ende des siebenten Hohlzylinders 67 aus dem siebenten Hohlzylinder 67 abzweigt und zum Anschluss an einen Flüssigkeitstank vorgesehen ist; eine innerhalb des zweiten Mittelteils 65 angeordnete erste Gasdurchleitungseinrichtung 83, welche so eingerichtet und sowohl an die neunte Gasleitung 77 als auch an die dreizehnte Kammer 75 angeschlossen ist, dass durch die erste Gasdurchleitungseinrichtung 83 Gas zwischen der neunten Gasleitung 77 und der dreizehnten Kammer 75 hin und her strömen kann; eine innerhalb des zweiten Mittelteils 65 angeordnete zweite Gas durchleitungseinrichtung 84, welche so eingerichtet und sowohl an die zehnte Gasleitung 78 als auch an die vierzehnte Kammer 76 angeschlossen ist, dass durch die zweite Gasdurchlei tungseinrichtung 84 Gas zwischen der zehnten Gasleitung 78 und der vierzehnten Kammer 76 hin und her strömen kann; eine innerhalb des zweiten Mittelteiles 65 angeordnete Flüssig-keitsdurchleitungseinrichtung 85, welche so eingerichtet ist, dass sie den zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehenen Teil des Innenraumes des sechsten Hohlzylinders 66 und den zur Aufnahme von Flüssigkeit vorgesehenen Teil des Innenraums des siebenten Hohlzylinders 67 derart miteinander verbindet, dass Flüssigkeit durch die Flüssigkeitsdurchleitungseinrichtung 85 hindurch zwischen dem sechsten Hohlzylinder 66 und dem siebenten Hohlzylinder 67 hin und her strömen kann; eine mit einer Ventileinrichtung versehene siebente Flüssigkeitsleitung 94, welche durch eine im Bereich der elften Kammer 73 nahe dem ersten Mittelteil 64 vorge sehene dritte Öffnung in der Seitenwandung des fünften Hohlzylinders 61 mit der elften Kammer 73 in Verbindung steht, so dass bei entsprechender Bewegung des fünften Kolbens 69 Flüssigkeit aus der elften Kammer 73 in die siebente Flüssigkeitsleitung 94 hineingedrückt werden kann; eine mit einer Ventileinrichtung versehene achte Flüssigkeitsleitung 95, welche durch eine im Bereich der zwölften Kammer 74 nahe dem ersten Mittelteil 64 vorgesehene vierte Öffnung in der Seitenwandung des fünften Hohlzylinders 61 mit der zwölften Kammer 74 in Verbindung steht, so dass bei entsprechender Bewegung des sechsten Kolbens 70 Flüs sigkeit aus der zwölften Kammer 74 in die achte Flüssigkeitsleitung 95 hineingedrückt werden kann; eine mit einer Ventileinrichtung versehene dreizehnte Gasanschlusseinrichtung 98, welche durch eine zweite Öffnung in der neunten Stirnwand 62 mit der neunten Kammer 71 in Verbindung steht, und eine mit einer Ventileinrichtung versehene vierzehnte Gasanschlusseinrichtung 99, welche durch eine zweite Öffnung in der zehnten Stirnwand 63 mit der zehn ten Kammer 72 in Verbindung steht.

Die erste Gasdurchleitungseinrichtung 83 weist einen länglichen, innerhalb des zweiten Mittelteils 65 angeordneten ersten Kanal 86 auf, welcher in seiner Mitte mit einem ersten Steig- rohr 87, an seinem einen Ende mit einem zweiten Steigrohr 88 und an seinem anderen Ende mit einem dritten Steigrohr 89 versehen ist, wobei das erste Steigrohr 87 in die neunte Gasleitung 77 mündet und das zweite Steigrohr 88 und das dritte Steigrohr 89 jeweils in die dreizehnte Kammer 75 münden.

Die zweite Gasdurchleitungseinrichtung 84 weist einen länglichen, innerhalb des zweiten Mit telteils 65 angeordneten zweiten Kanal 90 auf, welcher in seiner Mitte mit einem vierten Steigrohr 91, an seinem einen Ende mit einem fünften Steigrohr 92 und an seinem anderen Ende mit einem sechsten Steigrohr 93 versehen ist, wobei das vierte Steigrohr 91 in die zehn te Gasleitung 78 mündet und das fünfte Steigrohr 92 und das sechste Steigrohr 93 jeweils in die vierzehnte Kammer 76 münden.

Die Flüssigkeitsdurchleitungseinrichtung 85 weist einen dritten Kanal 85a und einen vierten Kanal 85b auf, wobei sich sowohl der dritte Kanal 85a als auch der vierte Kanal 85b jeweils durch das zweite Mittelteil 65 hindurch erstrecken und dabei sowohl von der ersten Gasdurch leitungseinrichtung 83 als auch von der zweiten Gasdurchleitungseinrichtung 84 vollständig getrennt sind und sowohl zum sechsten Hohlzylinder 66 hin als auch zum siebenten Hohlzy linder 67 hin offen sind.

Bei dem in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 60 weisen der dritte Kanal 85a und der vierte Kanal 85b einen bohnenförmigen bzw. nierenförmigen Querschnitt auf.

Der sechste Hohlzylinder 66 ist mittels eines Gewindes in eine im zweiten Mittelteil 65 umlaufende Nut in das zweite Mittelteil 65 eingeschraubt und auf diese Weise am zweiten Mittelteil 65 befestigt. Der siebente Hohlzylinder 67 ist ganz entsprechend mittels eines Gewindes in eine im zweiten Mittelteil 65 umlaufende Nut in das zweite Mittelteil 65 eingeschraubt und auf diese Weise am zweiten Mittelteil 65 befestigt.

Bei dem in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 - wie übrigens auch bei dem wei ter unten unter Bezugnahme auf Fig. 16 beschriebenen weiteren Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 146 und wie überhaupt bei allen irgend möglichen Ausführungsbeispielen der erfmdungsgemäßen Druck-

gasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung - kann als Gas grundsätzlich jedes beliebi ge Gas verwendet werden, beispielsweise Luft und/oder Biogas und/oder Methan und/oder irgendein Kohlenwasserstoffgas und/oder ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffgasen und/oder ein Gemisch aus Luft und einem oder mehreren Kohlenwasserstoffgasen. Als Flüssigkeit wird zwar bevorzugterweise Öl verwendet, jedoch kann bei dem in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 - wie auch bei dem weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 16 beschriebenen weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 146 und wie überhaupt bei allen irgend möglichen Ausführungs beispielen der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung -als Flüssigkeit grundsätzlich auch jede beliebige andere Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, zum Einsatz kommen.

Das in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigte Ausführungsbeispiel der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 funktioniert folgendermaßen:

Es wird für das vorliegende Ausführungsbeispiel davon ausgegangen, dass die Druckgasener-giewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 senkrechtstehend montiert ist, die fünfte Flüssigkeitsleitung 81 sich also, ausgehend von dem sechsten Hohlzylinder 66, nach oben erstreckt und der achte Hohlzylinder 68 - oben verschraubt mit dem fünften Kolben 69 und unten verschraubt mit dem sechsten Kolben 70 - sich am unteren Totpunkt befindet. Dabei liegt der fünfte Kolben 69 an dem ersten Mittelteil 64 und an dem zweiten Mittelteil 65 an, und der sechste Kolben 70 liegt an der zehnten Stirnwand 63 an. Die sechste Flüssigkeitslei tung 82 ist an ihrem von dem siebenten Hohlzylinder 67 abgewandten Ende an einen in den Fig. 8, 9 und 10 nicht dargestellten Öltank angeschlossen. Die zur zehnten Flüssigkeitsleitung 97 gehörende Ventileinrichtung ist geöffnet und ermöglicht daher bei einem Hub des fünften Kolbens 69 nach oben ein Ansaugen von Öl aus dem Öltank in die elfte Kammer 73, und zwar über die sechste Flüssigkeitsleitung 82, den siebenten Hohlzylinder 67, den sechsten Hohlzylinder 66 und die fünfte Flüssigkeitsleitung 81. Die zur neunten Flüssigkeitsleitung 96 gehörende Ventileinrichtung ist geschlossen, und auch die zur siebenten Flüssigkeitsleitung 94 gehörende Ventileinrichtung ist geschlossen. Die zur achten Flüssigkeitsleitung 95 gehö rende Ventileinrichtung ist geöffnet.

Die achte Flüssigkeitsleitung 95 führt bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 zu einem Motor, welcher durch dasjenige Öl angetrieben wird, das bei Hub des sechsten Kolbens 70 nach oben durch die achte Flüssigkeitsleitung 95 hindurch zu ihm hin gedrückt wird. Das durch die achte Flüssigkeitsleitung 95 hindurch gedrückte Öl dient also ganz allgemein gesprochen zur Ver richtung von Arbeit.

Die zu der dreizehnten Gasanschlusseinrichtung 98 gehörende Ventileinrichtung ist geöffnet, damit bei einem Hub des fünften Kolbens 69 nach oben die in der neunten Kammer 71 befindliche Luft aus der neunten Kammer 71 über die dreizehnte Gasanschlusseinrichtung 98 entweichen kann. Dabei wird dann die neunte Kammer 71 einfach an die Außenatmosphäre entlüftet, oder die aus der neunten Kammer 71 herausgedrückte, teilentspannte Luft wird zum nächsten Verbraucher geleitet, wobei der eben genannte nächste Verbraucher apparativ beispielsweise auch wieder eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146 sein kann oder beispielsweise ein Ausführungsbeispiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 oder beispielsweise ein Ausführungsbeispiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs vorrichtung.

Auch die zehnte Gasleitung 78 ist offen zum Weiterleiten von Luft an den nächsten Verbrau cher, welcher, wie bereits erwähnt, beispielsweise auch wieder eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146 sein kann oder beispielswei se ein Ausführungsbeispiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher -Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 oder beispielsweise ein Ausführungsbeispiel einer weiter unten noch zu beschreibenden erfin-dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung.

Über die neunte Gasleitung 77 wird nun komprimierte Luft von einem Zylinder einer Vorstufe oder einer ähnlichen Einrichtung, beispielsweise von einem Ausführungsbeispiel der erfin-dungsgemäßen hydraulischen Kolbeneinrichtung 1 oder von einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergie Wandlungseinrichtung 50, mengen- und druckoptimiert in die dreizehnte Kammer 75 geleitet. Dort dehnt sich die Luft aus und schiebt den achten Hohlzylinder 68 mit dem fünften Kolben 69 und dem sechsten Kolben 70 nach oben. Gleich- zeitig kann über die vierzehnte Gasanschlusseinrichtung 99 Luft mit gleichem oder unterschiedlichem Druck in die zehnte Kammer 72 geleitet werden. Diese Luft wirkt auf den sechsten Kolben 70 und erhöht die Kraft, mit der der achte Hohlzylinder 68 nach oben gedrückt wird. Die zwölfte Kammer 74 war währenddessen mit warmem Öl gefüllt. Während dieses„Arbeitstaktes“ mit Kolbenhubrichtung nach oben saugt sich die elfte Kammer 73 über die zehnte Flüssigkeitsleitung 97 aus dem Öltank wieder mit warmem Öl voll. Dieses Öl wird über die sechste Flüssigkeitsleitung 82 weiter durch den siebenten Hohlzylinder 67, durch das zweite Mittelteil 65 und durch den sechsten Hohlzylinder 66 in die fünfte Flüssigkeitsleitung 81 gesaugt. Gleichzeitig wird das Öl aus der zwölften Kammer 74 über die achte Flüssigkeits leitung 95 zum Verbraucher bzw. zu dem durch Öl angetriebenen Motor gepresst. Dieser Vorgang dauert so lange an, bis der fünfte Kolben 69 die neunte Stirnwand 62, also den oberen Totpunkt, erreicht.

Sobald der fünfte Kolben 69 die neunte Stirnwand 62, also den oberen Totpunkt, erreicht hat, öffnet die zur neunten Flüssigkeitsleitung 96 gehörende Ventileinrichtung, schließt die zur zehnten Flüssigkeitsleitung 97 gehörende Ventileinrichtung, öffnet die zu der siebenten Flüssigkeitsleitung 94 gehörende Ventileinrichtung und schließt die zu der achten Flüssig keitsleitung 95 gehörende Ventileinrichtung.

Nun beginnt der„Arbeitstakt“ mit Kolbenhubrichtung nach unten, welcher im Grunde genommen einfach spiegelbildlich zu dem im vorletzten Absatz beschriebenen„Arbeitstakt“ mit der Kolbenhubrichtung nach oben abläuft: Komprimierte Luft wird jetzt über die dreizehnte Gasanschlusseinrichtung 98 und zehnte Gasleitung 78 zugeführt. Die neunte Gasleitung 77 öffnet zum nächsten Verbraucher. Die vierzehnte Gasanschlusseinrichtung 99 entlüftet oder geht zum nächsten Verbraucher. Öl wird nun aufgrund der Abwärtsbewegung des fünften Kolbens 69 durch die siebente Flüssigkeitsleitung 94 hindurch zu dem durch Öl angetriebenen Motor gedrückt.

Anhand von Fig. 11 wird nun ein weiteres Funktionsbeispiel des Betriebs einer erfindungs-gemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 60 beschrieben. Fig. 1 1 zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht den Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung von Fig. 8, wobei in Fig. 11 zusätzlich noch Zuleitungen für Gas dargestellt sind.

Auch bei dem Beispiel von Fig. 1 1 wird als Gas Luft und als Flüssigkeit Öl verwendet, und die sich entspannende Luft wird mittels des warmen Öls erwärmt, um Vereisungen zu verhin dern.

Über eine erste Druckgaszuleitung 100 und die neunte Gasleitung 77 wird in die dreizehnte Kammer 75 Druckluft geleitet. Die Menge resultierend aus dem Druck der eingeleiteten Druckluft wird so bemessen, dass nach Erreichen der letzten Entspannungsstufe der Druck erreicht wird, der nötig ist, um den nächsten Verbraucher zu bedienen oder das Erreichen der gewünschten Lufttemperatur zu gewährleisten.

Der achte Hohlzylinder 68 mit dem sechsten Kolben 70 und dem fünften Kolben 69 wird nach oben gedrückt. Dabei wird Öl aus der zwölften Kammer 74 über die achte Flüssigkeitsleitung 95 zum Motor / Verbraucher geleitet. Gleichzeitig saugt sich die elfte Kammer 73 mit Öl aus dem Öltank voll über die zehnte Flüssigkeitsleitung 97. Dabei ist die dreizehnte Gasan schlusseinrichtung 98 von der neunten Kammer 71 geöffnet zum Verbraucher über eine erste Abluftleitung 104.

Eine zweite Druckgaszuleitung 101 ist geschlossen, eine elfte Gasleitung 102 ist geschlossen und eine zwölfte Gasleitung 103 ist geöffnet.

Luft strömt aus der vierzehnten Kammer 76 über die zehnte Gasleitung 78 weiter über die zwölfte Gasleitung 103 und die vierzehnte Gasanschlusseinrichtung 99 in die zehnte Kammer 72. Es entsteht Druckausgleich in der vierzehnten Kammer 76 und der zehnten Kammer 72. Eine zweite Abluftleitung 105 ist geschlossen.

Hat der achte Hohlzylinder 68 mit seinem fünften Kolben 69 und dem sechsten Kolben 70 den oberen Totpunkt erreicht, dann schließen die erste Druckgaszuleitung 100 und die erste Abluftleitung 104, und es öffnet die elfte Gasleitung 102.

Nun strömt Druckluft aus der dreizehnten Kammer 75 in die neunte Kammer 71 und schafft Druckausgleich.

Jetzt schließt die zwölfte Gasleitung 103 und es öffnen die zweite Abluftleitung 105 und die zweite Druckgaszuleitung 101.

Über die zweite Druckgaszuleitung 101 und die zehnte Gasleitung 78 wird nun in die vier zehnte Kammer 76 Druckluft geleitet. Das führt dazu, dass der achte Hohlzylinder 68 mit dem fünften Kolben 69 und dem sechsten Kolben 70 nach unten gedrückt wird. Dabei wird Öl aus der elften Kammer 73 über die siebente Flüssigkeitsleitung 94 zum Motor / Verbraucher ge leitet. Gleichzeitig saugt sich die zwölfte Kammer 74 mit Öl aus dem Öltank voll über die neunte Flüssigkeitsleitung 96.

Bei dieser Schaltung ist die„Energieausbeute“ aus dem verdrängten Öl sehr gering in dem Sinne, dass die über das verdrängte Öl zu erhaltene Bewegungsenergie zur etwaigen Umwandlung in elektrische Energie sehr gering ist, denn die Schaltung arbeitet mit Staudruck und dementsprechend langsam ist die Bewegung des verdrängten Öls.

Fig. 16 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergie-wandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 146, welches gegenüber dem oben mit Bezug auf die Fig. 8 bis 1 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergie-wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 mit einigen zusätzlichen Bauteilen versehen ist, die eine gewisse Steuerung des Betriebs der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 146 in thermischer Hinsicht ermöglichen. Hintergrund dieser technischen Zu satzmaßnahme ist der, dass es in Bezug auf sich zeitlich ändernde Umgebungstemperaturen am Einsatzort einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung und/oder im Hinblick auf sich möglicherweise zeitlich ändernde Betriebsanforde rungen im technisch-technologischen Umfeld einer erfindungsgemäßen Druckgasenergie-wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung während des Einsatzes der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung sinnvoll sein und manchmal mögli cherweise sogar unbedingt notwendig werden kann, die Temperatur der Abluft bzw. des Ab gases gezielt zu steuern. Während es beispielsweise im tiefsten Winter bei sehr kalten Außen temperaturen durchaus vorteilhaft sein kann, eine möglichst hohe Ablufttemperatur zu haben, damit die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung nicht partiell einfriert und damit vielleicht sogar die Abluft zum Erwärmen irgendwelcher Räumlichkeiten genutzt wer den kann, kann dieselbe hohe Ablufttemperatur im Hochsommer bei hohen Außentemperatu ren unnütz oder sogar durchaus kontraproduktiv und gänzlich unerwünscht sein. Zumindest ist die Gefahr eines partiellen Einfrierens der Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung im Hochsommer geringer als im tiefsten Winter, und es kann daher bei Betrach- tung des Gesamtsystems, in welchem die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung eingesetzt ist, unter energetischen Gesichtspunkten vorteilhaft sein, im Sommer mehr Wärme im Öl zur weiteren dortigen Verwendung zu belassen, während es im Winter durchaus notwendig werden kann, mehr Wärme vom Öl auf die Luft bzw. auf das etwaig verwendete andere Gas zu übertragen. Wenn die Ablufttemperatur zu hoch ist, wird dem Öl bzw. der Flüssigkeit als Wärmeträger unnötig viel Energie in Form von Wärme entzogen. Dementsprechend ist das Vorsehen einer Steuerungsmöglichkeit in thermischer Hinsicht vor teilhaft und wünschenswert. Zu diesem Zweck ist bei dem in Fig. 16 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 146, ergänzend zu den in Fig. 8 bereits gezeigten Bauteilen, folgendes vorgese hen: eine dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147, welche mit ihrem einen Ende an die sechste Flüssigkeitsleitung 82 angeschlossen und so eingerichtet ist, dass diese dreizehnte Flüssig keitsleitung 147 in der Lage ist, Flüssigkeit von der sechsten Flüssigkeitsleitung 82 zur neun ten Flüssigkeitsleitung 96 und zur zehnten Flüssigkeitsleitung 97 zu leiten, ohne dass die Flüssigkeit dabei auf ihrem Weg zur neunten Flüssigkeitsleitung 96 und zur zehnten Flüssig keitsleitung 97 den siebenten Hohlzylinder 67, die Flüssigkeitsdurchleitungseinrichtung 85 und den sechsten Hohlzylinder 66 durchläuft, wobei der Anschluss der dreizehnten Flüssig keitsleitung 147 an die sechste Flüssigkeitsleitung 82 mit einer ersten Strömungssteuerungs ventileinrichtung 148 versehen ist, welche steuerbar und derart ausgebildet ist, dass mittels der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 gesteuert werden kann, welcher Anteil eines von dem Flüssigkeitstank über die sechste Flüssigkeitsleitung 82 bei der ersten Strö mungssteuerungsventileinrichtung 148 ankommenden Flüssigkeitsstromes in den siebenten Hohlzylinder 67 und welcher Anteil in die dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147 geleitet wird, wobei die Steuerungsmöglichkeit der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 dabei mindestens die Möglichkeit beinhaltet zu steuern, ob der bei ihr über die sechste Flüssigkeits leitung 82 ankommende Flüssigkeitsstrom vollständig in den siebenten Hohlzylinder 67 oder vollständig in die dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147 geleitet wird. Dabei ist das in Fig. 16 dargestellte besondere Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewand-lungs- Wärmetauscher-Einrichtung 146 speziell so eingerichtet, dass hier die dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147 mit ihrem von der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 entfernten Ende in die fünfte Flüssigkeitsleitung 81 mündet.

Die erste Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 kann beispielsweise ein Thermostatventil aufweisen.

Besonders bevorzugterweise wird vorgesehen, dass die erste Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 so eingerichtet ist, dass sie außer der bereits genannten Steuerungsmöglichkeit der vollständigen Einleitung des bei ihr über die sechste Flüssigkeitsleitung 82 ankommenden Flüssigkeitsstromes entweder in den siebenten Hohlzylinder 67 oder in die dreizehnte

Flüssigkeitsleitung 147 ferner so steuerbar ist, dass sie den bei ihr über die sechste Flüssigkeitsleitung 82 ankommenden Flüssigkeitsstrom aufteilen kann, so dass ein Teil der Flüssigkeit in den siebenten Hohlzylinder 67 gelangt und gleichzeitig ein anderer Teil der Flüssigkeit in die dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147 gelangt, wobei ein zugehöriges Strömungsaufteilungsverhältnis stufenlos und/oder in Stufen steuerbar ist. Dabei steuert die erste Strömungs steuerungsventileinrichtung 148 den Flüssigkeitsstrom in Abhängigkeit von einer Gas-und/oder Flüssigkeitstemperaturmessung. Sofern der eben genannten Steuerung eine Gastemperaturmessung zugrundelegt werden soll, kann diese grundsätzlich an einer beliebigen Stelle, an der Gas strömt, vorgenommen werden. Bevorzugt ist eine Temperaturmessung dort, wo das Gas bereits„gearbeitet“ hat, also bereits expandiert ist.

Vorteilhafterweise wird bzw. werden diese eben genannte(n) Messung bzw. Messungen beispielsweise so eingerichtet, dass, sofern eine Gastemperaturmessung zur Steuerung der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 vorgenommen wird, diese Gastemperaturmessung zumindest in einem Bereich der neunten Gasleitung 77 erfolgt, welcher von dem zweiten Mit telteil 65 weiter beabstandet ist als von der elften Stirnwand 79, und dass, sofern eine Flüssig keitstemperaturmessung zur Steuerung der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 vorgenommen wird, diese Flüssigkeitstemperaturmessung zumindest entweder in der fünften Flüssigkeitsleitung 81 erfolgt oder in einem Bereich des sechsten Hohlzylinders 66 erfolgt, welcher von dem zweiten Mittelteil 65 weiter beabstandet ist als von der elften Stirnwand 79.

Die Steuerung der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 kann beispielsweise me chanisch und/oder elektromechanisch und/oder magnetisch und/oder elektromagnetisch und/oder elektronisch und/oder optisch und/oder elektro-optisch und/oder auf jede andere technisch geeignete Weise erfolgen.

Die Steuerung des in der Fig. 16 dargestellten speziellen Ausführungsbeispiels der erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 146 in thermischer Hinsicht kann beispielsweise so erfolgen: Zunächst ist die erste Strömungssteuerungsventil- einrichtung 148, welche ein Thermostatventil sein kann, derart eingestellt, dass alles an jenem Thermostatventil über die sechste Flüssigkeitsleitung 82 ankommende Öl genau so, wie bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 8 dauerhaft vorgesehen und bei jenem Ausführungsbei spiel aufgrund des dort vorgesehenen technischen Aufbaus gar nicht anders möglich, in den siebenten Hohlzylinder 67 gelenkt wird und sich von dort aus genau so, wie es oben mit Be zug auf Fig. 8 beschrieben wurde, weiter fortbewegt. Wenn mittels einer Messung der Tempe ratur der Abluft, welche im Bereich der neunten Gasleitung 77 dort erfolgt, wo die neunte Gasleitung 77 die elfte Stirnwand 79 durchstößt, festgestellt wird, dass die Temperatur der Abluft höher ist als aufgrund irgendwelcher vorher definierter Bedingungen nötig oder er laubt, so wird das im vorangegangenen Satz genannte Thermostatventil mechanisch oder elektromechanisch derart gesteuert, dass es die Ölzufuhr von der sechsten Flüssigkeitsleitung 82 in den siebenten Hohlzylinder 67 ganz oder zum Teil unterbricht und stattdessen das aus der sechsten Flüssigkeitsleitung 82 ankommende Öl entsprechend ganz oder zum Teil in die dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147 und von dort dann in die neunte Flüssigkeitsleitung 96 und die zehnte Flüssigkeitsleitung 97 führt. Zur neunten Flüssigkeitsleitung 96 und zur zehnten Flüssigkeitsleitung 97 gelangt das Öl als solches sowohl bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 8 als auch bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 16 immer. Während bei dem Ausfüh rungsbeispiel von Fig. 8 jedoch permanent nur ein einziger Weg für das Öl dorthin vorgese hen ist, gibt es bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 16 für das Öl zwei verschiedene Wege hin zur neunten Flüssigkeitsleitung 96 und zur zehnten Flüssigkeitsleitung 97, wobei gesteuert werden kann, welchen Weg das Öl nehmen soll bzw. wie sich das Öl mengenmäßig auf die beiden möglichen Wege verteilt. Je weniger Öl in den siebenten Hohlzylinder 67 und von dort über die Flüssigkeitsdurchleitungseinrichtung 85 zum sechsten Hohlzylinder 66 fließt, um so weniger Wärme kann dort - also im„Kolbeninnenraum“ - vom Öl auf die die zehnte Gaslei tung 78 und die neunte Gasleitung 77 durchströmende Luft übertragen werden. Wird der Ölfluss auf dem eben genannten Weg komplett unterbrochen, hat das demgemäß eine Unter brechung der Wärmezufuhr an die die zehnte Gasleitung 78 und die neunte Gasleitung 77 durchströmende Luft zur Folge. Dementsprechend sinkt die Temperatur der Abluft, wenn -wie im vorliegenden Absatz etwas weiter oben bereits beschrieben - das genannte

Thermostatventil - d.h. also die erste Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 - die Ölzufuhr von der sechsten Flüssigkeitsleitung 82 in den siebenten Hohlzylinder 67 ganz oder zum Teil unterbricht und stattdessen das aus der sechsten Flüssigkeitsleitung 82 ankommende Öl entsprechend ganz oder zum Teil in die dreizehnte Flüssigkeitsleitung 147 führt. Die Ab luft wird dann also weniger erhitzt, wird„kühler“ in die Umgebung abgegeben oder weiterer

Verwendung zugeführt. Falls später irgendwann die Ablufttemperatur als zu niedrig angese hen werden sollte, kann dann die Stellung des genannten Thermostatventils - d.h. also der ersten Strömungssteuerungsventileinrichtung 148 - so geändert werden, dass wieder mehr oder sogar alles Öl, welches über die sechste Flüssigkeitsleitung 82 bei der ersten Strömungs steuerungsventileinrichtung 148 eintrifft, in den siebenten Hohlzylinder 67 geleitet und auf diese Weise der in der zehnten Gasleitung 78 und in der neunten Gasleitung 77 strömenden Luft wieder Wärme bzw. mehr Wärme zugeführt wird.

Fig. 12 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewand-lungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137, welche bevorzugterweise einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung, beispielsweise dem vorstehend mit Bezug auf die Fig. 8 bis 1 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 oder dem oben mit Bezug auf die Fig. 16 beschriebenen weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä ßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 146, als Vorstufe vorangeschal tet werden kann und dann als eine solche Zweiergruppe ein Ausführungsbeispiel einer erfm dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung bildet.

Fig. 13 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergie-wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 138, welche auch

bevorzugterweise einer erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung, beispielsweise dem oben mit Bezug auf die Fig. 8 bis 1 1 beschriebenen Ausfüh rungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 oder dem oben mit Bezug auf die Fig. 16 beschriebenen weiteren Ausfüh rungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 146, als Vorstufe vorangeschaltet werden kann und dann als eine solche Zweiergruppe ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfmdungsgemäßen Druckgasenergie wand-lungsvorrichtung bildet.

Fig. 17 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewand-lungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 149, welche auch bevorzugterweise einer erfmdungsgemäßen Druclcgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung, bei spielsweise dem oben mit Bezug auf die Fig. 8 bis 1 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 oder dem

oben mit Bezug auf die Fig. 16 beschriebenen weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 146, als Vorstufe vorangeschaltet werden kann und dann als eine solche Zweiergruppe ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung bildet.

Es sei an dieser Stelle unbedingt erwähnt, dass jedes einzelne Ausführungsbeispiel der nach folgend beschriebenen erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 zwar einer wie oben beschriebenen erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146 operativ vorangeschaltet sein kann, was dann zu einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewand lungsvorrichtung führt, so wie sie noch weiter unten beschrieben werden wird, dass es jedoch genauso gut möglich ist, jedes einzelne Ausführungsbeispiel der nachfolgend beschriebenen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 für sich alleine als Energiewandlungseinrichtung, d.h. ohne nachgeschaltete erfindungsgemä ße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146, zu betreiben.

Das in Fig. 12 dargestellte erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasener-giewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137 weist folgendes auf: einen neunten Hohlzylinder 106, welcher an seinem einen Ende eine dreizehnte Stirnwand 107 und an seinem anderen Ende eine vierzehnte Stirnwand 108 aufweist; ein in Bezug auf die Längsrichtung des neunten Hohlzylinders 106 gesehen mittig angeordnetes drittes Mittelteil 1 12, welches im Inneren des neunten Hohlzylinders 106 an dessen innerer Wandung befestigt ist, sich in seiner longitudinalen Position über den gesamten Umfang der inneren Wan dung des neunten Hohlzylinders 106 erstreckt und somit eine zu der dreizehnten Stirnwand 107 und der vierzehnten Stirnwand 108 parallel orientierte Mittelwand bildet, radial jedoch mittig ein durchgehendes Loch hat; eine zweite Kolbenstange 109, welche sich durch das eben genannte Loch hindurch erstreckt und in ihrer Längsrichtung hin und her bewegbar ist; einen auf einem Ende der zweiten Kolbenstange 109 fixierten siebenten Kolben 1 10, welcher sich an die Innenwandung des neunten Hohlzylinders 106 anschmiegt und den Raum zwi schen dem dritten Mittelteil 112 und der dreizehnten Stirnwand 107 hydraulisch-pneumatisch dichtend in eine fünfzehnte Kammer 1 13 und eine siebzehnte Kammer 1 15 jeweils veränder lichen Volumens teilt, wobei die siebzehnte Kammer 1 15 an das dritte Mittelteil 1 12 angrenzt und die fünfzehnte Kammer 113 an die dreizehnte Stirnwand 107 angrenzt und die siebzehnte Kammer 115 zur Aufnahme von Flüssigkeit und die fünfzehnte Kammer 1 13 zur Aufnahme

von Gas vorgesehen ist; einen auf dem anderen Ende der zweiten Kolbenstange 109 fixierten achten Kolben 1 11, welcher sich an die Innenwandung des neunten Hohlzylinders 106 an schmiegt und den Raum zwischen dem dritten Mittelteil 112 und der vierzehnten Stirnwand 108 hydraulisch-pneumatisch dichtend in eine sechzehnte Kammer 1 14 und eine achtzehnte Kammer 1 16 jeweils veränderlichen Volumens teilt, wobei die achtzehnte Kammer 1 16 an das dritte Mittelteil 112 angrenzt und die sechzehnte Kammer 114 an die vierzehnte Stirn wand 108 angrenzt und die achtzehnte Kammer 1 16 zur Aufnahme von Flüssigkeit und die sechzehnte Kammer 1 14 zur Aufnahme von Gas vorgesehen ist; eine mit einer zugehörigen Ventileinrichtung versehene fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 17, durch welche je nach Ventilstellung Gas von außerhalb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137 in die fünfzehnte Kammer 1 13 hineinströmen oder aus der fünfzehnten Kammer 113 und damit aus der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 herausströmen kann, wobei die fünf zehnte Gasanschlusseinrichtung 117 an der oder nahe der dreizehnten Stirnwand 107 positio niert ist; eine mit einer zugehörigen Ventileinrichtung versehene sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18, durch welche je nach Ventilstellung Gas von außerhalb der Druckgasenergie-wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 in die sechzehnte Kammer 114 hineinströmen oder aus der sechzehnten Kammer 1 14 und damit aus der Druckgas-energiewandlungs- Wärm etauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 herausströmen kann, wobei die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 an der oder nahe der vierzehnten Stirnwand 108 positioniert ist; eine mit einer zugehörigen Ventileinrichtung versehene fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 zum Einleiten von Flüssigkeit von außerhalb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137 in die siebzehnte Kammer 1 15 hinein, wobei die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 nahe dem dritten Mittelteil 1 12 positioniert ist; eine mit einer zugehörigen Ventileinrichtung verse hene sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 zum Einleiten von Flüssigkeit von außer halb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137 in die achtzehnte Kammer 1 16 hinein, wobei die sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 nahe dem dritten Mittelteil 112 positioniert ist; eine mit einer zugehörigen Ventileinrichtung versehene siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 119 zum Herausführen von Flüssigkeit nach außerhalb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137 aus der siebzehnten Kammer 1 15 heraus, wobei die siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 119 nahe dem dritten Mittelteil 1 12 positioniert ist, und eine mit einer zugehörigen Ventileinrichtung versehene achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung

120 zum Herausfuhren von Flüssigkeit nach außerhalb der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 aus der achtzehnten Kammer 1 16 heraus, wobei die achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 nahe dem dritten Mittelteil 1 12 positioniert ist.

Wie bei der oben ausführlich beschriebenen erfindungsgemäßen hydraulischen Kolbenein richtung 1 , wie bei der oben ferner ausführlich beschriebenen erfindungsgemäßen Druckgas energiewandlungseinrichtung 50 und wie bei der oben auch bereits ausführlich beschriebenen erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146 kann dementsprechend natürlich auch bei der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 als Gas zum Beispiel Luft verwendet werden. Es ist aber auch bei der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 genauso gut möglich, dass anstelle von oder zusammen mit Luft auch jedes beliebige andere Gas, beispielsweise Biogas und/oder Methan und/oder irgendein Kohlenwasserstoffgas und/oder ein Gemisch aus Koh lenwasserstoffgasen und/oder ein Gemisch aus Luft und einem oder mehreren Kohlenwasser stoffgasen in der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 verwendet werden kann. Als Flüssigkeit wird bevorzugterweise Öl verwendet, jedoch kann bei der erfindungsgemäßen Druckgasener-giewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 als Flüssig keit grundsätzlich auch jede beliebige andere Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, zum Einsatz kommen. Sofern die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 als operative Vorstufe für eine erfindungsgemäße Druck-gasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146 eingesetzt werden soll, ist es na türlich sinnvoll, eine Abstimmung der Art der verwendeten Flüssigkeit und insbesondere der Art des verwendeten Gases auf die Gegebenheiten bei der jeweils konkreten Druckgasener-giewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60, 146, für welche die jeweils konkrete Druck-gasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 je weils als Vorstufe dienend geschaltet werden soll, vorzunehmen.

Wird angenommen, dass bei den hier zu beschreibenden Ausführungsbeispielen der erfin-dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, 138, 149 als Gas Luft und als Flüssigkeit Öl verwendet wird und dass das hier zu beschreibende erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgas- energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 wie in Fig. 12 gezeigt mit dem neunten Hohlzylinder 106 senkrecht stehend und dabei der vierzehnten Stirn wand 108 unten und der dreizehnten Stirnwand 107 oben angeordnet ist und sich die zweite Kolbenstange 109 mit dem auf ihr fixierten achten Kolben 11 1 und dem auf ihr fixierten sie benten Kolben 110 anfänglich in Position an ihrem unteren Totpunkt befindet, so funktioniert dieses erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 folgendermaßen:

Es befindet sich anfänglich in der achtzehnten Kammer 116 Öl und in der fünfzehnten Kam mer 1 13 Luft. Die zu der fünfzehnten Gasanschlusseinrichtung 117 gehörende Ventileinrich tung ist geöffnet derart, dass Luft aus der fünfzehnten Kammer 1 13 über die fünfzehnte Gas anschlusseinrichtung 117 entweichen kann. Die zu der sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 118 gehörende Ventileinrichtung ist geöffnet derart, dass Druckluft durch die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 118 in die sechzehnte Kammer 1 14 hineingeführt werden kann. Die zu der sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 gehörende Ventileinrichtung ist geschlossen. Die zu der achten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 gehörende Ventileinrich tung ist geöffnet. Die zu der fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 gehörende Ventileinrichtung ist geöffnet, und die zu der siebenten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 1 19 gehörende Ventileinrichtung ist geschlossen.

Nun wird durch die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 Druckluft in die sechzehnte Kammer 114 eingeführt, was zu einem Anheben der zweiten Kolbenstange 109 samt dem siebenten Kolben 1 10 und dem achten Kolben 1 1 1 führt. Dementsprechend wird die Luft aus der fünfzehnten Kammer 1 13 durch die fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 17 hindurch herausgedrückt, das Öl aus der achtzehnten Kammer 1 16 wird durch die achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 heraus gedrückt, und durch die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 wird Öl in die siebzehnte Kammer 1 15 hinein angesaugt. Zwar kühlt sich die in die sechzehnte Kammer 114 hinein entspannte Druckluft beim Entspannen ab, jedoch erfolgt dabei durch den achten Kolben 111 hindurch ein Wärmeaustausch mit dem in der achtzehnten Kammer 1 16 befindlichen Öl, welches regelmäßig warm ist oder zumindest Zimmertemperatur hat, so dass auf diese Weise der Temperaturabfall der Luft beim Entspannen jedenfalls abgemildert wird.

Sobald die zweite Kolbenstange 109 mit dem auf ihr fixierten achten Kolben 1 1 1 und dem auf ihr fixierten siebenten Kolben 1 10 an ihrem oberen Totpunkt angelangt ist, wird die zu der fünfzehnten Gasanschlusseinrichtung 117 gehörende Ventileinrichtung derart umgeschaltet, dass Druckluft in die fünfzehnte Kammer 1 13 durch die fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung 117 hineingeführt werden kann. Die zu der sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 118 gehö rende Ventileinrichtung wird derart umgeschaltet, dass die Luft aus der sechzehnten Kammer 114 durch die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 herausgeführt werden kann. Die zu der sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der achten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen. Die zu der fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 gehörende Ventilein richtung wird geschlossen, und die zu der siebenten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 1 19 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet.

Nun wird durch die fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung 117 Druckluft in die fünfzehnte Kammer 1 13 eingeführt, was zu einem Flub der zweiten Kolbenstange 109 samt dem siebenten Kolben 1 10 und dem achten Kolben 11 1 nach unten führt. Dementsprechend wird die Luft aus der sechzehnten Kammer 1 14 durch die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 hindurch herausgedrückt, das Öl aus der siebzehnten Kammer 1 15 wird durch die siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 119 herausgedrückt, und durch die sechste Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 122 wird Öl in die achtzehnte Kammer 1 16 hinein angesaugt. Zwar kühlt sich die in die fünfzehnte Kammer 113 hinein entspannte Druckluft beim Entspannen ab, je doch erfolgt dabei durch den siebenten Kolben 1 10 hindurch ein Wärmeaustausch mit dem in der siebzehnten Kammer 115 befindlichen Öl, welches regelmäßig warm ist oder zumindest Zimmertemperatur hat, so dass auf diese Weise der Temperaturabfall der Luft beim Entspan nen jedenfalls abgemildert wird.

Sobald die zweite Kolbenstange 109 mit dem auf ihr fixierten achten Kolben 11 1 und dem auf ihr fixierten siebenten Kolben 1 10 wieder an ihrem unteren Totpunkt angelangt ist, wird die zu der sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 18 gehörende Ventileinrichtung wieder umgeschaltet derart, dass Druckluft durch die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 in die sechzehnte Kammer 114 hineingeführt werden kann. Die zu der fünfzehnten Gasanschlusseinrich tung 117 gehörende Ventileinrichtung wird umgeschaltet derart, dass Luft aus der fünfzehnten Kammer 1 13 über die fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 17 entweichen kann. Die zu der sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen.

Die zu der achten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet. Die zu der fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 gehörende Ventileinrichtung wird geöffnet, und die zu der siebenten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 1 19 gehörende Ventileinrichtung wird geschlossen.

Dann wird wieder Druckluft durch die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 in die sechzehnte Kammer 114 hinein eingelassen, und der bereits oben beschriebene Hubtakt der zweiten Kolbenstange 109 samt dem siebenten Kolben 110 und dem achten Kolben 1 1 1 nach oben beginnt von neuem.

Das in Fig. 13 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasener-giewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 138 unterscheidet sich zwar in einigen Details von dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137, jedoch sind gleiche oder im wesentlichen gleiche Teile in den Fig. 12 und 13 jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Das in Fig. 13 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 138 weist gegenüber dem in Fig. 12 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137 zusätzlich einen zehnten Hohlzylinder 124 auf, welcher innerhalb des neunten Hohlzylinders 106 angeordnet ist, sich durch die Öffnung in dem dritten Mittelteil 112 hindurch erstreckt und sich an seinem einen Ende durch eine Öffnung in der dreizehnten Stirnwand 107 hindurch und an seinem anderen Ende durch eine Öffnung in der vierzehnten Stirnwand 108 hindurch über die drei zehnte Stirnwand 107 bzw. über die vierzehnte Stirnwand 108 hinaus erstreckt. Eine weitere Besonderheit des zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Druckgasenergie-wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 138 besteht darin, dass die zweite Kolbenstange als erstes Kolbenrohr 123 ausgebildet ist, welches den zehnten Hohlzylinder 124 umschließt, sich hydraulisch-pneumatisch dichtend an den zehnten Hohlzylinder 124 anschmiegt und so ausgelegt ist, dass es auf dem zehnten Hohlzylinder 124 hin und her gleiten kann. Dementsprechend sind natürlich sowohl der siebente Kolben 110 als auch der achte Kolben 1 11 jeweils mit einem Loch versehen, durch welches hindurch sich der zehnte Hohlzylinder 124 erstreckt, und sowohl der siebente Kolben 1 10 als auch der achte Kolben 1 11 schmiegen sich hydraulisch-pneumatisch dichtend an den zehnten Hohlzylinder 124 an und sind so ausgelegt, dass sie zusammen mit dem ersten Kolbenrohr 123, auf dem sie jeweils fixiert sind, auf dem zehnten Hohlzylinder 124 hin und her gleiten können. Desweiteren ist als eine Besonderheit bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 138 eine elfte Flüssig keitsleitung 125 vorgesehen, welche zwecks Flüssigkeitstransportes sowohl an die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 als auch an die sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 als auch an dasjenige Ende des zehnten Hohlzylinders 124, welches über die dreizehnte Stirnwand 107 hinausragt, angeschlossen ist. Über eine zwölfte Flüssigkeitsleitung 126, wel che zwecks Flüssigkeitstransportes an dasjenige Ende des zehnten Hohlzylinders 124, wel ches über die vierzehnte Stirnwand 108 hinausragt, angeschlossen ist, kann Flüssigkeit, beispielsweise Öl, in den zehnten Hohlzylinder 124 hineingedrückt werden und von dort über die elfte Flüssigkeitsleitung 125 sowohl zur fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 als auch zur sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 hin fließen.

Aus einem Vergleich der Fig. 12 und 13 wird unmittelbar und ohne weiteres klar, dass - abgesehen von den dargelegten rein konstruktiven Unterschieden - das zweite Ausführungsbei spiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 138 prinzipiell genauso funktioniert, wie das in seiner Funktionsweise oben ausführlich beschriebene erste Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137. Allerdings steht aufgrund des bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasener-giewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 138 durch den zehnten Hohlzylinder 124 hindurchströmenden Öls eine größere und verbessert angeordnete Fläche für den Wärmeaustausch zwischen der Flüssigkeit und dem Gas zur Verfügung, so dass bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 138 effektiv im Betrieb ein noch weitaus besserer Wärmeaustausch stattfindet als bei dem ersten Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 137.

Fig. 17 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewand-lungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 149, welches gegenüber dem oben mit Bezug auf die Fig. 13 beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 138 mit einigen zusätzlichen Bauteilen versehen ist, die eine gewisse Steuerung des Betriebs der Druck-gasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 149 in thermischer Hinsicht ermöglichen. Hintergrund dieser technischen Zusatzmaßnahme ist der, dass es in Bezug auf sich zeitlich ändernde Umgebungstemperaturen am Einsatzort einer erfindungsge mäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung und/oder im Hinblick auf sich möglicherweise zeitlich ändernde Betriebsanforderungen im technisch-technologischen Umfeld einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung während des Einsatzes der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung sinnvoll sein und manchmal möglicherweise sogar unbedingt notwendig werden kann, die Temperatur der Abluft bzw. des Abgases gezielt zu steuern. Während es beispielsweise im tiefsten Winter bei sehr kalten Außentemperaturen durchaus vorteilhaft sein kann, eine möglichst hohe Ablufttemperatur zu haben, damit die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung nicht partiell einfriert und damit vielleicht sogar - wenn beispielsweise die Druckgasenergie wandlungs- Wärmetauscher-Einri chtungs-Vorstufeneinrichtung autonom, d.h. ohne nachgeschaltete Druckgäsenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung betrieben wird - die Abluft zum Erwärmen irgendwelcher Räumlichkeiten genutzt werden kann, kann dieselbe hohe Ablufttemperatur im Hochsommer bei hohen Außentemperaturen unnütz oder sogar durchaus kontraproduktiv und gänzlich unerwünscht sein. Zumindest ist die Gefahr eines partiellen Einfrierens der Druckgasenergiewand-lungs- Wärmetauscher-Einri chtungs- Vorstufeneinrichtung im Hochsommer geringer als im tiefsten Winter, und es kann daher bei Betrachtung des Gesamtsystems, in welchem die Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einri chtungs- Vorstufeneinrichtung eingesetzt ist, unter energetischen Gesichtspunkten vorteilhaft sein, im Sommer mehr Wärme im Öl zur wei teren dortigen Verwendung zu belassen, während es im Winter durchaus notwendig werden kann, mehr Wärme vom Öl auf die Luft bzw. auf das etwaig verwendete andere Gas zu übertragen. Wenn die Ablufttemperatur zu hoch ist, wird dem Öl bzw. der Flüssigkeit als Wärme träger unnötig viel Energie in Form von Wärme entzogen. Dementsprechend ist das Vorsehen einer Steuerungsmöglichkeit in thermischer Hinsicht vorteilhaft und wünschenswert. Zu diesem Zweck ist bei dem in Fig. 17 dargestellten dritten Ausfuhrungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 149 ergänzend zu den in Fig. 13 bereits gezeigten Bauteilen folgendes vorgesehen: eine vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150, welche mit ihrem einen Ende an die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 angeschlossen und so eingerichtet ist, dass diese vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 in der Lage ist, Flüssigkeit von der zwölften Flüssigkeitsleitung 126 zur fünften Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 121 und zur sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 zu leiten, ohne dass die Flüssigkeit dabei auf ihrem Weg zur fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 und zur sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 den zehnten Hohlzylinder 124 durchläuft, wobei der Anschluss der vierzehnten Flüssigkeitsleitung 150 an die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 mit einer zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 versehen ist, welche steuerbar und derart ausgebildet ist, dass mittels der zweiten Strömungssteuerungsven tileinrichtung 151 gesteuert werden kann, welcher Anteil eines über die zwölfte Flüssigkeits leitung 126 bei der zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 ankommenden Flüssigkeitsstromes in den zehnten Hohlzylinder 124 und welcher Anteil in die vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 geleitet wird, wobei die Steuerungsmöglichkeit der zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 dabei mindestens die Möglichkeit beinhaltet zu steuern, ob der bei ihr über die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 ankommende Flüssigkeitsstrom vollständig in den zehnten Hohlzylinder 124 oder vollständig in die vierzehnte Flüssigkeitslei tung 150 geleitet wird. Dabei ist das in Fig. 17 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 149 speziell so eingerichtet, dass hier die vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 mit ihrem von der zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 entfernten Ende in die elfte Flüssigkeitsleitung 125 mündet.

Die zweite Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 kann beispielsweise ein

Thermostatventil aufweisen.

Besonders bevorzugterweise wird vorgesehen, dass die zweite Strömungssteuerungsventilein richtung 151 so eingerichtet ist, dass sie außer der bereits genannten Steuerungsmöglichkeit der vollständigen Einleitung des bei ihr über die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 ankommenden Flüssigkeitsstromes entweder in den zehnten Hohlzylinder 124 oder in die vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 ferner so steuerbar ist, dass sie den bei ihr über die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 ankommenden Flüssigkeitsstrom aufteilen kann, so dass ein Teil der Flüssigkeit in den zehnten Hohlzylinder 124 gelangt und gleichzeitig ein anderer Teil der Flüssigkeit in die vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 gelangt, wobei ein zugehöriges Strömungsaufteilungsverhältnis stufenlos und/oder in Stufen steuerbar ist. Dabei steuert die zweite Strö mungssteuerungsventileinrichtung 151 den Flüssigkeitsstrom in Abhängigkeit von einer Gas- und/oder Flüssigkeitstemperaturmessung. Sofern der eben genannten Steuerung eine Gastemperaturmessung zugrundelegt werden soll, kann diese grundsätzlich an einer beliebigen Stelle, an der Gas strömt, vorgenommen werden. Bevorzugt ist eine Temperaturmessung dort, wo das Gas bereits„gearbeitet“ hat, also bereits expandiert ist.

Vorteilhafterweise wird bzw. werden diese eben genannte(n) Messung bzw. Messungen bei spielsweise so eingerichtet, dass, sofern eine Gastemperaturmessung zur Steuerung der zwei ten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 vorgenommen wird, diese Gastemperaturmes sung zumindest entweder im Bereich der fünfzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 17 oder im Bereich der sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 18 erfolgt oder in einem Bereich der fünfzehnten Kammer 1 13, welcher von dem dritten Mittelteil 1 12 weiter beabstandet ist als von der dreizehnten Stirnwand 107, oder in einem Bereich der sechzehnten Kammer 1 14, welcher von dem dritten Mittelteil 112 weiter beabstandet ist als von der vierzehnten Stirnwand 108, und dass, sofern eine Flüssigkeitstemperaturmessung zur Steuerung der zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 vorgenommen wird, diese Flüssigkeitstemperaturmessung zumindest entweder in der elften Flüssigkeitsleitung 125 erfolgt oder in einem Bereich des zehnten Hohlzylinders 124, welcher von dem dritten Mittelteil 112 weiter beabstandet ist als von der dreizehnten Stirnwand 107.

Die Steuerung der zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 kann beispielsweise mechanisch und/oder elektromechanisch und/oder magnetisch und/oder elektromagnetisch und/oder elektronisch und/oder optisch und/oder elektro-optisch und/oder auf jede andere technisch geeignete Weise erfolgen.

Die Steuerung des in der Fig. 17 dargestellten dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 149 in thermischer Hinsicht kann beispielsweise so erfolgen: Zunächst ist die zweite Strömungssteuerungsventileinrichtung 151, welche ein Thermostatventil sein kann, derart eingestellt, dass alles an jenem Thermostatventil über die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 ankommende Öl genau so, wie bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 13 dauerhaft vorgesehen und bei jenem Ausführungsbeispiel aufgrund des dort vorgesehenen technischen Aufbaus gar nicht anders möglich, in den zehnten Hohlzylinder 124 gelenkt wird und sich von dort aus genau so, wie es oben mit Bezug auf Fig. 13 beschrieben wurde, weiter fortbewegt. Wenn mittels einer Messung der Temperatur der Abluft, welche im Bereich der fünfzehnten Gasanschlusseinrich- tung 117 erfolgt, festgestellt wird, dass die Temperatur der Abluft höher ist als aufgrund ir gendwelcher vorher definierter Bedingungen nötig oder erlaubt, so wird das im vorangegan genen Satz genannte Thermostatventil mechanisch oder elektromechanisch derart gesteuert, dass es die Ölzufuhr von der zwölften Flüssigkeitsleitung 126 in den zehnten Hohlzylinder 124 ganz oder zum Teil unterbricht und stattdessen das aus der zwölften Flüssigkeitsleitung 126 ankommende Öl entsprechend ganz oder zum Teil in die vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 und von dort dann zur fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 und zur sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 führt. Zur fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 und zur sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 gelangt das Öl als solches sowohl bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 13 als auch bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 17 im mer. Während bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 13 jedoch permanent nur ein einziger Weg für das Öl dorthin vorgesehen ist, gibt es bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 17 für das Öl zwei verschiedene Wege hin zur fünften Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 und zur sechsten Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122, wobei gesteuert werden kann, welchen Weg das Öl nehmen soll bzw. wie sich das Öl mengenmäßig auf die beiden möglichen Wege verteilt. Je weniger Öl in den zehnten Hohlzylinder 124 fließt, um so weniger Wärme kann vom Öl auf die in der sechzehnten Kammer 1 14 und auf die in der fünfzehnten Kammer 1 13 befindliche Luft übertragen werden. Wird der Ölfluss auf dem eben genannten Weg komplett unterbrochen, hat das demgemäß eine Unterbrechung der Wärmezufuhr an die in der sech zehnten Kammer 1 14 und an die in der fünfzehnten Kammer 1 13 befindliche Luft zur Folge. Dementsprechend sinkt die Temperatur der Abluft, wenn - wie im vorliegenden Absatz etwas weiter oben bereits beschrieben - das genannte Thermo statventil - d.h. also die zweite Strö mungssteuerungsventileinrichtung 151 - die Ölzufuhr von der zwölften Flüssigkeitsleitung 126 in den zehnten Hohlzylinder 124 ganz oder zum Teil unterbricht und stattdessen das aus der zwölften Flüssigkeitsleitung 126 ankommende Öl entsprechend ganz oder zum Teil in die vierzehnte Flüssigkeitsleitung 150 führt. Die Abluft wird dann also weniger erhitzt, wird „kühler“ in die Umgebung abgegeben oder weiterer Verwendung zugeführt. Falls später ir gendwann die Ablufttemperatur als zu niedrig angesehen werden sollte, kann dann die Stellung des genannten Thermostatventils - d.h. also der zweiten Strömungssteuerungsventilein richtung 151 - so geändert werden, dass wieder mehr oder sogar alles Öl, welches über die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126 bei der zweiten Strömungssteuerungsventileinrichtung 151 eintrifft, in den zehnten Hohlzylinder 124 geleitet und auf diese Weise der in der sechzehnten Kammer 114 und der in der fünfzehnten Kammer 113 befindlichen Luft wieder Wärme bzw. mehr Wärme zugeführt wird.

Mit Bezug auf die Fig. 14 und 15 werden nachfolgend Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Druckgasenergiewandlungsvorrichtungen beschrieben.

Eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungsvorrichtung hebt sich von aus dem Stand der Technik bekannten Druckgasenergiewandlungsvorrichtungen dadurch ab, dass sie min destens eine Zweiergruppe aufweist, welche eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewand-lungs-Wärmetauscher-Einrichtung und eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung, welche der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung als Vorstufe operativ vorgeschaltet ist, aufweist. Dabei ist es ganz besonders bevorzugt, zwei, drei, vier oder mehr der genannten Zweiergruppen vorzusehen, wobei diese Zweiergruppen miteinander kombiniert und verschaltet werden.

Auch bei der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung kann als Gas zum Beispiel Luft verwendet werden. Es ist aber auch genauso gut möglich, dass anstelle von oder zusammen mit Luft auch jedes beliebige andere Gas, beispielsweise Biogas und/oder Methan und/oder irgendein Kohlenwasserstoffgas und/oder ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffgasen und/oder ein Gemisch aus Luft und einem oder mehreren Kohlenwasserstoffgasen verwendet werden kann.

Hinsichtlich der zu verwendenden Flüssigkeit wird zwar aus rein wirtschaftspraktischen Gründen häufig Öl als Flüssigkeit in der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung eingesetzt, jedoch ist der Betrieb der erfmdungsgemäßen Druckgasenergiewand lungsvorrichtung prinzipiell ohne weiteres auch mit jeder beliebigen anderen Flüssigkeit, bei spielsweise mit Wasser, möglich.

Die erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungsvorrichtung in ihren unterschiedlichen Ausführungsbeispielen hat stets zum Zweck, mögliche Verschaltungen und Kombinationen von mit Druckgas arbeitenden Energiewandlungseinrichtungen zu einer kombinierten Einheit mit dem Ziel vorzusehen, gespeicherte Druckluft so weit wie möglich zum atmosphärischen Druck zu entspannen, um das starke Abkühlen bzw. Einfrieren zu vermeiden und möglichst viel Energie zurückzugewinnen. Auf allen Figuren der vorliegenden Anmeldung sind sämtli che Flüssigkeitsanschlüsse bzw. Ölanschlüsse, die an den Hohlzylindern angeschweißt oder anderweitig befestigt sind oder die durch Kanäle im Mittelteil geführt werden, mit Rück- schlagventilen versehen, so dass ohne elektrisch oder pneumatisch gesteuerte Ventile immer der gewünschte erforderliche Flüssigkeitsstrom bzw. Ölstrom erreicht wird. Saugt sich eine Kammer voll, schließt das Ventil zum Motor / Abnehmer durch den entstehenden Unterdrück und gleichzeitig öffnet das Ventil zum Flüssigkeitstank / Flüssigkeitsvörratsbehälter bzw. Öltank / Ölvorratsbehälter. Umgekehrt wird die gegenüberliegende Kammer entleert / ausgepresst zum Motor / Abnehmer, wobei durch den entstehenden Überdruck das entsprechende Ventil öffnet und gleichzeitig das Ventil zum Flüssigkeitstank / Flüssigkeitsvorratsbehälter bzw. Öltank / Ölvorratsbehälter schließt. Im Grunde genommen arbeitet dieses System wie ein Herz, wobei man die Rückschlagventile als die Herzklappen ansehen kann.

Der Grundaufbau der erfindungsgemäßen Druckgasener'giewandlungsvorrichtung beinhaltet als Vorstufe eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung, die der Haupteinheit, also der erfindungsgemäßen Druck-gasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtung sozusagen die Druckluft genau abgestimmt auf Druck und Menge zuführt. Diesem Ganzen vorgeschaltet ist optimalerweise sogar außer dem eine erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50, wobei letzteres jedoch nicht unbedingt notwendig ist. Die Druckluft wird in der Druckgasenergiewandlungsein richtung 50 möglichst genau an den gewünschten Druck herangeregelt oder bei Bedarf in der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung nachgeregelt, indem die Kolbenstange oder ein Kolben mit einem Wegmesssystem ausgestattet ist, das es erlaubt, nach einer vorher berechneten Wegstrecke, die die Kolben zurückgelegt haben, das jeweilige Gaseinlassventil zu schließen, um so das Ausdehnen der Druckluft zu nutzen.

Als Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung wird bei dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungseinrichtung von Fig. 14 das erste Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 verwendet, welches bereits oben mit Bezug auf Fig. 12 beschrieben worden war. Dieses erste Ausführungsbeispiel der erfindungs gemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung 137 besteht aus dem neunten Hohlzylinder 106, der durch das dritte Mittelteil 112 in zwei gleiche Hälften geteilt ist. Durch dieses dritte Mittelteil 1 12 führt die zweite Kolbenstange 109, an deren Enden der siebente Kolben 1 10 und der achte Kolben 1 1 1 montiert sind. Dadurch ent stehen vier Kammern. Zwischen der dreizehnten Stirnwand 107 und dem siebenten Kolben 110 die fünfzehnte Kammer 113 für Luft. Zwischen dem siebenten Kolben 110 und dem drit-

ten Mittelteil 112 die siebzehnte Kammer 115 für Öl. Zwischen dem dritten Mittelteil 1 12 und dem achten Kolben 1 11 die achtzehnte Kammer 1 16 für Öl und zwischen dem achten Kolben 11 1 und der vierzehnten Stirnwand 108 die sechzehnte Kammer 1 14 für Luft.

Um die Wärmetauscherfunktion zu verbessern, kann bei Bedarf die zweite Kolbenstange 109 der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung als ein erstes Kolbenrohr 123 gestaltet werden bzw. durch das erste Kolbenrohr 123 ersetzt werden. Durch dieses erste Kolbenrohr 123 sowie durch die dreizehnte Stirnwand 107 und die vierzehnte Stirnwand 108 und das dritte Mittelteil 112 wird der zehnte Hohlzyinder 124 geführt, durch den dann Öl angesaugt werden kann und so die fünfzehnte Kammer 113 und die sech zehnte Kammer 114, in denen sich Luft befindet, auch von innen„geheizt“ werden (vgl. hierzu das in Fig. 13 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel der Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung 138).

In der weiteren Beschreibung wird allerdings der Einfachheit halber einfach ganz allgemein von einem Ansaugen des Öls über die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 und die sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 ausgegangen, ohne die spezielle Möglichkeit des Ansaugens des Öls über die zwölfte Flüssigkeitsleitung 126, den zehnten Hohlzylinder 124 und die elfte Flüssigkeitsleitung 125 zu erwähnen.

Im Idealfall wird nun Druckluft aus dem Druckluftvorratsbehälter über die Druckgasenergie wandlungseinrichtung 50 auf den gewünschten Druck herangeregelt und so der Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung zugeführt, z.B. über die fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung 117. Dabei wird die fünfzehnte Kammer 113 mit Druckluft gefüllt, und dementsprechend werden der siebente Kolben 1 10, die zweite Kolben stange 109 und der achte Kolben 111 nach unten gedrückt. Die sechzehnte Gasanschlussein richtung 1 18 ist dabei geöffnet zur zehnten Gasleitung 78.

Währenddessen ist die siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 1 19, von welcher aus eine Öldruckleitung zu einem Ölmotor führt, geöffnet. Die achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 ist geschlossen. Die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 ist geschlossen, und die sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 ist zum Zwecke des Ansaugens von Öl geöffnet.

Die Drucklufitzufuhr zur sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 18 ist dabei natürlich ge schlossen. Hat der achte Kolben 1 1 1 die vierzehnte Stirnwand 108 erreicht, schließt spätes tens jetzt die Druckluftzufuhr zur fünfzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 17, und es öffnet sich eine Verbindungsleitung von der fünfzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 17 zur neunten Gasleitung 77.

Die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung 60 beginnt nun zu arbeiten, so wie es oben mit Bezug auf Fig. 1 1 beschrieben wurde. Ist dieser beschriebene Arbeitstakt ausgeführt, wird nun die Verbindung der sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 18 zur zehn ten Gasleitung 78 geschlossen und die sechzehnte Gasanschlusseinrichtung 1 18 mit Druck beaufschlagt. Der achte Kolben 1 1 1 und der siebente Kolben 1 10 werden jetzt dementspre chend nach oben gedrückt, bis der siebente Kolben 1 10 die dreizehnte Stirnwand 107 erreicht hat.

Dabei ist die siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 119 zum Ölmotor hin geschlossen.

Die achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 ist offen und über eine Druckleitung mit dem Ölmotor verbunden. Die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 ist zum Ansaugen von Öl offen, und die sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 122 ist geschlossen.

Nun wird die Druckluftzufuhr zur sechzehnten Gasanschlusseinrichtung 1 18 geschlossen und die Verbindung zur zehnten Gasleitung 78 geöffnet. Der weitere Ablauf ist dann wie oben bereits mit Bezug auf Fig. 1 1 beschrieben.

Es ist natürlich nicht zwingend erforderlich, die Druckluftzufuhr bei Erreichen der oberen oder unteren Totpunkte des siebenten Kolbens 1 10 und des achten Kolbens 1 1 1 zu unterbre chen. Insbesondere bei niederen zur Verfügung stehenden Drücken kann es sinnvoll sein, die Zufuhr von Druckluft so lange aufrechtzuerhalten, bis auch die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung den gewünschten Arbeitstakt ganz oder zum Teil geleistet hat.

Aus der Kombination der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung und der erfindungsgemäßen Druckgasenergie wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung als Zweiergruppe wird ein Ausführungsbeispiel einer erfin dungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung. Die Kombination dieser beiden Ag gregate, d.h. der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-

Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung und der erfindungsgemäßen Druckgasenergie wandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung, und der dazugehörigen Ventile wird nun im weiteren als„Einheit“ bezeichnet. Es ist möglich, die erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung oder die erfindungsgemäße Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung jeweils für sich alleine oder gemeinsam zu nutzen oder unendlich viele Einheiten hintereinander bzw. parallel zu verschalten.

Insbesondere mit Bezug auf Fig. 15 und unter gleichzeitigem Rückgriff auf Fig. 14 wird nun als ein weiteres mögliches Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckgasenergie wandlungsvorrichtung eine solche Druckgasenergiewandlungsvorrichtung beschrieben, bei der zwei Einheiten miteinander verschaltet sind. Dabei wird im folgenden die in der linken Hälfte des Bildes von Fig. 15 zu sehende Einheit als„erste Einheit“ bezeichnet, und die in der rechten Hälfte des Bildes von Fig. 15 zu sehende Einheit wird als„zweite Einheit“ bezeich net.

Es wird davon ausgegangen, dass bei beiden Einheiten in der erfindungsgemäßen Druckgas-energiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung jeweils sowohl der siebente Kolben 110 als auch der achte Kolben 1 1 1 zunächst am oberen Totpunkt stehen. In der jeweiligen erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung der beiden Einheiten stehen der fünfte Kolben 69 und der sechste Kolben 70 jeweils am unte ren Totpunkt.

Die erste Druckgaszuleitung 100 sowie die zweite Druckgaszuleitung 101 sind mit Gasdruck beaufschlagt, z.B. aus einem Vorratsbehälter über einen Druckminderer oder aus einer Druckgasenergiewandlungseinrichtung 50 wie oben beschrieben. Der eben genannte Gasdruck steht bei jeder der beiden Einheiten an insgesamt vier Zuleitungsventilen an, nämlich jeweils an einem ersten Ventil 128 eines ersten Vierfach- Ventilblocks 127 und an einem fünften Ventil 133 eines zweiten Vierfach- Ventilblocks 132. Diese eben genannten insgesamt vier Ventile, nämlich das erste Ventil 128 in der ersten Einheit, das erste Ventil 128 in der zweiten Einheit, das fünfte Ventil 133 in der ersten Einheit und das fünfte Ventil 133 in der zweiten Einheit, sind zunächst geschlossen.

Als Gas kann zum Beispiel Luft verwendet werden. Es ist aber auch genauso gut möglich, dass anstelle von oder zusammen mit Luft auch jedes beliebige andere Gas, beispielsweise

Biogas und/oder Methan und/oder irgendein Kohlenwasserstoffgas und/oder ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffgasen und/oder ein Gemisch aus Luft und einem oder mehreren Kohlenwasserstoffgasen verwendet werden kann.

Das in Fig. 15 dargestellte Ausfiihrungsbeispiel einer erfmdungsgemäßen Druckgasenergie wandlungsvorrichtung funktioniert, nach erfolgtem erstem Startdurchlauf, also im eingeschwungenen Zustand, folgendermaßen:

Da nachfolgend der bereits eingeschwungene Zustand der Druckgasenergiewandlungsvorrichtung beschrieben werden soll, startet die erste Einheit mit Takt 1, während in der zweiten Einheit Takt 4 gestartet wird (genaueres zu Takt 4 siehe weiter unten). Dabei öffnet an dem ers ten Vierfach- Ventilblock 127 der ersten Einheit das erste Ventil 128, während ein zweites Ventil 129, ein drittes Ventil 130 und ein viertes Ventil 131 geschlossen sind. Dementspre chend strömt daraufhin Druckgas durch eine dreizehnte Gasleitung 144 in die fünfzehnte Kammer 113 der ersten Einheit. Der siebente Kolben 1 10 und der achte Kolben 1 1 1 der ersten Einheit werden zum unteren Totpunkt gedrückt. Dabei wird Öl aus der siebzehnten Kammer 115 der ersten Einheit über die siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 1 19, von welcher eine Öldruckleitung zum Ölmotor führt, zum Ölmotor gedrückt.

Dabei ist die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 geschlossen. Die sechste Flüssig keitsanschlusseinrichtung 122 ist geöffnet, und über die sechste Flüssigkeitsanschlusseinrich tung 122 saugt sich die achtzehnte Kammer 1 16 der ersten Einheit mit Öl voll.

An dem zweiten Vierfach- Ventilblock 132 der ersten Einheit sind das fünfte Ventil 133 geschlossen, ein sechstes Ventil 134 und ein siebentes Ventil 135 offen und ein achtes Ventil 136 geschlossen. An dem ersten Vierfach- Ventilblock 127 der zweiten Einheit sind das erste Ventil 128 geschlossen und ein zweites Ventil 129, ein drittes Ventil 130 und ein viertes Ventil 131 offen. An dem zweiten Vierfach- Ventilblock 132 der zweiten Einheit sind das fünfte Ventil 133 geschlossen, ein sechstes Ventil 134 offen, ein siebentes Ventil 135 und ein achtes Ventil 136 geschlossen.

Gas aus der fünfzehnten Kammer 113, aus der dreizehnten Kammer 75 und aus der zehnten Kammer 72 der zweiten Einheit kann nun über das vierte Ventil 131 des ersten Vierfach-

Ventilblocks 127 der zweiten Einheit in die Atmosphäre entweichen oder einem weiteren Verbraucher, z.B. einem Auftriebskraftwerk oder einer Turbine, zugeführt werden.

Ist die fünfzehnte Kammer 113 der ersten Einheit komplett mit Gas gefüllt, schließt das erste Ventil 128 der ersten Einheit und unterbricht die Druckluftzufuhr über die erste Druckgaszuleitung 100.

Nun beginnt Takt 2 an der ersten Einheit, und gleichzeitig beginnt Takt 1 an der zweiten Ein heit. Das zweite Ventil 129 der ersten Einheit öffnet, das Druckgas aus der fünfzehnten Kammer 113 der ersten Einheit strömt über die dreizehnte Gasleitung 144 und die vierzehnte Gasleitung 139 und die neunte Gasleitung 77 in die dreizehnte Kammer 75 der ersten Einheit. Der fünfte Kolben 69 und der sechste Kolben 70 in der ersten Einheit werden zum oberen Totpunkt gedrückt. Dabei wird Öl aus der zwölften Kammer 74 der ersten Einheit über die achte Flüssigkeitsleitung 95 zum Ölmotor gedrückt. Die neunte Flüssigkeitsleitung 96 ist ge schlossen, und auch die siebente Flüssigkeitsleitung 94 zum Ölmotor ist geschlossen. Die zehnte Flüssigkeitsleitung 97 ist zum Ansaugen von Öl geöffnet, so dass sich die elfte Kammer 73 der ersten Einheit über die zehnte Flüssigkeitsleitung 97 mit Öl vollsaugt. Die siebente Flüssigkeitsleitung 94 zum Ölmotor ist geschlossen. Zu dem am Anfang dieses Absatzes genannten Zeitpunkt, d.h. zu Beginn des Taktes 2 an der ersten Einheit und dem gleichzeitigen Beginn des Taktes 1 an der zweiten Einheit, muss bzw. kann davon ausgegangen werden, dass in der sechzehnten Kammer 114 der zweiten Einheit und in der vierzehnten Kammer 76 der zweiten Einheit nach Teilentspannung Gas vorhanden ist. Dieses Gas wird über eine neunzehnte Gasleitung 145 und die vierzehnte Gasanschlusseinrichtung 99 der zehnten Kammer 72 der ersten Einheit zugeführt. Dabei sind am zweiten Vierfach- Ventilblock 132 der zweiten Einheit das fünfte Ventil 133 geschlossen, das sechste Ventil 134 offen, das siebente Ventil 135 offen und das achte Ventil 136 geschlossen.

Nun beginnt Takt 3 an der ersten Einheit, und gleichzeitig beginnt Takt 2 an der zweiten Ein heit. Am zweiten Vierfach- Ventilblock 132 der ersten Einheit öffnet das fünfte Ventil 133, und es strömt daraufhin Druckgas durch die achtzehnte Gasleitung 143 in die sechzehnte Kammer 114 der ersten Einheit. Das sechste Ventil 134 der ersten Einheit ist geschlossen.

Das sechste Ventil 134, das siebente Ventil 135 und das achte Ventil 136 der zweiten Einheit sind geöffnet, so dass die zehnte Kammer 72 der ersten Einheit und die neunte Kammer 71

der zweiten Einheit entlüften können bzw. deren Gas einem weiteren Verbraucher zugeführt werden kann. Der achte Kolben 1 11 und der siebente Kolben 1 10 der ersten Einheit werden zum oberen Totpunkt gedrückt. Dabei wird Öl aus der achtzehnten Kammer 1 16 der ersten Einheit über die achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 120 und eine daran angeschlossene Öldruckleitung zum Ölmotor gedrückt.

Die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 ist offen, so dass sich die siebzehnte Kammer 1 15 der ersten Einheit über die fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 121 mit Öl vollsaugen kann. Die siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung 1 19 und die sechste Flüssigkeitsan schlusseinrichtung 122 sind geschlossen.

Bei Beginn von Takt 2 der zweiten Einheit und von Takt 3 der ersten Einheit öffnet beim ersten Vierfach- Ventilblock 127 der ersten Einheit das dritte Ventil 130, und das immer noch unter Druck stehende Gas aus der dreizehnten Kammer 75 der ersten Einheit sowie das nun durch die Aufwärtsbewegung des siebenten Kolbens 110 und des achten Kolbens 1 1 1 der ersten Einheit - ausgelöst durch Takt 3 - verdrängte Gas aus der fünfzehnten Kammer 1 13 der ersten Einheit strömt nun über eine fünfzehnte Gasleitung 142 zur vierzehnten Gasanschlusseinrichtung 99 in die zehnte Kammer 72 der zweiten Einheit und unterstützt dort die Bewegung des fünften Kolbens 69 und des sechsten Kolbens 70 zum oberen Totpunkt während des Taktes 2 der zweiten Einheit. Hat die Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtung der ersten Einheit den Takt 3 mit Erreichen des oberen Totpunktes des siebenten Kolbens 110 und des achten Kolbens 1 1 1 abgeschlossen, dann be ginnt bei der ersten Einheit Takt 4 und bei der zweiten Einheit Takt 3, d.h., bei der ersten Ein heit öffnet am zweiten Vierfach- Ventilblock 132 das sechste Ventil 134, während das fünfte Ventil 133, das siebente Ventil 135 und das achte Ventil 136 geschlossen sind. Dadurch strömt jetzt Druckgas aus der sechzehnten Kammer 1 14 der ersten Einheit über die sechzehnte Gasleitung 140 und über die zehnte Gasleitung 78 in die vierzehnte Kammer 76 der ersten Einheit und es werden der fünfte Kolben 69 und der sechste Kolben 70 der ersten Einheit zum unteren Totpunkt gedrückt. Dabei wird Öl aus der elften Kammer 73 über die siebente Flüssigkeitsleitung 94 zum Ölmotor gedrückt.

Die zehnte Flüssigkeitsleitung 97 ist geschlossen. Auch die achte Flüssigkeitsleitung 95 zum Ölmotor hin ist geschlossen.

Die neunte Flüssigkeitsleitung 96 ist geöffnet, so dass sich die zwölfte Kammer 74 der ersten Einheit über diese neunte Flüssigkeitsleitung 96 mit Öl vollsaugen kann.

Bei Beginn des Taktes 4 der ersten Einheit und des Taktes 3 der zweiten Einheit öffnet beim ersten Vierfach- Ventilblock 127 der ersten Einheit das vierte Ventil 131, und das Restdruckgas aus der dreizehnten Kammer 75 der ersten Einheit und der zehnten Kammer 72 der zweiten Einheit kann beispielsweise in die Atmosphäre entlassen werden oder beispielsweise einem weiteren Verbraucher zugeführt werden.

Jetzt beginnt die erste Einheit wieder mit Takt 1, und die zweite Einheit beginnt mit Takt 4. Dabei wird beim ersten Vierfach- Ventilblock 127 der zweiten Einheit das vierte Ventil 131 geöffnet und so das Gas aus der dreizehnten Kammer 75 der zweiten Einheit sowie das Gas aus der neunten Kammer 71 der ersten Einheit ins Freie entlassen oder weiterer Verwendung zugeführt. Ferner wird beim zweiten Vierfach- Ventilblock 132 der ersten Einheit das siebente Ventil 135 geöffnet, und über eine siebzehnte Gasleitung 141 und die dreizehnte Gasan schlusseinrichtung 98 wird der neunten Kammer 71 der zweiten Einheit das teilentspannte Druckgas aus der sechzehnten Kammer 114 und der vierzehnten Kammer 76 der ersten Einheit zugeführt und unterstützt die Bewegung des fünften Kolbens 69 und des sechsten Kolbens 70 der zweiten Einheit in Richtung des unteren Totpunktes während des Taktes 4. Ist der Takt 4 der zweiten Einheit beendet, d.h. beginnt an der zweiten Einheit wieder Takt 1 und an der ersten Einheit schon wieder Takt 2, öffnet beim zweiten Vierfach- Ventilblock 132 der ersten Einheit das achte Ventil 136 und entlässt das Restdruckgas in die Atmosphäre oder führt es dem nächsten Verbraucher zu.

Dieser in den vorangegangenen Absätzen zur Funktionsweise des in Fig. 15 dargestellten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung be schriebene Ablauf wiederholt sich nun ständig. Das Anlangen der Kolben an den Endpunkten kann mit einem Wegmesssystem z.B. an den Kolbenstangen in den Mittelteilen oder mit Kon-taktschaltem in den Stirnwänden bzw. mit berührungslosen Tastern festgestellt werden. Diese Schalter lösen die nächste Ventilschaltung aus.

Die Reihe der Einheiten lässt sich beliebig erweitern und somit der Umfang der erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungsvorrichtung beliebig vergrößern.

Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Druckgas energiewandlungsvorrichtung mit nur einer Zweiergruppe oder mit zwei Zweiergruppen bzw. nur einer Einheit oder zwei Einheiten entsteht immer ein innerer Staudruck, der zu keinerlei Leistungseinbußen führt, solange die„Abluft“ weiterer Arbeit zugeführt wird, z.B. einem Auftriebskraftwerk oder einer Turbine. Soll die„Abluft“ allerdings nur thermisch genutzt werden (Entzug der Wärme), so empfiehlt es sich, zwischen drei, vier, fünf oder sechs Einhei ten bzw. Zweiergruppen hintereinander zu schalten, um Zeit zu gewinnen und ein Abblasen der„Abluft“ zu gewährleisten, bevor der nächste Arbeitstakt beginnt. Wenn man die Ölmotoren, die von den einzelnen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungen und von den einzelnen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtungen angetrieben werden, mittels einer durchgehenden Welle miteinander verbindet und wenn die Schluckmengen der Ölmotoren mit den verdrängten Ölmengen der einzelnen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungen und der einzelnen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtungen kompatibel sind, werden die Abläufe bzw. Takte der einzelnen Einheiten immer gleichmäßig harmonisch ablaufen, und die Ölmotoren wirken dann wie ein Mengenteiler.

Für die in der vorliegenden Patentanmeldung beschriebenen und beanspruchten Vorrichtungen, also für erfindungsgemäße hydraulische Kolbeneinrichtungen, für erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungseinrichtungen, für erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungen, für erfindungsgemäße Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs- Vorstufeneinrichtungen und für erfindungsgemäße Druckgas energiewandlungsvorrichtungen gibt es diverse unterschiedliche praktische Anwendungsmöglichkeiten auf ganz unterschiedlichen Feldern der Technik. Nur als eines von sehr vielen wei teren möglichen praktischen Anwendungsbeispielen sei hier abschließend ganz am Rande erwähnt, dass sich die eben genannten Vorrichtungen jeweils sowohl einzeln als auch in unterschiedlichen Kombinationen beispielsweise zur Realisierung von druckgasbasierten, beispielsweise druckluftbasierten, Antrieben für Landfahrzeuge und/oder für Wasserfahrzeuge und/oder für Luftfahrzeuge eignen. Nähere Details zu derartigen Antrieben bzw. Fahrzeugen sind Gegenstand anderer Patentanmeldungen des Erfinders und Anmelders der vorliegenden Patentanmeldung.

Bezugszeichenliste

1 hydraulische Kolbeneinrichtung

2 erster Hohlzylinder

3 erste Stirnwand

4 zweite Stirnwand

5 zweiter Hohlzylinder

6 dritte Stirnwand

7 vierte Stirnwand

8 dritter Hohlzylinder

9 fünfte Stirnwand

10 sechste Stirnwand

1 1 vierter Hohlzylinder

12 siebente Stirnwand

13 achte Stirnwand

14 Kolbenstange

15 erster Kolben

16 zweiter Kolben

17 dritter Kolben

18 vierter Kolben

19 erste Kammer

20 zweite Kammer

21 dritte Kammer

22 vierte Kammer

23 fünfte Kammer

24 sechste Kammer

25 siebente Kammer

26 achte Kammer

27 erste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung

28 zweite Flüssigkeitsanschlusseinrichtung

29 dritte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung

30 vierte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung

31 erste Gasanschlusseinrichtung

32 zweite Gasanschlusseinrichtung

dritte Gasanschlusseinrichtung

vierte Gasanschlusseinrichtung

fünfte Gasanschlusseinrichtung

erste Gasleitung

zweite Gasleitung

sechste Gasanschlusseinrichtung

siebente Gasanschlusseinrichtung

achte Gasanschlusseinrichtung

neunte Gasanschlusseinrichtung

zehnte Gasanschlusseinrichtung

dritte Gasleitung

vierte Gasleitung

elfte Gasanschlusseinrichtung

zwölfte Gasanschlusseinrichtung

erste Flüssigkeitsleitung

durch strömende Flüssigkeit anzutreibende Maschine

zweite Flüssigkeitsleitung

Druckgasenergiewandlungseinrichtung

fünfte Gasleitung

erste Druckregelventileinrichtung, welche Gasdruck und Flüssigkeitsdruck gegenein ander regelt

sechste Gasleitung

dritte Flüssigkeitsleitung

siebente Gasleitung

zweite Druckregelventileinrichtung, welche Gasdruck und Flüssigkeitsdruck gegen einander regelt

achte Gasleitung

vierte Flüssigkeitsleitung

Verbrauchereinrichtung, die Gas thermisch und/oder mechanisch und/oder chemisch verwendet

Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtung

fünfter Hohlzylinder

neunte Stirnwand

zehnte Stirnwand

erstes Mittelteil

zweites Mittelteil

sechster Hohlzylinder

siebenter Hohlzylinder

achter Hohlzylinder

fünfter Kolben

sechster Kolben

neunte Kammer

zehnte Kammer

elfte Kammer

zwölfte Kammer

dreizehnte Kammer

vierzehnte Kammer

neunte Gasleitung

zehnte Gasleitung

elfte Stirnwand

zwölfte Stirnwand

fünfte Flüssigkeitsleitung sechste Flüssigkeitsleitung erste Gasdurchleitungseinrichtung zweite Gasdurchleitungseinrichtung

Flüssigkeitsdurchleitungseinrichtung a dritter Kanal

b vierter Kanal

erster Kanal

erstes Steigrohr

zweites Steigrohr

drittes Steigrohr

zweiter Kanal

viertes Steigrohr

fünftes Steigrohr

sechstes Steigrohr

siebente Flüssigkeitsleitung achte Flüssigkeitsleitung

neunte Flüssigkeitsleitung zehnte Flüssigkeitsleitung

dreizehnte Gasanschlusseinrichtung vierzehnte Gasanschlusseinrichtung erste Druckgaszuleitung

zweite Druckgaszuleitung

elfte Gasleitung

zwölfte Gasleitung

erste Abluftleitung

zweite Abluftleitung

neunter Hohlzylinder

dreizehnte Stirnwand

vierzehnte Stirnwand

zweite Kolbenstange

siebenter Kolben

achter Kolben

drittes Mittelteil

fünfzehnte Kammer

sechzehnte Kammer

siebzehnte Karner

achtzehnte Kammer

fünfzehnte Gasanschlusseinrichtung sechzehnte Gasanschlusseinrichtung siebente Flüssigkeitsanschlusseinrichtung achte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung fünfte Flüssigkeitsanschlusseinrichtung sechste Flüssigkeitsanschlusseinrichtung erstes Kolbenrohr

zehnter Hohlzylinder

elfte Flüssigkeitsleitung

zwölfte Flüssigkeitsleitung

erster Vierfach- Ventilblock

erstes Ventil

zweites Ventil

drittes Ventil

viertes Ventil

zweiter Vierfach- Ventilbloclc

fünftes Ventil

sechstes Ventil

siebentes Ventil

achtes Ventil

erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung

zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- Wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung

vierzehnte Gasleitung

sechzehnte Gasleitung

siebzehnte Gasleitung

fünfzehnte Gasleitung

achtzehnte Gasleitung

dreizehnte Gasleitung

neunzehnte Gasleitung

weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs- W ärmetauscher-Einr ichtung

dreizehnte Flüssigkeitsleitung

erste Strömungssteuerungsventileinrichtung

drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckgasenergiewandlungs-wärmetauscher-Einrichtungs-Vorstufeneinrichtung

vierzehnte Flüssigkeitsleitung

zweite Strömungssteuerungsventileinrichtung