Processing

Please wait...

Settings

Settings

Goto Application

1. WO2020193489 - METHOD AND HOLOGRAPHIC APPARATUS FOR THE THREE-DIMENSIONAL REPRESENTATION OF SCENES

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur dreidimensionalen Darstellung von Szenen mit einer Beleuchtungseinrichtung und wenigstens einer räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zur Modulation von auftreffendem Licht, wobei in die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung ein Hologramm kodiert wird und das Hologramm aus einzelnen Subhologrammen (1 1 , 12) aufgebaut ist, in die jeweils ein Objektpunkt (14, 15) eines mit dem Hologramm zu rekonstruierenden Objekts einer Szene kodiert wird, wobei die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung mittels der Beleuchtungseinrichtung in wenigstens einem Beleuchtungsabschnitt (40) mit im Wesentlichen kohärentem Licht beleuchtet wird, wobei eine Amplitudenverteilung und eine Phasenverteilung zur Darstellung der Szene und daraus abgeleitete Amplitudenwerte und Phasenwerte für eine Kodierung der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung bestimmt werden, und wobei die Amplitude des auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung auftreffenden Lichts in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in Abhängigkeit zumindest eines zumindest aus den Amplitudenwerten in diesem Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwertes eingestellt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein virtuelles

Betrachterfenster in einer Betrachterebene vorgesehen ist, dem ein Rauschbereich zugeordnet wird, wobei die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung einen phasenmodulierenden Lichtmodulator aufweist, wobei in einem Iterationsverfahren Steuersignale zur Ansteuerung der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung ermittelt werden, wobei die Amplitude des auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung auftreffenden Lichts in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in Abhängigkeit zumindest des Kennwertes eingestellt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem virtuellen

Betrachterfenster (16) und dem Rauschbereich komplexe Werte eines Lichtwellenfeldes zugeordnet werden, wobei aus der Szene eine komplexe Sollwertverteilung des Lichtwellenfeldes in dem virtuellen Betrachterfenster (16) bestimmt wird, wobei in einem Iterationsschritt die komplexen Werte in der Betrachterebene mittels einer inversen Transformation in eine Hologrammebene transformiert werden, wobei die Beträge der komplexen Werte in der Hologrammebene für jeden Beleuchtungsabschnitt auf einen Vorgabe-Betrag gesetzt werden, wobei die so erhaltenen komplexen Werte mittels einer Transformation in die Betrachterebene transformiert und im virtuellen Betrachterfenster (16) durch die komplexe Sollwertverteilung ersetzt werden, wobei ein Kennwert aus dem nach Erreichen eines Abbruchkriteriums der Iteration vorliegenden Vorgabe-Betrag in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) und/oder aus den nach Erreichen eines Abbruchkriteriums der Iteration vorliegenden Beträgen der

komplexen Werte in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in der Hologrammebene bestimmt wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennwert vor Beginn der Iteration festgelegt wird und dass der Vorgabe-Betrag in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt gleich dem Kennwert gesetzt wird und für alle Iterationsschritte gleich bleibt oder dass der Kennwert nach Erreichen des Abbruchkriteriums der Iteration eingestellt wird und der Vorgabe-Betrag in jedem Iterationsschritt angepasst wird..

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennwert aus nach Erreichen eines Abbruchkriteriums der Iteration vorliegenden Mittelwerten der Beträge der komplexen Werte in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in der Hologrammebene bestimmt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorgabe-Betrag in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) vor dem Start der Iteration oder nach einem ersten Iterationsschritt aus den vorliegenden Beträgen der komplexen Werte in der Hologrammebene bestimmt wird und/oder dass der Vorgabe-Betrag in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in Abhängigkeit von der Helligkeit der zu rekonstruierenden Objektpunkte (14, 15) und/oder in Abhängigkeit von Parametern von Subhologrammen (11 , 12), insbesondere der Position von darzustellenden Objektpunkten relativ zur Lage der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung und/oder der Dichte von Objektpunkten (14, 15), bestimmt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung einen amplitudenmodulierenden Lichtmodulator aufweist, wobei Steuersignale zur Ansteuerung der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung ermittelt werden, wobei die Steuersignale zur Einstellung der Amplitudenwerte in Abhängigkeit zumindest von dem Kennwert und den Amplitudenwerten dienen.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennwert aus dem Verhältnis des maximalen Amplitudenwerts im jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) zum maximalen möglichen Amplitudenwert auf der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung bestimmt wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennwert in Abhängigkeit von der Helligkeit der zu rekonstruierenden Objektpunkte (14, 15) und/oder in Abhängigkeit von Parametern der Subhologramme (1 1 , 12), insbesondere der

Position von darzustellenden Objektpunkten relativ zur Lage der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung und/oder der Dichte von Objektpunkten (14, 15), bestimmt wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung wenigstens eine Lichtquelle aufweist, wobei ein Beleuchtungsabschnitt (40) von der wenigstens einen Lichtquelle beleuchtet wird und wobei die einem Beleuchtungsabschnitt (40) zugeordnete wenigstens eine Lichtquelle in ihrer Amplitude gemäß dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert eingestellt wird oder dass die Beleuchtungseinrichtung wenigstens eine Lichtquelle aufweist, wobei mit dem Licht der wenigstens einen Lichtquelle wenigstens eine sekundäre Lichtquelle erzeugt wird, wobei ein Beleuchtungsabschnitt (40) von der wenigstens einen sekundären Lichtquelle beleuchtet wird und wobei die einem Beleuchtungsabschnitt (40) zugeordnete wenigstens eine sekundäre Lichtquelle in ihrer Amplitude gemäß dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert eingestellt wird.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung wenigstens eine Lichtquelle aufweist, wobei das Licht der wenigstens einen Lichtquelle über wenigstens ein schaltbares optisches Element der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zugeführt wird und wobei die Amplitude des einem Beleuchtungsabschnitt (40) zugeführten Lichts in Abhängigkeit von dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert mit dem wenigstens einen schaltbaren optischen Element eingestellt wird.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude des einem Beleuchtungsabschnitt (40) zugeführten Lichts in Abhängigkeit von dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert kontinuierlich oder diskontinuierlich eingestellt wird oder dass eine über ein Zeitintervall gemittelte Amplitude in Abhängigkeit von dem Kennwert durch Pulsweitenmodulation eingestellt wird.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung von wenigstens zwei Lichtquellen (31 , 32, 33, 34) mit jeweils zugeordneten Abbildungselementen (21 , 22, 23, 24) beleuchtet wird, wobei jede Lichtquelle (31 , 32, 33, 34) einen Beleuchtungsabschnitt der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung beleuchtet, und wobei die Amplitude des Lichts der dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) zugeordneten Lichtquelle (31 , 32, 33, 34) gemäß dem Kennwert eingestellt wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung von wenigstens einer Lichtquelle (31 , 32, 33, 34) beleuchtet wird, wobei zwischen der wenigstens einen Lichtquelle (31 , 32, 33, 34) und der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung eine Shutteranordnung mit in ihrer Transparenz kontinuierlich oder diskontinuierlich einstellbaren Teilbereichen angeordnet wird, wobei den einstellbaren Teilbereichen der Shutteranordnung Abbildungselemente (21 , 22, 23, 24) zugeordnet werden, wobei jedes Abbildungselement (21 , 22, 23, 24) Licht auf einen separaten Beleuchtungsabschnitt der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung lenkt, und wobei die Amplitude des der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) zugeführten Lichts gemäß dem Kennwert durch Ansteuerung der einstellbaren Teilbereiche der Shutteranordnung hinsichtlich Transparenz oder über ein Zeitintervall gemittelt durch Pulsweitenmodulation eingestellt wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung eine Hologrammeinrichtung aufweist, die steuerbar ausgebildet ist und in die eine diffraktive optische Funktion derart eingeschrieben wird, dass mit der einschreibbaren diffraktiven optischen Funktion wenigstens eine primäre Lichtquelle in wenigstens zwei sekundäre Lichtquellen (31 , 32, 33, 34) transformiert wird, wobei die wenigstens zwei sekundären Lichtquellen (31 , 32, 33, 34) jeweils Beleuchtungsabschnitte der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung beleuchten, und wobei die Amplitude der sekundären Lichtquellen (31 , 32, 33, 34) durch Ansteuerung der Hologrammeinrichtung und/oder durch Änderung der Amplitude der wenigstens einen primären Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei primären Lichtquellen in Abhängigkeit von dem für den jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) ermittelten Kennwert eingestellt wird.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung mit zumindest einem Lichtleiter mit Störstellen zur Auskopplung von Licht beleuchtet wird, wobei in den Lichtleiter Licht von wenigstens einer primären Lichtquelle eingekoppelt wird, wobei die Störstellen sekundäre Lichtquellen (31 , 32, 33, 34) bilden, welche jeweils Beleuchtungsabschnitte der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung beleuchten und wobei die Amplitude der sekundären Lichtquellen (31 , 32, 33, 34) durch Veränderung der Auskoppeleffizienz der Störstellen und/oder durch Änderung der Amplitude der wenigstens einen primären Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei primären Lichtquellen in Abhängigkeit von dem für den jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) ermittelten Kennwert eingestellt wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung über zumindest einen Lichtleiter, der einen Mantel mit zur Ausbildung von Störstellen lokal veränderbarem Brechungsindex aufweist, beleuchtet wird, wobei der Brechungsindex und damit die Amplitude des ausgekoppelten Lichts lokal in Abhängigkeit von dem Kennwert des Beleuchtungsabschnitts (40), der von dem ausgekoppelten Licht beleuchtet wird, eingestellt wird.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Licht wenigstens einer Lichtquelle wenigstens einer Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) mit wenigstens einem Gitterelement (53, 54, 63, 64, 73, 74, 83, 84) zugeführt wird.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht von der wenigstens einen Vergrößerungseinrichtung der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zugeführt wird und wobei die Amplitude des einem Beleuchtungsabschnitt (40) der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zugeführten Lichts in Abhängigkeit von dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert durch Anpassung der Amplitude des von der wenigstens einen Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei Lichtquellen abgegebenen Lichts und/oder durch Anpassung eines im Lichtweg zwischen wenigstens einer Lichtquelle und wenigstens einer Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) vorgesehenen Strahlteilers und/oder durch lokale oder ganzflächige Anpassung der Transparenz eines im Lichtweg zwischen wenigstens einer Lichtquelle und wenigstens einer Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) vorgesehenen Amplitudenmodulators und/oder durch lokale oder ganzflächige Veränderung der Lichtauskopplung des wenigstens einen Gitterelements (53, 54, 63, 64, 73, 74, 83, 84) eingestellt wird.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung von einer Beleuchtungseinrichtung mit zumindest einem Lichtleiter, der eine Kernschicht (155) und eine auf der Kernschicht (155) angeordnete und sich entlang der Ausbreitungsrichtung des Lichts verjüngende Deckschicht (154) oder eine Deckschicht mit entlang der Ausbreitungsrichtung des Lichts sich änderndem oder ansteuerbarem Brechungsindex aufweist, beleuchtet wird, wobei in den Lichtleiter Licht von wenigstens einer Lichtquelle eingekoppelt wird und flächenhaft in dem Lichtleiter propagiert, wobei der Lichtleiter eine auf der Deckschicht (154) vorgesehene Umlenkschicht aufweist, mit der das evaneszente Wellenfeld des im Lichtleiter propagierenden Lichts ausgekoppelt und umgelenkt wird, und wobei die Amplitude des einen Beleuchtungsabschnitt (40) beleuchtenden Lichts durch abschnittsweise Ändern der Auskoppeleffizienz der Umlenkschicht und/oder der Auskoppeleffizienz der Deckschicht (154) und/oder durch Änderung der Amplitude von der wenigstens einen Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei Lichtquellen ausgesendeten Lichts in Abhängigkeit von dem für den jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) ermittelten Kennwert eingestellt wird.

21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkschicht durch ein Gitterelement (153), insbesondere durch ein Volumengitter, gebildet ist, wobei die Amplitude des einen Beleuchtungsabschnitt (40) beleuchtenden Lichts durch lokale oder ganzflächige Veränderung der Lichtauskopplung des Gitterelements (153) eingestellt wird oder dass die Deckschicht (154) durch eine Flüssigkristallschicht gebildet ist, wobei die Amplitude des einen Beleuchtungsabschnitt (40) beleuchtenden Lichts durch lokale oder ganzflächige Veränderung des Brechungsindex der Flüssigkristallschicht eingestellt wird.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass von der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung Abbildungen erzeugt werden, wobei für jede der Abbildungen die Amplitude des auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung auftreffenden Lichts in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in Abhängigkeit zumindest eines aus den Amplitudenwerten in diesem Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwertes eingestellt wird, und wobei die in die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung einzuschreibenden Steuersignale zur Einstellung der Amplitude aus mit dem Kennwert angepassten Amplitudenwerten bestimmt werden.

23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einer räumlichen Lichtmodulationseinrichtung mit Mehrphasenkodierung die in die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung einzuschreibenden Steuersignale zur Einstellung von Phasenwerten von einzelnen Pixeln der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung in Abhängigkeit zumindest von dem Kennwert und der Amplitudenverteilung zur Darstellung der Szene bestimmt werden.

24. Holographische Vorrichtung zur dreidimensionalen Darstellung von Szenen mit einer Beleuchtungseinrichtung, wenigstens einer räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zur Modulation von auftreffendem Licht und einer Recheneinrichtung, wobei in die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung ein Hologramm kodiert ist und das Hologramm aus einzelnen Subhologrammen (11 , 12) aufgebaut ist, in die jeweils ein Objektpunkt (14, 15) eines mit dem Hologramm zu rekonstruierenden Objekts einer Szene kodiert ist, wobei die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung mittels der Beleuchtungseinrichtung in wenigstens einem Beleuchtungsabschnitt (40) mit im Wesentlichen kohärentem Licht beleuchtbar ist, wobei die Recheneinrichtung zur Bestimmung einer Amplitudenverteilung und einer Phasenverteilung zur Darstellung der dreidimensionalen Szene und daraus abgeleiteter Amplitudenwerte und Phasenwerte für eine Kodierung der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung ausgebildet ist, und wobei die Beleuchtungseinrichtung zur Einstellung der Amplitude des auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung auftreffenden Lichts in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in Abhängigkeit zumindest eines aus den Amplitudenwerten in diesem Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwertes ausgebildet ist.

25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass in Lichtrichtung vor der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung wenigstens ein in Abhängigkeit von dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert in ihrer Transparenz ganzflächig oder abschnittsweise einstellbares schaltbares optisches Element angeordnet ist.

26. Vorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung wenigstens eine Lichtquelle mit einem zugeordneten Abbildungselement aufweist, wobei mit der wenigstens einen Lichtquelle ein Beleuchtungsabschnitt der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung beleuchtbar ist, wobei die Amplitude des von der wenigstens einen Lichtquelle ausgesendeten Lichts gemäß dem Kennwert einstellbar ist oder dass eine über ein Zeitintervall gemittelte Amplitude des von der wenigstens einen Lichtquelle ausgesendeten Lichts gemäß dem Kennwert durch Pulsweitenmodulation einstellbar ist.

27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung von wenigstens einer Lichtquelle beleuchtbar ist, wobei zwischen der wenigstens einen Lichtquelle und der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung eine Shutteranordnung mit in ihrer Transparenz kontinuierlich oder diskontinuierlich einstellbaren Teilbereichen angeordnet ist, wobei den einstellbaren Teilbereichen der Shutteranordnung Abbildungselemente zugeordnet sind, wobei mittels jedem Abbildungselement Licht auf einen separaten Beleuchtungsabschnitt der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung lenkbar ist, wobei die Amplitude des der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung in dem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) zugeführten Lichts gemäß dem Kennwert durch Ansteuerung der einstellbaren Teilbereiche der Shutteranordnung hinsichtlich Transparenz oder mittels Pulsweitenmodulation einstellbar ist.

28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung eine Hologrammeinrichtung aufweist, die steuerbar ausgebildet ist und in die eine diffraktive optische Funktion in Form eines Hologramms derart einschreibbar ist, dass mit der einschreibbaren diffraktiven optischen Funktion eine Transformation wenigstens einer primären Lichtquelle in wenigstens zwei sekundäre Lichtquellen vorgesehen ist, wobei mittels der wenigstens zwei sekundären Lichtquellen jeweils Beleuchtungsabschnitte der wenigstena einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung beleuchtbar sind, und wobei die Amplitude des Lichts der wenigstens zwei sekundären Lichtquellen durch Ansteuerung der Hologrammeinrichtung

und/oder durch Änderung der Amplitude der wenigstens einen primären Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei primären Lichtquellen in Abhängigkeit von dem für den jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) ermittelten Kennwert einstellbar ist.

29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung zumindest einen Lichtleiter mit einem Mantel mit zur Ausbildung von Störstellen lokal veränderbarem Brechungsindex aufweist, und wobei der Brechungsindex und damit die Amplitude des ausgekoppelten Lichts lokal in Abhängigkeit von dem Kennwert des Beleuchtungsabschnitts (40), der von dem ausgekoppelten Licht beleuchtet wird, einstellbar ist.

30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) vorgesehen ist, die wenigstens ein Gitterelement (53, 54, 63, 64, 73, 74, 83, 84) aufweist, wobei Licht wenigstens einer Lichtquelle der wenigstens einen Vergrößerungseinrichtung zuführbar ist, wobei das von der wenigstens einen Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) ausgehende Licht auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung richtbar ist, wobei die Amplitude des einem Beleuchtungsabschnitt (40) der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zugeführten Lichts in Abhängigkeit von dem für den Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwert durch Anpassung der Amplitude des von der wenigstens einen Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei Lichtquellen abgegebenen Lichts und/oder durch Anpassung der aufzuteilenden Amplituden mittels eines im Lichtweg zwischen wenigstens einer Lichtquelle und wenigstens einer Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) vorgesehenen Strahlteilers und/oder durch lokale oder ganzflächige Anpassung der Transparenz eines im Lichtweg zwischen wenigstens einer Lichtquelle und wenigstens einer Vergrößerungseinrichtung (50, 60, 70, 80) vorgesehenen Amplitudenmodulators und/oder durch lokale oder ganzflächige Veränderung der Lichtauskopplung des wenigstens einen Gitterelements (53, 54, 63, 64, 73, 74, 83, 84) einstellbar ist.

31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung zur Zuführung von Licht auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung vorgesehen ist, wobei die Beleuchtungseinrichtung zumindest einen Lichtleiter, der eine Kernschicht (155) und eine auf der Kernschicht (155) angeordnete und sich entlang der Ausbreitungsrichtung des Lichts verjüngende Deckschicht (154) oder eine Deckschicht mit entlang der Ausbreitungsrichtung des Lichts sich änderndem oder ansteuerbarem Brechungsindex aufweist, aufweist, wobei die Beleuchtungseinrichtung wenigstens eine Lichtquelle aufweist, deren Licht in den Lichtleiter einkoppelbar ist und flächenhaft im Lichtleiter propagiert, wobei der Lichtleiter eine auf der Deckschicht (154) angeordnete Umlenkschicht aufweist, mit der das evaneszente Wellenfeld des im Lichtleiter propagierenden Lichts auskoppelbar und umlenkbar ist, und wobei die Amplitude des einen Beleuchtungsabschnitt (40) beleuchtenden Lichts durch abschnittsweise Ändern der Auskoppeleffizienz der Umlenkschicht und/oder der Auskoppeleffizienz der Deckschicht (154) und/oder durch Änderung der Amplitude des von der wenigstens einen Lichtquelle oder zumindest einer Lichtquelle einer Anordnung von wenigstens zwei Lichtquellen ausgesendeten Lichts in Abhängigkeit von dem für den jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) ermittelten Kennwert einstellbar ist.

32. Vorrichtung nach Anspruch 31 , dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkschicht als wenigstens ein Gitterelement (153), insbesondere ein Volumengitter, ausgebildet ist, wobei die Amplitude des einen Beleuchtungsabschnitt (40) beleuchtenden Lichts durch lokale oder ganzflächige Veränderung der Lichtauskopplung des wenigstens einen Gitterelements (153) einstellbar ist, oder dass die Deckschicht (154) als Flüssigkristallschicht ausgebildet ist, wobei die Amplitude des einen Beleuchtungsabschnitt (40) beleuchtenden Lichts durch lokale oder ganzflächige Veränderung des Brechungsindex der Flüssigkristallschicht einstellbar ist.

33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtablenkeinrichtung (163) vorgesehen ist, mittels der von der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung Abbildungen erzeugbar sind, wobei für jede der Abbildungen die Amplitude des auf die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung auftreffenden Lichts in einem jeweiligen Beleuchtungsabschnitt (40) in Abhängigkeit zumindest des für diesen Beleuchtungsabschnitt (40) bestimmten Kennwertes einstellbar ist und auf der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung einzuschreibende Steuersignale zur Einstellung der Amplitude aus mit dem Kennwert angepassten Amplitudenwerten bestimmbar sind.

34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung als ein komplexwertiges Sandwich aus einem Amplitudenmodulator und einem Phasenmodulator ausgebildet ist, oder dass die wenigstens eine räumliche Lichtmodulationseinrichtung als Phasenmodulator, vorzugsweise als mittels Mehrphasenkodierung ansteuerbarer Phasenmodulator, ausgebildet ist.

35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung zumindest ein diffraktives optisches Element aufweist, wobei das diffraktive optische Element zur Vergleichmäßigung der Intensitätsverteilung des der wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zugeführten Lichts vorgesehen ist oder dass die Beleuchtungseinrichtung zumindest zwei diffraktive optische Elemente aufweist, wobei ein diffraktives optisches Element zur Vergleichmäßigung der Intensitätsverteilung des der

wenigstens einen räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zugeführten Lichts und ein weiteres diffraktives optisches Element zur Vergleichmäßigung des Phasenverlaufs vorgesehen sind.

36. Holographische Vorrichtung zur dreidimensionalen Darstellung von Szenen mit einer Beleuchtungseinrichtung, wenigstens einer räumlichen Lichtmodulationseinrichtung zur Modulation von auftreffendem Licht und einer Recheneinrichtung, wobei die Vorrichtung derart ausgebildet ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 23 durchzuführen.