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1. WO2020193165 - PLATE CONVEYOR

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[ DE ]
PLATTENFÖRDERBAND

Die Erfindung betrifft ein Plattenförderband mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1.

Derartige Plattenförderbänder werden für Fahrsteige verwendet.

Die Verwendung von Fördermitteln, wie Förderbändern und

Rolltreppen, ist schon seit etwa dem Jahr 1900 aus Kaufhäusern in London und New York bekannt. Der Antrieb dieser Fördermittel umfasste schon von Beginn an mindestens ein über ein Getriebe angetriebenes Zahnrad, welches in Kettenglieder eingreift. Mit den Kettengliedern verbunden sind flache Förderelemente oder Treppenelemente der Fördermittel, die in einer Endlosschleife im Umlauf geführt werden. Auf den Förderelementen oder den

Treppenelementen werden z.B. Personen, Pakete, Koffer usw. über eine horizontale Distanz und ggf. hinauf oder hinunter

transportiert. Beispiele für derartige Fortbewegungsmittel und ihre Antriebe zeigen DE 2 252 134 Al, WO 03/066500 Al, EP 0 013 793 Al und DE 1 456 375 Al.

Es sind Fahrsteige und Fahrtreppen bekannt, welche nicht nur über gerade Strecken verlaufen, sondern auch solche, die um Kurven führen, also Kurvenabschnitte aufweisen.

Es ist auch möglich, dass Fahrsteige nicht nur in horizontalen Ebenen, sondern auch bergauf oder bergab, mit gekrümmten

Übergängen zwischen ansteigenden oder abfallenden Abschnitten und horizontalen Ebenen, führen. Auch bei Fahrtreppen erfolgt ein Übergang zwischen einer steigenden oder fallenden

Transportebene in eine horizontale Transportebene. Wenn in der Folge von einer Transportebene gesprochen wird, werden sowohl horizontale Ebenen als auch steigende oder fallende Ebenen sowie deren Übergänge zu horizontalen Ebenen verstanden.

Wenn Fahrsteige, umfassend Plattenförderbänder, hergestellt werden, bestimmt sich die Länge des Fahrsteiges durch die tatsächliche Länge des Plattenförderbandes, das aus den

miteinander verbundenen Plattenförderelementen besteht, wobei die Länge des Fahrsteiges nur in den, durch die Länge der

Plattenförderelemente vorgegebenen Schritten hergestellt werden kann. Die Länge der Schienen, auf denen die

Plattenförderelemente geführt sind, muss dann an die Länge des Plattenförderbandes, die immer einem Vielfachen der Länge eines einzelnen Plattenförderelementes entspricht, angepasst werden.

Problematisch ist das Anpassen der Länge der Schienen an die tatsächliche Länge des Plattenförderbandes, insbesondere wenn Plattenförderbänder Kurven aufweisen. Unterschiedliche

Kurvenradien und -Verläufe führen dazu, dass die Länge der Schienen von der tatsächlichen Länge des Plattenförderbandes abweicht, wobei diese Abweichung vor Ort, nach dem Aufbau der Schienen ausgeglichen werden muss.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein für einen

Fahrsteig geeignetes Plattenförderband der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, bei dem die Länge der Schienen an die Länge des Plattenförderbandes auf einfache Weise

angepasst werden kann.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem Plattenförderband gelöst, das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Da bei dem erfindungsgemäßen Plattenförderband zwischen

aneinandergrenzenden Schienenelementen Längenausgleichsstücke vorgesehen sind, kann die Länge der Schienen an die Länge des Plattenförderbandes einfach und problemlos angepasst werden.

In einer Ausführungsform der Erfindung sind

Längenausgleichsstücke vorgesehen, die Ränder aufweisen, die zu der Längserstreckung der Schienen der Schienenelemente schräg ausgerichtet sind, und dass die Enden von Schienenelementen für die Anlage von Längenausgleichsstücken Ränder aufweisen, die zu der Längserstreckung der Schienen ebenso schräg ausgerichtet sind .

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwischen den Mittelschienen aneinandergrenzender Schienenelemente, insbesondere von Schienenelementen, zwischen welchen

Längenausgleichsstücke angeordnet sind, Kupplungsstücke

vorgesehen. Die Querschnittsform der Kupplungsstücke entspricht der Querschnittsform der Mittelschienen, welche die

Plattenförderelemente seitlich führen.

In einer praktischen Ausführungsform der Erfindung sind sowohl mehrere Längenausgleichsstücke als auch mehrere Kupplungsstücke für die Mittelschienen mit unterschiedlichen Abmessungen

(jeweils in Form eines „Satzes") vorgesehen, sodass aus dem Satz mit Längenausgleichsstücken das jeweils passende

Längenausgleichsstück und/oder aus dem Satz mit Kupplungsstücken das jeweils passende Kupplungsstück ausgewählt werden kann.

In der Praxis kann dabei so vorgegangen werden, dass zwischen aneinandergrenzenden Schienenelementen ein Kupplungsstück mit der passenden Länge eingesetzt wird und dann in die Aussparungen passende Längenausgleichsstücke eingesetzt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Längenausgleichsstück Ränder aufweist, die zu der Längserstreckung der Schienen schräg sind. Bei dieser Ausführungsform können die Längenausgleichsstücke in die Aussparungen einfach so weit eingeschoben werden, dass sie die Schienen der miteinander verbundenen Schienenelemente im Wesentlichen ohne Spiel überbrücken. So ist ein genaues

Einstellen der Länge des Schienenwerks möglich. In der Praxis kann dabei so vorgegangen werden, dass zunächst ein grober

Ausgleich gemacht wird, indem das passende Kupplungsstück und dazu passende Längenausgleichsstücke eingesetzt werden und die Feineinstellung des Längenausgleichs dann durch weiteres

Einschieben der Längenausgleichsstücke in die Aussparungen zwischen den Schienenelementen ausgeführt wird.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigt:

Fig. 1 schematisch und in Schrägansicht einen Fahrsteig mit einem Plattenförderband,

Fig . 2 eine Einzelheit eines Plattenförderbandes im Bereich des Antriebes,

Fig . 3 Schienenelemente,

Fig. 4 Schienen mit einem 180° Bogen und zwei geraden

Abschnitten,

Fig . 5 einen Satz von Längenausgleichsstücken,

Fig . 6 einen Satz von Kupplungsstücken,

Fig . 7 ein einzelnes Plattenförderelement,

Fig . 8 ein zwischen Schienenelemente eingesetztes

Längenausgleichsstück in Schrägansicht,

Fig . 9 eine Draufsicht zu Fig. 8,

Fig. 10 eine Ansicht analog Fig. 9 mit unmittelbar

aneinandergrenzenden Schienenelementen mit minimalem Abstand zwischen Schienenelementen,

Fig. 11 eine Ansicht analog Fig. 9 mit maximalem Abstand

zwischen Schienenelementen und

Fig. 12 ein Detail aneinandergrenzender Mittelschienen mit

einem Kupplungsstück.

In Fig. 1 ist ein ein Plattenförderband 1 umfassender Fahrsteig 2 dargestellt, der in einer in der dargestellten Ausführungsform horizontalen Transportebene 3 um mehrere Kurven 4 bis 7,

zwischen denen sich gerade Transportstrecken 8 bis 11 befinden, führt. Das Plattenförderband 1 des Fahrsteiges 2 besteht aus einer Vielzahl von etwa sichelförmigen Plattenförderelementen 12, welche so miteinander verbunden sind, dass sie sich sowohl um Kurven 3 bis 7 als auch entlang gerader Transportstrecken 8 bis 11 bewegen können.

In Fig. 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines Antriebs für ein erfindungsgemäßes Plattenförderband 1 dargestellt, wobei im Rahmen der Erfindung aber auch andere Antriebe verwendet werden können. Der gezeigte Antrieb des Plattenförderbandes 1 mit

Plattenförderelementen 12 weist Antriebseinheiten 13 auf, die außen verzahnte Riemen 14 aufweisen, die zwischen Umlenkrollen, einer treibenden Riemenscheibe 15 und Rollen einer

Anpresseinheit geführt sind. Zusätzlich ist eine

Spanneinrichtung 16 vorgesehen, die an einer der Umlenkrollen angreift und zusammen mit den vorgenannten Bauteilen auf einer Montageplatte 17 angeordnet ist. Die Plattenförderelemente 12 weisen jeweils eine Oberfläche, eine Unterfläche, zwei

Seitenflächen 18 und einen Arm 19 mit einem an einer

Mittelschiene 21 abrollenden Führungsstück 22 auf.

Um die Antriebsenergie von den Riemen 14 auf die

Plattenförderelemente 12 zu übertragen, ist an den Seitenflächen 18 der Plattenförderelemente 12 jeweils eine Zahnstange 23 angeordnet. Damit der in die Zahnstange 23 eingreifende Riemen 14 besser vor Schmutz, Gegenständen auf den

Plattenförderelementen 12 und vor einem unbeabsichtigten Kontakt mit Personen geschützt ist, ist die Zahnstange 23 in einer seitlichen Stufe in den Seitenflächen 18 an den

Plattenförderelementen 12 angeordnet. Die Zahnstange 23 ist in der seitlichen Stufe so angeordnet, dass die Zähne der

Zahnstange 23 gegenüber den Seitenflächen 18 zurückversetzt liegen .

In Fig. 2 ist der Antrieb mit zwei Antriebseinheiten 13 und dem Plattenförderband 1 gezeigt. Die Plattenförderelemente 12 sind mit geringem Abstand aufeinanderfolgend angeordnet miteinander verbunden und werden entlang von Schienen 24 geführt. Die

Schienen 24 sind Bestandteile von Schienenelementen 25, wobei jedes Schienenelement 25 zwei äußere Schienen 24 und dazwischen die Mittelschiene 21 aufweist. Auf einer Oberfläche 26 der äußeren Schienen 24 laufen die Plattenförderelemente 12 mit Laufrollen 27 und die Mittelschiene 21 dient die zur seitlichen Führung der Plattenförderelemente 12 mittels Führungsrollen der Führungsstücke 22.

Die Schienenelemente 25 sind durch formschlüssige Kupplungen 28 miteinander verbunden. In Fig. 3 ist detaillierter gezeigt, wie aneinandergrenzende Schienenelemente 25 mit den formschlüssigen Kupplungen 28 miteinander verbunden sind.

Für einen Längenausgleich sind weitere Schienenelemente 29

(Ausgleichsschienenelemente) vorgesehen, die an einem Ende mit den Kupplungen 28 ausgestattet sind und am anderen Ende Bereiche für die Aufnahme von Längenausgleichsstücken 31 für die äußeren Schienen 24 aufweisen. Diese Bereiche bilden bei miteinander verbundenen Schienenelementen 29 Aussparungen 32, in welche die Längenausgleichsstücke 31 eingesetzt werden können. Zusätzlich zu den Längenausgleichsstücken 31 zwischen den äußeren Schienen 24 aneinandergrenzender Schienenelementen 29 ist zwischen den Mittelschienen 21 ein Kupplungsstück 33 eingesetzt. Die

Kupplungsstücke 33 haben an ihren Enden Fortsätze 34, die im eingebauten Zustand in Ausnehmungen 35 an den Enden der

Mittelschienen 21 eingreifen. Außerdem haben die Mittelschienen 21 und die Kupplungsstücke 33 an ihren einander zugewandten Enden horizontal ausgerichtete Schlitze 36 und Zungen 37, mit denen sie kammartig ineinandergreifen und damit eine

durchgehende Führung für die Führungsstücke 22 bilden (Fig. 12) .

Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, gibt es einen Satz mit

Längenausgleichsstücken 31 mit unterschiedlichen Abmessungen, ebenso wie es einen Satz mit Kupplungsstücken 33 mit

unterschiedlichen Längen gibt.

Bevorzugt ist es, dass die Längenausgleichsstücke 31 zu der Längserstreckung der Schienen 24 schräg ausgerichtete Ränder 38 haben und beispielsweise im Wesentlichen dreieckförmig oder trapezförmig sind. Wesentlich ist bei dieser bevorzugten

Ausführungsform der Erfindung, dass die Ränder 38 V-förmig zueinander ausgerichtet sind.

Dabei ist vorgesehen, dass die zwischen den Enden der Schienen 24 aneinandergrenzender Schienenelemente 29 vorgesehenen

Aussparungen 32 Ränder 39 aufweisen, die an den Enden der

Schienen 24 angeordnet sind und zu der Längserstreckung der Schienen 24 schräg sind. Die Schrägstellung (Ausrichtung) der Ränder 39 ist mit der Schrägstellung (Ausrichtung) der schrägen Ränder 38 der Längenausgleichsstücke 31 identisch. Daher können die Längenausgleichsstücke 31 - wie in Fig. 3 gezeigt - mit ihren schrägen (seitlichen) Rändern 38 an den Rändern 39 der Aussparungen 32 durchgehend anliegen.

Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Ränder 39 der Schienen 24 durch Leisten 41 gebildet sind, die zur

Längserstreckung der Schienen 24 schräg ausgerichtet sind. Die Winkel der Schrägausrichtung der Leisten 41 entsprechen den Winkeln der an diesen Leisten 41 anliegenden, schrägen Ränder 38 der Längenausgleichsstücke 31. Durch die Leisten 41 kann die Länge des Übergangsbereiches von einem Längenausgleichsstück 31 zu den angrenzenden Schienen 24 verlängert werden, was zu einem besseren Abrollverhalten der Laufrollen 27 über den

Übergangsbereich führt.

Grundsätzlich wäre es im Rahmen der Erfindung auch möglich, Längenausgleichsstücke 31 mit Rändern 38 zu verwenden, die nicht V-förmig, sondern beispielsweise parallel angeordnet sind, wobei die Ränder 39 der Aussparungen 32 bzw. Enden der Schienen 24 im Wesentlichen entsprechend schräg ausgerichtet sein sollten. Auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung wäre ein im

Wesentlichen stoßfreies Überfahren des Überganges zwischen den Schienen 24 auf Längenausgleichsstücken 38 möglich, weil die Laufrollen 27 durch die Schrägstellung des Übergangsbereiches gleichzeitig sowohl auf der jeweiligen Schiene 24 als auch auf dem Längenausgleichsstück 38 laufen würden. Der Nachteil wäre, dass eine größere Zahl von unterschiedlich breiten

Längenausgleichsstücken 38 bereitgehalten werden müsste, damit die Spalten zwischen den Schienen 24 und Längenausgleichsstücken 38 nicht zu groß werden.

Im Bereich von Stoßstellen zwischen aneinandergrenzenden

Schienenelementen 29 mit Längenausgleich sind unterhalb der Schienenelemente 29 zwei Platten 42 vorgesehen, die mit den Enden der Schienenelemente 29, z.B. durch Schrauben oder dgl . , verbunden sind. Für eine stabilere Verbindung zwischen den Enden der äußeren Schienen 24 mit den Platten 42 sind zusätzlich quer abstehende Leisten 43 vorgesehen, wie sie auch bei über die Kupplungen 28 unmittelbar miteinander zu verbindenden

Schienenelementen 25, 29 vorgesehen sind.

Die Fig. 8 bis 10 zeigen, wie ein Längenausgleichsstück 31 zwischen aneinandergrenzende Schienenelemente 29 eingesetzt wird, wobei Schrauben 44, die durch Langlöcher 45 in den

Längenausgleichsstücken 31 geführt sind, vorgesehen sind, das Längenausgleichsstück 31 in der richtigen Stellung zwischen den Schienenelementen 29 zu fixieren.

Die Fig. 8 und 9 zeigen einen mittleren Abstand zwischen

aneinandergrenzenden Schienenelementen 29, wogegen die Fig. 10 und 11 die größten und kleinsten Abstände „min" und

„max" zwischen aneinandergrenzenden Schienenelementen 29 zeigen. Dabei zeigt Fig. 10 den kürzest möglichen Abstand „min" zwischen aneinandergrenzenden Schienenelementen 29 und Fig. 11 den größtmöglichen Abstand „max" zwischen aneinandergrenzenden

Schienenelementen 29, wobei im Fall der Fig. 10 in der

Aussparung 32 ein dreieckförmiges Längenausgleichsstück 31 und im Fall der Fig. 11 in der Aussparung 32 ein trapezförmiges Längenausgleichsstück 31 vorgesehen ist.

Die für den Längenausgleich vorgesehenen Schienenelemente 29 können - vgl. Fig. 4 - mit unterschiedlichen Längen vorgesehen sein .

In der Praxis kann beim Einstellen der Länge einer geraden

Transportstrecke 8 bis 11 eines Fahrsteigs 2, der ein

erfindungsgemäßes Plattenförderband 1 aufweist, so vorgegangen werden, dass das durch die Schienenelemente 25 und 29 gebildete Schienenwerk in der gewünschten Form des Fahrsteiges 2

hergestellt wird, wobei auch die Anzahl und Form der Kurven sowie die Gesamtlänge der Kette aus Plattenförderelementen 12 zu berücksichtigen ist. Zum genauen Einstellen der Länge des

Schienenwerkes, welches durch die Schienenelemente 25 und 29 gebildet ist, werden die Längenausgleichsstücke 31 verwendet. Dabei wird zunächst durch Auswahl eines passenden

Längenausgleichsstückes 31 aus dem in Fig. 5 gezeigten Satz ein grober Längenausgleich herbeigeführt. Dann wird eine

Feineinstellung vorgenommen, indem das Längenausgleichsstück 31 - wie durch den Doppelpfeil 46 in Fig. 9 gezeigt - in die dreieckigen Aussparungen 32 zwischen aneinandergrenzenden

Schienenelementen 29 eingeschoben wird.

Es ist dabei kein Nachteil, wenn zwischen den Mittelschienen 21 von Schienenelementen 29 und dem zwischen die Mittelschienen 21 eingesetzten Kupplungsstück 33 (Fig. 6) geringfügiges Spiel vorliegt, da dieses durch die in den Schlitzen 36 gleitenden Zungen 37 ausgeglichen wird.

Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:

Ein Plattenförderband 1 für Fahrsteige 2 umfasst ein von

Schienenelementen 29 gebildetes Schienenwerk mit Schienen 24 und einer als Führung für Plattenförderelemente 12 des

Plattenförderbandes 1 dienenden Mittelschiene 21. Die Länge des Schienenwerkes ist einstellbar. Hierzu sind zwischen

aneinandergrenzenden Schienenelementen 29 im Wesentlichen dreieckige Aussparungen 32, die von Leisten 41 begrenzt sind, vorgesehen. In die Aussparungen 32 werden dreieckige oder trapezförmige Längenausgleichsstücke 31 eingesetzt und so weit eingeschoben, dass die schrägen Ränder 38 der

Längenausgleichsstücke 31 an den von den Leisten 41 gebildeten Rändern 39 der Aussparungen 32 anliegen. Die Mittelschienen 21 aneinandergrenzender Schienenelemente 29 werden miteinander mit Kupplungsstücken 33 verbunden.

Bezugs zeichenliste :

1 Plattenförderband 24 Schiene

2 Fahrsteig 25 Schienenelement

3 Transportebene 26 Oberfläche

4 Kurve 27 Laufrolle

5 Kurve 28 Kupplung

6 Kurve 29 Schienenelement

7 Kurve 30 - 8 gerade Transportstrecke 31 Längenausgleichsstück

9 gerade Transportstrecke 32 Aussparung

10 gerade Transportstrecke 33 Kupplungsstück

11 gerade Transportstrecke 34 Fortsatz

12 Plattenförderelement 35 Ausnehmung

13 Antriebseinheit 36 Schlitz

14 Riemen 37 Zunge

15 Riemenscheibe 38 Rand (vom

16 Spanneinrichtung Längenausgleichsstück)

17 Montageplatte 39 Rand (von der Schiene)

18 Seitenfläche 40 - 19 Arm 41 Leiste (zur Führung)

20 - 42 Platte

21 Mittelschiene 43 Leiste (für Stabilität)

22 Führungsstück 44 Schraube

23 Zahnstange 45 Langloch

46 Doppelpfeil